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	<title>Fortbildung &#8211; IBB</title>
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	<description>Bildungs- und Begegnungswerk</description>
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		<title>Online-Tagung Inklud:Mi plus: Frauen in der Migration- Warum wir eine feministische Gesundheitsversorgung brauchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 13:06:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[„Frauen in der Migration:  Warum wir eine feministische Gesundheitsversorgung brauchen“ heißt das Thema beim diesjährigen Fach- und Vernetzungstag Inklud:Mi plus. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e. V. in Dortmund lädt interessierte Haupt- und Ehrenamtliche aus der Arbeit mit Migrantinnen/FLINTA* für Donnerstag, 12. Dezember 2024, von 09:00 bis 15:00 Uhr zur Online-Fachtagung ein. Der jährliche Fach- [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/inkludMi-PLUS_2024_w.pdf"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-36354" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Deckblatt_InkludMi-plus.jpg" alt="Titelbild des Veranstaltungsflyers für die Fachtagung - online am 12.12.2024: Frauen in der Migration: Warum wir eine feministische Gesundheitsversorgung brauchen" width="180" height="380" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Deckblatt_InkludMi-plus.jpg 397w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Deckblatt_InkludMi-plus-142x300.jpg 142w" sizes="(max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a>„Frauen in der Migration:  Warum wir eine feministische Gesundheitsversorgung brauchen“ heißt das Thema beim diesjährigen Fach- und Vernetzungstag Inklud:Mi plus. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e. V. in Dortmund lädt interessierte Haupt- und Ehrenamtliche aus der Arbeit mit Migrantinnen/FLINTA* für Donnerstag, 12. Dezember 2024, von 09:00 bis 15:00 Uhr zur Online-Fachtagung ein.</p>
<p>Der jährliche Fach- und Vernetzungstag Inklud:Mi befasst sich seit 2016 mit speziellen Fragestellungen und Themen, die die bessere Teilhabe von Zugewanderten und ihren Angehörigen in Inklusionsprozessen unterstützen sollen.</p>
<p>Mit der zunehmenden Pluralisierung der Gesellschaft und den daraus entstehenden neuen Aufgaben, Hürden und Chancen, erweitert sich auch das Themenspektrum von <a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/inkludmi/" target="_blank" rel="noopener">Inklud:Mi</a>.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/fokus/" target="_blank" rel="noopener">Im Rahmen des Projekts fokus<sup>plus</sup></a> mit Fortbildungen zu Migration, Integration und Diversität von zugewanderten Drittstaatler*innen eröffnet das IBB e.V. mit Inklud:MI plus eine erweiterte Perspektive für den Themenbereich. Das „plus“ steht für die Intersektionalität von Diskriminierungsformen, die neben der Schnittstelle von Migration, Herkunft und Behinderung ebenso sexuelle Orientierung, Geschlecht, Glaube, Alter sowie die Weltanschauung als gesellschaftliche Hindernisse gleichberechtigter Teilhabe einschließen.</p>
<p>In diesem Jahr setzen wir mit dem „plus“ einen feministischen und globalen Blick auf Migrantinnen im Themenfeld der Gesundheit. Machtverhältnisse in der Medizin, die zu einer schlechteren Versorgung von Frauen/FLINTA* führen, werden verknüpft mit Migration intersektional betrachtet. Durch fachliche Inputs und vertiefende Workshops wird auf diskriminierende Verhältnisse und Barrieren hingewiesen und die Dringlichkeit einer feministischen, medizinischen Versorgung hervorgehoben. Ziel ist die Verbesserung von Teilhabeprozessen sowie die kritische Reflexion ausgrenzender und diskriminierender Strukturen im Gesundheitssystem.</p>
<p>Neun Referentinnen berichten über den Stand der Forschung und Erfahrungen in ihrer Beratungspraxis. Vera Hanewinkel, wissenschaftliche Mitarbeiterin im <a href="https://www.imis.uni-osnabrueck.de/startpage.html" target="_blank" rel="noopener">IMIS-Projekt focus Migration der Universität Osnabrück</a>, und Dr. Angelika Voss vom <a href="https://fmgz-hannover.de/" target="_blank" rel="noopener">Frauen- und MädchenGesundheitsZentrum Region Hannover e.V.</a> geben mit zwei Fachinputs Anstöße zur Diskussion, die in vier Workshops unter anderem zur Istanbul-Konvention und zur psychosozialen Gesundheit von Migrantinnen vertieft werden kann.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/inkludMi-PLUS_2024_w.pdf" target="_blank" rel="noopener">Das detaillierte Programm und den Anmeldecoupon finden Sie hier.</a> Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldeschluss ist am 28. November 2024.</p>
<p>Die Teilnahme ist dank Förderung durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU kostenfrei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="182"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31363" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
<td width="254">Das Projekt „fokus<sup>plus“   </sup>wird kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</td>
<td width="282"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31247" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg" alt="" width="300" height="130" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg 561w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Über das Projekt „fokus<sup>plus</sup>“:</strong></p>
<p>Mit dem Projekt „fokus<sup>plus</sup>“ knüpft das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund an die Vorgängerprojekte fokus – Fortbildungen kultursensibel – an und erweitert die Zielgruppe auf Akteure der freien Wirtschaft. „fokus<sup>plus</sup>“ bietet Inhouse-Schulungen, Tagungen, Seminare, Vorträgen und aktuelles Wissen zur kultursensiblen Arbeit mit Zugewanderten aus Drittstaaten. Die Veranstaltungen richten sich an interessierte Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Zugewanderten im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen, in staatlichen Einrichtungen und in Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet. „fokus<sup>plus</sup>“ fördert zudem die Netzwerkbildung und den Erfahrungsaustausch.</p>
<p><a href="https://www.fokus-ibb.de/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Projektseite. </a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tagung in Dortmund:  „Antisemitismus kann man nicht mit Rassismus bekämpfen“</title>
		<link>https://ibb-d.de/tagung-in-dortmund-antisemitismus-kann-man-nicht-mit-rassismus-bekaempfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2024 12:57:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie tief der Nahostkonflikt in die deutsche Gesellschaft wirkt, zeigte sich auf der Tagung „Kein Raum für Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit! Wie der Nahostkonflikt Rassismus verschärft und was wir dagegen tun können“ des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V. am Mittwoch, 17. Juli 2024, in Dortmund. 70 Akteure aus der Migrations-, Beratungs- und Bildungsarbeit interessierten sich für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie tief der Nahostkonflikt in die deutsche Gesellschaft wirkt, zeigte sich auf der Tagung „Kein Raum für Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit! Wie der Nahostkonflikt Rassismus verschärft und was wir dagegen tun können“ des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V. am Mittwoch, 17. Juli 2024, in Dortmund. 70 Akteure aus der Migrations-, Beratungs- und Bildungsarbeit interessierten sich für Antworten.</p>
<p>Auf den Schulhöfen, im Alltag und in der politischen Bildungsarbeit trennt die Frage „Auf welcher Seite stehst du?“ Menschen in zwei Lager: Jüd*innen und Muslim*innen aller Altersgruppen sehen sich unter Generalverdacht, mit einer Konfliktpartei zu sympathisieren. Die Zahl der Straftaten gegen Muslim*innen und Jüd*innen ist nach dem 7. Oktober 2023 sprunghaft angestiegen und reicht von Beschimpfungen und Beleidigungen bis hin zu gewaltsamen Übergriffen. So hatten der Verein <a href="https://www.claim-allianz.de/aktuelles/news/pressemitteilung-antimuslimische-uebergriffe-und-diskriminierung-in-deutschland-2023-mehr-als-fuenf-antimuslimische-vorfaelle-pro-tag/" target="_blank" rel="noopener">Claim- Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit</a> und <a href="https://www.report-antisemitism.de/annuals/" target="_blank" rel="noopener">die Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (RIAS e.V.)</a> im Juni 2024 über eine massive Zunahme antimuslimischer und antisemitischer Übergriffe berichtet. Einen ersten, 400 Seiten starken ausführlichen <a href="https://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Studien/uem-abschlussbericht.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=11" target="_blank" rel="noopener">Bericht zur Muslim- und Islamfeindlichkeit</a> hatte der Unabhängige Expertenkreis Muslimfeindlichkeit erstmals im Juli 2023 vorgestellt. Beauftragt wurde dieser vom BMI nach den rassistisch motivierten Morden in Hanau Anfang 2020. Die Ergebnisse der Berichte sowohl zu Antisemitismus als auch zu Muslimfeindlichkeit zeigen deutlich, dass lange vor der jüngsten Eskalation in Nahost Übergriffe bereits an der Tagesordnung waren und entsprechende Präventions- und Bildungsarbeit weit früher hätte ansetzen und ausgebaut werden müssen.</p>
