Förderung Gedenkstättenfahrten

Fördermittel für Gedenkstättenfahrten zu Lernorten in Polen

Fördermittel für Gedenkstättenfahrten

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das IBB Dortmund im Dezember 2015 als Zentralstelle für Gedenkstättenfahrten anerkannt.

Das IBB erhält Mittel aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes, die zur Förderung von Fahrten außerschulischer Bildungsträger aus dem gesamten Bundesgebiet zu Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus im In- und Ausland nach den Vorgaben des Kinder- und Jugendplans (KJP) verwendet werden können. Anträge können ab sofort an das IBB Dortmund gerichtet werden.

Bitte beachten Sie die Förderrichtlinien für nicht-schulische Gedenkstättenfahrten und das gesonderte Antragsformular.

Sofern eine Kooperation zwischen einem nicht-schulischen Träger und einer Schule besteht und die Leitung beim nicht-schulischen Träger liegt, kann auch diese Fahrt aus Mitteln des Bundesministeriums gefördert werden. Bitte beachten Sie das Merkblatt.

Blick über eine Eisenbahnweiche auf markante Gebaeude der heutigen Gedenkstaette Auschwitz

Fortbildungen für Lehrkräfte und Teamer

Fortbildungen zur gedenkstättenpädagogischen Arbeit im früheren NS-Vernichtungslager Majdanek und in der Gedenkstätte Auschwitz bietet das IBB Dortmund vom 23. bis 28. Mai 2017 (Majdanek) bzw. vom 28. September bis 3. Oktober 2017 (Auschwitz) an.

Die Fortbildungen richten sich an Lehrerinnen und Lehrer ebenso wie an Teamerinnen und Teamer der Jugendarbeit. Sie zeigen konkret bezogen auf die jeweiligen Lernorte die vielfältigen didaktischen Methoden und Möglichkeiten zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte auf.

Inhaltlich geht es auch um die Frage, wie der Besuch eines NS-Vernichtungslagers von Jugendlichen aufgenommen wird und wie Jugendgruppen einfühlsam begleitet werden können. Außerdem werden ausgesuchte Lernorte in Warschau, Krakau und Lublin vorgestellt.

Für die Mai-Fortbildung sind nur noch wenige Plätze frei!

IBB verwaltet die Stiftung „ERINNERN ERMÖGLICHEN“

Für das Bundesland Nordrhein-Westfalen, in dem das IBB Dortmund seinen Sitz hat, gibt es eine Besonderheit: Hier fördert die Stiftung „ERINNERN ERMÖGLICHEN» Gedenkstättenfahrten von Schüler- und Jugendgruppen. Die IBB gGmbH verwaltet die Mittel der Stiftung „ERINNERN ERMÖGLICHEN“ seit dem 1. August 2016. Die Stiftung war 2010 in Düsseldorf vom Stifterehepaar Erich und Roswitha Bethe gegründet worden und zählt weitere Unterstützer. Ihr Ziel: Möglichst jede Schülerin und jeder Schüler in Nordrhein-Westfalen soll mindestens einmal die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besucht und sich mit dem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte auseinandergesetzt haben. Der jüngste Abschlussbericht über das EU-Projekt «Erinnern für die Zukunft» beschreibt die Tätigkeit der Stiftung.

Einzelheiten zur Förderung in den Bundesländern

Hamburg

Für Schülergruppen aus Hamburg gelten besondere Richtlinien. Alle Informationen finden Sie hier.

Hamburg

Hessen

Für Schülergruppen aus Hessen gelten besondere Förderbedingungen. Die Förderkriterien, Programmbeispiele, eine Modellrechnung und Besonderheiten zur Antragstellung finden Sie hier.

Hessen

Bremen

Für Schülergruppen aus Bremen gelten besondere Zusatzrichtlinien. Die Richtlinien, Modellrechnungen und eine Kontaktadresse finden Sie (in Kürze) hier.

Mecklenburg-Vorpommern

Für Schülergruppen aus Mecklenburg-Vorpommern gelten besondere Zusatzrichtlinien. Die Richtlinien, Modellrechnungen und eine Kontaktadresse finden Sie hier.

