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	<title>Erinnern &#8211; IBB</title>
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	<description>Bildungs- und Begegnungswerk</description>
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		<title>IBB gGmbH stellt Podcast „Das Erinnerungs-DING“ auf Fachtagung „Inklusiv und ideologiekritisch?“ in Berlin vor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 14:37:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
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		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Podcast „Das Erinnerungs-DING“ war ein Thema auf der Fachtagung „Inklusiv und ideologiekritisch?“ am 17. und 18. September 2026 in Berlin. Constanze Stoll, Referentin für historische Bildungsprojekte in der IBB gGmbH in Dortmund, und Dr. Christoph Huber, Sozialwissenschaftler und Teilnehmer am Podcast-Projekt, stellten den Podcast in einfacher Sprache in einem der insgesamt vier Praxisgespräche vor. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der<a href="https://ibb-d.de/erinnern/inklusive-erinnerung-fuer-eine-starke-demokratie/"> Podcast „Das Erinnerungs-DING“</a> war ein Thema auf der Fachtagung „Inklusiv und ideologiekritisch?“ am 17. und 18. September 2026 in Berlin. Constanze Stoll, Referentin für historische Bildungsprojekte in der IBB gGmbH in Dortmund, und Dr. Christoph Huber, Sozialwissenschaftler und Teilnehmer am Podcast-Projekt, stellten den Podcast in einfacher Sprache in einem der insgesamt vier Praxisgespräche vor.</p>
<p>Zu der Fachtagung hatten die <a href="https://www.stiftung-ng.de/" target="_blank" rel="noopener">Stiftung niedersächsische Gedenkstätten</a> und die <a href="https://www.ghwk.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Gedenk- und Bildungsstätte „Haus der Wannsee-Konferenz“</a> eingeladen.</p>
<p>Zwei Tage lang diskutierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Gedenkorten zur Erinnerung an die Verbrechen der Nazi-Zeit mit Fachleuten aus der Forschung.</p>
<p>Das Thema der Tagung hieß: <a href="https://www.ghwk.de/de/termine/termin/tagung-inklusiv-und-ideologiekritisch" target="_blank" rel="noopener">„Inklusiv und ideologiekritisch?“ </a></p>
<p>Inklusiv bedeutet: Alle Menschen sollen einbezogen werden. Die Gedenkstätten sollen mit ihren Ausstellungen und Materialien wirklich alle Menschen erreichen. Wer das Wort „inklusiv“ nutzt, kann verschiedene Gruppen von Menschen meinen: Zum Beispiel Menschen mit Behinderungen, Menschen aus anderen Ländern oder Menschen, die zu einer Minderheit gezählt werden.</p>
<p>Ideologien sind Ideen, die eine Gruppe von Menschen teilt und die ihr Handeln bestimmen.</p>
<p>Ideologiekritisch bedeutet: Menschen besprechen Ideologien, die früher oder heute das Handeln einer Gruppe leiteten. Gemeinsam überlegen sie, ob dies gute Ideen sind. Die Besucher und Besucherinnen von Gedenkstätten, die an die Nazi-Zeit und die Opfer erinnern, sollen verstehen: die Ideologie der Nazis war gefährlich und ist es auch noch heute. Sie hat dazu geführt, dass viele verschiedene Menschen verachtet und getötet wurden. Menschen, die sich zum Beispiel in Hochschulen oder Gedenkstätten beruflich mit der Nazi-Zeit beschäftigen, oder Menschen, die Gedenkstätten besuchen, sollen auch über ihre eigene Ideologie nachdenken.</p>
<div id="attachment_39408" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/09/Vortrag_Inklusiv_u_ideologiekritisch05_w.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-39408" class="wp-image-39408" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/09/Vortrag_Inklusiv_u_ideologiekritisch05_w-300x164.jpeg" alt="Blick über die Köpfe des Publikums auf den Vortragenden auf der Fachtagung &quot;Inklusiv und ideologiekritisch?&quot; in Berlin." width="600" height="328" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/09/Vortrag_Inklusiv_u_ideologiekritisch05_w-300x164.jpeg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/09/Vortrag_Inklusiv_u_ideologiekritisch05_w-768x420.jpeg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/09/Vortrag_Inklusiv_u_ideologiekritisch05_w.jpeg 1024w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-39408" class="wp-caption-text">Blick auf den Vortragenden auf der Fachtagung &#8222;Inklusiv und ideologiekritisch?&#8220; in den Räumen der niedersächsischen Landesvertretung in Berlin. Foto: Constanze Stoll &#8211; IBB gGmbH Dortmund</p></div>
<p>Die Gastgeber hatten mehrere Experten und Expertinnen eingeladen. Die Fachleute arbeiten in Gedenkstätten, in Universitäten oder in Museen. Die Fachleute wollen, dass Geschichte richtig und verständlich vermittelt wird. Alle Besucher und Besucherinnen der Tagung sprachen deshalb auch über Leichte und einfache Sprache und über Piktogramme, also Bilder, die schwere Wörter einfach erklären.</p>
<p><strong>Nach dem ersten Vortrag wurde ein Widerspruch sichtbar</strong></p>
<p>Birger Höhn, nach eigener Beschreibung autistischer Peer-Referent in der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, sagte:</p>
<blockquote><p>Bei einer Fachtagung, die „inklusiv“ im Titel trägt, muss man heute erwarten können, dass mindestens einfache Sprache angeboten wird.</p></blockquote>
<p>Die Gastgeber sagten, auf ihren „Open Call“ seien kaum Anmeldungen oder Gedanken von Menschen mit Behinderungen eingegangen. So blieben die Fachleute aus den Gedenkstätten und Hochschulen unter sich.  Ein „Open Call“ ist ein Aufruf, der sich an Fachleute richtet.</p>
<div id="attachment_39403" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/09/Mut_zur_Komplexitaet030-scaled.jpeg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-39403" class="wp-image-39403" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/09/Mut_zur_Komplexitaet030-300x163.jpeg" alt="Dieses Bild ist eine Grafik aus einer Power-Point-Präsentation, die die Worte zeigt: Mut zur Komplexität." width="600" height="326" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/09/Mut_zur_Komplexitaet030-300x163.jpeg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/09/Mut_zur_Komplexitaet030-1024x556.jpeg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/09/Mut_zur_Komplexitaet030-768x417.jpeg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/09/Mut_zur_Komplexitaet030-1536x835.jpeg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/09/Mut_zur_Komplexitaet030-2048x1113.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-39403" class="wp-caption-text">Eine der Thesen auf der Fachtagung &#8222;Inklusiv und ideologiekritisch?&#8220;.</p></div>
<p>Am zweiten Tag der Veranstaltung gab es vier Praxisgespräche. In den Praxisgesprächen ging es um Erfahrungen aus der Arbeit mit in Gedenkstätten und Museen. Constanze Stoll und Dr. Christoph Huber stellten den Podcast „Das Erinnerungs-DING“ im Praxisgespräch „Inklusive Koproduktionen“ vor: In dieser Runde ging es um die Zusammenarbeit zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen. Auch Experten und Expertinnen aus der Gedenkstätte Brandenburg an der Havel und dem Erinnerungsort „Topographie des Terrors“ berichteten über ihre Erfahrungen mit inklusiver Zusammenarbeit. Dr. Christoph Huber erzählte, wie die Podcast-Folgen bei mehreren Treffen erarbeitet und entwickelt wurden. Ihm war besonders wichtig darauf hinzuweisen: Bei inklusiver Zusammenarbeit soll der Prozess für die Entwicklung von dem, was zusammen erarbeitet werden soll, im Mittelpunkt stehen. Es ist wichtig, dass alle mitbestimmen können, was entstehen soll und wie das Produkt aussehen soll. Constanze Stoll fügte hinzu: Damit das gelingt, muss die Gruppe immer auf Fairness achten und darauf schauen, ob alle gut mitkommen. Inklusive Koproduktion heißt eben auch, Entscheidungen zusammen zu fällen.</p>
<blockquote><p>„Wer heute eine Fachtagung oder ähnliche Veranstaltungen zum Thema Inklusion veranstaltet, müsste sich aus meiner Sicht fragen: Wessen Expertise suchen wir?“,</p></blockquote>
<p>sagt Constanze Stoll, Referentin für historische Bildungsprojekte bei der IBB gGmbH. „Wenn Menschen angesprochen werden sollen, die in solchen Fachräumen bislang wenig vertreten sind, müssen Ausschreibung, Ansprache und Bewerbungsformat ihren unterschiedlichen Voraussetzungen und Möglichkeiten entsprechen. Gerade bei Menschen mit Behinderungen stellt sich deshalb auch die Frage, ob ein klassischer “Open Call“ der geeignete Zugang ist – oder selbst bereits eine Barriere darstellt.“</p>
<p>Constanze Stoll nahm von dieser Fachtagung für das IBB -Team vier Thesen mit:</p>
<p><strong>These 1: Historisch-politische Bildung ist nicht neutral.</strong></p>
<p>Ideologiekritik bedeutet, auch die eigene Weltanschauung zu bedenken: Was gilt als normal? Welches Wissen ist wichtig? Wer wird ausgeschlossen? Ziel ist ein Abbau von Barrieren und eine Gestaltung von Teilhabe und Teilgabe.</p>
<p><strong>These 2: Wir müssen klären, was wir mit Inklusion und „inklusiv“ meinen.</strong></p>
<p>Inklusion ist nicht selbsterklärend. Entscheidend ist die Frage: Wer muss bei einem bestimmten Thema beteiligt sein – und warum? Inklusion heißt nicht, dass immer alle dabei sein müssen.</p>
<p><strong>These 3: Inklusion heißt: Meine Zeit stimmt.</strong></p>
<p>Menschen mit Behinderungen brauchen mehr Zeit. Inklusive Bildungsarbeit und inklusive Fachtagungen müssen diese Zeit geben. Dahinter steht auch die Frage: Wie viel Zeit nehmen wir uns, um ungleiche Wissens- und Machtverhältnisse auszugleichen? Sicht mehr Zeit zu nehmen, tut allen gut.</p>
<p><strong>These 4: Inklusion verändert Machtverhältnisse.</strong></p>
<p>Wer Themen setzt, Redezeit verteilt und Entscheidungen trifft, gestaltet Teilhabe. Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Diskriminierungserfahrungen müssen deshalb von Anfang an an Bildungsarbeit beteiligt sein. Das ist keine Ergänzung, sondern ihre Grundlage.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/projekt-inklusion-einfach-machen-endet-mit-vorstellung-von-drei-beispielen-fuer-mehr-teilhabe-und-teilgabe/" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Inklusion – einfach machen!“</strong> hieß eines unserer deutsch-ukrainischen Projekte beim IBB.</a></p>
<p><strong>Der Anspruch gilt weiterhin.</strong></p>
<p>Der Podcast Erinnerungs-DING ist überall zu finden, wo es Podcasts gibt:</p>
<ul>
<li>Zum <a href="https://open.spotify.com/show/7oYAb46bNi9SUe3s5Fkemc?si=ad0237bb0ae1400b" target="_blank" rel="noopener">Podcast auf Spotify</a>,</li>
<li>zum <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/das-erinnerungs-ding/id1873372661" target="_blank" rel="noopener">Podcast auf Apple Podcast</a>,</li>
<li>zum <a href="https://music.amazon.de/podcasts/9be53cd2-5102-4d81-a2b9-893fc0d28419/das-erinnerungs-ding" target="_blank" rel="noopener">Podcast auf Amazon Music</a>.</li>
</ul>
<div id="gallery-1" class="gallery galleryid-38627 gallery-columns-3 gallery-size-full"><a href="https://ibb-d.de/erinnern/inklusive-erinnerung-fuer-eine-starke-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über das Podcast-Projekt &#8222;Inklusive Erinnerung für eine starke Demokratie&#8220; finden Sie hier. </a></div>
