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	<title>Geschichtswerkstatt Tschernobyl &#8211; IBB</title>
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	<description>Bildungs- und Begegnungswerk</description>
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		<title>IBB gGmbH präsentiert neues Corporate Design: Arbeitsbereiche werden sichtbarer und unverwechselbar</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-ggmbh-praesentiert-neues-corporate-design-arbeitsbereiche-werden-sichtbarer-und-unverwechselbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2024 08:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Aktionswochen]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB gGmbH) präsentiert am heutigen Donnerstag (15. August 2024) sein neues Corporate Design. „Unsere Arbeitsbereiche sollen damit deutlicher sichtbar werden“, sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH in Dortmund. Die drei Initialen IBB sind ineinander gelegt und symbolisieren die Idee des multiperspektivischen und tiefgreifenden Lernens. Das kleine „i“ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB gGmbH) präsentiert am heutigen Donnerstag (15. August 2024) sein neues Corporate Design. „Unsere Arbeitsbereiche sollen damit deutlicher sichtbar werden“, sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH in Dortmund.</p>
<p>Die drei Initialen IBB sind ineinander gelegt und symbolisieren die Idee des multiperspektivischen und tiefgreifenden Lernens. Das kleine „i“ in der Mitte betont den Gedanken, dass immer der Mensch im Mittelpunkt steht. Das neue Corporate Design steht in verschiedenen Farbkombinationen für die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der gemeinnützigen GmbH zur Verfügung. Die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten außerschulischer Jugendgruppen arbeitet zukünftig mit einer eigenen Farbgestaltung. Dr. Astrid Sahm:</p>
<blockquote><p>„Das neue Logo ist eingängig und lebendig. Es bringt unseren Ansatz, historisches Lernen mit nachhaltiger Zukunftsgestaltung zu verbinden, gut zum Ausdruck.“</p></blockquote>
<p>Die IBB gGmbH wurde im Jahr 1990 als 100-prozentige Tochter des IBB e.V. gegründet. Ziel war der Bau der deutsch-belarussischen Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk, die in diesem Jahr ihren 30. Jahrestag begeht. Im Mittelpunkt der Bildungsarbeit stehen seither die Begegnung von Menschen aus Ost und West, die Stärkung zivilgesellschaftlichen Engagements und die grenzüberschreitende Vernetzung von Initiativen. Seit 2016 ist die IBB gGmbH zudem Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.</p>
<p>Bisher zeigten sich der IBB e.V. und die IBB gGmbH mit einem gemeinsamen Logo. Bei Antragstellenden, Partnerorganisationen und Fördernden kam es dadurch zu Verwechslungen. Mit dem neuen Logo sind Aktivitäten der IBB gGmbH nun auf einen Blick eindeutig erkennbar. Gleichzeitig verdeutlicht die Farbe Blau weiterhin die Verbundenheit mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund (IBB e.V.). Denn das gemeinsame Ziel heißt: „Grenzen überwinden“. Partnerschaftlich und inklusiv, nachhaltig und multiperspektivisch soll dieses Ziel in internationaler Zusammenarbeit erreicht werden.</p>

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<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Statement zum 24.02.2023: Wie der Krieg unsere Bildungs- und Jugendarbeit verändert</title>
		<link>https://ibb-d.de/statement-zum-24-02-2023-wie-der-krieg-unsere-bildungs-und-jugendarbeit-veraendert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2023 09:21:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
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					<description><![CDATA[Statement des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks (IBB) zum ersten Jahrestag des Angriffs der russischen Armee auf die Ukraine Seit dem 24. Februar 2022 verteidigt sich die Ukraine mit all ihren Möglichkeiten gegen den russischen Angriff. Durch den Krieg ist das Leben von Millionen Ukrainerinnen und Ukrainern aus den Fugen geraten. Gleichzeitig bedroht der Krieg die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Statement des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks (IBB) zum ersten Jahrestag des Angriffs der russischen Armee auf die Ukraine</strong></p>
<p>Seit dem 24. Februar 2022 verteidigt sich die Ukraine mit all ihren Möglichkeiten gegen den russischen Angriff. Durch den Krieg ist das Leben von Millionen Ukrainerinnen und Ukrainern aus den Fugen geraten. Gleichzeitig bedroht der Krieg die Grundsäulen der Europäischen Union als einem demokratischen Friedensprojekt. Die Entwicklungen des vergangenen Jahres sind dementsprechend nicht ohne Folgen für unsere Bildungs- und Jugendarbeit als Internationalem Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) und für die unserer Partner geblieben.</p>
<p>In dem Programm <a href="https://generationeurope.org/">Generation Europe – The Academy</a> koordiniert der IBB e.V. ein Netzwerk von 45 Organisationen der Jugendarbeit aus 14 europäischen Ländern, die sich in 15 Projektpartnerschaften für die aktive Teilhabe von jungen Menschen einsetzen – am jeweiligen Wohnort und europaweit. Zum Netzwerk gehört auch die Deutsch-Ukrainische Gemeinschaft der Jugendarbeit (DUGA). Als die Aktivist*innen der Partnerorganisation vor dem Krieg und den russischen Besatzern ins Ausland fliehen mussten, wurde ihre Unterstützung zur ersten Hilfsaktion des Netzwerks. Dank einer Förderung durch die Stiftung Mercator kann der IBB e.V. mit Katia Henrikh sogar eine DUGA-Aktivistin zunächst für ein Jahr als Social-Media-Managerin im Programm beschäftigen.</p>
<p><strong>Generation Ukraine</strong></p>
<p>Zu den großen Vorhaben von Katia Henrikh gehört das Filmprojekt „Generation Ukraine“, das sie gemeinsam mit der ukrainischen Produktionsfirma Minimal Movie verwirklicht. Für die Aufnahmen ist Katia im Herbst 2022 mehrere Wochen durch die Ukraine gereist. Entstanden sind Bilder über den Alltag ukrainischer Jugendlicher im Krieg, von dem sie sich nicht ihre Lebens- und Liebesträume nehmen lassen wollen. Mit dem Film verfolgt Katia das Ziel, der jungen Generation in der Ukraine eine Stimme zu geben und einen Raum für Dialog, Frieden und Hoffnung zu schaffen.</p>
