Wir über Uns

Grenzen überwinden

Kalter Krieg war gestern - Heute: ein offenes Europa

Mit den globalen Veränderungen hat sich auch die Arbeit des IBB entwickelt. 1986 begannen wir mit Friedens- und Versöhnungsarbeit in Richtung Osteuropa – also in einer entscheidenden Phase des Kalten Krieges. Schon 1991 startete der Bau unserer Bildungsstätte in Minsk. Inzwischen sind einige Grenzen – wie etwa die Mauer – gefallen. Dafür bauen sich andere auf.
Die ideologischen Gegensätze zwischen Ost und West sind heute nicht mehr entscheidend. Noch immer gefordert ist jedoch ein Dialog zwischen den Kulturen und Wertesystemen – in und über Europa hinaus.
Wirtschaftliche und politische Systeme sind in Bewegung – zum Teil in rasantem Tempo. Es gilt, neue Perspektiven der Kooperation zu entwickeln und dabei im Blick zu behalten, dass uns nur eine Welt zur Verfügung steht. Hier setzt das IBB statt auf Statements der Abgrenzung auf Austausch und Begegnung.
Die Globalisierung verlangt von uns ein Miteinander auf Augenhöhe, im Berufsleben wie in der Zivilgesellschaft. Daran arbeiten wir als Programmanbieter mit unseren Partnern in europäischen und außereuropäischen Ländern.

Kooperation! - Was sonst

Gerade die grenzüberschreitende Vernetzung gibt Impulse für zukünftige Arbeit. Aus der gemeinsamen Analyse werden neue Perspektiven für eine nachhaltige Zukunft entwickelt.

Einen großen Einschnitt bildete die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, da sie nicht als nationale, sondern europäische Katastrophe erlebt wurde. Die Notwendigkeit einer multilateralen Kooperation rückte ins Bewusstsein der Menschen.

Immer wieder bringen wir Menschen zusammen, die ähnliche Ideen verfolgen. Bereits 1992 fand erstmals die Partnerschaftskonferenz der deutsch-belarussischen Initiativen statt, seitdem fördern wir partnerschaftliches Engagement und Vernetzungsarbeit auf internationaler Basis.

Das IBB unterstützt und fördert die Kooperation von gesellschaftlich Engagierten über Landesgrenzen hinweg. Hinter dieser Vorgehensweise steckt die Erkenntnis, dass es zivilgesellschaftliche Prozesse sind, die das kulturelle Zusammenwachsen erst möglich machen.

Gestern. Heute. Morgen.

Wer Zukunft nachhaltig gestalten will, muss heute zu Veränderungen bereit sein. Das IBB versteht sich als Teil einer europäischen Zivilgesellschaft, die innerhalb ihrer Länder sowie grenzübergreifend Veränderungen anstrebt. Konflikte wird es dabei immer geben. Wir setzen auf Dialog und Verständnis, auf gewaltfreie Strategien für einen gesellschaftlichen Wandel.
Der frühere Bundespräsident Johannes Rau hat die Arbeit des IBB von Beginn an intensiv begleitet. Seine Worte sehen wir als ein Vermächtnis für unsere Bildungs- und Begegnungsarbeit:
„Ohne Kenntnis der eigenen Geschichte kann keine menschliche Zukunft gebaut werden. Ohne Bereitschaft zum Aufbruch und zu Veränderungen nehmen wir unsere Existenz heute nicht ernst.“

Wir engagieren uns weiter in den europäischen Netzwerken, die zwischen Ost und West, zwischen den NGOs, den Religionsgemeinschaften, der Wirtschaft und der Politik gewachsen sind, für eine starke Zivilgesellschaft und eine menschliche Zukunft.

IBB - kurz und knapp

Das IBB ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein. Seine Ziele wurden in der Satzung festgelegt. Er wird vertreten durch seine Vorstandsmitglieder, die ebenfalls die Gesellschafterversammlung der IBB gGmbH bilden.

Vorsitzender: Matthias C. Tümpel
Stellvertreter: Rainer Schlief
Kassenwart: Joachim Sauer

Der Vorstand wird gewählt von der Mitgliederversammlung des IBB e.V. Die Mitglieder sind eng verbunden mit der Arbeit des IBB und beteiligen sich aktiv an den Projekten, die das IBB durchführt.

