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	<title>Förderprogramm Belarus &#8211; IBB</title>
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	<description>Bildungs- und Begegnungswerk</description>
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		<title>IBB gGmbH präsentiert neues Corporate Design: Arbeitsbereiche werden sichtbarer und unverwechselbar</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-ggmbh-praesentiert-neues-corporate-design-arbeitsbereiche-werden-sichtbarer-und-unverwechselbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2024 08:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Aktionswochen]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB gGmbH) präsentiert am heutigen Donnerstag (15. August 2024) sein neues Corporate Design. „Unsere Arbeitsbereiche sollen damit deutlicher sichtbar werden“, sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH in Dortmund. Die drei Initialen IBB sind ineinander gelegt und symbolisieren die Idee des multiperspektivischen und tiefgreifenden Lernens. Das kleine „i“ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB gGmbH) präsentiert am heutigen Donnerstag (15. August 2024) sein neues Corporate Design. „Unsere Arbeitsbereiche sollen damit deutlicher sichtbar werden“, sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH in Dortmund.</p>
<p>Die drei Initialen IBB sind ineinander gelegt und symbolisieren die Idee des multiperspektivischen und tiefgreifenden Lernens. Das kleine „i“ in der Mitte betont den Gedanken, dass immer der Mensch im Mittelpunkt steht. Das neue Corporate Design steht in verschiedenen Farbkombinationen für die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der gemeinnützigen GmbH zur Verfügung. Die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten außerschulischer Jugendgruppen arbeitet zukünftig mit einer eigenen Farbgestaltung. Dr. Astrid Sahm:</p>
<blockquote><p>„Das neue Logo ist eingängig und lebendig. Es bringt unseren Ansatz, historisches Lernen mit nachhaltiger Zukunftsgestaltung zu verbinden, gut zum Ausdruck.“</p></blockquote>
<p>Die IBB gGmbH wurde im Jahr 1990 als 100-prozentige Tochter des IBB e.V. gegründet. Ziel war der Bau der deutsch-belarussischen Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk, die in diesem Jahr ihren 30. Jahrestag begeht. Im Mittelpunkt der Bildungsarbeit stehen seither die Begegnung von Menschen aus Ost und West, die Stärkung zivilgesellschaftlichen Engagements und die grenzüberschreitende Vernetzung von Initiativen. Seit 2016 ist die IBB gGmbH zudem Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.</p>
<p>Bisher zeigten sich der IBB e.V. und die IBB gGmbH mit einem gemeinsamen Logo. Bei Antragstellenden, Partnerorganisationen und Fördernden kam es dadurch zu Verwechslungen. Mit dem neuen Logo sind Aktivitäten der IBB gGmbH nun auf einen Blick eindeutig erkennbar. Gleichzeitig verdeutlicht die Farbe Blau weiterhin die Verbundenheit mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund (IBB e.V.). Denn das gemeinsame Ziel heißt: „Grenzen überwinden“. Partnerschaftlich und inklusiv, nachhaltig und multiperspektivisch soll dieses Ziel in internationaler Zusammenarbeit erreicht werden.</p>

<a href='https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/ibbggmbh_logo_ibb/'><img decoding="async" width="300" height="145" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" class="attachment-medium size-medium" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/ibbggmbh_logo__blau/'><img decoding="async" width="300" height="145" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo__Blau-300x145.png" class="attachment-medium size-medium" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH in Blau." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo__Blau-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo__Blau-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo__Blau.png 990w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/tagung-in-der-kz-gedenkstaette-neuengamme-gedenkstaettenfahrten-sollten-vielfaeltiger-und-inklusiver-gestaltet-werden/ibbggmbh_logo_zentralstelle/'><img decoding="async" width="300" height="145" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-300x145.png" class="attachment-medium size-medium" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle.png 990w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
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		<title>Studienfahrt initiiert internationalen Austausch über aktives Altern in Moldau und Belarus</title>
		<link>https://ibb-d.de/studienfahrt-initiiert-internationalen-austausch-ueber-aktives-altern-in-moldau-und-belarus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 May 2023 15:23:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[In den Norden der Republik Moldau und in die Hauptstadt Chişinău führte die letzte Studienfahrt in der neunten Phase des Förderprogramms Belarus vom 17. bis 23. April 2023. Zwölf Teilnehmerinnen aus Belarus, aktiv in unterschiedlichen Nichtregierungsorganisationen oder als unabhängige Beraterinnen, erhielten einen lebhaften Einblick in verschiedene Projekte, die ein aktives Altern im Sinne der Nachhaltigkeitsziele [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den Norden der Republik Moldau und in die Hauptstadt Chişinău führte die letzte Studienfahrt in der neunten Phase des Förderprogramms Belarus vom 17. bis 23. April 2023. Zwölf Teilnehmerinnen aus Belarus, aktiv in unterschiedlichen Nichtregierungsorganisationen oder als unabhängige Beraterinnen, erhielten einen lebhaften Einblick in verschiedene Projekte, die ein aktives Altern im Sinne der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Agenda 2030 unterstützen. Als Partnerorganisation hatte das IBB Dortmund (IBB gGmbH) die NGO CASMED gewonnen, mit deren Unterstützung seit 2017 bereits 50 Gemeinden altersfreundlich geworden sind. Die Aktivitäten reichen von Kulturveranstaltungen wie dem landesweiten Oma-Opa-Fest über Hausbesuche bei einsamen und kranken Menschen bis zu politischer Beteiligung und Lobbyarbeit. „Wir wurden mit großer Offenheit und großem Interesse auf Seiten der moldauischen Partner empfangen“, schilderte Aksana Mende-Yankovich, die die Studienfahrt organisiert hatte. Besonders der Austausch-Workshop am 21. April 2023, bei dem auch die Besucherinnen aus Minsk und umliegenden Städten über ihre Erfahrungen und Expertise berichten konnten, führte zu einem für alle Seiten inspirierenden Dialog und Interesse an weiterer Zusammenarbeit.</p>
<h4>Die NGO CASMED entwickelte eine Anleitung zur Schaffung altersfreundlicher Kommunen</h4>
<div id="attachment_33157" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1699-e1689958940763.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33157" class="wp-image-33157" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1699-e1689958940763.jpg" alt="Ein mannhohes Aufstell-Plakat zeigt den Weg zu einer altersfreundlichen Gemeinde in Form einer Straße, die vorbei führt an einer Mühle, einem Fußballstadion, einem Krankenhaus und einem Kulturzentrum. Dieses Bild in naiver Malerei illustriert den Strategieplan 2021 bis 2023." width="300" height="630" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1699-e1689958940763.jpg 488w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1699-e1689958940763-143x300.jpg 143w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-33157" class="wp-caption-text">Der Weg zu einer altersfreundlichen Gemeinde in Form einer Straße. Dieses mannshohe Aufstell-Plakat veranschaulicht die Strategieplanung 2021 bis 2023 für das Dorf Albinecul Vechi im Falesti Distrikt.</p></div>
<p>Mit Unterstützung europäischer Partner entwickelte die moldauische NGO CASMED aufgrund des Vancouver-Protokolls der WHO eine Anleitung für die Schaffung von altersfreundlichen Kommunen in der Republik Moldau. Sie beinhaltet mehrere relevante Arbeitsetappen wie die Ausgangslage erfassen, das Engagement von Älteren sichern, Partnerschaften mit anderen Akteuren knüpfen, gemeinsam eine Strategie für die Gemeinde entwickeln, umsetzen und evaluieren. Auf Initiative von zwölf Seniorengruppen wurde im Dezember 2019 ein Nationales Netzwerk aktiver Senioren gegründet. Ziel ist ein Empowerment der mehr als 300 aktiven Mitglieder durch Schulungen und Erfahrungsaustausch, damit sie ihre Expertise in lokalen Entscheidungsprozessen zur Lösung von Problemen älterer Menschen einbringen und multiplizieren können. Wie diese Arbeit konkret aussieht und umgesetzt wird, erfuhren die Gäste aus Belarus bei Besuchen von Initiativen und Einrichtungen in Bălți und Chişinău. Die Gruppe „Sofienii“, Mitglied im Nationalen Netzwerk aktiver Senioren, legt großen Wert auf die Weitergabe kultureller Traditionen und Werte an die Jüngeren. Dazu werden zum Beispiel im Dorf Sofia im Bezirk Drochia Wohltätigkeitsaktionen organisiert wie die „Herzerwärmung“ für ältere Lehrkräfte oder das Festival „Goldener Herbst der Älteren“. Die Gruppe sammelt aber auch Lebensmittel für die Sozialkantine sowie Sach- und Geldspenden für das Altersheim in Bălți oder eine Kindereinrichtung zur Kurzzeitunterbringung. Besonderes Augenmerk legt die Gruppe auf Hausbesuche von einsamen Menschen und Menschen mit Behinderungen. Im Dorf arbeitet die Gruppe eng zusammen mit dem Bürgermeisteramt, dem Kulturzentrum und der örtlichen Wirtschaft, die die Arbeit sowohl ideell als auch finanziell über die Co-Finanzierung von Projekten unterstützen.</p>
<p>Einen Schwerpunkt auf Freiwilligenarbeit legt die Initiativgruppe &#8222;Albinutele&#8220; im Bezirk Falesti, die 2021 gegründet wurde und von der Bürgermeisterin der Gemeinde aktiv unterstützt wird. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf soziokulturellen Aktivitäten, um die Lebensqualität von Menschen im Alter von über 60 Jahren sowie Menschen mit Behinderungen zu verbessern.</p>
<h4>Die Initiative &#8222;Cărancuta&#8220; hat die Tradition des Teppichwebens im Dorf wiederbelebt</h4>
