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	<title>Förderung Gedenkstättenfahrten &#8211; IBB</title>
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		<title>Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten präsentiert neue Broschüre „Wege der Erinnerung“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2025 16:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten außerschulischer Jugendgruppen bei der IBB gGmbH in Dortmund hat zum 27. Januar ihre neue Broschüre „Wege der Erinnerung“ veröffentlicht. Auf 70 Seiten enthält das Heft einen Rückblick auf die vergangenen acht Jahre der Förderung von Gedenkstättenfahrten von 2016 bis 2023 und lenkt den Blick auf die Weiterentwicklung der Erinnerungsarbeit. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="wp-image-35496 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="199" height="96" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle.png 990w" sizes="(max-width: 199px) 100vw, 199px" /></p>
<p>Die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten außerschulischer Jugendgruppen bei der IBB gGmbH in Dortmund hat zum 27. Januar ihre neue Broschüre „Wege der Erinnerung“ veröffentlicht. Auf 70 Seiten enthält das Heft einen Rückblick auf die vergangenen acht Jahre der Förderung von Gedenkstättenfahrten von 2016 bis 2023 und lenkt den Blick auf die Weiterentwicklung der Erinnerungsarbeit.</p>
<p>Seit der Anerkennung der IBB gGmbH Dortmund als Zentralstelle im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend konnten in den Jahren 2016 bis 2023 fast 1.000 Gedenkstättenfahrten finanziell gefördert werden.</p>
<p>Auschwitz ist als Symbolort des Holocaust weiterhin das am häufigsten angesteuerte Ziel. Gleichzeitig gibt es inzwischen ein wachsendes Interesse an weniger bekannten Erinnerungsorten über Polen und Deutschland hinaus. Die Zentralstelle hat hierzu mit ihrem Begleitprogramm aktiv beigetragen und Impulse vermittelt zur Erschließung neuer Ziele für Gedenkstättenfahrten (z.B. Stutthof in Polen oder Westerbork in den Niederlanden) sowie neuer Zielgruppen (z. B. Fußballfans oder Menschen mit Handicaps).</p>
<blockquote><p>„Geschichtsbewusstsein und der Stellenwert von Erinnerung innerhalb einer Gesellschaft haben viele Facetten und befinden sich in einem permanenten Wandel“,</p></blockquote>
<p>zitiert die Broschüre Elke Gryglewski, Leiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen.</p>
<p>Die Broschüre „Wege der Erinnerung“ beschreibt diesen Wandel und schildert Gedenkstättenfahrten aus den verschiedenen Perspektiven eines Mitarbeiters einer Gedenkstätte, einer Teamerin und der Zentralstelle. Zoe Stupp und Susanne Becker, Referentinnen der Zentralstelle, zeichnen insbesondere die langsame Öffnung der deutschen Erinnerungskultur seit den 1950er Jahren nach und skizzieren die aktuellen Herausforderungen einer inhaltlichen Weiterentwicklung. Ihre zentrale Schlussfolgerung lautet:</p>
<blockquote><p>„Für eine zukunftsfähige Erinnerungskultur, die nicht in reine Ritualisierung verkommt, benötigt es bei allen Akteur*innen, von Politik über Schulen und Ehrenamtlichen, das Verständnis einer inklusiven Erinnerungskultur.“</p></blockquote>
<p>Die Broschüre ist als Online- und Print-Version erhältlich.</p>
<p>Die kostenlose Printversion können Sie anfordern mit einer E-Mail an <a href="&#x6d;&#x61;&#105;&#108;t&#x6f;&#x3a;&#x69;&#110;&#102;o&#x40;&#x6b;&#x6a;&#112;&#45;g&#x65;&#x64;&#x65;&#110;&#107;s&#x74;&#x61;&#x65;&#116;te&#x6e;&#x66;&#x61;&#104;rt&#x65;&#x6e;&#46;&#100;e" target="_blank" rel="noopener">&#105;&#x6e;&#102;&#x6f;&#64;&#x6b;&#106;&#x70;&#45;&#x67;&#101;&#x64;&#101;&#x6e;&#107;&#x73;&#116;&#x61;&#101;&#x74;&#116;&#x65;&#110;&#x66;&#97;&#x68;&#114;&#x74;&#101;&#x6e;&#46;&#x64;&#101;</a>.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/IBB-Wege-der-Erinnerung_2025.pdf" target="_blank" rel="noopener">Außerdem steht sie als pdf-Datei hier zum Download bereit. (6MB)</a></p>
<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/" target="_blank" rel="noopener">Mehr über die Arbeit der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten außerschulischer Jugendgruppen erfahren Sie hier.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tagung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme: Gedenkstättenfahrten sollten vielfältiger und inklusiver gestaltet werden</title>
		<link>https://ibb-d.de/tagung-in-der-kz-gedenkstaette-neuengamme-gedenkstaettenfahrten-sollten-vielfaeltiger-und-inklusiver-gestaltet-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Oct 2024 19:09:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie können Gedenkstättenfahrten vielfältiger und inklusiver gestaltet werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Tagung „Vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis“ vom 12. bis 14. September 2024 in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg. Mehr als 80 Akteurinnen und Akteure der Erinnerungskultur waren der Einladung der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte und des  Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-35496" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="151" height="73" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle.png 990w" sizes="(max-width: 151px) 100vw, 151px" /></a></p>
<p>Wie können Gedenkstättenfahrten vielfältiger und inklusiver gestaltet werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Tagung „Vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis“ vom 12. bis 14. September 2024 in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg. Mehr als 80 Akteurinnen und Akteure der Erinnerungskultur waren der Einladung der <a href="https://www.gedenkstaetten-hamburg.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte</a> und des  Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks gGmbH in Dortmund gefolgt. Sie diskutierten engagiert, wie Gedenkstättenfahrten barrierefrei gestaltet werden können und wie bisher weitgehend verdrängte Verfolgtengruppen und ihre Perspektiven in die Erinnerungsarbeit einbezogen werden können.</p>
<div id="attachment_35840" style="width: 906px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Auftakt20240912_165531.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35840" class="wp-image-35840" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Auftakt20240912_165531.jpg" alt="" width="896" height="260" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Auftakt20240912_165531.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Auftakt20240912_165531-300x87.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Auftakt20240912_165531-768x223.jpg 768w" sizes="(max-width: 896px) 100vw, 896px" /></a><p id="caption-attachment-35840" class="wp-caption-text">Dr. Astrid Sahm begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.</p></div>
<blockquote><p>&#8222;Mit dem Fokus auf den Begriff „Vielfältige Erinnerungskultur“ machen wir deutlich, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Erinnerungskultur zielt nicht auf eine einheitliche Erinnerung, sondern auf die Kultur, unterschiedliche Erinnerungen gleichberechtigt zu artikulieren und gemeinsam mit unterschiedlichen Erinnerungen umzugehen“,</p></blockquote>
<p>beschrieb Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH, die Zielsetzung der Tagung.</p>
<div id="attachment_35830" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35830" class="wp-image-35830 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Gedenkstaette-Neuengamme_20240912_141458-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Gedenkstaette-Neuengamme_20240912_141458-225x300.jpg 225w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Gedenkstaette-Neuengamme_20240912_141458.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-35830" class="wp-caption-text">Vor dem offiziellen Beginn der Tagung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, die KZ-Gedenkstätte Neuengamme kennenzulernen.</p></div>
