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	<title>Belarus &#8211; IBB</title>
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	<description>Bildungs- und Begegnungswerk</description>
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		<title>Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk wird rekonstruiert und erweitert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2025 07:33:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Baubeginn an der Geschichtswerkstatt &#8222;Leonid Lewin&#8220; Minsk. Die Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk wird 22 Jahre nach ihrer Gründung mit finanzieller Förderung aus Deutschland rekonstruiert und erweitert. Zum Jahrestag der Auflösung des Minsker Ghettos am 21. und 23. Oktober 2025 soll sie voraussichtlich wiedereröffnet werden. Die Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk wird damit als modernes Bildungs- und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Baubeginn an der Geschichtswerkstatt &#8222;Leonid Lewin&#8220; Minsk.</p>
<p>Die Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk wird 22 Jahre nach ihrer Gründung mit finanzieller Förderung aus Deutschland rekonstruiert und erweitert. Zum Jahrestag der Auflösung des Minsker Ghettos am 21. und 23. Oktober 2025 soll sie voraussichtlich wiedereröffnet werden. Die Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk wird damit als modernes Bildungs- und Forschungszentrum zur Geschichte des Holocausts und anderer NS-Verbrechen in Belarus gesichert.</p>
<p>Das Gebäude, ursprünglich in typisch belarussischer Holzbauweise errichtet und erstmals um 1900 urkundlich erwähnt, befindet sich am Rande des früheren jüdischen Friedhofs. Während der deutschen Besatzung war das Wohnhaus mit Werkstatt Teil des Ghettos Minsk. Von Juli 1941 bis Oktober 1943 waren mehr als 100.000 Menschen im Minsker Ghetto interniert. Bis auf wenige Ausnahmen wurden die Ghettoinsassen von den deutschen Besatzern ermordet.</p>
<div id="attachment_37044" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37044" class="wp-image-37044 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Geschichtswerkstatt-Minsk-Keller-300x220.jpg" alt="Unser Foto zeigt einen Blick auf die gemauerten Kellerwände aus Ziegelsteinen und zwei Bauarbeiter bei der Arbeit." width="300" height="220" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Geschichtswerkstatt-Minsk-Keller-300x220.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Geschichtswerkstatt-Minsk-Keller-1024x752.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Geschichtswerkstatt-Minsk-Keller-768x564.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/Geschichtswerkstatt-Minsk-Keller.jpg 1042w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-37044" class="wp-caption-text">Der Keller des Gebäudes war nur über eine Leiter zugänglich. Während der deutschen Besatzungszeit diente er Jüdinnen und Juden als Versteck.</p></div>
<p>Im März 2003 gelang es, in diesem historischen Gebäude die Geschichtswerkstatt als Ort der gemeinsamen Erinnerung einzurichten. Die Geschichtswerkstatt wurde in den folgenden Jahren zu einem zentralen Treffpunkt für Überlebende des Holocaust und ihre Nachkommen. Im Dialog zwischen Überlebenden und Studierenden, Forschenden und Freiwilligen gelang es, verloren geglaubte Fotos und Dokumente zu sichern. Viele Berichte von damals Verfolgten sind heute im virtuellen <a href="https://zeitzeugenarchiv.gwminsk.by/de" target="_blank" rel="noopener">Zeitzeugenarchiv</a> öffentlich zugänglich. Das Team der Geschichtswerkstatt hat zudem Bücher, Videos, Ausstellungen und Lernmaterialien erarbeitet, die über die Grenzen von Belarus hinaus von Schulen und Universitäten genutzt werden.</p>
<div id="attachment_37049" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37049" class=" wp-image-37049" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/GW-Minsk-historische-Materialien-169x300.jpg" alt="" width="225" height="399" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/GW-Minsk-historische-Materialien-169x300.jpg 169w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/GW-Minsk-historische-Materialien.jpg 437w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-37049" class="wp-caption-text">Balken aus der ursprünglichen Holzkonstruktion wurden gesichert und nummeriert.</p></div>
<p>Erst seit März 2020 ist das Gebäude im Besitz der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk. Sie gestaltet den Lern- und Erinnerungsort in enger Kooperation mit der IBB gGmbH Dortmund und dem Verband der jüdischen Organisationen und Verbände in Belarus. Nach dem Erwerb konnte die lange überfällige Sanierung und Erweiterung in Angriff genommen werden. Bevor der erste Spatenstich getan werden konnte, mussten unzählige Anträge gestellt, viele Hürden überwunden und hohe Anforderungen erfüllt werden. Etwa 20 Behörden der Stadt Minsk waren in das Genehmigungsverfahren involviert.</p>
<div id="attachment_37054" style="width: 213px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37054" class="wp-image-37054 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/GW-Minsk-Fundstuecke-203x300.jpg" alt="Unser Foto zeigt Scherben von Tellern, die mit einem Lageplan und Nummern für eine Archivierung vorbereitet wurden. " width="203" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/GW-Minsk-Fundstuecke-203x300.jpg 203w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/03/GW-Minsk-Fundstuecke.jpg 506w" sizes="(max-width: 203px) 100vw, 203px" /><p id="caption-attachment-37054" class="wp-caption-text">Mit der Unterstützung von Archäologen wurden mehrere  Fundstücke aus dem früheren Keller-Versteck systematisch erfasst für eine spätere Ausstellung in der Geschichtswerkstatt &#8222;Leonid Lewin&#8220; Minsk.</p></div>
<p>Seit Herbst 2024 wird das fast 100 Jahre alte Haus von Grund auf erneuert und dabei selbst respektvoll als ein Exponat behandelt. In enger Abstimmung mit Architektin Galina Lewina und Alexander Dalhouski, stellvertretender Leiter der Geschichtswerkstatt, wurden erhaltenswerte, wiederverwertbare Baumaterialien wie Ziegelsteine und Holzbalken für den späteren Wiederaufbau nummeriert und eingelagert.</p>
<p>Im Dezember 2024 wurde der über 100 Jahre alte Keller freigelegt, der bisher nur über eine Leiter zugänglich war und daher kaum genutzt wurde. Während der deutschen Besatzungszeit von 1941 bis 1944 hatten sich in diesem Keller Jüdinnen und Juden versteckt. Die Mitarbeitenden der beteiligten Baufirmen fanden noch Spuren des Verstecks: Zerbrochene Teller, Flaschen, Besteck und Werkzeuge konnten nach Rücksprache mit Archäologen für eine spätere Ausstellung gesichert werden. Zudem soll auch das Versteck im Untergeschoss in Zukunft als Ausstellungsraum genutzt werden können.  Für die fernere Zukunft ist eine neue Dauerausstellung angedacht.</p>
<p>Die Bauaufsicht für die aufwändige Rekonstruktion und Erweiterung liegt in den Händen der Minsker Architektin Galina Lewina, der Tochter des Ausnahme-Künstlers und Mitgründers der Geschichtswerkstatt Minsk, Leonid Lewin.</p>
<p><strong>Über das Minsker Ghetto: </strong></p>
<p>Das Minsker Ghetto existierte vom 20. Juli 1941 bis 23. Oktober 1943. Ein Stadtbezirk in Minsk wurde durch die deutschen Besatzungstruppen komplett abgeriegelt. Die jüdische Bevölkerung sowie andere verfolgte Personengruppen und später auch Deportierte aus Westeuropa wurden unter menschenverachtenden Bedingungen interniert. Bis zu 100.000 Menschen lebten zeitweise in diesem Ghetto. Nur wenige haben überlebt.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/geschichtswerkstatt-minsk-2/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über die Geschichtswerkstatt &#8222;Leonid Lewin&#8220; Minsk finden Sie hier.</a></p>
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		<item>
		<title>Team der IBB „Johannes Rau“ Minsk begeht 30. Jahrestag mit einer Feierstunde und pflanzt einen Gingko- und einen Maulbeerbaum</title>