Mecklenburg-Vorpommern

Nordrhein-Westfalen

Für Schülergruppen aus Nordrhein- Westfalen erfolgt die Förderung über die Stiftung «ERINNERN ERMÖGLICHEN». Alle Infos finden Sie hier.

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Besonderheiten für die Förderung von Schülergruppen aus Rheinland-Pfalz,  Modellrechnungen und Ansprechpartner finden Sie hier.

Rheinland-Pfalz

Schleswig-Holstein

Für Schülergruppen aus Schleswig-Holstein gelten besondere Zusatzrichtlinien. Die Richtlinien, Modellrechnungen und eine Kontaktadresse finden Sie (in Kürze) hier.

Sachsen-Anhalt

Für Schülergruppen aus Sachsen-Anhalt gelten besondere Zusatzrichtlinien. Alle Informationen finden Sie hier.

Sachsen-Anhalt

Berlin

Für Schülergruppen aus Berlin gelten besondere Zusatzrichtlinien. Alle Informationen zur Förderung finden Sie hier.

Berlin

Brandenburg

Für Schülergruppen aus Brandenburg gelten besondere Richtlinien. Alle Informationen rund um schulische und nichtschulische Fahrten finden Sie hier.

Brandenburg

Thüringen

Für Schülergruppen aus Thüringen gelten besondere Zusatzrichtlinien. Alle Informationen finden Sie hier.

Thüringen

Andere Bundesländer

Für weitere Bundesländer sind Zusatzrichtlinien zurzeit in Arbeit. Für detaillierte Informationen sprechen Sie uns bitte an unter kontakt-gsf@ibb-d.de.

Voraussetzungen für eine Förderung von Gruppen

  • Jugendliche ab 14 Jahren (Mindestalter)
  • mindestens 2 pädagogische Begleiter
  • mindestens 4 Tage Reisedauer (davon drei Tage am Ort der Gedenkstätte und ein Tag mit Bezug zum Gastgeberland)
  • Thematisierung des Holocausts und Schaffung der Bezüge zur Gegenwart der jungen Menschen
  • gedenkstättenpädagogische Begleitung durch einen anerkannten Träger der außerschulischen Bildung (alternativ: Nachweis gedenkstättenpädagogischer Kompetenzen des begleitenden Lehrpersonals)
  • intensive Vor- und Nachbereitung aller Teilnehmenden
  • Dokumentation der Erfahrungen der Schüler im Rahmen einer Nachbereitung

Tipps für die Organisation von Gedenkstättenfahrten

Diese Broschüre soll Lehrkräften und Leitern von Jugendgruppen Möglichkeiten von Gedenkstättenfahrten zu den Vernichtungslagern und Ghettos im heutigen Polen aufzeigen. Sie enthält Informationen über die heutigen Gedenkstätten und bietet viele Tipps für eine vertiefende Beschäftigung mit einem  Wahlthema.

Sie kann in gedruckter Form bestellt werden per E-Mail an info@ibb-d.de.

Guter Rat für Organisatoren

Über die Bethe-Stiftung

Die Eheleute Bethe fassten schon früh den Entschluss, den Teil ihres selbst erarbeiteten Vermögens, den die Familie nicht benötigt, für mildtätige Zwecke auszugeben. Mit den von ihrer Stiftung geförderten Projekten möchten sie einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft in Richtung Humanität und Toleranz leisten. Zu diesem Zweck haben sie 1996 die Bethe-Stiftung errichtet.

Weitere Informationen unter www.bethe-stiftung.de.

Sprechen Sie uns an!

Bei Fragen zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten, zur Antragsstellung und allgemein zur Organisation einer Gedenkstättenfahrt wenden Sie sich bitte an uns.

Emilia Simon und Karla Blumental
Tel: 0231 95 20 96 — 34
(Mo. bis Do. 10.00 – 15.00 Uhr und Fr. 10.00 – 14.00 Uhr)
E-Mail: kontakt-gsf@ibb-d.de

Nachrichten und Termine

Aktuelles aus dem Themenfeld

.

Veranstaltungen

Keine Veranstaltungen