<div id="attachment_32092" style="width: 910px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Filmprojekt_GenerationEurope.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32092" class="wp-image-32092" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Filmprojekt_GenerationEurope.jpg" alt="Katia Henrikh (Generation Europe/IBB e.V.) und Roman Blazhan (Minimal Movie) präsentieren im Projekt Generation Europe - The Academy Arbeitsmaterial zum Filmprojekt „Generation Ukraine“." width="900" height="584" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Filmprojekt_GenerationEurope.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Filmprojekt_GenerationEurope-300x195.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Filmprojekt_GenerationEurope-768x499.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a><p id="caption-attachment-32092" class="wp-caption-text">Über Licht in Zeiten der Dunkelheit: Katia Henrikh (Generation Europe/IBB e.V.) und Roman Blazhan (Minimal Movie) präsentieren Arbeitsmaterial zum Filmprojekt „Generation Ukraine“.</p></div>
<p>Erste Filmausschnitte konnten die Projektleiter*innen aus den Partnerorganisationen bei der Netzwerkkonferenz von Generation Europe Anfang Februar 2023 in Hattingen sehen. Beim Austausch zeigte sich, wie sehr der Krieg die Jugendarbeit verändert hat. Einerseits müssen die beteiligten Organisationen oftmals zusätzliche humanitäre Aufgaben bewältigen, damit die Grundversorgung ukrainischer Kriegsflüchtlinge gewährleistet werden kann. Andererseits ist der Bedarf an politischer Bildung und demokratiepädagogischen Angeboten gestiegen. Denn die Jugendlichen wollen über die Auswirkungen des Kriegs auf ihr Leben und ihre eigene Rolle als Bürger*innen diskutieren – was nicht zuletzt angesichts der europaweit geführten öffentlichen Kontroversen um die militärische Unterstützung der Ukraine sowie der wachsenden Gefahr durch Desinformationskampagnen in den sozialen Medien eine überaus wichtige Aufgabe ist.</p>
<p><strong>Vielfache Belastungen</strong></p>
<p>Der Versuch, beiden Bedarfen gerecht zu werden, führt jedoch zu einer systematischen Überforderung der Organisationen in der Jugendarbeit – zumal sie sich noch nicht von den Belastungen der Pandemiezeit erholt haben. Eine Anpassung der Fördersätze an die Preissteigerungen ist bisher nicht erfolgt, es fehlt an Räumen für die Jugendlichen und an Weiterbildungsmöglichkeiten für die Fachkräfte, um mit innovativen Methoden auf die neuen Herausforderungen reagieren zu können. Nur wenn die Politik diese strukturellen Schwierigkeiten wahrnimmt und Lösungen ermöglicht, wird die Jugendarbeit die an sie gerichteten hohen Erwartungen erfüllen können.</p>
<p><strong>Kooperation in Kriegszeiten</strong></p>
<p>Trotz oder vielleicht auch wegen der vielfachen Belastungen haben die Erfahrungen seit Beginn der russischen Aggression den Zusammenhalt innerhalb des europäischen Netzwerks von Generation Europe – The Academy eher gestärkt. Hingegen sind die regionalen Netzwerke von Historiker*innen und Journalist*innen aus osteuropäischen Staaten, welche die IBB gGmbH in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, weitgehend auseinandergefallen. Denn eine direkte Zusammenarbeit von zivilgesellschaftlichen Akteuren, Medienschaffenden und Forscher*innen aus Belarus, Russland und der Ukraine ist angesichts des Kriegs derzeit kaum möglich – selbst wenn die belarussischen oder russischen Akteure selbst Opfer politischer Verfolgung in ihren Ländern sind und den Krieg nicht unterstützen. Daher bot die IBB gGmbH ihre Kooperationsformate und Fortbildungen 2022 zumeist in separaten Ländergruppen an, um die unterschiedlichen Bedarfe zu berücksichtigen und erlittene Traumatisierungen insbesondere der ukrainischen Partner*innen nicht zu vertiefen. Gleichzeitig war das Team der IBB gGmbH in einer permanenten Gratwanderung bestrebt, sein eigenes Selbstverständnis als Bindeglied zu bewahren, das verfügbar bleibt, um zu einem späteren Zeitpunkt neue Wege für die Aufnahme des direkten Austauschs zu suchen.</p>
<p>In der Praxis bedeutete dies beispielsweise, dass 2022 nur Geschichtsinitiativen aus Deutschland, Moldau, Polen und der Ukraine gemeinsam an digitalen Projekten arbeiteten. Einzusehen sind diese spannenden Projekte aber alle auf der <a href="https://about-history.info/en/" target="_blank" rel="noopener">Digital History Platform</a>, wo auch weiterhin Projekte aus allen langjährigen Partnerländern, einschließlich Belarus und Russ/land, zu finden sind.</p>
<p><strong>Veränderte Formate und konkrete Hilfe</strong></p>
<p>Auch inhaltlich verlief die Arbeit zweigleisig: So beschäftigten sich ukrainische Geschichtsinitiativen einerseits mit der Erforschung lokaler historischer Ereignisse aus dem Zweiten Weltkrieg, aber auch mit der Dokumentation der Zerstörung historischer Gebäude im Krieg der Gegenwart. Und sowohl für Journalist*innen als auch für Historiker*innen stand neben der professionellen Arbeit stets auch das praktische Engagement für die Verteidigung ihres Landes und zur Unterstützung der unmittelbar vom Krieg Betroffenen im Vordergrund. Auf die humanitären Bedarfe versuchte die IBB gGmbH ebenfalls im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu reagieren: durch psychologische Trainings und Bereitstellung von Notfallapotheken für Journalist*innen, durch den Kauf von Medikamenten für Tschernobyl-Betroffene aus den Partnerorganisationen der Geschichtswerkstatt Tschernobyl in Charkiw, durch Spenden für Menschen mit Behinderungen in der Ukraine oder durch das Engagement für ukrainische Geflüchtete in Dortmund gemeinsam mit unserem Partner Vita e.V .</p>
<p>So sehr der Krieg in Europa die Anforderungen an eine Nichtregierungsorganisation wie das IBB verändert, steht doch fest: Als Träger von internationaler Bildungs- und Begegnungsarbeit können und wollen wir die unverzichtbare Arbeit von Hilfsorganisationen, Initiativen der Geflüchtetenhilfe und sonstigen zivilgesellschaftlichen Akteuren unterstützen, aber nicht ersetzen. Unser Schwerpunkt bleibt daher die Bildungsarbeit, um Orientierung in diesen schwierigen Zeiten zu bieten, zivilgesellschaftliche Resilienz zu stärken und politische Veränderungen anzustoßen, die langfristig Wege aus Krieg und Konfrontation weisen. Hierzu gehört auch das Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen multiplen Krisen der Gegenwart zu erhöhen. Zu unseren neuen Bildungsangeboten gehören daher auch Vorträge und Workshops zu den Auswirkungen des Kriegs auf den Klimawandel und den internationalen Klimaschutz.</p>
<p><em>Unser Foto oben zeigt das durch russische Angriffe zerstörte Gebäude der Gebietsverwaltung in Charkiw. Dieses Gebäude ist ein wichtiges Beispiel für den Konstruktivismus als Baustil, den die ukrainische Initiative ArtOborona im Rahmen des Projekts „Digital History Platform Extended“ dokumentiert hat.</em></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/krieg-darf-kein-instrument-der-politik-sein-erklaerung-des-ibb/" target="_blank" rel="noopener">Bitte beachten Sie auch unsere Erklärung vom 24.02.2022 &#8222;Krieg darf kein Instrument der Politik sein.&#8220; <span class="apple-converted-space"> </span></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>HistoryLab goes online: Die Gewinnerprojekte aus dem Wettbewerb stellen ihre Produkte im Digitalformat vor</title>
