<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Inklusion &#8211; IBB</title>
	<atom:link href="https://ibb-d.de/tag/inklusion/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://ibb-d.de</link>
	<description>Bildungs- und Begegnungswerk</description>
	<lastBuildDate>Wed, 15 Apr 2026 12:29:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
	<item>
		<title>Podcast-Projekt „Das Erinnerungs-DING“ erhält Auszeichnungen im Bundeswettbewerb „Demokratisch handeln“</title>
		<link>https://ibb-d.de/podcast-projekt-das-erinnerungs-ding-erhaelt-auszeichnungen-im-bundeswettbewerb-demokratisch-handeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 17:38:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=39155</guid>

					<description><![CDATA[Das Podcast-Projekt „Das Erinnerungs-DING“ hat einen Doppel-Preis gewonnen. Ein Preis heißt: „Demokratisch handeln“. Der andere Preis heißt: „Hildegard-Hamm-Brücher Förderpreis“. Mehr als 18.000 junge Menschen haben bei dem Bundeswettbewerb „Demokratisch handeln“ mitgemacht. Das Projekt des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks gGmbH in Dortmund und der IN-Gesellschaft e.V. Berlin wurde ausgewählt, weil die Jury es besonders wichtig fand [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Podcast-Projekt „Das Erinnerungs-DING“ hat einen Doppel-Preis gewonnen.</p>
<p>Ein Preis heißt: „Demokratisch handeln“. Der andere Preis heißt: „Hildegard-Hamm-Brücher Förderpreis“.</p>
<p>Mehr als 18.000 junge Menschen haben bei dem Bundeswettbewerb „Demokratisch handeln“ mitgemacht. Das Projekt des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks gGmbH in Dortmund und der IN-Gesellschaft e.V. Berlin wurde ausgewählt, weil die Jury es besonders wichtig fand und stark einschätzt.</p>
<p>Im Juni 2026 dürfen drei Personen aus dem Team zum Junify Demokratiefestival nach Berlin fahren. Wer nach Berlin reist, entscheidet das Team auf der Feier zum Projekt-Abschluss am Samstag, 21. März 2026, in Hamburg.</p>
<blockquote><p>„Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung und die Wertschätzung“,</p></blockquote>
<p>sagt Constanze Stoll, Projektleiterin und Referentin für historische Bildungsprojekte bei der IBB gGmbH in Dortmund. „Und wir freuen uns auf den Austausch mit den anderen Preisträgern im Juni.“</p>
<p>Im Podcast „Das Erinnerungs-DING“ geht es um die Verschleppungen von Juden und Jüdinnen und Sinti und Roma aus Hamburg in der Nazi-Zeit.</p>
<p>Das Team hat mehrere Fragen gestellt: Was konnten Hamburger und Hamburgerinnen von diesen Verschleppungen sehen? Wie wird heute an die Verschleppungen erinnert? Wer kann mitmachen beim Erinnern und Gedenken – und wer nicht?</p>
<p>Der Podcast „Das Erinnerungs-DING“ ist überall dort zu finden, wo es Podcasts gibt!</p>
<div id="attachment_38674" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://open.spotify.com/show/7oYAb46bNi9SUe3s5Fkemc?si=de643a86c2ad4076"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38674" class="wp-image-38674" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-1024x1024.jpg" alt="" width="600" height="600" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-1024x1024.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-300x300.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-150x150.jpg 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-768x768.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-1536x1536.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-210x210.jpg 210w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu.jpg 1600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-38674" class="wp-caption-text">Das Titelbild des Podcasts &#8222;Das Erinnerungs-DING&#8220; ist auf allen Podcast-Plattformen zu finden.</p></div>
<p>Das Projekt wurde von der IBB gGmbH in Dortmund und der IN-Gesellschaft e.V. Berlin organisiert und begleitet. Möglich wurde das Projekt durch eine Förderung der Stiftung EVZ und des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert.</p>
<p>Der Bundeswettbewerb „Demokratisch handeln“ wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und von der Kultusministerkonferenz empfohlen.</p>
<p>Seit mehr als 35 Jahren werden Projekte von jungen Menschen in ganz Deutschland ausgezeichnet, die sich für ein demokratisches Miteinander einsetzen.</p>
<p>Viele der eingereichten Projekte setzten sich mit der Frage auseinander, wie ein gelingendes Zusammenleben in Vielfalt gestaltet werden kann.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oYAb46bNi9SUe3s5Fkemc?si=8b23d8a634f241e9" target="_blank" rel="noopener">Zum Podcast auf Spotify geht es mit diesem Link. </a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/inklusive-erinnerung-fuer-eine-starke-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über das Projekt finden Sie hier. </a></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="" width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="(max-width: 867px) 100vw, 867px" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Mit großer Spannung erwartet“: Podcast „Das Erinnerungs-DING“ erntet bei der Präsentation in Hamburg großen Applaus</title>
		<link>https://ibb-d.de/podcast-das-erinnerungs-ding-erntet-bei-der-praesentation-in-hamburg-grossen-applaus-mit-grosser-spannung-erwartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 16:56:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=38794</guid>

					<description><![CDATA[„Wir haben Euren Podcast schon mit großer Spannung erwartet!“ Mit offenen Armen wurde das Team vom Podcast-Projekt im Geschichtsort Stadthaus in Hamburg begrüßt. Am Montag, 2. Februar 2026, wurde der Podcast dort etwa 50 Personen vorgestellt. Linn Bade vom Verein IN-Gesellschaft e.V. moderierte die Veranstaltung. Von April bis Dezember 2025 haben 15 Menschen mit und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir haben Euren Podcast schon mit großer Spannung erwartet!“</p>
<p>Mit offenen Armen wurde das Team vom Podcast-Projekt im Geschichtsort Stadthaus in Hamburg begrüßt.</p>
<p>Am Montag, 2. Februar 2026, wurde der Podcast dort etwa 50 Personen vorgestellt. Linn Bade vom Verein IN-Gesellschaft e.V. moderierte die Veranstaltung.</p>
<p>Von April bis Dezember 2025 haben 15 Menschen mit und ohne Behinderung am Podcast „Das Erinnerungs-DING“ gearbeitet. Die 15 Menschen kommen aus Kiel, Hannover, Hamburg, Heidelberg und Berlin.</p>
<div id="attachment_38784" style="width: 685px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs-DING_1113.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38784" class="wp-image-38784" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs-DING_1113.jpg" alt="Das Foto zeigt neun Personen aus dem Podcast-Team im Halbkreis. Linn Bade vom Verein IN-Gesellschaft Berlin hat ein Mikrofon in der Hand und stellt gerade eine Frage. " width="675" height="418" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs-DING_1113.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs-DING_1113-300x186.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs-DING_1113-768x476.jpg 768w" sizes="(max-width: 675px) 100vw, 675px" /></a><p id="caption-attachment-38784" class="wp-caption-text">Linn Bade vom Verein IN-Gesellschaft e.V. Berlin (2.v.r.) moderierte die Präsentation im Geschichtsort Stadthaus in Hamburg.</p></div>
<p>Die Teilnehmenden haben sich mit zwei Themen beschäftigt.<br />
Das erste Thema ist die Geschichte der Deportationen von Juden und Jüdinnen und von Sinti und Roma während der Nazi-Zeit.<br />
Deportationen bedeutet: Menschen wurden von den Nazis mit Gewalt aus ihrem Zuhause weggebracht. Die Menschen mussten in Züge steigen. Sie wurden in Lager gebracht.</p>
<p>Das zweite Thema ist, wie man die Deportationen und die anderen Verbrechen der Nazis so erklären kann, dass alle Menschen gut verstehen und daraus lernen können.</p>
<p>Über diese beiden Themen sollte in neun Monaten ein Podcast entstehen.</p>
<p>Das Projektteam hat das Denkmal Hannoverscher Bahnhof und den Geschichtsort Stadthaus besucht. Das Projektteam war in der Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar. Das Team war außerdem in der Gedenkstätte Abtei Brauweiler bei Köln und im Digitallabor des Landschaftsverbandes Rheinland.</p>
<p>Gedenkstätten erinnern an die Nazi-Zeit und an die Opfer der Nazi-Verbrechen. Viele Gedenkstätten bemühen sich heute um mehr Inklusion. Inklusion heißt: Alle können mitmachen und lernen. Das Publikum in Hamburg war deshalb sehr gespannt. Es wollte wissen, wie das Podcast-Team die Gedenkstätten erlebt hat. Wird Geschichte in den Gedenkstätten immer einfach und verständlich erzählt?</p>
<p>Das Team hat viele Barrieren gefunden:</p>
<ul>
<li>Gedenkstätten erzählen oft in schwerer Sprache. Die Texte sind oft sehr lang.</li>
<li>Treppen und Türen sind Barrieren.</li>
<li>Audio-Guides sind zwar an manchen Orten vorhanden. Doch auch Texte in einfacher Sprache sind oft zu schnell gesprochen: Zu viele Informationen auf einmal machen das Verstehen schwer.</li>
</ul>
<p>Barrieren gab es aber auch im Projekt: Das Leitungsteam bemühte sich, die anspruchsvollen Aufgaben in einen einfachen Ablauf für neun Monate zu übersetzen. Jede Person sollte Schritt für Schritt folgen und sich einbringen können. Trotzdem war der Ablauf nicht immer für alle Personen sichtbar, verständlich und zugänglich genug.</p>
<p>Es gab nicht einen gemeinsamen Wohn- und Arbeitsort für das Projektteam. Die Projektmittel reichten nur für vier gemeinsame Reisen des ganzen Teams. Als die Drehbücher ab Sommer entwickelt wurden, gab es viele Online-Treffen. Das war nicht für alle Personen die richtige Lern- und Arbeitsumgebung.</p>
<p>Hilfe gab es von der Inklusions-Expertin Annika Hirsekorn und dem Ton-Experten Rolando Gonzalez: Annika Hirsekorn half bei der Frage, wie lange eine Folge des Podcasts sein soll und wie eine Folge des Podcasts gegliedert sein kann. Rolando Gonzalez gab den Folgen am Ende den letzten Feinschliff.</p>
<p>Dazwischen hat das Team alle Folgen des Podcast selbst gemacht: Es wurden Drehbücher in einfacher Sprache geschrieben. Alle Texte wurden von zwei Personen aus dem Team geprüft: Ist auch wirklich alles gut verständlich? Das Projektteam hat die Musik ausgewählt, Aufnahmen gemacht und die Folgen in einem Schnittprogramm zusammengestellt. Auch das Titelbild wurde selbst gestaltet.</p>
<p>„Das Team wuchs an seinen Aufgaben und war doch manches Mal überfordert“,</p>
<p>sagt Constanze Stoll, Projektleiterin auf Seiten der IBB gGmbH Dortmund.</p>
<p>Teilnehmer und Teilnehmerinnen kritisierten am Ende:</p>
<ul>
<li>Es gab zu wenige gemeinsame Treffen.</li>
<li>Es fehlte zum Teil die notwendige Unterstützung.</li>
<li>Es fehlte die Zeit, alle Aufgaben in Ruhe zu bearbeiten.</li>
<li>Und am Ende entstand Stress durch Zeitdruck.</li>
</ul>
<blockquote><p>„Es hat sich wieder gezeigt: Inklusive Projekte brauchen genügend Zeit, um wirklich inklusiv geplant zu werden“,</p></blockquote>
<p>sagt Stoll.</p>
<div id="attachment_38828" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38828" class="wp-image-38828 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0982-300x225.jpg" alt="Blick auf einen Teil des Podiums mit Dr. Astrid Sahm von der IBB gGmbH Dortmund. " width="300" height="225" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0982-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0982-1024x768.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0982-768x576.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0982-1536x1152.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0982-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-38828" class="wp-caption-text">Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund, sprach dem gesamten Team ihre Anerkennung aus.</p></div>
<p>Die Diskussionen im Anschluss an die Veranstaltung am 2.2.26 im Stadthaus lassen sich so zusammenfassen: Unterschiedliches Wissen gibt es nicht nur über Geschichte, sondern auch über Inklusion. Oft werden diese Unterschiede im Wissen nicht behutsam genug behandelt. Dann entstehen Machtunterschiede. Damit ein inklusives Team auf Augenhöhe zusammenarbeiten kann, muss es sich selbst noch besser beobachten. Dazu braucht es mehr Zeit und Geld – und genau dafür sollten sich Partner in Zukunft einsetzen.</p>
<blockquote><p>„Ich finde, Ihr habt wirklich etwas Tolles erreicht“,</p></blockquote>
<p>sagte anerkennend Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH in Dortmund, und dankte dem Team.</p>
<p>„Die Nazis haben damals ausgegrenzt. Wir setzen ein Zeichen gegen Ausgrenzung und zeigen: Gemeinsam sind wir stärker, weil wir zusammen lernen! Das ist das Beste, was wir heute tun können im Sinne eines ‚Nie wieder ist jetzt‘.“</p>
<p>Dr. Christine Eckel vom Geschichtsort Stadthaus betonte das Lernen in beide Richtungen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir waren bei Eurem Workshop nicht nur Gastgeberinnen. Wir haben selbst sehr viel von Euch gelernt.“</p></blockquote>
<p>Der Austausch habe gezeigt: Manchmal helfen schon einfache Mittel. Auch die Nazi-Zeit kann einfacher erklärt werden.</p>
<blockquote><p>„Ich bin total beeindruckt.“</p></blockquote>