		<link>https://ibb-d.de/team-der-ibb-johannes-rau-minsk-begeht-30-jahrestag-mit-einer-feierstunde-und-pflanzt-einen-gingko-und-einen-maulbeerbaum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Sep 2024 09:27:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit einer Feierstunde und einer Baumpflanzaktion begingen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk am Mittwoch, 4. September 2024, den 30. Jahrestag der Einrichtung. Am 4. September 1994 hatte das deutsch-belarussische Gemeinschaftsprojekt zum ersten Mal seine Pforten geöffnet. 30 Jahre später pflanzte Direktorin Tatiana Gordey gemeinsam mit ihren Vorgängern im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Feierstunde und einer Baumpflanzaktion begingen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk am Mittwoch, 4. September 2024, den 30. Jahrestag der Einrichtung. Am 4. September 1994 hatte das deutsch-belarussische Gemeinschaftsprojekt zum ersten Mal seine Pforten geöffnet.</p>
<p>30 Jahre später pflanzte Direktorin Tatiana Gordey gemeinsam mit ihren Vorgängern im Amt, Dr. Viktor Balakirev und Sergei Andrushkevich, zur Erinnerung an diesen Jahrestag einen Gingko- und einen Maulbeerbaum. Sie dankte allen, die sich jemals für dieses Zentrum engagiert haben, für ihre Arbeit und ihr Engagement (Foto oben).</p>
<blockquote><p>„Die Eröffnung der IBB Minsk vor 30 Jahren war von dem Gedanken getragen, einen Ort des Austauschs und der Begegnung in einem gemeinsamen Haus Europa zu schaffen. Die Geschichte lehrt uns, dass die Grundlagen für Frieden und Verständigung kontinuierlich erneuert werden müssen. In diesem Sinne war die Arbeit der IBB Minsk immer auf Dauer und nie auf kurzfristiges Handeln ausgelegt. Wir hoffen sehr und setzen darauf, dass die IBB Minsk auch in Zukunft weiterhin eine Brücke zwischen Belarus und Deutschland, zwischen Ost und West bilden kann“,</p></blockquote>
<p>heißt es im Grußwort, das Vorstand und Geschäftsführung des IBB Dortmund übermittelt haben.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/412QB70ytAo?si=BWZeyV7vk8im6gTq" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Kurz nach seiner Gründung im Jahr 1986 hatte das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund eine Friedensradtour nach Belarus organisiert. Bei den ersten Gesprächen und Begegnungen war die Idee für das ungewöhnliche Gemeinschaftsvorhaben entstanden. 1991 erfolgte der erste Spatenstich. Architekt Reinhard Pierschke aus Münster hatte sich in seinem Entwurf inspirieren lassen vom Maler</p>
<div id="attachment_35721" style="width: 179px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35721" class="size-medium wp-image-35721" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Torte_30-Jahre-IBB-Minsk-w-169x300.jpeg" alt="Eine festlich gestaltete Sahnetorte verziert mit Feigen und Blaubeeren und der Aufschrift 30 Jahre IBB." width="169" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Torte_30-Jahre-IBB-Minsk-w-169x300.jpeg 169w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Torte_30-Jahre-IBB-Minsk-w-576x1024.jpeg 576w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Torte_30-Jahre-IBB-Minsk-w-768x1364.jpeg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Torte_30-Jahre-IBB-Minsk-w-865x1536.jpeg 865w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Torte_30-Jahre-IBB-Minsk-w.jpeg 1091w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" /><p id="caption-attachment-35721" class="wp-caption-text">Eine festlich gestaltete Torte erinnert an den 30. Jahrestag der ersten Eröffnung.</p></div>
<p>Kasimir Malewitsch, einem Hauptvertreter der russischen Avantgarde. Das Konferenzzentrum steht bis heute als kreisrunder Bau im Mittelpunkt. Das angegliederte Hotel ist ein rechteckiger Riegel mit ausgedehnten Fensterfronten und das Restaurant „Westfalia“ hat die Form eines Dreiecks. In der Bildungsarbeit, die dem Vorbild der katholischen und evangelischen Akademien in Deutschland folgt, setzt die IBB auf Verständigung und Versöhnung, Seminare zur Nachhaltigkeit und Beiträge zur Erinnerungskultur.</p>
<p>Das deutsch-belarussische Gemeinschaftsunternehmen wurde von Beginn an gemeinsam geführt von einem deutschen und einem belarussischen Direktor. Dr. Viktor Balakirev, der von 2000 bis zum Eintritt in den Ruhestand 2022 als belarussischer Direktor die Geschicke der IBB „Johannes Rau“ mit geprägt hatte, ließ im Kreis der Mitarbeitenden einige Höhepunkte und Anekdoten aus den vergangenen 30 Jahren Revue passieren.</p>
<p>Auch Galina Lewina, Architektin, Tochter von Leonid Lewin und engagierte Wegbegleiterin der IBB, und Sergej Tukalo, Leiter der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk, teilten einige Erinnerungen. Die Geschichtswerkstatt war 2003 gemeinsam von der IBB „Johannes Rau“ Minsk, der IBB gGmbH Dortmund und dem Verband der jüdischen Organisationen und Gemeinden in Belarus in Leben gerufen worden.</p>
<div id="attachment_35709" style="width: 609px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Team_30-Jahre-IBB-Minsk_9589.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35709" class="wp-image-35709 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Team_30-Jahre-IBB-Minsk_9589.jpeg" alt="Dieses Foto zeigt ein Gruppenbild der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte &quot;Johannes Rau&quot; in Minsk am 30. Jahrestag der Eröffnung. " width="599" height="388" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Team_30-Jahre-IBB-Minsk_9589.jpeg 948w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Team_30-Jahre-IBB-Minsk_9589-300x194.jpeg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Team_30-Jahre-IBB-Minsk_9589-768x497.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px" /></a><p id="caption-attachment-35709" class="wp-caption-text">Das Team der IBB &#8222;Johannes Rau&#8220; in Minsk erinnerte in einer Feierstunde an den 30. Jahrestag der Eröffnung.</p></div>
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<p><a href="https://ibb-d.de/homepage/die-ibb-in-minsk/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über die IBB „Johannes Rau“ Minsk finden Sie hier.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IBB „Johannes Rau“ Minsk veröffentlicht ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht auf der Plattform des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK)</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-johannes-rau-minsk-veroeffentlicht-ihren-ersten-nachhaltigkeitsbericht-auf-der-plattform-des-deutschen-nachhaltigkeitskodex-dnk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 18:47:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk hat wenige Tage vor dem 30. Jahrestag ihrer Eröffnung ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht in Deutschland veröffentlicht. Der Jahresbericht 2022 hat die formale Prüfung durch Gutachterinnen und Gutachter bestanden und ist auf der Internet-Plattform Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK)  öffentlich einsehbar. Das deutsch-belarussische Gemeinschaftsunternehmen gehört damit zu den über 1000 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-35491 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="300" height="145" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk hat wenige Tage vor dem 30. Jahrestag ihrer Eröffnung ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht in Deutschland veröffentlicht. Der Jahresbericht 2022 hat die formale Prüfung durch Gutachterinnen und Gutachter bestanden und ist auf der <a href="https://datenbank2.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/Profile/CompanyProfile/16127/de/2022/dnk" target="_blank" rel="noopener">Internet-Plattform Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK)</a>  öffentlich einsehbar. Das deutsch-belarussische Gemeinschaftsunternehmen gehört damit zu den über 1000 Unternehmen und Organisationen, die ihren Nachhaltigkeitsbericht entsprechend dem Transparenzstandard präsentieren, den der <a href="https://www.nachhaltigkeitsrat.de/" target="_blank" rel="noopener">Rat für Nachhaltige Entwicklung</a> entwickelt hat. Die Bemühungen um Nachhaltigkeit werden damit öffentlich sichtbar und mit einer höheren Verbindlichkeit versehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-31631 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/Events_for_Future_logo-300x300.jpg" alt="" width="186" height="186" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/Events_for_Future_logo-300x300.