		<link>https://ibb-d.de/historylab-goes-online-die-gewinnerprojekte-aus-dem-wettbewerb-stellen-ihre-produkte-im-digitalformat-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2022 07:10:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[Trostenez]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Die fünf Gewinnerprojekte aus dem diesjährigen internationalen Wettbewerb HistoryLab „Memory Projects for Education“ stellen am Montag, 19. Dezember 2022, von 15:00 bis 17:30 Uhr (Berliner Zeit) in eine Online-Präsentation die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Interessierte dürfen einen Blick werfen auf die neuen interaktiven Websites, die vergessene Orte der Geschichte für virtuelle Besuche und digitales Lernen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Die fünf Gewinnerprojekte aus dem diesjährigen internationalen Wettbewerb HistoryLab „Memory Projects for Education“ stellen am Montag, 19. Dezember 2022, von 15:00 bis 17:30 Uhr (Berliner Zeit) in eine Online-Präsentation die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Interessierte dürfen einen Blick werfen auf die neuen interaktiven Websites, die vergessene Orte der Geschichte für virtuelle Besuche und digitales Lernen erschließen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Präsentiert werden die fünf digitalen Produkte</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;"> „Straßen des [Ringelblum] Archivs“, realisiert von </span><i><span style="font-weight: 400;">Urban Archive</span></i><span style="font-weight: 400;"> (Warschau/Polen), </span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;"> „Spirits of the KhODA“, gestaltet von </span><i><span style="font-weight: 400;">Art Oborona</span></i><span style="font-weight: 400;"> (Kharkiv/Ukraine) </span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;"> „Online-Datenbank über die Kriegsgefangenen im Zweiten Weltkrieg aus der Region Vinnytsia“, die </span><i><span style="font-weight: 400;">Avtomaydan Vinnichchina</span></i><span style="font-weight: 400;"> (Vinnytsia/Ukraine) entwickelt hat,</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;"> „Vom katholischen Friedhof zum sowjetischen Andenken“ realisiert von </span><i><span style="font-weight: 400;">Memorium</span></i><span style="font-weight: 400;"> (Luzk/Ukraine), </span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;"> „Die andere Seite der Verfolgung. Selbstzeugnisse aus dem 19. und 20. Jahrhundert neu gedacht“, erarbeitet vom Team </span><i><span style="font-weight: 400;">The Other Side</span></i><span style="font-weight: 400;"> (Berlin/Deutschland). </span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Insgesamt zehn Teams hatten sich vom 23.-25. September 2022 mit ihren bereits konkreten Ideen am HistoryLab „Memory Projects for Education“ an einem intensiven Online-Workshop beteiligt. Die fünf ausgewählten Projekte erhielten eine Gewinnerprämie, um ihre Ideen auszuarbeiten und zu realisieren. Sie ergänzen bestehende historische Narrative mit ihren digitalen Formaten um neue Zugänge und Perspektiven. Dazu werden historische und aktuelle Fotos, Filmsequenzen und Berichte auf innovative Weise digital der breiten Öffentlichkeit und Forschung zugänglich gemacht. Interessierte erhalten exklusive Erläuterungen von den Teams, die ihre Prototypen präsentieren und berichten, wie die digitalen Produkte genutzt werden können. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eingeladen sind Akteure der Erinnerungsarbeit, Lehrkräfte und Multiplikator:innen der historischen Bildungsarbeit, die sich für digitale Zugänge und innovative Formen der Geschichtsdidaktik interessieren. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wann? Montag, 19. Dezember 2022, von 15:00-17:30 Uhr</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie? Interessierte nutzen bitte </span><a href="https://www.facebook.com/digitalhistorynetwork/?ref=page_internal"><span style="font-weight: 400;">diesen</span></a><span style="font-weight: 400;"> Link auf Facebook (Digital History Network).</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">#civilsocietycooperation</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jetzt anmelden zum Online-Dialog “Wie wirkt sich der Krieg auf uns Historiker*innen aus?&#8220;</title>
		<link>https://ibb-d.de/jetzt-anmelden-zum-online-dialog-wie-wirkt-sich-der-krieg-auf-uns-historikerinnen-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 13:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[Trostenez]]></category>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[Perspektiven von Forscher*innen aus Belarus, Russland und Deutschland“ Freitag, 16. Dezember, 17:00-19:30 (Berliner Zeit), 19:00-21:30 (Minsker/Moskauer Zeit) Übertragen auf dem Youtube-Kanal Мемориала und auf Facebook Digital History Network Synchrone Übersetzung (Deutsch/Russisch, Russisch/Deutsch) Der nun schon 10 Monate dauernde Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat die Geschichtswissenschaft radikal verändert und viele schmerzhafte Fragen in der Fachwelt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Perspektiven von Forscher*innen aus Belarus, Russland und Deutschland“</strong></p>
<p><b>Freitag, 16. Dezember, 17:00-19:30 (Berliner Zeit), 19:00-21:30 (Minsker/Moskauer Zeit)</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Übertragen auf dem </span><a href="https://www.youtube.com/channel/UCwvzcVL_5TPVwDKnKppGHVg"><span style="font-weight: 400;">Youtube-Kanal Мемориала</span></a><span style="font-weight: 400;"> und auf Facebook </span><a href="https://www.facebook.com/digitalhistorynetwork/"><span style="font-weight: 400;">Digital History Network</span></a></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Synchrone Übersetzung (Deutsch/Russisch, Russisch/Deutsch)</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der nun schon 10 Monate dauernde Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat die Geschichtswissenschaft radikal verändert und viele schmerzhafte Fragen in der Fachwelt aufgeworfen. Historiker*innen in Deutschland, Russland und Belarus müssen Fragen der Entkolonialisierung und des Imperialismus, der kollektiven Verantwortung und der Instrumentalisierung der Geschichte neu betrachten. Forscher*innen in Belarus und Russland durchleben diese radikalen Veränderungen im Angesicht scharfer Zensur und Unterdrückung von Antikriegsaktionen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie verändert sich die Arbeit von Historiker*innen während des Krieges in unseren Ländern? Welche Debatten entstehen in den Gemeinschaften von Forscherinnen und Pädagogen? Und vor allem, wie sollen und können sie die öffentliche Meinung und Politik in ihren Ländern beeinflussen, um zur Beendigung des Krieges beizutragen?