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	<title>NS-Zeit &#8211; IBB</title>
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	<description>Bildungs- und Begegnungswerk</description>
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		<title>Zweiter Workshop im Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. – Wir haben historische Orte besucht und eine Redaktion gegründet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 12:04:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachbericht in einfacher Sprache. Vom 30. Juni bis 4. Juli 2025 war unser Team vom Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. in Hoisdorf und in Hamburg. Hoisdorf ist ein Ort etwa 30 Kilometer nördlich von Hamburg. Wir haben in Hoisdorf in einem alten Haus mit einem Reetdach gewohnt. An den fünf Tagen hatten wir ein volles Programm. Wir haben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachbericht in einfacher Sprache.</p>
<p>Vom 30. Juni bis 4. Juli 2025 war unser Team vom Podcast-Projekt <strong>Erinnerungs-D.i.N.G.</strong> in Hoisdorf und in Hamburg. Hoisdorf ist ein Ort etwa 30 Kilometer nördlich von Hamburg.</p>
<p>Wir haben in Hoisdorf in einem alten Haus mit einem Reetdach gewohnt. An den fünf Tagen hatten wir ein volles Programm. Wir haben zusammen an unserem Projekt gearbeitet und viel Zeit miteinander verbracht.</p>
<div id="attachment_37922" style="width: 610px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf-6234-scaled-e1753102498270.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37922" class="wp-image-37922" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf-6234-scaled-e1753102498270-1024x522.jpg" alt="Die Projektteilnehmenden sitzen im Kreis und schauen auf die Moderatorin. " width="600" height="306" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf-6234-scaled-e1753102498270-1024x522.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf-6234-scaled-e1753102498270-300x153.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf-6234-scaled-e1753102498270-768x391.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf-6234-scaled-e1753102498270-1536x783.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf-6234-scaled-e1753102498270-2048x1044.jpg 2048w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-37922" class="wp-caption-text">In Hoisdorf haben wir mit Annika Hirsekorn Ideen gesammelt für unseren Podcast.</p></div>
<p>Von Montag bis Mittwoch haben wir einen Workshop über unseren Podcast in verständlicher Sprache gemacht. Dabei hat uns Annika Hirsekorn begleitet. Sie war unsere Moderatorin und hat den Workshop geleitet. Sie kommt aus Mecklenburg-Vorpommern. Sie arbeitet als Kulturvermittlerin und hat schon viele Projekte zu Inklusion gemacht. Am Donnerstag und Freitag sind wir von Hoisdorf aus nach Hamburg gefahren. In Hamburg haben wir den Geschichtsort Stadthaus und das denk.mal Hannoverscher Bahnhof besucht.</p>
<p>Am Anfang des Workshops hat uns unsere Moderatorin gebeten zu überlegen: Was wollen wir mit unserem Podcast erreichen? Für wen wollen wir den Podcast machen?</p>
<p>Wir haben die Ergebnisse festgehalten:</p>
<ul>
<li>Wir wollen Geschichte interessant machen.</li>
<li>Wir wollen Wissen für alle.</li>
<li>Wir wollen über persönliche Geschichten sprechen.</li>
</ul>
<div id="attachment_37917" style="width: 610px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf_6232-scaled-e1753102448454.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37917" class="wp-image-37917" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf_6232-scaled-e1753102448454-300x181.jpg" alt="Eine weitere Gruppen-Situation in Hoisdorf. " width="600" height="363" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf_6232-scaled-e1753102448454-300x181.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf_6232-scaled-e1753102448454-1024x619.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf_6232-scaled-e1753102448454-768x464.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf_6232-scaled-e1753102448454-1536x929.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Workshop_Hoisdorf_6232-scaled-e1753102448454.jpg 1994w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-37917" class="wp-caption-text">Wir haben zusammen überlegt, wie wir Aufgaben verteilen und wie wir vorgehen.</p></div>
<p>Am Nachmittag haben wir mit der Redaktion andererseits geredet. Lukas und Nikolai von der Redaktion andererseits waren online zugeschaltet. In der Redaktion andererseits arbeiten Menschen mit Behinderungen und Menschen ohne Behinderung zusammen. Lukas und Nikolai haben erzählt, wie sie arbeiten und wie sie ihre Ziele erreichen. Sie sammeln Fakten. Sie prüfen Quellen sehr genau. Und sie fragen sich: Was ist wichtig? Und was ist nicht so wichtig?</p>
<p>Die Redaktion andererseits arbeitet mit bestimmten Regeln. Zum Beispiel verdienen alle das gleiche.</p>
<p>Eine andere Regel ist: Für die Redaktions-Arbeit gibt es bestimmte Rollen. Zum Beispiel gibt es Assistenten und Assistentinnen, Autoren und Autorinnen und es gibt Co-Autoren und Co-Autorinnen: Die Co-Autoren unterstützen die Autorinnen. Es arbeiten immer zwei Personen zusammen. Die Rollen wechseln je nach Projekt. Ein Projekt ist zum Beispiel ein Artikel, der über ein bestimmtes Thema neu geschrieben wird.</p>
<p>Die Regeln hat die Redaktion selbst erarbeitet. Sie gelten für alle.</p>
<p>Das hat uns gut gefallen.</p>
<p>Nach dem Treffen mit den beiden Kollegen aus der Redaktion andererseits, haben wir weiter an unserem Plan für den Podcast gearbeitet.</p>
<p>Wir haben uns die Ergebnisse unserer Mind-Map vom 4. Juni angeschaut. (Hinweis zum Bericht vom 4.6.)</p>
<p>Damals hatten wir die Themen gesammelt, die in dem Podcast vorkommen sollen.</p>
<p>Wir haben Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit drei Themen beschäftigen werden</p>
<ul>
<li>Eine Gruppe arbeitet am historischen Thema: Die Öffentlichkeit von Verbrechen in der NS-Zeit am Beispiel der Deportationen von Jüdinnen und Juden und Sinti und Roma in Hamburg.</li>
<li>Eine Gruppe arbeitet am Thema Inklusion und der Erinnerungskultur.</li>
<li>Eine Gruppe arbeitet an der Frage: „Was geht uns das heute an?“</li>
</ul>
<p>Wir haben vorgeschlagen, dass unser Podcast drei Folgen haben wird. Vielleicht werden es auch vier. Eher nicht fünf und sechs! Die Folgen sollen alle gleich aufgebaut sein. Jede Folge soll eine Begrüßung und eine Verabschiedung haben. Im Mittelteil geht es um unterschiedliche Themen. Es sollen mehrere Menschen zu hören sein. Es sollen nicht nur Menschen zu hören sein, die Geschichte studiert haben. Wir würden auch gern Zeitzeugen fragen. Zeitzeugen sind Menschen, die die Zeit damals erlebt haben und bereit sind, über die Zeit zu erzählen.</p>
<p>Jede Gruppe wird ein Drehbuch schreiben.</p>
<p>Außerdem haben wir auch lange über Sprache nachgedacht. Unser Podcast soll für alle Menschen gut verständlich sein. Die Sprache soll niemanden ausschließen. Die Sprache soll niemanden verletzen. Wir haben auch darüber nachgedacht, wie wir bei Interviews Antworten in einfacher Sprache erhalten. Und wir haben überlegt, was wir machen, wenn die Antworten schwere Wörter enthalten.</p>
<p>Danach haben wir noch Rollen und Aufgaben verteilt. Und wir haben uns Regeln gegeben.</p>
<p>Wir haben noch viele andere Aufgaben bestimmt: Eine Gruppe wird sich um die Musik kümmern, eine Gruppe wird einen Text für die Begrüßung schreiben, eine Gruppe wird für einfache Sprache verantwortlich sein, eine andere Gruppe kümmert sich um Werbung. Wir haben ein Redaktions-Team gebildet. Es wird sich jetzt regelmäßig online treffen.</p>
<p>Am Donnerstag und Freitag waren in Hamburg unterwegs. Wir waren im Geschichtsort Stadthaus in Hamburg und am denk.mal Hannoverscher Bahnhof.</p>
<p><strong>Was haben wir im Stadthaus erlebt?</strong></p>

<a href='https://ibb-d.de/ed_go_stadthaus-hamburg_4730/'><img decoding="async" width="246" height="300" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/Ed_GO_Stadthaus-Hamburg_4730-scaled-e1753102203290-246x300.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/Ed_GO_Stadthaus-Hamburg_4730-scaled-e1753102203290-246x300.jpg 246w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/Ed_GO_Stadthaus-Hamburg_4730-scaled-e1753102203290-841x1024.jpg 841w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/Ed_GO_Stadthaus-Hamburg_4730-scaled-e1753102203290-768x935.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/Ed_GO_Stadthaus-Hamburg_4730-scaled-e1753102203290-1261x1536.jpg 1261w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/Ed_GO_Stadthaus-Hamburg_4730-scaled-e1753102203290-1682x2048.jpg 1682w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/Ed_GO_Stadthaus-Hamburg_4730-scaled-e1753102203290.jpg 1920w" sizes="(max-width: 246px) 100vw, 246px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/ed_go_stadthaus_hamburg_6281/'><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6281-225x300.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6281-225x300.jpg 225w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6281-768x1024.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6281-1152x1536.jpg 1152w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6281-1536x2048.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6281-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>

<p>Wir haben das Stadthaus in Hamburg besucht.<br />
Heute ist dort eine Ausstellung über die Geschichte dieses Ortes.</p>
<div id="attachment_37892" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6280-scaled-e1753102149966.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37892" class="wp-image-37892" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6280-scaled-e1753102149966-300x188.jpg" alt="Blick in einen Ausstellungsraum. " width="600" height="376" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6280-scaled-e1753102149966-300x188.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6280-scaled-e1753102149966-1024x642.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6280-scaled-e1753102149966-768x481.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6280-scaled-e1753102149966-1536x962.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_GO_Stadthaus_Hamburg_6280-scaled-e1753102149966.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-37892" class="wp-caption-text">Es gibt viele und lange Texte und einige Fotos.</p></div>
<p>Wir haben uns viel Zeit genommen, um alles gut zu verstehen.<br />
Wir haben uns Texte vom Smartphone vorlesen lassen.<br />
Wir haben gefragt, wenn Wörter schwer waren.</p>
<p>Dabei haben uns zwei Historikerinnen vom Geschichtsort Stadthaus begleitet.</p>
<p>Wir haben auch den Seufzergang besucht.<br />
Das ist ein Tunnel im Gebäude. Früher mussten Gefangene dort durchgehen.<br />