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/Events_for_Future_logo-150x150.jpg 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/Events_for_Future_logo-210x210.jpg 210w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/Events_for_Future_logo.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px" />Die IBB „Johannes Rau“ Minsk hat ihr Engagement für mehr Nachhaltigkeit bereits seit 2020 deutlich intensiviert. Für den Hotel- und Restaurantbetrieb wie auch für das Konferenzzentrum wurde eine Roadmap erarbeitet, die strategisch wichtige Handlungsfelder und Ziele identifiziert hat. Bereits seit 2021 ist das Restaurant „Westfalia“ Mitglied der Initiative „Green Table“. Und das Konferenzzentrum strebt eine Mitgliedschaft in der Initiative „fairPflichtet“ an. Inspirationen für die Weiterentwicklung und Optimierung der eigenen Arbeit bietet immer wieder auch der 2020 gemeinsam mit der IBB gGmbH Dortmund entwickelte Blended-Learning-Kurs zum nachhaltigen Veranstaltungsmanagement „Events for Future“, der inzwischen regelmäßig von Interessierten genutzt wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-27801" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/02/Glas-statt-plastik_w.jpg" alt="" width="300" height="120" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/02/Glas-statt-plastik_w.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/02/Glas-statt-plastik_w-300x120.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/02/Glas-statt-plastik_w-768x308.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Seit 2023 verzichtet die IBB im Konferenzzentrum und Hotel vollständig auf Kunststoffprodukte wie Plastikflaschen, Einweg-Shampoos und Wegwerf-Schuhputzsets. Bei Bildungsveranstaltungen setzt das Team wiederverwendbare Materialien ein. Das Ziel: Wo immer möglich, soll Müll vermieden und Energie eingespart werden.</p>
<blockquote><p>„Die IBB „Johannes Rau“ in Minsk ist in ihrem Hotel-, Restaurant- und Konferenzbetrieb in Belarus heute ein Pionier in Sachen Nachhaltigkeit“,</p></blockquote>
<p>sagt der frühere deutsche Direktor Lars Schmidt, der das gesamte Team der IBB für ein aktives Nachhaltigkeitsmanagement als dauerhafte Querschnittsaufgabe begeistert hat. „Dies wollen wir jetzt auch im Alltag deutlicher sichtbar machen auf unserer Website und in unseren Räumen.“</p>
<p>Denn mit der Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts auf der Plattform des Deutschen Nachhaltigkeitskodex erhält die IBB „Johannes Rau“ Minsk auch ein Signet, das die anspruchsvollen Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit grafisch verdeutlicht. Die Veröffentlichung des Berichts ist aber nicht nur für die Außenwirkung von Bedeutung. Sie ist  besonders auch für Unternehmen und Organisationen wichtig, die der CSR-Berichtspflicht nach der europäischen Richtlinie zur nichtfinanziellen Berichterstattung (NFRD) unterliegen.</p>
<p>Das Team der IBB „Johannes Rau“ hat die Fortschreibung des Nachhaltigkeitsberichts nun alle drei bis sechs Monate auf der Agenda – zuletzt auf der <a href="https://ibb-d.de/team-der-ibb-johannes-rau-minsk-auf-studienreise-in-deutschland-best-practice-loesungen-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-berlin-und-leipzig/" target="_blank" rel="noopener">Studienfahrt nach Berlin und Leipzig im August 2024</a>. Durch die Umsetzung von Ideen zur Ressourcenschonung und ihre Bekanntmachung sollen die vielen kleinen Schritte in Richtung Nachhaltigkeit immer mehr Nachahmung finden und neben den Mitarbeitenden auch die Hotel- und Restaurantgäste zu einem bewussteren Umgang mit Energie und Ressourcen inspirieren.</p>
<p>Unser Foto oben zeigt ein typisches Buffett der IBB &#8222;Johannes Rau&#8220; in Minsk. Seit 2023 verzichtet die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte &#8222;Johannes Rau&#8220; Minsk auf Plastikflaschen und andere Wegwerfartikel am Buffet.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Team der IBB „Johannes Rau“ Minsk auf Studienreise in Deutschland: Best practice-Lösungen für nachhaltige Entwicklung in Berlin und Leipzig</title>
		<link>https://ibb-d.de/team-der-ibb-johannes-rau-minsk-auf-studienreise-in-deutschland-best-practice-loesungen-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-berlin-und-leipzig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2024 18:07:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Studienfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie setzen Hotels und Industriebetriebe in Deutschland Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung um? Und wie werden Ressourcen geschont bei Messen und Großveranstaltungen? Diesen Fragen gingen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBB „Johannes Rau“ Minsk bei einer Studienfahrt nach Berlin und Leipzig vom 3. bis 11. August 2024 auf den Grund und waren am Ende tief beeindruckt. Besonders [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35491" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="290" height="141" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 290px) 100vw, 290px" /></p>
<p>Wie setzen Hotels und Industriebetriebe in Deutschland Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung um? Und wie werden Ressourcen geschont bei Messen und Großveranstaltungen? Diesen Fragen gingen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBB „Johannes Rau“ Minsk bei einer Studienfahrt nach Berlin und Leipzig vom 3. bis 11. August 2024 auf den Grund und waren am Ende tief beeindruckt. Besonders Leipzig gefiel mit seiner modernen Architektur und vielen guten Beispielen für nachhaltiges Wirtschaften.</p>
<p>Das Team der deutsch-belarussischen Bildungs- und Begegnungsstätte hat sich seit einigen Jahren mehr und mehr der Umstellung auf nachhaltiges Wirtschaften verschrieben und gerade<a href="https://datenbank2.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/Profile/CompanyProfile/16127/de/2022/dnk" target="_blank" rel="noopener"> den ersten Nachhaltigkeitsbericht auf der Plattform des Deutschen-Nachhaltigkeits-Kodex</a> veröffentlicht. Entsprechend interessiert schauten die Mitarbeitenden auf den möglichst schonenden Umgang mit Ressourcen, Maßnahmen zum Klimaschutz und Ideen zur Inklusion.</p>
<p>Eine der ersten Stationen war der Park des Schlosses Sanssouci in Berlin. Die <a href="https://www.spsg.de/aktuelles/ausstellung/regeneration/" target="_blank" rel="noopener">Open-Air-Ausstellung „Re: Generation“</a> stellt leicht nachzuahmende Ideen vor, wie Umwelt- und Klimaschutz im Alltag gelingen können.</p>
<p>Am Dienstag, 6. August 2024, ging es weiter in die Messestadt Leipzig. Wie Inklusion in einem Hotel- und Gastronomiebetrieb gelingt, erfuhr die Gruppe im <a href="https://www.philippus-leipzig.de/" target="_blank" rel="noopener">Philippus</a>, einem Hotel- und Veranstaltungskomplex, der hinter Kirchenmauern entstanden ist. Der Inklusionsbetrieb beschäftigt bis zu 50 Prozent Menschen mit Behinderungen. Besucherinnen und Besucher können dort übernachten, an Tagungen teilnehmen oder den Biergarten besuchen. Das gesamte Veranstaltungszentrum ist nicht nur barrierefrei. Es bietet auch Übersetzungen in Deutsche Gebärdensprache, Hörunterstützung und Inklusionspatenschaften.</p>
<p>Als Leuchtturmprojekt für nachhaltige Entwicklung präsentierten sich <a href="https://www.leipziger-messe.de/" target="_blank" rel="noopener">die Leipziger Messe</a> und das Congress Center Leipzig. Die Messe ist bereits seit 2009 nach Green-Globe-Standards zertifiziert. Einen tiefen Eindruck hinterließ auch das BMW-Werk, das seine Energie unter anderem aus vier werkseigenen Windrädern bezieht und auf eine Ressourcen-schonende Produktion setzt. Mit der Susanna-Eger-Schule stand schließlich eine Berufsfachschule für Gastronomie und Hotellerie auf dem Besichtigungsprogramm. Die Schule erhielt 2009 die Auszeichnung „Umweltschule der Stadt Leipzig“ und nimmt seit 2019 am Energiesparprojekt „Halbe – Halbe“ teil.</p>