<p>Vor dem offiziellem Beginn der Tagung hatte die KZ-Gedenkstätte drei verschiedene Themenrundgänge angeboten. Einen allgemeinen Rundgang über „Das KZ Neuengamme: Geschichte und Nachgeschichte“ führte Jon Kornell. Marie Stahlfeld und Gisela Ewe leiteten einen Rundgang zum Thema „Schwarze Gefangene im KZ Neuengamme“. Und Marco Kühnert berichtete Interessierten gezielt über „Sowjetische Kriegsgefangenen im KZ Neuengamme“.</p>
<p>Zum offiziellen Auftakt der Tagung begrüßten Dr. Susann Lewerenz von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Dr. Astrid Sahm von der IBB gGmbH und Sera Choi vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Teilnehmenden. Dr. Astrid Sahm erzählte, dass sie die Gedenkstätte in Hamburg zum ersten Mal 1985 besucht hatte als Preisträgerin des Schülerwettbewerbs „Deutsche Geschichte“. In einem 14-tägigen internationalen Workcamp hatte sie schon damals unterschiedliche Perspektiven auf die NS-Zeit kennengelernt von Teilnehmenden aus Polen und Finnland, Algerien, der Slowakei und vielen weiteren Ländern.</p>
<p><strong>Wer spricht wie über Geschichte? Wer hört zu? Und wem wird zugehört? </strong></p>
<p>Der Vortrag von Cornelia Chmiel von der Freien Universität Berlin – vorgetragen von Susanne Becker, Referentin der IBB gGmbH, und Dr. Susann Lewerenz &#8211; sensibilisierte vor allem für die Frage, wer Geschichte wie präsentiert und welche Zielgruppen erreicht oder auch ausgeschlossen werden. Dies sei immer eine Machtfrage. Die Vielfalt der Gesellschaft werde in der aktuellen Erinnerungs- und Bildungsarbeit von Gedenkstätten in der Regel nicht abgebildet: Und zwar weder auf Seiten der Mitarbeitenden, die Geschichte vermitteln, noch in den behandelten Themen, noch auf Seiten der erreichten Zielgruppen.</p>
<div id="attachment_35860" style="width: 461px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Podium1_20240912_181920.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35860" class="wp-image-35860" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Podium1_20240912_181920.jpg" alt="" width="451" height="290" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Podium1_20240912_181920.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Podium1_20240912_181920-300x193.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Podium1_20240912_181920-768x494.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px" /></a><p id="caption-attachment-35860" class="wp-caption-text">Das Podium diskutierte die Thesen des Einführungsvortrags von Cornelia Chmiel von der Freien Universität Berlin.</p></div>
<p>Auch im anschließenden Podiumsgespräch mit Dr. Mehmet Daimagüler, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland, Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, und Ines Eichmüller, vom Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus e. V.,  ging es um Leerstellen in der Erinnerungsarbeit. So sind die wenigsten Gedenkstätten und ihre Angebote für Menschen mit Behinderungen barrierefrei zugänglich. Zudem gibt es noch immer verdrängte Verfolgtengruppen wie zum Beispiel die sogenannten „Berufsverbrecher“ und „Sicherungsverwahrten“, die nur wenig Beachtung finden. Bezüge zu weiterhin existierender Diskriminierung und immer noch herrschenden Ideologien der Ungleichwertigkeit werden nur selten hergestellt. Der Inhalt des ersten Tages wurde in Leichte Sprache übersetzt.</p>
<p>Am zweiten Tag konnten sich die Teilnehmenden in acht unterschiedlichen Workshops zu folgenden Themen austauschen und ihr Wissen vertiefen.</p>
<div id="attachment_35006" style="width: 612px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Methodenkoffer_Erinnern-inklusiv_0804.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35006" class="wp-image-35006" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Titelbild_Methodenkoffer.jpg" alt="Titelbild des digitalen Methodenkoffers, der von Gedenkstätten und historischen Lernorte n genutzt werden kann und hier verlinkt ist. " width="602" height="337" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Titelbild_Methodenkoffer.jpg 1419w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Titelbild_Methodenkoffer-300x168.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Titelbild_Methodenkoffer-1024x574.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Titelbild_Methodenkoffer-768x430.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px" /></a><p id="caption-attachment-35006" class="wp-caption-text">Linus Bade und Hannah Kiesbye als Projektteilnehmende stellten gemeinsam mit Annika Hirsekorn und Constanze Stoll von der IBB gGmbH das inklusive deutsch-polnische EU-Projekt „Erinnern-inklusiv / REM inclusive“ vor. Als  Ergebnis des 15-monatigen Projekts ist <a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Methodenkoffer_Erinnern-inklusiv_0804.pdf" target="_blank" rel="noopener">ein digitaler Methodenkoffer</a> erarbeitet worden, der eine praktische Handlungsanleitung für Gedenkstätten und historische Lernorte enthält und hier zum Download zur Verfügung steht.</p></div>
<p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten in folgenden Workshops:</p>
<ul>
<li>Entrechtung und Krankenmord an Kindern, Jugendlichen und Menschen mit ausländischer Herkunft als Gegenstand inklusiver und internationaler Geschichtsvermittlung<br />
Carola Rudnick (<a href="https://www.pk.lueneburg.de/gedenkstaette" target="_blank" rel="noopener">„Euthanasie&#8220;-Gedenkstätte Lüneburg</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li>Queere Menschen und ihre Verfolgung im Nationalsozialismus<br />
Ansgar Tonya Karnatz und Jona Diwiak (beide <a href="https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/" target="_blank" rel="noopener">KZ-Gedenkstätte Neuengamme</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/nachrichten/news/pageflow-zur-dokumentation-des-projekts-perspektiven-oeffnen-geschichten-teilen/">Perspektiven öffnen – Geschichten teilen: Der Vernichtungskrieg im östlichen Europa aus Sicht von Menschen mit osteuropäischer Migrations- bzw. Familiengeschichte</a><br />
Natalia Wollny (KZ-Gedenkstätte Neuengamme und <a href="https://www.pk.lueneburg.de/gedenkstaette" target="_blank" rel="noopener">„Euthanasie&#8220;-Gedenkstätte Lüneburg</a>) und Jan Dohrmann (<a href="https://www.stiftung-lager-sandbostel.de/" target="_blank" rel="noopener">Gedenkstätte Lager Sandbostel</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li>Jüdische Verfolgungserfahrungen neu gedacht – Leerstellen, Gegenwartsbezüge, Verflechtungsgeschichten<br />
Furkan Yüksel (<a href="https://www.bs-anne-frank.de/" target="_blank" rel="noopener">Bildungsstätte Anne Frank</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li>Inklusive Gedenkstättenfahrten – Workshop mit Projektbeteiligten des <a href="https://ibb-d.de/erinnern/erinnern-inklusiv-unser-deutsch-polnisches-kooperationsprojekt-2023-2024/">EU-Projekts „Erinnern inklusiv / REM inclusive</a>“<br />
Linus Bade, Hannah Kiesbye, Annika Hirsekorn, Constanze Stoll (IBB gGmbH)</li>
</ul>
<ul>
<li>Stigma „Asozial“<br />
Marie Stahlfeld und Wiebke Elias (<a href="https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/" target="_blank" rel="noopener">KZ-Gedenkstätte Neuengamme</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li>Frauen als Verfolgte und Täterinnen<br />