Heute ist der Tunnel ein Ort der Erinnerung.</p>
<p>Man kann dort Stimmen hören von Menschen, die damals im Stadthaus gefangen waren.<br />
Sie erzählen von Angst, Gewalt – und vom Überleben.</p>
<p>Manche dieser Menschen haben überlebt und später von ihren Erfahrungen berichtet.<br />
Diese Erinnerungen sind in der Ausstellung zu hören oder zu lesen.</p>
<p><strong>Was haben wir über das Stadthaus erfahren?</strong></p>
<p>Das Stadthaus steht an der Stadthausbrücke – mitten in der Hamburger Innenstadt.<br />
Heute gibt es dort viele Geschäfte.</p>
<p>Früher – zwischen 1933 und 1943 – war das Stadthaus ein sehr wichtiger Ort für die Polizei.<br />
Auch die Geheime Staatspolizei (Gestapo) hatte dort Büros.</p>
<p>Von dort aus wurden viele Menschen verfolgt: Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Menschen, die gegen die Nazis waren, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, homosexuelle Menschen.</p>
<p>Viele dieser Menschen wurden festgenommen, verhört und geschlagen.<br />
Einige starben an der Gewalt.<br />
Die Polizei entschied auch, wer in ein Konzentrationslager musste.</p>
<p>Polizisten aus dem Stadthaus wurden in andere Länder geschickt.<br />
Dort waren sie an schlimmen Verbrechen beteiligt.</p>
<p><strong>Was wissen wir über die Deportationen?</strong></p>
<p>Wir haben auch über die Deportationen gesprochen.<br />
Das bedeutet: Menschen wurden gezwungen, mit Zügen wegzufahren – oft in Konzentrationslager.<br />
Dort mussten sie Zwangsarbeit leisten oder wurden getötet.</p>
<p>Rund 8.000 Menschen aus Hamburg und Norddeutschland wurden deportiert.</p>
<p>Wir wissen: Die Polizei und die Gestapo im Stadthaus hatten damit zu tun.<br />
Aber: Wir wissen noch nicht genau, wie viel im Stadthaus entschieden wurde.</p>
<p>Vielleicht wurden dort Listen mit Namen gemacht. Vielleicht auch Befehle.<br />
Aber vieles ist noch unklar.</p>
<p>Deshalb wollen wir weiter forschen.<br />
Wir wollen verstehen:<br />
Was genau ist im Stadthaus passiert?<br />
Wer hat was entschieden?</p>
<p><strong>Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit</strong></p>
<p>Die Polizei sagte den Menschen oft:<br />
„Ihr kommt an einen neuen Wohnort.“<br />
Aber das war gelogen.</p>
<p>Die Züge fuhren fast immer in Konzentrationslager.<br />
Viele der Menschen wurden dort ermordet.</p>
<p>Heute sagt man:<br />
Was damals im Stadthaus geplant oder vorbereitet wurde, war ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.</p>
<p>Nachmittags sind wir zu einem Gedenkort im Übersee-Quartier gegangen. Das ist in der neuen HafenCity. Neben dem neuen großen Einkaufszentrum stehen mehrere rötliche Tafeln aus Beton. Auf diesen Tafeln sind Männer, Frauen und Kinder zu erkennen. Die Tafeln erinnern an den Fruchtschuppen C. Dieser Fruchtschuppen C war damals eine Lagerhalle. Eigentlich wurde dort Obst gelagert. Die Nationalsozialisten haben dort Sinti und Roma eingesperrt. In dieser Lagerhalle mussten die Menschen auf ihre Verschleppung warten. Der neue Gedenkort wurde erst im Mai 2025 eröffnet. Er erinnert an dieses Verbrechen. Darüber haben zwei Historikerinnen von der Stiftung Hamburgische Gedenkstätten und Lernorte mit uns gesprochen.</p>
<p><strong>Hannoverscher Bahnhof</strong></p>
<div id="attachment_37907" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Hann_Bahnhof_6327-scaled-e1753102553279.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37907" class="wp-image-37907" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Hann_Bahnhof_6327-scaled-e1753102553279-261x300.jpg" alt="Blick auf eine lange Reihe von Tischen mit Glasabdeckung, unter denen sich Namenslisten befinden. " width="450" height="517" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Hann_Bahnhof_6327-scaled-e1753102553279-261x300.jpg 261w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Hann_Bahnhof_6327-scaled-e1753102553279-891x1024.jpg 891w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Hann_Bahnhof_6327-scaled-e1753102553279-768x882.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Hann_Bahnhof_6327-scaled-e1753102553279-1337x1536.jpg 1337w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Hann_Bahnhof_6327-scaled-e1753102553279-1782x2048.jpg 1782w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/07/ED_Hann_Bahnhof_6327-scaled-e1753102553279.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><p id="caption-attachment-37907" class="wp-caption-text">Das denk.mal Hannoverscher Bahnhof liegt im Lohse-Park und enthält viele Tafeln mit den Namen von Verschleppten.</p></div>
<p>Danach sind wir zu Fuß weiter zum denk.mal Hannoverscher Bahnhof gelaufen. Heute ist dort der Lohse-Park. In den Jahren 1940 bis 1945 wurden an diesem Ort Menschen in Güterwaggons gezwungen und weggebracht.</p>
<p>Die Bahngleise sind noch zu sehen. Man sieht aber auch, dass die Bahngleise schon lange nicht mehr genutzt werden.</p>
<p>Auf Tafeln am Bahnsteig sind viele Namen von Verschleppten aufgelistet. Wir haben Erinnerungen von Überlebenden gelesen und angehört. Es waren sehr viele Informationen. Manches, was wir gehört haben, hat uns sehr traurig gemacht. Es war emotional sehr schwer.</p>
<p>Wir haben darüber gesprochen, warum diese Erinnerungen für uns wichtig sind. Und wir haben überlegt, wie wir die Geschichte und unsere Gedanken in unserem Podcast erzählen können.</p>
<p>Wir haben uns gefragt, was die Menschen in der Nachbarschaft damals gesehen haben. Wir haben uns gefragt, ob sie anderen davon erzählt haben. Wir haben uns auch gefragt, warum sie nichts gemacht haben.</p>
<p>Wir haben sehr viel gelernt über die Verbrechen der Nationalsozialisten in Hamburg. Auch darüber, wie sie sich in den Straßen und an den Plätzen und zwischen den Menschen gezeigt haben. Menschen haben Widerstand gegen die Verbrechen geleistet. Aber die meisten waren nicht dagegen, sondern haben hingeschaut und waren dafür. Sehr viele haben weggeschaut.</p>
<p>Wir haben jetzt auch einen genaueren Plan, wie unser Podcast entstehen wird.</p>
<p>Folgt uns für weitere Informationen!</p>
<p>Alle Fotos: IBB gGmbH Dortmund</p>
<p>Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert gefördert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="Grafik mit den Logos der Fördermittelgeber und Projektpartner. " width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zusätzlicher Workshop im Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. in Hamburg</title>
		<link>https://ibb-d.de/zusaetzlicher-workshop-im-podcast-projekt-erinnerungs-d-i-n-g-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 12:05:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachbericht in einfacher Sprache Unser Thema: Wir sammeln Ideen für unseren Podcast Am 4. Juni 2025 war unser Team vom Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. in Hamburg. Wir haben einen zusätzlichen Workshop gemacht. Unser Ziel: Wir wollten unsere Ideen für den Podcast festhalten. Dafür haben wir eine große Mindmap gemacht. Mindmap bedeutet: Wir schreiben viele Gedanken zu unserem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachbericht in einfacher Sprache</strong></p>
<p>Unser Thema: Wir sammeln Ideen für unseren Podcast</p>
<p>Am 4. Juni 2025 war unser Team vom Podcast-Projekt <strong>Erinnerungs-D.i.N.G.</strong> in Hamburg.<br />
Wir haben einen zusätzlichen Workshop gemacht.</p>
<p>Unser Ziel: <strong>Wir wollten unsere Ideen für den Podcast festhalten.</strong><br />
Dafür haben wir eine große Mindmap gemacht.</p>
<p>Mindmap bedeutet:<br />
Wir schreiben viele Gedanken zu unserem Thema auf ein sehr großes Blatt Papier.<br />
Dabei sortieren wir unsere Gedanken und Ideen.<br />
So sieht man: Was gehört zusammen? Was ist wichtig?</p>
<p><strong>Unser historisches Thema: Die Öffentlichkeit von NS-Verbrechen</strong></p>
<p>In unserem Projekt geht es um ein schwieriges Thema:<br />
Die Verbrechen der Nationalsozialisten.<br />
Wir wollen wissen, wie sichtbar diese Verbrechen damals waren.<br />
Also: Was haben die Menschen gesehen – und was haben sie dann später verschwiegen?</p>
<p>Wir untersuchen diese Frage an einem Verbrechen:<br />
Die Deportationen von Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland.<br />
„Deportation“ bedeutet:<br />
Menschen wurden mit Gewalt weggebracht – meistens in Zügen.</p>
<p>Die Züge fuhren am Hannoverschen Bahnhof ab.</p>
<p>Der war nicht weit vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt.</p>
<p>Die Menschen wussten nicht, wohin die Fahrt geht.<br />
Viele wurden in Konzentrationslager gebracht.<br />
Dort wurden sie gequält oder getötet.</p>
<p>Diese Transporte fanden nicht im Geheimen statt.<br />
Viele Menschen haben sie gesehen.<br />
Deshalb sprechen wir von „Öffentlichkeit“.</p>
<p>Öffentlichkeit heißt:<br />
Die Verbrechen waren sichtbar. Auf der Straße. Am Bahnhof. Im Alltag.</p>
<p>Bei unserem Workshop haben wir die Zeit gut genutzt.</p>
<p>Wir haben uns an unsere bisherigen Überlegungen und Gespräche erinnert.<br />
Wir haben unsere Ideen für den Podcast gesammelt.<br />
Wir haben wichtige Gedanken aufgeschrieben.</p>
<p>Dafür haben wir uns im <strong>Geschichtsort Stadthaus Hamburg</strong> getroffen.<br />
Im Stadthaus war damals die Polizei der Nazis.<br />
Heute ist das Stadthaus ein Ort zum Nachdenken über die Vergangenheit und die Gegenwart. Ein Ort zum Lernen aus der Geschichte für jetzt.</p>
<p>Deswegen heißt das Stadthaus heute Geschichtsort Stadthaus.</p>
<p><strong>Unser Inklusionsthema</strong></p>
<p>Auf dem Workshop haben wir festgestellt: Wir müssen noch genauer abstimmen, was wir genau mit Inklusion in unserem Projekt meinen.</p>
<div id="attachment_37783" style="width: 234px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37783" class="wp-image-37783 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/06/Tafel_Erinnerungs-DiNG-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/06/Tafel_Erinnerungs-DiNG-224x300.jpg 224w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/06/Tafel_Erinnerungs-DiNG.jpg 305w" sizes="auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px" /><p id="caption-attachment-37783" class="wp-caption-text">Auf einer Tafel werden die Ergebnisse des Workshops auf farbigen Blättern festgehalten.</p></div>
<p>Wir verstehen:</p>
<ul>
<li>Inklusion ist ein großes Wort und ein wichtiges Ziel.</li>
<li>Inklusion ist auch wichtig für das Lernen aus der Geschichte.</li>
<li>Wir finden es gut, dass inzwischen immer mehr Menschen mit Behinderungen als Besucher und Besucherinnen von historischen Lernorten mitgedacht werden. Ein historischer Lernort ist ein Ort, an dem früher etwas Wichtiges passiert ist und an dem man heute etwas über die Geschichte lernen kann.</li>
</ul>
<p>Wir verstehen auch, dass wir nicht alle Barrieren abbauen können.</p>
