Förderprogramm Belarus

Projekte in deutsch-belarussischer Partnerschaft entwickeln und umsetzen

Förderprogramm geht in die neunte Phase

20 deutsch-belarussische Projekte werden in der neunten Phase des Förderprogramms Belarus (2019-2022) realisiert. Zivilgesellschaftliche und kommunale Organisationen aus 15 Städten in Deutschland verwirklichen konkrete Vorhaben im Kontext der Agenda 2030 mit Partnern in Belarus und weiteren Ländern der Östlichen Partnerschaft. Das IBB Dortmund organisiert Fortbildungen, Konferenzen und Studienreisen im Rahmen des Begleitprogramms. Ziel ist jeweils die Entwicklung neuer Problemlösungsansätze speziell für Belarus.

Konferenz zum Ende der achten Phase

Mit einer großen, nachhaltig ausgelegten Abschlusskonferenz „Grenzen überwinden: Partnerschaft für die Zukunft“ endete am 20. und 21. März 2019 die achte Phase des Förderprogramms Belarus in der IBB „Johannes Rau“ in Minsk. Zwei Tage lang warfen Vertreter der 22 deutsch-belarussischen Partnerschaftsprojekte gemeinsam mit hochrangigen Gästen aus Regierung, internationalen Experten und Vertretern der Zivilgesellschaft einen Blick zurück auf Erreichtes und nach vorn in die Zukunft. Mehr erfahren…

Förderung für mehr als 250 Projekte

Das IBB Dortmund wurde 2002 erstmals mit der Durchführung des Förderprogramms Belarus betraut. Auftraggeber sind das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ). Seitdem konnten mehr als 250 deutsch-belarussische Kooperationsvorhaben von gemeinnützigen Vereinen, Initiativen sowie Bildungs- und Sozialeinrichtungen erfolgreich realisiert werden. Weitere Informationen zu den Aktivitäten in der achten Phase finden Sie hier und hier.

Orientiert an den Fragen der Zeit

Zur Stärke des Förderprogramms gehört seine Offenheit und Flexibilität, mit der es auf die Bedürfnisse von Projektpartnern, engagierten Organisationen und lokalen Gemeinschaften reagiert. Mit seinem erfahrenen Team von Regionalkoordinatorinnen und -koordinatoren sowie in- und ausländischen Expertinnen und Experten erbringt das Förderprogramm vor Ort vielfältige Beratungsleistungen, hilft bei der Organisationsentwicklung, vermittelt praxisnahe Lernerfahrung und Kontakte, organisiert Fachtagungen und Hospitationen.

Schwerpunkte des Förderprogramms Belarus

Inklusive und gleichberechtigte Gesellschaft

In diesem Förderschwerpunkt werden Projektvorhaben unterstützt, die einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 leisten können durch:

  • die Etablierung unternehmerischer Ansätze zur Lösung sozialer und ökologischer Probleme;
  • die Lösung von Problemen, die durch demographische Veränderungen verursacht werden;
  • die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention
  • die Anwendung neuer Methoden, Instrumente und Modelle zur Lösung anderer sozialer Herausforderungen.

Die Lokalisierung der SDGs

Die Verwirklichung der global geltenden Grundprinzipien und Ziele der Agenda 2030 hängt in erster Linie von konkreten Aktivitäten auf subnationaler Ebene ab. Die Lokalisierung der SDGs transformiert die Agenda 2030 aus einem umfassenden und abstrakten Dokument in ein konkretes und effektives Programm, denn gerade dieser Prozess macht verständlich, wie lokales Handeln zur Erreichung der globalen Ziele beitragen kann. Gleichzeitig müssen Prioritäten und Ziele berücksichtigt werden, die in den Strategiedokumenten auf nationaler Ebene definiert sind.

Grüne Transition und digitale Transformation

Im Rahmen dieses thematischen Schwerpunkts werden Projektvorhaben gefördert, deren Aktivitäten einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 leisten können durch:

  • die Entwicklung konzeptueller Ansätze im Bereich der grünen Transition und der digitalen Transformation sowie Verbesserung der Rahmenbedingungen für deren Anwendung;
  • die Erarbeitung und Pilotumsetzung von Modellen und Instrumenten zur Förderung konkreter Entwicklungstreiber / Potenziale im Bereich der grünen Transition und der digitalen Transformation;
  • Schaffung und Förderung von Formaten und Plattformen für sektorenübergreifende Kooperationen und Partnerschaften sowie Entwicklung und Erprobung von Partizipationsinstrumenten (Instrumenten der Bürgerbeteiligung).

Hand in Hand gemeinsame Ziele verfolgen

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In der Verzahnung von einzelner Projektarbeit und übergeordneten regionalen oder sektoralen Arbeitsgruppen des Begleitprogramms ergeben sich ungeahnte Synergieeffekte. So entstanden in der Vergangenheit neue Netzwerke, Interessensvertretungen und Stiftungen. Beispiele hierfür sind die „Internationale Gesellschaft für Immobilienverwaltung“, die lokale Stiftung für nachhaltige Entwicklung „Innovation für die Regionen“ oder der Verband der Erwachsenenbildung.

Breitangelegte Schwerpunktveranstaltungen wie die „Woche der nachhaltigen Bildung“, das landesweite „Festival der nichtformalen Bildung“ oder das landesweite „Soziale Forum“ führen die wichtigsten und aktivsten Akteure des jeweiligen Sektors in regelmäßigen Abständen zusammen.

Unsere Publikation zur Sechsten Phase des Förderprogramms Belarus (1 MB) beschreibt ausführlich Ziele und Projekte.

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