Ulrike Jensen (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) und Karin Heddinga (<a href="https://www.gedenkstaetten-hamburg.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Verfolgung von Sinti* und Roma* als Thema von Gedenkstättenbesuchen<br />
Sevin Begovic (<a href="https://gegen-antiziganismus.de/" target="_blank" rel="noopener">Bildungsforum gegen Antiziganismus</a>), Arnold Weiß, Moritz Terfloth (<a href="http://landesverein-hamburg.de/" target="_blank" rel="noopener">Landesverein der Sinti in Hamburg e.V.</a>)</li>
</ul>
<p>In der darauffolgenden Fishbowl-Runde (unser Beitragsfoto oben) berichteten Teilnehmende aus den verschiedenen Workshops. Laura Lopez Mras (<a href="https://www.gedenkstaette-flossenbuerg.de/de/" target="_blank" rel="noopener">KZ-Gedenkstätte Flossenbürg</a>) und Oliver Gaida (<a href="https://www.stiftung-denkmal.de/" target="_blank" rel="noopener">Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas</a>) erzählten vom <a href="https://www.die-verleugneten.de/">Projekt „Die Verleugneten</a>“. Eine Ausstellung, die im Rahmen dieses Projekts entstanden ist,  erinnert ab 10. Oktober 2024 in Berlin an Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden. Sie lenkt den Blick damit beispielhaft auf eine solche Leerstelle in der Erinnerungskultur, wie sie bereits im Podiumsgespräch zum Auftakt der Tagung beschrieben worden war.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Verfolgungserfahrungen  </strong></p>

<a href='https://ibb-d.de/tagung_neuengamme_ws_20240914_101719/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="622" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_WS_20240914_101719-e1728937185521.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_WS_20240914_101719-e1728937185521.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_WS_20240914_101719-e1728937185521-300x182.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_WS_20240914_101719-e1728937185521-768x467.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/tagung_neuengamme_ws_20240913_114109/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="623" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_WS_20240913_114109.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_WS_20240913_114109.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_WS_20240913_114109-300x183.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_WS_20240913_114109-768x467.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>

<p>In den verschiedenen Workshops schauten die Teilnehmenden auf unterschiedliche Gruppen, Zugänge und Verfolgungserfahrungen. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die verschiedenen Herausforderungen und unterschiedliche, verdrängte Perspektiven jedoch alle miteinander zusammenhängen. Mehrere Teilnehmende äußerten den Wunsch nach besser verständlichen Materialien möglichst in Einfacher Sprache.</p>
<div id="attachment_35850" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Inklusion_20240913_165933.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35850" class="wp-image-35850" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Inklusion_20240913_165933.jpg" alt="" width="600" height="328" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Inklusion_20240913_165933.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Inklusion_20240913_165933-300x164.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Inklusion_20240913_165933-768x420.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-35850" class="wp-caption-text">Inklusion scheitert nicht nur an physischen Barrieren. Die Ideensammlung listet hier auch den Wunsch nach Pausen und den Schutz vor erneuten Zuschreibungen auf.</p></div>
<p data-wp-editing="1">Am dritten Tag war der Blick auf die Praxis gerichtet. Im Centro Sociale, einem selbstverwalteten Ort im Hamburger Schanzenviertel, stellten vier verschiedene Projekte ihre Arbeit vor:</p>
<ul>
<li>Das <a href="https://www.stadt-muenster.de/vergessene-verfolgte/startseite">Projekt „Vergessene Verfolgte“</a><br />
Kathrin Zöller (<a href="https://www.muenster.de/pressemeldungen/web/frontend/index.php?show=1144486" target="_blank" rel="noopener">Geschichtsort Villa ten Hompel &#8211; Memorial &amp; Museum</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="https://www.vfl.de/orte-des-unrechts/" target="_blank" rel="noopener">Das Projekt „Von einem Ort des Jubels zu einem Ort des Unrechts“</a><br />
Gero Kopp (<a href="https://gedenkstaetten-augustaschacht-osnabrueck.de/" target="_blank" rel="noopener">Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht Osnabrück</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="https://verflechtungen-kolonialismus-nationalsozialismus.de/start.html" target="_blank" rel="noopener">Projekt „Verflechtungen. Koloniales und rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus“</a><br />
Dr. Susann Lewerenz (<a href="https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/" target="_blank" rel="noopener">KZ-Gedenkstätte Neuengamme</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="https://hannoverscher-bahnhof.gedenkstaetten-hamburg.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Projekt „Gedenkstättenfahrten an Orte von Deportationen von Jüdinnen*Juden und Sinti*ze und Rom*nja aus Norddeutschland“</a><br />
Johanna Schmied (denk.mal Hannoverscher Bahnhof)</li>
</ul>
<p>Diese Projekte sind so angelegt, dass Menschen unterschiedliche Zugänge finden, um sich mit dem Nationalsozialismus zu beschäftigen: So ging es um die Geschichte des Sportplatzes in der Nachbarschaft, Orte der Deportation, Biografien von Menschen aus verdrängten Verfolgtengruppen und um Verbindungen zu den Folgen des Kolonialismus.</p>
<p><strong>Kreative Zugänge zur Geschichte ermöglichen  </strong></p>
<div id="attachment_35887" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35887" class="wp-image-35887" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_GraphicN_20240914_112037-260x300.jpg" alt="" width="150" height="173" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_GraphicN_20240914_112037-260x300.jpg 260w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_GraphicN_20240914_112037.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p id="caption-attachment-35887" class="wp-caption-text">Kreative Methoden  können die Zielgruppen  erweitern.</p></div>
<p>Die vier Beispiele zeigten auch eine Vielfalt der Methoden: Comics zeichnen, historische Orte fotografieren, in der Nachbarschaft recherchieren und die unterschiedlichen Perspektiven von verschiedenen Menschen in den Fokus rücken – all dies schafft einen individuellen Zugang zur NS-Zeit. Der Umgang mit Täterquellen und Tätersprache ist für die verantwortlichen Personen in der Bildungsarbeit dabei ebenso herausfordernd wie die Reflektion der eigenen Machtposition.</p>
<p>Sera Choi vom Bundesfamilienministerium versicherte in der Abschlussrunde, dass die inhaltliche Weiterentwicklung der Erinnerungskultur und die Förderung von Gedenkstättenfahrten im politischen Berlin hohe Priorität genießt.</p>
<div id="attachment_35893" style="width: 459px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35893" class="wp-image-35893" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_20240914_124000-1.jpg" alt="" width="449" height="309" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_20240914_124000-1.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_20240914_124000-1-300x206.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_20240914_124000-1-768x528.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 449px) 100vw, 449px" /><p id="caption-attachment-35893" class="wp-caption-text">Abschlussdiskussion im Centro Sociale in Hamburg.</p></div>