<h3>„In den Schulen herrscht eine pro-palästinensische Sichtweise“</h3>
<p>„In den Schulen herrscht eine pro-palästinensische Sichtweise, die nicht mehr zulässt, dass der 7. Oktober passiert ist, mit den schlimmsten Taten“, schilderte Shai Hoffmann, deutsch-jüdischer Sozialunternehmer und Host des Podcasts „Über Israel und Palästina reden“. Gemeinsam mit Jouanna Hassoun, die palästinensische Wurzeln hat, geht er, Enkelkind von Holocaust-Überlebenden, in Schulen, tritt mit Schülerinnen und Schülern in einen Trialog über den Nahostkonflikt.</p>
<blockquote><p>&#8222;Unsere gemeinsame Basis ist, dass wir das Leid des anderen anerkennen.“</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Jugendlichen, denen sie begegnen, seien hoch emotionalisiert. Dazu trägt auch die Berichterstattung bei auf von Jugendlichen genutzten Social Media -Kanälen. „Es gibt viel Unwissen und Gleichsetzungen“, berichtete Hoffmann. Daher hätten die Jugendlichen viele Fragen: Was genau meint „Staatsräson“? Warum werden trotz Meinungsfreiheit manche israelkritische Aussagen verboten? Warum ist das Wort „Genozid“ ein schwerer Vorwurf?</p>
<div id="attachment_35409" style="width: 608px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35409" class="wp-image-35409 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/Tagung_Kein-Platz-fuer-AS-u.AR_IMG_9317.jpg" alt="Referent Shai Hoffmann steht in einer offenen und einfühlsamen Haltung vor den Workshopteilnehmerinnen und - teilnehmern und bespricht Handlungsstrategien gegen Rassismus und Antisemitismus. " width="598" height="328" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/Tagung_Kein-Platz-fuer-AS-u.AR_IMG_9317.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/Tagung_Kein-Platz-fuer-AS-u.AR_IMG_9317-300x165.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/Tagung_Kein-Platz-fuer-AS-u.AR_IMG_9317-768x422.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 598px) 100vw, 598px" /><p id="caption-attachment-35409" class="wp-caption-text">Shai Hoffmann berichtete über seine Erfahrungen aus Gesprächen mit Jugendlichen in  den Trialogen und diskutierte im Workshop mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über Handlungs- und Argumentationsstrategien.</p></div>
<p>Wissen und Aufklärung ist nicht nur zu den komplexen Hintergründen des Nahostkonflikts dringend nötig, sondern auch zu gesellschaftlich tief verwurzelten antisemitischen und rassistischen Haltungen. „Man kann aber nicht Antisemitismus mit Rassismus bekämpfen“, so auch Hoffmann. Diese Problematik zieht sich jedoch quer durch alle gesellschaftlichen Institutionen. Es fehlt beispielsweise an flächendeckenden Fortbildungen zur Sensibilisierung von Lehrkräften, wodurch die Moderation der aktuellen Konfliktsituation in der Schülerschaft zusätzlich erschwert wird.</p>
<div id="attachment_35414" style="width: 593px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35414" class="wp-image-35414 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/Tagung_Kein-Platz-fuer-AS-u.AR_IMG_9242.jpg" alt="Polina Khubebeeva, rechts im Bild, und Iskandar Abdalla vom Projekt „Build Bridges, Not Barriers“ des Berliner Vereins Transaidency sitzen hinter aufgeklappten Laptops und berichten über ihre Arbeit mit Jugendlichen. " width="583" height="375" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/Tagung_Kein-Platz-fuer-AS-u.AR_IMG_9242.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/Tagung_Kein-Platz-fuer-AS-u.AR_IMG_9242-300x193.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/Tagung_Kein-Platz-fuer-AS-u.AR_IMG_9242-768x494.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 583px) 100vw, 583px" /><p id="caption-attachment-35414" class="wp-caption-text">Begriffe erklären Iskandar Abdalla und Polina Khubbeeva.</p></div>
<p>Mit Jugendlichen arbeiten auch Polina Khubebeeva und Iskandar Abdalla vom Projekt „Build Bridges, Not Barriers“ des Berliner Vereins Transaidency. Sie setzen in ihrem Projekt überwiegend biografische Elemente ein, um für die Wirkung von diskriminierenden Äußerungen zu sensibilisieren. „Die Herkunft und die aktuelle Lebensweise von Betroffenen sind bei rassistischen Beleidigungen ganz egal“, schilderte der gebürtige Ägypter und Islamwissenschaftler Iskandar Abdalla. Das immergleiche Muster der Diskriminierung, die in eine Gewaltspirale führen kann, sei das Othering:  Eine angeblich homogene Gruppenidentität wird gegen „die Anderen“ abgegrenzt. So entstehe auch ein Machtgefälle zwischen angeblich Überlegenen und Unterlegenen. Wir gegen die Anderen. Rassismus habe aber nicht nur eine individuelle, sondern immer auch eine strukturelle Dimension.</p>
<p>Ergänzend zu den Fachinputs wurden in Workshops Handlungs- und Argumentationsstrategien für die alltägliche Arbeit der Teilnehmenden entwickelt. Jakob Nikfarjam, Referent für internationales Recht beim DRK-Generalsekretariat in Berlin, beleuchtete zudem die völkerrechtliche Situation des Konflikts. Der Vorwurf des Völkermordes beschäftige aktuell den internationalen Gerichtshof in Den Haag. Agnes Hasenjäger vom Friedensbüro Hannover e.V. berichtete über bewährte Strategien der Friedens- und Versöhnungsarbeit.</p>
<p>Dr. Peter Waldmann und Mustafa Cimşit vom jüdisch-muslimischem Bildungswerk Maimonides sensibilisierten in ihrem Workshop für Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Judentum und Islam, um über falsche Darstellungen aufzuklären.</p>
<p>Bei der abschließenden Podiumsdiskussion machten die Referentinnen und Referenten auch deutlich, wie sich ihre Arbeit in der politischen Bildung seit dem 7. Oktober verändert hat: „Wir bieten immer noch Führungen durch unsere Synagoge an für Schulklassen. Aber neuerdings ist auffällig häufig zufällig die halbe Klasse an diesem Tag krankgemeldet“, berichtete Micha Neumann von der Servicestelle für Antidiskriminierungsberatung und Intervention bei Antisemitismus und Rassismus (ADIRA). Die Guides wurden außerdem schon mehrfach mit dem Vorwurf konfrontiert, Geld und Waffen nach Israel zu senden.</p>
<blockquote><p>„Wir beobachten eine Enthemmung, wie wir sie noch nicht erlebt haben.“</p></blockquote>
<p>Die Haltung zum Nahostkonflikt oder auch persönliche Betroffenheit des Gegenübers werde nicht hinterfragt, obwohl die so Beschuldigten oft selbst mit widersprüchlichen Gefühlen zu kämpfen haben, wenn sie zum Beispiel um Personen auf israelischer oder auch palästinensischer Seite bangen oder trauern.</p>
<blockquote><p>&#8222;Auf welcher Seite stehst du?&#8220;</p></blockquote>
<p>Auch in der interkulturellen Zusammenarbeit in der Erwachsenenbildung reiße die Frage „Wo stehst du?“ Gräben auf. „Menschen, die nicht gelernt haben, diese schwierigen Widersprüche und ihre Gefühle zu reflektieren, übersetzen dies dann häufig in Aggressionen“, schilderte May Zeidani Yufanyi, freiberufliche Erwachsenenbildnerin mit jüdischer Mutter und palästinensischem Vater.</p>
<p>Engagiert diskutiert wurde auch die Frage, wie Polizei, Politik und Medien die aufgeladenen Diskussionen und Demonstrationen darstellen und bewerten. Die palästinensische Perspektive finde fast nie Niederschlag, sagten Gesprächsteilnehmende. Und dass bestimmte Parolen und Begriffe verboten werden, sei eine Einschränkung der Meinungsfreiheit. Man müsse doch Empörung äußern dürfen, wenn Kinder durch die Kriegshandlungen ums Leben kommen.</p>
<p>Gerade die Anspielung auf die christliche Ritualmordlegende sei jedoch ein jahrhundertealtes und wirkmächtiges antisemitisches Stereotyp. Ein Code, der darauf abziele, Israel zu dämonisieren, hieß das Gegenargument. Seltsamerweise werde der Vorwurf, dass Kinder sterben, fast nie in anderen Kriegen erhoben. Dies sei ein weiteres Beispiel dafür, dass Bildungs- und Aufklärungsarbeit verstärkt werden müssten, um solche Narrative bewusst zu machen.</p>
<p>„Antisemitismus bleibt ein Querschnittsthema“, analysierte Simon Hölscher vom Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA- NRW). Der aktuelle Nahostkonflikt zeige, wie Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit zu einer gruppenbezogenen Menschenverachtung verquickt werden, um rechtsextreme und demokratiefeindliche Positionen zu stärken. Minderheiten würden gegeneinander ausgespielt, Feindbilder befeuert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>„Mehr Sensibilisierung, mehr Bildung, mehr Zusammenarbeit&#8220;</h3>