<p>Für uns bedeutet Inklusion, dass wir im Team gut aufeinander achten: Wir sorgen dafür, dass wir einander gut verstehen. Wir denken: Jede Person ist gleichberechtigt und selbstbestimmt. Jede Person hört jeder Person zu. Wenn wir etwas nicht verstehen, fragen wir nach. Wir lernen, dass wir dafür Zeit, Geduld und Respekt füreinander brauchen.</p>
<p>Wir beschränken uns in unserem Projekt auf bestimmte Barrieren, damit wir uns konzentrieren können.</p>
<ul>
<li>In unserem Podcast geht es um Barrieren beim Verstehen und beim Sprechen.</li>
<li>Wir schauen: Was brauchen Menschen mit Lernschwierigkeiten, damit sie gut verstehen können?</li>
</ul>
<p>Wir fragen aber auch: Was brauchen Menschen, die schwer sprechen können? Was brauchen sie, damit andere sie gut verstehen können? So wollen wir von der Geschichte der Deportationen aus Hamburg erzählen: <strong>Einfach, verständlich, offen für alle.</strong></p>
<div id="attachment_37793" style="width: 266px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37793" class="wp-image-37793 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/06/Materialien_Erinnerungs_DiNG.jpg" alt="" width="256" height="195" /><p id="caption-attachment-37793" class="wp-caption-text">Blick auf einen Tisch mit Kabeln, Mikrophonen, Kopfhörern und Kaffeetassen.</p></div>
<p>Wir bereiten uns darauf vor, dass das nicht ganz einfach ist. Denn es gibt viel zu erzählen. Wir haben immer wieder neue Fragen. Viele Dinge sind miteinander verbunden. Die Beiträge im Podcast sollen aber nicht zu lang und nicht so kompliziert werden.</p>
<p>Unser Podcast soll so sein, dass möglichst viele Menschen gern zuhören <strong>und etwas verstehen.</strong></p>
<p><strong>So geht es jetzt weiter</strong></p>
<p>Die <strong>Mindmap</strong> aus Hamburg hilft uns jetzt bei der Planung.<br />
Wir werten sie aus.<br />
Dann überlegen wir:<br />
– Wie viele Podcast-Folgen machen wir?<br />
– Wer arbeitet an welchem Thema?<br />
– Wie bringen wir unsere Gedanken in eine gute Reihenfolge?</p>
<p><strong>Ein erfolgreicher Tag</strong></p>
<p>Der zusätzliche Workshop war wichtig für unser Projekt.<br />
Wir haben Ideen gesammelt, sortiert und dokumentiert.<br />
Wir haben miteinander gesprochen – offen, ernst und mit Respekt.<br />
Und wir haben gezeigt:<br />
<strong>Sich mit der Vergangenheit beschäftigen geht auch inklusiv.</strong></p>
<p>Auf unserem Foto oben zeigen wir Euch unsere bunte, volle und ein bisschen chaotische Mindmap.</p>
<p>Bleibt neugierig!</p>
<p>Alle Fotos: IBB gGmbH Dortmund</p>
<p>Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="Logos der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ), des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und von den beteiligten Partnerorganisationen und Unterstützern. " width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/inklusive-erinnerung-fuer-eine-starke-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie auf unserer Projektseite. </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Studienfahrt im Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. zur Gedenkstätte Buchenwald</title>
		<link>https://ibb-d.de/studienfahrt-im-projekt-erinnerungs-d-i-n-g-zur-gedenkstaette-buchenwald-in-einfacher-sprache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 16:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=37480</guid>

					<description><![CDATA[Unser Nachbericht in einfacher Sprache. Im Mai 2025 ist eine Gruppe von 14 Personen nach Buchenwald gereist. Buchenwald war früher ein Konzentrationslager. Im Konzentrationslager Buchenwald wurden viele Menschen von den Nationalsozialisten eingesperrt, gequält und getötet. Heute ist Buchenwald ein Ort des Erinnerns, Forschens und Gedenkens. Diese Fahrt war Teil des Projekts Erinnerungs-D.i.N.G. Die Abkürzung steht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Nachbericht in einfacher Sprache.</p>
<p>Im Mai 2025 ist eine Gruppe von 14 Personen nach Buchenwald gereist.<br />
Buchenwald war früher ein Konzentrationslager.<br />
Im Konzentrationslager Buchenwald wurden viele Menschen von den Nationalsozialisten eingesperrt, gequält und getötet.<br />
Heute ist Buchenwald ein Ort des Erinnerns, Forschens und Gedenkens.</p>
<p>Diese Fahrt war Teil des Projekts Erinnerungs-D.i.N.G.<br />
Die Abkürzung steht für: <strong>Für Demokratie – inklusives Nachdenken über Geschichte.</strong><br />
Im Projekt geht es um zwei Themen: Das erste Thema heißt „Öffentlichkeit der Verbrechen der Nazis am Beispiel der Deportationen von Jüdinnen und Juden und Sinti und Roma vom Hannoverschen Bahnhof in Hamburg aus“. Das zweite Thema heißt „Barrierefreiheit und Teilhabe in der Erinnerung an die Nazi-Verbrechen.“ Über dieses Projekt machen wir einen Podcast in einfacher Sprache.</p>
<p><strong>Wer dabei war</strong></p>
<p>Die Reisegruppe bestand aus 14 Personen.<br />
Elf von ihnen arbeiten fest im Projekt mit – sie sind zwischen 21 und 46 Jahre alt.<br />
Drei Personen gehören zum Organisationsteam.</p>
<p>In Buchenwald wurde die Gruppe empfangen von zwei Fachleuten:<br />
<strong>Franziska Bula</strong> und <strong>Tim Thonagel</strong>.<br />
Beide arbeiten in der Gedenkstätte Buchenwald.<br />
Sie kennen sich gut mit dem Thema Inklusion aus.<br />
Das heißt: Sie achten darauf, dass alle mitmachen können – egal welche Unterstützung jemand braucht.</p>
<div id="attachment_37541" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_14-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37541" class="wp-image-37541" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_14-scaled-e1748531946454-260x300.jpeg" alt="In einem etwa kniehohen Glas, das auf dem Boden im Seminarraum steht, sind weiße und orangene Kugeln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten damit ausdrücken, wie es ihnen in der Gedenkstätte geht. " width="200" height="231" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_14-scaled-e1748531946454-260x300.jpeg 260w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_14-scaled-e1748531946454-886x1024.jpeg 886w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_14-scaled-e1748531946454-768x887.jpeg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_14-scaled-e1748531946454-1330x1536.jpeg 1330w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_14-scaled-e1748531946454-1773x2048.jpeg 1773w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_14-scaled-e1748531946454.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-37541" class="wp-caption-text">Das Glas mit den weißen und orangenen Kugeln.</p></div>
<p><strong data-wp-editing="1">So sind wir gestartet</strong></p>
<p>Am Anfang ging es darum, wie es uns geht.<br />
Jede Person durfte erzählen oder zeigen:<br />
Bin ich müde? Neugierig? Unsicher?</p>
<p>Dazu haben wir farbige Kugeln benutzt:</p>
<ul>
<li>Weiße Kugel: Mir geht es gut.</li>
<li>Orange Kugel: Es geht so. Es ist schwierig.</li>
</ul>
<p>Die Methode hat geholfen:</p>
<p>Alle konnten sich zeigen, wie sie sind – ohne viele Worte.<br />
Das war gut für die Stimmung in der Gruppe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wir lernen die Piktogramme kennen</strong></p>
<div id="attachment_37531" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_11-e1748530705802.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37531" class="wp-image-37531" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_11-e1748530705802-300x119.jpeg" alt="In eine schwarze Holzleiste sind Rillen eingefräst, in die quadratische Holztafeln gestellt werden können. Die Holztafeln verdeutlichen stilisiert wichtige Begriffe wie Nationalsozialismus, Konzentrationslager und Volksgemeinschaft. So verdeutlichen diese Piktogramme den zeitlichen Ablauf der historischen Ereignisse - in diesem Beispiel von 1933 bis 1939. Im Vordergrund stehen drei Piktogramme. Auf dem ersten ist eine Figur in gestreifter Häftlingskleidung zu sehen (Häftling). Auf dem zweiten Piktogramm sieht man eine Figur in einer Polizeiuniform (SS). Auf dem dritten Piktogramm sieht man eine Figur mit einer Kamera vor dem Gesicht und einem Notizblock unter dem Arm (Berichterstattung). " width="600" height="237" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_11-e1748530705802-300x119.jpeg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_11-e1748530705802-1024x405.jpeg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_11-e1748530705802-768x303.jpeg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_11-e1748530705802-1536x607.jpeg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_11-e1748530705802.jpeg 2027w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-37531" class="wp-caption-text">Die Bilder auf dem Zeitstrahl zeigen, was nacheinander passiert ist.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein wichtiges Thema auf der Reise waren die Piktogramme.<br />
Das sind Holztafeln mit einfachen Bildern.</p>
<p>Die Bilder zeigen bestimmte Dinge aus der Zeit des Nationalsozialismus.<br />
Vorne sieht man das Bild. Hinten auf der Holztafel steht das schwierige Wort.</p>
<p>Das Bild hilft, das schwierige Wort zu verstehen.</p>
<p>Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Konzentrationslager</li>
<li>Volksgemeinschaft</li>
<li>SS (Das ist die Abkürzung von Schutz-Staffel. Das war eine gewalttätige Gruppe von Männern. Sie haben die Lager bewacht und Menschen umgebracht.)</li>
<li>Gedenkstätte</li>
<li>Häftling</li>
</ul>
<div id="attachment_37471" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_8-e1748531176410.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37471" class="wp-image-37471 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_8-e1748534014655-300x186.jpeg" alt="Ein Piktogramm steht in der so genannten Zeitschiene. Es symbolisiert eine liegende Blume. Pappkarten mit der handgeschriebenen Aufschrift &quot;Forschung&quot;, &quot;Gedenken&quot; und &quot;Bildung&quot; sind dazu gelegt. " width="300" height="186" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_8-e1748534014655-300x186.jpeg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_8-e1748534014655.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-37471" class="wp-caption-text">Ein Beispiel für die Arbeit mit den Piktogrammen: Die Holztafel dient als Einstieg in ein Gespräch. Ergebnisse werden auf Pappkarten festgehalten.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Bilder wurden gemeinsam mit Menschen mit Lernschwierigkeiten entwickelt.<br />
So konnte jede Person mitentscheiden, was verständlich ist.</p>
<p>Zusätzlich zu den Bildern gibt es es einen Zeitstrahl.</p>
<p>Er besteht aus mehreren Holzleisten mit Rillen.</p>
<p>Man legt die Holzleisten aneinander.<br />
Sie erinnern an Eisenbahngleise.<br />
Die meisten Opfer wurden in Eisenbahnwaggons deportiert.</p>