<div id="attachment_35569" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35569" class="wp-image-35569 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000-1024x485.jpg" alt="Unser Foto zeigt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBB gGmbH Dortmund und der IBB &quot;Johannes Rau&quot; Minsk vor einem mehrere Meter hohen Plakat, das für den Leipziger Firmenlauf wirbt. " width="650" height="308" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000-1024x485.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000-300x142.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000-768x363.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000-1536x727.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000.jpg 2016w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><p id="caption-attachment-35569" class="wp-caption-text">Gemeinsam nahmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBB gGmbH und der IBB &#8222;Johannes Rau&#8220; Minsk am Leipziger Firmenlauf teil.</p></div>
<p>Unterwegs in Leipzig nahm die Gruppe gemeinsam mit Mitarbeitenden der IBB gGmbH Dortmund am Leipziger Firmenlauf teil und besuchte die Großveranstaltung „Classic Open“. Auch bei diesen Veranstaltungen stachen der Gruppe dezente Hinweise auf eine geforderte Mülltrennung und die Nutzung von wiederverwertbaren Materialien ins Auge.</p>
<div id="attachment_35584" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35584" class="wp-image-35584 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-225x300.jpg" alt="" width="200" height="267" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-225x300.jpg 225w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-768x1024.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-1152x1536.jpg 1152w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-1536x2048.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-35584" class="wp-caption-text">Andrej Iwanowitsch Moiseenko.</p></div>
<div id="attachment_35574" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35574" class="wp-image-35574 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434-300x207.jpg" alt="Unser Foto zeigt die Gruppe im Garten der Gedenkstätte bei einer Führung über das Gelände. " width="300" height="207" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434-300x207.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434-1024x707.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434-768x530.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434-1536x1061.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-35574" class="wp-caption-text">Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit erinnert an Männer und Frauen, die zur Schwerstarbeit nach Leipzig verbracht wurden. Die Teilnehmenden entdeckten auch eine Verbindung nach Minsk und zur Erinnerungsarbeit der Geschichtswerkstatt &#8222;Leonid Lewin&#8220;.</p></div>
<p>Einen Namen, den sie aus Minsk kannten, entdeckten die Mitarbeitenden der IBB „Johannes“ Minsk zu ihrer Überraschung in der <a href="https://www.zwangsarbeit-in-leipzig.de/zwangsarbeit-in-leipzig" target="_blank" rel="noopener">Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig</a>: Dort ist der ungewöhnliche Lebensweg von Andrej Iwanowitsch Moiseenko (Foto links) beschrieben. Der heute 98 Jahre alte Ukrainer war nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Ukraine im Alter von 15 Jahren zur Zwangsarbeit nach Leipzig verschleppt worden, geriet ins KZ Buchenwald und wurde nach der Befreiung noch im Jahr 1945 als Soldat in die Rote Armee eingezogen. Er leistete seinen Dienst in Belarus ab, gründete in Minsk eine Familie und engagierte sich später als Zeitzeuge in der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk. Zur Gedenkstätte für Zwangsarbeit hält Andrej Moiseenko ebenfalls engen Kontakt. Zuletzt war er im Frühjahr 2024 in Leipzig und sprach mit mehreren Schulklassen. 2018 nahm er an der Vorpremiere für den <a href="http://www.andrei-iwanowitsch.de/" target="_blank" rel="noopener">Film „Ich, Andrei Iwanowitsch“</a> teil, der seinen Lebensweg nachzeichnet.</p>
<div id="attachment_35559" style="width: 253px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35559" class="wp-image-35559 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Leipzig_20240806-WA0003-e1724783046182-243x300.jpg" alt="" width="243" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Leipzig_20240806-WA0003-e1724783046182-243x300.jpg 243w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Leipzig_20240806-WA0003-e1724783046182-829x1024.jpg 829w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Leipzig_20240806-WA0003-e1724783046182-768x949.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Leipzig_20240806-WA0003-e1724783046182.jpg 954w" sizes="auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px" /><p id="caption-attachment-35559" class="wp-caption-text">Beeindruckte die Gäste nicht nur durch seine Größe: Das Völkerschlachtdenkmal ist mit 91 Metern das höchste Denkmal Europas.</p></div>
<p>Beispiele für aktiven Klimaschutz entdeckte die Reisegruppe auch in Restaurants. Hier ging es nicht nur um vegetarische und vegane Gerichte oder wassersparende Toiletten. Der Ratskeller zu Leipzig zum Beispiel ist wie die IBB „Johannes Rau“ Minsk Mitglied der <a href="https://www.greentable.org/" target="_blank" rel="noopener">Initiative Green Table</a> und wurde erst kürzlich als erstes Restaurant überhaupt mit dem Label <a href="https://www.greensign.de/zertifizierung/greensign-gastro/" target="_blank" rel="noopener">Green Sign Gastro</a> zertifiziert. Die Nachhaltigkeitsstrategie dieses Unternehmens bot entsprechend viele Anknüpfungspunkte für einen intensiven und inspirierenden Austausch.</p>
<p>Eine Bootstour und ein Ausflug ins Leipziger Neuseenland sorgten nach den straff organisierten Besichtigungstouren für Entspannung und Muße, die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Denn die neu gewonnenen Anregungen sollen auch Widerhall finden in der Weiterentwicklung der IBB „Johannes Rau“ in Minsk. Die Mitarbeitenden hatten auf ihrer Studienfahrt Mitglieder des IBB-Vorstands getroffen und den ersten Nachhaltigkeitsbericht vorgestellt. Gemeinsam wurden zudem Ideen diskutiert, wie das aktive Nachhaltigkeitsmanagement das Profil der IBB „Johannes Rau“ in Minsk weiter schärfen kann.</p>
<p>Unser Foto oben zeigt die Gruppe mit dem Messemännchen, dem Maskottchen der Leipziger Messe.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gedenkabend zur Erinnerung an den Ausnahmekünstler Leonid Lewin in der IBB „Johannes Rau“ Minsk</title>
		<link>https://ibb-d.de/gedenkabend-zur-erinnerung-an-den-ausnahmekuenstler-leonid-lewin-in-der-ibb-johannes-rau-minsk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2024 17:27:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Trostenez]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit einem Gedenkabend in der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk erinnerten am Donnerstag, 28. März 2024, Diplomaten, Freunde und Weggefährten an den 2014 verstorbenen Künstler und Architekten Leonid Lewin. Im Beisein seiner Tochter Galina Lewina wurde eine Fotoausstellung zur Erinnerung an den Ausnahmekünstler eröffnet, der Erinnerungsorten in Belarus mit seiner Formsprache eine einzigartige [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Gedenkabend in der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk erinnerten am Donnerstag, 28. März 2024, Diplomaten, Freunde und Weggefährten an den 2014 verstorbenen Künstler und Architekten Leonid Lewin. Im Beisein seiner Tochter Galina Lewina wurde eine Fotoausstellung zur Erinnerung an den Ausnahmekünstler eröffnet, der Erinnerungsorten in Belarus mit seiner Formsprache eine einzigartige und weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzte Aussagekraft verliehen hat.</p>