<div id="attachment_35434" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35434" class="wp-image-35434 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/Tagung_Kein-Platz-fuer-AS-u.AR_IMG_9129.jpg" alt="Kirsten Ben Haddou, Leiterin des Fachbereichs Beruf international und Migration im Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e. V. in Dortmund (IBB e.V.), wendet sich vom Stehpult aus an die Zuhörenden und wirbt für einen offenen, sensiblen Austausch. " width="1024" height="492" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/Tagung_Kein-Platz-fuer-AS-u.AR_IMG_9129.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/Tagung_Kein-Platz-fuer-AS-u.AR_IMG_9129-300x144.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/07/Tagung_Kein-Platz-fuer-AS-u.AR_IMG_9129-768x369.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-35434" class="wp-caption-text">Kirsten Ben Haddou, Leiterin des Fachbereichs Beruf international und Migration im Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e. V. in Dortmund (IBB e.V.), warb für einen offenen, sensiblen Austausch.</p></div>
<p>„Wir brauchen gerade jetzt mehr Sensibilisierung, mehr Bildung und mehr Zusammenarbeit – auch wenn das im Moment sehr schwierig erscheint“, schloss Kirsten Ben Haddou, Leiterin des Fachbereichs Beruf international und Migration im Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e. V. in Dortmund (IBB e.V.). „Dabei lernen wir auch aus dieser Veranstaltung, dass ein offener Austausch sehr wohl möglich und für alle Seiten aufschlussreich und weiterführend ist.“</p>
<p>Die Fachtagung im Rahmen des Projekts fokus<sup>plus</sup> wurde aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU gefördert.</p>
<p>Weitergehende Informationen und eine ausführliche Dokumentation finden Sie (in Kürze) auf unserer Projekt-Website <a href="http://www.fokus-ibb.de">www.fokus-ibb.de</a>.</p>
<h3><strong>Über das Projekt „fokus<sup>plus“</sup>:</strong></h3>
<p>Mit dem neuen Projekt „fokus<sup>plus “ </sup>knüpft das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund an die Vorgängerprojekte fokus – Fortbildungen kultursensibel – an und erweitert die Zielgruppe auf Akteure der freien Wirtschaft. „fokus<sup>plus“ </sup>bietet Inhouse-Schulungen, Tagungen, Seminare, Vorträgen und aktuelles Wissen zur kultursensiblen Arbeit mit Zugewanderten aus Drittstaaten. Die Veranstaltungen richten sich an interessierte Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Zugewanderten im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen, in staatlichen Einrichtungen und in Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet. „fokus<sup>plus“</sup> fördert zudem die Netzwerkbildung und den Erfahrungsaustausch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="182"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31363" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
<td width="254">Das Projekt „fokus<sup>plus“   </sup>wird kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</td>
<td width="282"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31247" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg" alt="" width="300" height="130" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg 561w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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			</item>
		<item>
		<title>IBB e.V. lädt ein zur Tagung in Dortmund: „Kein Raum für Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit! – Wie der Nahostkonflikt Rassismus verschärft und was wir dagegen tun können“</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-tagung-in-dortmund-kein-raum-fuer-antisemitismus-und-muslimfeindlichkeit-wie-der-nahostkonflikt-rassismus-verschaerft-und-was-wir-dagegen-tun-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 14:14:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der jüngsten Eskalation des israelisch-palästinensischen Konflikts im Oktober 2023 polarisiert der daraus folgende Diskurs zunehmend auch in Deutschland. Immer häufiger werden Fälle von offenem Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus bekannt. Betroffene Gruppen beklagen vermehrt Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen bis hin zu offener Gewalt. Diese Entwicklung ist Thema einer Tagung am Mittwoch, 17. Juli 2024, in Dortmund, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der jüngsten Eskalation des israelisch-palästinensischen Konflikts im Oktober 2023 polarisiert der daraus folgende Diskurs zunehmend auch in Deutschland. Immer häufiger werden Fälle von offenem Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus bekannt. Betroffene Gruppen beklagen vermehrt Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen bis hin zu offener Gewalt. Diese Entwicklung ist Thema einer Tagung am Mittwoch, 17. Juli 2024, in Dortmund, zu der das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund einlädt.</p>
<p>&#8222;Kein Raum für Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit! – Wie der Nahostkonflikt Rassismus verschärft und was wir dagegen tun können“ heißt der Titel der Veranstaltung im Jugendgästehaus Adolph-Kolping, Silberstraße 24-26 in Dortmund von 9 bis 16 Uhr. Die Tagung beginnt mit zwei Fachvorträgen. Shai Hoffmann, Sozialunternehmer und Moderator des Podcasts „Über Israel und Palästina sprechen“ informiert über verschiedene Narrative der Konfliktparteien und die Rolle von Machtverhältnissen historisch und aktuell. Im zweiten Vortrag berichten Polina Khubbeeva und Iskandar Abdalla von Transaidcency e.V. Berlin über Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus in verschiedenen kulturellen Kontexten. Am Nachmittag wird das Thema in drei Workshops vertieft. Zum Abschluss ist eine Podiumsdiskussion geplant.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/fokus_Plus_Nahost_Flyer-3.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35174" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Tagung_Kein-Raum-fuer-Antisemitismus_u_Muslimfeindlichkeit-142x300.jpg" alt="" width="131" height="277" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Tagung_Kein-Raum-fuer-Antisemitismus_u_Muslimfeindlichkeit-142x300.jpg 142w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Tagung_Kein-Raum-fuer-Antisemitismus_u_Muslimfeindlichkeit.jpg 349w" sizes="auto, (max-width: 131px) 100vw, 131px" /></a>„Ziel unserer Tagung ist es, durch offene und demokratische Dialoge Unsicherheiten abzubauen, Handlungs- und Argumentationsstrategien zu stärken und Wissen sowie Orientierung zu vermitteln“, sagt Kirsten Ben Haddou, Leiterin des Fachbereichs Beruf international und Migration im IBB e.V. Die Referentinnen und Referenten vermitteln Hintergrundwissen über die unterschiedlichen Begrifflichkeiten und entwickeln mit den Teilnehmenden praxisorientiert Handlungsstrategien.</p>
<p>Die Veranstaltung ist offen für Haupt- und Ehrenamtliche aus der Bildungs- und Beratungsarbeit. Ausgeschlossen von der Teilnahme an der Tagung sind Personen, die extremistischen Organisationen angehören oder rassistische, antisemitische bzw. muslimfeindliche Menschenbilder befürworten.</p>
<p>Die Fachtagung im Rahmen des Projekts fokus<sup>plus</sup> wird aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU gefördert. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an <a href="&#109;a&#105;l&#116;o&#x3a;f&#x6f;k&#x75;s&#x40;i&#x62;b&#x2d;d&#x2e;d&#x65;">&#x66;&#111;k&#x75;&#115;&#64;&#x69;&#98;b&#x2d;&#100;&#46;&#x64;&#101;</a>.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/fokus_Plus_Nahost_Flyer-3.pdf" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen und einen Anmeldecoupon finden Sie im Veranstaltungsflyer.</a></p>
<h3><strong>Über das Projekt „fokus<sup>plus“</sup>:</strong></h3>
<p>Mit dem neuen Projekt „fokus<sup>plus “ </sup>knüpft das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund an die Vorgängerprojekte fokus – Fortbildungen kultursensibel – an und erweitert die Zielgruppe auf Akteure der freien Wirtschaft. „fokus<sup>plus“ </sup>bietet Inhouse-Schulungen, Tagungen, Seminare, Vorträgen und aktuelles Wissen zur kultursensiblen Arbeit mit Zugewanderten aus Drittstaaten. Die Veranstaltungen richten sich an interessierte Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Zugewanderten im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen, in staatlichen Einrichtungen und in Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet. „fokus<sup>plus“</sup> fördert zudem die Netzwerkbildung und den Erfahrungsaustausch.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/fokusPLUS_Fortbildungen-Flyer.pdf" rel="noopener">Hier finden Sie unseren Projekt-Flyer zum Download.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/fokus/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie hier.</a></p>
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<td width="182"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31363" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
<td width="254">Das Projekt „fokus<sup>plus“   </sup>wird kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.</p>
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<td width="282"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31247" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg" alt="" width="300" height="130" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg 561w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