<p>Ungewöhnlich öffentlichkeitswirksam arbeitet die Initiative &#8222;Cărancuta&#8220; in der Stadt Straseni. Die Gruppe hat die Tradition des Teppichwebens im Dorf wiederbelebt und organisiert ein lokales Comedy-Festival. So ist die Gruppe häufig Thema in den lokalen Medien, in sozialen Netzwerken, im Radio und sogar in Fernsehsendungen. Über ein Mini-Zuschuss-Programm für altersfreundliche Gemeinden ist es der Gruppe sogar gelungen, ein Sozialzentrum für Ältere zu betreiben.</p>
<p>Die NGO Neoumanist dagegen legt ihren Schwerpunkt auf soziale Unterstützung: Sie betreibt in der Stadt Straseni eine Tagesstätte, ein Wohnzentrum und häusliche Pflegedienste für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.</p>
<div id="attachment_33137" style="width: 609px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1918-e1689961042153.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33137" class="wp-image-33137" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1918-e1689961042153.jpg" alt="Ein Blick ins Grüne auf eine Weide neben einem Fluss im Vordergrund und auf eine Kirche, die sich am anderen Flussufer auf einer felsigen Erhebung befindet." width="599" height="318" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1918-e1689961042153.jpg 1021w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1918-e1689961042153-300x159.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1918-e1689961042153-768x408.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px" /></a><p id="caption-attachment-33137" class="wp-caption-text">Einen Eindruck von der landschaftlichen Schönheit Moldaus gewann die Gruppe auf der Fahrt aus dem Norden in die Hauptstadt Chișinău. Das Foto zeigt die Ausgrabungsstätte Orheiul Vechi (Altes Orhei) etwa 60 Kilometer nordöstlich der Haupstadt. Spuren von in die Felsen gegrabenen Festungen, Resten einer Moschee und christlichen Klöstern zeugen von der bewegten Vergangenheit der Gegend am Fluss Răut.</p></div>
<h4>Das Netzwerk betreut aktuell mehr als 9000 ältere Menschen</h4>
<p>Die Nichtregierungsorganisation CASMED hat über das Netzwerk mehr als 100 Partnerschaften mit lokalen Behörden geschlossen, um sozialmedizinische häusliche Pflegedienste anzubieten. Mehr als 50 Initiativen und Projekte wurden bereits umgesetzt, mehr als 9000 ältere Menschen werden aktuell betreut. Damit diese Ziele erreicht werden, setzt CASMED auf Lobbying und Advocacy für integrative soziale und medizinische Dienstleistungen und arbeitet sehr eng mit anderen Partner-NGO im Nationalen Network of Home Care Providers (NNHCP) zusammen.</p>

<a href='https://ibb-d.de/studienfahrt_aktives-altern-moldau_1725/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="627" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1725-e1689960532525.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1725-e1689960532525.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1725-e1689960532525-300x184.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1725-e1689960532525-768x470.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/studienfahrt_aktives-altern-moldau_1917/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="637" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1917-e1689958203286.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Eine Gruppe älterer Damen und zwei etwa achtjährige Jungen sitzen in entspannter Stimmung an einem vieleckigen Tisch und besprechen offenbar zuvor selbst gefertigte Handarbeiten. Hier wurden Becher mit Paketband umwickelt und mit Spitzen und Zierbändern verschönert." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1917-e1689958203286.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1917-e1689958203286-300x187.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau_1917-e1689958203286-768x478.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/studienfahrt_aktives-altern-moldau/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="627" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau.jpg" class="attachment-full size-full" alt="An einem rechteckigen Sitzungstisch haben sich etwa 20 Menschen versammelt, um einem einführenden Vortrag über die Situation alter Menschen in der Republik Moldau zu hören. An der schmalen Seite des Tisches hinten steht eine Dame, die eine gerade einen Vortrag hält und ihn mit Fotos illustriert." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau-300x184.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/07/Studienfahrt_Aktives-Altern-Moldau-768x470.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>

<h4>Internationale Begegnung stößt in Moldau auf großes Interesse</h4>
<p>Nach den intensiven Eindrücken aus den verschiedenen Einrichtungen kam die belarussische Gruppe am letzten Tag der Studienfahrt mit Akteuren verschiedener Organisationen und des Sozialministeriums der Republik Moldau zu einem gemeinsamen Fachtag zusammen. Die belarussischen Teilnehmerinnen präsentierten ihre Erfahrungen und Expertise am Beispiel der Universitäten des Golden Alterns, der Arbeit mit Menschen mit Demenz, psychologischer Unterstützung für ältere Menschen und lokalen Clubhäusern. In vier Arbeitsgruppen hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, über mögliche Ideen und Formate einer weiteren Kooperation zu diskutieren. So wurde die Begegnung ein für alle Seiten inspirierender Austausch. Aksana Mende-Yankovich: „Wir freuen uns über das große Interesse auf moldauischer Seite an uns als deutscher Nichtregierungsorganisation mit umfassenden Erfahrungen in der zivilgesellschaftlichen und sektorübergreifenden Kooperation in Osteuropa.“</p>
<p>Unser Foto oben zeigt die herzliche Begrüßung der Gruppe durch Vertreterinnen und Vertreter des Nationalen Netzwerks der Senioren in der Republik Moldau.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IBB Dortmund sucht kreative Unterstützung für eine Broschüre zum Förderprogramm Belarus</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-dortmund-sucht-kreative-unterstuetzung-fuer-broschuere-zum-foerderprogramm-belarus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2023 18:24:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[AUSSCHREIBUNG: Als Internationales Bildungs- und Begegnungswerk haben wir über 20 Jahre im Auftrag von BMZ und GIZ das Förderprogramm Belarus umgesetzt. Seit 2002 konnten wir über 270 belarussisch-deutsche Partnerschaftsprojekte fördern und viele innovative Initiativen in Belarus begleiten. Das von uns und unseren Partnern bearbeitete Themenspektrum ist breit: von Agrotourismus und alternde Gesellschaft über Energieeffizienz, Gendergerechtigkeit, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AUSSCHREIBUNG:<br />
</strong><br />
Als Internationales Bildungs- und Begegnungswerk haben wir über 20 Jahre im Auftrag von BMZ und GIZ das Förderprogramm Belarus umgesetzt. Seit 2002 konnten wir über 270 belarussisch-deutsche Partnerschaftsprojekte fördern und viele innovative Initiativen in Belarus begleiten. Das von uns und unseren Partnern bearbeitete Themenspektrum ist breit: von Agrotourismus und alternde Gesellschaft über Energieeffizienz, Gendergerechtigkeit, Kreislaufwirtschaft und Ökologie bis hin zu sozialem Unternehmertum, Wohnungswirtschaft und zivilgesellschaftlichem Monitoring. Gemeinsam war allen Aktivitäten die Absicht, zivilgesellschaftliche Akteure zu stärken, um zu einer inklusiven nachhaltigen Entwicklung in Belarus und europaweit beizutragen. Die übergreifende Devise „Grenzen überwinden“ erhielt dabei in Abhängigkeit von den wechselnden politischen Verhältnissen und internationalen Beziehungen stets neue Bedeutungen.</p>
<p>Anlässlich des Auslaufens der aktuellen Programmphase im Mai 2023 möchten wir in einer kurzen Broschüre in deutscher und englischer Sprache darstellen, wie wir in den insgesamt neun Programmphasen gearbeitet haben, was die wichtigsten Ergebnisse sind, welche Wirkungen wir erzielen konnten und was hiervon trotz der weitgehenden Unterdrückung unabhängigen zivilgesellschaftlichen Engagements in Belarus noch bleibt.</p>
<p>Um diese Broschüre zu erstellen, suchen wir die Hilfe einer oder eines frei schaffenden Journalist*in oder PR-Spezialist*in, der bzw. die<br />
&#8211; engagiert und kreativ ist,<br />
&#8211; komplexe Informationen anschaulich und prägnant aufbereitet,<br />
&#8211; mit der Situation von Zivilgesellschaft in Belarus oder im postsowjetischen Raum vertraut ist,<br />
&#8211; sensibel mit den sich hieraus ergebenden Risiken der öffentlichen Darstellung umgeht,<br />
&#8211; die Vertraulichkeit der zur Verfügung gestellten Materialien garantiert,<br />
&#8211; problemlos anspruchsvolle Materialien in deutscher und russischer Sprache liest,<br />
&#8211; Texte auf muttersprachlichem Niveau in Deutsch oder Englisch verfassen kann.</p>
<p>Die Broschüre soll etwa 8-12 Seiten umfassen. Der abgestimmte Text soll bis 30. April 2023 vorliegen.</p>
<p>Wir gewährleisten von unserer Seite:<br />
&#8211; einen Strukturvorschlag für die Broschüre,<br />
&#8211; entsprechend dem Strukturvorschlag aufbereitete Materialien,<br />
&#8211; ständige Ansprechbarkeit für weitere Nachfragen,<br />
&#8211; Offenheit für neue Vorschläge.</p>
<p>Wir freuen uns über Angebote bis zum 6. März 2023 an <a href="ma&#105;&#108;&#x74;&#x6f;&#x3a;&#x73;ah&#109;&#64;&#x69;&#x62;&#x62;&#x2d;d&#46;&#100;&#101;">Astrid Sahm</a>.</p>
<p>Auf Nachfrage stellen wir für die Angebotserstellung gerne ausführlichere Informationen zur Verfügung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Förderprogramm Belarus: Wie ein Bildungskurs Expertise für nachhaltige Entwicklung in Belarus vermittelt</title>