<div style="width: 1080px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-34899-1" width="1080" height="1080" loop autoplay preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_erinnert_an_Leonid_Lewin.mp4?_=1" /><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_erinnert_an_Leonid_Lewin.mp4">https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_erinnert_an_Leonid_Lewin.mp4</a></video></div>
<p>Ein Blick auf die Tafeln der Ausstellung.  Ein Klick auf die Bildmitte stoppt die Dia-Show. Fotos: Galina Lewina</p>
<p>Der Name Leonid Lewin ist untrennbar verbunden mit der Mahn- und Gedenkstätte Chatyn, die an die im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Besatzung ausgelöschten Dörfer erinnert. Weitere bewegende Erinnerungsorte hat er in Minsk, Krasnyj Bereg, Gorodeja, Molodetschno und Sluzk geschaffen. Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg wurde sein Lebensthema. Am historischen Ort machte er vergangene Ereignisse sichtbar und emotional nachfühlbar. Zuletzt hatte er den Entwurf &#8222;Der letzte Weg“ für den zweiten Bauabschnitt der Gedenkstätte Trostenez im Wald von Blagowschtschina gestaltet, der unter anderem mit Spenden aus Deutschland realisiert werden konnte. Die feierliche Eröffnung im Jahr 2018 erlebte er nicht mehr.</p>
<p>Der 1936 geborene Künstler war seit 1991 Vorsitzender des Verbands der jüdischen Gemeinden und Organisationen in Belarus. Er engagierte sich mit Leidenschaft und Herzenswärme als Brückenbauer, teilte sein Wissen und seine Erfahrung im Sinne der Verständigung und Versöhnung immer auch gern mit jungen Menschen. Besonders die nachfolgenden Generationen sollten aus der Geschichte lernen. Aktiv begleitete und unterstützte er die Arbeit der Geschichtswerkstatt Minsk. 2015 wurde sie zu seinen Ehren in Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ umbenannt.</p>

<a href='https://ibb-d.de/ausstellung_leonid_lewin_minsk_4/'><img loading="lazy" decoding="async" width="935" height="435" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_Leonid_Lewin_Minsk_4-e1713288922697.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Blick ins Publikum in der IBB &quot;Johannes Rau&quot; Minsk." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_Leonid_Lewin_Minsk_4-e1713288922697.jpg 935w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_Leonid_Lewin_Minsk_4-e1713288922697-300x140.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_Leonid_Lewin_Minsk_4-e1713288922697-768x357.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 935px) 100vw, 935px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/ausstellung_leonid_lewin_minsk_3/'><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="441" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_Leonid_Lewin_Minsk_3.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Ein Blick über die Köpfe des Publikums hinweg auf den Redner vor einer Leinwand, die ein Portrait von Leonid Lewin zeigt, auf dem er sehr warmherzig lächelt." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_Leonid_Lewin_Minsk_3.jpg 960w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_Leonid_Lewin_Minsk_3-300x138.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_Leonid_Lewin_Minsk_3-768x353.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a>

<p>Zu dem Gedenkabend in der IBB „Johannes Rau“ hatte der Verband der jüdischen Gemeinden und Organisationen in Belarus eingeladen. Anlass war der zehnte Todestag des Architekten und Künstlers am 1. März. Diplomaten und Vertreter von öffentlichen, religiösen und Bildungsorganisationen erinnerten in ihren Ansprachen an die außergewöhnliche Schaffenskraft des Künstlers und sein Werk. Die Fotoausstellung lenkt die Aufmerksamkeit besonders auf jene Projekte, die aus der Kooperation von Leonid Lewin mit dem IBB entstanden sind. Lewins Tochter Galina hat die Ausstellung konzipiert und realisiert. Die kurzen Begleittexte sind in belarussischer, englischer und deutscher Sprache verfasst.</p>
<blockquote><p>„Die Ausstellung zeigt anschaulich die Vielfältigkeit und die Wirkungskraft unserer langjährigen Kooperation von Leonid Lewin als Architekten und Vorsitzenden des jüdischen Verbands in Belarus“,</p></blockquote>
<p>sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund. „Die Ausstellung spielt daher auch eine zentrale Rolle in unseren Veranstaltungsplänen für den 30. Jahrestag der Eröffnung der IBB Minsk im September 2024.“</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/gedenkstaette-trostenez/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über die Initiative des IBB Dortmund für eine Gedenkstätte Trostenez finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/geschichtswerkstatt-minsk-2/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über die Arbeit der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ finden Sie hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_erinnert_an_Leonid_Lewin.mp4" length="5078964" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>IBB Dortmund und Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk erinnern in Deutschland und Belarus an Befreiung des Todeslagers Osaritschi vor 80 Jahren</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-dortmund-und-geschichtswerkstatt-leonid-lewin-minsk-erinnern-in-deutschland-und-belarus-an-befreiung-des-todeslagers-osaritschi-vor-80-jahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2024 11:45:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Trostenez]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit einer Reihe von Veranstaltungen in Deutschland und Belarus erinnerten das IBB Dortmund und die Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk an die Befreiung des Todeslagers Osaritschi in Belarus vor 80 Jahren. Hier, etwa 200 km südöstlich von Minsk, verübte die Wehrmacht eines der größten Kriegsverbrechen in Belarus während des Zweiten Weltkriegs. Im März 1944 deportierten Truppen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Reihe von Veranstaltungen in Deutschland und Belarus erinnerten das IBB Dortmund und die Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk an die Befreiung des Todeslagers Osaritschi in Belarus vor 80 Jahren. Hier, etwa 200 km südöstlich von Minsk, verübte die Wehrmacht eines der größten Kriegsverbrechen in Belarus während des Zweiten Weltkriegs.</p>
<div id="attachment_34667" style="width: 910px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-34667" class="wp-image-34667" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_4.jpg" alt="Ein Blick auf die Sumpflandschaft am Rande des Dorfs Osaritschi. Schwarze stilisierte Figuren von offensichtlich leidenden Kindern und Erwachsenen stecken an verschiedenen Stellen im Boden. Sie symbolisieren dieses Kriegsverbrechen der Wehrmacht 1944 während des Zweiten Weltkriegs. " width="900" height="675" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_4.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_4-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_4-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a><p id="caption-attachment-34667" class="wp-caption-text">Stilisierte Figuren im sumpfigen Boden symbolisieren eines der größten Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht 1944.</p></div>
<p>Im März 1944 deportierten Truppen der 9. Armee der Wehrmacht etwa 50.000 Zivilistinnen und Zivilisten in Lager nahe der Frontlinie beim Dorf Osaritschi. Darunter waren Mütter mit kleinen Kindern, ältere Menschen, Kranke und Menschen mit Behinderungen. Die Soldaten ließen ihre Opfer als „menschliche Schutzschilde“ beim eigenen Rückzug in den Sumpfgebieten zurück. Die erklärte Absicht lautete: „Unnütze Esser“ zu beseitigen. Etwa 9.000 Menschen starben während der Deportationen oder an deren Folgen. Im Westen sind die Verbrechen von Osaritschi immer noch wenig bekannt. In Deutschland wurden sie erstmals 2006 in dem Dokumentarfilm „Ozarichi 1944“ von Prof. Dr. Christoph Rass und Dr. Aliaksandr Dalhouski für die Öffentlichkeit aufgearbeitet. Sie fanden zudem <a href="https://trostenez.org/erweiterung/" target="_blank" rel="noopener">Eingang in die Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez: Geschichte und Erinnerung“</a>, die inzwischen auch als virtuelle Ausstellung zugänglich ist.</p>