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sprecher*innen:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Aleksej Bratochkin – forscht zu Public History in Belarus, Fernuniversität Hagen;</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Ella Rossman – forscht zu Gendergeschichte in Russland, UCL School of Slavonic and Eastern Europe Studies, London </span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Sarah Grandke – forscht zum NS-Unrecht im östlichen Europa in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg </span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Organisatoren: <a href="http://www.about-history.info" target="_blank" rel="noopener">Digital History Network</a></span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Constanze Stoll – IBB Dortmund, </span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Alina Dzeravianka – ehemalige Direktorin der Stiftung der Brest Festung</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Evelina Rudenko – Mitarbeiterin von Memorial-Frankreich</span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Ausstrahlung auf </span><a href="https://www.youtube.com/channel/UCwvzcVL_5TPVwDKnKppGHVg"><span style="font-weight: 400;">Youtube-Kanal Мемориала</span></a><span style="font-weight: 400;"> und Facebook </span><a href="https://www.facebook.com/digitalhistorynetwork/"><span style="font-weight: 400;">Digital History Network</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für die Teilnahme auf Zoom ist eine vorherige Registrierung notwendig (siehe </span><a href="https://docs.google.com/forms/d/185KDDPe91UKqnUyrityTGtELKl59OwZ-pvrM3atdfK0/edit"><span style="font-weight: 400;">hier</span></a><span style="font-weight: 400;">).</span><i><span style="font-weight: 400;"><br />
</span></i><span style="font-weight: 400;">Die Veranstaltung wird gefördert durch das deutsche Auswärtige Amt im Programm #civilsocietycooperation. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>HistoryLab &#8222;Memory Projects for Education&#8220;: Jetzt bewerben zum Online-Workshop für digitale Geschichtsprojekte vom 23. bis 25. September 2022</title>
		<link>https://ibb-d.de/historylab-memory-projects-for-education-jetzt-bewerben-zum-online-workshop-fuer-digitale-geschichtsprojekte-vom-23-bis-25-september-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2022 13:07:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[Trostenez]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Piloten, Projektideen und Prototypen gesucht für digitale Geschichtsprojekte! Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund lädt ein zum internationalen HistoryLab. Einzelpersonen und Teams mit bis zu vier Personen erhalten beim HistoryLab vom 23. bis 25. September 2022 online Gelegenheit zum internationalen Austausch mit Gleichgesinnten und Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Projektideen. In den Inputs [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Piloten, Projektideen und Prototypen gesucht für digitale Geschichtsprojekte! Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund lädt ein zum internationalen HistoryLab. Einzelpersonen und Teams mit bis zu vier Personen erhalten beim HistoryLab vom 23. bis 25. September 2022 online Gelegenheit zum internationalen Austausch mit Gleichgesinnten und Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Projektideen.</p>
<p>In den Inputs geht es um bewährte und neue digitale Tools, die im Bildungsbereich der Erinnerungskultur eingesetzt werden können, und um die Frage, wie unterschiedliche gesellschaftliche Zielgruppen erreicht werden können.</p>
<p>Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus Deutschland, Polen, der Ukraine und Moldawien, die sich in Forschung und Lehre, an Schulen, in Museen, Medien oder NGO für eine lebendige Erinnerungskultur engagieren. Angesprochen sind auch Interessierte aus den Fachgebieten IT und Design.</p>
<p>Ziel ist ein projektbezogener Austausch, der möglichst zu sichtbaren Ergebnissen führen soll. Eine Jury wählt am  Ende Gewinnerprojekte, die eine Projektfinanzierung erhalten.</p>
<p>Bewerbungen sind ab sofort möglich <strong>bis zum 15. September 2022</strong> über dieses <a href="https://forms.gle/TkuzH4rdddy5E2Lw9"><strong>Formular</strong></a>.</p>
<p>Organisiert wird das HistoryLab von Partnern des <a href="https://about-history.info/en/" target="_blank" rel="noopener">Digital History Networks</a> – einer Plattform für Organisationen, Projekte und Initiativen, die digitale Medien zur Analyse historischer Ereignisse, zur Forschung, sowie zur Visualisierung und Darstellung von Daten über die Vergangenheit nutzen.</p>
<p>Durchgeführt wird das Projekt vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund), mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes, sowie in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Verband Junger Historiker der Republik Moldau, der NGO Institute of Social Strategies and Initiatives (Ukraine) und dem Karta Centre Fund (Polen).</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Open-Call-History-Lab-2022_de.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die detaillierte Ausschreibung finden Sie hier.</a></p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
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		<title>Premiere gelungen: IBB gGmbH organisiert erstes internationales Seminar in Moldau „Digitale Geschichtsprojekte in Zeiten von Krisen und Krieg“</title>