		<link>https://ibb-d.de/foerderprogramm-belarus-wie-ein-bildungskurs-expertise-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-belarus-vermittelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 04:58:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Lokalisierung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung ist einer der Schlüsselbereiche in der aktuellen Phase des Förderprogramms Belarus, das das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB gGmbH) seit 2002 im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) betreut. Dabei geht es darum, Ideen zu entwickeln, wie die großen globalen Ziele in vielen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lokalisierung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung ist einer der Schlüsselbereiche in der aktuellen Phase des Förderprogramms Belarus, das das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB gGmbH) seit 2002 im Auftrag der <a href="https://www.giz.de/de/html/index.html" target="_blank" rel="noopener">Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)</a> betreut. Dabei geht es darum, Ideen zu entwickeln, wie die großen globalen Ziele in vielen kleinen Schritten auf lokaler Ebene erreicht werden können. Je nach Situation in den Städten und Dörfern kann dies zum Beispiel durch die Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur geschehen, durch eine stärker auf die alternde Gesellschaft ausgerichtete Stadtentwicklung oder durch Pilotprojekte für eine Umstellung auf die Kreislaufwirtschaft. Im Rahmen des Förderprogramms arbeitet das IBB Dortmund seit Jahren mit vielen zivilgesellschaftlichen Initiativen in Deutschland und Belarus zusammen. Mit Unterstützung der <a href="https://www.lag21.de/" target="_blank" rel="noopener">Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e. V. (LAG 21)</a> wurden seit 2018 belarussische Nachhaltigkeitsberaterinnen und -berater ausgebildet, die die Umstellung mit viel Fingerspitzengefühl für die Bedürfnisse und Möglichkeiten vor Ort initiieren und begleiten.</p>
<p>Die Corona-Pandemie hat allerdings die Rahmenbedingungen stark verändert. Waren ursprünglich Konferenzen und Seminarmodule in Präsenz geplant, musste die internationale Zusammenarbeit in den vergangenen zwei Jahren in den virtuellen Raum verlegt werden. Dennoch geht die Arbeit weiter – neuerdings sogar wieder mit persönlichen Begegnungen. So konnte Siarhei Tarasiuk, in Belarus als Nachhaltigkeitsberater aktiv im Oblast Mogiljow, bis vergangenen Freitag, 10. Juni 2022, ein vierwöchiges Praktikum bei der LAG 21 absolvieren. Weitere Praktika sind in Vorbereitung.</p>
<p>Die LAG21 hat im Rahmen der aktuell laufenden Langzeit-Fortbildung „Capacity Building und Stärkung der Möglichkeiten zur Lokalisierung der Agenda 2030 in Belarus“ Interviews geführt mit den Kurs-Teilnehmenden. Was motiviert sie zur Teilnahme? Welche Meilensteine sind bereits erreicht bei der Lokalisierung der globalen Nachhaltigkeitsziele und wie geht die Arbeit unter den aktuellen schwierigen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen weiter?</p>
<p>Wir verlinken hier gern zu den Interviews der LAG 21 in deutscher Übersetzung.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Tarasiuk-Shadrakov.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31163 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Tarasiuk-Shadrakov-300x199.jpg" alt="" width="286" height="190" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Tarasiuk-Shadrakov-300x199.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Tarasiuk-Shadrakov.jpg 747w" sizes="auto, (max-width: 286px) 100vw, 286px" /></a></p>
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<p>&#8222;Die SDGs zu lokalisieren bedeutet auch die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.”</p>
<p>Alexei Shadrakov und Siarhei Tarasiuk berichten über Nachhaltigkeitsinitiativen im Oblast Mogiljow.</p>
<p><a href="https://www.lag21.de/newsletter/beitraege/details/nachhaltigkeit-belarus-interview/" target="_blank" rel="noopener">Das Interview finden Sie hier.</a></p>
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<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Nadeschda-Batowa.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31158 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Nadeschda-Batowa-245x300.jpg" alt="" width="201" height="246" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Nadeschda-Batowa-245x300.jpg 245w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Nadeschda-Batowa.jpg 593w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" /></a></p>
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<p>Nadeschda Batowa, Professorin am Institut für Wirtschaft der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus:</p>
<p>“Nach Expertenschätzungen gehören etwa zehn Prozent der belarussischen Unternehmen zu einem Modell, das auf den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft beruht. “</p>
<p><a href="https://www.lag21.de/newsletter/beitraege/details/Kreislaufwirtschaft-Belarus-interview/" target="_blank" rel="noopener">Das Interview mit Nadeschda Batowa finden Sie hier. </a></p>
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<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Andrej-Pachomenko.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31153 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Andrej-Pachomenko-208x300.jpg" alt="" width="201" height="290" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Andrej-Pachomenko-208x300.jpg 208w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Andrej-Pachomenko.jpg 417w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" /></a></p>
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<p>Andrej Pachomenko arbeitet an verschiedenen Stellen am Thema nachhaltiger Tourismus und ist unter anderem Direktor der Öko-Bildungseinrichtung Ökosled.</p>
<p>“Ich denke, dass wir uns in diesen schwierigen Zeiten noch mehr anstrengen müssen, um vielfältige Partnerschaften zu pflegen sowie umwelt- und sozialbewusste und verantwortungsvolle Geschäftsmodelle auf verschiedenen Ebenen einzuführen. Nur so werden wir in den Regionen in der Lage sein, die Krise zu bewältigen.”</p>
<p><a href="https://www.lag21.de/newsletter/beitraege/details/tourismus-belarus-nachhaltigkeit/" target="_blank" rel="noopener">Das Interview mit Andrej Pachomenko finden Sie hier. </a></p>
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<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier.</a></p>
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		<title>IV. Social Business Forum in Belarus: Krise als Chance für mehr nachhaltige Entwicklung</title>
		<link>https://ibb-d.de/iv-social-business-forum-in-belarus-krise-als-chance-fuer-mehr-nachhaltige-entwicklung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2021 05:54:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie bieten Zero-Waste-Produkte im Online-Shop, vermitteln geschulte Babysitter, beschäftigen Menschen mit Behinderungen in einem Café, betreiben Erholungsheime oder vermarkten die Kunstwerke, die Menschen mit Behinderungen geschaffen haben: Die Szene der Sozialunternehmen ist in den vergangenen Jahren auch in Belarus größer und vielfältiger geworden. Gemeinsam leisten sie einen wesentlichen Beitrag, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie bieten Zero-Waste-Produkte im Online-Shop, vermitteln geschulte Babysitter, beschäftigen Menschen mit Behinderungen in einem Café, betreiben Erholungsheime oder vermarkten die Kunstwerke, die Menschen mit Behinderungen geschaffen haben: Die Szene der Sozialunternehmen ist in den vergangenen Jahren auch in Belarus größer und vielfältiger geworden. Gemeinsam leisten sie einen wesentlichen Beitrag, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 zu erreichen.</p>
<p>Das IV. Forum der Sozialunternehmen, am 1. und 2. Juli 2021 organisiert von der IBB gGmbH Dortmund und Partnern im Rahmen des Förderprogramms Belarus, stellte vor internationalem Publikum die Bedeutung der jungen Branche in den Vordergrund: „Social Entrepreneurship ist eine Lokomotive für die Erreichung der SDGs“, betonte Joanna Kazana-Wisniowiecki, Leiterin der UN-Vertretung in Belarus in ihrem Grußwort, „da es nicht nur die wirtschaftliche Nachhaltigkeit sicherstellt, sondern auch positive Veränderungen im sozialen Bereich, in der Ökonomie und in der Ökologie bewirkt.“</p>
<p><strong>Branche unter Druck durch die Corona-Krise</strong></p>
<p>Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin des IBB Dortmund (IBB gGmbH) hatte rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum zweitägigen Online-Forum begrüßt, unter ihnen auch Vertreterinnen und Vertreter von NGO und staatlichen Einrichtungen: „Die Corona-Pandemie hat uns alle vor große Herausforderungen gestellt, aber jede Krise bietet auch Chancen“, warb sie um Zuversicht. Gerade in der Krise habe sich die Flexibilität der meist noch kleinen und jungen Sozialunternehmen als entscheidender wirtschaftlicher Vorteil erwiesen. Die Einschränkungen in den persönlichen Kontakten und in der Mobilität hatten in vielfältiger Weise Innovationen befördert. „Klein und wendig, nah an den Bedürfnissen der eigenen Nachbarschaft und Community wurden Bedarfe erkannt und in einem beeindruckenden Tempo kreative Lösungen entwickelt.“ Nun gelte es, die Corona-Pandemie durch gemeinsame Anstrengungen und Solidarität auf lokaler wie internationaler Ebene zu bekämpfen und die Arbeit der Sozialunternehmen durch internationalen Erfahrungsaustausch zu stärken.</p>
<div id="attachment_28981" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/07/Social-business-forum-FSB_4-s.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28981" class="wp-image-28981" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/07/Social-business-forum-FSB_4-s.jpg" alt="" width="600" height="338" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/07/Social-business-forum-FSB_4-s.jpg 1251w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/07/Social-business-forum-FSB_4-s-300x169.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/07/Social-business-forum-FSB_4-s-1024x577.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/07/Social-business-forum-FSB_4-s-768x433.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-28981" class="wp-caption-text">Aus der IBB &#8222;Johannes Rau&#8220; Minsk wurden einige Beiträge zum IV. Social Business Forum ins Online-Meeting übertragen.</p></div>