</tr>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Leitung im Fachbereich „Beruf international und Migration“ und Verstärkung im Team fokusplus</title>
		<link>https://ibb-d.de/neue-leitung-im-fachbereich-beruf-international-und-migration-und-verstaerkung-im-team-fokusplus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2024 11:28:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsenenbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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					<description><![CDATA[Kirsten Ben Haddou, seit 2018 beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund, hat zum 1. April 2024 die Leitung des Fachbereichs Beruf international und Migration übernommen. Sie tritt die Nachfolge von Hildegard Azimi-Boedecker an, die zum 31. März 2024 in den Ruhestand gegangen ist. Hildegard Azimi-Boedecker hatte den Fachbereich Beruf international und Migration seit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kirsten Ben Haddou, seit 2018 beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund, hat zum 1. April 2024 die Leitung des Fachbereichs Beruf international und Migration übernommen. Sie tritt die Nachfolge von Hildegard Azimi-Boedecker an, die zum 31. März 2024 in den Ruhestand gegangen ist.</p>
<p>Hildegard Azimi-Boedecker hatte den Fachbereich Beruf international und Migration seit 2002 aufgebaut. Schulungen zur kultursensiblen Arbeit, Fachkräfteexkursionen ins In- und Ausland sowie nationale und europäische Projekte gehören seither zum Angebot. Zudem hatte Hildegard Azimi-Boedecker 2014 das Netzwerk „Inklud:Mi“ ins Leben gerufen – heute ein jährlich tagendes Austauschforum zum Themengebiet Migration, Behinderung, Inklusion.</p>
<p>Fortbildungen und Tagungen in Präsenz und zunehmend auch online rund um das Themengebiet Migration reagieren seither jeweils schnell und bedarfsorientiert auf Fragen von Haupt- und Ehrenamtlichen in der sozialen Arbeit, im Gesundheitswesen und im Bildungswesen. Im aktuellen Projekt fokus<sup>plus</sup> ist die Zielgruppe nun sogar erweitert auf Akteure der freien Wirtschaft, die ebenfalls Schulungen buchen können und zur Teilnahme an Tagungen eingeladen sind.</p>
<p>Kirsten Ben Haddou, interkulturelle Pädagogin, hat das neue Projekt fokus<sup>plus</sup> mit aufgebaut, Schulungen durchgeführt und Tagungen mit geleitet. Als neue Mitarbeiterin im Team begrüßte sie in diesen Tagen Angelina Rieser. Die Erziehungswissenschaftlerin hat im Raum Wuppertal Erfahrungen gesammelt in verschiedenen Präventionsprojekten, vor allem in Bezug auf Frauen, Kinder und Jugendliche.</p>
<p>Zusammen mit der Politikwissenschaftlerin Gamze Kelleci organisiert das Team aktuell bereits eine Reihe von Inhouse-Schulungen zur kultursensiblen Arbeit, die im Rahmen des Projektes fokus<sup>plus</sup> bis Mai 2026 unentgeltlich angeboten werden können.</p>
<blockquote><p>„Wir freuen uns über die sehr lebhafte Nachfrage nach unseren Inhouse-Schulungen“,</p></blockquote>
<p>sagt Kirsten Ben Haddou.</p>
<blockquote><p>„Besonders wecken unsere Angebote im Bereich der Fachkräftezuwanderung Interesse, da diese für Betriebe viele Fragen aufwirft, die wir in unseren Fortbildungen behandeln und beantworten können.“</p></blockquote>
<p>Die ein- bis dreitägigen Inhouse-Schulungen zur kultursensiblen Arbeit können individuell auf die jeweiligen Fragen und Bedarfe von Interessierten abgestimmt werden. Ziel ist es, Einrichtungen und Unternehmen auf die Anforderungen zunehmender Vielfalt in der Gesellschaft vorzubereiten. Dabei können Fragen zu religiösen Minderheiten ebenso behandelt werden wie Einstellungen zu Gesundheit und Krankheit oder psychosoziale Flucht- und Migrationsfolgen.</p>
<p>In Planung sind für dieses Jahr zudem noch zwei Tagungen: Am 17. Juli 2024 wird es in Dortmund um den Anstieg von Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt gehen. Die zweite Tagung wird am 28. November 2024 online im Rahmen von <a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/inkludmi/" target="_blank" rel="noopener">„Inklud:Mi“</a> stattfinden. Nähere Informationen finden Sie in Kürze hier.</p>
<p>Interessierte, die eine Inhouse-Schulung buchen möchten, senden am besten eine kurze Kontaktanfrage per E-Mail an <a href="&#109;&#97;&#x69;l&#116;&#x6f;&#x3a;f&#111;&#x6b;&#x75;s&#64;&#x69;b&#98;&#x2d;&#x64;&#46;&#100;&#x65;">f&#111;&#107;&#x75;&#x73;&#64;&#105;&#98;&#x62;&#x2d;&#x64;&#46;&#100;&#101;</a>.</p>
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<div id="attachment_34512" style="width: 260px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/fokusPLUS_Fortbildungen-Flyer.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-34512" class="wp-image-34512" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-300x300.png" alt="Titelbild des Projekt-Flyers. " width="250" height="250" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-300x300.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-1024x1024.png 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-150x150.png 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-768x768.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-210x210.png 210w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><p id="caption-attachment-34512" class="wp-caption-text">Ausführliche Informationen zur Buchung von Schulungen enthält der Projekt-Flyer.</p></div>
<p><strong>Über das Projekt „fokus<sup>plus“</sup>:</strong></p>
<p>Mit dem neuen Projekt „fokus<sup>plus “ </sup>knüpft das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund an die Vorgängerprojekte fokus – Fortbildungen kultursensibel – an und erweitert die Zielgruppe auf Akteure der freien Wirtschaft. „fokus<sup>plus“ </sup>bietet Inhouse-Schulungen, Tagungen, Seminare, Vorträgen und aktuelles Wissen zur kultursensiblen Arbeit mit Zugewanderten aus Drittstaaten. Die Veranstaltungen richten sich an interessierte Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Zugewanderten im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen, in staatlichen Einrichtungen und in Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet. „fokus<sup>plus“</sup> fördert zudem die Netzwerkbildung und den Erfahrungsaustausch.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/fokusPLUS_Fortbildungen-Flyer.pdf" rel="noopener">Hier finden Sie unseren Projekt-Flyer zum Download.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/fokus/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie hier.</a></p>
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<td width="182"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31363" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
<td width="254">Das Projekt „fokus<sup>plus“   </sup>wird kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.</p>
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<td width="282"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31247" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg" alt="" width="300" height="130" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg 561w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
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		<item>
		<title>fokusplus: Schulungsreihe in Essen für mehr als 100 Mitarbeitende aus Willkommens-Teams der Ausländerbehörden</title>
		<link>https://ibb-d.de/fokusplus-schulungsreihe-in-essen-fuer-mehr-als-100-mitarbeitende-aus-willkommens-teams-der-auslaenderbehoerden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2024 07:30:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
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					<description><![CDATA[IT-Spezialistinnen und Krankenpfleger, Friseure und Mechatronikerinnen – mehrere 100.000 Fachkräfte fehlen in vielen Betrieben. Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll Zugewanderten aus Drittstaaten den Zutritt zum Arbeitsmarkt erleichtern. Doch wie die vielen neuen Vorschriften anzuwenden sind, ist im Einzelfall gar nicht so einfach. In der Schulungsreihe im Rahmen des neuen Projekts „fokusplus“ organisiert das Internationale Bildungs- und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>IT-Spezialistinnen und Krankenpfleger, Friseure und Mechatronikerinnen – mehrere 100.000 Fachkräfte fehlen in vielen Betrieben. Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll Zugewanderten aus Drittstaaten den Zutritt zum Arbeitsmarkt erleichtern. Doch wie die vielen neuen Vorschriften anzuwenden sind, ist im Einzelfall gar nicht so einfach. In der Schulungsreihe im Rahmen des neuen Projekts „fokus<sup>plus“ </sup>organisiert das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund seit Dezember 2023 eine sechs Module umfassende Schulungsreihe für Mitarbeitende der Stadt Essen sowie aus weiteren kommunalen Ausländerbehörden.</p>