<a href='https://ibb-d.de/podcast-das-erinnerungs-ding-erntet-bei-der-praesentation-in-hamburg-grossen-applaus-mit-grosser-spannung-erwartet/fragen_erinnerungs-ding_1135/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="440" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Fragen_Erinnerungs-DING_1135-e1770629562350.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Fragen_Erinnerungs-DING_1135-e1770629562350.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Fragen_Erinnerungs-DING_1135-e1770629562350-300x129.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Fragen_Erinnerungs-DING_1135-e1770629562350-768x330.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-erinnerungs_ding_img_0813/'><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1100" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0813-scaled-e1770632045104.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0813-scaled-e1770632045104.jpg 2560w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0813-scaled-e1770632045104-300x129.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0813-scaled-e1770632045104-1024x440.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0813-scaled-e1770632045104-768x330.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0813-scaled-e1770632045104-1536x660.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0813-scaled-e1770632045104-2048x880.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a>

<p>Eine Frage aus dem Publikum lautete: Habt Ihr gute Beispiele gefunden in Gedenkstätten?</p>
<p>Das Team war sich einig:</p>
<p>Die Piktogramme in der Gedenkstätte Buchenwald waren ein gutes Beispiel. Davon handelt die zweite Folge “Das DING mit den Piktogrammen“, die am 10. Februar erscheint.</p>
<blockquote><p>„In der Gedenkstätte Buchenwald hat man Menschen mit Besonderheiten in alle Überlegungen einbezogen und unglaublich viele kluge Gedanken entwickelt“,</p></blockquote>
<p>schilderte Kai Bruhn, selbst Teilnehmer und Assistenzperson im Projekt.</p>
<p>Eine andere Frage aus dem Publikum lautete: Wie macht Ihr jetzt weiter?</p>
<div id="attachment_38833" style="width: 161px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38833" class="wp-image-38833" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_1030-scaled-e1770402209306-223x300.jpg" alt="Renate Müller vom Verein IN-Gesellschaft hält das Mikrofon in der Hand und spricht." width="151" height="203" /><p id="caption-attachment-38833" class="wp-caption-text">Renate Müller vom Verein IN-Gesellschaft.</p></div>
<p>Das Podcast-Team versprach: Wir berichten auch anderswo über unsere Erfahrungen. Interessierte können sich an die IBB gGmbH oder den Verein IN-Gesellschaft e.V. wenden. Fast alle möchten gern weiter am Thema arbeiten und Geschichte in einfacher Sprache erzählen.</p>
<p>„Das Podcast-Team hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es ist, die schwere Geschichte der Nazi-Vergangenheit allen Menschen zugänglich zu machen. Denn: sie geht uns alle an. Für den Abbau von Barrieren brauchen wir genügend Zeit für die faire Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Wir hoffen, dass unser Projekt viele zur Nachahmung inspiriert. Inklusion dient immer allen Menschen“, sagt Constanze Stoll, Referentin für historische Bildungsarbeit bei der IBB gGmbH.</p>
<p>Das Team ist in den vergangenen Monaten zusammengewachsen. Es hat sich gegenseitig unterstützt. Oder wie Teilnehmer Jannik Diep sagte:</p>
<blockquote><p>„Wenn jeder einen Stein trägt, ist das gemeinsame Haus viel schneller fertig.“</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Im Projektteam haben folgende Personen mitgewirkt:</p>
<p>Linn Bade, Elsa Bartelt, Kai Bruhn, Jannik Diep, Marie Heidtmann, Christoph Huber, Findus Kampa, Pia Kapel, Hannah Kiesbye, Reinhard Lagrain, Charlene Marth, Renate Müller, Mian Pohl, Maximilian Riedle, Amelie Stephan und Constanze Stoll.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Stimmen-der-Teilnehmenden.pdf" target="_blank" rel="noopener">Weitere Eindrücke der Teilnehmer und Teilnehmerinnen finden Sie hier.</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-38674" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-300x300.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-1024x1024.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-150x150.jpg 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-768x768.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-1536x1536.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-210x210.jpg 210w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Über den Podcast „Das Erinnerungs-DING“: </strong></p>
<p>Das „Erinnerungs-DING“ beschäftigt sich mit den Verbrechen der Nazis in Hamburg in den Jahren 1933 bis 1945.</p>
<p>Es geht um die Deportationen von Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma. Jüdinnen und Juden gehören zum jüdischen Glauben. Sinti und Roma leben schon sehr lange in Europa. Sie sprechen neben Deutsch oft auch die Sprache Romanes. Diese Gruppen wurden von den Nationalsozialisten ausgeschlossen und verfolgt. Was haben die Menschen in Hamburg über diese Deportationen gewusst?</p>
<p>Der Podcast in einfacher Sprache hat fünf Folgen und eine Zusatzfolge. In der Zusatzfolge werden schwere Wörter erklärt. Die erste Folge und die Zusatzfolge sind bereits online. Die weiteren Folgen erscheinen immer dienstags bis zum 3. März 2026.</p>
<p>Hier findest du den <a href="https://open.spotify.com/show/7oYAb46bNi9SUe3s5Fkemc?si=ad0237bb0ae1400b" target="_blank" rel="noopener">Podcast auf Spotify</a>, <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/das-erinnerungs-ding/id1873372661" target="_blank" rel="noopener">den Podcast auf Apple Podcast</a>, den <a href="https://music.amazon.de/podcasts/9be53cd2-5102-4d81-a2b9-893fc0d28419/das-erinnerungs-ding" target="_blank" rel="noopener">Podcast auf Amazon Music</a>. Die Links zu den Folgen findest du unten.</p>

<a href='https://ibb-d.de/qr-teaserbild-zusatzfolge/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/QR-Teaserbild-Zusatzfolge.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/QR-Teaserbild-Zusatzfolge.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/QR-Teaserbild-Zusatzfolge-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/QR-Teaserbild-Zusatzfolge-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-der-bahnsteigkante-folge-1-1/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-der-Bahnsteigkante-Folge-1-1.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-der-Bahnsteigkante-Folge-1-1.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-der-Bahnsteigkante-Folge-1-1-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-der-Bahnsteigkante-Folge-1-1-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-den-piktogrammen-folge-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-DING-mit-den-Piktogrammen-Folge-2.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-DING-mit-den-Piktogrammen-Folge-2.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-DING-mit-den-Piktogrammen-Folge-2-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-DING-mit-den-Piktogrammen-Folge-2-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-den-klebezetteln-folge-3/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-den-Klebezetteln-Folge-3.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-den-Klebezetteln-Folge-3.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-den-Klebezetteln-Folge-3-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-den-Klebezetteln-Folge-3-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-dem-v-bahnhof-folge-4/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-dem-v-Bahnhof-Folge-4.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-dem-v-Bahnhof-Folge-4.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-dem-v-Bahnhof-Folge-4-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-dem-v-Bahnhof-Folge-4-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-dem-erinnern-folge-5-c/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Das-DING-mit-dem-Erinnern-Folge-5-C.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Das-DING-mit-dem-Erinnern-Folge-5-C.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Das-DING-mit-dem-Erinnern-Folge-5-C-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Das-DING-mit-dem-Erinnern-Folge-5-C-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>

<p>Das Projekt wurde von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="Logos der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ), des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und von den beteiligten Partnerorganisationen und Unterstützern. " width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/inklusive-erinnerung-fuer-eine-starke-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie auf unserer Projektseite. </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einladung zur Veranstaltung in Hamburg: Der Podcast „Erinnerungs-DING“ geht online!</title>
		<link>https://ibb-d.de/einladung-zur-veranstaltung-in-hamburg-der-podcast-erinnerungs-ding-geht-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 08:36:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=38627</guid>

					<description><![CDATA[Herzliche Einladung zur Veranstaltung im Geschichtsort Stadthaus: Ein Nachmittag zum Zuhören, Fragenstellen und Mitreden Termin: Am Montag, den 2. Februar 2026, von 17:00-19:00 Uhr Ort: Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg Darum geht es! Der Podcast Erinnerungs-DING ist fertig! Am 2. Februar veröffentlichen wir die ersten beiden Folgen! Wir begleiten die Veröffentlichung der beiden ersten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzliche Einladung zur Veranstaltung im Geschichtsort Stadthaus: Ein Nachmittag zum Zuhören, Fragenstellen und Mitreden</strong></p>
<p><strong>Termin: </strong>Am Montag, den 2. Februar 2026, von 17:00-19:00 Uhr</p>
<p><strong>Ort: </strong>Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg</p>
<p><strong>Darum geht es!<br />
</strong><br />
Der Podcast Erinnerungs-DING ist fertig!</p>
<p>Am 2. Februar veröffentlichen wir die ersten beiden Folgen!</p>
<p>Wir begleiten die Veröffentlichung der beiden ersten Folgen mit einer Veranstaltung an diesem Tag.</p>
<p>Wir stellen allen interessierten Menschen unser Projekt vor.</p>
<p>Diese Veranstaltung findet statt im Geschichtsort Stadthaus in Hamburg am Montag, den 2. Februar 2026, von 17 bis 19 Uhr.</p>
<p>Der Podcast heißt Erinnerungs-DING.</p>
<p>Der Podcast ist in einfacher Sprache.</p>
<p>Es gibt eine Folge, in der schwere Wörter erklärt werden.</p>
<p>Die sechs Folgen sind das Ergebnis von einem Projekt*.</p>
<p>Es wurde organisiert und begleitet von der IBB gGmbH Dortmund und dem Verein IN-Gesellschaft Berlin.</p>
<p>15 junge Erwachsene aus Kiel, Hamburg, Hannover, Heidelberg und Berlin mit und ohne Behinderung haben von April bis Dezember 2025 an diesem Podcast gearbeitet. Sie waren ein Team.</p>
<p><strong>Worum geht es im Podcast?<br />
</strong><br />
Das „Erinnerungs-DING“ beschäftigt sich mit den Verbrechen der Nazis in Hamburg in den Jahren 1933 bis 1945.</p>
<p>Es geht besonders um die Deportationen von Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma. Sinti und Roma leben schon sehr lange in Europa. Sie sprechen neben Deutsch oft auch die Sprache Romanes. Nach Ansicht der Nazis waren sie weniger wert als andere Menschen. Diese Gruppen wurden von den Nationalsozialisten ausgeschlossen und verfolgt.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Nazis haben viele Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma und andere Menschen aus ihren Häusern geholt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Nazis haben sie mit Zügen oder Lastwagen weggebracht.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das nennt man Deportationen.</span></p>
<p>Die sechs Folgen handeln davon, wie über diese Verbrechen heute gesprochen werden kann, damit alle Menschen verstehen können, was damals passiert ist.</p>
<ul>
<li>Was erschwert das Lernen über die Verbrechen der Nazis?</li>
<li>Wo ist Sprache zu schwer?</li>
<li>Wie kann Geschichte besser weitergegeben werden?</li>
</ul>
<p>Das Projektteam hat Gedenkstätten besucht. Das Projektteam hat sich außerdem zu Workshops getroffen. Das Team hat etwas über die Vergangenheit in den Jahren 1933 bis 1945 in Hamburg gelernt. Und wie in Gedenkstätten von dieser Vergangenheit erzählt wird.</p>
<p><strong>Was erwartet die Besucherinnen und Besucher am 2. Februar 2026?</strong></p>
<ul>
<li>Das Projekt und die beteiligten Personen werden vorgestellt</li>
<li>Es gibt Hörbeispiele aus den ersten Folgen</li>
<li>Alle können Fragen stellen und Gedanken teilen.</li>
</ul>
<p>Ein wichtiges Ziel des Abends ist es, mit interessierten Menschen ins Gespräch zu kommen.</p>
<p>Eingeladen sind Menschen, die sich mit Erinnerungskultur, historisch-politischer Bildung, Inklusion, Demokratiearbeit oder persönlicher Erinnerung beschäftigen.</p>
<p>Eine Anmeldung ist möglich <strong>bis zum 30.01.2026</strong> <a href="https://www.gedenkstaetten-hamburg.de/de/veranstaltungen/termin/der-podcast-erinnerungs-ding-geht-online" target="_blank" rel="noopener">auf dieser Seite</a>.</p>
<p><strong>Hier findet Ihr (in Kürze) die Links zum Podcast:</strong></p>
<p>Der Podcast hat sechs Folgen. Die Folgen werden nach dem 2. Februar immer dienstags veröffentlicht. Der Podcast Erinnerungs-DING ist überall zu finden, wo es Podcasts gibt.</p>
<p>Hier findest du den <a href="https://open.spotify.com/show/7oYAb46bNi9SUe3s5Fkemc?si=ad0237bb0ae1400b" target="_blank" rel="noopener">Podcast auf Spotify</a>, <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/das-erinnerungs-ding/id1873372661" target="_blank" rel="noopener">den Podcast auf Apple Podcast</a>, den <a href="https://music.amazon.de/podcasts/9be53cd2-5102-4d81-a2b9-893fc0d28419/das-erinnerungs-ding" target="_blank" rel="noopener">Podcast auf Amazon Music</a>. Die Links zu den Folgen findest du unten.</p>