<p>Man steckt die Piktogramme in die Rillen &#8211; in der richtigen Reihenfolge von 1920 bis heute.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das haben wir mit den Piktogrammen gemacht</strong></p>
<div id="attachment_37456" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_5-e1748531143939.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37456" class="wp-image-37456 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_5-e1748534117345-300x188.jpeg" alt="Auf der quadratischen Holztafel sind drei Hallen abgebildet hinter zwei Reihen Stacheldrahtzahl. Die Tafel ist etwas größer als ein Bierdeckel und steht auf einem Ständer. Dies ist das Symbol für Konzentrationslager." width="300" height="188" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_5-e1748534117345-300x188.jpeg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_5-e1748534117345.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-37456" class="wp-caption-text">Auf der Holztafel sind Baracken abgebildet. Im Vordergrund sieht man Stacheldraht. Das ist das Piktogramm für Konzentrationslager.</p></div>
<p>Die Gruppe hat sich die Holztafeln genau angeschaut.<br />
Dann haben wir gemeinsam besprochen:<br />
Was sehen wir auf dem Bild?<br />
Was bedeutet das?<br />
Was wissen wir schon dazu?<br />
Dann haben wir das Wort auf der Rückseite gelesen.</p>
<div id="attachment_37553" style="width: 213px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_6_A-e1748532341950.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37553" class="wp-image-37553 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_6_A-e1748532341950.jpeg" alt="Eine anderes Piktogramm im Detail: Eine quadratische Holztafel zeigt einen stilisierten Menschen an einem Rednerpult mit einem Parteiabzeichen in Form einer Armbinde und darunter drei Menschen, die den rechten Arm in die Höhe recken - wobei nur der mittlere Mensch keine Armbinde trägt. " width="203" height="205" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_6_A-e1748532341950.jpeg 203w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_6_A-e1748532341950-150x150.jpeg 150w" sizes="auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px" /></a><p id="caption-attachment-37553" class="wp-caption-text">Die Holztafel zeigt einen Menschen an einem Rednerpult. Drei Menschen stehen davor. Alle strecken den rechten Arm in die Höhe.</p></div>
<p>So sind viele Gespräche entstanden.</p>
<p>Alle konnten mitreden – mit eigenem Wissen, mit Fragen, mit eigenen Gedanken.</p>
<p>Ein Teilnehmer sagte zu einem Bild:<br />
„Eine Figur macht den Hitlergruß, aber trägt keine Armbinde. Ich glaube, das ist ein Mitläufer.“<br />
Dann erklärte er: „Ich habe auch schon bei Sachen mitgemacht, die ich nicht gut fand. Weil ich dazugehören wollte.“</p>
<p>Viele fanden diese Erklärung sehr genau. Sie zeigt, dass Menschen heute ebenfalls Mitläufer sein können. Auch man selbst.</p>
<div id="attachment_37546" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_9.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37546" class="wp-image-37546 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_9-e1748853846970-300x246.jpeg" alt="Blick auf den Lageplan der Gedenkstätte Buchenwald, der die Anordnung der erhaltenen Gebäude und der nicht mehr erhaltenen Gebäude übersichtlich darstellt. Der Lageplan ist auf dem Außengelände der Gedenkstätte auf einer Tafel zu finden. " width="300" height="246" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_9-e1748853846970-300x246.jpeg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt_Buchenwald_9-e1748853846970.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-37546" class="wp-caption-text">Der Lageplan der Gedenkstätte Buchenwald.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Rundgang über das Gelände</strong></p>
<p>Danach ging die Gruppe raus auf das Gelände.<br />
Wir haben das ehemalige Häftlingsgelände besucht.<br />
Über viele Begriffe, die wir vorher mit den Piktogrammen gelernt hatten, konnten wir draußen weitersprechen.</p>
<p>Wir haben uns gefragt:</p>
<ul>
<li>Wie war das Lager aufgebaut?</li>
<li>Wie lebten die Menschen dort?</li>
<li>Wer bewachte sie?</li>
<li>Konnten sie fliehen?</li>
<li>Was wussten die Menschen aus der Nachbarschaft vom Lager?</li>
</ul>
<div id="attachment_37521" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_13.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37521" class="wp-image-37521 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_13-e1748853739448-300x218.jpeg" alt="Auf dem Häftlingsgelände mit Blick auf das Eingangstor der Gedenkstätte steht die Gruppe im Halbkreis vor einer Person, die etwas erläutert. " width="300" height="218" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_13-e1748853739448-300x218.jpeg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_13-e1748853739448.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-37521" class="wp-caption-text">Die Gruppe auf dem Häftlingsgelände mit Blick auf das Eingangstor.</p></div>
<p>Die Gruppe hat viele Eindrücke gesammelt.<br />
Franziska Bula und Tim Thonagel haben erklärt, aber es war kein Vortrag.<br />
Es war eher ein Gespräch – mit viel Raum für eigene Gedanken.</p>
<p><strong>Eine wichtige Botschaft</strong></p>
<p>Am Ende des Tages hat ein Teilnehmer einen Satz gesagt, der für viele sehr wichtig war:<br />
„Inklusion heißt – meine Zeit stimmt.“</p>
<p>Dieser Satz bedeutet:<br />
Jeder Mensch lernt in seinem eigenen Tempo.<br />
Es hilft, wenn genug Zeit da ist – für Gespräche, Pausen, Nachdenken und Gefühle.<br />
So kann sich jede und jeder mit dem Thema beschäftigen – auf die eigene Weise.</p>
<div id="attachment_37516" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_12-e1748531855833.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37516" class="wp-image-37516 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_12-e1748854691442-300x266.jpeg" alt="Ein Blick auf die Gruppe, die im Kreis entspannt auf dem Boden sitzt und einer Referentin zuhört, die neben einer Wandtafel steht." width="300" height="266" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_12-e1748854691442-300x266.jpeg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_12-e1748854691442.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-37516" class="wp-caption-text">Die Gruppe bei der Arbeit im Seminarraum der Gedenkstätte Buchenwald.</p></div>
<p>Der Satz bedeutet aber auch:<br />
Die Zeit, die wir gemeinsam haben, ist genau richtig.<br />
Wir schauen darauf, was möglich ist – Schritt für Schritt.<br />
Das gibt Sicherheit und schafft eine gute Stimmung in der Gruppe.</p>
<p>Franziska Bula und Tim Thonagel haben gesagt:<br />
Sie erleben selten Gruppen, die so aufmerksam miteinander und dem Besuch in einer Gedenkstätte umgehen.<br />
Sie haben gesagt: Wir lernen viel mit euch.</p>
<p>Wir lernen, dass es gut ist, darüber zu sprechen, was wir machen wollen. (Und nicht darüber zu sprechen, was wir alles nicht machen können!)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zweiter Tag: Täter, Mitläufer, Öffentlichkeit</strong></p>
<div id="attachment_37526" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_16-e1748530902237.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37526" class="wp-image-37526" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_16-e1748530902237-249x300.jpeg" alt="Im Hintergrund ist die so genannte Zeitschiene zu sehen mit den eingestellten Jahreszahlen 1933, 1937 und 1939. Zu den Jahreszahlen sind hölzerne Piktogramme zugeordnet. Zu den Piktogrammen, die Häftlinge und Bewacher symbolisieren, sind historische Fotos sortiert. Dies zeigt, wie mit den Piktogrammen gearbeitet wird. " width="300" height="361" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_16-e1748530902237-249x300.jpeg 249w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_16-e1748530902237.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-37526" class="wp-caption-text">Das Bild zeigt die Arbeit mit den Piktogrammen &#8222;Häftling&#8220;, &#8222;SS&#8220; und &#8222;Berichterstattung&#8220;. Es sind zusätzliche Fotos von Menschen aus der damaligen Zeit zu sehen.</p></div>
<p>Am zweiten Tag ging es um die Täter.<br />
Also die Menschen, die das Lager gebaut, bewacht oder mitgemacht haben.<br />
Und auch um die Frage:<br />
Wie viel wussten andere Menschen damals über das Lager?</p>
<p>Die Gruppe hat gelernt:<br />
Die Verbrechen waren nicht geheim.<br />
Viele Menschen haben die Häftlinge gesehen – auf der Straße, bei der Arbeit, beim Bau.<br />
Auch in der Stadt Weimar lebten viele Menschen, die davon wussten.<br />
Es gab auch Menschen, die Häftlinge verraten haben, wenn ihnen die Flucht aus dem Konzentrationslager gelungen war.<br />
Die Gewalt war an vielen Orten öffentlich zu sehen – sie sollte Angst machen und Macht zeigen.</p>
<p>Auch nach dem Krieg blieben viele Täter in der Gesellschaft – als Lehrer oder in anderen Berufen.<br />
Niemand sprach darüber.<br />
So blieben sie sichtbar, aber ihre Schuld wurde unsichtbar gemacht.<br />
Das nennt man auch: Verschweigen.</p>
<div id="attachment_37536" style="width: 778px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_10-e1748531015912.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37536" class="wp-image-37536 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_10-e1748531602268.jpeg" alt="Die Gruppe im Außengelände steht und sitzt im Kreis um Franziska Bula an der ehemaligen Tankstelle auf dem Karacho-Weg. Auf diesem Weg wurden Häftlinge bei ihrer Ankunft im KZ von SS- Männern zur Eile angetrieben, angeschrien, geschlagen und erniedrigt." width="768" height="389" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_10-e1748531602268.jpeg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Studienfahrt-Buchenwald_10-e1748531602268-300x152.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><p id="caption-attachment-37536" class="wp-caption-text">Franziska Bula berichtet an der ehemaligen Tankstelle auf dem Karacho-Weg: Auf diesem Weg wurden Häftlinge bei ihrer Ankunft im KZ von SS-Männern zur Eile angetrieben, angeschrien, geschlagen und erniedrigt.</p></div>
<p><strong>Das haben wir gelernt </strong></p>
<ul>
<li><strong>Alle Menschen brauchen Zeit.</strong> Besonders bei schweren Themen wie dem Nationalsozialismus.</li>
<li><strong>Piktogramme helfen beim Verstehen.</strong> Sie machen schwierige Begriffe sichtbar und besprechbar.</li>
<li><strong>Die Verbrechen waren öffentlich.</strong> Viele haben sie gesehen. Die meisten haben sich nicht gewehrt gegen die Verbrechen und die Gewalt. Die meisten Menschen im Deutschen Reich haben eher mitgemacht.</li>