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		<title>Das Team vom Podcast-Projekt “Das Erinnerungs-DING” hat den Doppel-Preis in Berlin erhalten</title>
		<link>https://ibb-d.de/das-team-vom-podcast-projekt-das-erinnerungs-ding-hat-den-doppel-preis-in-berlin-erhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 09:46:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
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					<description><![CDATA[Marie, Mian und Jannik, Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Podcast-Projekt &#8222;Das Erinnerungs-DING&#8220;, haben stellvertretend für das ganze Team die Urkunden erhalten. Foto: Grit Hiersemann &#8211; demokratisch handeln Marie, Mian und Jannik vom Podcast-Team haben am Donnerstag, 11. Juni 2026, den Doppel-Preis im Bundeswettbewerb „Demokratisch handeln“ erhalten: Ein Preis heißt: „Demokratisch handeln“. Der andere Preis heißt: „Hildegard-Hamm-Brücher [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="s3">Marie, Mian und Jannik, Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Podcast-Projekt &#8222;Das Erinnerungs-DING&#8220;, haben stellvertretend für das ganze Team die Urkunden erhalten. Foto: Grit Hiersemann &#8211; demokratisch handeln</p>
<p class="s3">Marie, Mian und Jannik vom Podcast-Team haben am Donnerstag, 11. Juni 2026, den Doppel-Preis im Bundeswettbewerb „Demokratisch handeln“ erhalten: Ein Preis heißt: „Demokratisch handeln“. Der andere Preis heißt: „Hildegard-Hamm-Brücher Förderpreis“. Constanze Stoll, Projektleiterin von der IBB gGmbH, hatte die drei Mitglieder des Teams nach Berlin begleitet.</p>
<p class="s3">„Das Podcast-Projekt „Das Erinnerungs-DING“ verbindet inklusive Erinnerungsarbeit mit politischer Bildung und stärkt junge Menschen darin, sich für Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe einzusetzen“, hieß es bei der Preisverleihung. Das Projekt-Team erhielt großen Applaus.</p>
<p class="s3">Die Preisverleihung war der Höhepunkt des Junify-Demokratiefestivals vom 10. bis 12. Juni 2026 in Berlin.</p>
<p class="s3">50 Projekte wurden ausgezeichnet. Von jedem Projekt konnten jeweils drei Personen an dem Junify-Demokratiefestival teilnehmen.</p>
<div id="attachment_39327" style="width: 759px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-39327" class="wp-image-39327 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/06/IMG_8296.jpeg" alt="Mina vor dem Plakat für das Projekt „Das Erinnerungs-DING“ auf dem Gelände des Junify - Demokratiefestivals." width="749" height="826" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/06/IMG_8296.jpeg 749w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/06/IMG_8296-272x300.jpeg 272w" sizes="(max-width: 749px) 100vw, 749px" /><p id="caption-attachment-39327" class="wp-caption-text">Mian (vorn) und Marie aus dem Team des Podcast-Projekts „Das Erinnerungs-DING“ haben das Plakat entdeckt. Foto: Constanze Stoll &#8211; IBB gGmbH</p></div>
<p class="s3">An beiden Tagen wurden spannende Workshops angeboten.Die Teilnehmenden hatten sich vorher für jeden Tag einen Workshop ausgesucht. Eine Person aus unserem Team besuchte zum Beispiel den Workshop „Mit Superkräften gegen Vorurteile – ein interaktives LARP“. LARP ist ein Spiel, bei dem die Teilnehmenden in Rollen schlüpfen und gemeinsam eine Geschichte erleben. Zwei andere Personen besuchten den Workshop „Zivilcourage im Alltag – Was kannst du tun?“ Zivilcourage bedeutet: mutig auftreten gegen Ausgrenzungen in der Gesellschaft. Zivilcourage bedeutet: Sich einmischen, wenn andere Menschen beleidigt oder geärgert werden. Leider waren alle Workshops nicht barrierefrei. Das Team vom Erinnerungs-DING fand einige Dinge nicht gut:</p>
<p>Die Moderatoren und Moderatorinnen benutzten viele englische und andere schwere Wörter, sie sprachen oft schnell.</p>
<p class="s3">Es gab wenig Zeit für Erklärungen.</p>
<p class="s3">Das Team empfand Zeitdruck.</p>
<p class="s3">Marie hat an den Leitsatz aus der eigenen Projektarbeit erinnert: „Inklusion heißt – meine Zeit stimmt!“</p>
<p class="s3">Mian ergänzt: „Ich glaube, man müsste sagen: Hier sind alle Menschen willkommen! Menschen mit Behinderungen, Menschen mit anderer Hautfarbe, Menschen mit anderen Hintergründen. Ich glaube, man muss einfach neue Standards setzen. Den Standard von einfacher Sprache!“</p>
<p class="s3">Mehr als 1.800 junge Menschen haben bei dem Bundeswettbewerb „Demokratisch handeln“ mitgemacht. Das Projekt des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks gGmbH in Dortmund und der IN-Gesellschaft e.V. Berlin wurde ausgewählt, weil die Jury es besonders wichtig fand und stark einschätzt.</p>
<p class="s3">„Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung und die Wertschätzung. Wir sind aber auch erstaunt, dass nicht mehr Menschen mit Beeinträchtigungen zu diesem Festival eingeladen waren. Demokratie braucht Inklusion. Nicht theoretisch, sondern praktisch!“, sagt Constanze Stoll, Projektleiterin und Referentin für historische Bildungsprojekte bei der IBB gGmbH in Dortmund.</p>
<p class="s3">Im Podcast „Das Erinnerungs-DING“ erzählt das Team in einfacher Sprache von den Verschleppungen von Juden und Jüdinnen und Sinti und Roma aus Hamburg in der Nazi-Zeit.</p>
<p class="s3">Das Team hatte mehrere Fragen gestellt: Was konnten Hamburger und Hamburgerinnen von diesen Verschleppungen sehen? Wie wird heute an die Verschleppungen erinnert? Wer kann mitmachen beim Erinnern und Gedenken – und wer nicht?</p>
<p class="s3"><a href="https://open.spotify.com/show/7oYAb46bNi9SUe3s5Fkemc?si=0orEEU4oRQepqeTrQwg0dQ" target="_blank" rel="noopener">Der Podcast „Das Erinnerungs-DING“ ist überall dort zu finden, wo es Podcasts gibt!</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Podcast-Projekt „Das Erinnerungs-DING“ erhält Auszeichnungen im Bundeswettbewerb „Demokratisch handeln“</title>
		<link>https://ibb-d.de/podcast-projekt-das-erinnerungs-ding-erhaelt-auszeichnungen-im-bundeswettbewerb-demokratisch-handeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 17:38:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Podcast-Projekt „Das Erinnerungs-DING“ hat einen Doppel-Preis gewonnen. Ein Preis heißt: „Demokratisch handeln“. Der andere Preis heißt: „Hildegard-Hamm-Brücher Förderpreis“. Mehr als 18.000 junge Menschen haben bei dem Bundeswettbewerb „Demokratisch handeln“ mitgemacht. Das Projekt des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks gGmbH in Dortmund und der IN-Gesellschaft e.V. Berlin wurde ausgewählt, weil die Jury es besonders wichtig fand [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Podcast-Projekt „Das Erinnerungs-DING“ hat einen Doppel-Preis gewonnen.</p>
<p>Ein Preis heißt: „Demokratisch handeln“. Der andere Preis heißt: „Hildegard-Hamm-Brücher Förderpreis“.</p>
<p>Mehr als 18.000 junge Menschen haben bei dem Bundeswettbewerb „Demokratisch handeln“ mitgemacht. Das Projekt des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks gGmbH in Dortmund und der IN-Gesellschaft e.V. Berlin wurde ausgewählt, weil die Jury es besonders wichtig fand und stark einschätzt.</p>
<p>Im Juni 2026 dürfen drei Personen aus dem Team zum Junify Demokratiefestival nach Berlin fahren. Wer nach Berlin reist, entscheidet das Team auf der Feier zum Projekt-Abschluss am Samstag, 21. März 2026, in Hamburg.</p>
<blockquote><p>„Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung und die Wertschätzung“,</p></blockquote>
<p>sagt Constanze Stoll, Projektleiterin und Referentin für historische Bildungsprojekte bei der IBB gGmbH in Dortmund. „Und wir freuen uns auf den Austausch mit den anderen Preisträgern im Juni.“</p>
<p>Im Podcast „Das Erinnerungs-DING“ geht es um die Verschleppungen von Juden und Jüdinnen und Sinti und Roma aus Hamburg in der Nazi-Zeit.</p>
<p>Das Team hat mehrere Fragen gestellt: Was konnten Hamburger und Hamburgerinnen von diesen Verschleppungen sehen? Wie wird heute an die Verschleppungen erinnert? Wer kann mitmachen beim Erinnern und Gedenken – und wer nicht?</p>
<p>Der Podcast „Das Erinnerungs-DING“ ist überall dort zu finden, wo es Podcasts gibt!</p>
<div id="attachment_38674" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://open.spotify.com/show/7oYAb46bNi9SUe3s5Fkemc?si=de643a86c2ad4076"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38674" class="wp-image-38674" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-1024x1024.jpg" alt="" width="600" height="600" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-1024x1024.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-300x300.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-150x150.jpg 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-768x768.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-1536x1536.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-210x210.jpg 210w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-38674" class="wp-caption-text">Das Titelbild des Podcasts &#8222;Das Erinnerungs-DING&#8220; ist auf allen Podcast-Plattformen zu finden.</p></div>
<p>Das Projekt wurde von der IBB gGmbH in Dortmund und der IN-Gesellschaft e.V. Berlin organisiert und begleitet. Möglich wurde das Projekt durch eine Förderung der Stiftung EVZ und des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert.</p>
<p>Der Bundeswettbewerb „Demokratisch handeln“ wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und von der Kultusministerkonferenz empfohlen.</p>
<p>Seit mehr als 35 Jahren werden Projekte von jungen Menschen in ganz Deutschland ausgezeichnet, die sich für ein demokratisches Miteinander einsetzen.</p>
<p>Viele der eingereichten Projekte setzten sich mit der Frage auseinander, wie ein gelingendes Zusammenleben in Vielfalt gestaltet werden kann.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oYAb46bNi9SUe3s5Fkemc?si=8b23d8a634f241e9" target="_blank" rel="noopener">Zum Podcast auf Spotify geht es mit diesem Link. </a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/inklusive-erinnerung-fuer-eine-starke-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über das Projekt finden Sie hier. </a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="" width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spenden-Verdopplungsaktion der Bethe-Stiftung füllt weiße Flecken auf der Landkarte der Erinnerung</title>
		<link>https://ibb-d.de/spenden-verdopplungsaktion-der-bethe-stiftung-fuellt-weisse-flecken-auf-der-landkarte-der-erinnerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 07:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Lern- und Gedenkort Jawne in Köln stellen das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund und die Bethe-Stiftung Köln am Montag, 16. März 2026, neue virtuelle Zugänge zur Holocaust-Forschung- und -Erinnerung der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk vor. „Durch die 2025 erfolgte Rekonstruktion der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk bleibt ein einzigartiger historischer Lernort dauerhaft erhalten. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="https://www.jawne.de/" target="_blank" rel="noopener">Lern- und Gedenkort Jawne</a> in Köln stellen das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund und die Bethe-Stiftung Köln am Montag, 16. März 2026, neue virtuelle Zugänge zur Holocaust-Forschung- und -Erinnerung der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk vor.</p>