<a href='https://ibb-d.de/qr-teaserbild-zusatzfolge/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/QR-Teaserbild-Zusatzfolge.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/QR-Teaserbild-Zusatzfolge.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/QR-Teaserbild-Zusatzfolge-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/QR-Teaserbild-Zusatzfolge-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-der-bahnsteigkante-folge-1-1/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-der-Bahnsteigkante-Folge-1-1.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-der-Bahnsteigkante-Folge-1-1.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-der-Bahnsteigkante-Folge-1-1-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-der-Bahnsteigkante-Folge-1-1-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-den-piktogrammen-folge-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-DING-mit-den-Piktogrammen-Folge-2.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-DING-mit-den-Piktogrammen-Folge-2.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-DING-mit-den-Piktogrammen-Folge-2-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-DING-mit-den-Piktogrammen-Folge-2-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-den-klebezetteln-folge-3/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-den-Klebezetteln-Folge-3.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-den-Klebezetteln-Folge-3.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-den-Klebezetteln-Folge-3-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-den-Klebezetteln-Folge-3-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-dem-v-bahnhof-folge-4/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-dem-v-Bahnhof-Folge-4.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-dem-v-Bahnhof-Folge-4.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-dem-v-Bahnhof-Folge-4-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-dem-v-Bahnhof-Folge-4-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-dem-erinnern-folge-5-c/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Das-DING-mit-dem-Erinnern-Folge-5-C.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Das-DING-mit-dem-Erinnern-Folge-5-C.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Das-DING-mit-dem-Erinnern-Folge-5-C-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Das-DING-mit-dem-Erinnern-Folge-5-C-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>

<p>*Unser Projekt hatte den Titel „Inklusive Erinnerung für eine starke Demokratie“.</p>
<p><strong>Wer macht das Projekt?</strong></p>
<p>Wir sind die IBB gGmbH Dortmund und der Verein IN-Gesellschaft e.V. aus Berlin. Wir setzen uns ein für mehr Inklusion und eine barrierefreie Erinnerungskultur. Außerdem werden wir unterstützt vom denk.mal Hannoverscher Bahnhof und dem Geschichtsort Stadthaus Hamburg.</p>
<p>Wir bekamen Geld aus dem Programm „Jugend erinnert – engagiert“ von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. Das Projekt wurde von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert gefördert.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="" width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Letzter Workshop im Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. führt nach Köln: Unser Team besucht die Abtei Brauweiler</title>
		<link>https://ibb-d.de/letzter-workshop-im-podcast-projekt-erinnerungs-d-i-n-g-fuehrt-nach-koeln-unser-team-besucht-die-abtei-brauweiler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 13:12:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=38431</guid>

					<description><![CDATA[Nachbericht in einfacher Sprache Vom 15. bis 18. Oktober 2025 war unser Team vom Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. in Köln. Wir haben die Gedenkstätte Brauweiler besucht. Und wir haben im LVR-Digitallabor in Köln an unserem Podcast gearbeitet. Aber der Reihe nach! Die Abkürzung LVR steht für: Landschaftsverband Rheinland. Der LVR hatte uns eingeladen. Ein Landschaftsverband ist ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachbericht in einfacher Sprache</p>
<p>Vom 15. bis 18. Oktober 2025 war unser Team vom Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. in Köln.</p>
<p>Wir haben die Gedenkstätte Brauweiler besucht.</p>
<p>Und wir haben im LVR-Digitallabor in Köln an unserem Podcast gearbeitet.</p>
<p>Aber der Reihe nach!</p>
<p>Die Abkürzung LVR steht für: <a href="https://www.lvr.de/" target="_blank" rel="noopener">Landschaftsverband Rheinland</a>. Der LVR hatte uns eingeladen.</p>
<p>Ein Landschaftsverband ist ein Zusammenschluss von Städten. Er übernimmt besondere Aufgaben für die Städte in einer Region. Zu diesen Aufgaben gehören auch Museen und Gedenkorte.</p>
<p>Am Mittwoch, 15. Oktober 2025, sind wir alle mit der Bahn nach Köln gereist. Die Anreise hat länger gedauert als geplant. Es gab Verspätungen. Abends haben wir uns dann aber alle in Köln getroffen.</p>
<p>Am Donnerstag, 16. Oktober 2025, sind wir gemeinsam in die Abtei Brauweiler gefahren. Nina Greger arbeitet in der Abtei Brauweiler. Sie hat mit uns einen Workshop gemacht. Sie hat uns erzählt, wie sie mit Gruppen arbeitet, die zu Besuch kommen.</p>
<p>Nina hat uns ihren Zeitstrahl gezeigt. Sie hat dafür einen Streifen schwarzen Stoff auf den Boden gelegt. Der schwarze Stoffstreifen stellt die Zeit dar. Es gab außerdem noch einen orangenen, einen blauen und einen grünen Stoffstreifen. Die hat Nina auf den schwarzen Streifen gelegt. Es sah gleich so aus, dass es drei Zeitabschnitte gibt. Dazu gab es dann Karten mit Jahreszahlen in Orange, Blau und Grün und Karten mit Bildern in den drei Farben. Die haben wir auf den orangenen, blauen und grünen Stoffstreifen gelegt.</p>
<p>So haben wir wichtige Ereignisse sichtbar gemacht, die in Brauweiler passiert sind. Das hat ziemlich Spaß gemacht und war sehr einprägsam!</p>

<a href='https://ibb-d.de/der-zeitstrahl_gs_brauweiler_6926/'><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="934" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Der-Zeitstrahl_GS_Brauweiler_6926-e1762436411842.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Auf dem grauen Boden liegt der schwarze Stoffstreifen als Zeitstrahl. Darauf gelegt ist Stoff in orange und blau. Textkarten und Zeichnungen können dazu gelegt werden." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Der-Zeitstrahl_GS_Brauweiler_6926-e1762436411842.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Der-Zeitstrahl_GS_Brauweiler_6926-e1762436411842-247x300.jpg 247w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/arbeit_zeitstrahl_gs_brauweiler_6927/'><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="933" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Arbeit_Zeitstrahl_GS_Brauweiler_6927-e1762432977503.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Mehrere Mitglieder knieen neben dem Zeitstrahl und sortieren die Text-Karten und Zeichnungen zu den verschiedenen Zeitabschnitten." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Arbeit_Zeitstrahl_GS_Brauweiler_6927-e1762432977503.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Arbeit_Zeitstrahl_GS_Brauweiler_6927-e1762432977503-247x300.jpg 247w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>

<p>Was wir auf diese Weise gelernt haben:</p>
<p>Das Kloster Brauweiler gab es ab dem Jahr 1024. Über 800 Jahre lang lebten Mönche in dem Kloster. Sie beteten und arbeiteten dort. Um 1800 herrschte Napoleon Bonaparte über große Teile von Europa. Auch über das Rheinland. Napoleon ließ viele Klöster auflösen, weil er sie als zu mächtig ansah. So mussten auch in Brauweiler die Mönche das Kloster verlassen. Im Jahr 1802 wurde das Kloster geschlossen. Die Mönche mussten gehen.</p>
<p>Ab 1815 nutzte die preußische Regierung die Gebäude als Arbeitsanstalt. Dort wurden Menschen eingesperrt, die als „arm“ oder „ungehorsam“ galten. Es gab ein Männerhaus und ein Frauenhaus. Der Name „Frauenhaus“ kommt aus dieser Zeit, weil dort Frauen leben und arbeiten mussten.</p>
<div id="attachment_38381" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Fuehrung_GS-Brauweiler_6934-e1762433017612.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38381" class="wp-image-38381" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Fuehrung_GS-Brauweiler_6934-e1762433017612-255x300.jpg" alt="Eine Mitarbeiterin der Gedenkstätte Brauweiler steht für einer Ausstellungstafel mit einem großen Foto und mehreren kleineren und erläutert, was hier zu sehen ist. " width="300" height="354" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Fuehrung_GS-Brauweiler_6934-e1762433017612-255x300.jpg 255w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Fuehrung_GS-Brauweiler_6934-e1762433017612.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-38381" class="wp-caption-text">Wir durften die Gedenkstätte bei einer Führung kennenlernen.</p></div>
<p>In der Nazi-Zeit von 1933 bis 1945 war Brauweiler ein Gefängnis der Gestapo, also der geheimen Polizei der Nazis. Auch im „Frauenhaus“ waren nun Frauen und Männer eingesperrt. Viele von ihnen wurden geschlagen oder mussten Zwangsarbeit leisten.</p>
<p>Was uns besonders aufgefallen ist: Die Zeitabschnitte, also die Karten mit den Jahreszahlen und Bildern, sind in drei verschiedenen Farben. Das hat uns gut geholfen zu verstehen, welche Karten zu welchen Jahreszahlen und zu welchem Zeitabschnitt gehören.</p>
<p>Das war interessant, weil wir auch in der Gedenkstätte Buchenwald mit einem Zeitstrahl gearbeitet haben. Der Zeitstrahl dort sah aber ganz anders aus.</p>
<p>Wir haben gelernt: Ein Zeitstrahl ist etwas sehr Wichtiges, wenn man Vergangenheit und Geschichte einfach erklären will. Ein Zeitstrahl kann sehr unterschiedlich aussehen und gut funktionieren.</p>
<p>Mehrere Mitarbeitende vom LVR haben uns gezeigt, wie sie in der Abtei Brauweiler arbeiten. Wir durften die Papierrestaurierung besuchen. Dort werden alte Briefe und Seiten aus Aktenordnern so bearbeitet, dass sie nicht auseinanderfallen. Anna Katharina Fahrenkamp hat uns sogar berichtet, dass es schwieriger ist, neuere Papiere zu bearbeiten. Sie enthalten nämlich mehr Stoff-Fasern als die ganz alten Blätter.</p>
<p>Hans Meyer hat uns seine Drohne gezeigt. Er lässt sie über die Abtei Brauweiler fliegen und Fotos machen. Diese Fotos kann man später mit einem Computer oder mit dem Handy von allen Seiten ansehen und sie sogar drehen oder größer machen. Das war alles sehr interessant.</p>
<p>Zum Schluss haben wir noch die Gedenkstätte besucht. Die Gedenkstätte ist im ehemaligen „Frauenhaus“ untergebracht. Das Haus heißt nicht so, weil dort Frauen Schutz gefunden haben. Nein, im Gegenteil. Das „Frauenhaus“ war das Haus, in dem Frauen eingesperrt, zur Arbeit gezwungen und gefoltert wurden. Männer wurden damals ebenfalls im Frauenhaus eingesperrt.</p>
<div id="attachment_38376" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Tastelemente_GS-Brauweiler_6935-e1762433040546.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38376" class="wp-image-38376 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Tastelemente_GS-Brauweiler_6935-e1762433040546-225x300.jpg" alt="Die Gebäude der Abteil Brauweiler sind als Miniaturen nachgearbeitet. So können sie von blinden oder sehbehinderten Menschen ertastet werden. " width="225" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Tastelemente_GS-Brauweiler_6935-e1762433040546-225x300.jpg 225w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Tastelemente_GS-Brauweiler_6935-e1762433040546.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-38376" class="wp-caption-text">Wir haben auch die Tast-Elemente kennengelernt.</p></div>
<p>Seit 2024 gibt es in der Gedenkstätte eine barrierearme Ausstellung. Die hat uns besonders interessiert. In der Ausstellung gibt es viele kleine Räume. In den kleinen Räumen hat dieGestapo Menschen eingesperrt. Es waren Menschen, die arm waren und auf der Straße lebten, und Menschen, die sich gegen die Nazis gewehrt haben. Zum Beispiel war auch Konrad Adenauer dort eingesperrt. Er wurde nach dem Krieg 1949 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.</p>
<p>Man kann sich viele Stunden dort aufhalten. Ein Modell mit roten kleinen Bauteilen zeigt das ganze Gelände. Das ist gut für blinde Menschen, die auf diese Weise nachvollziehen können, wie die Abtei Brauweiler heute aussieht und wie sie damals aussah.</p>
<p>Es gibt Videos in Gebärdensprache und in einfacher Sprache. Das ist bei vielen anderen Gedenkstätten nicht so. Das fanden wir sehr gut.</p>
<div id="attachment_38391" style="width: 213px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Media-Guide_GS_Brauweiler_6932-e1762437497101.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38391" class="wp-image-38391 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Media-Guide_GS_Brauweiler_6932-e1762437497101-227x300.jpg" alt="Auf einer Ausstellungswand wird der barrierearme Media -Guide erklärt. Mit Hilfe eines QR-Codes kann man sich alle Texte aus der Ausstellung in einfacher Sprache vorlesen lassen. " width="203" height="268" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Media-Guide_GS_Brauweiler_6932-e1762437497101-227x300.jpg 227w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Media-Guide_GS_Brauweiler_6932-e1762437497101.jpg 646w" sizes="auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px" /></a><p id="caption-attachment-38391" class="wp-caption-text">Der Media-Guide wird auf einer Tafel erklärt.</p></div>
<p>Beim inklusiven Medienguide hat uns sehr gut gefallen, dass die Texte zusammen von Menschen mit und ohne Behinderungen gemacht worden sind. Die Menschen aus dem Team sprechen die Texte im Medienguide selbst.</p>
<p>Was uns allerdings aufgefallen ist: Die Texte werden viel zu schnell vorgelesen. Und es gibt viel zu wenig Pausen. Das ist für Menschen mit und ohne Lernbehinderungen nicht wirklich gut. Denn mit mehr Zeit, kann man viel besser selbst nachdenken. Erinnerung und Gedenken braucht Zeit.</p>
<p>Vier von uns haben sehr intensiv diskutiert über einige Texte im Medienguide. Wir haben festgestellt: Einfache Sprache braucht auch langsameres Sprechen und mehr Pausen. Dann erst wird die Vermittlung von schwerer Geschichte auf einfacher Sprache verständlich!</p>
<p>Der LVR hat sogar einen kurzen Film über unseren Besuch gemacht:</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border:none;" title="Inklusives Podcast-Projekt „Erinnerungs-D.i.N.G.“ zu Gast beim LVR" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/gDJFfYUij1U?feature=oembed"  allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Am Freitag, 17. Oktober 2025, durften wir dann das Digitallabor des LVR in Köln-Deutz benutzen.</p>
<p>Das Digitallabor ist ein Raum, in dem man Filme oder Podcast-Folgen aufnehmen kann. Vorher mussten wir noch an den Drehbüchern für die verschiedenen Folgen arbeiten und einige Texte schreiben. Dabei hat uns Annika Hirsekorn begleitet und geholfen. Mir ihr haben wir schon im ersten und zweiten Workshop zusammengearbeitet.</p>