<div id="attachment_34682" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_7-e1711455623172.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-34682" class="wp-image-34682 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_7-e1711455623172-300x178.jpg" alt="Auf zwei der Blumensträuße am Mahnmal sind die Schriftzüge IBB Dortmund und Geschichtswerkstatt Minsk zu lesen." width="300" height="178" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_7-e1711455623172-300x178.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_7-e1711455623172-768x457.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_7-e1711455623172.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-34682" class="wp-caption-text">Auch die Delegation des IBB Dortmund legte Blumen nieder am Mahnmal.</p></div>
<p>Katharina von Bremen, stellvertretende Vorsitzende des IBB Dortmund, und Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH, nahmen am Dienstag, 19. März 2024, an der offiziellen Gedenkveranstaltung in Belarus teil. Begleitet wurden sie von Mitarbeitenden der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk und der NRO „Verständigung“, der zentralen Partnerorganisation der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft in Belarus, sowie zahlreichen Zeitzeugen. Die IBB-Vertreterinnen hatten am Nachmittag außerdem die Gelegenheit, an einem „Dialog der Generationen“ zwischen Zeitzeuginnen und Schülerinnen und Schülern der Mittelschule in Osaritschi teilzunehmen. Dort wurden auch Ausschnitte aus dem Film „Ozarichi 1944“ gezeigt.</p>
<blockquote><p>„Am Ort so schrecklicher deutscher Verbrechen Überlebenden dieses grausamen Leidens zu begegnen, zerreißt das Herz. Und es ist bedrückend zu wissen, dass der verantwortliche Oberbefehlshaber in Deutschland niemals zur Verantwortung gezogen wurde. Umso wichtiger waren uns aber diese Begegnungen in Belarus, denn es ist unbedingt nötig, dem Eindruck entgegenzuwirken, die NS-Verbrechen würden in Deutschland wieder zunehmend verharmlost und verdrängt“,</p></blockquote>
<p>sagte Katharina von Bremen.</p>

<a href='https://ibb-d.de/ibb-dortmund-und-geschichtswerkstatt-leonid-lewin-minsk-erinnern-in-deutschland-und-belarus-an-befreiung-des-todeslagers-osaritschi-vor-80-jahren/80-jahre-befreiung-osaritschi_5/'><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="960" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_5-e1711454214601.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_5-e1711454214601.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_5-e1711454214601-240x300.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/80-jahre-befreiung-osaritschi_8/'><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="960" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_8-e1711454101574.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_8-e1711454101574.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_8-e1711454101574-240x300.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/80-jahre-befreiung-osaritschi_6/'><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="960" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_6.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_6.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_6-240x300.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>

<p>Bereits am 15. März 2024 hatten Dr. Aliaksandr Dalhouski von der <a href="https://ibb-d.de/erinnern/geschichtswerkstatt-minsk-2/" target="_blank" rel="noopener">Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk</a> und Prof. Dr. Christoph Rass von der Universität Osnabrück im Ratssitzungssaal der Stadt Osnabrück über „Osaritschi 1944 – Ereignis und Erinnerung“ berichtet sowie am 19. März 2024 im Museum Karlshorst in Berlin. Ihre Vorträge waren Teil einer Projektwoche zu kritischer Erinnerungskultur im Kontext von Holocaust und Vernichtungskrieg der Universität Osnabrück, die in Kooperation mit der IBB gGmbH organisiert worden war, und der internationalen Veranstaltungsreihe „Geschichte im Konflikt“ des Museums Karlshorst.</p>
<div id="attachment_34652" style="width: 611px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-34652" class="wp-image-34652" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_1.jpg" alt="Ein Blick auf eine Steintafel im Wald: Auf dieser Steintafel ist ein historisches Foto zu sehen, das die Leichen der damals schutzlos zurückgelassenen Menschen zeigt. " width="601" height="801" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_1.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_1-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 601px) 100vw, 601px" /></a><p id="caption-attachment-34652" class="wp-caption-text">Historische Fotos zeigen die Ereignisse an diesem Ort vor 80 Jahren. Ein Workshop der Universität Osnabrück macht die grausame Geschichte des Todeslagers Osaritschi in diesen Tagen in einem Blog in englischer und russischer Sprache digital zugänglich. Alle Fotos: Astrid Sahm</p></div>
<p>Im Rahmen der Projektwoche in Osnabrück fand zudem ein Workshop des Projekts „Mapping the Co-Presence of Violence und Memory in Belarus“ statt. Zivilgesellschaftliche Akteure, Studierende und Historikerinnen und Historiker aus Belarus und Deutschland entwickeln in diesem Projekt gemeinsam digitale Formate der Geschichtsvermittlung. Dabei soll auch ein Blog in englischer und russischer Sprache über den Vernichtungs- und Erinnerungsort Osaritschi entstehen. Das in Kooperation mit dem IBB Dortmund umgesetzte Projekt wird gefördert durch die <a href="https://www.stiftung-evz.de/" target="_blank" rel="noopener">Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft</a>.</p>
<p>Begleitet wurden die Aktivitäten an der Universität Osnabrück durch die Abschlussveranstaltung des Projekts „In Stein gemeißelt?“ und eine Ausstellung des Fotografen Alexander Litin. Er hat die jüdische Geschichte der Region Mogiljow und den Holocaust in Belarus in den Mittelpunkt seines Schaffens gestellt. Die Ausstellung wurde am Mittwoch, 13. März 2024, im Beisein des heute in Israel lebenden Fotografen im Studierendenzentrum der Universität eröffnet.</p>
<p><a href="https://nghm.hypotheses.org/20814" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website der Universität Osnabrück.</a></p>
<p><a href="https://trostenez.org/ausstellung/" target="_blank" rel="noopener">Die Ausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ in ihrer digitalen Form finden Sie hier.</a></p>
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		<title>Delegation aus Deutschland bei der Gedenkstunde zum 80. Jahrestag der Auflösung des Minsker Ghettos</title>
		<link>https://ibb-d.de/delegation-aus-deutschland-bei-der-gedenkstunde-zum-80-jahrestag-der-aufloesung-des-minsker-ghettos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2023 16:59:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Trostenez]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur gemeinsamen Erinnerung an die Auflösung des Minsker Ghettos vor 80 Jahren begrüßte Sergei Andrushkevich, belarussischer Direktor, am 23. Oktober 2023 rund 70 Gäste aus Belarus und Deutschland in der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk. Vor Überlebenden und ihren Angehörigen sowie Vertretern der christlichen Kirchen und der jüdischen Verbände und Gemeinden in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zur gemeinsamen Erinnerung an die Auflösung des Minsker Ghettos vor 80 Jahren begrüßte Sergei Andrushkevich, belarussischer Direktor, am 23. Oktober 2023 rund 70 Gäste aus Belarus und Deutschland in der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken-Ghetto-Minsk-Matthias-Platzeck.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-33618" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken-Ghetto-Minsk-Matthias-Platzeck-280x300.jpg" alt="" width="239" height="256" /></a>Vor Überlebenden und ihren Angehörigen sowie Vertretern der christlichen Kirchen und der jüdischen Verbände und Gemeinden in Belarus würdigte Matthias Platzeck (l.), Vorsitzender des IBB-Kuratoriums, die Möglichkeit eines gemeinsamen Gedenkens in Minsk.</p>