<blockquote><p>„Durch die 2025 erfolgte Rekonstruktion der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk bleibt ein einzigartiger historischer Lernort dauerhaft erhalten.</p></blockquote>
<p>Nun geht es darum, durch eine neue Dauerausstellung und digitale Angebote interessante Lernmöglichkeiten zur NS-Besatzung und zum Holocaust in Belarus für junge Menschen auch in Deutschland zu schaffen“, sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund.</p>
<blockquote><p>„Wir betrachten es als unsere historische Verantwortung, die Erinnerung zu bewahren an die ungezählten NS-Verbrechen auf belarussischem Boden“,</p></blockquote>
<p>sagt Stifter Erich Bethe. „Wir möchten mit unserer Spendenverdopplungs-Aktion einen Beitrag leisten zur Erhaltung dieses international bedeutsamen Lernortes für junge Menschen.“</p>
<p><strong>Die Spur des Kölner Lebensretters Erich Klibansky führt nun auch virtuell nach Minsk</strong></p>
<p>Der Lern- und Gedenkort Jawne ist in besonderer Weise mit Minsk verbunden: Der Schulleiter des jüdischen Gymnasiums Jawne in Köln, Erich Klibansky, hatte nach der Reichspogromnacht 1938 insgesamt 130 Schülerinnen und Schüler nach England evakuiert. Einer dieser Schüler ist der heute 100-jährige Kurt Marx. Das Schicksal seiner Eltern und seines Schulleiters blieb für Kurt Marx fünf Jahrzehnte lang schmerzhaft ungewiss. Den ersten Hinweis auf die Deportation nach Minsk fand Kurt Marx erst 50 Jahre später durch die Recherchen des Kölner Ehepaars Dieter und Irene Corbach, das seit den 1980er Jahren in Eigeninitiative Fotos und Dokumente zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Köln zusammengetragen hatte.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/c5Cv5qgBwQ8?si=XZ-IsgfkEmjdQLpB?rel=0&amp;modestbranding=1&amp;controls=1" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span><br />
</iframe></p>
<p><strong>Kurt Marx (100) berichtet, welche Bedeutung Minsk als Erinnerungsort für ihn hat</strong></p>
<p>„Ich musste dahin, das war für mich sehr wichtig“, schildert der heute 100-jährige in einer Videobotschaft. Erst durch eine Einladung des IBB konnte er zum ersten Mal nach Minsk reisen. „In der Geschichtswerkstatt habe ich auf einer Tafel die Namen meiner Eltern entdeckt“, schildert der in England lebende Zeitzeuge den bewegenden Moment. Bei seiner ersten Reise suchte er auch den Vernichtungsort Malyj Trostenez auf – damals ein abgelegenes Waldstück hinter einer Müllkippe. „Offenbar wollte keiner zugeben, dass es diese Verbrechen jemals gegeben hat“, vermutet Kurt Marx. Das IBB habe in den 2010er Jahren eine unerhört wichtige Arbeit geleistet mit seinem Engagement für die Entstehung eines würdigen Gedenkorts in Trostenez.</p>
<div id="attachment_39127" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-39127" class="wp-image-39127 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Gruss_von_Kurt_Marx_1196_s-300x201.jpg" alt="Blick auf eine Gesprächsrunde vor einem Beamer, auf dem ein Video des Zeitzeugen Kurt Marx abgespielt wird. " width="300" height="201" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Gruss_von_Kurt_Marx_1196_s-300x201.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Gruss_von_Kurt_Marx_1196_s-768x515.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Gruss_von_Kurt_Marx_1196_s.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-39127" class="wp-caption-text">Eine Videobotschaft des heute in London lebenden Zeitzeugen Kurt Marx wurde in Köln eingespielt.</p></div>
<p>Die Bethe-Stiftung unterstützte bereits 2014 den Bau des zweiten Gedenkstättenabschnitts in Malyj Trostenez mit einer Spendenverdopplungs-Aktion. Weitere Förderung kam damals vom Auswärtigen Amt und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Auch dieses Mal möchte die Bethe-Stiftung eine Förderung des Auswärtigen Amts ergänzen, welche 2025 die Rekonstruktion des baufälligen historischen Gebäudes der Geschichtswerkstatt ermöglichte. „Nur dank dieser Unterstützung aus Deutschland konnte der ansonsten unvermeidliche Verlust der Geschichtswerkstatt vermieden werden“, betont Dr. Astrid Sahm.</p>
<p>Nach der für Sommer 2026 geplanten Wiedereröffnung wird erstmals auch der erhaltene historische Keller für die neue Dauerausstellung erschlossen. Er diente Jüdinnen und Juden während der deutschen Besatzung als Malina, als geheimes Versteck. Eine begehbare Glasscheibe ermöglicht künftig den Blick in das Untergeschoss, das zuvor nur über eine Bodenklappe und eine steile Leiter zugänglich war. Während der Bauarbeiten wurden dort auch Löffel, Teller und Schlüssel aus der damaligen Zeit entdeckt, die ihren Platz in der neuen Ausstellung finden werden.</p>
<p>„Die Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk kann durch unser gemeinsames Engagement langfristig zukunftsorientierte Bildungs- und Forschungsarbeit zur Geschichte des Holocausts und anderer NS-Verbrechen in Belarus leisten.</p>
<blockquote><p>Wir hoffen im Sinne einer lebendigen Erinnerungskultur auf Spenden für diese wichtige Erinnerungsarbeit, mit der wir auch in schwierigen Zeiten Grenzen überwinden“,</p></blockquote>
<p>sagt IBB-Vorsitzender Rainer Schlief.</p>
<div id="attachment_39132" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Auftakt-Spendenaktion-vor-der-Jawne_1178s.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-39132" class="wp-image-39132" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Auftakt-Spendenaktion-vor-der-Jawne_1178s.jpg" alt="" width="600" height="715" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Auftakt-Spendenaktion-vor-der-Jawne_1178s.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Auftakt-Spendenaktion-vor-der-Jawne_1178s-252x300.jpg 252w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-39132" class="wp-caption-text">Auftakt zur Spendenverdopplungs-Aktion für die Geschichtswerkstatt &#8222;Leonid Lewin&#8220; Minsk am Kölner Löwenbrunnen. Unser Foto zeigt (v.l.) Adrian Stellmacher (Lern- und Gedenkort Jawne in Köln), Dr. Aliaksandr Dalhouski (Geschichtswerkstatt &#8222;Leonid Lewin&#8220; Minsk), Dr. Astrid Sahm (IBB gGmbH Dortmund), Dr. Ursula Reuter (Vorsitzende des Förderkreises des Lern- und Gedenkortes Jawne) und Martin Hamburger von der Bethe-Stiftung. Foto: IBB gGmbH Dortmund</p></div>
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<p style="text-align: center;">Nachdem das Gebäude der Geschichtswerkstatt vor dem Abriss bewahrt werden konnte,<br />
geht es nun darum, neue Lernmöglichkeiten vor Ort und digital zu schaffen.<br />
Die neue Dauerausstellung soll an Hand von ausgewählten Biografien<br />
darüber informieren, was im Minsker Ghetto geschah und wie es<br />
einem Teil der Menschen gelang, dem Ghetto zu entkommen und zu überleben.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Für die neue Dauerstellung benötigen wir Ihre Unterstützung!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 16px;">Die Bethe-Stiftung verdoppelt Ihre Spende auf das Konto der IBB gGmbH Dortmund:<br />
</span>Spendenkonto: IBAN DE69 350 601 90 2100 2110 44 bei der Bank für Kirche und Diakonie.</strong></p>
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<p><strong>Über die Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk:</strong></p>
<p>Die Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk ist heute ein zentraler Ort der internationalen Holocaust-Forschung in Belarus sowie eine Anlaufstelle für Überlebende des Holocaust, ihre Angehörigen und Geschichtsinteressierte.</p>
<p>2003 wurde die Geschichtswerkstatt in einem der letzten erhaltenen Gebäude des Minsker Ghettos am Rande des jüdischen Friedhofs eröffnet. Getragen wird die Geschichtswerkstatt gemeinsam vom Verband der jüdischen Gemeinden und Organisationen in Belarus, der IBB „Johannes Rau“ Minsk und der IBB gGmbH Dortmund. Im März 2020 konnte die IBB „Johannes Rau“ Minsk das Gebäude erwerben und dadurch als historischen Lernort sichern. Im Herbst 2024 begann die Rekonstruktion mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes. Das Gebäude wird zukünftig selbst wie ein Exponat behandelt und in die neue Dauerausstellung integriert.</p>
<p>Für Sommer 2026 ist die Wiedereröffnung der Geschichtswerkstatt geplant.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Geschichtswerkstatt_Auftakt-Spendenaktion_s.pdf" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über die Geschichtswerkstatt &#8222;Leonid Lewin&#8220; Minsk finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/geschichtswerkstatt-minsk-2/spendenverdopplungsaktion/" target="_blank" rel="noopener">Aktuelle Informationen über die Spendenverdopplungs-Aktion finden Sie hier. </a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/geschichtswerkstatt-minsk-2/digitale-materialsammlung-der-geschichtswerkstatt-leonid-lewin-minsk/" target="_blank" rel="noopener">Die digitale Materialsammlung der Geschichtswerkstatt &#8222;Leonid Lewin&#8220; Minsk finden Sie hier. </a></p>
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		<title>„Mit großer Spannung erwartet“: Podcast „Das Erinnerungs-DING“ erntet bei der Präsentation in Hamburg großen Applaus</title>
		<link>https://ibb-d.de/podcast-das-erinnerungs-ding-erntet-bei-der-praesentation-in-hamburg-grossen-applaus-mit-grosser-spannung-erwartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 16:56:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wir haben Euren Podcast schon mit großer Spannung erwartet!“ Mit offenen Armen wurde das Team vom Podcast-Projekt im Geschichtsort Stadthaus in Hamburg begrüßt. Am Montag, 2. Februar 2026, wurde der Podcast dort etwa 50 Personen vorgestellt. Linn Bade vom Verein IN-Gesellschaft e.V. moderierte die Veranstaltung. Von April bis Dezember 2025 haben 15 Menschen mit und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir haben Euren Podcast schon mit großer Spannung erwartet!“</p>
<p>Mit offenen Armen wurde das Team vom Podcast-Projekt im Geschichtsort Stadthaus in Hamburg begrüßt.</p>
<p>Am Montag, 2. Februar 2026, wurde der Podcast dort etwa 50 Personen vorgestellt. Linn Bade vom Verein IN-Gesellschaft e.V. moderierte die Veranstaltung.</p>
<p>Von April bis Dezember 2025 haben 15 Menschen mit und ohne Behinderung am Podcast „Das Erinnerungs-DING“ gearbeitet. Die 15 Menschen kommen aus Kiel, Hannover, Hamburg, Heidelberg und Berlin.</p>
<div id="attachment_38784" style="width: 685px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs-DING_1113.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38784" class="wp-image-38784" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs-DING_1113.jpg" alt="Das Foto zeigt neun Personen aus dem Podcast-Team im Halbkreis. Linn Bade vom Verein IN-Gesellschaft Berlin hat ein Mikrofon in der Hand und stellt gerade eine Frage. " width="675" height="418" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs-DING_1113.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs-DING_1113-300x186.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs-DING_1113-768x476.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 675px) 100vw, 675px" /></a><p id="caption-attachment-38784" class="wp-caption-text">Linn Bade vom Verein IN-Gesellschaft e.V. Berlin (2.v.r.) moderierte die Präsentation im Geschichtsort Stadthaus in Hamburg.</p></div>