<p>Zur Einführung schilderten Vertreterinnen und Vertreter verschiedener belarussischer Sozialunternehmen, wie sie auf die aktuellen Herausforderungen reagiert haben. Die meisten Unternehmen existieren noch nicht sehr lange. Viele soziale Unternehmen sind von NGO gegründet worden als Inklusionsbetriebe, das heißt, sie beschäftigen überwiegend Menschen mit Einschränkungen. Zumindest bisher genießen sie aber kaum staatliche oder steuerliche Förderung und müssen sich im Wettbewerb mit anderen Unternehmen und Dienstleistern am Markt behaupten. Den noch jungen Unternehmen fehlt daher vielfach auch die Erfahrung im Umgang mit herausfordernden Situationen. Die generell schon schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurden für viele der meist kleinen Betriebe daher schnell existenzbedrohlich.</p>
<p><strong>Sozialunternehmen berichten über ihre Erfahrungen</strong></p>
<p>Soziale Dienstleistungen, die sich zum Beispiel der Arbeit mit an Krebs erkrankten Frauen widmen, mussten die Empfehlungen zum erhöhten Abstand einhalten und konnten nur unter erschwerten Bedingungen eingeschränkt fortgeführt werden. Bildungseinrichtungen und Netzwerke mussten ihre Beratungsangebote und Dienstleistungen möglichst schnell online anbieten. Büroarbeiten wurden ins Home-Office verlegt. Reale Verkaufsstellen wurden zu neuen Internet-Shops, persönliche Gespräche mussten als Video-Meetings geplant werden.</p>
<div id="attachment_28976" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/07/Social-business-forum_FSB_9-2_s.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28976" class="wp-image-28976" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/07/Social-business-forum_FSB_9-2_s.jpg" alt="" width="450" height="256" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/07/Social-business-forum_FSB_9-2_s.jpg 1091w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/07/Social-business-forum_FSB_9-2_s-300x171.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/07/Social-business-forum_FSB_9-2_s-1024x583.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/07/Social-business-forum_FSB_9-2_s-768x437.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><p id="caption-attachment-28976" class="wp-caption-text">Ein Blick in den virtuellen Konferenzraum.</p></div>
<p>Der Umgang mit Softwarelösungen, das elektronische Dokumentenmanagement, digitale Bezahlsysteme und die Techniken des Online-Marketings mussten schnell implementiert und trainiert werden. Rechtliche Fragen rückten in den Mittelpunkt: Wie wickelt man Verkaufsanfragen aus dem Ausland ab? Gleichzeitig brachen sichere Einnahmen weg. Die Pandemie stellte somit besonders die  Sozialunternehmen vor existenzielle Herausforderungen. Nadezhda Juschkevitsch von der Stiftung Dobra stellte dazu die Ergebnisse einer Studie zu Problemen und Bedarfen belarussischer Sozialunternehmen vor.</p>
<p>Erfahrungen aus Lettland und Israel bestätigten die Erfahrungen in Belarus: Diana Lapkis aus Lettland und Zvi Rubintschik aus Israel berichteten ergänzend von der Situation in ihren Herkunftsländern. Dort stehen vermehrt schon Anlaufstellen für die speziellen Bildungsbedarfe der sozialen Betriebe zur Verfügung, erfuhren die Zuhörenden. In der Organisationsform als Verein bündeln diese Dachorganisationen zum Beispiel in Lettland die Bedarfe der Mitgliedsunternehmen und bieten selbst oder in Kooperation mit Partnern Weiterbildungsmaßnahmen. Die Idee, einen Verband der Sozialunternehmen zu gründen, findet daher auch in Belarus zunehmend Widerhall. Bei einer Umfrage im Rahmen des IV. Social Business Forums sprachen sich rund zwei Drittel der  Teilnehmenden für die Gründung einer solchen Interessenvertretung aus.</p>
<p>Am zweiten Tag rückte der Austausch über neue Techniken und kreative Methoden in den Mittelpunkt: In einer Podiumsdiskussion ging es zunächst um digitales Marketing und Onlineshops. Fundraising, Fast Marketing und die Vorteile von Co-Working waren danach Themen in den vier parallel laufenden Workshops. Über Kooperationsprojekte der Banken und neue möglichen Nischen für Sozialunternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen berichteten schließlich Victoria Barisevich von der Belagroprombank und Taisiya Eletskikh vom Bevölkerungsfonds der UN (UNFPA) in Minsk.</p>
<p><strong>Vernetzungsveranstaltung unter Pandemie-Bedingungen</strong></p>
<p>Das IV. Forum der Sozialunternehmen in Belarus war die erste große Vernetzungsveranstaltung, die im Rahmen des Förderprogramms Belarus unter Pandemie-Bedingungen angeboten werden konnte. Ursprünglich im Hybrid-Format geplant musste das Forum kurzerhand noch zur reinen Video-Konferenz umdeklariert werden. „Wir sind froh, dass wir die Veranstaltung online anbieten konnten, nachdem sie schon im vergangenen Jahr ersatzlos abgesagt werden musste“, sagt IBB-Referentin Aksana Yankovich.</p>
<p>Die Organisation des Forums erfolgte durch das IBB in Dortmund in Zusammenarbeit mit der Organisation der Vereinten Nationen in Belarus, der Schule &#8222;Soziales Unternehmertum&#8220;, der Stiftung &#8222;Dobra&#8220;, dem Office for Democratic Belarus (ODB) Brüssel und dem Zentrum für Erwachsenen- und Kindererholung &#8222;Eco-Life&#8220;.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier.</a></p>
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		<title>Essbares Zertifikat belohnt erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildung „Events for Future“</title>
		<link>https://ibb-d.de/essbares-zertifikat-belohnt-erfolgreiche-teilnahme-an-der-fortbildung-events-for-future/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2021 16:06:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Events for Future]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Klebefilm, kunststoffbeschichtete Aufkleber und Farbstifte aus Plastik: Der klassische, so genannte Moderatorenkoffer kommt meist mit einer bunten Vielfalt an vergleichsweise kurzlebigen Wegwerf-Produkten daher. Doch es geht auch anders. Die 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Fortbildung „Events for Future“ präsentierten zum Abschluss der durch das Auswärtige Amt geförderten Fortbildungsreihe am Samstag, 27. Februar 2021, in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Klebefilm, kunststoffbeschichtete Aufkleber und Farbstifte aus Plastik: Der klassische, so genannte Moderatorenkoffer kommt meist mit einer bunten Vielfalt an vergleichsweise kurzlebigen Wegwerf-Produkten daher. Doch es geht auch anders. Die 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Fortbildung „Events for Future“ präsentierten zum Abschluss der durch das <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Auswärtige Amt</a> geförderten Fortbildungsreihe am Samstag, 27. Februar 2021, in der IBB „Johannes Rau“ Minsk ihren selbst entwickelten Gegenentwurf unter anderem mit wiederbeschreibbaren Kreidetäfelchen. Den hohen Maßstäben an ein nachhaltiges Veranstaltungsmanagement kommt diese Utensiliensammlung immerhin schon einen großen Schritt näher.</p>
<p>„Wir sind uns durchaus bewusst, dass es noch ein paar Dinge gibt, die weiter optimiert werden müssen“, sagt Lars Schmidt, Referent für Nachhaltigkeit in der IBB „Johannes Rau“ Minsk. Er hat die Fortbildungsreihe „Events for Future“ des IBB Dortmund und der IBB „Johannes Rau“ Minsk zusammen mit Fachkräften des Zentrums für Umweltlösungen in Minsk konzipiert. Die wiederverwendbare Tasche im auffälligen, durch den Künstler Piet Mondrian inspirierten Design, soll als echter „Hingucker“ das Bewusstsein für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement wecken. Enthalten sind abwaschbare dunkle Wachstücher, die Flipchart-Papier ersetzen, magnetische Feedback-Smileys aus Holz und dunkle Täfelchen, die wahlweise als Namensschilder eingesetzt werden können oder auch als Aufsteller am Buffett.</p>
<div id="attachment_27987" style="width: 708px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/03/Nachhaltigkeit_Tagung-w.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27987" class="wp-image-27987" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/03/Nachhaltigkeit_Tagung-w.jpeg" alt="Das Foto zeigt ein Beispiel für Nachhaltigkeit bei Tagungen und Veranstaltungen: Wegwerfprodukte werden durch wiederverwendbare Materialien ersetzt. " width="698" height="257" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/03/Nachhaltigkeit_Tagung-w.jpeg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/03/Nachhaltigkeit_Tagung-w-300x110.jpeg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/03/Nachhaltigkeit_Tagung-w-768x283.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 698px) 100vw, 698px" /></a><p id="caption-attachment-27987" class="wp-caption-text">Trinkwasser in Karaffen, Nussmischungen als Einzelportionen in Gläschen und Täfelchen zur Beschriftung: Die Verpflegung bei Tagungen kann mit einfachen Mitteln nachhaltig gestaltet werden. Fotos: IBB &#8222;Johannes Rau&#8220; Minsk.</p></div>
<p>Seminare, Konferenzen und andere Großveranstaltungen vollumfänglich nachhaltig zu gestalten, kann eine Herausforderung sein, erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Minsk und den Regionen. Sie sind in staatlichen Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen aktiv an der Vorbereitung und Durchführung von unterschiedlich großen Events beteiligt. In der Fortbildungsreihe &#8211; vermittelt in Form des Blended Learning &#8211; lernten sie nachhaltiges Veranstaltungsmanagement in all seinen Facetten kennen: Von Möglichkeiten zur Vermeidung von Wegwerf-Produkten über nachhaltige Mobilitätskonzepte mit möglicher CO²-Kompensation bis zu weitreichenden Fragestellungen zur Inklusion reichte das Spektrum der Lerneinheiten, die für diese Fortbildungsreihe eigens entwickelt werden mussten.</p>