<p>Dies sei leider nicht mehr selbstverständlich. Dabei sei es wichtig, aus der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust die richtigen Lehren für die Zukunft zu ziehen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Frieden ist nicht alles. Aber ohne Frieden ist alles nichts“,</p></blockquote>
<p>zitierte er den früheren deutschen Bundeskanzler Willy Brandt, der in den 1970er Jahren des vorigen Jahrhunderts eine neue Phase der deutschen Ostpolitik eingeleitet hatte. Yana Goldman-Adut, Erste Sekretärin der Botschaft des Staates Israel in der Republik Belarus, begann ihr Grußwort mit einer Schweigeminute zum Gedenken an die unschuldigen Opfer des Holocaust, in die sie auch die Opfer des jüngsten Terroranschlags der Hamas einschloss. „Es gehört zu unserem Erbe und darf nicht in Vergessenheit geraten, was in deutschem Namen in Belarus geschehen ist“, hob der Ständige Vertreter der Deutschen Botschaft, Michael Nowak, in seinem Grußwort hervor.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Sergei-Tukalo-Video-Talk-Trejster-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-33656 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Sergei-Tukalo-Video-Talk-Trejster-1-e1698948494824-238x300.jpg" alt="" width="238" height="300" /></a>Im Anschluss moderierte Sergei Tukalo (l.), Leiter der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ in Minsk, ein Online-Gespräch mit Victoria Trejster, der Tochter des ehemaligen Ghetto-Häftlings Michail Trejster. Victoria Trejster präsentierte digitalisierte Dokumente ihres Vaters, deren Originale sie freundlicherweise für die zukünftige Ausstellung der Geschichtswerkstatt zur Verfügung gestellt hat. Architektin Galina Lewina sprach über die Erinnerungs- und Gedenkkultur in Belarus und zeigte dabei auch eine Reihe von Postern aus ihrer in Entstehung befindlichen Ausstellung zum Schaffen ihres Vaters, des Architekten und langjährigen Vorsitzenden des Verbands der jüdischen Organisationen und Gemeinden Leonid Lewin. Zum Abschluss der Veranstaltung zeigte der Verband, der zusammen mit der IBB Minsk und der Geschichtswerkstatt als Veranstalter auftrat, eine Videopräsentation über aktuelle Aktivitäten der jüdischen Gemeinden in Belarus und ihre Pläne für die Zukunft. Anschließend nutzten die Teilnehmenden bei einem Stehempfang der deutschen Botschaft die Gelegenheit zu regen Gesprächen und aktivem Austausch.</p>
<p>Die gemeinsame Gedenkstunde in der IBB „Johannes Rau“ Minsk war einer der Höhepunkte einer Gedenkreise nach Minsk, an der neben Mitgliedern des IBB-Kuratoriums und IBB-Vorstands auch Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie des Osteuropa-Hilfswerks der katholischen Kirche Renovabis aus Deutschland teilnahmen. Die Delegation hatte zuvor bereits an einer Gedenkstunde in der Erschießungsgrube „Jama“, heute ein Gedenkort in der Innenstadt von Minsk, teilgenommen. Hier hatten deutsche Besatzer unzählige Jüdinnen und Juden, die aus vielen Ländern Europas im Ghetto zusammengepfercht worden waren, erschossen. Im Namen der Kirchen und der IBB wurden Kränze am Gedenkobelisk niedergelegt. Ebenso besuchte die Delegation den ehemaligen jüdischen Friedhof sowie die Gedenkorte auf dem Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers Malyj Trostenez.</p>
<div id="attachment_33613" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gemeinsam-Gedenken-Minsk-80-Jahre.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33613" class="wp-image-33613 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gemeinsam-Gedenken-Minsk-80-Jahre-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gemeinsam-Gedenken-Minsk-80-Jahre-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gemeinsam-Gedenken-Minsk-80-Jahre-768x576.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gemeinsam-Gedenken-Minsk-80-Jahre.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-33613" class="wp-caption-text">Beim Abendgebet im Zentrum der Religious Union for Progressive Judaism schloss Rabbi Grisha Abramovich per Videoübertragung auch Teilnehmende aus allen Regionen von Belarus und mit Eyal Ronder auch den Vize-Präsidenten der World Union for Progressive Judaism ein.</p></div>
<p>Bei einem Besuch im Zentrum der <em>Religious</em> <em>Union for Progressive Judaism</em> nahm die Delegation aus Deutschland auf Einladung von Rabbi Grisha Abramovich an einem gemeinsamen Abendgebet für Israel teil. Gemeindemitglieder aus allen Regionen von Belarus hatten sich zugeschaltet. Eyal Ronder, Vize-Präsident der <a href="https://wupj.org/" target="_blank" rel="noopener"><em>World Union for Progressive Judaism</em></a>, beteiligte sich von seinem aktuellen Aufenthaltsort in Jerusalem und schilderte, dass er kurz zuvor noch in einem Schutzraum gesessen hatte.</p>
<p>In Gesprächen mit Vertretern der Orthodoxen Kirche zeigte sich ebenfalls das wechselseitige Interesse am Fortbestand der Beziehungen zwischen den Kirchen. „Wir sind dankbar für Ihren Besuch und wünschen uns, dass auch in diesen herausfordernden Zeiten der Kontakt nicht abreißt“, sagte Dr. Sviatoslav Rogalsky, Direktor des St. Kyrill und Method-Instituts.</p>
<p>Die an der Reise beteiligten Organisationen engagieren sich seit langem für Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit mit Belarus und wollen auch unter den veränderten geopolitischen Bedingungen die gewachsenen Kontakte und partnerschaftlichen Beziehungen auf gesellschaftlicher Ebene aufrechterhalten. „Aus über drei Jahrzehnten gemeinsamer Arbeit wissen wir, wie wichtig menschliche Begegnungen sind, um konstruktiv auch in Konflikten miteinander umzugehen und so der Entstehung und Verfestigung von Feindbildern entgegenzuwirken“, betont Katharina von Bremen, stellvertretende IBB-Vorsitzende.</p>
<blockquote><p>„Als IBB werden wir daher weiter nach Wegen suchen, Grenzen zu überwinden.“</p></blockquote>

<a href='https://ibb-d.de/gedenken-jama-minsk-80-jahre/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken-Jama-Minsk-80-Jahre.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken-Jama-Minsk-80-Jahre.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken-Jama-Minsk-80-Jahre-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken-Jama-Minsk-80-Jahre-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/gedenken-jama-minsk-80-jahre-kranz1/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken-Jama-Minsk-80-Jahre-Kranz1.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken-Jama-Minsk-80-Jahre-Kranz1.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken-Jama-Minsk-80-Jahre-Kranz1-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken-Jama-Minsk-80-Jahre-Kranz1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/gedenken-jama-minsk-80-jahre-kranz4/'><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken-Jama-Minsk-80-Jahre-Kranz4.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken-Jama-Minsk-80-Jahre-Kranz4.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken-Jama-Minsk-80-Jahre-Kranz4-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/gedenken-jama-minsk-80-jahre-kranz2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken-jama-Minsk-80-Jahre-Kranz2.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken-jama-Minsk-80-Jahre-Kranz2.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken-jama-Minsk-80-Jahre-Kranz2-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/minsk-besuch-galina-lewina/'><img loading="lazy" decoding="async" width="988" height="470" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Minsk-Besuch-Galina-Lewina-e1698945608856.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Die Architektin Galina Lewina gewährt Besuchern einen Blick auf ihre Arbeit in ihrer Werkstatt." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Minsk-Besuch-Galina-Lewina-e1698945608856.jpg 988w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Minsk-Besuch-Galina-Lewina-e1698945608856-300x143.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Minsk-Besuch-Galina-Lewina-e1698945608856-768x365.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 988px) 100vw, 988px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/minsk-kyrill-u-method-institut/'><img loading="lazy" decoding="async" width="989" height="471" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Minsk-Kyrill-u-Method-Institut.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Minsk-Kyrill-u-Method-Institut.jpg 989w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Minsk-Kyrill-u-Method-Institut-300x143.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Minsk-Kyrill-u-Method-Institut-768x366.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 989px) 100vw, 989px" /></a>