<p>Die Teilnehmenden haben sich mit zwei Themen beschäftigt.<br />
Das erste Thema ist die Geschichte der Deportationen von Juden und Jüdinnen und von Sinti und Roma während der Nazi-Zeit.<br />
Deportationen bedeutet: Menschen wurden von den Nazis mit Gewalt aus ihrem Zuhause weggebracht. Die Menschen mussten in Züge steigen. Sie wurden in Lager gebracht.</p>
<p>Das zweite Thema ist, wie man die Deportationen und die anderen Verbrechen der Nazis so erklären kann, dass alle Menschen gut verstehen und daraus lernen können.</p>
<p>Über diese beiden Themen sollte in neun Monaten ein Podcast entstehen.</p>
<p>Das Projektteam hat das Denkmal Hannoverscher Bahnhof und den Geschichtsort Stadthaus besucht. Das Projektteam war in der Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar. Das Team war außerdem in der Gedenkstätte Abtei Brauweiler bei Köln und im Digitallabor des Landschaftsverbandes Rheinland.</p>
<p>Gedenkstätten erinnern an die Nazi-Zeit und an die Opfer der Nazi-Verbrechen. Viele Gedenkstätten bemühen sich heute um mehr Inklusion. Inklusion heißt: Alle können mitmachen und lernen. Das Publikum in Hamburg war deshalb sehr gespannt. Es wollte wissen, wie das Podcast-Team die Gedenkstätten erlebt hat. Wird Geschichte in den Gedenkstätten immer einfach und verständlich erzählt?</p>
<p>Das Team hat viele Barrieren gefunden:</p>
<ul>
<li>Gedenkstätten erzählen oft in schwerer Sprache. Die Texte sind oft sehr lang.</li>
<li>Treppen und Türen sind Barrieren.</li>
<li>Audio-Guides sind zwar an manchen Orten vorhanden. Doch auch Texte in einfacher Sprache sind oft zu schnell gesprochen: Zu viele Informationen auf einmal machen das Verstehen schwer.</li>
</ul>
<p>Barrieren gab es aber auch im Projekt: Das Leitungsteam bemühte sich, die anspruchsvollen Aufgaben in einen einfachen Ablauf für neun Monate zu übersetzen. Jede Person sollte Schritt für Schritt folgen und sich einbringen können. Trotzdem war der Ablauf nicht immer für alle Personen sichtbar, verständlich und zugänglich genug.</p>
<p>Es gab nicht einen gemeinsamen Wohn- und Arbeitsort für das Projektteam. Die Projektmittel reichten nur für vier gemeinsame Reisen des ganzen Teams. Als die Drehbücher ab Sommer entwickelt wurden, gab es viele Online-Treffen. Das war nicht für alle Personen die richtige Lern- und Arbeitsumgebung.</p>
<p>Hilfe gab es von der Inklusions-Expertin Annika Hirsekorn und dem Ton-Experten Rolando Gonzalez: Annika Hirsekorn half bei der Frage, wie lange eine Folge des Podcasts sein soll und wie eine Folge des Podcasts gegliedert sein kann. Rolando Gonzalez gab den Folgen am Ende den letzten Feinschliff.</p>
<p>Dazwischen hat das Team alle Folgen des Podcast selbst gemacht: Es wurden Drehbücher in einfacher Sprache geschrieben. Alle Texte wurden von zwei Personen aus dem Team geprüft: Ist auch wirklich alles gut verständlich? Das Projektteam hat die Musik ausgewählt, Aufnahmen gemacht und die Folgen in einem Schnittprogramm zusammengestellt. Auch das Titelbild wurde selbst gestaltet.</p>
<p>„Das Team wuchs an seinen Aufgaben und war doch manches Mal überfordert“,</p>
<p>sagt Constanze Stoll, Projektleiterin auf Seiten der IBB gGmbH Dortmund.</p>
<p>Teilnehmer und Teilnehmerinnen kritisierten am Ende:</p>
<ul>
<li>Es gab zu wenige gemeinsame Treffen.</li>
<li>Es fehlte zum Teil die notwendige Unterstützung.</li>
<li>Es fehlte die Zeit, alle Aufgaben in Ruhe zu bearbeiten.</li>
<li>Und am Ende entstand Stress durch Zeitdruck.</li>
</ul>
<blockquote><p>„Es hat sich wieder gezeigt: Inklusive Projekte brauchen genügend Zeit, um wirklich inklusiv geplant zu werden“,</p></blockquote>
<p>sagt Stoll.</p>
<div id="attachment_38828" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38828" class="wp-image-38828 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0982-300x225.jpg" alt="Blick auf einen Teil des Podiums mit Dr. Astrid Sahm von der IBB gGmbH Dortmund. " width="300" height="225" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0982-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0982-1024x768.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0982-768x576.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0982-1536x1152.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0982-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-38828" class="wp-caption-text">Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund, sprach dem gesamten Team ihre Anerkennung aus.</p></div>
<p>Die Diskussionen im Anschluss an die Veranstaltung am 2.2.26 im Stadthaus lassen sich so zusammenfassen: Unterschiedliches Wissen gibt es nicht nur über Geschichte, sondern auch über Inklusion. Oft werden diese Unterschiede im Wissen nicht behutsam genug behandelt. Dann entstehen Machtunterschiede. Damit ein inklusives Team auf Augenhöhe zusammenarbeiten kann, muss es sich selbst noch besser beobachten. Dazu braucht es mehr Zeit und Geld – und genau dafür sollten sich Partner in Zukunft einsetzen.</p>
<blockquote><p>„Ich finde, Ihr habt wirklich etwas Tolles erreicht“,</p></blockquote>
<p>sagte anerkennend Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH in Dortmund, und dankte dem Team.</p>
<p>„Die Nazis haben damals ausgegrenzt. Wir setzen ein Zeichen gegen Ausgrenzung und zeigen: Gemeinsam sind wir stärker, weil wir zusammen lernen! Das ist das Beste, was wir heute tun können im Sinne eines ‚Nie wieder ist jetzt‘.“</p>
<p>Dr. Christine Eckel vom Geschichtsort Stadthaus betonte das Lernen in beide Richtungen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir waren bei Eurem Workshop nicht nur Gastgeberinnen. Wir haben selbst sehr viel von Euch gelernt.“</p></blockquote>
<p>Der Austausch habe gezeigt: Manchmal helfen schon einfache Mittel. Auch die Nazi-Zeit kann einfacher erklärt werden.</p>
<blockquote><p>„Ich bin total beeindruckt.“</p></blockquote>

<a href='https://ibb-d.de/podcast-das-erinnerungs-ding-erntet-bei-der-praesentation-in-hamburg-grossen-applaus-mit-grosser-spannung-erwartet/fragen_erinnerungs-ding_1135/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="440" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Fragen_Erinnerungs-DING_1135-e1770629562350.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Fragen_Erinnerungs-DING_1135-e1770629562350.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Fragen_Erinnerungs-DING_1135-e1770629562350-300x129.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Fragen_Erinnerungs-DING_1135-e1770629562350-768x330.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-erinnerungs_ding_img_0813/'><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1100" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0813-scaled-e1770632045104.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0813-scaled-e1770632045104.jpg 2560w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0813-scaled-e1770632045104-300x129.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0813-scaled-e1770632045104-1024x440.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0813-scaled-e1770632045104-768x330.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0813-scaled-e1770632045104-1536x660.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_0813-scaled-e1770632045104-2048x880.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a>

<p>Eine Frage aus dem Publikum lautete: Habt Ihr gute Beispiele gefunden in Gedenkstätten?</p>
<p>Das Team war sich einig:</p>
<p>Die Piktogramme in der Gedenkstätte Buchenwald waren ein gutes Beispiel. Davon handelt die zweite Folge “Das DING mit den Piktogrammen“, die am 10. Februar erscheint.</p>
<blockquote><p>„In der Gedenkstätte Buchenwald hat man Menschen mit Besonderheiten in alle Überlegungen einbezogen und unglaublich viele kluge Gedanken entwickelt“,</p></blockquote>
<p>schilderte Kai Bruhn, selbst Teilnehmer und Assistenzperson im Projekt.</p>
<p>Eine andere Frage aus dem Publikum lautete: Wie macht Ihr jetzt weiter?</p>
<div id="attachment_38833" style="width: 161px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38833" class="wp-image-38833" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Erinnerungs_DING_IMG_1030-scaled-e1770402209306-223x300.jpg" alt="Renate Müller vom Verein IN-Gesellschaft hält das Mikrofon in der Hand und spricht." width="151" height="203" /><p id="caption-attachment-38833" class="wp-caption-text">Renate Müller vom Verein IN-Gesellschaft.</p></div>
<p>Das Podcast-Team versprach: Wir berichten auch anderswo über unsere Erfahrungen. Interessierte können sich an die IBB gGmbH oder den Verein IN-Gesellschaft e.V. wenden. Fast alle möchten gern weiter am Thema arbeiten und Geschichte in einfacher Sprache erzählen.</p>
<p>„Das Podcast-Team hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es ist, die schwere Geschichte der Nazi-Vergangenheit allen Menschen zugänglich zu machen. Denn: sie geht uns alle an. Für den Abbau von Barrieren brauchen wir genügend Zeit für die faire Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Wir hoffen, dass unser Projekt viele zur Nachahmung inspiriert. Inklusion dient immer allen Menschen“, sagt Constanze Stoll, Referentin für historische Bildungsarbeit bei der IBB gGmbH.</p>
<p>Das Team ist in den vergangenen Monaten zusammengewachsen. Es hat sich gegenseitig unterstützt. Oder wie Teilnehmer Jannik Diep sagte:</p>
<blockquote><p>„Wenn jeder einen Stein trägt, ist das gemeinsame Haus viel schneller fertig.“</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Im Projektteam haben folgende Personen mitgewirkt:</p>
<p>Linn Bade, Elsa Bartelt, Kai Bruhn, Jannik Diep, Marie Heidtmann, Christoph Huber, Findus Kampa, Pia Kapel, Hannah Kiesbye, Reinhard Lagrain, Charlene Marth, Renate Müller, Mian Pohl, Maximilian Riedle, Amelie Stephan und Constanze Stoll.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Stimmen-der-Teilnehmenden.pdf" target="_blank" rel="noopener">Weitere Eindrücke der Teilnehmer und Teilnehmerinnen finden Sie hier.</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-38674" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-300x300.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-1024x1024.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-150x150.jpg 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-768x768.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-1536x1536.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu-210x210.jpg 210w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Erinnerungs-DING_qu.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Über den Podcast „Das Erinnerungs-DING“: </strong></p>
<p>Das „Erinnerungs-DING“ beschäftigt sich mit den Verbrechen der Nazis in Hamburg in den Jahren 1933 bis 1945.</p>