		<link>https://ibb-d.de/premiere-gelungen-ibb-ggmbh-organisiert-erstes-internationales-seminar-in-moldau-digitale-geschichtsprojekte-in-zeiten-von-krisen-und-krieg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2022 08:15:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[Trostenez]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum ersten Mal hat das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund einen internationalen Workshop in der Republik Moldau ausgerichtet. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Polen, der Ukraine, der Republik Moldau und Deutschland trafen sich vom 10. bis 13. August 2022 in der Hauptstadt Chişinău zu einem intensiven Austausch über „Digitale Geschichtsprojekte in Zeiten von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal hat das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund einen internationalen Workshop in der Republik Moldau ausgerichtet. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Polen, der Ukraine, der Republik Moldau und Deutschland trafen sich vom 10. bis 13. August 2022 in der Hauptstadt Chişinău zu einem intensiven Austausch über „Digitale Geschichtsprojekte in Zeiten von Krisen und Krieg“.</p>
<p>Die zentrale Frage des Workshops: Welche Rolle können innovative digitale Methoden und Formate spielen bei der Vermittlung der Geschichte des Zweiten Weltkriegs – gerade in Zeiten, da unterschiedliche Interpretationen der Vergangenheit wieder eine wichtige Rolle spielen und Feindbilder bewusst geschürt werden?</p>
<p>Darija Fabijanic, Referentin für internationale historische Bildungsprojekte im IBB Dortmund, Sergiu Musteata von ANTiM, dem Nationalen Verband junger Historiker der Republik Moldau, und Viktoria Naumenko vom Institut für soziale Strategien und Initiativen Ukraine, begrüßten Interessierte, die sich in Universitäten, Schulen, Medien, Museen und NGO professionell für eine lebendige Erinnerungskultur engagieren.</p>

<a href='https://ibb-d.de/seminar_moldau_gruppenarbeit2_w/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="471" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Gruppenarbeit2_w-e1660914045242.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Gruppenarbeit2_w-e1660914045242.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Gruppenarbeit2_w-e1660914045242-300x138.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Gruppenarbeit2_w-e1660914045242-768x353.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/seminar_moldau_gruppenarbeit/'><img loading="lazy" decoding="async" width="2040" height="940" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Gruppenarbeit.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Gruppenarbeit.jpg 2040w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Gruppenarbeit-300x138.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Gruppenarbeit-1024x472.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Gruppenarbeit-768x354.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Gruppenarbeit-1536x708.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2040px) 100vw, 2040px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/seminar_moldau_gruppenarbeit2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1728" height="798" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Gruppenarbeit2.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Gruppenarbeit2.jpg 1728w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Gruppenarbeit2-300x139.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Gruppenarbeit2-1024x473.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Gruppenarbeit2-768x355.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Gruppenarbeit2-1536x709.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1728px) 100vw, 1728px" /></a>

<p>Lisa Schank vom <a href="https://www.topographie.de/topographie-des-terrors/">Zentrum Topographie des Terrors</a> eröffnete das Seminar mit einer Reflexion über den eigenen Blick auf die Geschichte und der Frage, wie eine transnationale Zusammenarbeit in der Erinnerungsarbeit gefördert werden kann. Marie-Louise Jansen und Olivia Durand vom <a href="https://contestedhistories.org/" target="_blank" rel="noopener">Contested Histories</a> Netzwerk präsentierten als virtuelle Gäste das globale Mapping Projekt, das umstrittene historische Erinnerungsgüter digital sammelt und multiperspektivisch analysiert. So berichteten sie über das <a href="https://contestedhistories.org/resources/case-studies/jedwabne-pogrom-memorial-in-jedwabne/" target="_blank" rel="noopener">Jedwabne Pogrom Memorial</a> und das Denkmal der Dankbarkeit für die Rote Armee in Polen. Als weitere Beispiele nannten sie aktuelle Diskussionen um die Umbenennung von Straßennamen in der Ukraine. Aber nicht nur an konkreten Erinnerungsorten entzünden sich immer wieder Diskussionen, sondern auch an unterschiedlichen Perspektiven auf die Geschichte: Wie zum Beispiel unterscheidet sich die Einstellung zum Nationalismus in Ost- und Westeuropa und wo verbreiten sich Narrative über die Sowjetunion eher als „Befreier“ oder „Besatzer“?</p>
<div id="attachment_31297" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Comics.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31297" class="wp-image-31297 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Comics-300x139.jpg" alt="Das Foto zeigt Beispiele für eine innovative Geschichts-Vermittlung wie Graphic Novels und Comics.. " width="300" height="139" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Comics-300x139.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Comics-1024x473.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Comics-768x355.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Comics-1536x709.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Comics.jpg 1728w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-31297" class="wp-caption-text">Geschichte vermittelt in Comics oder Graphic Novels: Einige Beispiele gibt es bereits.</p></div>
<p>Am zweiten Seminartag ging es schwerpunktmäßig um innovative digitale Formate in der internationalen Geschichtsvermittlung: Kann man geschichtliches Wissen in Comics oder auf Plattformen wie TikTok vermitteln? Svitlana Telukha, Historikerin aus Charkiw, hatte in ihrem Input-Vortrag besonders die Grenzen zwischen Storytelling und Oral History herausgearbeitet. Wo Chancen und Grenzen liegen, zeigte sie an konkreten Beispielen aus der Geschichtswerkstatt Tschernobyl in Charkiw, aus dem Projekt Voices und dem Museum der Kriegskindheit. Maximilian Lütgens, Mitarbeiter in der Bildungsabteilung der Gedenkstätte Dachau, stellte den Ort und die Gedenkstätte Dachau vor und erzählte, wie die Bildungsabteilung bedingt durch Corona sehr schnell auf digitale Angebote umstellen musste. So entwickelte die Gedenkstätte zahlreiche virtuelle Touren, die nun auch unabhängig von einem Besuch der Gedenkstätte für die schulische wie außerschulische Bildungsarbeit zur Verfügung stehen. Neuerdings ist die Gedenkstätte zudem auf dem bei Jugendlichen sehr beliebten Kurzvideo-Kanal TikTok aktiv. Im Anschluss konnten die Teilnehmenden die verschiedenen digitalen Lernangebote in Gruppenarbeit selbst testen.</p>