<a href='https://ibb-d.de/im-digitallabor_lvr-rheinland_6947/'><img loading="lazy" decoding="async" width="342" height="405" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Im-Digitallabor_LVR-Rheinland_6947-e1762437437308.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Im-Digitallabor_LVR-Rheinland_6947-e1762437437308.jpg 342w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Im-Digitallabor_LVR-Rheinland_6947-e1762437437308-253x300.jpg 253w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/im-digitallabor_lvr-rheinland_6940/'><img loading="lazy" decoding="async" width="471" height="555" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Im-Digitallabor_LVR-Rheinland_6940-e1762437905557.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Im-Digitallabor_LVR-Rheinland_6940-e1762437905557.jpg 471w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Im-Digitallabor_LVR-Rheinland_6940-e1762437905557-255x300.jpg 255w" sizes="auto, (max-width: 471px) 100vw, 471px" /></a>

<p>Das war insgesamt ganz schön anstrengend. Die Hauptaufgabe besteht darin, so von unseren Erlebnissen und Lernerfahrungen im Projekt zu erzählen, dass andere Menschen das auch interessiert. Und natürlich: Alles muss verständlich für andere sein. Wir müssen also die Texte auf einfache Sprache hin prüfen. Wir sind wirklich Experten und Expertinnen geworden!!! Wir sind natürlich gespannt, ob uns das in allen Folgen gut gelingt!</p>
<div id="attachment_38426" style="width: 260px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38426" class="wp-image-38426" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Digitallabor_LVR-Rheinland_6971-e1762432909143.jpg" alt="Rolando Gonzales steht neben einer Präsentation, die mit einem Beamer an die Wand geworfen wird und erklärt gerade etwas. " width="250" height="302" /><p id="caption-attachment-38426" class="wp-caption-text">Rolando Gonzales hat uns erklärt, wie man Töne bearbeitet.</p></div>
<p>Am letzten Tag, dem Samstag, haben wir unsere ersten Tonaufnahmen bearbeitet. Rolando Gonzales hat uns ein Programm gezeigt, mit dem wir selbst den ersten Rohschnitt von unseren Podcast-Folgen erstellen. Später müssen diese Rohschnitte weiter bearbeitet werden. Zum Beispiel werden Pausen eingefügt, oder, wenn sich jemand versprochen hat, werden diese Versprecher rausgeschnitten. Und wir werden Musik einfügen.</p>
<p>Alles hat mit Rolandos Hilfe sehr gut geklappt. Inzwischen liegt bereits ein Rohschnitt einer Folge unseres Podcasts Erinnerungs-D.i.N.G. vor. Vermutlich werden wir vier Folgen machen. Alles in allem sind wir einen Riesen-Schritt vorangekommen!</p>
<p>Der LVR hat unser Projekt gelobt: „Dass eine inklusive Gruppe sich hier mit der Geschichte der Abtei Brauweiler auseinandersetzt, ist ein starkes Zeichen für Teilhabe und demokratische Bildung“, sagt Dr. Mark Steinert. Er ist der Leiter des LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrums.„Die Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen an einem historischen Ort wie diesem braucht unterschiedliche Perspektiven – auch die von Menschen mit Behinderungen. Dass wir das Podcast-Projekt unterstützen und unsere Expertise einbringen, war für uns daher eine Selbstverständlichkeit.“</p>
<p>Der LVR hat sogar Medienleute eingeladen und eine Nachricht veröffentlicht über unseren Besuch.</p>
<p><a href="https://www.lvr.de/de/nav_main/derlvr/presse_1/pressemeldungen/press_report_529216.jsp" target="_blank" rel="noopener">Die Nachricht vom LVR findet Ihr hier.</a></p>
<p><a href="https://www.ksta.de/region/rhein-erft/pulheim/pulheim-verbrechen-der-nazis-auf-der-spur-1130902" target="_blank" rel="noopener">Einen Pressebericht findet Ihr hier.</a></p>
<p>Alle Fotos: IBB gGmbH Dortmund</p>
<p>Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert gefördert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="Grafik mit den Logos der Fördermittelgeber und Projektpartner. " width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></p>
<p>Folgt uns für weitere Informationen!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Team des inklusiven Podcast-Projekts Erinnerungs-D.i.N.G. zu Gast beim Landschaftsverband Rheinland in Köln</title>
		<link>https://ibb-d.de/team-des-inklusiven-podcast-projekts-erinnerungs-d-i-n-g-zu-gast-beim-landschaftsverband-rheinland-in-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 09:31:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=38072</guid>

					<description><![CDATA[Der nächste Workshop in unserem inklusiven Podcast-Projekt „Erinnerungs-D.i.N.G.“ beginnt bald! Am 15. Oktober treffen wir uns in Köln. Am Donnerstag, 16. Oktober 2025, besuchen wir die Gedenkstätte Brauweiler. Wir sind zu Gast beim Landschaftsverband Rheinland. Ein Landschaftsverband ist ein Zusammenschluss von Städten. Er übernimmt besondere Aufgaben für die Städte in einer Region. Dazu gehören auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der nächste Workshop in unserem inklusiven Podcast-Projekt „Erinnerungs-D.i.N.G.“ beginnt bald!</p>
<p>Am 15. Oktober treffen wir uns in Köln.</p>
<p>Am Donnerstag, 16. Oktober 2025, besuchen wir die Gedenkstätte Brauweiler.</p>
<p>Wir sind zu Gast beim <a href="https://www.lvr.de/de/nav_main/" target="_blank" rel="noopener">Landschaftsverband Rheinland</a>.</p>
<p>Ein Landschaftsverband ist ein Zusammenschluss von Städten. Er übernimmt besondere Aufgaben für die Städte in einer Region. Dazu gehören auch Museen und Gedenkorte.</p>
<p>Der Landschaftsverband Rheinland hat 2008 die Gedenkstätte Brauweiler eröffnet.</p>
<p>Die Gedenkstätte erinnert unter anderem an die Ereignisse während der Zeit der Nationalsozialisten.</p>
<p>Damals war das Gebäude eine so genannte Arbeitsanstalt.</p>
<p>Nationalsozialisten hielten in diesem Gebäude Menschen aus Deutschland und aus Nachbarländern gefangen.</p>
<p>Zu den Gefangenen gehörten verschiedene Personengruppen wie unter anderem: Juden, Zwangsarbeiter und Menschen, die sich gegen die Nationalsozialisten wehrten.</p>
<p>Sie wurden verhört, gefoltert und zu schwerer Arbeit gezwungen.</p>
<div id="attachment_38137" style="width: 711px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38137" class="wp-image-38137" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/GS-Brauweiler_Raum-3_LVR_Vanessa-Lange.jpg" alt="Das Foto zeigt einen Blick in einen Ausstellungsraum: Auf einer Tafel steht &quot;Ab nach Brauweiler&quot;. Besucherinnen und Besucher können sich auf einen Hocker vor der Tafel setzen, um das große Foto genauer zu betrachten und um den langen Text zu lesen. " width="701" height="441" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/GS-Brauweiler_Raum-3_LVR_Vanessa-Lange.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/GS-Brauweiler_Raum-3_LVR_Vanessa-Lange-300x189.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/GS-Brauweiler_Raum-3_LVR_Vanessa-Lange-768x484.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 701px) 100vw, 701px" /><p id="caption-attachment-38137" class="wp-caption-text">Ein Blick in Raum 3 der Gedenkstätte Brauweiler. Fotos: Landschaftsverband Rheinland &#8211; Lina Zwania / Foto oben: Vanessa Lange</p></div>
<p>Unser Projekt-Team wird in der Gedenkstätte Brauweiler verschiedene Stationen besuchen.</p>
<p>Am Freitag, 17. Oktober 2025, dürfen wir das Digital-Labor des Landschaftsverbandes Rheinland in Köln-Deutz nutzen.</p>
<p>Dort können wir Texte aufnehmen für unseren Podcast.</p>
<p>Der Landschaftsverband Rheinland hat auch Medienvertreter eingeladen.</p>
<p>Medienvertreter werden um eine Anmeldung gebeten beim <a href="&#x6d;&#x61;&#x69;&#x6c;&#x74;&#x6f;&#x3a;&#x6d;&#x61;&#x72;&#x69;&#x65;&#x73;&#x73;&#x61;&#x2e;&#x72;&#x61;&#x64;&#x65;&#x72;&#x6d;&#x61;&#x63;&#x68;&#x65;&#x72;&#x40;&#x6c;&#x76;&#x72;&#x2e;&#x64;&#x65;">Landschaftsverband Rheinland bis einschließlich 15. Oktober 2025</a>.</p>
<p>Am Samstag, 18. Oktober 2025, reisen wir alle zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Folgt uns für weitere Informationen!</p>
<p>Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert gefördert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="Grafik mit den Logos der Fördermittelgeber und Projektpartner. " width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zweiter Workshop im Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. – Wir haben historische Orte besucht und eine Redaktion gegründet</title>
		<link>https://ibb-d.de/zweiter-workshop-im-projekt-erinnerungs-d-i-n-g-wir-haben-historische-orte-besucht-und-eine-redaktion-gegruendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 12:04:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=37885</guid>

					<description><![CDATA[Nachbericht in einfacher Sprache. Vom 30. Juni bis 4. Juli 2025 war unser Team vom Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. in Hoisdorf und in Hamburg. Hoisdorf ist ein Ort etwa 30 Kilometer nördlich von Hamburg. Wir haben in Hoisdorf in einem alten Haus mit einem Reetdach gewohnt. An den fünf Tagen hatten wir ein volles Programm. Wir haben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachbericht in einfacher Sprache.</p>
<p>Vom 30. Juni bis 4. Juli 2025 war unser Team vom Podcast-Projekt <strong>Erinnerungs-D.i.N.G.</strong> in Hoisdorf und in Hamburg. Hoisdorf ist ein Ort etwa 30 Kilometer nördlich von Hamburg.</p>
<p>Wir haben in Hoisdorf in einem alten Haus mit einem Reetdach gewohnt. An den fünf Tagen hatten wir ein volles Programm. Wir haben zusammen an unserem Projekt gearbeitet und viel Zeit miteinander verbracht.</p>
<div id="attachment_37922" style="width: 610px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf-6234-scaled-e1753102498270.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37922" class="wp-image-37922" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf-6234-scaled-e1753102498270-1024x522.jpg" alt="Die Projektteilnehmenden sitzen im Kreis und schauen auf die Moderatorin. " width="600" height="306" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf-6234-scaled-e1753102498270-1024x522.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf-6234-scaled-e1753102498270-300x153.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf-6234-scaled-e1753102498270-768x391.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf-6234-scaled-e1753102498270-1536x783.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf-6234-scaled-e1753102498270-2048x1044.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-37922" class="wp-caption-text">In Hoisdorf haben wir mit Annika Hirsekorn Ideen gesammelt für unseren Podcast.</p></div>
<p>Von Montag bis Mittwoch haben wir einen Workshop über unseren Podcast in verständlicher Sprache gemacht. Dabei hat uns Annika Hirsekorn begleitet. Sie war unsere Moderatorin und hat den Workshop geleitet. Sie kommt aus Mecklenburg-Vorpommern. Sie arbeitet als Kulturvermittlerin und hat schon viele Projekte zu Inklusion gemacht. Am Donnerstag und Freitag sind wir von Hoisdorf aus nach Hamburg gefahren. In Hamburg haben wir den Geschichtsort Stadthaus und das denk.mal Hannoverscher Bahnhof besucht.</p>
<p>Am Anfang des Workshops hat uns unsere Moderatorin gebeten zu überlegen: Was wollen wir mit unserem Podcast erreichen? Für wen wollen wir den Podcast machen?</p>
<p>Wir haben die Ergebnisse festgehalten:</p>
<ul>
<li>Wir wollen Geschichte interessant machen.</li>
<li>Wir wollen Wissen für alle.</li>
<li>Wir wollen über persönliche Geschichten sprechen.</li>
</ul>
<div id="attachment_37917" style="width: 610px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf_6232-scaled-e1753102448454.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37917" class="wp-image-37917" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf_6232-scaled-e1753102448454-300x181.jpg" alt="Eine weitere Gruppen-Situation in Hoisdorf. " width="600" height="363" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf_6232-scaled-e1753102448454-300x181.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf_6232-scaled-e1753102448454-1024x619.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf_6232-scaled-e1753102448454-768x464.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf_6232-scaled-e1753102448454-1536x929.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf_6232-scaled-e1753102448454.jpg 1994w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-37917" class="wp-caption-text">Wir haben zusammen überlegt, wie wir Aufgaben verteilen und wie wir vorgehen.</p></div>
<p>Am Nachmittag haben wir mit der Redaktion andererseits geredet. Lukas und Nikolai von der Redaktion andererseits waren online zugeschaltet. In der Redaktion andererseits arbeiten Menschen mit Behinderungen und Menschen ohne Behinderung zusammen. Lukas und Nikolai haben erzählt, wie sie arbeiten und wie sie ihre Ziele erreichen. Sie sammeln Fakten. Sie prüfen Quellen sehr genau. Und sie fragen sich: Was ist wichtig? Und was ist nicht so wichtig?</p>
<p>Die Redaktion andererseits arbeitet mit bestimmten Regeln. Zum Beispiel verdienen alle das gleiche.</p>
<p>Eine andere Regel ist: Für die Redaktions-Arbeit gibt es bestimmte Rollen. Zum Beispiel gibt es Assistenten und Assistentinnen, Autoren und Autorinnen und es gibt Co-Autoren und Co-Autorinnen: Die Co-Autoren unterstützen die Autorinnen. Es arbeiten immer zwei Personen zusammen. Die Rollen wechseln je nach Projekt. Ein Projekt ist zum Beispiel ein Artikel, der über ein bestimmtes Thema neu geschrieben wird.</p>
<p>Die Regeln hat die Redaktion selbst erarbeitet. Sie gelten für alle.</p>
<p>Das hat uns gut gefallen.</p>
<p>Nach dem Treffen mit den beiden Kollegen aus der Redaktion andererseits, haben wir weiter an unserem Plan für den Podcast gearbeitet.</p>
<p>Wir haben uns die Ergebnisse unserer Mind-Map vom 4. Juni angeschaut. (Hinweis zum Bericht vom 4.6.)</p>
<p>Damals hatten wir die Themen gesammelt, die in dem Podcast vorkommen sollen.</p>
<p>Wir haben Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit drei Themen beschäftigen werden</p>
<ul>
<li>Eine Gruppe arbeitet am historischen Thema: Die Öffentlichkeit von Verbrechen in der NS-Zeit am Beispiel der Deportationen von Jüdinnen und Juden und Sinti und Roma in Hamburg.</li>
<li>Eine Gruppe arbeitet am Thema Inklusion und der Erinnerungskultur.</li>
<li>Eine Gruppe arbeitet an der Frage: „Was geht uns das heute an?“</li>
</ul>
<p>Wir haben vorgeschlagen, dass unser Podcast drei Folgen haben wird. Vielleicht werden es auch vier. Eher nicht fünf und sechs! Die Folgen sollen alle gleich aufgebaut sein. Jede Folge soll eine Begrüßung und eine Verabschiedung haben. Im Mittelteil geht es um unterschiedliche Themen. Es sollen mehrere Menschen zu hören sein. Es sollen nicht nur Menschen zu hören sein, die Geschichte studiert haben. Wir würden auch gern Zeitzeugen fragen. Zeitzeugen sind Menschen, die die Zeit damals erlebt haben und bereit sind, über die Zeit zu erzählen.</p>
<p>Jede Gruppe wird ein Drehbuch schreiben.</p>
<p>Außerdem haben wir auch lange über Sprache nachgedacht. Unser Podcast soll für alle Menschen gut verständlich sein. Die Sprache soll niemanden ausschließen. Die Sprache soll niemanden verletzen. Wir haben auch darüber nachgedacht, wie wir bei Interviews Antworten in einfacher Sprache erhalten. Und wir haben überlegt, was wir machen, wenn die Antworten schwere Wörter enthalten.</p>
<p>Danach haben wir noch Rollen und Aufgaben verteilt. Und wir haben uns Regeln gegeben.</p>
<p>Wir haben noch viele andere Aufgaben bestimmt: Eine Gruppe wird sich um die Musik kümmern, eine Gruppe wird einen Text für die Begrüßung schreiben, eine Gruppe wird für einfache Sprache verantwortlich sein, eine andere Gruppe kümmert sich um Werbung. Wir haben ein Redaktions-Team gebildet. Es wird sich jetzt regelmäßig online treffen.</p>
<p>Am Donnerstag und Freitag waren in Hamburg unterwegs. Wir waren im Geschichtsort Stadthaus in Hamburg und am denk.mal Hannoverscher Bahnhof.</p>
<p><strong>Was haben wir im Stadthaus erlebt?</strong></p>