<p>Es geht um die Deportationen von Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma. Jüdinnen und Juden gehören zum jüdischen Glauben. Sinti und Roma leben schon sehr lange in Europa. Sie sprechen neben Deutsch oft auch die Sprache Romanes. Diese Gruppen wurden von den Nationalsozialisten ausgeschlossen und verfolgt. Was haben die Menschen in Hamburg über diese Deportationen gewusst?</p>
<p>Der Podcast in einfacher Sprache hat fünf Folgen und eine Zusatzfolge. In der Zusatzfolge werden schwere Wörter erklärt. Die erste Folge und die Zusatzfolge sind bereits online. Die weiteren Folgen erscheinen immer dienstags bis zum 3. März 2026.</p>
<p>Hier findest du den <a href="https://open.spotify.com/show/7oYAb46bNi9SUe3s5Fkemc?si=ad0237bb0ae1400b" target="_blank" rel="noopener">Podcast auf Spotify</a>, <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/das-erinnerungs-ding/id1873372661" target="_blank" rel="noopener">den Podcast auf Apple Podcast</a>, den <a href="https://music.amazon.de/podcasts/9be53cd2-5102-4d81-a2b9-893fc0d28419/das-erinnerungs-ding" target="_blank" rel="noopener">Podcast auf Amazon Music</a>. Die Links zu den Folgen findest du unten.</p>

<a href='https://ibb-d.de/qr-teaserbild-zusatzfolge/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/QR-Teaserbild-Zusatzfolge.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/QR-Teaserbild-Zusatzfolge.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/QR-Teaserbild-Zusatzfolge-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/QR-Teaserbild-Zusatzfolge-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-der-bahnsteigkante-folge-1-1/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-der-Bahnsteigkante-Folge-1-1.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-der-Bahnsteigkante-Folge-1-1.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-der-Bahnsteigkante-Folge-1-1-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-der-Bahnsteigkante-Folge-1-1-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-den-piktogrammen-folge-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-DING-mit-den-Piktogrammen-Folge-2.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-DING-mit-den-Piktogrammen-Folge-2.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-DING-mit-den-Piktogrammen-Folge-2-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-DING-mit-den-Piktogrammen-Folge-2-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-den-klebezetteln-folge-3/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-den-Klebezetteln-Folge-3.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-den-Klebezetteln-Folge-3.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-den-Klebezetteln-Folge-3-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-den-Klebezetteln-Folge-3-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-dem-v-bahnhof-folge-4/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-dem-v-Bahnhof-Folge-4.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-dem-v-Bahnhof-Folge-4.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-dem-v-Bahnhof-Folge-4-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-dem-v-Bahnhof-Folge-4-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-dem-erinnern-folge-5-c/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Das-DING-mit-dem-Erinnern-Folge-5-C.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Das-DING-mit-dem-Erinnern-Folge-5-C.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Das-DING-mit-dem-Erinnern-Folge-5-C-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Das-DING-mit-dem-Erinnern-Folge-5-C-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>

<p>Das Projekt wurde von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="Logos der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ), des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und von den beteiligten Partnerorganisationen und Unterstützern. " width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/inklusive-erinnerung-fuer-eine-starke-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie auf unserer Projektseite. </a></p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einladung zur Veranstaltung in Hamburg: Der Podcast „Erinnerungs-DING“ geht online!</title>
		<link>https://ibb-d.de/einladung-zur-veranstaltung-in-hamburg-der-podcast-erinnerungs-ding-geht-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 08:36:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=38627</guid>

					<description><![CDATA[Herzliche Einladung zur Veranstaltung im Geschichtsort Stadthaus: Ein Nachmittag zum Zuhören, Fragenstellen und Mitreden Termin: Am Montag, den 2. Februar 2026, von 17:00-19:00 Uhr Ort: Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg Darum geht es! Der Podcast Erinnerungs-DING ist fertig! Am 2. Februar veröffentlichen wir die ersten beiden Folgen! Wir begleiten die Veröffentlichung der beiden ersten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzliche Einladung zur Veranstaltung im Geschichtsort Stadthaus: Ein Nachmittag zum Zuhören, Fragenstellen und Mitreden</strong></p>
<p><strong>Termin: </strong>Am Montag, den 2. Februar 2026, von 17:00-19:00 Uhr</p>
<p><strong>Ort: </strong>Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg</p>
<p><strong>Darum geht es!<br />
</strong><br />
Der Podcast Erinnerungs-DING ist fertig!</p>
<p>Am 2. Februar veröffentlichen wir die ersten beiden Folgen!</p>
<p>Wir begleiten die Veröffentlichung der beiden ersten Folgen mit einer Veranstaltung an diesem Tag.</p>
<p>Wir stellen allen interessierten Menschen unser Projekt vor.</p>
<p>Diese Veranstaltung findet statt im Geschichtsort Stadthaus in Hamburg am Montag, den 2. Februar 2026, von 17 bis 19 Uhr.</p>
<p>Der Podcast heißt Erinnerungs-DING.</p>
<p>Der Podcast ist in einfacher Sprache.</p>
<p>Es gibt eine Folge, in der schwere Wörter erklärt werden.</p>
<p>Die sechs Folgen sind das Ergebnis von einem Projekt*.</p>
<p>Es wurde organisiert und begleitet von der IBB gGmbH Dortmund und dem Verein IN-Gesellschaft Berlin.</p>
<p>15 junge Erwachsene aus Kiel, Hamburg, Hannover, Heidelberg und Berlin mit und ohne Behinderung haben von April bis Dezember 2025 an diesem Podcast gearbeitet. Sie waren ein Team.</p>
<p><strong>Worum geht es im Podcast?<br />
</strong><br />
Das „Erinnerungs-DING“ beschäftigt sich mit den Verbrechen der Nazis in Hamburg in den Jahren 1933 bis 1945.</p>
<p>Es geht besonders um die Deportationen von Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma. Sinti und Roma leben schon sehr lange in Europa. Sie sprechen neben Deutsch oft auch die Sprache Romanes. Nach Ansicht der Nazis waren sie weniger wert als andere Menschen. Diese Gruppen wurden von den Nationalsozialisten ausgeschlossen und verfolgt.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Nazis haben viele Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma und andere Menschen aus ihren Häusern geholt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Nazis haben sie mit Zügen oder Lastwagen weggebracht.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das nennt man Deportationen.</span></p>
<p>Die sechs Folgen handeln davon, wie über diese Verbrechen heute gesprochen werden kann, damit alle Menschen verstehen können, was damals passiert ist.</p>
<ul>
<li>Was erschwert das Lernen über die Verbrechen der Nazis?</li>
<li>Wo ist Sprache zu schwer?</li>
<li>Wie kann Geschichte besser weitergegeben werden?</li>
</ul>
<p>Das Projektteam hat Gedenkstätten besucht. Das Projektteam hat sich außerdem zu Workshops getroffen. Das Team hat etwas über die Vergangenheit in den Jahren 1933 bis 1945 in Hamburg gelernt. Und wie in Gedenkstätten von dieser Vergangenheit erzählt wird.</p>
<p><strong>Was erwartet die Besucherinnen und Besucher am 2. Februar 2026?</strong></p>
<ul>
<li>Das Projekt und die beteiligten Personen werden vorgestellt</li>
<li>Es gibt Hörbeispiele aus den ersten Folgen</li>
<li>Alle können Fragen stellen und Gedanken teilen.</li>
</ul>
<p>Ein wichtiges Ziel des Abends ist es, mit interessierten Menschen ins Gespräch zu kommen.</p>
<p>Eingeladen sind Menschen, die sich mit Erinnerungskultur, historisch-politischer Bildung, Inklusion, Demokratiearbeit oder persönlicher Erinnerung beschäftigen.</p>
<p>Eine Anmeldung ist möglich <strong>bis zum 30.01.2026</strong> <a href="https://www.gedenkstaetten-hamburg.de/de/veranstaltungen/termin/der-podcast-erinnerungs-ding-geht-online" target="_blank" rel="noopener">auf dieser Seite</a>.</p>
<p><strong>Hier findet Ihr (in Kürze) die Links zum Podcast:</strong></p>
<p>Der Podcast hat sechs Folgen. Die Folgen werden nach dem 2. Februar immer dienstags veröffentlicht. Der Podcast Erinnerungs-DING ist überall zu finden, wo es Podcasts gibt.</p>
<p>Hier findest du den <a href="https://open.spotify.com/show/7oYAb46bNi9SUe3s5Fkemc?si=ad0237bb0ae1400b" target="_blank" rel="noopener">Podcast auf Spotify</a>, <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/das-erinnerungs-ding/id1873372661" target="_blank" rel="noopener">den Podcast auf Apple Podcast</a>, den <a href="https://music.amazon.de/podcasts/9be53cd2-5102-4d81-a2b9-893fc0d28419/das-erinnerungs-ding" target="_blank" rel="noopener">Podcast auf Amazon Music</a>. Die Links zu den Folgen findest du unten.</p>

<a href='https://ibb-d.de/qr-teaserbild-zusatzfolge/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/QR-Teaserbild-Zusatzfolge.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/QR-Teaserbild-Zusatzfolge.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/QR-Teaserbild-Zusatzfolge-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/QR-Teaserbild-Zusatzfolge-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-der-bahnsteigkante-folge-1-1/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-der-Bahnsteigkante-Folge-1-1.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-der-Bahnsteigkante-Folge-1-1.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-der-Bahnsteigkante-Folge-1-1-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-der-Bahnsteigkante-Folge-1-1-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-den-piktogrammen-folge-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-DING-mit-den-Piktogrammen-Folge-2.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-DING-mit-den-Piktogrammen-Folge-2.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-DING-mit-den-Piktogrammen-Folge-2-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-DING-mit-den-Piktogrammen-Folge-2-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-den-klebezetteln-folge-3/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-den-Klebezetteln-Folge-3.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-den-Klebezetteln-Folge-3.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-den-Klebezetteln-Folge-3-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-den-Klebezetteln-Folge-3-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-dem-v-bahnhof-folge-4/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-dem-v-Bahnhof-Folge-4.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-dem-v-Bahnhof-Folge-4.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-dem-v-Bahnhof-Folge-4-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/Das-Ding-mit-dem-v-Bahnhof-Folge-4-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/das-ding-mit-dem-erinnern-folge-5-c/'><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Das-DING-mit-dem-Erinnern-Folge-5-C.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Das-DING-mit-dem-Erinnern-Folge-5-C.png 940w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Das-DING-mit-dem-Erinnern-Folge-5-C-300x251.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Das-DING-mit-dem-Erinnern-Folge-5-C-768x644.png 768w" sizes="auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px" /></a>

