Förderung Gedenkstättenfahrten

Fördermittel für Gedenkstättenfahrten zu Lernorten in Polen

Sie planen eine Gedenkstättenfahrt?
Wir beraten Sie gern und helfen Ihnen bei der
Beantragung der Fördermittel.
Fragen Sie uns an per Formular oder rufen Sie uns einfach an.

Blick über eine Eisenbahnweiche auf markante Gebaeude der heutigen Gedenkstaette Auschwitz

Fördermittel für Gedenkstättenfahrten

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das IBB Dortmund im Dezember 2015 als Zentralstelle für Gedenkstättenfahrten anerkannt.

Das IBB erhält Mittel aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes, die zur Förderung von Fahrten außerschulischer Bildungsträger aus dem gesamten Bundesgebiet zu Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus im In- und Ausland nach den Vorgaben des Kinder- und Jugendplans (KJP) verwendet werden können. Anträge können ab sofort an das IBB Dortmund gerichtet werden.

Bitte beachten Sie die Förderrichtlinien für nicht-schulische Gedenkstättenfahrten und das gesonderte Antragsformular.

Sofern eine Kooperation zwischen einem nicht-schulischen Träger und einer Schule besteht und die Leitung beim nicht-schulischen Träger liegt, kann auch diese Fahrt aus Mitteln des Bundesministeriums gefördert werden. Bitte beachten Sie das Merkblatt.

IBB verwaltet die Stiftung „ERINNERN ERMÖGLICHEN“

Für das Bundesland Nordrhein-Westfalen, in dem das IBB Dortmund seinen Sitz hat, gibt es eine Besonderheit: Hier fördert die Stiftung „ERINNERN ERMÖGLICHEN“ Gedenkstättenfahrten von Schüler- und Jugendgruppen. Die IBB gGmbH verwaltet die Mittel der Stiftung „ERINNERN ERMÖGLICHEN“ seit dem 1. August 2016. Die Stiftung war 2010 in Düsseldorf vom Stifterehepaar Erich und Roswitha Bethe gegründet worden und zählt weitere Unterstützer. Ihr Ziel: Möglichst jede Schülerin und jeder Schüler in Nordrhein-Westfalen soll mindestens einmal die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besucht und sich mit dem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte auseinandergesetzt haben. Der jüngste Abschlussbericht über das EU-Projekt „Erinnern für die Zukunft“ beschreibt die Tätigkeit der Stiftung.

Einzelheiten zur Förderung in den Bundesländern

Hamburg

Für Schülergruppen aus Hamburg gelten besondere Richtlinien. Alle Informationen finden Sie hier.

Hamburg

Mecklenburg-Vorpommern

Für Schülergruppen aus Mecklenburg-Vorpommern gelten besondere Zusatzrichtlinien. Die Richtlinien, Modellrechnungen und eine Kontaktadresse finden Sie hier.

Mecklenburg-Vorpommern

Hessen

Für Schülergruppen aus Hessen gelten besondere Förderbedingungen. Die Förderkriterien, Programmbeispiele, eine Modellrechnung und Besonderheiten zur Antragstellung finden Sie hier.

Hessen

Bremen

Für Schülergruppen aus Bremen gelten besondere Zusatzrichtlinien. Die Richtlinien, Modellrechnungen und eine Kontaktadresse finden Sie (in Kürze) hier.

Nordrhein-Westfalen

Für Schülergruppen aus Nordrhein- Westfalen erfolgt die Förderung über die Stiftung „ERINNERN ERMÖGLICHEN“. Alle Infos finden Sie hier.

Nordrhein-Westfalen

Sachsen-Anhalt

Für Schülergruppen aus Sachsen-Anhalt gelten besondere Zusatzrichtlinien. Alle Informationen finden Sie hier.

Sachsen-Anhalt

Rheinland-Pfalz

Besonderheiten für die Förderung von Schülergruppen aus Rheinland-Pfalz,  Modellrechnungen und Ansprechpartner finden Sie hier.

Rheinland-Pfalz

Schleswig-Holstein

Für Schülergruppen aus Schleswig-Holstein gelten besondere Zusatzrichtlinien. Die Richtlinien, Modellrechnungen und eine Kontaktadresse finden Sie (in Kürze) hier.