<li><strong><strong><strong>Inklusion ist mehr als Mitmachen. </strong></strong></strong>Wenn wir Barrieren abbauen, lernen wir alle neu. Auch in der Erinnerung an den Nationalsozialismus.</li>
<li><strong>Einfach sprechen ist schwer.</strong> Zum Beispiel im Podcast. Aber es ist wichtig und lernbar.</li>
</ul>
<p>Das Projekt wird von der <a href="https://www.stiftung-evz.de/" target="_blank" rel="noopener">Stiftung EVZ</a> und <a href="https://kulturstaatsministerin.de/" target="_blank" rel="noopener">dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)</a> im Rahmen des Programms <a href="https://www.stiftung-evz.de/was-wir-foerdern/handlungsfelder-cluster/bilden-fuer-lebendiges-erinnern/jugend-erinnert-vor-ort-engagiert/" target="_blank" rel="noopener">JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert</a> gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="" width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/inklusive-erinnerung-fuer-eine-starke-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Mehr über das Projekt erfahren Sie auf unserer Projektseite. </a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Projektstart „Erinnerungs-D.i.N.G.“: Der erste Workshop</title>
		<link>https://ibb-d.de/projektstart-erinnerungs-d-i-n-g-der-erste-workshop/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 06:23:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Im April haben sich 15 junge Menschen mit und ohne Behinderung in Groß Väter getroffen. Das ist ein kleines Dorf in der Nähe von Berlin. Drei Tage lang habe die 15 Menschen Zeit miteinander verbracht, haben sich gut kennengelernt und zusammen gearbeitet. Es war der Auftakt für das neue Projekt „Erinnerungs-D.i.N.G.“ Das ist kurz für: „Für Demokratie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im April haben sich 15 junge Menschen mit und ohne Behinderung in Groß Väter getroffen. Das ist ein kleines Dorf in der Nähe von Berlin.</p>
<p>Drei Tage lang habe die 15 Menschen Zeit miteinander verbracht, haben sich gut kennengelernt und zusammen gearbeitet.</p>
<p>Es war der Auftakt für das neue Projekt „<strong>Erinnerungs-D.i.N.G.“ </strong>Das ist kurz für: „Für <strong>D</strong>emokratie – <strong>i</strong>nklusives <strong>N</strong>achdenken über <strong>G</strong>eschichte“.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2><strong>Darum geht es im Projekt</strong></h2>
<p>Junge Menschen mit und ohne Behinderung lernen zusammen über die Verbrechen im Nationalsozialismus am Beispiel der Stadt Hamburg.</p>
<p>Sie überlegen sich, wie die Geschichte erzählt werden kann, damit Menschen mit Lernschwierigkeiten auch verstehen, was damals passiert ist.</p>
<p>Gemeinsam entwickeln sie einen Podcast in einfacher Sprache. Ein Podcast ist eine Art Radiosendung – mit Interviews und Gesprächen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2><strong>So war der Ablauf beim ersten Treffen:</strong></h2>
<p>Vom 25. bis 27. April 2025 haben sich die 15 Teilnehmer und Teilnehmerinnen kennengelernt.</p>
<p>Sie kommen aus Kiel, Hannover, Mannheim, Hamburg und Berlin.</p>
<p>Sie gehen noch zur Schule, studieren oder arbeiten bereits.</p>
<p>Alle interessieren sich für die Erinnerung an den Nationalsozialismus.</p>
<p>Am Anfang war wichtig, sich zu verabreden: Wie können alle im Projekt gut miteinander reden und lernen?</p>
<p>In kleinen Gruppen haben sie Regeln gesammelt.</p>
<p>Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Alle Menschen verstehen unterschiedlich. Das ist in Ordnung.</li>
<li>Schwere Wörter müssen erklärt werden.</li>
<li>Wenn man nicht verstanden hat, darf man fragen. Das ist wichtig und sehr erwünscht.</li>
</ul>
<p>Danach haben sich alle das Projekt noch einmal genau angeschaut.</p>
<p>In neun Monaten wird es drei Workshops geben.</p>
<p>Eine Fahrt wird das Team in die Gedenkstätte Buchenwald machen.</p>
<p>Eine Fahrt geht nach Hamburg zum Hannoverschen Bahnhof und dem Geschichtsort Stadthaus.</p>
<p>Dazwischen wird es Online-Treffen geben.</p>
<p>Im Dezember soll der Podcast fertig sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Einstieg in das historische Thema haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen gemeinsam Bilder angeschaut.</p>
<p>Außerdem haben sie einen Text in einfacher Sprache über den Hannoverschen Bahnhof gelesen. Dieser Ort ist wichtig für das Projekt.</p>
<p>Sie haben über den Text diskutiert und gefragt, ob er einfach genug ist. Einige Wörter waren noch zu schwer und müssten noch besser erklärt werden (wie zum Beispiel &#8222;Rassisten&#8220; oder &#8222;Güterbahnhof&#8220;).</p>
<p>Sie haben dabei gelernt:</p>
<p>Im Nationalsozialismus wurden viele Menschen verfolgt. Das war eine schlimme Zeit in Deutschland von 1933 bis 1945.</p>
<p>Die Nationalsozialisten hatten die Macht.</p>
<p>Sie haben Menschen schlecht behandelt, verhaftet und sogar getötet – nur weil sie zu einer bestimmten Gruppe gehörten.</p>
<p>Besonders betroffen waren zum Beispiel Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma. Sinti und Roma leben schon lange in Europa. Viele von ihnen sprechen die Sprache Romanes. Auch sie wurden damals verfolgt.</p>
<p>Die Menschen wurden mit Zügen in Lager gebracht. Das nennt man Deportation. Viele dieser Menschen wurden dort ermordet oder mussten sehr schwer arbeiten.</p>
<p>In Hamburg war der Hannoversche Bahnhof ein wichtiger Ort für diese Deportationen.</p>
<p>Auch die Gestapo, eine geheime Polizei der Nazis, war daran beteiligt. Die Gestapo hat Menschen beobachtet, verhaftet und mit Gewalt in die Züge gebracht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_37241" style="width: 460px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Podcast_Erinnerungs-Ding_5702.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37241" class="wp-image-37241" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Podcast_Erinnerungs-Ding_5702.jpg" alt="Eine Teilnehmerin trägt Kopfhörer und hält ein Mikrofon in der Hand. Sie befragt eine andere Teilnehmerin, die ihr gegenüber sitzt. Dies war ein erster Versuch, wie Tonaufnahmen für den Podcast gesammelt werden können. " width="450" height="600" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Podcast_Erinnerungs-Ding_5702.jpg 480w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Podcast_Erinnerungs-Ding_5702-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><p id="caption-attachment-37241" class="wp-caption-text">Erster Test für den geplanten Podcast.</p></div>
<p>Am dritten und letzten Tag wurde das Thema Podcast behandelt.</p>
<p>Hierfür ist Annika Hirsekorn gekommen.</p>
<p>Sie arbeitet als Kuratorin und Kunst- und Kulturvermittlerin und ist eine Expertin für inklusive und partizipative Projekte.</p>
<p>Im Workshop haben alle überlegt:</p>
<ul>
<li>Welche Podcasts kennen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen?</li>
<li>Was macht einen Podcast gut verständlich?</li>
<li>Wie funktioniert ein Mikrofon?</li>
</ul>
<p>Alle haben ein Mikrofon ausprobiert. Dabei wurde auch viel gelacht. Manche Dinge waren schwierig. Aber alle haben gemeinsam viel gelernt.</p>
<h2></h2>
<h2>Ein gelungener Start</h2>
<p>Der Workshop war ein guter Anfang. Die Gruppe hat gut zusammengearbeitet. Es gab viele gute Ideen. Geschichte soll gemeinsam erinnert werden.</p>
<p>Wichtige Erkenntnisse waren:<br />
&#8211; Einfache Sprache hilft allen.<br />
&#8211; Die Erinnerung an die Nazi-Vergangenheit muss für alle verständlich sein.<br />
&#8211; Es braucht Zeit, Geduld und Respekt – vor allem die beiden letzten Dinge bringt das Team mit!</p>
<h2><strong>Das nächste Treffen</strong></h2>
<p>Am Samstag, 10. Mai 2025, trifft sich die Gruppe wieder. Die Gruppe fährt zur Gedenkstätte Buchenwald. Dort lernen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Piktogramme kennen. Das sind Bilder, die helfen, die Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald besser zu verstehen.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="Logos der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ), des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und von den  beteiligten Partnerorganisationen und Unterstützern. " width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/inklusive-erinnerung-fuer-eine-starke-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen auf unserer Projektseite.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einladung in einfacher Sprache: Wir starten einen Podcast über Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus in Hamburg</title>
		<link>https://ibb-d.de/einladung-in-einfacher-sprache-wir-starten-einen-podcast-ueber-verbrechen-in-der-zeit-des-nationalsozialismus-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2025 07:55:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Nazi-Zeit wurden viele Menschen verfolgt und ermordet. Aber was ist in Hamburg genau passiert? Was wussten die Menschen damals über die Verbrechen? Und was hat das heute noch mit uns zu tun? Darüber gibt es nur wenig Informationen in verständlicher Sprache. Viele Angebote sind nicht barrierefrei. Das wollen wir mit einem neuen Projekt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Nazi-Zeit wurden viele Menschen verfolgt und ermordet. Aber was ist in Hamburg genau passiert? Was wussten die Menschen damals über die Verbrechen? Und was hat das heute noch mit uns zu tun? Darüber gibt es nur wenig Informationen in verständlicher Sprache. Viele Angebote sind nicht barrierefrei. Das wollen wir mit einem neuen Projekt ändern!</p>
<h2>Darum geht es</h2>
<p>Junge Menschen mit und ohne Behinderung erforschen die Verbrechen der Nationalsozialisten. Gemeinsam erstellen sie über ihre Arbeit einen Podcast in einfacher Sprache.</p>
<p>Das Projekt heißt<strong> „Inklusive Erinnerung für eine starke Demokratie“</strong>. Der Podcast soll „<strong>Erinnerungs-D.i.N.G.“ </strong>heißen. Das ist kurz für: „Für <strong>D</strong>emokratie – <strong>i</strong>nklusives <strong>N</strong>achdenken über <strong>G</strong>eschichte“.</p>
<p><strong>Wann? </strong>1. April bis 31. Dezember 2025</p>
<h2>Mach mit!</h2>
<p>Bist du zwischen 18 und 30 Jahren alt? Und interessierst du dich für Geschichte? Dann melde dich bei uns! Du kannst uns eine <strong>E-Mail</strong>, <strong>Sprachnachricht</strong> über <strong>WhatsApp</strong> oder ein <strong>Video</strong> schicken.</p>
<ul>
<li>Wir suchen <strong>12 Personen</strong> (6 Personen mit Behinderung und 6 Personen ohne Behinderung).</li>
<li>Brauchst du besondere Unterstützung? Dann sag uns bitte Bescheid.</li>
<li>Die Teilnahme ist <strong>kostenlos.</strong></li>
<li><strong>Bewerbungsschluss:</strong> 21. April 2025</li>
<li><strong>E-Mail: </strong><a href="m&#97;&#105;&#x6c;&#x74;&#x6f;:&#101;&#114;&#x69;&#x6e;&#x6e;er&#117;&#x6e;&#x67;&#x73;-d&#105;&#110;&#x67;&#x40;&#x69;b&#98;&#45;&#x64;&#x6f;&#x2e;d&#101;">&#101;&#x72;&#105;&#x6e;&#110;&#x65;&#114;&#x75;&#110;&#x67;&#115;&#x2d;&#100;&#x69;&#110;&#x67;&#64;&#x69;&#98;&#x62;&#45;&#x64;&#111;&#x2e;&#100;&#x65;</a></li>