<div id="attachment_31282" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Stadtbesichtigung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31282" class="wp-image-31282 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Stadtbesichtigung-300x139.jpg" alt="Unser Foto zeigt die Teilnehmenden am internationalen Workshop &quot;Digitale Geechichtsprojekte in Zeiten von Krisen und Krieg&quot;" width="300" height="139" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Stadtbesichtigung-300x139.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Stadtbesichtigung-1024x473.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Stadtbesichtigung-768x355.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Stadtbesichtigung-1536x709.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_Stadtbesichtigung.jpg 1728w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-31282" class="wp-caption-text">Pause während der Stadtbesichtigung auf den Spuren der jüdischen Vergangenheit.</p></div>
<p>Irina Sihova, Gründerin und Leiterin des Forschungszentrums „Maghid“, führte anschließend durch Chişinău. Sie ging besonders auf das jüdische Erbe der Stadt ein und führte unter anderem zum Denkmal für das 1941 errichtete Ghetto in Chişinău (Foto oben). Dabei gab sie auch gleich ein Beispiel für neue digitale Formate, denn die besuchten Stationen sind in einem so genannten <a href="https://audiowalks.centropa.org/de/chisinau-deu/" target="_blank" rel="noopener">Audio-Walk von Centropa</a> beschrieben und können somit ebenfalls ortsunabhängig für die Erinnerungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen genutzt werden.</p>
<p>Anna Rejman-Ganczewska vom polnischen Partner KARTA eröffnete den dritten Seminartag mit einem Vortrag, wie man digitale Formate möglichst nachhaltig bewirbt. Dabei legte sie den Fokus vor allem auf Social Media -Plattformen. Bei allen Werbemaßnahmen sei hier die visuelle Gestaltung besonders wichtig. Gute Videos und Fotos seien der Schlüssel zum Erfolg online.</p>
<p>Tatiana Magaleas, Lehrerin und Gründerin der <a href="https://history.md/" target="_blank" rel="noopener">Lernplattform History.md</a>, erklärte anschaulich, dass es nicht viel braucht, um historischen Bildungs-Content zu produzieren. So erstellt sie nur mit Hilfe ihres Ehemanns Videolektionen, die auf YouTube bereits rund 1,3 Millionen Aufrufe generieren konnten und rund 11.000 Abonnenten begeistern.</p>
<p>Als weiteres Best-Practice-Beispiel stellte Darija Fabijanic das <a href="https://about-history.info/en/" target="_blank" rel="noopener">Digital History Network</a> vor. „„Ziel unserer Plattform ist es, verschiedene digitale Projekte zusammenzubringen, um einen interkulturellen und multiperspektivischen Dialog anzuregen.“</p>
<p>Igor Cașu, Direktor des moldauischen Nationalarchivs, gab einen Einblick in den Digitalisierungsprozess seines Hauses. Er ging besonders darauf ein, welche Dokumente digital zur Verfügung stehen und präsentierte als Beispiel eine Kollektion, die bisher noch wenig erforscht ist und die Möglichkeit gibt, die Situation in Moldau während des Zweiten Weltkriegs besser zu verstehen.</p>
<p>In einer abschließenden Fishbowl-Diskussion ging es schließlich um zukünftige Kooperationen in der Erinnerungsarbeit. Die Teilnehmenden konstatierten, dass es Idee, Passion und Zusammenhalt braucht, um trotz knapper Fördermittel und mancher Widerstände gute Kooperationen und Projekte durchzuführen. Sie wollen nun weiter in Kontakt bleiben.</p>
<div id="attachment_31322" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_I-love-Chisinau.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31322" class="wp-image-31322 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_I-love-Chisinau-300x139.jpg" alt="Das Foto zeigt den übergroßen Schriftzug I love Chisinau, der offenbar ein beliebtes Fotomotiv in der Hauptstadt der Republik Moldau ist." width="300" height="139" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_I-love-Chisinau-300x139.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_I-love-Chisinau-768x355.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/Seminar_Moldau_I-love-Chisinau.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-31322" class="wp-caption-text">Ein beliebtes Fotomotiv in der Hauptstadt der Republik Moldau.</p></div>
<p>Am Ende der Veranstaltung waren alle erschöpft, aber auch froh, nach der langen Zeit der Pandemie endlich wieder eine Offline-Veranstaltung besuchen zu können, bei der viele Diskussionen in den Kaffeepausen weiter vertieft werden konnten.</p>
<p>Der internationale Workshop wurde organisiert vom IBB Dortmund in Kooperation mit Partnern aus dem <a href="https://about-history.info/en/" target="_blank" rel="noopener">Digital History Network</a>. Das Auswärtige Amt fördert das Projekt, das gemeinsam mit dem Nationalen Verband junger Historiker der Republik Moldau, dem Institut für soziale Strategien und Initiativen Ukraine und dem <a href="https://karta.org.pl/" target="_blank" rel="noopener">KARTA-Zentrum Polen</a> realisiert wird.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
<p>#digitalhistory</p>
<p>#historylab</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Europäische Aktionswochen &#8222;Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima&#8220;: Erinnerungen unter besonderen Vorzeichen</title>
		<link>https://ibb-d.de/europaeische-aktionswochen-fuer-eine-zukunft-nach-tschernobyl-und-fukushima-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2022 16:38:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Aktionswochen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionswochen]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Atomkraftwerk Tschernobyl durch russische Truppen besetzt, das Atomkraftwerk Saporischschja unter Beschuss und radioaktives Material, das fehlt. In Russlands Krieg gegen die Ukraine spielte und spielt Atomenergie eine besondere Rolle. „In diesem Krieg ist eingetreten, wovor kritische Stimmen schon seit vielen Jahren gewarnt haben: Atomkraftwerke werden zu einer Waffe, die zur Einschüchterung der Bevölkerung vor [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Atomkraftwerk Tschernobyl durch russische Truppen besetzt, das Atomkraftwerk Saporischschja unter Beschuss und radioaktives Material, das fehlt. In Russlands Krieg gegen die Ukraine spielte und spielt Atomenergie eine besondere Rolle. „In diesem Krieg ist eingetreten, wovor kritische Stimmen schon seit vielen Jahren gewarnt haben: Atomkraftwerke werden zu einer Waffe, die zur Einschüchterung der Bevölkerung vor Ort und in weit entfernten Regionen eingesetzt wird“, sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund. In den Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ zum 36. Jahrestag des Supergaus von Tschernobyl sind daher alle Diskussions- und Gedenkveranstaltungen diesmal „Erinnerungen unter besonderen Vorzeichen“.</p>