<p>Zoe Stupp von der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten bei der IBB gGmbH und Paula Scholz von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme fassten am Ende zusammen, dass Leerstellen in der Erinnerungsarbeit immer auch mit der Gegenwart und aktueller Diskriminierung zu tun haben. Um eine vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis umzusetzen, sei es wichtig, Nachkommen von Verfolgtengruppen und Selbstorganisationen von Betroffenen stärker einzubeziehen. Und es brauche Geld, Zeit und Mut, um Geschichtsvermittlung, ihre Formate und Strukturen anders zu denken.</p>
<p>Zoe Stupp:</p>
<blockquote><p>„Die gute Zusammenarbeit mit dem Team der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden bestärken uns in unserer Absicht, in Zukunft weitere Plattformen für einen inspirierenden Austausch und weitere Fortbildungen zu schaffen.“</p></blockquote>
<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Veranstaltungen der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten finden Sie hier.</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IBB gGmbH präsentiert neues Corporate Design: Arbeitsbereiche werden sichtbarer und unverwechselbar</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-ggmbh-praesentiert-neues-corporate-design-arbeitsbereiche-werden-sichtbarer-und-unverwechselbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2024 08:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Aktionswochen]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB gGmbH) präsentiert am heutigen Donnerstag (15. August 2024) sein neues Corporate Design. „Unsere Arbeitsbereiche sollen damit deutlicher sichtbar werden“, sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH in Dortmund. Die drei Initialen IBB sind ineinander gelegt und symbolisieren die Idee des multiperspektivischen und tiefgreifenden Lernens. Das kleine „i“ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB gGmbH) präsentiert am heutigen Donnerstag (15. August 2024) sein neues Corporate Design. „Unsere Arbeitsbereiche sollen damit deutlicher sichtbar werden“, sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH in Dortmund.</p>
<p>Die drei Initialen IBB sind ineinander gelegt und symbolisieren die Idee des multiperspektivischen und tiefgreifenden Lernens. Das kleine „i“ in der Mitte betont den Gedanken, dass immer der Mensch im Mittelpunkt steht. Das neue Corporate Design steht in verschiedenen Farbkombinationen für die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der gemeinnützigen GmbH zur Verfügung. Die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten außerschulischer Jugendgruppen arbeitet zukünftig mit einer eigenen Farbgestaltung. Dr. Astrid Sahm:</p>
<blockquote><p>„Das neue Logo ist eingängig und lebendig. Es bringt unseren Ansatz, historisches Lernen mit nachhaltiger Zukunftsgestaltung zu verbinden, gut zum Ausdruck.“</p></blockquote>
<p>Die IBB gGmbH wurde im Jahr 1990 als 100-prozentige Tochter des IBB e.V. gegründet. Ziel war der Bau der deutsch-belarussischen Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk, die in diesem Jahr ihren 30. Jahrestag begeht. Im Mittelpunkt der Bildungsarbeit stehen seither die Begegnung von Menschen aus Ost und West, die Stärkung zivilgesellschaftlichen Engagements und die grenzüberschreitende Vernetzung von Initiativen. Seit 2016 ist die IBB gGmbH zudem Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.</p>
<p>Bisher zeigten sich der IBB e.V. und die IBB gGmbH mit einem gemeinsamen Logo. Bei Antragstellenden, Partnerorganisationen und Fördernden kam es dadurch zu Verwechslungen. Mit dem neuen Logo sind Aktivitäten der IBB gGmbH nun auf einen Blick eindeutig erkennbar. Gleichzeitig verdeutlicht die Farbe Blau weiterhin die Verbundenheit mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund (IBB e.V.). Denn das gemeinsame Ziel heißt: „Grenzen überwinden“. Partnerschaftlich und inklusiv, nachhaltig und multiperspektivisch soll dieses Ziel in internationaler Zusammenarbeit erreicht werden.</p>

<a href='https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/ibbggmbh_logo_ibb/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="145" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" class="attachment-medium size-medium" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/ibbggmbh_logo__blau/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="145" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo__Blau-300x145.png" class="attachment-medium size-medium" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH in Blau." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo__Blau-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo__Blau-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo__Blau.png 990w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/tagung-in-der-kz-gedenkstaette-neuengamme-gedenkstaettenfahrten-sollten-vielfaeltiger-und-inklusiver-gestaltet-werden/ibbggmbh_logo_zentralstelle/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="145" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-300x145.png" class="attachment-medium size-medium" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle.png 990w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

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			</item>
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		<title>IBB gGmbH Dortmund lädt ein zur inklusiven Tagung:  Vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-ggmbh-dortmund-laedt-ein-zur-inklusiven-tagung-vielfaeltige-erinnerungskultur-in-der-praxis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2024 07:29:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie können Gedenkstättenfahrten zu einer inklusiveren Erinnerungskultur beitragen, die wirklich alle Menschen erreicht und niemanden ausgrenzt? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Tagung vom 12. bis 14. September 2024 in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund lädt Interessierte mit und ohne Behinderung zur Teilnahme ein. Der Titel der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie können Gedenkstättenfahrten zu einer inklusiveren Erinnerungskultur beitragen, die wirklich alle Menschen erreicht und niemanden ausgrenzt? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Tagung vom 12. bis 14. September 2024 in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund lädt Interessierte mit und ohne Behinderung zur Teilnahme ein.</p>
<p>Der Titel der Tagung lautet: „Vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis – Gedenkstättenfahrten mit Blick auf verdrängte Verfolgtengruppen“. Dabei geht es um verschiedene Personengruppen, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden und heute seltener zum Thema gemacht werden auf Gedenkstättenfahrten, wie zum Beispiel Menschen mit Behinderungen, queere Menschen oder als “asozial“ Verfolgte.</p>
<p>Die Tagung richtet sich an alle Interessierten aus der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit, die Gedenkstättenfahrten organisieren oder organisieren möchten. Vor dem offiziellen Programmbeginn haben alle Interessierten die Möglichkeit, die KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu besichtigen. Im Tagungsverlauf steht dann besonders die Frage im Mittelpunkt, wie Gedenkstättenfahrten für Menschen mit und ohne Behinderungen interessant und methodisch abwechslungsreich gestaltet werden können. Die Tagungsräume sind barrierefrei zugänglich. Eine Führung in Einfacher Sprache ist geplant. Bei Bedarf kann auch eine Übersetzung in die deutsche Gebärdensprache angeboten werden.</p>