<li><strong>WhatsApp: </strong>0177 7383445</li>
</ul>
<h2>Wer macht das Projekt?</h2>
<p>Wir sind das <strong>IBB gGmbH Dortmund</strong> und der Verein <strong>IN-Gesellschaft e.V.</strong> aus Berlin. Wir setzen uns ein für mehr <strong>Inklusion</strong> und eine barrierefreie <strong>Erinnerungskultur</strong>. Außerdem werden wir unterstützt vom <strong>denk.mal Hannoverscher Bahnhof</strong> und dem <strong>Geschichtsort Stadthaus</strong>.</p>
<p>Wir bekommen Geld aus dem Programm „Jugend erinnert – engagiert“ von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. Darum ist die Teilnahme kostenlos. Bewirb dich jetzt und mach mit!</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-37151" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Logo-erinnerungsding-freigestellt-300x169.png" alt="" width="300" height="169" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Logo-erinnerungsding-freigestellt-300x169.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Logo-erinnerungsding-freigestellt-1024x576.png 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Logo-erinnerungsding-freigestellt-768x432.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Logo-erinnerungsding-freigestellt-1536x864.png 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Logo-erinnerungsding-freigestellt.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h2>Ablauf</h2>
<p>Das Projekt hat mehrere Teile. Es gibt Workshops, Reisen und Online-Treffen.</p>
<h3>1. Kennenlernen und Start</h3>
<ul>
<li><strong>Wann?</strong> 25. bis 27. April 2025</li>
<li><strong>Wo?</strong> Schorfheide bei Berlin (wahrscheinlich)</li>
<li><strong>Was?</strong> Alle treffen sich zum ersten Mal. Das Team lernt sich und das Projekt kennen. Das Team bespricht, was sie genau im Projekt machen möchten.</li>
</ul>
<h3>2. Lernen mit allen Sinnen</h3>
<ul>
<li><strong>Wann?</strong> 10. bis 11. Mai 2025</li>
<li><strong>Wo?</strong> Gedenkstätte Buchenwald in Thüringen</li>
<li><strong>Was?</strong> Alle probieren aus: Wie kann man leicht verständlich über die Zeit des Nationalsozialismus sprechen? Wie kann man schwierige Geschichte gut verstehen?</li>
</ul>
<h3>3. Besuch in Hamburg: Podcast planen und Geschichte erforschen</h3>
<ul>
<li><strong>Wann?</strong> 30. Juni bis 4. Juli 2025</li>
<li><strong>Wo?</strong> 2 Gedenk-Orte in Hamburg: „denk.Mal Hannoverscher Bahnhof“ und Geschichtsort Stadthaus</li>
<li><strong>Was?</strong>Das Team beginnt mit der Arbeit am Podcast. Alle planen die Inhalte.<br />
Außerdem erforscht das Team: Welche Verbrechen sind in der Zeit des Nationalsozialismus in Hamburg passiert? Was haben die Menschen damals über die Gewalt gedacht? Und wie erinnert man sich heute daran? Das Team macht Interviews und erste Aufnahmen.</li>
</ul>
<h3>4. Podcast produzieren</h3>
<ul>
<li><strong>Wann?</strong> September oder Oktober 2025</li>
<li><strong>Wo?</strong> Hamburg</li>
<li><strong>Was?</strong> Die Arbeit am Podcast geht weiter. Das Team schneidet die Aufnahmen. Alle sprechen über die Ergebnisse.</li>
</ul>
<h3>5. Online-Treffen</h3>
<p>Zwischen den Terminen vor Ort gibt es Online-Treffen. So bleibt das Team in Kontakt und alle können sich austauschen.</p>
<p>Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="Logos der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ), des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und von den beteiligten Partnerorganisationen und Unterstützern. " width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/inklusive-erinnerung-fuer-eine-starke-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie auf unserer Projektseite. </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten präsentiert neue Broschüre „Wege der Erinnerung“</title>
		<link>https://ibb-d.de/zentralstelle-zur-foerderung-von-gedenkstaettenfahrten-praesentiert-neue-broschuere-wege-der-erinnerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2025 16:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten außerschulischer Jugendgruppen bei der IBB gGmbH in Dortmund hat zum 27. Januar ihre neue Broschüre „Wege der Erinnerung“ veröffentlicht. Auf 70 Seiten enthält das Heft einen Rückblick auf die vergangenen acht Jahre der Förderung von Gedenkstättenfahrten von 2016 bis 2023 und lenkt den Blick auf die Weiterentwicklung der Erinnerungsarbeit. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-35496 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="199" height="96" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle.png 990w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /></p>
<p>Die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten außerschulischer Jugendgruppen bei der IBB gGmbH in Dortmund hat zum 27. Januar ihre neue Broschüre „Wege der Erinnerung“ veröffentlicht. Auf 70 Seiten enthält das Heft einen Rückblick auf die vergangenen acht Jahre der Förderung von Gedenkstättenfahrten von 2016 bis 2023 und lenkt den Blick auf die Weiterentwicklung der Erinnerungsarbeit.</p>
<p>Seit der Anerkennung der IBB gGmbH Dortmund als Zentralstelle im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend konnten in den Jahren 2016 bis 2023 fast 1.000 Gedenkstättenfahrten finanziell gefördert werden.</p>
<p>Auschwitz ist als Symbolort des Holocaust weiterhin das am häufigsten angesteuerte Ziel. Gleichzeitig gibt es inzwischen ein wachsendes Interesse an weniger bekannten Erinnerungsorten über Polen und Deutschland hinaus. Die Zentralstelle hat hierzu mit ihrem Begleitprogramm aktiv beigetragen und Impulse vermittelt zur Erschließung neuer Ziele für Gedenkstättenfahrten (z.B. Stutthof in Polen oder Westerbork in den Niederlanden) sowie neuer Zielgruppen (z. B. Fußballfans oder Menschen mit Handicaps).</p>
<blockquote><p>„Geschichtsbewusstsein und der Stellenwert von Erinnerung innerhalb einer Gesellschaft haben viele Facetten und befinden sich in einem permanenten Wandel“,</p></blockquote>
<p>zitiert die Broschüre Elke Gryglewski, Leiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen.</p>
<p>Die Broschüre „Wege der Erinnerung“ beschreibt diesen Wandel und schildert Gedenkstättenfahrten aus den verschiedenen Perspektiven eines Mitarbeiters einer Gedenkstätte, einer Teamerin und der Zentralstelle. Zoe Stupp und Susanne Becker, Referentinnen der Zentralstelle, zeichnen insbesondere die langsame Öffnung der deutschen Erinnerungskultur seit den 1950er Jahren nach und skizzieren die aktuellen Herausforderungen einer inhaltlichen Weiterentwicklung. Ihre zentrale Schlussfolgerung lautet:</p>
<blockquote><p>„Für eine zukunftsfähige Erinnerungskultur, die nicht in reine Ritualisierung verkommt, benötigt es bei allen Akteur*innen, von Politik über Schulen und Ehrenamtlichen, das Verständnis einer inklusiven Erinnerungskultur.“</p></blockquote>
<p>Die Broschüre ist als Online- und Print-Version erhältlich.</p>
<p>Die kostenlose Printversion können Sie anfordern mit einer E-Mail an <a href="mailto:info&#64;kjp-gedenkst&#97;&#101;&#116;&#116;&#101;&#110;&#102;&#97;&#104;&#114;&#116;&#101;&#110;&#46;&#100;&#101;" target="_blank" rel="noopener">info&#64;kjp&#45;&#103;&#101;&#100;&#101;&#110;&#107;&#115;&#116;&#97;&#x65;&#x74;&#x74;&#x65;&#x6e;&#x66;&#x61;&#x68;&#x72;&#x74;&#x65;&#x6e;&#x2e;&#x64;&#x65;</a>.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/IBB-Wege-der-Erinnerung_2025.pdf" target="_blank" rel="noopener">Außerdem steht sie als pdf-Datei hier zum Download bereit. (6MB)</a></p>
<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/" target="_blank" rel="noopener">Mehr über die Arbeit der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten außerschulischer Jugendgruppen erfahren Sie hier.</a></p>
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		<title>IBB gGmbH Dortmund lädt ein zur inklusiven Tagung:  Vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-ggmbh-dortmund-laedt-ein-zur-inklusiven-tagung-vielfaeltige-erinnerungskultur-in-der-praxis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2024 07:29:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie können Gedenkstättenfahrten zu einer inklusiveren Erinnerungskultur beitragen, die wirklich alle Menschen erreicht und niemanden ausgrenzt? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Tagung vom 12. bis 14. September 2024 in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund lädt Interessierte mit und ohne Behinderung zur Teilnahme ein. Der Titel der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie können Gedenkstättenfahrten zu einer inklusiveren Erinnerungskultur beitragen, die wirklich alle Menschen erreicht und niemanden ausgrenzt? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Tagung vom 12. bis 14. September 2024 in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund lädt Interessierte mit und ohne Behinderung zur Teilnahme ein.</p>
<p>Der Titel der Tagung lautet: „Vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis – Gedenkstättenfahrten mit Blick auf verdrängte Verfolgtengruppen“. Dabei geht es um verschiedene Personengruppen, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden und heute seltener zum Thema gemacht werden auf Gedenkstättenfahrten, wie zum Beispiel Menschen mit Behinderungen, queere Menschen oder als “asozial“ Verfolgte.</p>
<p>Die Tagung richtet sich an alle Interessierten aus der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit, die Gedenkstättenfahrten organisieren oder organisieren möchten. Vor dem offiziellen Programmbeginn haben alle Interessierten die Möglichkeit, die KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu besichtigen. Im Tagungsverlauf steht dann besonders die Frage im Mittelpunkt, wie Gedenkstättenfahrten für Menschen mit und ohne Behinderungen interessant und methodisch abwechslungsreich gestaltet werden können. Die Tagungsräume sind barrierefrei zugänglich. Eine Führung in Einfacher Sprache ist geplant. Bei Bedarf kann auch eine Übersetzung in die deutsche Gebärdensprache angeboten werden.</p>
<p>Die Teilnahme kostet regulär 100 Euro inklusive Unterbringung bzw. ermäßigt 75 Euro (nach Selbsteinschätzung) und 45 Euro bzw. ermäßigt 25 Euro ohne Unterbringung. Die Anreise nach Hamburg muss selbst organisiert werden. Anmeldeschluss ist am 17. Juli 2024.</p>
<p>Die Veranstaltung wird organisiert von der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten bei der IBB gGmbH in Dortmund in Zusammenarbeit mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Die Tagung wird finanziell gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.</p>
<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie hier.</a></p>