<a href='https://ibb-d.de/ed_go_stadthaus-hamburg_4730/'><img loading="lazy" decoding="async" width="246" height="300" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/Ed_GO_Stadthaus-Hamburg_4730-scaled-e1753102203290-246x300.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/Ed_GO_Stadthaus-Hamburg_4730-scaled-e1753102203290-246x300.jpg 246w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/Ed_GO_Stadthaus-Hamburg_4730-scaled-e1753102203290-841x1024.jpg 841w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/Ed_GO_Stadthaus-Hamburg_4730-scaled-e1753102203290-768x935.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/Ed_GO_Stadthaus-Hamburg_4730-scaled-e1753102203290-1261x1536.jpg 1261w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/Ed_GO_Stadthaus-Hamburg_4730-scaled-e1753102203290-1682x2048.jpg 1682w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/Ed_GO_Stadthaus-Hamburg_4730-scaled-e1753102203290.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 246px) 100vw, 246px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/ed_go_stadthaus_hamburg_6281/'><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6281-225x300.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6281-225x300.jpg 225w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6281-768x1024.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6281-1152x1536.jpg 1152w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6281-1536x2048.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6281-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>

<p>Wir haben das Stadthaus in Hamburg besucht.<br />
Heute ist dort eine Ausstellung über die Geschichte dieses Ortes.</p>
<div id="attachment_37892" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6280-scaled-e1753102149966.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37892" class="wp-image-37892" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6280-scaled-e1753102149966-300x188.jpg" alt="Blick in einen Ausstellungsraum. " width="600" height="376" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6280-scaled-e1753102149966-300x188.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6280-scaled-e1753102149966-1024x642.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6280-scaled-e1753102149966-768x481.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6280-scaled-e1753102149966-1536x962.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6280-scaled-e1753102149966.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-37892" class="wp-caption-text">Es gibt viele und lange Texte und einige Fotos.</p></div>
<p>Wir haben uns viel Zeit genommen, um alles gut zu verstehen.<br />
Wir haben uns Texte vom Smartphone vorlesen lassen.<br />
Wir haben gefragt, wenn Wörter schwer waren.</p>
<p>Dabei haben uns zwei Historikerinnen vom Geschichtsort Stadthaus begleitet.</p>
<p>Wir haben auch den Seufzergang besucht.<br />
Das ist ein Tunnel im Gebäude. Früher mussten Gefangene dort durchgehen.<br />
Heute ist der Tunnel ein Ort der Erinnerung.</p>
<p>Man kann dort Stimmen hören von Menschen, die damals im Stadthaus gefangen waren.<br />
Sie erzählen von Angst, Gewalt – und vom Überleben.</p>
<p>Manche dieser Menschen haben überlebt und später von ihren Erfahrungen berichtet.<br />
Diese Erinnerungen sind in der Ausstellung zu hören oder zu lesen.</p>
<p><strong>Was haben wir über das Stadthaus erfahren?</strong></p>
<p>Das Stadthaus steht an der Stadthausbrücke – mitten in der Hamburger Innenstadt.<br />
Heute gibt es dort viele Geschäfte.</p>
<p>Früher – zwischen 1933 und 1943 – war das Stadthaus ein sehr wichtiger Ort für die Polizei.<br />
Auch die Geheime Staatspolizei (Gestapo) hatte dort Büros.</p>
<p>Von dort aus wurden viele Menschen verfolgt: Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Menschen, die gegen die Nazis waren, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, homosexuelle Menschen.</p>
<p>Viele dieser Menschen wurden festgenommen, verhört und geschlagen.<br />
Einige starben an der Gewalt.<br />
Die Polizei entschied auch, wer in ein Konzentrationslager musste.</p>
<p>Polizisten aus dem Stadthaus wurden in andere Länder geschickt.<br />
Dort waren sie an schlimmen Verbrechen beteiligt.</p>
<p><strong>Was wissen wir über die Deportationen?</strong></p>
<p>Wir haben auch über die Deportationen gesprochen.<br />
Das bedeutet: Menschen wurden gezwungen, mit Zügen wegzufahren – oft in Konzentrationslager.<br />
Dort mussten sie Zwangsarbeit leisten oder wurden getötet.</p>
<p>Rund 8.000 Menschen aus Hamburg und Norddeutschland wurden deportiert.</p>
<p>Wir wissen: Die Polizei und die Gestapo im Stadthaus hatten damit zu tun.<br />
Aber: Wir wissen noch nicht genau, wie viel im Stadthaus entschieden wurde.</p>
<p>Vielleicht wurden dort Listen mit Namen gemacht. Vielleicht auch Befehle.<br />
Aber vieles ist noch unklar.</p>
<p>Deshalb wollen wir weiter forschen.<br />
Wir wollen verstehen:<br />
Was genau ist im Stadthaus passiert?<br />
Wer hat was entschieden?</p>
<p><strong>Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit</strong></p>
<p>Die Polizei sagte den Menschen oft:<br />
„Ihr kommt an einen neuen Wohnort.“<br />
Aber das war gelogen.</p>
<p>Die Züge fuhren fast immer in Konzentrationslager.<br />
Viele der Menschen wurden dort ermordet.</p>
<p>Heute sagt man:<br />
Was damals im Stadthaus geplant oder vorbereitet wurde, war ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.</p>
<p>Nachmittags sind wir zu einem Gedenkort im Übersee-Quartier gegangen. Das ist in der neuen HafenCity. Neben dem neuen großen Einkaufszentrum stehen mehrere rötliche Tafeln aus Beton. Auf diesen Tafeln sind Männer, Frauen und Kinder zu erkennen. Die Tafeln erinnern an den Fruchtschuppen C. Dieser Fruchtschuppen C war damals eine Lagerhalle. Eigentlich wurde dort Obst gelagert. Die Nationalsozialisten haben dort Sinti und Roma eingesperrt. In dieser Lagerhalle mussten die Menschen auf ihre Verschleppung warten. Der neue Gedenkort wurde erst im Mai 2025 eröffnet. Er erinnert an dieses Verbrechen. Darüber haben zwei Historikerinnen von der Stiftung Hamburgische Gedenkstätten und Lernorte mit uns gesprochen.</p>
<p><strong>Hannoverscher Bahnhof</strong></p>
<div id="attachment_37907" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Hann_Bahnhof_6327-scaled-e1753102553279.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37907" class="wp-image-37907" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Hann_Bahnhof_6327-scaled-e1753102553279-261x300.jpg" alt="Blick auf eine lange Reihe von Tischen mit Glasabdeckung, unter denen sich Namenslisten befinden. " width="450" height="517" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Hann_Bahnhof_6327-scaled-e1753102553279-261x300.jpg 261w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Hann_Bahnhof_6327-scaled-e1753102553279-891x1024.jpg 891w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Hann_Bahnhof_6327-scaled-e1753102553279-768x882.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Hann_Bahnhof_6327-scaled-e1753102553279-1337x1536.jpg 1337w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Hann_Bahnhof_6327-scaled-e1753102553279-1782x2048.jpg 1782w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Hann_Bahnhof_6327-scaled-e1753102553279.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><p id="caption-attachment-37907" class="wp-caption-text">Das denk.mal Hannoverscher Bahnhof liegt im Lohse-Park und enthält viele Tafeln mit den Namen von Verschleppten.</p></div>
<p>Danach sind wir zu Fuß weiter zum denk.mal Hannoverscher Bahnhof gelaufen. Heute ist dort der Lohse-Park. In den Jahren 1940 bis 1945 wurden an diesem Ort Menschen in Güterwaggons gezwungen und weggebracht.</p>
<p>Die Bahngleise sind noch zu sehen. Man sieht aber auch, dass die Bahngleise schon lange nicht mehr genutzt werden.</p>
<p>Auf Tafeln am Bahnsteig sind viele Namen von Verschleppten aufgelistet. Wir haben Erinnerungen von Überlebenden gelesen und angehört. Es waren sehr viele Informationen. Manches, was wir gehört haben, hat uns sehr traurig gemacht. Es war emotional sehr schwer.</p>
<p>Wir haben darüber gesprochen, warum diese Erinnerungen für uns wichtig sind. Und wir haben überlegt, wie wir die Geschichte und unsere Gedanken in unserem Podcast erzählen können.</p>
<p>Wir haben uns gefragt, was die Menschen in der Nachbarschaft damals gesehen haben. Wir haben uns gefragt, ob sie anderen davon erzählt haben. Wir haben uns auch gefragt, warum sie nichts gemacht haben.</p>
<p>Wir haben sehr viel gelernt über die Verbrechen der Nationalsozialisten in Hamburg. Auch darüber, wie sie sich in den Straßen und an den Plätzen und zwischen den Menschen gezeigt haben. Menschen haben Widerstand gegen die Verbrechen geleistet. Aber die meisten waren nicht dagegen, sondern haben hingeschaut und waren dafür. Sehr viele haben weggeschaut.</p>
<p>Wir haben jetzt auch einen genaueren Plan, wie unser Podcast entstehen wird.</p>
<p>Folgt uns für weitere Informationen!</p>
<p>Alle Fotos: IBB gGmbH Dortmund</p>
<p>Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert gefördert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="Grafik mit den Logos der Fördermittelgeber und Projektpartner. " width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zusätzlicher Workshop im Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. in Hamburg</title>
		<link>https://ibb-d.de/zusaetzlicher-workshop-im-podcast-projekt-erinnerungs-d-i-n-g-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 12:05:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=37779</guid>