<p>Die Teilnahme kostet regulär 100 Euro inklusive Unterbringung bzw. ermäßigt 75 Euro (nach Selbsteinschätzung) und 45 Euro bzw. ermäßigt 25 Euro ohne Unterbringung. Die Anreise nach Hamburg muss selbst organisiert werden. Anmeldeschluss ist am 17. Juli 2024.</p>
<p>Die Veranstaltung wird organisiert von der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten bei der IBB gGmbH in Dortmund in Zusammenarbeit mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Die Tagung wird finanziell gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.</p>
<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie hier.</a></p>
<p>Unser Beitragsfoto (oben) finden Sie übrigens auch auf Instagram auf dem Channel der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten (@zentralstelle_gsf).</p>
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<a href='https://ibb-d.de/events/spurensuche-nationalsozialismus-in-oberschlesien-5/logo_bmfsfj_r-1/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="156" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Logo_BMFSFJ_r-e1708881387138-300x156.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Logo_BMFSFJ_r-e1708881387138-300x156.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Logo_BMFSFJ_r-e1708881387138-768x398.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Logo_BMFSFJ_r-e1708881387138.jpg 802w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/jugenderinnert_logo_rgb_petrol_2000px-1/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="94" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/JugendErinnert_Logo_RGB_Petrol_2000px-1-300x94.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/JugendErinnert_Logo_RGB_Petrol_2000px-1-300x94.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/JugendErinnert_Logo_RGB_Petrol_2000px-1-1024x321.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/JugendErinnert_Logo_RGB_Petrol_2000px-1-768x240.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/JugendErinnert_Logo_RGB_Petrol_2000px-1-1536x481.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/JugendErinnert_Logo_RGB_Petrol_2000px-1.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/stiftung_logo_final_kompakt_/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="146" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/Stiftung_Logo_final_kompakt_-300x146.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Logo der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/Stiftung_Logo_final_kompakt_-300x146.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/Stiftung_Logo_final_kompakt_.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

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		<item>
		<title>Steigende Nachfrage nach Förderung von Gedenkstättenfahrten</title>
		<link>https://ibb-d.de/steigende-nachfrage-nach-foerderung-von-gedenkstaettenfahrten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2024 05:29:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Für 2024 werden wieder mehr Gedenkstättenfahrten in der außerschulischen Jugendarbeit geplant. Darauf macht die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten zum Tag der Befreiung am 8. Mai aufmerksam. Die dritte und vierte Generation nach dem Holocaust zeigt ein steigendes Interesse an Fahrten zu historischen Orten und verarbeitet die Eindrücke oftmals in kreativen neuen Formaten der Erinnerungskultur. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für 2024 werden wieder mehr Gedenkstättenfahrten in der außerschulischen Jugendarbeit geplant. Darauf macht die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten zum Tag der Befreiung am 8. Mai aufmerksam. Die dritte und vierte Generation nach dem Holocaust zeigt ein steigendes Interesse an Fahrten zu historischen Orten und verarbeitet die Eindrücke oftmals in kreativen neuen Formaten der Erinnerungskultur.</p>
<p>Für das laufende Jahr 2024 sind bereits 220 Fahrten beantragt. Im Jahr 2023 konnten nach einem Pandemie-bedingten Rückgang in den Vorjahren insgesamt 219 Gedenkstättenfahrten aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit mehr als 1,3 Millionen Euro bezuschusst werden.</p>
<p>Seit 2019 werden Gedenkstättenfahrten außerschulischer Jugendgruppen im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend erinnert“ gefördert. Gedenkstättenfahrten ergänzen und vertiefen das schulische Wissen über den Nationalsozialismus und den Holocaust eindrucksvoll. Im Jahr 2023 besuchten mehr als 4000 Jugendliche und junge Erwachsene historische Orte des Holocaust. Auschwitz war erneut der am häufigsten gewählte Zielort mit 158 Fahrten gefolgt von Buchenwald mit 15 und Majdanek mit elf Fahrten.</p>
<blockquote><p>„In unseren Methodenfortbildungen und Netzwerktreffen arbeiten wir auch zu anderen historischen Lernorten, da die Gedenkstätte Auschwitz bereits sehr stark besucht ist“,</p></blockquote>
<p>sagt Zoe Stupp, Referentin der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten, die bereits seit 2016 bei der IBB gGmbH in Dortmund angesiedelt ist.</p>
<blockquote><p>„Auch in Majdanek, Treblinka, Theresienstadt oder in den Gedenkstätten in Deutschland können interessante und didaktisch anspruchsvolle Programme gestaltet werden, die den individuellen Bedürfnissen der Gruppen gerecht werden.“</p></blockquote>
<p>So können Jugendliche und junge Erwachsene vielfach mit historischen Dokumenten arbeiten und Spuren zu ihren aktuellen Wohn- oder Herkunftsorten entdecken.</p>
<h3><strong>Dritte und vierte Generation nach dem Holocaust entwickelt kreative Formen der Erinnerungskultur </strong></h3>
<p>In vielen Fällen entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer inspiriert von den Eindrücken ihrer Gedenkstättenfahrt kreative Formen der Erinnerungskultur. So sind bereits Videos, Podcasts und Ausstellungen entstanden. Jugendliche organisieren Lesungen, veröffentlichen Comics und gestalten Social-Media-Beiträge.</p>
<blockquote><p>„Wir beobachten mit großem Interesse, dass junge Menschen unter dem starken Eindruck ihrer Gedenkstättenfahrt auch ein weit über die Fahrt hinausgehendes Engagement entwickeln“,</p></blockquote>
<p>sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH in Dortmund. So pflegen Jugendliche Kriegsgräber, engagieren sich gegen Antisemitismus oder als Zweitzeugen.</p>
<blockquote><p>„Dabei werden im Sinne einer multiperspektivischen Erinnerungskultur alle in unserer postmigrantischen Gesellschaft vorhandenen Erfahrungen reflektiert.“</p></blockquote>
<p>Die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten unterstützt Interessierte mit Seminaren und Vernetzungstreffen. Für den 12. bis 14. September 2024 ist eine Konferenz in der Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg geplant zum Thema „Vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis – partizipative Gedenkstättenfahrten mit Blick auf verdrängte Verfolgtengruppen“.</p>
<p><a href="http://www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de" target="_blank" rel="noopener">Nähere Informationen unter www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de</a>.</p>
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		<title>„Jugend erinnert“: Jugendliche berichten Ministerin Baerbock, Ministerin Lisa Paus und Kulturstaatsministerin Claudia Roth in Sachsenhausen über die Förderung von Gedenkstättenfahrten</title>
		<link>https://ibb-d.de/5-jahre-jugend-erinnert-jugendliche-berichten-ministerin-baerbock-ministerin-lisa-paus-und-kulturstaatsministerin-claudia-roth-in-sachsenhausen-ueber-die-foerderung-von-gedenkstaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2024 11:58:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=34913</guid>