<div id="attachment_34537" style="width: 461px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8940b.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-34537" class="wp-image-34537 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8940b.jpg" alt="Unser Foto zeigt einen Blick über die Köpfe der Zuhörenden hinweg auf den Referenten, Verwaltungsrichter Dr. Niclas Stock, der sich in Hannover in der Refugee Law Clinic engagiert. " width="451" height="248" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8940b.jpg 841w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8940b-300x165.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8940b-768x422.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px" /></a><p id="caption-attachment-34537" class="wp-caption-text">Dr. Niclas Stock stellte die wesentlichen Änderungen der Gesetzesnovelle zur Fachkräfteeinwanderung vor.</p></div>
<p>„Unsere Veranstaltungsreihe trifft offenbar einen Nerv“, sagt Kirsten Ben Haddou vom IBB e.V., die die eintägigen Schulungen koordiniert. „Das Interesse und vor allem der Bedarf sind riesig.“ Teilnehmende kommen nicht nur aus Essen, sondern auch aus Moers, dem Kreis Wesel, dem Kreis Recklinghausen, Hagen und Münster und sogar aus Bremen und Hannover.</p>
<p>Bis zu 140 Interessierte können an den insgesamt sechs Schulungsterminen dieser ersten Reihe teilnehmen. Die Gruppen sollen nicht zu groß werden, denn neben Input-Vorträgen ist immer auch eine Bearbeitung von Beispielfällen in Gruppenarbeit vorgesehen sowie kollegialer Austausch und Vernetzung.</p>
<p>Inhaltlich geht es insbesondere um das Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung, das zum 23.12.2023 in Kraft trat, und die Verordnung zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung, die zum 18.11.2023 und zum 1.03.2024 zahlreiche Änderungen mit sich bringt. Erwerbstätigkeit ist demzufolge Zugewanderten aus Drittstaaten mit jedem Aufenthaltstitel erlaubt – es sei denn, es liegt ein Verbot oder eine Beschränkung vor.</p>
<div id="attachment_34532" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-34532" class="wp-image-34532 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8896-300x262.jpg" alt="Unser Foto zeigt zwei Männer und eine Frau in ein Gespräch vertieft. " width="300" height="262" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8896-300x262.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8896-768x671.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8896.jpg 879w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-34532" class="wp-caption-text">Bei Gruppenarbeiten und beim kollegialen Austausch werden Erfahrungen ausgetauscht und Netzwerke geknüpft. Fotos: Mechthild vom Büchel &#8211; IBB e.V.</p></div>
<p>Doch für welche Berufe und Tätigkeiten liegen Beschränkungen vor und welche ausländischen Qualifikationen können von welcher Institution anerkannt werden? In den Seminaren geht es daher auch immer wieder um Fallbeispiele: Welche Regel greift, wenn die Ausbildung des Bäckers aus Kolumbien in Deutschland nicht anerkannt werden kann oder der gelernte Mediengestalter aus Indien seinen Aufenthaltstitel im Rahmen des Familiennachzugs erhalten hat, sich aber nun von seiner Frau trennt?</p>
<p>Wer ist überhaupt eine „Fachkraft“ im Sinne des Gesetzes und warum gibt es eine Mindest-Verdienstgrenze für ältere Zugewanderte, die doch eine Festanstellung in Aussicht haben? Chancenkarte und Anerkennungs-Partnerschaft, „Spurwechsel“ und „Ausbildungsduldung“ sind Stichworte, die bei den Diskussionen über die verschiedenen Fallbeispiele eine Rolle spielen.</p>
<p>Die sechs Schulungen setzen jeweils einen inhaltlichen Schwerpunkt: Mal geht es um den Aufenthalt zum Zweck der Ausbildung und Erwerbstätigkeit, mal um den Aufenthalt aus familiären Gründen – immer um die Verbesserung der interkulturellen Kommunikation.</p>
<p>„Wir haben diese Reihe in enger Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde Essen gestaltet und erreichen dort insbesondere Mitarbeitende aus dem Welcome- und Service-Team im Erstkontakt mit Hilfesuchenden, aber auch Mitarbeitende der Leitungsebene aus weiteren Abteilungen“, schildert Kirsten Ben Haddou.</p>
<p>Als fachkundige Referierende hat das IBB e.V. Katrin von Horn, Dr. Niclas Stock und Dr. Mirko Widdascheck gewonnen. Die Rechtsreferendarin und die beiden Richter am Verwaltungsgericht in Hannover gründeten als Team die dortige Refugee Law Clinic (RLC) und kennen die Fälle sowie die rechtlichen Fallstricke bestens. Die RLC Hannover unterstützt insbesondere Zugewanderte mit Fluchthintergrund in Rechtsfragen.</p>
<p>Haben wir Ihr Interesse geweckt? Interessieren Sie sich für eine Fortbildung im Kontext Fachkräfteeinwanderung oder interkulturelle Kommunikation? Senden Sie uns einfach eine E-Mail an <a href="ma&#105;&#108;&#116;&#111;&#x3a;&#x66;&#x6f;&#x6b;&#x75;s&#64;&#105;&#98;&#98;&#45;&#x64;&#x2e;&#x64;&#x65;" target="_blank" rel="noopener">&#102;&#x6f;k&#x75;&#x73;&#64;&#x69;b&#x62;&#x2d;&#100;&#x2e;d&#x65;</a>.</p>
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<div id="attachment_34512" style="width: 260px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/fokusPLUS_Fortbildungen-Flyer.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-34512" class="wp-image-34512" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-300x300.png" alt="Titelbild des Projekt-Flyers. " width="250" height="250" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-300x300.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-1024x1024.png 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-150x150.png 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-768x768.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-210x210.png 210w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><p id="caption-attachment-34512" class="wp-caption-text">Ausführliche Informationen zur Buchung von Schulungen enthält der Projekt-Flyer.</p></div>
<p><strong>Über das Projekt „fokus<sup>plus“</sup>:</strong></p>
<p>Mit dem neuen Projekt „fokus<sup>plus “ </sup>knüpft das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund an die Vorgängerprojekte fokus – Fortbildungen kultursensibel – an und erweitert die Zielgruppe auf Akteure der freien Wirtschaft. „fokus<sup>plus“ </sup>bietet Inhouse-Schulungen, Tagungen, Seminare, Vorträgen und aktuelles Wissen zur kultursensiblen Arbeit mit Zugewanderten aus Drittstaaten. Die Veranstaltungen richten sich an interessierte Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Zugewanderten im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen, in staatlichen Einrichtungen und in Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet. „fokus<sup>plus“</sup> fördert zudem die Netzwerkbildung und den Erfahrungsaustausch.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/fokusPLUS_Fortbildungen-Flyer.pdf" rel="noopener">Hier finden Sie unseren Projekt-Flyer zum Download.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/fokus/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie hier.</a></p>
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<td width="182"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31363" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
<td width="254">Das Projekt „fokus<sup>plus“   </sup>wird kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.</p>
<p>&nbsp;</td>
<td width="282"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31247" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg" alt="" width="300" height="130" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg 561w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
</tr>
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			</item>
		<item>
		<title>Neues EU-Projekt „fokusplus“ ermöglicht kultursensible Fortbildungen jetzt auch für Unternehmen und Betriebe</title>
		<link>https://ibb-d.de/neues-eu-projekt-fokusplus-ermoeglicht-kultursensible-fortbildungen-jetzt-auch-fuer-unternehmen-und-betriebe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 07:30:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun ist offiziell! Mit dem neuen Projekt „fokusplus“ ermöglicht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit EU-Mitteln eine neue Reihe von Fortbildungen zur kultursensiblen Arbeit. Zum 1. Februar 2024 wurde das Projekt nun auch offiziell bewilligt, das mit dem vorläufigen Maßnahmenbeschluss bereits seit Juni vergangenen Jahres vorbereitet werden konnte. Bis Mai 2026 können Inhouse-Schulungen, Fachtagungen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist offiziell! Mit dem neuen Projekt „fokus<sup>plus“ </sup>ermöglicht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit EU-Mitteln eine neue Reihe von Fortbildungen zur kultursensiblen Arbeit. Zum 1. Februar 2024 wurde das Projekt nun auch offiziell bewilligt, das mit dem vorläufigen Maßnahmenbeschluss bereits seit Juni vergangenen Jahres vorbereitet werden konnte.</p>
<p>Bis Mai 2026 können Inhouse-Schulungen, Fachtagungen und Vorträge zum Thema Migration, Integration und Flucht konzipiert werden. Das besondere Plus: Erstmals können neben Nichtregierungsorganisationen der Migrationsarbeit, kommunalen Beratungsstellen und Behörden nun auch Betriebe und Unternehmen die Schulungen beauftragen. Dank der Förderung durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU sind die Angebote in der Regel kostenlos.</p>