					<description><![CDATA[Nachbericht in einfacher Sprache Unser Thema: Wir sammeln Ideen für unseren Podcast Am 4. Juni 2025 war unser Team vom Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. in Hamburg. Wir haben einen zusätzlichen Workshop gemacht. Unser Ziel: Wir wollten unsere Ideen für den Podcast festhalten. Dafür haben wir eine große Mindmap gemacht. Mindmap bedeutet: Wir schreiben viele Gedanken zu unserem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachbericht in einfacher Sprache</strong></p>
<p>Unser Thema: Wir sammeln Ideen für unseren Podcast</p>
<p>Am 4. Juni 2025 war unser Team vom Podcast-Projekt <strong>Erinnerungs-D.i.N.G.</strong> in Hamburg.<br />
Wir haben einen zusätzlichen Workshop gemacht.</p>
<p>Unser Ziel: <strong>Wir wollten unsere Ideen für den Podcast festhalten.</strong><br />
Dafür haben wir eine große Mindmap gemacht.</p>
<p>Mindmap bedeutet:<br />
Wir schreiben viele Gedanken zu unserem Thema auf ein sehr großes Blatt Papier.<br />
Dabei sortieren wir unsere Gedanken und Ideen.<br />
So sieht man: Was gehört zusammen? Was ist wichtig?</p>
<p><strong>Unser historisches Thema: Die Öffentlichkeit von NS-Verbrechen</strong></p>
<p>In unserem Projekt geht es um ein schwieriges Thema:<br />
Die Verbrechen der Nationalsozialisten.<br />
Wir wollen wissen, wie sichtbar diese Verbrechen damals waren.<br />
Also: Was haben die Menschen gesehen – und was haben sie dann später verschwiegen?</p>
<p>Wir untersuchen diese Frage an einem Verbrechen:<br />
Die Deportationen von Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland.<br />
„Deportation“ bedeutet:<br />
Menschen wurden mit Gewalt weggebracht – meistens in Zügen.</p>
<p>Die Züge fuhren am Hannoverschen Bahnhof ab.</p>
<p>Der war nicht weit vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt.</p>
<p>Die Menschen wussten nicht, wohin die Fahrt geht.<br />
Viele wurden in Konzentrationslager gebracht.<br />
Dort wurden sie gequält oder getötet.</p>
<p>Diese Transporte fanden nicht im Geheimen statt.<br />
Viele Menschen haben sie gesehen.<br />
Deshalb sprechen wir von „Öffentlichkeit“.</p>
<p>Öffentlichkeit heißt:<br />
Die Verbrechen waren sichtbar. Auf der Straße. Am Bahnhof. Im Alltag.</p>
<p>Bei unserem Workshop haben wir die Zeit gut genutzt.</p>
<p>Wir haben uns an unsere bisherigen Überlegungen und Gespräche erinnert.<br />
Wir haben unsere Ideen für den Podcast gesammelt.<br />
Wir haben wichtige Gedanken aufgeschrieben.</p>
<p>Dafür haben wir uns im <strong>Geschichtsort Stadthaus Hamburg</strong> getroffen.<br />
Im Stadthaus war damals die Polizei der Nazis.<br />
Heute ist das Stadthaus ein Ort zum Nachdenken über die Vergangenheit und die Gegenwart. Ein Ort zum Lernen aus der Geschichte für jetzt.</p>
<p>Deswegen heißt das Stadthaus heute Geschichtsort Stadthaus.</p>
<p><strong>Unser Inklusionsthema</strong></p>
<p>Auf dem Workshop haben wir festgestellt: Wir müssen noch genauer abstimmen, was wir genau mit Inklusion in unserem Projekt meinen.</p>
<div id="attachment_37783" style="width: 234px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37783" class="wp-image-37783 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/06/Tafel_Erinnerungs-DiNG-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/06/Tafel_Erinnerungs-DiNG-224x300.jpg 224w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/06/Tafel_Erinnerungs-DiNG.jpg 305w" sizes="auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px" /><p id="caption-attachment-37783" class="wp-caption-text">Auf einer Tafel werden die Ergebnisse des Workshops auf farbigen Blättern festgehalten.</p></div>
<p>Wir verstehen:</p>
<ul>
<li>Inklusion ist ein großes Wort und ein wichtiges Ziel.</li>
<li>Inklusion ist auch wichtig für das Lernen aus der Geschichte.</li>
<li>Wir finden es gut, dass inzwischen immer mehr Menschen mit Behinderungen als Besucher und Besucherinnen von historischen Lernorten mitgedacht werden. Ein historischer Lernort ist ein Ort, an dem früher etwas Wichtiges passiert ist und an dem man heute etwas über die Geschichte lernen kann.</li>
</ul>
<p>Wir verstehen auch, dass wir nicht alle Barrieren abbauen können.</p>
<p>Für uns bedeutet Inklusion, dass wir im Team gut aufeinander achten: Wir sorgen dafür, dass wir einander gut verstehen. Wir denken: Jede Person ist gleichberechtigt und selbstbestimmt. Jede Person hört jeder Person zu. Wenn wir etwas nicht verstehen, fragen wir nach. Wir lernen, dass wir dafür Zeit, Geduld und Respekt füreinander brauchen.</p>
<p>Wir beschränken uns in unserem Projekt auf bestimmte Barrieren, damit wir uns konzentrieren können.</p>
<ul>
<li>In unserem Podcast geht es um Barrieren beim Verstehen und beim Sprechen.</li>
<li>Wir schauen: Was brauchen Menschen mit Lernschwierigkeiten, damit sie gut verstehen können?</li>
</ul>
<p>Wir fragen aber auch: Was brauchen Menschen, die schwer sprechen können? Was brauchen sie, damit andere sie gut verstehen können? So wollen wir von der Geschichte der Deportationen aus Hamburg erzählen: <strong>Einfach, verständlich, offen für alle.</strong></p>
<div id="attachment_37793" style="width: 266px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37793" class="wp-image-37793 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/06/Materialien_Erinnerungs_DiNG.jpg" alt="" width="256" height="195" /><p id="caption-attachment-37793" class="wp-caption-text">Blick auf einen Tisch mit Kabeln, Mikrophonen, Kopfhörern und Kaffeetassen.</p></div>
<p>Wir bereiten uns darauf vor, dass das nicht ganz einfach ist. Denn es gibt viel zu erzählen. Wir haben immer wieder neue Fragen. Viele Dinge sind miteinander verbunden. Die Beiträge im Podcast sollen aber nicht zu lang und nicht so kompliziert werden.</p>
<p>Unser Podcast soll so sein, dass möglichst viele Menschen gern zuhören <strong>und etwas verstehen.</strong></p>
<p><strong>So geht es jetzt weiter</strong></p>
<p>Die <strong>Mindmap</strong> aus Hamburg hilft uns jetzt bei der Planung.<br />
Wir werten sie aus.<br />
Dann überlegen wir:<br />
– Wie viele Podcast-Folgen machen wir?<br />
– Wer arbeitet an welchem Thema?<br />
– Wie bringen wir unsere Gedanken in eine gute Reihenfolge?</p>
<p><strong>Ein erfolgreicher Tag</strong></p>
<p>Der zusätzliche Workshop war wichtig für unser Projekt.<br />
Wir haben Ideen gesammelt, sortiert und dokumentiert.<br />
Wir haben miteinander gesprochen – offen, ernst und mit Respekt.<br />
Und wir haben gezeigt:<br />
<strong>Sich mit der Vergangenheit beschäftigen geht auch inklusiv.</strong></p>
<p>Auf unserem Foto oben zeigen wir Euch unsere bunte, volle und ein bisschen chaotische Mindmap.</p>
<p>Bleibt neugierig!</p>
<p>Alle Fotos: IBB gGmbH Dortmund</p>
<p>Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="Logos der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ), des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und von den beteiligten Partnerorganisationen und Unterstützern. " width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/inklusive-erinnerung-fuer-eine-starke-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie auf unserer Projektseite. </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Studienfahrt im Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. zur Gedenkstätte Buchenwald</title>
		<link>https://ibb-d.de/studienfahrt-im-projekt-erinnerungs-d-i-n-g-zur-gedenkstaette-buchenwald-in-einfacher-sprache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 16:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=37480</guid>