<p>*Unser Projekt hatte den Titel „Inklusive Erinnerung für eine starke Demokratie“.</p>
<p><strong>Wer macht das Projekt?</strong></p>
<p>Wir sind die IBB gGmbH Dortmund und der Verein IN-Gesellschaft e.V. aus Berlin. Wir setzen uns ein für mehr Inklusion und eine barrierefreie Erinnerungskultur. Außerdem werden wir unterstützt vom denk.mal Hannoverscher Bahnhof und dem Geschichtsort Stadthaus Hamburg.</p>
<p>Wir bekamen Geld aus dem Programm „Jugend erinnert – engagiert“ von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. Das Projekt wurde von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert gefördert.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="" width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Following Traces: Erfolgreicher Projektabschluss in Dortmund</title>
		<link>https://ibb-d.de/following-traces-erfolgreicher-projektabschluss-in-dortmund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jocelyne Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 15:49:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=38457</guid>

					<description><![CDATA[Am 10. November 2025 fand die feierliche Abschlussveranstaltung des Projekts Following Traces statt, das durch die EVZ-Stiftung gefördert wurde und junge Menschen aus Deutschland und den Niederlanden zusammenbrachte, um Geschichte zu erforschen und Erinnerungsarbeit aktiv zu gestalten. Nach intensiven Projekttagen mit Stadtführungen, Gedenkstättenbesuchen und kreativer Auseinandersetzung mit der Geschichte der jüdischen Familie Grüneberg endete das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/1000088803-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-38452" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/1000088803-1024x766.jpg" alt="" width="900" height="674" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/1000088803-1024x766.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/1000088803-300x224.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/1000088803-768x575.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/1000088803-1536x1149.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/1000088803-2048x1532.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a>Am 10. November 2025 fand die feierliche Abschlussveranstaltung des Projekts <em>Following Traces</em> statt, das durch die EVZ-Stiftung gefördert wurde und junge Menschen aus Deutschland und den Niederlanden zusammenbrachte, um Geschichte zu erforschen und Erinnerungsarbeit aktiv zu gestalten. Nach intensiven Projekttagen mit Stadtführungen, Gedenkstättenbesuchen und kreativer Auseinandersetzung mit der Geschichte der jüdischen Familie Grüneberg endete das Projekt nun mit einem würdigen Abschluss in Dortmund.</p>
<p>Höhepunkt des Tages war die Stolpersteinverlegung für die Familie Grüneberg in Dortmund-Hörde. Zu dieser kamen rund 60 Personen aus Schulen und Zivilgesellschaft. Die Pat*innen der Stolpersteine – Schüler*innen des Karl-Schiller-Berufskollegs &#8211; erzählten bewegend von der Geschichte und den Schicksalen der Familienmitglieder. Es wurden außerdem musikalische Beiträge der Goethe-Schule vorgetragen. Außerdem wurde von Herrn Abraham von der jüdischen Kultusgemeinde Dortmund ein Gebet für die Familie gesprochen. Zur Erinnerung und als Zeichen der Wertschätzung zündeten die Anwesenden Kerzen an. Dieser Moment machte die Relevanz der Erinnerung an die NS-Zeit und das Engagement der Jugendlichen besonders spürbar.</p>
<p>Im Anschluss präsentierten die Projektteilnehmenden ihre Ergebnisse in einer öffentlichen Veranstaltung im Karl-Schiller-Berufskolleg. Nach Grußworten von Direktor Dr. Uwe Wiemann und Nadine Metzner, Vertreterin der EVZ-Stiftung, stellten die Jugendlichen ihre vielfältigen Arbeiten vor. Darunter waren Gedichte, Kurzgeschichten, Videozuschnitte und umfangreiche Forschungseinblicke, die die intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte der Familie Grüneberg und den besuchten Gedenkstätten dokumentierten. Die jungen Menschen übertrafen sich hierbei selbst, sodass einige der entstandenen Produkte nun in Kürze veröffentlicht werden sollen.</p>
<p>Anwesend waren neben den Projektteilnehmenden, Förderern und Partnern auch Gäste aus den Niederlanden, zukünftige Teilnehmende an Gedenkstättenfahrten sowie weitere Kooperationspartner*innen. Die Veranstaltung verdeutlichte, wie das Projekt <em>Following Traces</em> nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Empathie, Verantwortung und europäische Vernetzung in der Erinnerungskultur fördert.</p>
<p>Mit der Stolpersteinverlegung und der Präsentation der Ergebnisse ist ein würdiger Abschluss gesetzt, der die Arbeit der Jugendlichen sichtbar macht und gleichzeitig Impulse für zukünftige Projekte und Gedenkstättenfahrten gibt.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/02/JE_Logobar_rgb_dt_quer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36879  aligncenter" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/02/JE_Logobar_rgb_dt_quer-1024x370.jpg" alt="" width="554" height="200" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/02/JE_Logobar_rgb_dt_quer-1024x370.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/02/JE_Logobar_rgb_dt_quer-300x108.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/02/JE_Logobar_rgb_dt_quer-768x277.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/02/JE_Logobar_rgb_dt_quer-1536x555.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/02/JE_Logobar_rgb_dt_quer-2048x740.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 554px) 100vw, 554px" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Letzter Workshop im Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. führt nach Köln: Unser Team besucht die Abtei Brauweiler</title>
		<link>https://ibb-d.de/letzter-workshop-im-podcast-projekt-erinnerungs-d-i-n-g-fuehrt-nach-koeln-unser-team-besucht-die-abtei-brauweiler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 13:12:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachbericht in einfacher Sprache Vom 15. bis 18. Oktober 2025 war unser Team vom Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. in Köln. Wir haben die Gedenkstätte Brauweiler besucht. Und wir haben im LVR-Digitallabor in Köln an unserem Podcast gearbeitet. Aber der Reihe nach! Die Abkürzung LVR steht für: Landschaftsverband Rheinland. Der LVR hatte uns eingeladen. Ein Landschaftsverband ist ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachbericht in einfacher Sprache</p>
<p>Vom 15. bis 18. Oktober 2025 war unser Team vom Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. in Köln.</p>
<p>Wir haben die Gedenkstätte Brauweiler besucht.</p>
<p>Und wir haben im LVR-Digitallabor in Köln an unserem Podcast gearbeitet.</p>
<p>Aber der Reihe nach!</p>
<p>Die Abkürzung LVR steht für: <a href="https://www.lvr.de/" target="_blank" rel="noopener">Landschaftsverband Rheinland</a>. Der LVR hatte uns eingeladen.</p>
<p>Ein Landschaftsverband ist ein Zusammenschluss von Städten. Er übernimmt besondere Aufgaben für die Städte in einer Region. Zu diesen Aufgaben gehören auch Museen und Gedenkorte.</p>
<p>Am Mittwoch, 15. Oktober 2025, sind wir alle mit der Bahn nach Köln gereist. Die Anreise hat länger gedauert als geplant. Es gab Verspätungen. Abends haben wir uns dann aber alle in Köln getroffen.</p>
<p>Am Donnerstag, 16. Oktober 2025, sind wir gemeinsam in die Abtei Brauweiler gefahren. Nina Greger arbeitet in der Abtei Brauweiler. Sie hat mit uns einen Workshop gemacht. Sie hat uns erzählt, wie sie mit Gruppen arbeitet, die zu Besuch kommen.</p>
<p>Nina hat uns ihren Zeitstrahl gezeigt. Sie hat dafür einen Streifen schwarzen Stoff auf den Boden gelegt. Der schwarze Stoffstreifen stellt die Zeit dar. Es gab außerdem noch einen orangenen, einen blauen und einen grünen Stoffstreifen. Die hat Nina auf den schwarzen Streifen gelegt. Es sah gleich so aus, dass es drei Zeitabschnitte gibt. Dazu gab es dann Karten mit Jahreszahlen in Orange, Blau und Grün und Karten mit Bildern in den drei Farben. Die haben wir auf den orangenen, blauen und grünen Stoffstreifen gelegt.</p>
<p>So haben wir wichtige Ereignisse sichtbar gemacht, die in Brauweiler passiert sind. Das hat ziemlich Spaß gemacht und war sehr einprägsam!</p>

<a href='https://ibb-d.de/der-zeitstrahl_gs_brauweiler_6926/'><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="934" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Der-Zeitstrahl_GS_Brauweiler_6926-e1762436411842.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Auf dem grauen Boden liegt der schwarze Stoffstreifen als Zeitstrahl. Darauf gelegt ist Stoff in orange und blau. Textkarten und Zeichnungen können dazu gelegt werden." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Der-Zeitstrahl_GS_Brauweiler_6926-e1762436411842.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Der-Zeitstrahl_GS_Brauweiler_6926-e1762436411842-247x300.jpg 247w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/arbeit_zeitstrahl_gs_brauweiler_6927/'><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="933" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Arbeit_Zeitstrahl_GS_Brauweiler_6927-e1762432977503.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Mehrere Mitglieder knieen neben dem Zeitstrahl und sortieren die Text-Karten und Zeichnungen zu den verschiedenen Zeitabschnitten." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Arbeit_Zeitstrahl_GS_Brauweiler_6927-e1762432977503.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Arbeit_Zeitstrahl_GS_Brauweiler_6927-e1762432977503-247x300.jpg 247w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>

<p>Was wir auf diese Weise gelernt haben:</p>
<p>Das Kloster Brauweiler gab es ab dem Jahr 1024. Über 800 Jahre lang lebten Mönche in dem Kloster. Sie beteten und arbeiteten dort. Um 1800 herrschte Napoleon Bonaparte über große Teile von Europa. Auch über das Rheinland. Napoleon ließ viele Klöster auflösen, weil er sie als zu mächtig ansah. So mussten auch in Brauweiler die Mönche das Kloster verlassen. Im Jahr 1802 wurde das Kloster geschlossen. Die Mönche mussten gehen.</p>
<p>Ab 1815 nutzte die preußische Regierung die Gebäude als Arbeitsanstalt. Dort wurden Menschen eingesperrt, die als „arm“ oder „ungehorsam“ galten. Es gab ein Männerhaus und ein Frauenhaus. Der Name „Frauenhaus“ kommt aus dieser Zeit, weil dort Frauen leben und arbeiten mussten.</p>