					<description><![CDATA[Bei einer Begegnung mit Außenministerin Annalena Baerbock, Bundesjugendministerin Lisa Paus und Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten am heutigen Dienstag, 23. April 2024, in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen Beispiele ihrer Beiträge zum Programm „Jugend erinnert“ präsentiert. Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Raum Berlin-Brandenburg, Bremen und Sachsen-Anhalt haben in einem World-Café die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Begegnung mit Außenministerin Annalena Baerbock, Bundesjugendministerin Lisa Paus und Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat die <a href="http://www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de" target="_blank" rel="noopener">Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten</a> am heutigen Dienstag, 23. April 2024, in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen Beispiele ihrer Beiträge zum Programm „Jugend erinnert“ präsentiert.</p>
<p>Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Raum Berlin-Brandenburg, Bremen und Sachsen-Anhalt haben in einem World-Café die Ergebnisse ihrer Gedenkstättenfahrten in den vergangenen drei Jahren vorgestellt. In persönlichen Gesprächen konnten sie den Ministerinnen schildern, welche Eindrücke sie aus den Gedenkstättenfahrten gewonnen haben und welches Engagement aus ihrer Teilnahme erwachsen ist.</p>
<blockquote><p>„Nur wenige Jugendliche und junge Erwachsene können noch aus dem Erfahrungswissen von Zeitzeugen in ihrer Verwandtschaft oder ihrem Umfeld schöpfen“,</p></blockquote>
<p>sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund.</p>
<blockquote><p>„Gedenkstättenfahrten als eine pädagogisch begleitete Auseinandersetzung mit der NS-Zeit und dem Holocaust werden daher immer wichtiger. Das Feedback der Teilnehmenden zeigt uns, welch tiefgehenden Eindruck die Gedenkstättenfahrten bei ihnen hinterlassen und wie sich ihr Blick auf die Herausforderungen der Gegenwart verändert und ihre Bereitschaft sich zu engagieren erhöht.“</p></blockquote>
<p>Im Umfeld des Jahrestags der Befreiung des <a href="https://www.sachsenhausen-sbg.de/" target="_blank" rel="noopener">KZ Sachsenhausen</a> unterstreicht die Veranstaltung die Bedeutung der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus für die Gestaltung einer lebendigen Demokratie und einer friedlichen Zukunft. Das Programm „Jugend erinnert“, das 2018 initiiert wurde, erhielt ein gemeinsames Logo.</p>
<p>Verschiedene Jugendgruppen stellten gemeinsam mit Akteuren aus Gedenkstätten und Bildungsorganisationen ihre Beiträge im Rahmen dieser Begegnung vor, darunter drei Jugendgruppen, deren Gedenkstättenfahrten über die Zentralstelle beim IBB Dortmund gefördert werden konnten:</p>
<p>Teilnehmende aus dem Raum Halle an der Saale berichten über ihre Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz vom 12. bis 16. Februar 2022: Die Jugendlichen hatten sich im Rahmen des bereits mehrfach ausgezeichneten Geschichtsprojekts „Tagebuch der Gefühle“ mit der NS-Zeit beschäftigt und ihre Eindrücke in Zeichnungen und Videos festgehalten. Die kreativen Ergebnisse werden in öffentlichen Veranstaltungen an Gleichaltrige weitergegeben.</p>
<p style="text-align: right;">Ansprechpartner: Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt e.V.</p>
<p>25 Jugendliche aus dem Freiwilligen Sozialen Jahr und Bundesfreiwilligendienst aus dem Raum Berlin-Brandenburg berichten über ihre Gedenkstättenfahrt nach Kulmhof und Łódź vom 23. bis 30. Juli 2023. Die Jugendlichen haben teilweise selbst Fluchterfahrungen. Im Gespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Dr. Leon Weintraub und bei der Auseinandersetzung mit Biografien und historischen Quellen erhielten sie einen tiefgreifenden Einblick in das jüdische Leben während des Nationalsozialismus und in die Bedeutung einer aktiven Erinnerungskultur.</p>
<p style="text-align: right;">Ansprechpartner: Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V.</p>
<p>22 Jugendliche aus dem Raum Bremen, die gemeinsam eine Berufsschule besuchen, berichten über ihre Gedenkstättenfahrt nach Terezin, Lidice und Prag in Tschechien vom 12. bis 16. Februar 2024. Besuche von Gedenkstätten, Mahnmalen und Synagogen sensibilisierten für Diskriminierung und inspirierten die Teilnehmenden, ihre Erfahrungen zu teilen und Teil einer aktiven Erinnerungskultur zu werden. Die Organisatoren heben die Bedeutung inklusiver Bildungsangebote für Jugendliche aller Bildungswege hervor und die Notwendigkeit, innovative Methoden wie Whiteboard Animation Videos einzusetzen.</p>
<p style="text-align: right;">Ansprechpartner: Lidicehaus Bremen</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34923 alignright" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-146x300.jpg" alt="" width="146" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-146x300.jpg 146w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-497x1024.jpg 497w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-768x1582.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-746x1536.jpg 746w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-994x2048.jpg 994w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-scaled.jpg 1243w" sizes="auto, (max-width: 146px) 100vw, 146px" />Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB gGmbH) ist seit 2016 Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten im Auftrag des<a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/jugendbildung/foerderprogramm-jugend-erinnert--238254" target="_blank" rel="noopener"> Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend</a>. Aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes und seit 2019 zusätzlich aus Mitteln des Auswärtigen Amtes werden Gedenkstättenfahrten außerschulischer Jugendgruppen gefördert. Zudem organisiert die Zentralstelle auch Netzwerktreffen und Fortbildungen für Begleitpersonen von Jugendgruppen.</p>
<p>Die Nachfrage nach Fördermitteln für Gedenkstättenfahrten ist stetig gewachsen. Im Jahr 2017 wurden 91 Gedenkstättenfahrten gefördert, 2019 bereits 180. Nach der Corona-bedingten Verringerung der Fahrten in den Jahren 2020 und 2021 stieg die Zahl der geförderten Fahrten im Jahr 2022 wieder auf 168 und erreichte 2023 mit 219 Fahrten einen vorläufigen Höhepunkt. Insgesamt ermöglichte das Programm „Jugend erinnert“ in den Jahren 2019 bis 2023 rund 15.000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch mehrtägige Gedenkstättenfahrten eine intensive Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus.</p>
<p>Die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten deckt mit den Fördermitteln für außerschulische Jugendgruppen nur einen Teilaspekt im Programm „Jugend erinnert“ ab. Weitere Angebote zur Erinnerungsarbeit werden aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.</p>
<p>Für weitere Informationen folgen Sie gern unserem Instagram-Kanal @zentralstelle_gsf und dem Hashtag #jugenderinnert.</p>
<p><u>Gedenkstättenfahrten, wie junge Teilnehmende sie sehen</u></p>
<blockquote><p><strong> </strong>„Während der ganzen Reise fragte ich mich, wie aus normalen Menschen Mörder wurden. […] Durch aufmerksame Teilnahme an den Workshops und den Führungen konnte ich mehr oder weniger nachvollziehen, wie das alles passieren konnte. Daraufhin war für mich auch klar, dass es unsere Aufgabe ist, die Vergangenheit in Gedenken zu bewahren, um solche potenzielle Angriffe auf unsere Demokratie zu beseitigen.“</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">Moussa, Teilnehmer der Fahrt des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg<br />