<div id="attachment_34512" style="width: 311px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/fokusPLUS_Fortbildungen-Flyer.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-34512" class="wp-image-34512" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-300x300.png" alt="Das Titelbild des Flyers für das Projekt fokusplus zeigt die Logos des IBB, des Projekts, und der EU und ein Symbolbild, auf dem zwei Finger einer Hand zwei Holzklötze mit Buchstaben gerade so bewegen, dass zwei Wörter lesbar sind Integration und Migration. " width="301" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-300x300.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-1024x1024.png 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-150x150.png 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-768x768.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-210x210.png 210w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 301px) 100vw, 301px" /></a><p id="caption-attachment-34512" class="wp-caption-text">Der Projektflyer enthält Beispiele für mögliche Lerninhalte, die das Team des IBB e.V. im neuen Projekt fokusplus bis März 2026 vermitteln kann.</p></div>
<p>Das Projekt „fokus<sup>plus“ </sup>baut inhaltlich auf mehrere Vorgängerprojekte fokus auf, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. seit vielen Jahren angeboten hat. Daher können auch kurzfristig Schulungen organisiert werden zum Beispiel zu Rechtsfragen, psychosozialen Flucht- und Migrationsfolgen, Rollen- und Wertesystemen oder zum Umgang mit Behinderung, Erkrankung und Sucht bei Zugewanderten aus verschiedenen Herkunftsländern. Neu hinzu kommen Lerninhalte zu nachhaltigem Umwelt-, Konsum- und Energieverhalten im Kontext Zuwanderung.</p>
<p>„Unser Ziel ist es, interaktiv und abwechslungsreich Fachwissen und praxisorientierte Handlungssicherheit für verschiedene Berufsgruppen zu vermitteln“, sagt Kirsten Ben Haddou, Projektreferentin des IBB e.V. „Gleichzeitig entsteht ein Netzwerk, das häufig auch nach dem Ende der jeweiligen Schulungseinheit einen schnellen fachlichen Austausch ermöglicht.“</p>
<p>Schulungen oder Workshops können wahlweise ein- bis dreitägig im gesamten Bundesgebiet in Präsenz oder online angeboten werden. Zudem bietet das IBB e.V. Einrichtungen und Unternehmen eine Beratung zur kultursensiblen Öffnung an.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/fokusPLUS_Fortbildungen-Flyer.pdf" target="_blank" rel="noopener">Der „fokus<sup>plus “-</sup>Flyer steht hier zum Download bereit.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/fokus/" target="_blank" rel="noopener">Nähere Informationen finden Sie hier.</a></p>
<p><strong>Über das Projekt „fokus<sup>plus“</sup>:</strong></p>
<p>Mit dem neuen Projekt „fokus<sup>plus “ </sup>knüpft das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund an die Vorgängerprojekte fokus – Fortbildungen kultursensibel – an und erweitert die Zielgruppe auf Akteure der freien Wirtschaft. „fokus<sup>plus“ </sup>bietet mit Tagungen, Seminaren, Vorträgen und Inhouse-Schulungen aktuelles Wissen zur kultursensiblen Arbeit mit Zugewanderten aus Drittstaaten. Die Veranstaltungen richten sich an interessierte Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Zugewanderten im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen, in staatlichen Einrichtungen und in Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet. „fokus<sup>plus“</sup> fördert zudem die Netzwerkbildung und den Erfahrungsaustausch.</p>
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<td width="182"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31363" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
<td width="254">Das Projekt „fokus<sup>plus“  </sup>wird kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.</p>
<p>&nbsp;</td>
<td width="282"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31247" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg" alt="" width="300" height="130" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg 561w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
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			</item>
		<item>
		<title>Studienreise: Vertreterinnen von NGO aus Belarus und der Ukraine informieren sich über Gewalt gegen Frauen in Berlin</title>
		<link>https://ibb-d.de/studienreise-vertreterinnen-von-ngo-aus-belarus-und-der-ukraine-informieren-sich-ueber-gewalt-gegen-frauen-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Sep 2023 10:57:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie werden Frauen in Deutschland vor sexualisierter Gewalt geschützt? Welche Unterstützung leisten Nichtregierungsorganisationen (NGO)? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Studienfahrt „Addressing sexual violence in times of crisis“ vom 11. bis 16. September 2023 nach Berlin, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund) organisiert hatte. Acht Hilfsorganisationen und ihre Einrichtungen für Frauen, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie werden Frauen in Deutschland vor sexualisierter Gewalt geschützt? Welche Unterstützung leisten Nichtregierungsorganisationen (NGO)? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Studienfahrt „Addressing sexual violence in times of crisis“ vom 11. bis 16. September 2023 nach Berlin, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund) organisiert hatte. Acht Hilfsorganisationen und ihre Einrichtungen für Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind, lernten die Teilnehmerinnen aus Belarus und der Ukraine bei Besuchen vor Ort kennen. Und die zehn Besucherinnen entdeckten fast immer Faltblätter und Broschüren in ukrainischer oder russischer Sprache.</p>
<p>Die in Deutschland bekannte Kampagne „Nein heißt Nein“ kannten die Besucherinnen aus der Ukraine und Belarus bereits aus ihrer früheren Projektarbeit und Medienberichten. Im Juli 2016 hatte der Deutsche Bundestag das neue Sexualstrafrecht verabschiedet und damit einen Paradigmenwechsel in der Rechtsprechung eingeleitet: Fortan geht es in der juristischen Beurteilung nicht mehr um die Frage, ob Gewalt angedroht oder angewendet wurde. Vielmehr ist der Straftatbestand bereits erfüllt, wenn eine sexuelle Handlung gegen den erkennbaren Willen einer anderen Person durchgeführt wurde.</p>
<p>Was dies für die Arbeit der Polizei bedeutet, erfuhren die Besucherinnen gleich am ersten Tag bei der Berliner Polizeidirektion. Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dezernats 13 Sexualisierte Gewalt erläuterten ausführlich, wie sich die Reform auf die polizeilichen Ermittlungen auswirkt. Zum einen sei die Sensibilität in der Gesellschaft für sexuelle Übergriffe gestiegen. Zum anderen stehe aber häufig Aussage gegen Aussage, wenn nicht gerade körperliche Gewalt sichtbare Spuren hinterlassen hat. Durch die Reform sei somit die Zahl der zu bearbeitenden Fälle erheblich gestiegen und entsprechend auch die Bearbeitungszeit bei Polizei und Justizbehörden.</p>
<p>Die Besucherinnen von der NGO „La Strada“ aus der Ukraine berichteten, dass es auch in der Ukraine in den vergangenen Jahren mehrere Reformen gegeben hat, die die Lage betroffener Opfer häuslicher und sexualisierter Gewalt verbessern: Täter werden konsequenter verfolgt. Sexuelle Selbstbestimmung wird – eine Annäherung an das EU-Recht – auch in der Ukraine bereits weit ernster genommen als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Die NGO leisten neben praktischer Unterstützung zunehmend auch Lobbyarbeit, die das Bewusstsein für das sexuelle Selbstbestimmungsrecht erhöht. Ganz anders die Situation in Belarus. Die NGO, die sich für Gendergerechtigkeit und den Schutz von Opfern häuslicher Gewalt eingesetzt hatten, wurden in den vergangenen Jahren verboten.</p>
<div id="attachment_33321" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/Studienreise-Berlin-15.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33321" class="wp-image-33321 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/Studienreise-Berlin-15.jpg" alt="" width="1024" height="504" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/Studienreise-Berlin-15.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/Studienreise-Berlin-15-300x148.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/Studienreise-Berlin-15-768x378.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-33321" class="wp-caption-text">Für einen intensiven Erfahrungsaustausch öffnete die Opferhilfe e.V. Berlin ihre Türen. Unser Foto zeigt Vertreterinnen der NGO &#8222;La Strada&#8220; aus der Ukraine im Gespräch mit Vertreterinnen der Opferhilfe e.V..</p></div>