<p>Die 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich bei ihrem Abschlusstreffen in der IBB „Johannes Rau“ Minsk am Ende tief beeindruckt: „Der Kurs bietet wirklich umfassendes Wissen zum Nachhaltigen Veranstaltungsmanagement, ist sehr praxisorientiert und wir sind ein bisschen stolz, dass dieser Kurs in Belarus entstanden ist“, sagte Uladzimir Mahnach, der in der Baumarktkette OMA für die Weiterbildung der Mitarbeitenden verantwortlich ist.</p>
<p>Das neu Erlernte kam sogar schon vor der letzten Kursstunde zur Anwendung in der Praxis: „Natürlich können wir das neu erworbene Wissen wunderbar verwenden und tun dies auch bereits bei den Veranstaltungen unserer Organisation. Wichtig ist, dass wir unsere Kolleginnen und Kollegen dazu weiterbilden und die Idee weiterverbreiten“, meinte Alena Sankovic vom Belarussisches Helsinki-Komitee und Stanislava Tsiarentsyeva vom YMCA Witebsk fügte hinzu: „Wir werden uns nun dafür einsetzen, eine nachhaltige Veranstaltungskultur in Belarus zu etablieren.“</p>
<div id="attachment_28004" style="width: 192px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/03/Zertifikat_Eventsfor-future_7533.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28004" class="wp-image-28004 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/03/Zertifikat_Eventsfor-future_7533.jpg" alt="" width="182" height="164" /></a><p id="caption-attachment-28004" class="wp-caption-text">Süße Idee: Das essbare Zertifikat ist ein großer Lebkuchen mit einer Waffel-Auflage, auf die die Urkunde mit Lebensmittelfarbe aufgedruckt ist.</p></div>
<p>Beim Treffen zum Abschluss der Reihe unterzogen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch noch einem Leistungstest, bei dem eine spielerisch angelegte Aufgabe zu lösen war und erhielten schließlich ihre Zertifikate. Die kamen allerdings nicht aus dem Drucker, sondern aus dem Backofen des Restaurants „Westfalia“ an der IBB „Johannes Rau“: Als besonderen Clou hatten die Organisatoren ein essbares Zertifkat entworfen, das – ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit – in mitgebrachten,  wiederverwendbaren Behältern nach Hause transportiert wurde.</p>
<p>Die Arbeit am Thema geht auch nach dem Ende des Kurses weiter: Die Lerneinheiten werden ab Ende März auf der Moodle-Lernplattform des IBB zum Selbststudium zur Verfügung gestellt. Und Ideen zum nachhaltigen Veranstaltungsmanagement werden im <a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener">Förderprogramm Belarus</a> spätestens bei der Planung der nächsten Wochen der Nachhaltigkeit umgesetzt.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
<p>Unser Foto oben zeigt die Absolventinnen und Absolventen der vom Auswärtigen Amt geförderten Fortbildung &#8222;Events for Future&#8220;.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/homepage/die-ibb-in-minsk/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über die IBB &#8222;Johannes Rau&#8220; in Minsk finden Sie hier. </a></p>
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		<item>
		<title>Erstes Netzwerktreffen in der neunten Phase im Förderprogramm Belarus diesmal online</title>
		<link>https://ibb-d.de/erstes-netzwerktreffen-in-der-neunten-phase-im-foerderprogramm-belarus-diesmal-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2020 07:54:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum ersten Netzwerktreffen in der neunten Phase des Förderprogramms Belarus trafen sich etwa 60 belarussischen Projektpartnerinnen und -partner am vergangenen Donnerstag, 8. Oktober 2020, Covid-19 bedingt im Online-Format. „Das Förderprogramm hat seit jeher flexibel auf die sich ändernden Rahmenbedingungen und Bedürfnisse reagiert und so werden wir nun angesichts der Corona-Pandemie neue Wege beschreiten und das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_27148" style="width: 486px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom-fpb-netzwerktreffen-Maksim_w.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27148" class="wp-image-27148" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom-fpb-netzwerktreffen-Maksim_w.jpg" alt="Ein Blick hinter die Kulissen des virtuellen Netzwerktreffens: Moderator Maksim Padbiorozkin sitzt an seinem Schreibtisch." width="476" height="338" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom-fpb-netzwerktreffen-Maksim_w.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom-fpb-netzwerktreffen-Maksim_w-300x213.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom-fpb-netzwerktreffen-Maksim_w-768x546.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 476px) 100vw, 476px" /></a><p id="caption-attachment-27148" class="wp-caption-text">Ein Blick hinter die Kulissen des virtuellen Netzwerktreffens: Moderator Maksim Padbiorozkin an seinem Schreibtisch mit Referentin Natascha Tolkach. Fotos: IBB &#8222;Johannes Rau&#8220; Minsk</p></div>
<p>Zum ersten Netzwerktreffen in der neunten Phase des Förderprogramms Belarus trafen sich etwa 60 belarussischen Projektpartnerinnen und -partner am vergangenen Donnerstag, 8. Oktober 2020, Covid-19 bedingt im Online-Format. „Das Förderprogramm hat seit jeher flexibel auf die sich ändernden Rahmenbedingungen und Bedürfnisse reagiert und so werden wir nun angesichts der Corona-Pandemie neue Wege beschreiten und das Nachhaltigkeitsprinzip der Inklusion mit Hilfe des Internet praktizieren und ‚niemanden zurücklassen‘“, sagte Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH, in ihrer Begrüßung. Sie erinnerte an das Ziel der neunten Phase 2019 bis 2022, einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 in Belarus zu leisten. „Entsprechend den Grundprinzipien der Agenda 2030 fördern wir ausschließlich Multi-Akteurs-Partnerschafen. Angesichts der aktuellen Situation ist dies eine große Herausforderung. Unsere Projekte sind daher ein wichtiges Experimentierfeld und können im optimalen Falle zeigen, wie Wege zur Überwindung der gesellschaftlichen Spaltung gefunden werden können.“</p>
<div id="attachment_27143" style="width: 462px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom_fpb-maksim2-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27143" class="wp-image-27143" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom_fpb-maksim2-1.jpg" alt="" width="452" height="339" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom_fpb-maksim2-1.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom_fpb-maksim2-1-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom_fpb-maksim2-1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px" /></a><p id="caption-attachment-27143" class="wp-caption-text">Wie geht das Netzwerktreffen online? Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Minsk achten im Hintergrund darauf, dass alles klappt.</p></div>
<p>In der Video-Konferenz standen die Pläne für die 20 ausgewählten Multi-Akteurs-Partnerschaften im Mittelpunkt. Die gegenseitige Information über die Vorhaben diente dabei dem Ziel, Kräfte bündeln zu können und wo immer möglich Synergien zu finden. In diesem Zusammenhang diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließlich auch in Gruppenarbeit die gemeinsamen Möglichkeiten der Umsetzung der Agenda 2030, ihre Prinzipien und Maßnahmen in der aktuellen Situation, mögliche Formen der Zusammenarbeit und des Austauschs zwischen Projekten sowie gemeinsame Ideen für die Wochen der Nachhaltigen Entwicklung 2021. Zu den vielen Vorschlägen gehörten Einladungen zur Teilnahme an Projektveranstaltungen, der Austausch über die Erfahrungen von Expertinnen und Experten und die Möglichkeit von Online-Instrumenten für die Inklusion von benachteiligten Gruppen.</p>
<p>Das Förderprogramm Belarus bietet zudem in seinem Begleitprogramm verschiedene Unterstützungsangebote, um nützliche Kompetenzen zu vermitteln und innovative Ideen von international erfahrenen Expertinnen und Experten zu hören. So sind in diesem Jahr noch im Oktober die ersten Workshops geplant zu den Themen „Planen in Zeiten der Unsicherheit“, „Umgang mit Angst- und Stresszuständen“ und „Effektiv verhandeln“. Darüber hinaus sind Fortbildungen vorgesehen zum nachhaltigen Veranstaltungsmanagement und zur Öffentlichkeitsarbeit via Newsletter und Social Media.</p>
<p>Am Donnerstag, 15. Oktober 2020, treffen sich erstmals die deutschen Projektpartnerinnen und Projektpartner zu einem virtuellen Austausch über ihre Pläne im Rahmen der neunten Phase im Förderprogramm Belarus – ebenfalls online.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier. </a></p>
<p>Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asl-Migrations- und Integrationbsfonds gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-21823" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos-300x300.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos-150x150.jpg 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos-210x210.jpg 210w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erste virtuelle Seminarreihe im Förderprogramm Belarus mit 70 Teilnehmenden aus fünf Ländern</title>
		<link>https://ibb-d.de/erste-virtuelle-seminarreihe-im-foerderprogramm-belarus-mit-70-teilnehmenden-aus-fuenf-laendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2020 08:41:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum ersten Mal in der Geschichte des Förderprogramms Belarus hat das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund eine Seminarreihe komplett online angeboten. Mehr als 70 Teilnehmende – darunter Expertinnen und Experten  aus Nichtregierungsorganisationen, staatlichen Stellen und Unternehmen &#8211; versammelten sich zu drei jeweils rund dreistündigen Online-Seminaren am 23. Juni, 30. Juni und 7. Juli [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal in der Geschichte des Förderprogramms Belarus hat das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund eine Seminarreihe komplett online angeboten. Mehr als 70 Teilnehmende – darunter Expertinnen und Experten  aus Nichtregierungsorganisationen, staatlichen Stellen und Unternehmen &#8211; versammelten sich zu drei jeweils rund dreistündigen Online-Seminaren am 23. Juni, 30. Juni und 7. Juli 2020 vor ihren Monitoren im virtuellen Konferenzraum.</p>