<p>Die Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ wurden 2012 erstmals initiiert durch das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund zur Erinnerung an den Supergau im Atomkraftwerk Tschernobyl am 26. April 1986 und im AKW Fukushima am 11. März 2011. In diesem Jahr werden die Veranstaltungen in Bad Bramstedt, Hagen, Kiel, Lübeck, Schönberg, Salzgitter und Schöppenstedt von Netzwerkpartnern aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen organisiert. Anatolij Gubarew, der Vorsitzende des Tschernobyl-Verbands in Charkiw, mit dem die IBB gGmbH 2012 die Geschichtswerkstatt Tschernobyl gebaut hat, wird hieran als zentraler Zeitzeuge mitwirken. Denn seit Mitte Februar lebt er mit seiner Familie in der IBB-Gästewohnung in Dortmund. Zudem ermöglicht die IBB gGmbH die Teilnahme von vier Tschernobyl-Zeitzeuginnen aus Belarus an den Europäischen Aktionswochen in Hagen.</p>
<p>Gemeinsame Hauptveranstaltung ist diesmal ein Diskussionsabend im Hybrid-Format am 26. April 2022 ab 18.45 Uhr in Kiel, der via Zoom einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. In der Podiumsdiskussion kommen neben anderen Strahlenschützer Dr. Rainer Gellermann aus Braunschweig, Strahlenschutzexperte Dr. Wolfgang Schulz von der Universität Hannover sowie Martin Repohl von der Universität Erfurt zu Wort. Die Geschäftsführerin der IBB gGmbH und Osteuropaexpertin Dr. Astrid Sahm spricht zudem über den Krieg in der Ukraine mit Blick auf den Klimaschutz und energiepolitische Folgen. Per Video zugeschaltet wird Alexey Nesterenko vom Institut BELRAD aus Minsk. Der ukrainische Design-Professor und frühere Tschernobyl-Liquidator Oleg Veklenko hat Anti-Kriegs- und Umwelt-Plakate beigesteuert, die auf die verzweifelte Lage in der Ukraine aufmerksam machen.</p>
<p>Die Trägerkreise in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen organisieren darüber hinaus unter anderem einen ökumenischen Klima- und Energie-Pilgerweg, eine per Zoom übertragene Andacht sowie Zeitzeugengespräche in Schulen und Universitäten. Die Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ werden 2022 durch die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein und die IBB gGmbH Dortmund unterstützt.</p>
<p>Der Link zur Zoom-Veranstaltung:  <a href="https://eu01web.zoom.us/j/65811442629?pwd=M2RBMlpFd3BPRGlMcmF0d3VwZXFXUT09" target="_blank" rel="noopener">https://eu01web.zoom.us/j/65811442629?pwd=M2RBMlpFd3BPRGlMcmF0d3VwZXFXUT09</a></p>
<div>Meeting-ID: 658 1144 2629  *  Kenncode: 658660</div>
<p><a href="https://ibb-d.de/nachhaltigkeit/europaeische-aktionswochen/" target="_blank" rel="noopener">Nähere Informationen finden Sie hier.</a></p>
<p>Unser Foto oben zeigt eine Ausstellung der ukrainischen Designer-Assoziation &#8222;4. Block&#8220; um Professor Oleg Veklenko aus Charkiw. Er war nach dem Supergau von Tschernobyl 1986 selbst als Liquidator im Einsatz am havarierten Atomkraft. <a href="http://the4thblock.org/?page_id=1251" target="_blank" rel="noopener">Mehr Anti-Kriegs- und Umwelt-Plakate der Assoziation 4th Block finden Sie auch hier.</a></p>
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		<item>
		<title>Folgen für den internationalen Klimaschutz: Russlands Krieg gegen die Ukraine wird zum „Bedrohungsmultiplikator“</title>
		<link>https://ibb-d.de/folgen-fuer-den-internationalen-klimaschutz-russlands-krieg-gegen-die-ukraine-wird-zum-bedrohungsmultiplikator/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2022 10:03:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Aktionswochen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[Der am 27. Februar 2022 veröffentlichte jüngste Bericht des Weltklimarates (IPCC) ging in den Nachrichten beinahe unter, dabei gab er eine düstere Prognose: Naturkatastrophen wie Extremwetter, Fluten und Dürren werden immer häufiger auftreten. Die klimabedingte Migration wird zunehmen. 3,6 Milliarden Menschen sind schon jetzt durch den Klimawandel stark belastet. Ein Umsteuern wird immer dringender. Doch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der am 27. Februar 2022 veröffentlichte <a href="https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg2/" target="_blank" rel="noopener">jüngste Bericht des Weltklimarates (IPCC)</a> ging in den Nachrichten beinahe unter, dabei gab er eine düstere Prognose: Naturkatastrophen wie Extremwetter, Fluten und Dürren werden immer häufiger auftreten. Die klimabedingte Migration wird zunehmen. 3,6 Milliarden Menschen sind schon jetzt durch den Klimawandel stark belastet. Ein Umsteuern wird immer dringender.</p>
<p>Doch Russlands Krieg gegen die Ukraine verursacht nicht nur menschliches Leid, sondern verschärft auch die Erderwärmung und wird damit zum „Bedrohungsmultiplikator“. Weil Brände vermeidbare Emissionen freisetzen, weil Ökosysteme und Infrastruktur wie zum Beispiel Gaspipelines und Ölspeicher zerstört werden, weil Atomkraftwerke Ziele von Angriffen werden &#8211; und auch weil internationale Kooperationen erschwert oder unmöglich gemacht werden. Die Expertise von Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund und zugleich Gastwissenschaftlerin an der Stiftung Wissenschaft und Politik, ist in diesen Tagen gefragt. Astrid Sahm forscht zu Energie- und Umweltpolitik mit Schwerpunkt auf Russland, Osteuropa und Zentralasien. Die IBB gGmbH hat zudem gemeinsam mit Partnerorganisationen in Belarus und der Ukraine zahlreiche internationale Nachhaltigkeitsprojekte realisiert, u.a. zur Umsetzung des Europäischen Green Deals im Bereich <a href="https://ibb-d.de/ibb-ggmbh-dortmund-und-wuppertal-institut-praesentieren-erste-monografie-zur-kreislaufwirtschaft-in-belarus/" target="_blank" rel="noopener">Kreislaufwirtschaft</a>. „Der Krieg hat negative Auswirkungen auf alle internationalen Kooperationsformate. Substanzielle Fortschritte im internationalen Klimaschutz sind daher vorerst nicht zu erwarten“, sagt Sahm.</p>
<p>Was müsste stattdessen passieren? „Die wichtigste Herausforderung ist, wie wir zu einer Politik kommen, die die Probleme wirklich an den Wurzeln anpackt und sich zum Ziel setzt, gute Lebensbedingungen für heutige und zukünftige Generationen zu ermöglichen. Krieg und Klimawandel sind gleichermaßen eine Bedrohung für menschliches Leben. Auf diesen Zusammenhang gilt es hinzuweisen. Das vorhandene Wissen über langfristige Folgen muss von der Politik bereits in der Planung berücksichtigt werden, um Krieg und Klimakatastrophe in der Zukunft zu vermeiden.&#8220;</p>