ins ehemalige Ghetto Litzmannstadt und Vernichtungslager Kulmhof im Juli 2022</p>
<blockquote><p>„Die Lehren aus dieser furchtbaren Zeit sind heute relevanter denn je. Sie erinnern uns daran, wie wichtig es ist, gegen Diskriminierung, Hass und Ungerechtigkeit aufzustehen, selbst wenn es unbequem ist. Zivilcourage bedeutet nicht nur, sich in gefährlichen Situationen einzusetzen, sondern auch Alltagsmomente zu erkennen, in denen man Stellung beziehen kann. Es geht darum, Werte wie Menschlichkeit, Toleranz und Respekt zu verteidigen und sich nicht von der Masse oder von autoritären Kräften beeinflussen zu lassen.“</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">Tobias, Teilnehmer der Fahrt des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg<br />
ins ehemalige Ghetto Litzmannstadt und Vernichtungslager Kulmhof im Juli 2023</p>
<p>Nähere Informationen unter <a href="http://www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de">www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de</a> und unter <a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/jugendbildung/foerderprogramm-jugend-erinnert--238254" target="_blank" rel="noopener">https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/jugendbildung/foerderprogramm-jugend-erinnert&#8211;238254</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Noch wenige Plätze sind frei in Fortbildungen zur Erinnerungsarbeit</title>
		<link>https://ibb-d.de/noch-wenige-plaetze-sind-frei-in-fortbildungen-zur-erinnerungsarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2023 11:32:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenige Plätze sind noch frei bei zwei Fortbildungen für Erwachsene, die sich in der Erinnerungsarbeit engagieren (möchten): Interessierte können sich noch kurzfristig anmelden. Am 6. September 2023 beginnt eine Reihe von sechs Online-Fortbildungen für Interessierte, die Gedenkstättenfahrten mit Jugendlichen gestalten möchten. Jeweils mittwochs wahlweise von 10 bis 12 Uhr oder von 17 bis 19 Uhr [&#8230;]]]></description>
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<p>Wenige Plätze sind noch frei bei zwei Fortbildungen für Erwachsene, die sich in der Erinnerungsarbeit engagieren (möchten): Interessierte können sich noch kurzfristig anmelden.<br /><br />Am 6. September 2023 beginnt eine Reihe von sechs Online-Fortbildungen für Interessierte, die Gedenkstättenfahrten mit Jugendlichen gestalten möchten. Jeweils mittwochs wahlweise von 10 bis 12 Uhr oder von 17 bis 19 Uhr treffen sich die Lerngruppen im virtuellen Raum und lernen Grundlagen der historisch-politischen Bildung sowie kreative Methoden zur Arbeit am Ort der jeweiligen Gedenkstätte kennen. Dank Förderung durch den Kinder- und Jugendplan des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kostet die Teilnahme nur 30 Euro bzw. ermäßigt 15 Euro. <br /><br />Vom 18. bis 20. September 2023 bietet das IBB Dortmund ein dreitägiges Präsenzseminar in Dortmund im Haus Landeskirchlicher Dienste, Olpe 35, 44135 Dortmund, an, das speziell die Gestaltung und Begleitung von Gedenkstättenfahrten im Fußballkontext behandelt. Die Fortbildung richtet sich an Akteure aus Fanclubs und Fanprojekten, die historisch-politische Bildungsarbeit und Gedenkstättenfahrten anbieten (möchten). Die Fortbildung wird ebenfalls durch das Bundesfamilienministerium sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Fanprojekte NRW gefördert. Die Teilnahme kostet 50 Euro. <br /><br />Bei beiden Fortbildungen ist die Zahl der Plätze begrenzt. <br /><br /><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/2023/05/10/methodenfortbildung-2023/" target="_blank" rel="noopener">Den Link zur Anmeldung für die Online-Methodenfortbildungen ab 06.09.2023 finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/2023/06/14/gedenkstaettenfahrten-im-fussballkontext/">Den Link zur Anmeldung für die Präsenzveranstaltung für Aktive in der Fanarbeit und Fanprojekten vom 18. bis 20.09.2023 in Dortmund finden Sie hier.</a> </p>
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		<item>
		<title>Fortbildung für Aktive in Fanprojekten und Fanclubs: Erinnerungsarbeit und Gedenkstättenfahrten für Fußballfans</title>
		<link>https://ibb-d.de/fortbildung-fuer-aktive-in-fanprojekte-und-fanclubs24/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 05:07:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Fortbildung speziell für Aktive in der Fanarbeit und in Fanprojekten von Fußballvereinen bietet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund gemeinsam mit Partnerorganisationen vom 18. bis 20. September 2023 in Dortmund an. Inhaltlich geht es um Anregungen zur historisch-politischen Bildung an lokalen Erinnerungsorten und die Planung, Begleitung und Finanzierung von Gedenkstättenfahrten. Anmeldungen sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Fortbildung speziell für Aktive in der Fanarbeit und in Fanprojekten von Fußballvereinen bietet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund gemeinsam mit Partnerorganisationen vom 18. bis 20. September 2023 in Dortmund an. Inhaltlich geht es um Anregungen zur historisch-politischen Bildung an lokalen Erinnerungsorten und die Planung, Begleitung und Finanzierung von Gedenkstättenfahrten. Anmeldungen sind ab sofort möglich.</p>
<p>Die Fanclubs der Fußballvereine dokumentieren nicht nur an Spieltagen ihre enge Verbundenheit mit dem jeweiligen Verein: Viele engagierte Fußballfans beschäftigen sich auch abseits des Spielfelds mit der Geschichte ihres Vereins und ihrer Stadt. Spätestens zur WM 2006 erhielt auch die Frage nach der NS-Vergangenheit der Vereine und nach dem Schicksal verfolgter Spieler vermehrt öffentliche Aufmerksamkeit. Seitdem entwickeln Haupt- und Ehrenamtliche für die Fanarbeit im Amateur- wie im Profi-Fußball zunehmend Angebote zur historisch-politischen Bildungsarbeit, die sich mit der NS-Vergangenheit beschäftigen. „Wir beobachten ein wachsendes Interesse an Gedenkstättenfahrten für Fußballfans und entsprechend auch einen wachsenden Beratungsbedarf, wie Fahrten zu Lernorten der Geschichte gestaltet werden können, wenn Fußball das verbindende Element ist“, bestätigt Zoe Stupp, Referentin in der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten in der IBB gGmbH Dortmund. „Gedenkstättenfahrten mit dem Schwerpunkt Fußball können über lokale Ereignisse und lokal bekannte Persönlichkeiten einen Einblick in die Alltagsgeschichte verschaffen und so das Wissen über die Zeit des Nationalsozialismus vertiefen.“</p>
<p>Die Fortbildung vom 18. bis 20. September 2023 behandelt die Fragen: Welche Rolle spielt Erinnerungsarbeit an lokalen Erinnerungsorten? Wie kann Bildungsarbeit mit Fans an Biografien und lokalen Bezugspunkten gestaltet werden? Und schließlich: Wie können Gedenkstättenfahrten für die Zielgruppe geplant, begleitet und finanziert werden?</p>
<p>Die Fortbildung wird gemeinsam organisiert vom IBB Dortmund (IBB gGmbH) mit dem Verein Zweitzeugen e.V. und der Landesarbeitsgemeinschaft Fanprojekte NRW e.V. Die Fortbildung beginnt am Montag, 18. September um 15 Uhr und endet am Mittwoch, 20. September 2023, gegen 14 Uhr im Haus Landeskirchlicher Dienste, Olpe 35, in 44135 Dortmund.</p>
<p>Die Veranstaltung wird durch den Kinder- und Jugendplan des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die LAG Fanprojekte NRW e.V. gefördert. Eine Eigenbeteiligung von 50 Euro (ohne Übernachtung) wird erwartet. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.</p>
<p>Anmeldungen sind ab sofort möglich <a href="http://www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de" target="_blank" rel="noopener">auf der Website der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten</a>.</p>