<p>Unser Beitragsfoto (oben) finden Sie übrigens auch auf Instagram auf dem Channel der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten (@zentralstelle_gsf).</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Steigende Nachfrage nach Förderung von Gedenkstättenfahrten</title>
		<link>https://ibb-d.de/steigende-nachfrage-nach-foerderung-von-gedenkstaettenfahrten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2024 05:29:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Für 2024 werden wieder mehr Gedenkstättenfahrten in der außerschulischen Jugendarbeit geplant. Darauf macht die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten zum Tag der Befreiung am 8. Mai aufmerksam. Die dritte und vierte Generation nach dem Holocaust zeigt ein steigendes Interesse an Fahrten zu historischen Orten und verarbeitet die Eindrücke oftmals in kreativen neuen Formaten der Erinnerungskultur. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für 2024 werden wieder mehr Gedenkstättenfahrten in der außerschulischen Jugendarbeit geplant. Darauf macht die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten zum Tag der Befreiung am 8. Mai aufmerksam. Die dritte und vierte Generation nach dem Holocaust zeigt ein steigendes Interesse an Fahrten zu historischen Orten und verarbeitet die Eindrücke oftmals in kreativen neuen Formaten der Erinnerungskultur.</p>
<p>Für das laufende Jahr 2024 sind bereits 220 Fahrten beantragt. Im Jahr 2023 konnten nach einem Pandemie-bedingten Rückgang in den Vorjahren insgesamt 219 Gedenkstättenfahrten aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit mehr als 1,3 Millionen Euro bezuschusst werden.</p>
<p>Seit 2019 werden Gedenkstättenfahrten außerschulischer Jugendgruppen im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend erinnert“ gefördert. Gedenkstättenfahrten ergänzen und vertiefen das schulische Wissen über den Nationalsozialismus und den Holocaust eindrucksvoll. Im Jahr 2023 besuchten mehr als 4000 Jugendliche und junge Erwachsene historische Orte des Holocaust. Auschwitz war erneut der am häufigsten gewählte Zielort mit 158 Fahrten gefolgt von Buchenwald mit 15 und Majdanek mit elf Fahrten.</p>
<blockquote><p>„In unseren Methodenfortbildungen und Netzwerktreffen arbeiten wir auch zu anderen historischen Lernorten, da die Gedenkstätte Auschwitz bereits sehr stark besucht ist“,</p></blockquote>
<p>sagt Zoe Stupp, Referentin der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten, die bereits seit 2016 bei der IBB gGmbH in Dortmund angesiedelt ist.</p>
<blockquote><p>„Auch in Majdanek, Treblinka, Theresienstadt oder in den Gedenkstätten in Deutschland können interessante und didaktisch anspruchsvolle Programme gestaltet werden, die den individuellen Bedürfnissen der Gruppen gerecht werden.“</p></blockquote>
<p>So können Jugendliche und junge Erwachsene vielfach mit historischen Dokumenten arbeiten und Spuren zu ihren aktuellen Wohn- oder Herkunftsorten entdecken.</p>
<h3><strong>Dritte und vierte Generation nach dem Holocaust entwickelt kreative Formen der Erinnerungskultur </strong></h3>
<p>In vielen Fällen entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer inspiriert von den Eindrücken ihrer Gedenkstättenfahrt kreative Formen der Erinnerungskultur. So sind bereits Videos, Podcasts und Ausstellungen entstanden. Jugendliche organisieren Lesungen, veröffentlichen Comics und gestalten Social-Media-Beiträge.</p>
<blockquote><p>„Wir beobachten mit großem Interesse, dass junge Menschen unter dem starken Eindruck ihrer Gedenkstättenfahrt auch ein weit über die Fahrt hinausgehendes Engagement entwickeln“,</p></blockquote>
<p>sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH in Dortmund. So pflegen Jugendliche Kriegsgräber, engagieren sich gegen Antisemitismus oder als Zweitzeugen.</p>
<blockquote><p>„Dabei werden im Sinne einer multiperspektivischen Erinnerungskultur alle in unserer postmigrantischen Gesellschaft vorhandenen Erfahrungen reflektiert.“</p></blockquote>
<p>Die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten unterstützt Interessierte mit Seminaren und Vernetzungstreffen. Für den 12. bis 14. September 2024 ist eine Konferenz in der Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg geplant zum Thema „Vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis – partizipative Gedenkstättenfahrten mit Blick auf verdrängte Verfolgtengruppen“.</p>
<p><a href="http://www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de" target="_blank" rel="noopener">Nähere Informationen unter www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>„Jugend erinnert“: Jugendliche berichten Ministerin Baerbock, Ministerin Lisa Paus und Kulturstaatsministerin Claudia Roth in Sachsenhausen über die Förderung von Gedenkstättenfahrten</title>
		<link>https://ibb-d.de/5-jahre-jugend-erinnert-jugendliche-berichten-ministerin-baerbock-ministerin-lisa-paus-und-kulturstaatsministerin-claudia-roth-in-sachsenhausen-ueber-die-foerderung-von-gedenkstaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2024 11:58:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei einer Begegnung mit Außenministerin Annalena Baerbock, Bundesjugendministerin Lisa Paus und Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten am heutigen Dienstag, 23. April 2024, in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen Beispiele ihrer Beiträge zum Programm „Jugend erinnert“ präsentiert. Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Raum Berlin-Brandenburg, Bremen und Sachsen-Anhalt haben in einem World-Café die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Begegnung mit Außenministerin Annalena Baerbock, Bundesjugendministerin Lisa Paus und Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat die <a href="http://www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de" target="_blank" rel="noopener">Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten</a> am heutigen Dienstag, 23. April 2024, in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen Beispiele ihrer Beiträge zum Programm „Jugend erinnert“ präsentiert.</p>
<p>Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Raum Berlin-Brandenburg, Bremen und Sachsen-Anhalt haben in einem World-Café die Ergebnisse ihrer Gedenkstättenfahrten in den vergangenen drei Jahren vorgestellt. In persönlichen Gesprächen konnten sie den Ministerinnen schildern, welche Eindrücke sie aus den Gedenkstättenfahrten gewonnen haben und welches Engagement aus ihrer Teilnahme erwachsen ist.</p>
<blockquote><p>„Nur wenige Jugendliche und junge Erwachsene können noch aus dem Erfahrungswissen von Zeitzeugen in ihrer Verwandtschaft oder ihrem Umfeld schöpfen“,</p></blockquote>
<p>sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund.</p>
<blockquote><p>„Gedenkstättenfahrten als eine pädagogisch begleitete Auseinandersetzung mit der NS-Zeit und dem Holocaust werden daher immer wichtiger. Das Feedback der Teilnehmenden zeigt uns, welch tiefgehenden Eindruck die Gedenkstättenfahrten bei ihnen hinterlassen und wie sich ihr Blick auf die Herausforderungen der Gegenwart verändert und ihre Bereitschaft sich zu engagieren erhöht.“</p></blockquote>
<p>Im Umfeld des Jahrestags der Befreiung des <a href="https://www.sachsenhausen-sbg.de/" target="_blank" rel="noopener">KZ Sachsenhausen</a> unterstreicht die Veranstaltung die Bedeutung der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus für die Gestaltung einer lebendigen Demokratie und einer friedlichen Zukunft. Das Programm „Jugend erinnert“, das 2018 initiiert wurde, erhielt ein gemeinsames Logo.</p>
<p>Verschiedene Jugendgruppen stellten gemeinsam mit Akteuren aus Gedenkstätten und Bildungsorganisationen ihre Beiträge im Rahmen dieser Begegnung vor, darunter drei Jugendgruppen, deren Gedenkstättenfahrten über die Zentralstelle beim IBB Dortmund gefördert werden konnten:</p>
<p>Teilnehmende aus dem Raum Halle an der Saale berichten über ihre Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz vom 12. bis 16. Februar 2022: Die Jugendlichen hatten sich im Rahmen des bereits mehrfach ausgezeichneten Geschichtsprojekts „Tagebuch der Gefühle“ mit der NS-Zeit beschäftigt und ihre Eindrücke in Zeichnungen und Videos festgehalten. Die kreativen Ergebnisse werden in öffentlichen Veranstaltungen an Gleichaltrige weitergegeben.</p>
<p style="text-align: right;">Ansprechpartner: Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt e.V.</p>
<p>25 Jugendliche aus dem Freiwilligen Sozialen Jahr und Bundesfreiwilligendienst aus dem Raum Berlin-Brandenburg berichten über ihre Gedenkstättenfahrt nach Kulmhof und Łódź vom 23. bis 30. Juli 2023. Die Jugendlichen haben teilweise selbst Fluchterfahrungen. Im Gespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Dr. Leon Weintraub und bei der Auseinandersetzung mit Biografien und historischen Quellen erhielten sie einen tiefgreifenden Einblick in das jüdische Leben während des Nationalsozialismus und in die Bedeutung einer aktiven Erinnerungskultur.</p>
<p style="text-align: right;">Ansprechpartner: Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V.</p>
<p>22 Jugendliche aus dem Raum Bremen, die gemeinsam eine Berufsschule besuchen, berichten über ihre Gedenkstättenfahrt nach Terezin, Lidice und Prag in Tschechien vom 12. bis 16. Februar 2024. Besuche von Gedenkstätten, Mahnmalen und Synagogen sensibilisierten für Diskriminierung und inspirierten die Teilnehmenden, ihre Erfahrungen zu teilen und Teil einer aktiven Erinnerungskultur zu werden. Die Organisatoren heben die Bedeutung inklusiver Bildungsangebote für Jugendliche aller Bildungswege hervor und die Notwendigkeit, innovative Methoden wie Whiteboard Animation Videos einzusetzen.</p>
<p style="text-align: right;">Ansprechpartner: Lidicehaus Bremen</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34923 alignright" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-146x300.jpg" alt="" width="146" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-146x300.jpg 146w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-497x1024.jpg 497w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-768x1582.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-746x1536.jpg 746w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-994x2048.jpg 994w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-scaled.jpg 1243w" sizes="auto, (max-width: 146px) 100vw, 146px" />Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB gGmbH) ist seit 2016 Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten im Auftrag des<a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/jugendbildung/foerderprogramm-jugend-erinnert--238254" target="_blank" rel="noopener"> Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend</a>. Aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes und seit 2019 zusätzlich aus Mitteln des Auswärtigen Amtes werden Gedenkstättenfahrten außerschulischer Jugendgruppen gefördert. Zudem organisiert die Zentralstelle auch Netzwerktreffen und Fortbildungen für Begleitpersonen von Jugendgruppen.</p>