<p>Erstmals nahmen neben Deutschen und Belarussen auch Interessierte aus der Ukraine, Georgien und Moldawien teil.</p>
<blockquote><p>„Bedingt durch Covid-19 mussten wir auf alle Veranstaltungen in Minsk verzichten und haben uns daher für das Online-Format entschieden“,</p></blockquote>
<p>sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH.</p>
<blockquote><p>„Und dies hat auch etwas Gutes: Wir konnten mehr Expertinnen und Experten gewinnen und Akteure aus vier Ländern einbeziehen.“</p></blockquote>
<p>Bei der Seminarreihe zum Thema „Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen auf dem offenen und geschlossenen Arbeitsmarkt“ stand im Hintergrund d<a href="http://house.gov.by/ru/zakony-ru/view/o-pravax-invalidov-i-ix-sotsialnoj-integratsii-771/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">er neue Gesetzentwurf „Über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und ihre soziale Integration&#8220;</a>, der sich aktuell in Belarus im Gesetzgebungsverfahren befindet. Die in Deutschland seit vielen Jahren (weiter-)entwickelten Ansätze zur Gewährleitung beruflicher Inklusion können in dieser Situation gut als Ausgangsmodell dienen.</p>
<p>In Belarus sollen Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten künftig zu einer Ausgleichsabgabe verpflichtet werden, wenn sie keine Menschen mit Behinderungen beschäftigen. Oleg Tokun, Leiter der Abteilung für Beschäftigungspolitik im Ministerium für Arbeit und Sozialschutz der Republik Belarus, skizzierte das Ziel des Gesetzes so: „Mit unserem Gesetzesvorhaben möchten wir in erster Linie eine Verbesserung für die Zielgruppe der Behinderten erreichen und nicht eine Belastung für die betreffenden Unternehmen.“</p>
<p>Oksana Elova, thematische Koordinatorin des sozialen Bereichs im Förderprogramm Belarus und Aksana Yankovich, Progammkoordinatorin des sozialen Bereichs im Förderprogramm, moderierten die Online-Vorträge und nahmen auch viele Fragen auf, die im Nachgang zu den Seminaren beantwortet oder weiter bearbeitet werden.</p>
<p>Im ersten Web-Seminar hatte Jan-Philipp Buchheister von der<a href="https://www.gvp-bonn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> GVP Gemeinnützige Werkstatten Bonn GmbH</a> dargestellt, welchen Beitrag eine gemeinnützige Werkstatt zur Inklusion von Mitarbeitenden mit Behinderungen und Beeinträchtigungen ins Arbeitsleben leistet. Immerhin rund 7,9 Millionen Menschen  mit einer Schwerbehinderung von 50 Grad oder mehr lebten zum Jahresende 2019 in Deutschland. Der Anteil an der Gesamtbevölkerung betrug damit fast zehn Prozent. In neun von zehn Fällen (89%) war eine Krankheit die Ursache.</p>
<p>In den Bonner Werkstätten sind rund 500 Menschen mit Behinderung in den Bereichen Büro und Logistik, Catering und Dienstleistungen oder Montage und Verpackung beschäftigt. 70 Mitarbeitende ohne Behinderung unterstützen sie. Der enge Kontakt zu den Gemeinnützigen Werkstätten eröffnet Betroffenen den Zugang zu besonders auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Betreuungs- und Unterstützungsangeboten wie Gesprächskreisen und Kursen, um das eigene Leben mit Einschränkungen besser bewältigen zu können oder um zum Beispiel gemeinsam Sport zu treiben.</p>
<p>Die berufliche Qualifizierung gelinge in aller Regel mit großem Erfolg. Das gemeinsam Erreichte stärke immer auch die Persönlichkeit der Mitarbeitenden. Sie sollen sich selbst nicht als hilflos erleben, sondern als geschätzter Teil der Gesellschaft.</p>
<p>Im zweiten Web-Seminar ging es um die Frage, wie das Ziel &#8211; die berufliche Inklusion von Mitarbeitenden mit Behinderungen – durch Anreize der staatlichen Institutionen erreicht werden kann. Peter Stadler, Berater und Arbeitsmarktexperte der <a href="https://www.faf-gmbh.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beratungsstelle für Inklusive Unternehmen (FAF)</a>, stellte dazu besonders das Instrument der Ausgleichsabgabe vor. Privatwirtschaftliche Unternehmen ebenso wie gemeinnützige Organisationen und Einrichtungen der öffentlichen Hand mit mehr als 20 Mitarbeitenden sind in Deutschland verpflichtet, fünf Prozent der Arbeitsplätze mit Menschen mit einer Behinderung zu besetzen. Können sie diese Forderung nicht umsetzen, müssen sie eine in der Höhe gestaffelte Ausgleichsabgabe zahlen. Die Ausgleichsabgabe wiederum wird zweckgebunden eingesetzt, um Menschen mit einer Behinderung zu qualifizieren oder Arbeitsplätze technisch so umzurüsten, dass Menschen mit Einschränkungen dort arbeiten können. 70 Prozent der Ausgleichsabgabe fließen zurück an Unternehmen und Einrichtungen.</p>
<p>Im dritten Web-Seminar ging es schließlich um die Kommunikation zwischen staatlichen Stellen, Unternehmen sowieArbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Behinderung. Dorte Cancel von der GVP Bonn-Rhein-Sieg gGmbH beschrieb anschaulich, dass sich ihre Beratung an den konkreten Bedarfen der betreuten Menschen orientiert. In einer drei Monate dauernden Eingangsphase gehe es zunächst um die Fertigkeiten der betreffenden Person von der Konzentrationsfähigkeit bis zur Kontaktfreude. Für psychisch Erkrankte könne zum Beispiel eine Tätigkeit im Gartenbau sinnvoll sein, für Konktaktsuchende eine Arbeit im Dienstleistungssektor.</p>
<p>Ali Atak, Fachberater in der <a href="https://www.ihk-bonn.de/startseite.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg</a>, arbeitet an der Seite der Unternehmen. „Es kommt zum Beispiel vor, dass Mitarbeitende durch einen Unfall oder eine Herzerkrankung oder Diabetes ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr wie früher erfüllen können“, schilderte er. Firmen können dann einen Lohnkosten-Zuschuss erhalten und Zuschüsse für die technische Umrüstung von Arbeitsplätze. Die Zuschüsse stammen dann größtenteils  aus der Ausgleichsabgabe. Bei der Antragstellung hilft Ali Atak. Vielfach müsse er auch Vorbehalte abbauen: „Es gibt manchmal die Befürchtung, dass Mitarbeitende mit einer Behinderung häufiger krank sind“, schilderte er. Stattdessen überwiegen aus seiner Sicht aber die positiven Auswirkungen. „Die Integration von schwerbehinderten Mitarbeitenden wirkt sich insgesamt positiv auf ein als familiärer empfundenes Arbeitsklima aus“, sagte er. Seine Tätigkeit liege häufig in der Beratung von Unternehmen, die Arbeitsplätze behindertengerecht umbauen wollen und er stehe auch häufig im Austausch mit der Kollegin Cancel, um geeignete Mitarbeitende für bestimmte Aufgaben zu suchen.</p>
<blockquote><p>„Mit unserer Seminar-Reihe zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben möchten wir den Weg bahnen für einen Dialog zwischen allen Beteiligten: Zivilgesellschaft, Staat und Unternehmen“,</p></blockquote>
<p>fasst Astrid Sahm die Intention der Seminarreihe zusammen.</p>
<blockquote><p>„Diese Frage ist Teil unseres Gesamtziels im Förderprogramm Belarus, die Umsetzung der Agenda 2030 und insbesondere des Agenda-Prinzips „Niemanden zurücklassen“ in Belarus zu unterstützen. Denn die aktive Teilhabe von benachteiligten Gruppen ist eine zentrale Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung von Gesellschaften, wie auch deutsche Erfahrungen bestätigen.“</p></blockquote>
<p>Angesichts der zahlreichen positiven Rückmeldungen aus dem Teilnehmendenkreis plant das IBB Dortmund im Rahmen des Förderprogramms Belarus weitere Maßnahmen zum Thema Inklusion im Arbeitsleben. Ein wichtiges Pilotprojekt wird bereits in Kooperation mit UNDP und dem Sozialausschuss des belarussischen Parlaments umgesetzt: Bis Ende August wird ein wissenschaftliches Team eine umfassende Gesetzesfolgenabschätzung zu dem Gesetzesentwurf über die Rechte von Menschen mit Behinderung erarbeiten. Hierzu sollen Informationen und Stellungnahmen von allen wichtigen Stakeholdern eingeholt werden.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Förderprogramm Belarus geht trotz Corona mit 20 deutsch-belarussischen Projekten in die neunte Phase</title>
		<link>https://ibb-d.de/foerderprogramm-belarus-geht-trotz-corona-mit-20-deutsch-belarussischen-projekten-in-die-neunte-phase/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2020 17:13:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Auswahl ist getroffen: Mit 20 deutsch-belarussischen Projekten geht das Förderprogramm Belarus in die neunte Phase. Bedingt durch die Corona-Pandemie erfolgte das erste Arbeitstreffen für die deutschen und belarussischen Partnerinitiativen in Form von zwei Online-Seminaren am 6. und 7. Mai 2020. Die erste persönliche Begegnung alle Programmbeteiligten, die offizielle Auftaktkonferenz in Minsk, ist nun für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Auswahl ist getroffen: Mit 20 deutsch-belarussischen Projekten geht das Förderprogramm Belarus in die neunte Phase. Bedingt durch die Corona-Pandemie erfolgte das erste Arbeitstreffen für die deutschen und belarussischen Partnerinitiativen in Form von zwei Online-Seminaren am 6. und 7. Mai 2020. Die erste persönliche Begegnung alle Programmbeteiligten, die offizielle Auftaktkonferenz in Minsk, ist nun für den 8. und 9. Oktober 2020 geplant.</p>