<div id="attachment_38381" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Fuehrung_GS-Brauweiler_6934-e1762433017612.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38381" class="wp-image-38381" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Fuehrung_GS-Brauweiler_6934-e1762433017612-255x300.jpg" alt="Eine Mitarbeiterin der Gedenkstätte Brauweiler steht für einer Ausstellungstafel mit einem großen Foto und mehreren kleineren und erläutert, was hier zu sehen ist. " width="300" height="354" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Fuehrung_GS-Brauweiler_6934-e1762433017612-255x300.jpg 255w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Fuehrung_GS-Brauweiler_6934-e1762433017612.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-38381" class="wp-caption-text">Wir durften die Gedenkstätte bei einer Führung kennenlernen.</p></div>
<p>In der Nazi-Zeit von 1933 bis 1945 war Brauweiler ein Gefängnis der Gestapo, also der geheimen Polizei der Nazis. Auch im „Frauenhaus“ waren nun Frauen und Männer eingesperrt. Viele von ihnen wurden geschlagen oder mussten Zwangsarbeit leisten.</p>
<p>Was uns besonders aufgefallen ist: Die Zeitabschnitte, also die Karten mit den Jahreszahlen und Bildern, sind in drei verschiedenen Farben. Das hat uns gut geholfen zu verstehen, welche Karten zu welchen Jahreszahlen und zu welchem Zeitabschnitt gehören.</p>
<p>Das war interessant, weil wir auch in der Gedenkstätte Buchenwald mit einem Zeitstrahl gearbeitet haben. Der Zeitstrahl dort sah aber ganz anders aus.</p>
<p>Wir haben gelernt: Ein Zeitstrahl ist etwas sehr Wichtiges, wenn man Vergangenheit und Geschichte einfach erklären will. Ein Zeitstrahl kann sehr unterschiedlich aussehen und gut funktionieren.</p>
<p>Mehrere Mitarbeitende vom LVR haben uns gezeigt, wie sie in der Abtei Brauweiler arbeiten. Wir durften die Papierrestaurierung besuchen. Dort werden alte Briefe und Seiten aus Aktenordnern so bearbeitet, dass sie nicht auseinanderfallen. Anna Katharina Fahrenkamp hat uns sogar berichtet, dass es schwieriger ist, neuere Papiere zu bearbeiten. Sie enthalten nämlich mehr Stoff-Fasern als die ganz alten Blätter.</p>
<p>Hans Meyer hat uns seine Drohne gezeigt. Er lässt sie über die Abtei Brauweiler fliegen und Fotos machen. Diese Fotos kann man später mit einem Computer oder mit dem Handy von allen Seiten ansehen und sie sogar drehen oder größer machen. Das war alles sehr interessant.</p>
<p>Zum Schluss haben wir noch die Gedenkstätte besucht. Die Gedenkstätte ist im ehemaligen „Frauenhaus“ untergebracht. Das Haus heißt nicht so, weil dort Frauen Schutz gefunden haben. Nein, im Gegenteil. Das „Frauenhaus“ war das Haus, in dem Frauen eingesperrt, zur Arbeit gezwungen und gefoltert wurden. Männer wurden damals ebenfalls im Frauenhaus eingesperrt.</p>
<div id="attachment_38376" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Tastelemente_GS-Brauweiler_6935-e1762433040546.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38376" class="wp-image-38376 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Tastelemente_GS-Brauweiler_6935-e1762433040546-225x300.jpg" alt="Die Gebäude der Abteil Brauweiler sind als Miniaturen nachgearbeitet. So können sie von blinden oder sehbehinderten Menschen ertastet werden. " width="225" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Tastelemente_GS-Brauweiler_6935-e1762433040546-225x300.jpg 225w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Tastelemente_GS-Brauweiler_6935-e1762433040546.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-38376" class="wp-caption-text">Wir haben auch die Tast-Elemente kennengelernt.</p></div>
<p>Seit 2024 gibt es in der Gedenkstätte eine barrierearme Ausstellung. Die hat uns besonders interessiert. In der Ausstellung gibt es viele kleine Räume. In den kleinen Räumen hat dieGestapo Menschen eingesperrt. Es waren Menschen, die arm waren und auf der Straße lebten, und Menschen, die sich gegen die Nazis gewehrt haben. Zum Beispiel war auch Konrad Adenauer dort eingesperrt. Er wurde nach dem Krieg 1949 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.</p>
<p>Man kann sich viele Stunden dort aufhalten. Ein Modell mit roten kleinen Bauteilen zeigt das ganze Gelände. Das ist gut für blinde Menschen, die auf diese Weise nachvollziehen können, wie die Abtei Brauweiler heute aussieht und wie sie damals aussah.</p>
<p>Es gibt Videos in Gebärdensprache und in einfacher Sprache. Das ist bei vielen anderen Gedenkstätten nicht so. Das fanden wir sehr gut.</p>
<div id="attachment_38391" style="width: 213px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Media-Guide_GS_Brauweiler_6932-e1762437497101.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38391" class="wp-image-38391 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Media-Guide_GS_Brauweiler_6932-e1762437497101-227x300.jpg" alt="Auf einer Ausstellungswand wird der barrierearme Media -Guide erklärt. Mit Hilfe eines QR-Codes kann man sich alle Texte aus der Ausstellung in einfacher Sprache vorlesen lassen. " width="203" height="268" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Media-Guide_GS_Brauweiler_6932-e1762437497101-227x300.jpg 227w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Media-Guide_GS_Brauweiler_6932-e1762437497101.jpg 646w" sizes="auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px" /></a><p id="caption-attachment-38391" class="wp-caption-text">Der Media-Guide wird auf einer Tafel erklärt.</p></div>
<p>Beim inklusiven Medienguide hat uns sehr gut gefallen, dass die Texte zusammen von Menschen mit und ohne Behinderungen gemacht worden sind. Die Menschen aus dem Team sprechen die Texte im Medienguide selbst.</p>
<p>Was uns allerdings aufgefallen ist: Die Texte werden viel zu schnell vorgelesen. Und es gibt viel zu wenig Pausen. Das ist für Menschen mit und ohne Lernbehinderungen nicht wirklich gut. Denn mit mehr Zeit, kann man viel besser selbst nachdenken. Erinnerung und Gedenken braucht Zeit.</p>
<p>Vier von uns haben sehr intensiv diskutiert über einige Texte im Medienguide. Wir haben festgestellt: Einfache Sprache braucht auch langsameres Sprechen und mehr Pausen. Dann erst wird die Vermittlung von schwerer Geschichte auf einfacher Sprache verständlich!</p>
<p>Der LVR hat sogar einen kurzen Film über unseren Besuch gemacht:</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border:none;" title="Inklusives Podcast-Projekt „Erinnerungs-D.i.N.G.“ zu Gast beim LVR" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/gDJFfYUij1U?feature=oembed"  allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Am Freitag, 17. Oktober 2025, durften wir dann das Digitallabor des LVR in Köln-Deutz benutzen.</p>
<p>Das Digitallabor ist ein Raum, in dem man Filme oder Podcast-Folgen aufnehmen kann. Vorher mussten wir noch an den Drehbüchern für die verschiedenen Folgen arbeiten und einige Texte schreiben. Dabei hat uns Annika Hirsekorn begleitet und geholfen. Mir ihr haben wir schon im ersten und zweiten Workshop zusammengearbeitet.</p>

<a href='https://ibb-d.de/im-digitallabor_lvr-rheinland_6947/'><img loading="lazy" decoding="async" width="342" height="405" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Im-Digitallabor_LVR-Rheinland_6947-e1762437437308.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Im-Digitallabor_LVR-Rheinland_6947-e1762437437308.jpg 342w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Im-Digitallabor_LVR-Rheinland_6947-e1762437437308-253x300.jpg 253w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/im-digitallabor_lvr-rheinland_6940/'><img loading="lazy" decoding="async" width="471" height="555" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Im-Digitallabor_LVR-Rheinland_6940-e1762437905557.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Im-Digitallabor_LVR-Rheinland_6940-e1762437905557.jpg 471w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Im-Digitallabor_LVR-Rheinland_6940-e1762437905557-255x300.jpg 255w" sizes="auto, (max-width: 471px) 100vw, 471px" /></a>

<p>Das war insgesamt ganz schön anstrengend. Die Hauptaufgabe besteht darin, so von unseren Erlebnissen und Lernerfahrungen im Projekt zu erzählen, dass andere Menschen das auch interessiert. Und natürlich: Alles muss verständlich für andere sein. Wir müssen also die Texte auf einfache Sprache hin prüfen. Wir sind wirklich Experten und Expertinnen geworden!!! Wir sind natürlich gespannt, ob uns das in allen Folgen gut gelingt!</p>
<div id="attachment_38426" style="width: 260px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38426" class="wp-image-38426" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Digitallabor_LVR-Rheinland_6971-e1762432909143.jpg" alt="Rolando Gonzales steht neben einer Präsentation, die mit einem Beamer an die Wand geworfen wird und erklärt gerade etwas. " width="250" height="302" /><p id="caption-attachment-38426" class="wp-caption-text">Rolando Gonzales hat uns erklärt, wie man Töne bearbeitet.</p></div>
<p>Am letzten Tag, dem Samstag, haben wir unsere ersten Tonaufnahmen bearbeitet. Rolando Gonzales hat uns ein Programm gezeigt, mit dem wir selbst den ersten Rohschnitt von unseren Podcast-Folgen erstellen. Später müssen diese Rohschnitte weiter bearbeitet werden. Zum Beispiel werden Pausen eingefügt, oder, wenn sich jemand versprochen hat, werden diese Versprecher rausgeschnitten. Und wir werden Musik einfügen.</p>
<p>Alles hat mit Rolandos Hilfe sehr gut geklappt. Inzwischen liegt bereits ein Rohschnitt einer Folge unseres Podcasts Erinnerungs-D.i.N.G. vor. Vermutlich werden wir vier Folgen machen. Alles in allem sind wir einen Riesen-Schritt vorangekommen!</p>
<p>Der LVR hat unser Projekt gelobt: „Dass eine inklusive Gruppe sich hier mit der Geschichte der Abtei Brauweiler auseinandersetzt, ist ein starkes Zeichen für Teilhabe und demokratische Bildung“, sagt Dr. Mark Steinert. Er ist der Leiter des LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrums.„Die Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen an einem historischen Ort wie diesem braucht unterschiedliche Perspektiven – auch die von Menschen mit Behinderungen. Dass wir das Podcast-Projekt unterstützen und unsere Expertise einbringen, war für uns daher eine Selbstverständlichkeit.“</p>
<p>Der LVR hat sogar Medienleute eingeladen und eine Nachricht veröffentlicht über unseren Besuch.</p>
<p><a href="https://www.lvr.de/de/nav_main/derlvr/presse_1/pressemeldungen/press_report_529216.jsp" target="_blank" rel="noopener">Die Nachricht vom LVR findet Ihr hier.</a></p>
<p><a href="https://www.ksta.de/region/rhein-erft/pulheim/pulheim-verbrechen-der-nazis-auf-der-spur-1130902" target="_blank" rel="noopener">Einen Pressebericht findet Ihr hier.</a></p>
<p>Alle Fotos: IBB gGmbH Dortmund</p>
<p>Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert gefördert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="Grafik mit den Logos der Fördermittelgeber und Projektpartner. " width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></p>