					<description><![CDATA[Unser Nachbericht in einfacher Sprache. Im Mai 2025 ist eine Gruppe von 14 Personen nach Buchenwald gereist. Buchenwald war früher ein Konzentrationslager. Im Konzentrationslager Buchenwald wurden viele Menschen von den Nationalsozialisten eingesperrt, gequält und getötet. Heute ist Buchenwald ein Ort des Erinnerns, Forschens und Gedenkens. Diese Fahrt war Teil des Projekts Erinnerungs-D.i.N.G. Die Abkürzung steht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Nachbericht in einfacher Sprache.</p>
<p>Im Mai 2025 ist eine Gruppe von 14 Personen nach Buchenwald gereist.<br />
Buchenwald war früher ein Konzentrationslager.<br />
Im Konzentrationslager Buchenwald wurden viele Menschen von den Nationalsozialisten eingesperrt, gequält und getötet.<br />
Heute ist Buchenwald ein Ort des Erinnerns, Forschens und Gedenkens.</p>
<p>Diese Fahrt war Teil des Projekts Erinnerungs-D.i.N.G.<br />
Die Abkürzung steht für: <strong>Für Demokratie – inklusives Nachdenken über Geschichte.</strong><br />
Im Projekt geht es um zwei Themen: Das erste Thema heißt „Öffentlichkeit der Verbrechen der Nazis am Beispiel der Deportationen von Jüdinnen und Juden und Sinti und Roma vom Hannoverschen Bahnhof in Hamburg aus“. Das zweite Thema heißt „Barrierefreiheit und Teilhabe in der Erinnerung an die Nazi-Verbrechen.“ Über dieses Projekt machen wir einen Podcast in einfacher Sprache.</p>
<p><strong>Wer dabei war</strong></p>
<p>Die Reisegruppe bestand aus 14 Personen.<br />
Elf von ihnen arbeiten fest im Projekt mit – sie sind zwischen 21 und 46 Jahre alt.<br />
Drei Personen gehören zum Organisationsteam.</p>
<p>In Buchenwald wurde die Gruppe empfangen von zwei Fachleuten:<br />
<strong>Franziska Bula</strong> und <strong>Tim Thonagel</strong>.<br />
Beide arbeiten in der Gedenkstätte Buchenwald.<br />
Sie kennen sich gut mit dem Thema Inklusion aus.<br />
Das heißt: Sie achten darauf, dass alle mitmachen können – egal welche Unterstützung jemand braucht.</p>
<div id="attachment_37541" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_14-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37541" class="wp-image-37541" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_14-scaled-e1748531946454-260x300.jpeg" alt="In einem etwa kniehohen Glas, das auf dem Boden im Seminarraum steht, sind weiße und orangene Kugeln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten damit ausdrücken, wie es ihnen in der Gedenkstätte geht. " width="200" height="231" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_14-scaled-e1748531946454-260x300.jpeg 260w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_14-scaled-e1748531946454-886x1024.jpeg 886w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_14-scaled-e1748531946454-768x887.jpeg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_14-scaled-e1748531946454-1330x1536.jpeg 1330w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_14-scaled-e1748531946454-1773x2048.jpeg 1773w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_14-scaled-e1748531946454.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-37541" class="wp-caption-text">Das Glas mit den weißen und orangenen Kugeln.</p></div>
<p><strong data-wp-editing="1">So sind wir gestartet</strong></p>
<p>Am Anfang ging es darum, wie es uns geht.<br />
Jede Person durfte erzählen oder zeigen:<br />
Bin ich müde? Neugierig? Unsicher?</p>
<p>Dazu haben wir farbige Kugeln benutzt:</p>
<ul>
<li>Weiße Kugel: Mir geht es gut.</li>
<li>Orange Kugel: Es geht so. Es ist schwierig.</li>
</ul>
<p>Die Methode hat geholfen:</p>
<p>Alle konnten sich zeigen, wie sie sind – ohne viele Worte.<br />
Das war gut für die Stimmung in der Gruppe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wir lernen die Piktogramme kennen</strong></p>
<div id="attachment_37531" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_11-e1748530705802.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37531" class="wp-image-37531" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_11-e1748530705802-300x119.jpeg" alt="In eine schwarze Holzleiste sind Rillen eingefräst, in die quadratische Holztafeln gestellt werden können. Die Holztafeln verdeutlichen stilisiert wichtige Begriffe wie Nationalsozialismus, Konzentrationslager und Volksgemeinschaft. So verdeutlichen diese Piktogramme den zeitlichen Ablauf der historischen Ereignisse - in diesem Beispiel von 1933 bis 1939. Im Vordergrund stehen drei Piktogramme. Auf dem ersten ist eine Figur in gestreifter Häftlingskleidung zu sehen (Häftling). Auf dem zweiten Piktogramm sieht man eine Figur in einer Polizeiuniform (SS). Auf dem dritten Piktogramm sieht man eine Figur mit einer Kamera vor dem Gesicht und einem Notizblock unter dem Arm (Berichterstattung). " width="600" height="237" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_11-e1748530705802-300x119.jpeg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_11-e1748530705802-1024x405.jpeg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_11-e1748530705802-768x303.jpeg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_11-e1748530705802-1536x607.jpeg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_11-e1748530705802.jpeg 2027w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-37531" class="wp-caption-text">Die Bilder auf dem Zeitstrahl zeigen, was nacheinander passiert ist.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein wichtiges Thema auf der Reise waren die Piktogramme.<br />
Das sind Holztafeln mit einfachen Bildern.</p>
<p>Die Bilder zeigen bestimmte Dinge aus der Zeit des Nationalsozialismus.<br />
Vorne sieht man das Bild. Hinten auf der Holztafel steht das schwierige Wort.</p>
<p>Das Bild hilft, das schwierige Wort zu verstehen.</p>
<p>Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Konzentrationslager</li>
<li>Volksgemeinschaft</li>
<li>SS (Das ist die Abkürzung von Schutz-Staffel. Das war eine gewalttätige Gruppe von Männern. Sie haben die Lager bewacht und Menschen umgebracht.)</li>
<li>Gedenkstätte</li>
<li>Häftling</li>
</ul>
<div id="attachment_37471" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_8-e1748531176410.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37471" class="wp-image-37471 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_8-e1748534014655-300x186.jpeg" alt="Ein Piktogramm steht in der so genannten Zeitschiene. Es symbolisiert eine liegende Blume. Pappkarten mit der handgeschriebenen Aufschrift &quot;Forschung&quot;, &quot;Gedenken&quot; und &quot;Bildung&quot; sind dazu gelegt. " width="300" height="186" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_8-e1748534014655-300x186.jpeg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_8-e1748534014655.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-37471" class="wp-caption-text">Ein Beispiel für die Arbeit mit den Piktogrammen: Die Holztafel dient als Einstieg in ein Gespräch. Ergebnisse werden auf Pappkarten festgehalten.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Bilder wurden gemeinsam mit Menschen mit Lernschwierigkeiten entwickelt.<br />
So konnte jede Person mitentscheiden, was verständlich ist.</p>
<p>Zusätzlich zu den Bildern gibt es es einen Zeitstrahl.</p>
<p>Er besteht aus mehreren Holzleisten mit Rillen.</p>
<p>Man legt die Holzleisten aneinander.<br />
Sie erinnern an Eisenbahngleise.<br />
Die meisten Opfer wurden in Eisenbahnwaggons deportiert.</p>
<p>Man steckt die Piktogramme in die Rillen &#8211; in der richtigen Reihenfolge von 1920 bis heute.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das haben wir mit den Piktogrammen gemacht</strong></p>
<div id="attachment_37456" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_5-e1748531143939.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37456" class="wp-image-37456 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_5-e1748534117345-300x188.jpeg" alt="Auf der quadratischen Holztafel sind drei Hallen abgebildet hinter zwei Reihen Stacheldrahtzahl. Die Tafel ist etwas größer als ein Bierdeckel und steht auf einem Ständer. Dies ist das Symbol für Konzentrationslager." width="300" height="188" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_5-e1748534117345-300x188.jpeg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_5-e1748534117345.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-37456" class="wp-caption-text">Auf der Holztafel sind Baracken abgebildet. Im Vordergrund sieht man Stacheldraht. Das ist das Piktogramm für Konzentrationslager.</p></div>
<p>Die Gruppe hat sich die Holztafeln genau angeschaut.<br />
Dann haben wir gemeinsam besprochen:<br />
Was sehen wir auf dem Bild?<br />
Was bedeutet das?<br />
Was wissen wir schon dazu?<br />
Dann haben wir das Wort auf der Rückseite gelesen.</p>
<div id="attachment_37553" style="width: 213px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_6_A-e1748532341950.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37553" class="wp-image-37553 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_6_A-e1748532341950.jpeg" alt="Eine anderes Piktogramm im Detail: Eine quadratische Holztafel zeigt einen stilisierten Menschen an einem Rednerpult mit einem Parteiabzeichen in Form einer Armbinde und darunter drei Menschen, die den rechten Arm in die Höhe recken - wobei nur der mittlere Mensch keine Armbinde trägt. " width="203" height="205" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_6_A-e1748532341950.jpeg 203w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_6_A-e1748532341950-150x150.jpeg 150w" sizes="auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px" /></a><p id="caption-attachment-37553" class="wp-caption-text">Die Holztafel zeigt einen Menschen an einem Rednerpult. Drei Menschen stehen davor. Alle strecken den rechten Arm in die Höhe.</p></div>
<p>So sind viele Gespräche entstanden.</p>
<p>Alle konnten mitreden – mit eigenem Wissen, mit Fragen, mit eigenen Gedanken.</p>
<p>Ein Teilnehmer sagte zu einem Bild:<br />
„Eine Figur macht den Hitlergruß, aber trägt keine Armbinde. Ich glaube, das ist ein Mitläufer.“<br />
Dann erklärte er: „Ich habe auch schon bei Sachen mitgemacht, die ich nicht gut fand. Weil ich dazugehören wollte.“</p>
<p>Viele fanden diese Erklärung sehr genau. Sie zeigt, dass Menschen heute ebenfalls Mitläufer sein können. Auch man selbst.</p>
<div id="attachment_37546" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_9.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37546" class="wp-image-37546 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_9-e1748853846970-300x246.jpeg" alt="Blick auf den Lageplan der Gedenkstätte Buchenwald, der die Anordnung der erhaltenen Gebäude und der nicht mehr erhaltenen Gebäude übersichtlich darstellt. Der Lageplan ist auf dem Außengelände der Gedenkstätte auf einer Tafel zu finden. " width="300" height="246" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_9-e1748853846970-300x246.jpeg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_9-e1748853846970.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-37546" class="wp-caption-text">Der Lageplan der Gedenkstätte Buchenwald.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Rundgang über das Gelände</strong></p>
<p>Danach ging die Gruppe raus auf das Gelände.<br />
Wir haben das ehemalige Häftlingsgelände besucht.<br />
Über viele Begriffe, die wir vorher mit den Piktogrammen gelernt hatten, konnten wir draußen weitersprechen.</p>
<p>Wir haben uns gefragt:</p>
<ul>
<li>Wie war das Lager aufgebaut?</li>
<li>Wie lebten die Menschen dort?</li>
<li>Wer bewachte sie?</li>
<li>Konnten sie fliehen?</li>
<li>Was wussten die Menschen aus der Nachbarschaft vom Lager?</li>
</ul>
<div id="attachment_37521" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_13.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37521" class="wp-image-37521 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_13-e1748853739448-300x218.jpeg" alt="Auf dem Häftlingsgelände mit Blick auf das Eingangstor der Gedenkstätte steht die Gruppe im Halbkreis vor einer Person, die etwas erläutert. " width="300" height="218" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_13-e1748853739448-300x218.jpeg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_13-e1748853739448.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-37521" class="wp-caption-text">Die Gruppe auf dem Häftlingsgelände mit Blick auf das Eingangstor.</p></div>
<p>Die Gruppe hat viele Eindrücke gesammelt.<br />
Franziska Bula und Tim Thonagel haben erklärt, aber es war kein Vortrag.<br />
Es war eher ein Gespräch – mit viel Raum für eigene Gedanken.</p>
<p><strong>Eine wichtige Botschaft</strong></p>
<p>Am Ende des Tages hat ein Teilnehmer einen Satz gesagt, der für viele sehr wichtig war:<br />
„Inklusion heißt – meine Zeit stimmt.“</p>
<p>Dieser Satz bedeutet:<br />
Jeder Mensch lernt in seinem eigenen Tempo.<br />
Es hilft, wenn genug Zeit da ist – für Gespräche, Pausen, Nachdenken und Gefühle.<br />
So kann sich jede und jeder mit dem Thema beschäftigen – auf die eigene Weise.</p>
<div id="attachment_37516" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_12-e1748531855833.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37516" class="wp-image-37516 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_12-e1748854691442-300x266.jpeg" alt="Ein Blick auf die Gruppe, die im Kreis entspannt auf dem Boden sitzt und einer Referentin zuhört, die neben einer Wandtafel steht." width="300" height="266" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_12-e1748854691442-300x266.jpeg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_12-e1748854691442.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-37516" class="wp-caption-text">Die Gruppe bei der Arbeit im Seminarraum der Gedenkstätte Buchenwald.</p></div>
<p>Der Satz bedeutet aber auch:<br />
Die Zeit, die wir gemeinsam haben, ist genau richtig.<br />
Wir schauen darauf, was möglich ist – Schritt für Schritt.<br />
Das gibt Sicherheit und schafft eine gute Stimmung in der Gruppe.</p>
<p>Franziska Bula und Tim Thonagel haben gesagt:<br />
Sie erleben selten Gruppen, die so aufmerksam miteinander und dem Besuch in einer Gedenkstätte umgehen.<br />
Sie haben gesagt: Wir lernen viel mit euch.</p>
<p>Wir lernen, dass es gut ist, darüber zu sprechen, was wir machen wollen. (Und nicht darüber zu sprechen, was wir alles nicht machen können!)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zweiter Tag: Täter, Mitläufer, Öffentlichkeit</strong></p>
<div id="attachment_37526" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_16-e1748530902237.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37526" class="wp-image-37526" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_16-e1748530902237-249x300.jpeg" alt="Im Hintergrund ist die so genannte Zeitschiene zu sehen mit den eingestellten Jahreszahlen 1933, 1937 und 1939. Zu den Jahreszahlen sind hölzerne Piktogramme zugeordnet. Zu den Piktogrammen, die Häftlinge und Bewacher symbolisieren, sind historische Fotos sortiert. Dies zeigt, wie mit den Piktogrammen gearbeitet wird. " width="300" height="361" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_16-e1748530902237-249x300.jpeg 249w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_16-e1748530902237.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-37526" class="wp-caption-text">Das Bild zeigt die Arbeit mit den Piktogrammen &#8222;Häftling&#8220;, &#8222;SS&#8220; und &#8222;Berichterstattung&#8220;. Es sind zusätzliche Fotos von Menschen aus der damaligen Zeit zu sehen.</p></div>
<p>Am zweiten Tag ging es um die Täter.<br />
Also die Menschen, die das Lager gebaut, bewacht oder mitgemacht haben.<br />
Und auch um die Frage:<br />
Wie viel wussten andere Menschen damals über das Lager?</p>
<p>Die Gruppe hat gelernt:<br />
Die Verbrechen waren nicht geheim.<br />
Viele Menschen haben die Häftlinge gesehen – auf der Straße, bei der Arbeit, beim Bau.<br />
Auch in der Stadt Weimar lebten viele Menschen, die davon wussten.<br />
Es gab auch Menschen, die Häftlinge verraten haben, wenn ihnen die Flucht aus dem Konzentrationslager gelungen war.<br />
Die Gewalt war an vielen Orten öffentlich zu sehen – sie sollte Angst machen und Macht zeigen.</p>
<p>Auch nach dem Krieg blieben viele Täter in der Gesellschaft – als Lehrer oder in anderen Berufen.<br />
Niemand sprach darüber.<br />
So blieben sie sichtbar, aber ihre Schuld wurde unsichtbar gemacht.<br />
Das nennt man auch: Verschweigen.</p>
<div id="attachment_37536" style="width: 778px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_10-e1748531015912.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37536" class="wp-image-37536 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_10-e1748531602268.jpeg" alt="Die Gruppe im Außengelände steht und sitzt im Kreis um Franziska Bula an der ehemaligen Tankstelle auf dem Karacho-Weg. Auf diesem Weg wurden Häftlinge bei ihrer Ankunft im KZ von SS- Männern zur Eile angetrieben, angeschrien, geschlagen und erniedrigt." width="768" height="389" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_10-e1748531602268.jpeg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_10-e1748531602268-300x152.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><p id="caption-attachment-37536" class="wp-caption-text">Franziska Bula berichtet an der ehemaligen Tankstelle auf dem Karacho-Weg: Auf diesem Weg wurden Häftlinge bei ihrer Ankunft im KZ von SS-Männern zur Eile angetrieben, angeschrien, geschlagen und erniedrigt.</p></div>
<p><strong>Das haben wir gelernt </strong></p>
<ul>
<li><strong>Alle Menschen brauchen Zeit.</strong> Besonders bei schweren Themen wie dem Nationalsozialismus.</li>
<li><strong>Piktogramme helfen beim Verstehen.</strong> Sie machen schwierige Begriffe sichtbar und besprechbar.</li>
<li><strong>Die Verbrechen waren öffentlich.</strong> Viele haben sie gesehen. Die meisten haben sich nicht gewehrt gegen die Verbrechen und die Gewalt. Die meisten Menschen im Deutschen Reich haben eher mitgemacht.</li>
<li><strong><strong><strong>Inklusion ist mehr als Mitmachen. </strong></strong></strong>Wenn wir Barrieren abbauen, lernen wir alle neu. Auch in der Erinnerung an den Nationalsozialismus.</li>
<li><strong>Einfach sprechen ist schwer.</strong> Zum Beispiel im Podcast. Aber es ist wichtig und lernbar.</li>
</ul>
<p>Das Projekt wird von der <a href="https://www.stiftung-evz.de/" target="_blank" rel="noopener">Stiftung EVZ</a> und <a href="https://kulturstaatsministerin.de/" target="_blank" rel="noopener">dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)</a> im Rahmen des Programms <a href="https://www.stiftung-evz.de/was-wir-foerdern/handlungsfelder-cluster/bilden-fuer-lebendiges-erinnern/jugend-erinnert-vor-ort-engagiert/" target="_blank" rel="noopener">JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert</a> gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="" width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/inklusive-erinnerung-fuer-eine-starke-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Mehr über das Projekt erfahren Sie auf unserer Projektseite. </a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Projektstart „Erinnerungs-D.i.N.G.“: Der erste Workshop</title>
		<link>https://ibb-d.de/projektstart-erinnerungs-d-i-n-g-der-erste-workshop/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 06:23:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=37234</guid>