<p>Bei allen ausgewählten Projekten handelt es sich um Multi-Akteurs-Partnerschaften, in denen zivilgesellschaftliche Organisationen mit staatlichen und/oder wirtschaftlichen Akteuren kooperieren. Inhaltlich beziehen sich die 20 Projekte auf die Themenfelder Lokalisierung der Globalen Nachhaltigkeitsziele (acht Projekte), Grüne Transition und Digitalisierung (sieben Projekte) sowie Inklusive und gleichberechtigte Gesellschaft (fünf Projekte). Ziel ist jeweils die Entwicklung neuer Problemlösungsansätze zur Umsetzung der Agenda 2030 speziell für Belarus. Die Initiativen werden bis Ende 2021 u. a. an der Umsetzung von regionalen Nachhaltigkeitsstrategien arbeiten sowie innovative Ansätze in der ökologischen Landwirtschaft, zum Aufbau einer Foodbank, zum Umgang mit der alternden Gesellschaft, zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, zu digitalem Unternehmertum, Klimaschutz, Tourismus oder Wohnungswirtschaft vorantreiben. Neun belarussische Antragsteller werden erstmals gefördert. Damit liegt die Neuförderungsquote deutlich höher als in früheren Phasen, in denen nur etwa jeder dritte belarussische Projektpartner erstmals eine Förderung erhielt.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/04/LogoFpB.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9942 alignright" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/04/LogoFpB.png" alt="" width="300" height="140" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/04/LogoFpB.png 889w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/04/LogoFpB-300x140.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/04/LogoFpB-768x359.png 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Das IBB Dortmund (IBB gGmbH) betreut das Förderprogramm Belarus im Auftrag des <a href="https://www.bmz.de/de/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)</a> und <a href="https://www.giz.de/de/html/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)</a> seit 2002. In der neunten Phase stehen knapp 900.000 Euro zur Projektförderung zur Verfügung. 150 Projektskizzen mit einem Förderbedarf von rund 7,5 Millionen Euro waren bis zum ersten Bewerbungsschluss am 1. Dezember 2019 beim IBB Dortmund eingegangen. „Das große Interesse zeigt uns, dass es ein wachsendes Interesse zivilgesellschaftlicher Akteure in Deutschland gibt, die an einer Zusammenarbeit mit Belarus interessiert sind“, sagt Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH. „Angesichts der vielen, zu einem großen Teil qualitativ sehr hochwertigen Projektvorhaben war es diesmal ausgesprochen schwer, eine Auswahl zu treffen.“ Zum Vergleich: Bei der Ausschreibung zur achten Phase im Jahr 2016 wurden lediglich 52 Projektanträge eingereicht. „Unsere systematische Ansprache von Nachhaltigkeitsinitiativen in Deutschland und die allgemeine Verbesserung der belarussisch-deutschen Beziehungen zeigen hier vermutlich ihre gute Wirkung“, erklärt Astrid Sahm diese Zunahme.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/05/ELdZ_Bela_Office_Farbe_rus.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26637 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/05/ELdZ_Bela_Office_Farbe_rus.png" alt="" width="252" height="163" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/05/ELdZ_Bela_Office_Farbe_rus.png 749w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/05/ELdZ_Bela_Office_Farbe_rus-300x194.png 300w" sizes="auto, (max-width: 252px) 100vw, 252px" /></a>Erstmals sollen die im Förderprogramm Belarus gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse auch in einen Erfahrungsaustausch mit weiteren Ländern der Östlichen Partnerschaft eingebracht werden. Denn das BMZ möchte die gegenseitigen Beziehungen zu den Ländern der „Östlichen Partnerschaft“ &#8211; Belarus, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau und Ukraine &#8211; stärken und vertiefen.  Mehrere Einzelprojekte in den Themenfeldern sehen denn auch  bereits eine Zusammenarbeit mit Initiativen in der Ukraine und Armenien vor. Entsprechende Austauschformate werden in Kooperation mit der GIZ im Rahmen des Begleitprogramms angeboten. Als weitere Maßnahmen des Begleitprogramms sind in Kooperation mit der IBB „Johannes Rau“ Minsk u. a. Fortbildungen für alle Projekte zu nachhaltigem Veranstaltungsmanagement und zur Nutzung von digitalen Instrumenten in Übereinstimmung mit den Prinzipien der Agenda 2030 geplant. Hinzu kommen weitere Vernetzungsveranstaltungen, wie die Wochen der nachhaltigen Entwicklung oder das Soziale Forum, sowie Beratungsangebote.</p>
<p>In den kommenden Wochen werden nun die letzten Vorbereitungen getroffen, so dass die Partnerinitiativen voraussichtlich im September 2020 mit der praktischen Arbeit beginnen können. Dr. Astrid Sahm: „Wir hoffen, dass wir trotz der Corona-Pandemie wieder erfolgreich Begegnungen, Dialoge und Projekte initiieren können.“</p>
<p><strong> Zum Kreis der deutschen Projektpartner gehören:</strong></p>
<ul>
<li>der Minsk Club Bonn e.V.,</li>
<li>die Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa e.V.,</li>
<li>das Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V.,</li>
<li>die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Köpenick, Förderkreis Hilfe für strahlengeschädigte belarussische Kinder</li>
<li>der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Kreisverband Unna e.V.,</li>
<li>die Climate Alliance Frankfurt,</li>
<li>die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 Dortmund,</li>
<li>Germanwatch e.V.,</li>
<li>die Fachstelle „Zukunft Alter“ Arnsberg,</li>
<li>die BioHöfeGemeinschaft Sachsen-Anhalt e.V. Ulmendorf,</li>
<li>das Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland in Magdeburg,</li>
<li>die Bundesstadt Bonn</li>
<li>die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V. in Darmstadt,</li>
<li>die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland in Frankfurt,</li>
<li>die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin,</li>
<li>die Berliner Tafel e.V.,</li>
<li>Heim-statt Tschernobyl Holzgerlingen und</li>
<li>die Deutsch-Russländische Gesellschaft Wittenberg.</li>
</ul>
<p>Unser Foto oben zeigt die belarussischen Logos für die Sustainable Development Goals (SDGs).</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Delegation aus Minsk gewinnt in der Partnerstadt Bonn wertvolle Einblicke in den inklusiven Arbeitsmarkt</title>
		<link>https://ibb-d.de/delegation-aus-minsk-gewinnt-in-der-partnerstadt-bonn-wertvolle-einblicke-in-den-inklusiven-arbeitsmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2020 17:46:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Studienfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie gelingt die berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland? Antworten auf diese Frage wollte sich eine hochrangig besetzte Delegation aus Belarus unter Leitung des stellvertretenden Oberbürgermeisters der Stadt Minsk, Artiom Tsuran, in Deutschland mit eigenen Augen ansehen. Bonn, offizielle Partnerstadt der Stadt Minsk, war deshalb vom 2. bis 6. Februar 2020 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gelingt die berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland? Antworten auf diese Frage wollte sich eine hochrangig besetzte Delegation aus Belarus unter Leitung des stellvertretenden Oberbürgermeisters der Stadt Minsk, Artiom Tsuran, in Deutschland mit eigenen Augen ansehen. Bonn, offizielle Partnerstadt der Stadt Minsk, war deshalb vom 2. bis 6. Februar 2020 Ziel einer Studienfahrt. Organisiert wurde sie vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund im Rahmen des <a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Förderprogramms Belarus</a> und vom Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit der Stadt Bonn.</p>
<p><strong>Delegation aus Minsk beeindruckt vom Besuch in Bonn</strong></p>
<p>Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen spielt eine wichtige Rolle für die Weiterentwicklung der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie in Belarus. Tagesstätten und Internate für Menschen mit Behinderungen bieten auch in Minsk und in allen Regionen schon jetzt diverse Beschäftigungsmöglichkeiten. Doch zum einen könnte die Nachfrage nach den gefertigten Produkten gesteigert werden, zum anderen gelten Menschen mit Behinderungen aus medizinischen Gründen häufig als nicht oder nur eingeschränkt arbeitsfähig.</p>
<div id="attachment_26089" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/BadHonnef_0205_110014-e1582049997324.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26089" class="wp-image-26089" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/BadHonnef_0205_110014-e1582049997324.jpg" alt="Dieses Foto zeigt die Delegation, die ím Rahmen des Förderprogramms Belarus die Stadt und Region Bonn besichtigt hat, bei einem Gedankenaustausch." width="800" height="222" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/BadHonnef_0205_110014-e1582049997324.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/BadHonnef_0205_110014-e1582049997324-300x83.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/BadHonnef_0205_110014-e1582049997324-768x213.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-26089" class="wp-caption-text">Gelegenheit zu einem intensiven Gedankenaustausch bot die Studienfahrt im Rahmen des Förderprogramms Belarus an allen Stationen in der Region Bonn / Rhein-Sieg.</p></div>
<p>Die Studienfahrt ermöglichte nun einen differenzierten Blick, wie die Beschäftigung von Menschen mit Einschränkungen in Deutschland gelingt und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind. Der erste Besuchstag begann mit einem Empfang im Rathaus: Bürgermeister Reinhard Limbach begrüßte neben Artiom Tsuran auch Zhanna Ramanovich (Vorsitzende des Komitees für Arbeit, Beschäftigung und sozialen Schutz der Stadt Minsk), Alena Vernikouskaya (stellvertretende Direktorin des staatlichen Minsker sozialen Stadtzentrums für Familie und Kinder), Oleg Chepel (Vorsitzender der Belarussischen Genossenschaft von Sehbehinderten) und Dr. Viktor Balakirev (Direktor der IBB „Johannes Rau“ in Minsk) im Rathaus der Stadt Bonn. Für drei der fünf Besucher aus Belarus war es der erste Besuch in Deutschland.</p>
<p><strong>Qualifizierung für den ersten Arbeitsmarkt</strong></p>