<p>Welche Rolle die unterschiedlichen NGO in Berlin spielen bei der Begleitung von Opfern sexualisierter Gewalt erfuhren die Besucherinnen bei der NGO <a href="http://www.interkulturelle-initiative.de/index.html" target="_blank" rel="noopener">„Interkulturelle Initiative e.V.“</a>, bei <a href="https://lara-berlin.de/home" target="_blank" rel="noopener">LARA e.V.</a> und im <a href="https://www.opferhilfe-berlin.de/servicestelle-proaktiv" target="_blank" rel="noopener">Zentrum für Kriminalitätsopfer/ Opferhilfe e.V.</a> Die NGO haben für unterschiedliche Bedarfssituationen und Zielgruppen Angebote im Portfolio, die ständig im Rahmen der Möglichkeiten weiterentwickelt werden. <a href="https://www.paula-panke.de/" target="_blank" rel="noopener">Das Frauenzentrum Paula Panke e.V.</a> zum Beispiel ist ein Ort, der mit unterschiedlichen Kreativ- und Sprachkursen einen niederschwelligen Zugang ermöglicht und zusätzlich auch eine aktive Anti-Gewalt-Arbeit und anonyme Wohnungen für Opfer häuslicher Gewalt anbietet. Die Opferhilfe Berlin e.V. hat einen Koffer mit Materialien entwickelt, um einen Mini-Gerichtssaal aufzubauen. Kindern kann so der Ablauf eines Gerichtsverfahrens anschaulich vermittelt werden. Die Opferhilfe hat zudem mit <a href="https://www.proaktiv-berlin.org/" target="_blank" rel="noopener">Proaktiv</a> eine Servicestelle für Betroffene von Straftaten geschaffen, die sich auf die schnelle Vermittlung von kostenlosen Beratungsangeboten spezialisiert hat. Dies erspart Betroffenen die sonst oft zermürbende Suche nach geeigneten Hilfsangeboten. Dieses Angebot will die Stadt Berlin aktuell ausbauen.</p>
<p>Am letzten Tag der Studienfahrt ging es bei der NGO <a href="http://www.interkulturelle-initiative.de/index.html" target="_blank" rel="noopener">„</a><a href="https://www.strohhalm-ev.de/" target="_blank" rel="noopener">Strohhalm e.V.&#8220;</a> und in der Beratungsstelle <a href="https://wildwasser-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener">Wildwasser e.V.</a> um Maßnahmen zur Prävention von sexuellen Übergriffen an Kindern und unter Kindern und die Betreuung und Begleitung von Betroffenen, die traumatisierende Erfahrungen gemacht haben. Strohhalm e.V. richtet sich dabei besonders an pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen und organisiert Fortbildungen. Auf großes Interesse stieß besonders ein Handbuch zur sexuellen Bildung von Kindern in den fünften und sechsten Klassen.</p>
<p>Mit dem Verein <a href="https://www.xenion.org/" target="_blank" rel="noopener">XENION e.V.</a> &#8211; Psychosoziale Hilfe für politisch Verfolgte e.V. – und der <a href="https://www.baff-zentren.org/" target="_blank" rel="noopener">BAfF e.V.</a>, der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V., lernten die Besucherinnen auch die Arbeit für politisch verfolgte Zugewanderte kennen. XENION e.V. organisiert Therapien für Zugewanderte, die unterschiedliche Gewalterfahrungen in ihren Herkunftsländern, auf der Flucht oder nach ihrer Ankunft in Europa gemacht haben. Die bundesweite Arbeitsgemeinschaft BAfF vernetzt die Arbeit von 47 bundesweit tätigen Hilfeeinrichtungen für traumatisierte Zugewanderte und organisiert einen Erfahrungsaustausch über aktuelle Entwicklungen.</p>
<p>„Die Teilnehmerinnen waren am Ende sehr beeindruckt, dass sich alle Gesprächspartnerinnen trotz ihrer hohen Arbeitsbelastung viel Zeit genommen haben für den Austausch und auch mehr über die Arbeit der belarussischen und ukrainischen Besucherinnen erfahren wollten“, sagte Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund, die die Gruppe begleitet hatte. „Sie haben viele Impulse für die Weiterentwicklung ihrer eigenen Arbeit erhalten und Kontakte geknüpft.“</p>
<p>Ein intensiver Austausch entwickelte sich auch jeweils über die Frage, wie sich die Mitarbeitenden in den Hilfsorganisationen vor psychischer Überlastung schützen. Diskutiert wurden Erfahrungen mit wechselseitigem Coaching, Auszeiten, professioneller Supervision, Retreats und Chatgruppen. Besonders die Teilnehmerinnen von „La Strada Ukraine“ können die neuen Kontakte zu den verschiedenen Hilfsorganisationen in Deutschland sofort praktisch nutzen. Denn über ihre Telefon-Hotline erhalten sie ständig Anfragen von Ukrainerinnen, die sich gerade in Deutschland befinden, und als Betroffene von sexualisierter Gewalt Hilfe suchen.</p>
<p>Die Studienfahrt „Addressing sexual violence in times of crisis“ wurde durch das Auswärtige Amt gefördert.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>

<a href='https://ibb-d.de/events/internationale-studienreise-nach-berlin-fuer-junge-multiplikatoren-und-multiplikatorinnen-der-historischen-bildungsarbeit-aus-deutschland-russland-belarus-und-der-ukraine/logo_aa/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1264" height="800" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA.png 1264w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA-300x190.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA-768x486.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA-1024x648.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 1264px) 100vw, 1264px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/csc-logo-web/'><img loading="lazy" decoding="async" width="537" height="156" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/CSC-Logo-web.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/CSC-Logo-web.png 537w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/CSC-Logo-web-300x87.png 300w" sizes="auto, (max-width: 537px) 100vw, 537px" /></a>

]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Noch wenige Plätze sind frei in Fortbildungen zur Erinnerungsarbeit</title>
		<link>https://ibb-d.de/noch-wenige-plaetze-sind-frei-in-fortbildungen-zur-erinnerungsarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2023 11:32:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
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		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenige Plätze sind noch frei bei zwei Fortbildungen für Erwachsene, die sich in der Erinnerungsarbeit engagieren (möchten): Interessierte können sich noch kurzfristig anmelden. Am 6. September 2023 beginnt eine Reihe von sechs Online-Fortbildungen für Interessierte, die Gedenkstättenfahrten mit Jugendlichen gestalten möchten. Jeweils mittwochs wahlweise von 10 bis 12 Uhr oder von 17 bis 19 Uhr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenige Plätze sind noch frei bei zwei Fortbildungen für Erwachsene, die sich in der Erinnerungsarbeit engagieren (möchten): Interessierte können sich noch kurzfristig anmelden.<br /><br />Am 6. September 2023 beginnt eine Reihe von sechs Online-Fortbildungen für Interessierte, die Gedenkstättenfahrten mit Jugendlichen gestalten möchten. Jeweils mittwochs wahlweise von 10 bis 12 Uhr oder von 17 bis 19 Uhr treffen sich die Lerngruppen im virtuellen Raum und lernen Grundlagen der historisch-politischen Bildung sowie kreative Methoden zur Arbeit am Ort der jeweiligen Gedenkstätte kennen. Dank Förderung durch den Kinder- und Jugendplan des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kostet die Teilnahme nur 30 Euro bzw. ermäßigt 15 Euro. <br /><br />Vom 18. bis 20. September 2023 bietet das IBB Dortmund ein dreitägiges Präsenzseminar in Dortmund im Haus Landeskirchlicher Dienste, Olpe 35, 44135 Dortmund, an, das speziell die Gestaltung und Begleitung von Gedenkstättenfahrten im Fußballkontext behandelt. Die Fortbildung richtet sich an Akteure aus Fanclubs und Fanprojekten, die historisch-politische Bildungsarbeit und Gedenkstättenfahrten anbieten (möchten). Die Fortbildung wird ebenfalls durch das Bundesfamilienministerium sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Fanprojekte NRW gefördert. Die Teilnahme kostet 50 Euro. <br /><br />Bei beiden Fortbildungen ist die Zahl der Plätze begrenzt. <br /><br /><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/2023/05/10/methodenfortbildung-2023/" target="_blank" rel="noopener">Den Link zur Anmeldung für die Online-Methodenfortbildungen ab 06.09.2023 finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/2023/06/14/gedenkstaettenfahrten-im-fussballkontext/">Den Link zur Anmeldung für die Präsenzveranstaltung für Aktive in der Fanarbeit und Fanprojekten vom 18. bis 20.09.2023 in Dortmund finden Sie hier.</a> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fortbildung für Aktive in Fanprojekten und Fanclubs: Erinnerungsarbeit und Gedenkstättenfahrten für Fußballfans</title>
		<link>https://ibb-d.de/fortbildung-fuer-aktive-in-fanprojekte-und-fanclubs24/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 05:07:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=33124</guid>

					<description><![CDATA[Eine Fortbildung speziell für Aktive in der Fanarbeit und in Fanprojekten von Fußballvereinen bietet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund gemeinsam mit Partnerorganisationen vom 18. bis 20. September 2023 in Dortmund an. Inhaltlich geht es um Anregungen zur historisch-politischen Bildung an lokalen Erinnerungsorten und die Planung, Begleitung und Finanzierung von Gedenkstättenfahrten. Anmeldungen sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Fortbildung speziell für Aktive in der Fanarbeit und in Fanprojekten von Fußballvereinen bietet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund gemeinsam mit Partnerorganisationen vom 18. bis 20. September 2023 in Dortmund an. Inhaltlich geht es um Anregungen zur historisch-politischen Bildung an lokalen Erinnerungsorten und die Planung, Begleitung und Finanzierung von Gedenkstättenfahrten. Anmeldungen sind ab sofort möglich.</p>