					<description><![CDATA[Im April haben sich 15 junge Menschen mit und ohne Behinderung in Groß Väter getroffen. Das ist ein kleines Dorf in der Nähe von Berlin. Drei Tage lang habe die 15 Menschen Zeit miteinander verbracht, haben sich gut kennengelernt und zusammen gearbeitet. Es war der Auftakt für das neue Projekt „Erinnerungs-D.i.N.G.“ Das ist kurz für: „Für Demokratie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im April haben sich 15 junge Menschen mit und ohne Behinderung in Groß Väter getroffen. Das ist ein kleines Dorf in der Nähe von Berlin.</p>
<p>Drei Tage lang habe die 15 Menschen Zeit miteinander verbracht, haben sich gut kennengelernt und zusammen gearbeitet.</p>
<p>Es war der Auftakt für das neue Projekt „<strong>Erinnerungs-D.i.N.G.“ </strong>Das ist kurz für: „Für <strong>D</strong>emokratie – <strong>i</strong>nklusives <strong>N</strong>achdenken über <strong>G</strong>eschichte“.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2><strong>Darum geht es im Projekt</strong></h2>
<p>Junge Menschen mit und ohne Behinderung lernen zusammen über die Verbrechen im Nationalsozialismus am Beispiel der Stadt Hamburg.</p>
<p>Sie überlegen sich, wie die Geschichte erzählt werden kann, damit Menschen mit Lernschwierigkeiten auch verstehen, was damals passiert ist.</p>
<p>Gemeinsam entwickeln sie einen Podcast in einfacher Sprache. Ein Podcast ist eine Art Radiosendung – mit Interviews und Gesprächen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2><strong>So war der Ablauf beim ersten Treffen:</strong></h2>
<p>Vom 25. bis 27. April 2025 haben sich die 15 Teilnehmer und Teilnehmerinnen kennengelernt.</p>
<p>Sie kommen aus Kiel, Hannover, Mannheim, Hamburg und Berlin.</p>
<p>Sie gehen noch zur Schule, studieren oder arbeiten bereits.</p>
<p>Alle interessieren sich für die Erinnerung an den Nationalsozialismus.</p>
<p>Am Anfang war wichtig, sich zu verabreden: Wie können alle im Projekt gut miteinander reden und lernen?</p>
<p>In kleinen Gruppen haben sie Regeln gesammelt.</p>
<p>Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Alle Menschen verstehen unterschiedlich. Das ist in Ordnung.</li>
<li>Schwere Wörter müssen erklärt werden.</li>
<li>Wenn man nicht verstanden hat, darf man fragen. Das ist wichtig und sehr erwünscht.</li>
</ul>
<p>Danach haben sich alle das Projekt noch einmal genau angeschaut.</p>
<p>In neun Monaten wird es drei Workshops geben.</p>
<p>Eine Fahrt wird das Team in die Gedenkstätte Buchenwald machen.</p>
<p>Eine Fahrt geht nach Hamburg zum Hannoverschen Bahnhof und dem Geschichtsort Stadthaus.</p>
<p>Dazwischen wird es Online-Treffen geben.</p>
<p>Im Dezember soll der Podcast fertig sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Einstieg in das historische Thema haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen gemeinsam Bilder angeschaut.</p>
<p>Außerdem haben sie einen Text in einfacher Sprache über den Hannoverschen Bahnhof gelesen. Dieser Ort ist wichtig für das Projekt.</p>
<p>Sie haben über den Text diskutiert und gefragt, ob er einfach genug ist. Einige Wörter waren noch zu schwer und müssten noch besser erklärt werden (wie zum Beispiel &#8222;Rassisten&#8220; oder &#8222;Güterbahnhof&#8220;).</p>
<p>Sie haben dabei gelernt:</p>
<p>Im Nationalsozialismus wurden viele Menschen verfolgt. Das war eine schlimme Zeit in Deutschland von 1933 bis 1945.</p>
<p>Die Nationalsozialisten hatten die Macht.</p>
<p>Sie haben Menschen schlecht behandelt, verhaftet und sogar getötet – nur weil sie zu einer bestimmten Gruppe gehörten.</p>
<p>Besonders betroffen waren zum Beispiel Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma. Sinti und Roma leben schon lange in Europa. Viele von ihnen sprechen die Sprache Romanes. Auch sie wurden damals verfolgt.</p>
<p>Die Menschen wurden mit Zügen in Lager gebracht. Das nennt man Deportation. Viele dieser Menschen wurden dort ermordet oder mussten sehr schwer arbeiten.</p>
<p>In Hamburg war der Hannoversche Bahnhof ein wichtiger Ort für diese Deportationen.</p>
<p>Auch die Gestapo, eine geheime Polizei der Nazis, war daran beteiligt. Die Gestapo hat Menschen beobachtet, verhaftet und mit Gewalt in die Züge gebracht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_37241" style="width: 460px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Podcast_Erinnerungs-Ding_5702.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37241" class="wp-image-37241" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Podcast_Erinnerungs-Ding_5702.jpg" alt="Eine Teilnehmerin trägt Kopfhörer und hält ein Mikrofon in der Hand. Sie befragt eine andere Teilnehmerin, die ihr gegenüber sitzt. Dies war ein erster Versuch, wie Tonaufnahmen für den Podcast gesammelt werden können. " width="450" height="600" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Podcast_Erinnerungs-Ding_5702.jpg 480w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Podcast_Erinnerungs-Ding_5702-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><p id="caption-attachment-37241" class="wp-caption-text">Erster Test für den geplanten Podcast.</p></div>
<p>Am dritten und letzten Tag wurde das Thema Podcast behandelt.</p>
<p>Hierfür ist Annika Hirsekorn gekommen.</p>
<p>Sie arbeitet als Kuratorin und Kunst- und Kulturvermittlerin und ist eine Expertin für inklusive und partizipative Projekte.</p>
<p>Im Workshop haben alle überlegt:</p>
<ul>
<li>Welche Podcasts kennen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen?</li>
<li>Was macht einen Podcast gut verständlich?</li>
<li>Wie funktioniert ein Mikrofon?</li>
</ul>
<p>Alle haben ein Mikrofon ausprobiert. Dabei wurde auch viel gelacht. Manche Dinge waren schwierig. Aber alle haben gemeinsam viel gelernt.</p>
<h2></h2>
<h2>Ein gelungener Start</h2>
<p>Der Workshop war ein guter Anfang. Die Gruppe hat gut zusammengearbeitet. Es gab viele gute Ideen. Geschichte soll gemeinsam erinnert werden.</p>
<p>Wichtige Erkenntnisse waren:<br />
&#8211; Einfache Sprache hilft allen.<br />
&#8211; Die Erinnerung an die Nazi-Vergangenheit muss für alle verständlich sein.<br />
&#8211; Es braucht Zeit, Geduld und Respekt – vor allem die beiden letzten Dinge bringt das Team mit!</p>
<h2><strong>Das nächste Treffen</strong></h2>
<p>Am Samstag, 10. Mai 2025, trifft sich die Gruppe wieder. Die Gruppe fährt zur Gedenkstätte Buchenwald. Dort lernen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Piktogramme kennen. Das sind Bilder, die helfen, die Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald besser zu verstehen.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="Logos der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ), des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und von den  beteiligten Partnerorganisationen und Unterstützern. " width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/inklusive-erinnerung-fuer-eine-starke-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen auf unserer Projektseite.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einladung in einfacher Sprache: Wir starten einen Podcast über Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus in Hamburg</title>
		<link>https://ibb-d.de/einladung-in-einfacher-sprache-wir-starten-einen-podcast-ueber-verbrechen-in-der-zeit-des-nationalsozialismus-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2025 07:55:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=37122</guid>

					<description><![CDATA[In der Nazi-Zeit wurden viele Menschen verfolgt und ermordet. Aber was ist in Hamburg genau passiert? Was wussten die Menschen damals über die Verbrechen? Und was hat das heute noch mit uns zu tun? Darüber gibt es nur wenig Informationen in verständlicher Sprache. Viele Angebote sind nicht barrierefrei. Das wollen wir mit einem neuen Projekt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Nazi-Zeit wurden viele Menschen verfolgt und ermordet. Aber was ist in Hamburg genau passiert? Was wussten die Menschen damals über die Verbrechen? Und was hat das heute noch mit uns zu tun? Darüber gibt es nur wenig Informationen in verständlicher Sprache. Viele Angebote sind nicht barrierefrei. Das wollen wir mit einem neuen Projekt ändern!</p>
<h2>Darum geht es</h2>
<p>Junge Menschen mit und ohne Behinderung erforschen die Verbrechen der Nationalsozialisten. Gemeinsam erstellen sie über ihre Arbeit einen Podcast in einfacher Sprache.</p>
<p>Das Projekt heißt<strong> „Inklusive Erinnerung für eine starke Demokratie“</strong>. Der Podcast soll „<strong>Erinnerungs-D.i.N.G.“ </strong>heißen. Das ist kurz für: „Für <strong>D</strong>emokratie – <strong>i</strong>nklusives <strong>N</strong>achdenken über <strong>G</strong>eschichte“.</p>
<p><strong>Wann? </strong>1. April bis 31. Dezember 2025</p>
<h2>Mach mit!</h2>
<p>Bist du zwischen 18 und 30 Jahren alt? Und interessierst du dich für Geschichte? Dann melde dich bei uns! Du kannst uns eine <strong>E-Mail</strong>, <strong>Sprachnachricht</strong> über <strong>WhatsApp</strong> oder ein <strong>Video</strong> schicken.</p>
<ul>
<li>Wir suchen <strong>12 Personen</strong> (6 Personen mit Behinderung und 6 Personen ohne Behinderung).</li>
<li>Brauchst du besondere Unterstützung? Dann sag uns bitte Bescheid.</li>
<li>Die Teilnahme ist <strong>kostenlos.</strong></li>
<li><strong>Bewerbungsschluss:</strong> 21. April 2025</li>
<li><strong>E-Mail: </strong><a href="&#109;&#x61;&#105;&#x6c;t&#111;&#x3a;&#101;&#x72;i&#x6e;n&#101;&#x72;&#117;&#x6e;g&#x73;&#x2d;&#100;&#x69;n&#x67;&#64;&#105;&#x62;&#98;&#x2d;d&#x6f;&#46;&#100;&#x65;">erinneru&#110;&#103;&#115;&#45;&#100;&#105;&#110;&#103;&#64;&#105;&#x62;&#x62;&#x2d;&#x64;&#x6f;&#x2e;&#x64;&#x65;</a></li>
<li><strong>WhatsApp: </strong>0177 7383445</li>
</ul>
<h2>Wer macht das Projekt?</h2>
<p>Wir sind das <strong>IBB gGmbH Dortmund</strong> und der Verein <strong>IN-Gesellschaft e.V.</strong> aus Berlin. Wir setzen uns ein für mehr <strong>Inklusion</strong> und eine barrierefreie <strong>Erinnerungskultur</strong>. Außerdem werden wir unterstützt vom <strong>denk.mal Hannoverscher Bahnhof</strong> und dem <strong>Geschichtsort Stadthaus</strong>.</p>
<p>Wir bekommen Geld aus dem Programm „Jugend erinnert – engagiert“ von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. Darum ist die Teilnahme kostenlos. Bewirb dich jetzt und mach mit!</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-37151" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Logo-erinnerungsding-freigestellt-300x169.png" alt="" width="300" height="169" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Logo-erinnerungsding-freigestellt-300x169.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Logo-erinnerungsding-freigestellt-1024x576.png 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Logo-erinnerungsding-freigestellt-768x432.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Logo-erinnerungsding-freigestellt-1536x864.png 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Logo-erinnerungsding-freigestellt.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h2>Ablauf</h2>
<p>Das Projekt hat mehrere Teile. Es gibt Workshops, Reisen und Online-Treffen.</p>
<h3>1. Kennenlernen und Start</h3>
<ul>
<li><strong>Wann?</strong> 25. bis 27. April 2025</li>
<li><strong>Wo?</strong> Schorfheide bei Berlin (wahrscheinlich)</li>
<li><strong>Was?</strong> Alle treffen sich zum ersten Mal. Das Team lernt sich und das Projekt kennen. Das Team bespricht, was sie genau im Projekt machen möchten.</li>
</ul>
<h3>2. Lernen mit allen Sinnen</h3>
<ul>
<li><strong>Wann?</strong> 10. bis 11. Mai 2025</li>
<li><strong>Wo?</strong> Gedenkstätte Buchenwald in Thüringen</li>
<li><strong>Was?</strong> Alle probieren aus: Wie kann man leicht verständlich über die Zeit des Nationalsozialismus sprechen? Wie kann man schwierige Geschichte gut verstehen?</li>
</ul>
<h3>3. Besuch in Hamburg: Podcast planen und Geschichte erforschen</h3>
<ul>
<li><strong>Wann?</strong> 30. Juni bis 4. Juli 2025</li>
<li><strong>Wo?</strong> 2 Gedenk-Orte in Hamburg: „denk.Mal Hannoverscher Bahnhof“ und Geschichtsort Stadthaus</li>
<li><strong>Was?</strong>Das Team beginnt mit der Arbeit am Podcast. Alle planen die Inhalte.<br />
Außerdem erforscht das Team: Welche Verbrechen sind in der Zeit des Nationalsozialismus in Hamburg passiert? Was haben die Menschen damals über die Gewalt gedacht? Und wie erinnert man sich heute daran? Das Team macht Interviews und erste Aufnahmen.</li>
</ul>
<h3>4. Podcast produzieren</h3>
<ul>
<li><strong>Wann?</strong> September oder Oktober 2025</li>
<li><strong>Wo?</strong> Hamburg</li>
<li><strong>Was?</strong> Die Arbeit am Podcast geht weiter. Das Team schneidet die Aufnahmen. Alle sprechen über die Ergebnisse.</li>
</ul>
<h3>5. Online-Treffen</h3>
<p>Zwischen den Terminen vor Ort gibt es Online-Treffen. So bleibt das Team in Kontakt und alle können sich austauschen.</p>
<p>Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="Logos der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ), des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und von den beteiligten Partnerorganisationen und Unterstützern. " width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/inklusive-erinnerung-fuer-eine-starke-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie auf unserer Projektseite. </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