<p>Die Nachfrage nach Fördermitteln für Gedenkstättenfahrten ist stetig gewachsen. Im Jahr 2017 wurden 91 Gedenkstättenfahrten gefördert, 2019 bereits 180. Nach der Corona-bedingten Verringerung der Fahrten in den Jahren 2020 und 2021 stieg die Zahl der geförderten Fahrten im Jahr 2022 wieder auf 168 und erreichte 2023 mit 219 Fahrten einen vorläufigen Höhepunkt. Insgesamt ermöglichte das Programm „Jugend erinnert“ in den Jahren 2019 bis 2023 rund 15.000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch mehrtägige Gedenkstättenfahrten eine intensive Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus.</p>
<p>Die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten deckt mit den Fördermitteln für außerschulische Jugendgruppen nur einen Teilaspekt im Programm „Jugend erinnert“ ab. Weitere Angebote zur Erinnerungsarbeit werden aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.</p>
<p>Für weitere Informationen folgen Sie gern unserem Instagram-Kanal @zentralstelle_gsf und dem Hashtag #jugenderinnert.</p>
<p><u>Gedenkstättenfahrten, wie junge Teilnehmende sie sehen</u></p>
<blockquote><p><strong> </strong>„Während der ganzen Reise fragte ich mich, wie aus normalen Menschen Mörder wurden. […] Durch aufmerksame Teilnahme an den Workshops und den Führungen konnte ich mehr oder weniger nachvollziehen, wie das alles passieren konnte. Daraufhin war für mich auch klar, dass es unsere Aufgabe ist, die Vergangenheit in Gedenken zu bewahren, um solche potenzielle Angriffe auf unsere Demokratie zu beseitigen.“</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">Moussa, Teilnehmer der Fahrt des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg<br />
ins ehemalige Ghetto Litzmannstadt und Vernichtungslager Kulmhof im Juli 2022</p>
<blockquote><p>„Die Lehren aus dieser furchtbaren Zeit sind heute relevanter denn je. Sie erinnern uns daran, wie wichtig es ist, gegen Diskriminierung, Hass und Ungerechtigkeit aufzustehen, selbst wenn es unbequem ist. Zivilcourage bedeutet nicht nur, sich in gefährlichen Situationen einzusetzen, sondern auch Alltagsmomente zu erkennen, in denen man Stellung beziehen kann. Es geht darum, Werte wie Menschlichkeit, Toleranz und Respekt zu verteidigen und sich nicht von der Masse oder von autoritären Kräften beeinflussen zu lassen.“</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">Tobias, Teilnehmer der Fahrt des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg<br />
ins ehemalige Ghetto Litzmannstadt und Vernichtungslager Kulmhof im Juli 2023</p>
<p>Nähere Informationen unter <a href="http://www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de">www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de</a> und unter <a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/jugendbildung/foerderprogramm-jugend-erinnert--238254" target="_blank" rel="noopener">https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/jugendbildung/foerderprogramm-jugend-erinnert&#8211;238254</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Abschluss-Meetings im Projekt &#8222;Erinnern &#8211; inklusiv&#8220;: Mit Videos, Audios und Tastführungen Barrieren abbauen in Gedenkstätten</title>
		<link>https://ibb-d.de/abschluss-meetings-im-projekt-erinnern-inklusiv-mit-videos-audios-und-tastfuehrungen-barrieren-abbauen-in-gedenkstaetten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2024 17:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern-inklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=34740</guid>

					<description><![CDATA[Mit dringenden Appellen für eine inklusive Öffnung von Gedenkstätten und Erinnerungsorten endete das Projekt „Erinnern – inklusiv“ in zwei Online-Meetings am Donnerstag, 21. März 2024, ab 11 und ab 17 Uhr: „Es geht ja nicht nur um die Menschen mit sichtbaren Behinderungen“, sagte Linus Bade, einer der jüngsten Referenten, selbst betroffener Inklusions-Aktivist. „Es geht um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dringenden Appellen für eine inklusive Öffnung von Gedenkstätten und Erinnerungsorten endete das Projekt „Erinnern – inklusiv“ in zwei Online-Meetings am Donnerstag, 21. März 2024, ab 11 und ab 17 Uhr: „Es geht ja nicht nur um die Menschen mit sichtbaren Behinderungen“, sagte Linus Bade, einer der jüngsten Referenten, selbst betroffener Inklusions-Aktivist. „Es geht um viel mehr Menschen, denn etwa jeder zehnte in Deutschland ist schwerbehindert.“ Für alle, die nicht oder nicht gut sehen, hören, lesen oder gehen können, sollten Gedenkstättenbesuche zur Erinnerung an die NS-Zeit möglich sein, sagte er und fragte:</p>
<blockquote><p>„Wer darf entscheiden, wer eine Gedenkstätte besuchen darf und wer nicht?“</p></blockquote>
<p>Wie die Angebote einer Gedenkstätte erweitert werden sollten, um eine inklusive Öffnung zu erreichen, hatten die Workshop-Teams in den vergangenen 15 Monaten am Beispiel des ehemaligen Konzentrationslagers Stutthof untersucht und erste Prototypen entwickelt. Sie standen im Mittelpunkt der Präsentationen beim Abschluss-Meeting. Entstanden sind:</p>
<ul>
<li><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/DE_Besucherservice.pdf" target="_blank" rel="noopener">Inklusiver Ratgeber für einen inklusiven Besucherservice</a></li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ly1YNWgb4bg" target="_blank" rel="noopener">Zwei Videos in deutscher und polnischer Gebärdensprache</a></li>
<li>Vier Texttafeln in einfacher Sprache auf Deutsch und Polnisch und</li>
<li>eine Tastführung für Blinde</li>
</ul>
<p>Die Workshops wurden dabei jeweils von zwei Personen mit und ohne Behinderung geleitet, die bei den beiden Abschlusspräsentationen auch von ihren Erfahrungen berichteten. „Es war viel Arbeit und es war sehr wichtig, dass wir mitarbeiten“, resümierte Hannah Kiesbye, Workshop-Leiterin mit Down-Syndrom, die die deutschen Audio-Files eingesprochen hat. „Es hat mir richtig viel Spaß gemacht.“</p>
<p>Kaja Lorenc, seit ihrer Geburt allmählich erblindet, hatte an allen drei inklusiven Gedenkstättenfahrten teilgenommen und die Tastführung initiiert und mit dem Team entwickelt: „Ich möchte einfach gern teilhaben an der Welt – aber konkrete Hinweise, was einen Gedenkstättenbesuch für Blinde besser macht, gibt es bisher meines Wissens in Polen noch nicht.“ So entstand neben der konkreten Tastführung eine Liste mit 20 Punkten, die auch an anderen Erinnerungsorten umgesetzt werden könnten. Ihr Tandem-Partner, ein deutschsprachiger Guide des Museums Stutthof, ließ keinen Zweifel: „Zu erfahren, was alles für Blinde fehlt, war für mich ein Schock-Erlebnis! Diese Begegnung hat mir die Augen und Ohren geöffnet! Wir brauchen unbedingt mehr Schulungen in dieser Hinsicht.“</p>
<p>„Es gab viele hohe Hürden im Museum und auch im Projekt“, sagte Annika Hirsekorn vom Projektpartner Schwarzberg e.V. Berlin: „Inklusive Projekte müssen unbedingt inklusiv, also zusammen mit Betroffenen, bearbeitet werden und dies kostet einfach Zeit und auch immer wieder Geld für Übersetzungen und Unterstützung!“ Die inklusive Zusammenarbeit sei von großer Bedeutung: „Es fehlt vor allem Hintergrundwissen über die vielfältige Gruppe der Gehörlosen“, bemerkte Marc Zaurov, tauber Historiker, der das Projekt „Erinnern – inklusiv“ im Juni mit einem Vortrag über die Geschichte der Gehörlosen in der NS-Zeit bereichert hatte. So müsse die Sicht der Hörenden auf taube Menschen verändert werden. Es sei den wenigsten Hörenden bewusst, dass die deutsche Gebärdensprache seit 2002 als eigenständige Sprache anerkannt ist, die polnische Gebärdensprache seit 2012, ergänzte Claudia Kermer. Videos in Gebärdensprache sollten immer auch von Muttersprachlern gebärdet werden.</p>
<p>„Wir haben auch für die Planung unserer neuen Ausstellung im Museum Stutthof sehr viel dazugelernt“, sagte Ewa Malinowska, Leiterin der Bildungsabteilung des Museums Stutthof. Zwar ist eine barrierefreie Gestaltung von Erinnerungsorten auch in Polen bereits Pflicht. Doch Barrieren, wie sie die bisher übliche Sprache in Ausstellungen enthält, oder auf welche Barrieren taube oder blinde Menschen in der Ausstellung oder auf dem Gelände stoßen, habe erst der Austausch im deutsch-polnischen Projekt deutlicher werden lassen.</p>
<p>Dolmetscherinnen und Dolmetscher für Gebärdensprache und Lautsprache sorgten in den beiden Meetings für eine gute Verständigung unter den jeweils rund 60 Teilnehmenden aus Deutschland und Polen.</p>
<p>„Dieses Projekt hat uns Grenzen überwinden lassen und es hat uns alle näher zusammengebracht“, resümierte Constanze Stoll, Projektkoordinatorin der IBB gGmbH Dortmund. „Es hat gezeigt: Inklusion ist ein Prozess. Sie dient allen Menschen. Und man kann jederzeit und überall anfangen.“ Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den beiden Online-Meetings bedankten sich für die bereichernden Erfahrungen und drückten die Hoffnung aus, dass die Prototypen viel Nachahmung finden und dass das Projekt „Erinnern-inklusiv“ auf die eine oder andere Art fortgesetzt werden kann.</p>
<p>Das deutsch-polnische Partnerschaftsprojekt „Erinnern-inklusiv“ organisiert die IBB gGmbH in Dortmund gemeinsam mit dem Museum Stutthof in Polen und dem Verein Schwarzenberg e.V. in Berlin. Das Projekt wird im Rahmen des EU-Programms „Bürger, Gleichberechtigung, Rechte und Werte“ gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32037 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU-300x122.png" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU-300x122.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU.png 303w" alt="Logo Funded by the European Union" width="280" height="114" /></a>Gefördert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die des Autors/der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wieder. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.</p>
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<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/erinnern-inklusiv-unser-deutsch-polnisches-kooperationsprojekt-2023-2024/" target="_blank" rel="noopener">Eine Übersicht über die Prototypen finden Sie auf dieser Seite.</a><br />
<a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Methodenkoffer_Erinnern-inklusiv_0804.pdf" target="_blank" rel="noopener">Den Methodenkoffer finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/erinnern-inklusiv-unser-deutsch-polnisches-kooperationsprojekt-2023-2024" target="_blank" rel="noopener">Alle Beiträge über das Projekt „Erinnern-inklusiv“ finden Sie hier. </a></p>
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