Darüber hinaus wird das IBB beraten und unterstützt von seinen Kuratorinnen und Kuratoren aus Politik und Gesellschaft.

IBB e.V. ist:

  • ein anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe,
  • ein anerkannter Träger der Erwachsenenbildung und
  • eE_logo_webder politischen Bildung im Verbund des Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V.
  • seit 2007 zertifiziert nach dem Gütesiegel Gütesiegel Weiterbildung 2015Weiterbildung Nordrhein-Westfalen im Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen
    und Lippe e.V.

IBB ist Mitglied bei:

  • Aktionsgemeinschaft Dienste für den Frieden
  • Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
  • Arbeitsgemeinschaft deutscher Bildungsstätten

IBB e.V.
Geschäftsführung:
Elke Wegener

Das IBB ist institutionell und politisch unabhängig sowie gemeinnützig und erzielt keinen kommerziellen Gewinn. Zentrale Aufgabe ist die Konzipierung und Umsetzung von Seminaren, Fachkräftetrainings und Projekten für Jugendliche und Erwachsene in Deutschland und international.

IBB gGmbH
Geschäftsführung:
Peter Junge-Wentrup und Dr. Astrid Sahm

Die IBB gGmbH ist zusammen mit belarussischen Partnern Eigentümerin der IBB „Johannes Rau“ Minsk. Sie wurde 1990 für die Arbeit in Osteuropa gegründet. Zentrale Projekte sind das Förderprogramm Belarus, die Geschichtswerkstatt Minsk, die Geschichtswerkstatt Tschernobyl in Charkiw (Ukraine) und die Europäischen Aktionswochen

IBB Repräsentanz Berlin
Leitung: Dr. Astrid Sahm

Die IBB Repräsentanz Berlin befindet sich in der Stiftung Wissenschaft und Politik. Sie begleitet die Projekte des IBB und ist beteiligt an politischen und gesellschaftlichen Dialogprozessen zu Belarus und der Ukraine in Berlin.

IBB „Johannes Rau“ Minsk AG
Direktoren: Sabrina Bobowski, Viktor Balakirev

Die IBB „Johannes Rau“ in Minsk ist ein deutsch-belarussisches Gemeinschaftsprojekt. Dabei werden 50% von der IBB gGmbH und weitere 50% von den belarussischen Partnern Stadt Minsk, Belarus Bank und Sputnik Belarus getragen. Der Grundgedanke der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zeigt sich in der deutsch-belarussischen Doppelspitze.

Geschichtswerkstatt Minsk
Leitung: Viktor Balakirev

Die Geschichtswerkstatt Minsk ist ein Projekt von IBB Dortmund, IBB Minsk und dem Verband der jüdischen Organisationen und Gemeinden in Belarus. Es ist ein Treffpunkt für die Zeitzeugen, ein Dialogort mit Jugendlichen und eine Forschungsstätte zu „weißen Flecken“ der deutsch-belarussischen Geschichte.

Geschichtswerkstatt Tschernobyl
Leitung: Ljubov Negatina

Die Geschichtswerkstatt Tschernobyl ist ein Treffpunkt für die Liquidatoren und ein Lernort für Jugendliche zur Geschichte Tschernobyls. Getragen wird das Projekt vom IBB Dortmund und dem Verband der Liquidatoren in der Ukraine.

Publikationen

Noch mal nachlesen.

Hier finden Sie alle IBB Bücher, Broschüren und Dokumentationen zu verschiedenen Arbeitsgebieten und Themen zum Bestellen oder zum Download.

Unser Motto seit 1986

Grenzen überwinden

Wir wollen mit unserer Arbeit Grenzen überwinden, internationale Bildung und Begegnung sind dabei unsere Mittel. In den Jahren seit der Gründung des IBB e.V. 1986 haben wir viel erreicht auf diesem Weg. Folgen Sie uns auf eine kurze Reise durch die IBB-Geschichte.

Unsere Kuratoren

Unsere Kuratorinnen und Kuratoren aus Politik und Gesellschaft beraten und unterstützen uns in unserer Arbeit. Sie finden die Mitglieder des Kuratoriums einen Klick weiter.