Berlin

Für Schülergruppen aus Berlin gelten besondere Zusatzrichtlinien. Alle Informationen zur Förderung finden Sie hier.

Berlin

Thüringen

Für Schülergruppen aus Thüringen gelten besondere Zusatzrichtlinien. Alle Informationen finden Sie hier.

Thüringen

Brandenburg

Für Schülergruppen aus Brandenburg gelten besondere Richtlinien. Alle Informationen rund um schulische und nichtschulische Fahrten finden Sie (in Kürze) hier.

Brandenburg

Andere Bundesländer

Für weitere Bundesländer sind Zusatzrichtlinien zurzeit in Arbeit. Für detaillierte Informationen sprechen Sie uns bitte an unter kontakt-gsf@ibb-d.de.

Voraussetzungen für eine Förderung von Gruppen

  • Jugendliche ab 14 Jahren (Mindestalter)
  • mindestens 2 pädagogische Begleiter
  • mindestens 4 Tage Reisedauer (davon drei Tage am Ort der Gedenkstätte und ein Tag mit Bezug zum Gastgeberland)
  • Thematisierung des Holocausts und Schaffung der Bezüge zur Gegenwart der jungen Menschen
  • gedenkstättenpädagogische Begleitung durch einen anerkannten Träger der außerschulischen Bildung (alternativ: Nachweis gedenkstättenpädagogischer Kompetenzen des begleitenden Lehrpersonals)
  • intensive Vor- und Nachbereitung aller Teilnehmenden
  • Dokumentation der Erfahrungen der Schüler im Rahmen einer Nachbereitung

Tipps für die Organisation von Gedenkstättenfahrten

Diese Broschüre soll Lehrkräften und Leitern von Jugendgruppen Möglichkeiten von Gedenkstättenfahrten zu den Vernichtungslagern und Ghettos im heutigen Polen aufzeigen. Sie enthält Informationen über die heutigen Gedenkstätten und bietet viele Tipps für eine vertiefende Beschäftigung mit einem  Wahlthema.

Sie kann in gedruckter Form bestellt werden per E-Mail an info@ibb-d.de.

Ehepaar Bethe stiftet Millionen

Das Ehepaar Bethe gründete 1996 die Bethe-Stiftung, die die Errichtung von Kinderhospizen und Einrichtungen zum Schutz von Kindern vor Gewalt und Missbrauch unterstützt. Durch die Gründung der Bundesstiftung Kinderhospiz und die Deutsche Kinderhospizstiftung gilt es als einer der Wegbereiter der Kinderhospizbewegung in Deutschland. Im Frühjahr 2010 wurde die Idee geboren, Gedenkstättenfahrten zu Lernorten im heutigen Polen zu unterstützen. Die Stiftung Erinnern ermöglichen wurde gegründet. Ihr Ziel: Durch eine finanzielle Unterstützung möglichst allen Schülerinnen und Schülern aus Nordrhein-Westfalen den Beusch eines Lernortes der NS-Vergangenheit zu ermöglichen. 2014 fasste das Ehepaar Bethe den Beschluss, diese Idee gemeinsam mit dem IBB auf alle Bundesländer auszudehnen. Ein Interview mit dem Stifterehepaar finden Sie hier.

Guter Rat für Organisatoren

Über die Bethe-Stiftung

Die Eheleute Bethe fassten schon früh den Entschluss, den Teil ihres selbst erarbeiteten Vermögens, den die Familie nicht benötigt, für mildtätige Zwecke auszugeben. Mit den von ihrer Stiftung geförderten Projekten möchten sie einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft in Richtung Humanität und Toleranz leisten. Zu diesem Zweck haben sie 1996 die Bethe-Stiftung errichtet.

Weitere Informationen unter www.bethe-stiftung.de.

Sprechen Sie uns an!

Bei Fragen zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten, zur Antragsstellung und allgemein zur Organisation einer Gedenkstättenfahrt wenden Sie sich bitte an uns.

Emilia Simon und Karla Blumental
Tel: 0231 95 20 96 – 34
(Mo. bis Do. 10.00 – 15.00 Uhr und Fr. 10.00 – 14.00 Uhr)
E-Mail: kontakt-gsf@ibb-d.de