<p>Ihre Einschätzungen zu den zu erwartenden Kriegsfolgen für das Klima haben in den folgenden Interviews und Berichten Niederschlag gefunden, die wir hier gern verlinken:</p>
<p>25.02.2022: <a href="https://www.watson.de/nachhaltigkeit/analyse/174783300-was-der-krieg-in-der-ukraine-fuer-den-internationalen-klimaschutz-bedeutet" target="_blank" rel="noopener">Was der Krieg in der Ukraine für den internationalen Klimaschutz bedeutet / Watson</a></p>
<p>28.02.2022: <a href="https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/ukraine-krieg-was-bedeutet-der-konflikt-fuer-den-klimaschutz,SyGd2bS" target="_blank" rel="noopener">Ukraine-Krieg: Was bedeutet der Konflikt für den Klimaschutz? / Bayrischer Rundfunk</a></p>
<p>10.03.2022: <a href="https://www.wiwo.de/politik/europa/besetzung-und-versorgung-ukrainischer-atomkraftwerke-diese-risiken-koennen-die-sicherheit-der-ukrainischen-akw-gefaehrden/28130118.html" target="_blank" rel="noopener">Diese Risiken können die Sicherheit der ukrainischen AKW gefährden / Wirtschaftswoche</a></p>
<p>08.03.2022: <a href="https://rp-online.de/politik/deutschland/ukraine-krieg-putins-krieg-kann-dem-klimaschutz-erheblich-schaden_aid-66832613" target="_blank" rel="noopener">Der Klimaschutz kann an Putins Krieg großen Schaden nehmen / Rheinische Post</a></p>
<p>22.03.2022: <a href="https://www.rnd.de/politik/putins-krieg-und-klimaschutz-wird-das-1-5-grad-ziel-unerreichbar-UKIG5C6EDBA3RAHDSXUEVP6T4Q.html" target="_blank" rel="noopener">Putins Krieg und Klimaschutz: Wird das 1,5 Grad-Ziel unerreichbar? /Redaktionsnetzwerk Deutschland</a></p>
<p>Der vollständige Bericht des Weltklimarats in englischer Sprache steht <a href="https://report.ipcc.ch/ar6wg2/pdf/IPCC_AR6_WGII_FinalDraft_FullReport.pdf" target="_blank" rel="noopener">hier</a> zur Verfügung.</p>
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		<title>Krieg darf kein Instrument der Politik sein! Erklärung des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund</title>
		<link>https://ibb-d.de/krieg-darf-kein-instrument-der-politik-sein-erklaerung-des-ibb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2022 19:47:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Trostenez]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir leiden mit allen Menschen in der Ukraine, deren Leben und Zukunftspläne durch den Einmarsch Russlands bedroht sind. Wir fühlen mit allen Menschen in Belarus und Russland, die darüber entsetzt sind, dass von ihrem Boden Krieg gegen ein Nachbarland geführt wird, in dem sie zahlreiche Verwandte und Freunde haben. Wir teilen mit ihnen das Gefühl [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leiden mit allen Menschen in der Ukraine, deren Leben und Zukunftspläne durch den Einmarsch Russlands bedroht sind. Wir fühlen mit allen Menschen in Belarus und Russland, die darüber entsetzt sind, dass von ihrem Boden Krieg gegen ein Nachbarland geführt wird, in dem sie zahlreiche Verwandte und Freunde haben. Wir teilen mit ihnen das Gefühl der Empörung und Fassungslosigkeit angesichts der Aggression des Kremls, die allen diplomatischen Initiativen eine Absage erteilt.</p>
<p>Als Internationales Bildungs- und Begegnungswerk setzen wir uns seit 1986 für Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Ost und West ein. Es war und ist unser Anliegen, durch gemeinsames Erinnern an die deutsche Besatzung und die Verbrechen im Zweiten Weltkrieg Grundlagen für die gemeinsame Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft für alle Menschen in Europa zu schaffen. Wir wollen und werden uns daher nicht damit abfinden, dass Krieg und Konfrontation in Europa herrschen.</p>
<p>Für uns ist klar: Der russische Krieg gegen die Ukraine bedroht den Frieden in ganz Europa. Die Ukraine und die Menschen in der Ukraine brauchen unsere Solidarität. Die internationale Staatengemeinschaft muss alles dafür tun, um die Souveränität der Ukraine und ihr Recht auf eine eigenständige Entwicklung zu erhalten. Auf zivilgesellschaftlicher Ebene müssen die Kooperationen gestärkt werden, damit Feindbild-Propaganda erfolglos bleibt und konstruktiver Dialog wieder eine Chance erhält.</p>
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		<title>Zum 35. Jahrestag von Tschernobyl: Reihe von Interviews und Berichten erinnert an Katastrophe, die bis heute andauert</title>
		<link>https://ibb-d.de/zum-35-jahrestag-von-tschernobyl-reihe-von-interviews-und-berichten-erinnert-an-katastrophe-die-bis-heute-andauert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2021 18:28:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Aktionswochen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum 35. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 erinnern Akteure in Ost und West mit Kerzenaktionen und Konferenzen und einer Reihe von Medienberichten an die Ereignisse und die bis heute wirkenden Folgen. Das mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete Internet-Portal „Dekoder – Russland entschlüsseln“ hat eine Gnose veröffentlicht, die Dr. Astrid Sahm, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 35. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 erinnern Akteure in Ost und West mit Kerzenaktionen und Konferenzen und einer Reihe von Medienberichten an die Ereignisse und die bis heute wirkenden Folgen.</p>
<p>Das mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete Internet-Portal „Dekoder – Russland entschlüsseln“ hat eine Gnose veröffentlicht, die Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund, und Dr. Aliaksandr Dalhouski, stellvertretender Leiter der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk, zusammengestellt haben. Astrid Sahm war zudem eine gefragte Interviewpartnerin der Frankfurter Rundschau und der Konrad-Adenauer-Stiftung.</p>
<p>Unser Foto oben zeigt das Beitragsbild zum Interview der <a href="https://www.kas.de/uk/web/ukraine" target="_blank" rel="noopener">Konrad-Adenauer-Stiftung Ukraine</a>.</p>
<p><a href="https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-tschernobyl-nie-vergessen-90475021.html" target="_blank" rel="noopener">Das Interview in der Frankfurter Rundschau finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/kas.ukraine/videos/963693347502447" target="_blank" rel="noopener">Das Interview mit der Konrad-Adenauer-Stiftung finden Sie hier:</a></p>
<p><a href="https://www.dekoder.org/de/gnose/tschernobyl-belarus-folgen" target="_blank" rel="noopener">Die Gnose finden Sie hier.   </a></p>
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