<div id="attachment_26079" style="width: 461px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/GVP_Bonn_0204_111709-e1582049967152.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26079" class="wp-image-26079" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/GVP_Bonn_0204_111709-e1582049967152.jpg" alt="Dieses Foto zeigt die Delegation, die ím Rahmen des Förderprogramms Belarus die Stadt Bonn besichtigt hat, bei einer Diskussionsrunde in den Gemeinnützigen Werkstätten." width="451" height="279" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/GVP_Bonn_0204_111709-e1582049967152.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/GVP_Bonn_0204_111709-e1582049967152-300x185.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/GVP_Bonn_0204_111709-e1582049967152-768x475.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px" /></a><p id="caption-attachment-26079" class="wp-caption-text">Wie gelingt die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung in Deutschland? Die Gemeinnützigen Werkstätten Bonn erläuterten ihr Konzept.</p></div>
<p>Den fachlichen Einstieg bildete der Besuch der <a href="https://www.gvp-bonn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gemeinnützigen Werkstätten Bonn GmbH</a> (GVP) am Dienstag, 3. Februar 2020. Bereichsleiterin Martina Ohlrogge gab einen Einblick in die berufliche Orientierung und Qualifizierung:  Die ersten drei Monate stehen im Zeichen des Ankommens, der Eingangsdiagnostik und Kompetenzanalyse. Auf Grundlage der Ergebnisse wird ein individueller Eingliederungsplan erarbeitet und mit der jeweiligen Person vereinbart, welche Tätigkeiten erlernt werden sollen. Wünsche und Vorlieben werden dabei berücksichtigt. Es folgt dann eine 24-monatige Ausbildungsphase in einem der vier Qualifizierungsbereiche: Büro- und Logistikdienstleistungen, Montage- und Verpackungsdienstleistung, Gastronomie- und Servicedienstleistung oder Lagerlogistik. Nach abgeschlossener Ausbildung kann die Person dann entweder in den Gemeinnützigen Werkstätten arbeiten oder auch an einem externen Arbeitsplatz. Eine besondere Rolle spielen Praktika schon während der Ausbildung: Auch wenn die Mitarbeitenden der GVP-Werkstätten dazu in eine andere Firma wechseln, arbeiten sie doch auf einem (externen) Arbeitsplatz der Werkstätten. Die behinderte Person ist damit weiterhin Mitarbeiter der Werkstatt auf einem geschützten Arbeitsplatz, wird also weiterhin durch die GVP betreut und entlohnt. Knapp ein Viertel der behinderten Klienten arbeiten inzwischen außerhalb – Tendenz steigend. Diese besondere Form der Inklusion, so erfuhren die Besucher aus Belarus, ist Ausdruck eines grundsätzlichen Paradigmenwechsels in den Aufgaben der Werkstätten, der sich vor einigen Jahren vollzogen hat: Ausdrückliches Ziel der Werkstätten ist die Qualifizierung für den ersten Arbeitsmarkt.</p>
<p>Mehr über die Rolle der Unternehmen erfuhr die Delegation im Gespräch mit dem Inklusionsbeauftragten der <a href="https://www.ihk-bonn.de/berufsbildung-und-fachkraeftesicherung/fachkraeftesicherung/inklusionsberatung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Industrie- und Handelskammer Bonn/ Rhein-Sieg</a> Ali Osman Atak. Er berät mit großem Engagement Firmen, die Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schaffen möchten. Denn die IHK wirbt sogar offensiv für die Beschäftigung von Schwerbehinderten, um dem in Deutschland oft beklagten Fachkräftemangel zu entgehen. Die Motivation von Menschen mit einer Schwerbehinderung sei im Durchschnitt höher als von Menschen ohne Schwerbehinderung. Bei der Beantragung von Fördermitteln für die behindertengerechte Ausstattung von Arbeitsplätzen hilft der Inklusionsbeauftragte.</p>
<p>Mit dem <a href="https://www.bonn-rhein-sieg-fairbindet.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzwerk Bonn fairbindet</a> hat die Region ein Bündnis geschmiedet, dem Kommunen, Berufsverbände, Jobcenter und Unternehmen aus Bonn und Umgebung angehören. Geschulte Ansprechpartner informieren zielgerichtet Unternehmen über Vorschriften und Fördermittel und Arbeitsuchende über Jobperspektiven. Die Region ist mit Bonn fairbindet inzwischen ein Vorreiter in der Schaffung von behindertengerechten Arbeitsplätzen.</p>

<a href='https://ibb-d.de/bad-honnef_0205_112210/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1011" height="664" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_112210-e1582050889351.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_112210-e1582050889351.jpg 1011w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_112210-e1582050889351-300x197.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_112210-e1582050889351-768x504.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1011px) 100vw, 1011px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/bad-honnef_0205_110933/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="673" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_110933-e1582050029791.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_110933-e1582050029791.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_110933-e1582050029791-300x197.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_110933-e1582050029791-768x505.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>

<p><strong>Betreutes Wohnen ermöglicht Selbstständigkeit </strong></p>
<p>In <a href="https://www.hohenhonnef.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bad Honnef</a> lernte die Delegation schließlich eine besondere Form des betreuten Wohnens kennen. Menschen mit Behinderung leben in einem restaurierten Schloss, das früher als Lungensanatorium diente und sogar schon die russische Zarenfamilie zur Erholung beherbergt haben soll. Erwachsene mit schwereren geistigen und körperlichen Behinderungen können allein oder als Paar in größtmöglicher Selbstständigkeit leben, erhalten jedoch auch alle Unterstützung, die sie brauchen.</p>
<p>In der <a href="https://www.pauke-bonn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PAUKE Bonn-Rhein-Sieg gGmbH</a> besuchte die Delegation schließlich ein Projekt zur Wiedereingliederung von ehemaligen Drogenabhängigen. 1982 gegründet wollte der  Selbsthilfeverein Pauke e.V. Strukturen schaffen, die Drogenabhängige nach absolvierter stationärer Therapie unterstützen. Heute betreibt die gemeinnützige GmbH ein Restaurant und Bistro, bietet betreutes Wohnen, unterstützt Selbsthilfegruppen und bietet Menschen mit Suchtproblematik und psychischen Beeinträchtigungen auch Hilfen bei der beruflichen Wiedereingliederung.</p>
<div id="attachment_26104" style="width: 462px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_150438-e1582050043917.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26104" class="wp-image-26104" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_150438-e1582050043917.jpg" alt="Dieses Foto zeigt die Delegation, die ím Rahmen des Förderprogramms Belarus die Stadt Bonn besichtigt hat, bei einer Diskussionsrunde über den Teilhabeplan der Stadt Bonn." width="452" height="334" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_150438-e1582050043917.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_150438-e1582050043917-300x222.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_150438-e1582050043917-768x568.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px" /></a><p id="caption-attachment-26104" class="wp-caption-text">Welche Gremien und Akteure haben mitgewirkt an der Erstellung des Teilhabeplans der Stadt Bonn? Diese Frage erörterte die Delegation zum Abschluss der Studienfahrt mit Vertreterinnen des Sozialamtes der Stadt Bonn.</p></div>
<p>Nach den eindrucksvollen Besichtigungen und Begegnungen stand zum Abschluss eine Diskussion über die Rolle der Kommune auf dem Programm. Brigitte Schrick und Dr. Nina Retzlaff vom Sozialamt der Stadt Bonn stellten den behindertenpolitischen Teilhabeplan der Stadt Bonn vor. An der Erarbeitung hatte eine Vielzahl von Akteuren aus verschiedenen Verwaltungen und Unternehmen  mitgewirkt. Seit 2011 wird der Plan schrittweise umgesetzt.</p>
<p>Die Gäste aus Belarus erstaunte besonders, wie auch Unternehmen in das Projekt Inklusion einbezogen werden, die selbst nicht in der Lage sind, behindertengerechte Arbeitsplätze zu schaffen. Sie erfuhren, dass Betriebe durch Aufträge an Behindertenwerkstätten ihre sonst fällige Ausgleichsabgabe verringern können. Dies wiederum erhöht die Absatzchancen der inklusiv aufgestellten Unternehmen. Beeindruckt stellte die Delegation auch fest, dass Menschen mit Behinderung in Deutschland grundsätzlich als zumindest teilweise arbeitsfähig gelten und in Entscheidungsprozesse einbezogen werden – auch wenn sie von einem gesetzlichen Betreuer begleitet werden. Entscheidend für das Gelingen der beruflichen Integration sei offenbar ein gutes Zusammenwirken von fachlicher und pädagogischer Betreuung.</p>
<p>Beim Abschlussgespräch im Alten Rathaus wurde dann auch vereinbart, dass der Fachaustausch vertieft werden soll insbesondere zu den Themen Eingangsdiagnostik, Kompetenzanalyse und Berufsausbildung.</p>
<p>Am Donnerstag, 6. Februar 2020, machte sich die Delegation auf ihren Rückweg nach Minsk, nicht ohne eine Gegeneinladung ausgesprochen zu haben: Auf dem Regionalen Nachhaltigkeitsforum Ende Mai 2020 soll der in Bonn begonnene Fachaustausch fortgesetzt werden.</p>
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<p>Unser Foto oben zeigt die Gruppe beim Empfang im Bonner Rathaus: (v.l.n.r.) Alena Vernikouskaya, stellvertretende Direktorin der staatlichen Einrichtung „Minsker Stadtzentrum für Familie und Kinder“, Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin des IBB Dortmund (IBB gGmbH), Reinhard Limbach, Bürgermeister der Stadt Bonn, Artiom Tsuran, stellvertretender Oberbürgermeister der Stadt Minsk, Zhanna Ramanovich, Vorsitzende des Komitees für Arbeit, Beschäftigung und sozialen Schutz der Stadt Minsk, Oleg Chepel, Vorsitzender der gesellschaftlichen Vereinigung „Belarussische Genossenschaft von Sehbehinderten“ und Dr. Viktor Balakirev, belarussischer Direktor der IBB „Johannes Rau“ Minsk. Foto: Bundeshauptstadt Bonn</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier. </a></p>
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