<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/2023/06/14/gedenkstaettenfahrten-im-fussballkontext/" target="_blank" rel="noopener">Zur Anmeldung nutzen Sie bitte das Formular auf dieser Seite.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neues Merkblatt zur Förderung von Gedenkstättenfahrten: Ab 2023 können weitere Ziele gefördert werden</title>
		<link>https://ibb-d.de/neues-merkblatt-zur-foerderung-von-gedenkstaettenfahrten-ab-2023-koennen-weitere-ziele-gefoerdert-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 12:34:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenfahrten]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr Freiheit in der Programmgestaltung und in der Auswahl der Lernorte: Mit einem überarbeiteten Merkblatt geht die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten ins neue Jahr 2023. Für die Antragsteller bedeutet das: Ab 2023 können neben historischen Lernorten an Orten ehemaliger nationalsozialistischer Konzentrations- und Vernichtungslager auch Orte ehemaliger Ghettos oder Orte der Massenermordung als Ziel einer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr Freiheit in der Programmgestaltung und in der Auswahl der Lernorte: Mit einem überarbeiteten Merkblatt geht die <a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/" target="_blank" rel="noopener">Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten</a> ins neue Jahr 2023.</p>
<p>Für die Antragsteller bedeutet das:</p>
<ul>
<li>Ab 2023 können neben historischen Lernorten an Orten ehemaliger nationalsozialistischer Konzentrations- und Vernichtungslager auch Orte ehemaliger Ghettos oder Orte der Massenermordung als Ziel einer Gedenkstättenfahrt gewählt werden.</li>
<li>Das jeweilige Programm soll sich zu 80 Prozent auf die Geschichte der jeweiligen Gedenkstätte beziehen. Um diese zeitliche Vorgabe zu erreichen, können Gruppen auch andere Orte zur multiperspektivischen Darstellung und Vertiefung aufsuchen. Mindestens zwei Tage sollen die Teilnehmenden am Ort der Gedenkstätte verbringen.</li>
<li>Zudem können in einigen Fällen An- und Abreistage gefördert werden, auch wenn sie nicht als volle Programmtage gelten.</li>
</ul>
<p>Das neue Merkblatt berücksichtigt stärker als bisher die inhaltliche Gestaltung der Fahrt an einen Lernort der historisch-politischen Bildung. Es werden insbesondere Fahrten gefördert, die einen Fokus auf die Multiperspektivität verschiedener Täter- und Opfergruppen, das Interkulturelle Lernen sowie tiefgreifendes Lernen durch positive Emotionen (z.B. durch partizipative Elemente und kreative Freiräume) legen. In der Konzeption der Gedenkstättenfahrten – auch zu Gedenkstätten in Deutschland – ist der europäische Kontext zu berücksichtigen. Historische Narrative sollen dabei Orientierungen für die Gegenwart schaffen. Regelmäßige Reflexionsrunden gelten als fester Bestandteil der Konzeption, genauso eine gute Vor- und Nachbereitung.</p>
<p>Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund vergibt als Zentralstelle Mittel für Gedenkstättenfahrten aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes an außerschulische Träger der Jugendarbeit. Gefördert werden Gedenkstättenfahrten von gemeinnützigen Organisationen mit Jugendgruppen von maximal 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Alter zwischen 14 und 26 Jahren.</p>
<p>Durch die Reiseeinschränkungen infolge der Corona-Pandemie wurden Fahrten an historische Lernorte 2020 und 2021 nur zurückhaltend geplant und immer wieder kurzfristig abgesagt. Im Jahr 2022 stieg die Zahl der geförderten Gedenkstättenfahrten wieder auf 171. Insgesamt 132 Gruppen steuerten den Erinnerungsort Auschwitz-Birkenau an, weitere Ziele waren Majdanek (14 Gruppen), Buchenwald (7) Terezin (5), Ravensbrück (4), Stutthof (3), Treblinka (2), Chełmno (1), Mittelbau-Dora (1), Flossenbürg (1) und Vught in den Niederlanden (1). Mit den neuen Vorgaben sollen nun mehr Fahrten zu und Programme an den weniger bekannten Orten möglich sein.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/01/Merkblatt-zur-Foerderung-von-Gedenkstaettenfahrten-221209-2.pdf" target="_blank" rel="noopener">Das neue Merkblatt zur Förderung von Gedenkstättenfahrten finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/" target="_blank" rel="noopener">Ausführliche Informationen zur Förderung von Gedenkstättenfahrten finden Sie hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jetzt anmelden zur Studienfahrt „Perspektiven der Erinnerung“ im Raum Danzig</title>
		<link>https://ibb-d.de/jetzt-anmelden-zur-studienfahrt-perspektiven-der-erinnerung-im-raum-danzig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2021 07:31:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=29402</guid>

					<description><![CDATA[An der Westerplatte begann der Zweite Weltkrieg am 1. September 1939 durch den Überfall auf Polen. Rund 40 Kilometer östlich von Danzig errichteten die Nationalsozialisten am Tag nach dem Überfall das erste Konzentrationslager außerhalb der damaligen deutschen Grenzen. Im KZ Stutthof waren bis Kriegsende rund 110.000 Menschen unter menschenverachtend schlechten hygienischen Bedingungen inhaftiert, mehr als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An der Westerplatte begann der Zweite Weltkrieg am 1. September 1939 durch den Überfall auf Polen. Rund 40 Kilometer östlich von Danzig errichteten die Nationalsozialisten am Tag nach dem Überfall das erste Konzentrationslager außerhalb der damaligen deutschen Grenzen. Im KZ Stutthof waren bis Kriegsende rund 110.000 Menschen unter menschenverachtend schlechten hygienischen Bedingungen inhaftiert, mehr als die Hälfte wurde ermordet.</p>
<p>Die Fortbildung „Perspektiven der Erinnerung“ führt Lehrkräfte und Akteure der Erinnerungsarbeit, die Gedenkstättenfahrten mit Jugendlichen anbieten (möchten), vom 14. bis 20. November 2021 an historische Orte in der Region um Danzig/Gdansk. Neben einer geführten Stadtbesichtigung steht ein Besuch im 2017 neu eröffneten Museum des Zweiten Weltkriegs auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden neben der Gedenkstätte Stutthof auch weniger bekannte Orte der nationalsozialistischen Verbrechen erkunden. Zusätzlich zu einer vertiefenden Beschäftigung mit den historischen Fakten steht jeweils die Frage im Mittelpunkt, wie die Erinnerungsorte in der Arbeit mit Jugendlichen erschlossen werden können.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/12/WBM2ZG_B_RGB_gefoerdert.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27425 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/12/WBM2ZG_B_RGB_gefoerdert.jpg" alt="" width="191" height="89" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/12/WBM2ZG_B_RGB_gefoerdert.jpg 460w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/12/WBM2ZG_B_RGB_gefoerdert-300x140.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 191px) 100vw, 191px" /></a>Die Fortbildung bietet die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten in Kooperation mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund an. Die Teilnahme kostet dank einer Förderung durch die <a href="https://www.bpb.de/" target="_blank" rel="noopener">Bundeszentrale für politische Bildung</a> bei eigener Anreise 200 Euro.</p>
<p>Nähere Informationen und Anmeldungen auf der <a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/" target="_blank" rel="noopener">neuen Website der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten</a> oder unter der Rufnummer 0231-952096-0.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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