<p>Folgt uns für weitere Informationen!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Team des inklusiven Podcast-Projekts Erinnerungs-D.i.N.G. zu Gast beim Landschaftsverband Rheinland in Köln</title>
		<link>https://ibb-d.de/team-des-inklusiven-podcast-projekts-erinnerungs-d-i-n-g-zu-gast-beim-landschaftsverband-rheinland-in-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 09:31:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungs-DiNG]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=38072</guid>

					<description><![CDATA[Der nächste Workshop in unserem inklusiven Podcast-Projekt „Erinnerungs-D.i.N.G.“ beginnt bald! Am 15. Oktober treffen wir uns in Köln. Am Donnerstag, 16. Oktober 2025, besuchen wir die Gedenkstätte Brauweiler. Wir sind zu Gast beim Landschaftsverband Rheinland. Ein Landschaftsverband ist ein Zusammenschluss von Städten. Er übernimmt besondere Aufgaben für die Städte in einer Region. Dazu gehören auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der nächste Workshop in unserem inklusiven Podcast-Projekt „Erinnerungs-D.i.N.G.“ beginnt bald!</p>
<p>Am 15. Oktober treffen wir uns in Köln.</p>
<p>Am Donnerstag, 16. Oktober 2025, besuchen wir die Gedenkstätte Brauweiler.</p>
<p>Wir sind zu Gast beim <a href="https://www.lvr.de/de/nav_main/" target="_blank" rel="noopener">Landschaftsverband Rheinland</a>.</p>
<p>Ein Landschaftsverband ist ein Zusammenschluss von Städten. Er übernimmt besondere Aufgaben für die Städte in einer Region. Dazu gehören auch Museen und Gedenkorte.</p>
<p>Der Landschaftsverband Rheinland hat 2008 die Gedenkstätte Brauweiler eröffnet.</p>
<p>Die Gedenkstätte erinnert unter anderem an die Ereignisse während der Zeit der Nationalsozialisten.</p>
<p>Damals war das Gebäude eine so genannte Arbeitsanstalt.</p>
<p>Nationalsozialisten hielten in diesem Gebäude Menschen aus Deutschland und aus Nachbarländern gefangen.</p>
<p>Zu den Gefangenen gehörten verschiedene Personengruppen wie unter anderem: Juden, Zwangsarbeiter und Menschen, die sich gegen die Nationalsozialisten wehrten.</p>
<p>Sie wurden verhört, gefoltert und zu schwerer Arbeit gezwungen.</p>
<div id="attachment_38137" style="width: 711px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38137" class="wp-image-38137" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/GS-Brauweiler_Raum-3_LVR_Vanessa-Lange.jpg" alt="Das Foto zeigt einen Blick in einen Ausstellungsraum: Auf einer Tafel steht &quot;Ab nach Brauweiler&quot;. Besucherinnen und Besucher können sich auf einen Hocker vor der Tafel setzen, um das große Foto genauer zu betrachten und um den langen Text zu lesen. " width="701" height="441" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/GS-Brauweiler_Raum-3_LVR_Vanessa-Lange.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/GS-Brauweiler_Raum-3_LVR_Vanessa-Lange-300x189.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/GS-Brauweiler_Raum-3_LVR_Vanessa-Lange-768x484.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 701px) 100vw, 701px" /><p id="caption-attachment-38137" class="wp-caption-text">Ein Blick in Raum 3 der Gedenkstätte Brauweiler. Fotos: Landschaftsverband Rheinland &#8211; Lina Zwania / Foto oben: Vanessa Lange</p></div>
<p>Unser Projekt-Team wird in der Gedenkstätte Brauweiler verschiedene Stationen besuchen.</p>
<p>Am Freitag, 17. Oktober 2025, dürfen wir das Digital-Labor des Landschaftsverbandes Rheinland in Köln-Deutz nutzen.</p>
<p>Dort können wir Texte aufnehmen für unseren Podcast.</p>
<p>Der Landschaftsverband Rheinland hat auch Medienvertreter eingeladen.</p>
<p>Medienvertreter werden um eine Anmeldung gebeten beim <a href="&#x6d;&#x61;&#x69;&#x6c;&#116;&#111;&#58;ma&#x72;&#x69;&#x65;&#x73;&#x73;&#97;&#46;&#114;ad&#x65;&#x72;&#x6d;&#x61;&#x63;&#104;&#101;&#114;&#64;l&#x76;&#x72;&#x2e;&#x64;&#x65;">Landschaftsverband Rheinland bis einschließlich 15. Oktober 2025</a>.</p>
<p>Am Samstag, 18. Oktober 2025, reisen wir alle zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Folgt uns für weitere Informationen!</p>
<p>Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort &amp; engagiert gefördert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37415 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png" alt="Grafik mit den Logos der Fördermittelgeber und Projektpartner. " width="867" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525.png 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-300x104.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/05/Logobalken-Inklusive-Erinnerung_525-768x267.png 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></p>
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		<title>Following Traces – Eine Spurensuche über Grenzen hinweg</title>
		<link>https://ibb-d.de/following-traces-eine-spurensuche-ueber-grenzen-hinweg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jocelyne Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 14:31:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Projekt „Following Traces“, gefördert durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), machten sich junge Menschen aus Deutschland und den Niederlanden gemeinsam auf den Weg, Spuren der Geschichte sichtbar zu machen und neue Formen des Erinnerns zu entwickeln. In enger Kooperation mit dem Karl-Schiller-Berufskolleg in Dortmund und dem Deltion College in Zwolle entstand [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/IMG_20250402_164150-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-37951 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/IMG_20250402_164150-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/IMG_20250402_164150-224x300.jpg 224w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/IMG_20250402_164150-766x1024.jpg 766w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/IMG_20250402_164150-768x1026.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/IMG_20250402_164150-1149x1536.jpg 1149w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/IMG_20250402_164150-1532x2048.jpg 1532w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/IMG_20250402_164150-scaled.jpg 1916w" sizes="auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px" /></a>Mit dem Projekt „Following Traces“, gefördert durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), machten sich junge Menschen aus Deutschland und den Niederlanden gemeinsam auf den Weg, Spuren der Geschichte sichtbar zu machen und neue Formen des Erinnerns zu entwickeln. In enger Kooperation mit dem Karl-Schiller-Berufskolleg in Dortmund und dem Deltion College in Zwolle entstand ein internationales Bildungsprojekt, das historische Spurensuche, persönliche Begegnungen und kreatives Arbeiten miteinander verband.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/IMG_20250403_143411-scaled-e1755785729687.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-37956 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/IMG_20250403_143411-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a>Nach der erfolgreichen Bewerbungsphase lernten sich die Teilnehmenden zunächst online kennen. Schon hier zeigte sich die große Motivation, sich aktiv einzubringen: Sie planten eine kreative Stadtführung durch Dortmund, die später mit Schnitzeljagd-Elementen, Gedenkzeremonien und überraschend viel Kreativität umgesetzt wurde. Im Zentrum stand die Geschichte der jüdischen Familie Grüneberg, die während der NS-Zeit in Dortmund verfolgt wurde. In Kleingruppen erarbeiteten die Jugendlichen Biografien, Deportationswege und historische Hintergründe – ein roter Faden, der sie durch das gesamte Projekt begleitete. Besonders eindrücklich war der Besuch der Gedenkstätte Steinwache, des ehemaligen Gestapo-Gefängnisses in Dortmund.</p>
<p>Der zweite Teil führte die Gruppe auf eine internationale Gedenkstättenfahrt. Erste Station war das Durchgangslager Westerbork in den Niederlanden, gefolgt von Amsterdam, wo die Jugendlichen das jüdische Viertel, das Nationaal Holocaust Museum und die Hollandsche Schouwburg besuchten. Danach reisten sie nach Polen: In Majdanek arbeiteten sie mit dem Tagebuch der jugendlichen Gefangenen Jadwina Ankiewicz, in Sobibor setzten sie sich mit der Täterperspektive anhand historischer Fotografien auseinander und übergaben ihre Forschungsergebnisse zur Familie Grüneberg an die dortige Gedenkstätte. Ein bewegender Moment, der die Bedeutung der eigenen Arbeit unmittelbar erfahrbar machte. In Trawniki kam es zu einem intensiven Austausch mit Zeitzeug*innen, bevor die Fahrt in Lublin mit einem Blick auf jüdisches Leben in Vergangenheit und Gegenwart endete.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/uebergaber-Recherche-in-Sobibor.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-37961 size-medium alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/uebergaber-Recherche-in-Sobibor-300x221.jpg" alt="" width="300" height="221" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/uebergaber-Recherche-in-Sobibor-300x221.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/uebergaber-Recherche-in-Sobibor-1024x753.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/uebergaber-Recherche-in-Sobibor-768x565.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/uebergaber-Recherche-in-Sobibor.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Doch das Projekt wirkte weit über diese Stationen hinaus. Die intensive Recherche zur Familie Grüneberg führte dazu, dass der Jugendring Dortmund Stolpersteine für die Familie verlegen wird – ein sichtbares Zeichen im Stadtbild, das im Herbst/Winter 2025 realisiert werden soll. Zudem erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, im Herbst die Holocaust-Überlebende Eva Weyl persönlich kennenzulernen. Auch international ergaben sich neue Kontakte: Eine Forschungsgruppe der University of Huddersfield knüpfte an das Zeitzeugengespräch in Trawniki an und brachte Ideen für gemeinsame Projekte ein – vom digitalen Erinnerungspfad bis hin zu weiterer biografischer Arbeit mit Jugendlichen.</p>
<p>„Following Traces“ hat gezeigt, wie kraftvoll es ist, junge Menschen aktiv in Erinnerungskultur einzubeziehen. Aus der gemeinsamen Spurensuche sind nicht nur Wissen und neue Perspektiven entstanden, sondern auch Empathie, Verantwortung und ein europäisches Netzwerk, das Erinnerung lebendig in die Zukunft trägt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/JE_Logobar_rgb_dt_quer.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-37967 size-large" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/JE_Logobar_rgb_dt_quer-1024x285.png" alt="" width="1024" height="285" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/JE_Logobar_rgb_dt_quer-1024x285.png 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/JE_Logobar_rgb_dt_quer-300x84.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/JE_Logobar_rgb_dt_quer-768x214.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/JE_Logobar_rgb_dt_quer-1536x428.png 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/08/JE_Logobar_rgb_dt_quer.png 1551w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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