<p>Die Fanclubs der Fußballvereine dokumentieren nicht nur an Spieltagen ihre enge Verbundenheit mit dem jeweiligen Verein: Viele engagierte Fußballfans beschäftigen sich auch abseits des Spielfelds mit der Geschichte ihres Vereins und ihrer Stadt. Spätestens zur WM 2006 erhielt auch die Frage nach der NS-Vergangenheit der Vereine und nach dem Schicksal verfolgter Spieler vermehrt öffentliche Aufmerksamkeit. Seitdem entwickeln Haupt- und Ehrenamtliche für die Fanarbeit im Amateur- wie im Profi-Fußball zunehmend Angebote zur historisch-politischen Bildungsarbeit, die sich mit der NS-Vergangenheit beschäftigen. „Wir beobachten ein wachsendes Interesse an Gedenkstättenfahrten für Fußballfans und entsprechend auch einen wachsenden Beratungsbedarf, wie Fahrten zu Lernorten der Geschichte gestaltet werden können, wenn Fußball das verbindende Element ist“, bestätigt Zoe Stupp, Referentin in der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten in der IBB gGmbH Dortmund. „Gedenkstättenfahrten mit dem Schwerpunkt Fußball können über lokale Ereignisse und lokal bekannte Persönlichkeiten einen Einblick in die Alltagsgeschichte verschaffen und so das Wissen über die Zeit des Nationalsozialismus vertiefen.“</p>
<p>Die Fortbildung vom 18. bis 20. September 2023 behandelt die Fragen: Welche Rolle spielt Erinnerungsarbeit an lokalen Erinnerungsorten? Wie kann Bildungsarbeit mit Fans an Biografien und lokalen Bezugspunkten gestaltet werden? Und schließlich: Wie können Gedenkstättenfahrten für die Zielgruppe geplant, begleitet und finanziert werden?</p>
<p>Die Fortbildung wird gemeinsam organisiert vom IBB Dortmund (IBB gGmbH) mit dem Verein Zweitzeugen e.V. und der Landesarbeitsgemeinschaft Fanprojekte NRW e.V. Die Fortbildung beginnt am Montag, 18. September um 15 Uhr und endet am Mittwoch, 20. September 2023, gegen 14 Uhr im Haus Landeskirchlicher Dienste, Olpe 35, in 44135 Dortmund.</p>
<p>Die Veranstaltung wird durch den Kinder- und Jugendplan des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die LAG Fanprojekte NRW e.V. gefördert. Eine Eigenbeteiligung von 50 Euro (ohne Übernachtung) wird erwartet. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.</p>
<p>Anmeldungen sind ab sofort möglich <a href="http://www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de" target="_blank" rel="noopener">auf der Website der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten</a>.</p>
<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/2023/06/14/gedenkstaettenfahrten-im-fussballkontext/" target="_blank" rel="noopener">Zur Anmeldung nutzen Sie bitte das Formular auf dieser Seite.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Premiere: IBB Dortmund richtet erstes Seminar „Events for Future“ in Georgien aus</title>
		<link>https://ibb-d.de/premiere-ibb-dortmund-richtet-erstes-seminar-events-for-future-in-georgien-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2023 11:41:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Events for Future]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Was hat ein bunter Luftballon, der in Tiflis zum Auftakt einer Konferenz in den Himmel aufgelassen wurde, mit dem Fischsterben im Schwarzen Meer zu tun? Wie können Tagungen barrierefrei gestaltet werden? Und was passiert eigentlich mit den Resten, die bei den Kaffeepausen auf Konferenzen übrig bleiben? Es waren Fragen wie diese, die auf der Fortbildung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was hat ein bunter Luftballon, der in Tiflis zum Auftakt einer Konferenz in den Himmel aufgelassen wurde, mit dem Fischsterben im Schwarzen Meer zu tun? Wie können Tagungen barrierefrei gestaltet werden? Und was passiert eigentlich mit den Resten, die bei den Kaffeepausen auf Konferenzen übrig bleiben?</p>
<div id="attachment_31935" style="width: 240px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/01/Seminar_Batumi_IMG-0196-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31935" class="wp-image-31935 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/01/Seminar_Batumi_IMG-0196-1-230x300.jpg" alt="" width="230" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/01/Seminar_Batumi_IMG-0196-1-230x300.jpg 230w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/01/Seminar_Batumi_IMG-0196-1.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px" /></a><p id="caption-attachment-31935" class="wp-caption-text">Plastik ist überaus langlebig und eigentlich viel zu schade zum Wegwerfen nach einmaligem Gebrauch. Das Team der Initiative Recycleaf zeigte Beispiele zur weiteren Verwendung.</p></div>
<p>Es waren Fragen wie diese, die auf der Fortbildung zum nachhaltigen Veranstaltungsmanagement „Events for Future“ vom 15. bis 18. Dezember 2022 Denkanstöße gaben und schließlich lösungsorientiert diskutiert wurden. Zum ersten Mal wurde dieses Seminar in Georgien ausgerichtet. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund (IBB Dortmund) als Organisator wurde dabei tatkräftig unterstützt von der Agentur Interakcia, der Georgian Association of Educational Initiatives Georgien und der NGO „Free Citizens“ Armenien.</p>
<p>Gemeinsam mit Expertinnen und Referenten entwickelten die fast 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Georgien, Armenien und Moldawien Strategien, wie Konferenzen, Tagungen und Fortbildungen nachhaltig gestaltet werden können. Dies beginnt bei</p>
<div id="attachment_31930" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/01/Seminar_Batumi_IMG-0083-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31930" class="size-medium wp-image-31930" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/01/Seminar_Batumi_IMG-0083-1-225x300.jpg" alt="Unser Foto zeigt selbst gestaltete Plakate aus dem Seminar &quot;Events for Future&quot;, das das IBB Dortmund in Batumi in Georgien durchgeführt hat." width="225" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/01/Seminar_Batumi_IMG-0083-1-225x300.jpg 225w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/01/Seminar_Batumi_IMG-0083-1.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-31930" class="wp-caption-text">Mit selbst gestalteten Plakaten verdeutlichten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ergebnisse der Diskussionen im Kurs &#8222;Events for Future&#8220;.</p></div>
<p>der Auswahl von Lebensmitteln und Geschirr und endet nicht bei der Inklusion von Menschen mit Behinderungen. An den drei Seminartagen vermittelten Expertinnen und Experten praktische Tipps, wie Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen die Teilnahme an Tagungen erleichtert werden kann und wie die sonst üblichen Berge an Verpackungsabfällen vermieden werden können.</p>
<p>Zur Auflockerung nach den intensiven Inputs und Diskussionen hatten die Organisatoren auch attraktive Exkursionen eingeplant: Bei einer Stadterkundung erforschten die Teilnehmenden mit kritischem Blick, ob die Gastgeberstadt Batumi nachhaltig gestaltet ist und besuchten die Organisation Changes for Equal Rights. Sie engagiert sich für Menschen mit Behinderungen in Adscharien. Auf ihre Initiative ist unter anderem ein integrativer Strand in Batumi entstanden.</p>
<p>Lars Schmidt, deutscher Direktor der IBB „Johannes Rau“ Minsk, hatte das Seminar des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks gGmbH in Dortmund zusammen mit Partnern organisiert. Vor Ort hatte die <a href="https://interakcia.ngo/en/who-we-are-and-what-we-do-3/" target="_blank" rel="noopener">Agentur Interakcia Georgien</a> eine nachhaltige Seminarumgebung gestaltet: Von der Auswahl des Veranstaltungsortes bis zum Seminarprogramm, das papierlos präsentiert wurde. Das Team von Recycleaf.ge präsentierte zudem kreative Ideen zum Upcycling von Plastikabfällen und die Gruppe Golden Thread aus Batumi hatte kurzerhand die Seminartaschen mit Logos bestickt – damit sie nicht bedruckt werden mussten.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/bwm-verwendung-2-data.png"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-31626 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/bwm-verwendung-2-data-300x132.png" alt="" width="250" height="110" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/bwm-verwendung-2-data-300x132.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/bwm-verwendung-2-data-1024x449.png 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/bwm-verwendung-2-data-768x337.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/bwm-verwendung-2-data-1536x674.png 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/bwm-verwendung-2-data.png 1600w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a>Der Workshop war Teil des Blended-Learning-Kurses „Events for Future“, der zum festen Veranstaltungsprogramm des IBB gehört und vom Auswärtigen Amt im Rahmen der Östlichen Partnerschaft gefördert wird.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
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