<h4>Über das Minsker Ghetto:</h4>
<p>Das Minsker Ghetto war das größte Ghetto auf ehemals sowjetischem Boden. Am 19. Juli 1941 hatte die deutsche Besatzung in Minsk den Befehl zur Errichtung des Ghettos erteilt. Einen Tag später begann die Zwangsumsiedlung. Mehr als 100.000 Menschen jüdischen Glaubens wurden unter Androhung roher Gewalt in das abgeriegelte Viertel der Stadt gezwungen, unter unmenschlichen Bedingungen gefangen gehalten, ausgehungert und in mehreren Pogromen getötet. Zunächst waren es rund 100.000 Jüdinnen und Juden aus Minsk und Umgebung. Später kamen Deportierte aus vielen westeuropäischen Städten hinzu. Immer wieder gab es Pogrome und Massenerschießungen, zuletzt bei der Auflösung des Ghettos am 21. und am 23. Oktober 1943.</p>
<div id="attachment_33573" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken_Malyj-Trostenez-20231022.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33573" class="wp-image-33573 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken_Malyj-Trostenez-20231022.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken_Malyj-Trostenez-20231022.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken_Malyj-Trostenez-20231022-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/11/Gedenken_Malyj-Trostenez-20231022-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-33573" class="wp-caption-text">Auch bei einem Besuch des Vernichtungsortes Malyj Trostenez legte die Delegation aus Deutschland Blumen nieder.</p></div>
<p>Weitere Berichte über diese Gedenkreise finden Sie auf diesen Websites:</p>
<p><a href="https://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/den-wertvollen-kontakt-nach-belarus-erhalten/" target="_blank" rel="noopener">Evangelische Kirche von Westfalen, </a></p>
<p><a href="https://www.zentrum-oekumene.de/de/oekumene/aktuelles/detailseite/vergangenheit-als-mahnung-zukunft-als-hoffnung-delegation-des-ibb-in-minsk" target="_blank" rel="noopener">Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck</a> und</p>
<p><a href="https://www.knoche.blog/23-oktober-80-jahre-liquidierung-des-minsker-ghettos/" target="_blank" rel="noopener">in diesem Blog</a></p>
<p>sowie auf der Website des<a href="http://christeducenter.by/%d0%b2%d0%b8%d0%b7%d0%b8%d1%82-%d0%bd%d0%b5%d0%bc%d0%b5%d1%86%d0%ba%d0%be%d0%b9-%d0%b4%d0%b5%d0%bb%d0%b5%d0%b3%d0%b0%d1%86%d0%b8%d0%b8-%d0%b2-%d1%85%d1%80%d0%b8%d1%81%d1%82%d0%b8%d0%b0%d0%bd%d1%81/" target="_blank" rel="noopener"> Christlichen Bildungszentrums der Heiligen Method und Kyrill</a>,</p>
<p>Alle Fotos auf dieser Seite: Dr. Astrid Sahm und Geschichtswerkstatt &#8222;Leonid Lewin&#8220; Minsk</p>
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		<title>Studienreise: Vertreterinnen von NGO aus Belarus und der Ukraine informieren sich über Gewalt gegen Frauen in Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Sep 2023 10:57:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie werden Frauen in Deutschland vor sexualisierter Gewalt geschützt? Welche Unterstützung leisten Nichtregierungsorganisationen (NGO)? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Studienfahrt „Addressing sexual violence in times of crisis“ vom 11. bis 16. September 2023 nach Berlin, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund) organisiert hatte. Acht Hilfsorganisationen und ihre Einrichtungen für Frauen, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie werden Frauen in Deutschland vor sexualisierter Gewalt geschützt? Welche Unterstützung leisten Nichtregierungsorganisationen (NGO)? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Studienfahrt „Addressing sexual violence in times of crisis“ vom 11. bis 16. September 2023 nach Berlin, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund) organisiert hatte. Acht Hilfsorganisationen und ihre Einrichtungen für Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind, lernten die Teilnehmerinnen aus Belarus und der Ukraine bei Besuchen vor Ort kennen. Und die zehn Besucherinnen entdeckten fast immer Faltblätter und Broschüren in ukrainischer oder russischer Sprache.</p>
<p>Die in Deutschland bekannte Kampagne „Nein heißt Nein“ kannten die Besucherinnen aus der Ukraine und Belarus bereits aus ihrer früheren Projektarbeit und Medienberichten. Im Juli 2016 hatte der Deutsche Bundestag das neue Sexualstrafrecht verabschiedet und damit einen Paradigmenwechsel in der Rechtsprechung eingeleitet: Fortan geht es in der juristischen Beurteilung nicht mehr um die Frage, ob Gewalt angedroht oder angewendet wurde. Vielmehr ist der Straftatbestand bereits erfüllt, wenn eine sexuelle Handlung gegen den erkennbaren Willen einer anderen Person durchgeführt wurde.</p>
<p>Was dies für die Arbeit der Polizei bedeutet, erfuhren die Besucherinnen gleich am ersten Tag bei der Berliner Polizeidirektion. Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dezernats 13 Sexualisierte Gewalt erläuterten ausführlich, wie sich die Reform auf die polizeilichen Ermittlungen auswirkt. Zum einen sei die Sensibilität in der Gesellschaft für sexuelle Übergriffe gestiegen. Zum anderen stehe aber häufig Aussage gegen Aussage, wenn nicht gerade körperliche Gewalt sichtbare Spuren hinterlassen hat. Durch die Reform sei somit die Zahl der zu bearbeitenden Fälle erheblich gestiegen und entsprechend auch die Bearbeitungszeit bei Polizei und Justizbehörden.</p>
<p>Die Besucherinnen von der NGO „La Strada“ aus der Ukraine berichteten, dass es auch in der Ukraine in den vergangenen Jahren mehrere Reformen gegeben hat, die die Lage betroffener Opfer häuslicher und sexualisierter Gewalt verbessern: Täter werden konsequenter verfolgt. Sexuelle Selbstbestimmung wird – eine Annäherung an das EU-Recht – auch in der Ukraine bereits weit ernster genommen als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Die NGO leisten neben praktischer Unterstützung zunehmend auch Lobbyarbeit, die das Bewusstsein für das sexuelle Selbstbestimmungsrecht erhöht. Ganz anders die Situation in Belarus. Die NGO, die sich für Gendergerechtigkeit und den Schutz von Opfern häuslicher Gewalt eingesetzt hatten, wurden in den vergangenen Jahren verboten.</p>
<div id="attachment_33321" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/Studienreise-Berlin-15.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33321" class="wp-image-33321 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/Studienreise-Berlin-15.jpg" alt="" width="1024" height="504" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/Studienreise-Berlin-15.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/Studienreise-Berlin-15-300x148.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/Studienreise-Berlin-15-768x378.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-33321" class="wp-caption-text">Für einen intensiven Erfahrungsaustausch öffnete die Opferhilfe e.V. Berlin ihre Türen. Unser Foto zeigt Vertreterinnen der NGO &#8222;La Strada&#8220; aus der Ukraine im Gespräch mit Vertreterinnen der Opferhilfe e.V..</p></div>
<p>Welche Rolle die unterschiedlichen NGO in Berlin spielen bei der Begleitung von Opfern sexualisierter Gewalt erfuhren die Besucherinnen bei der NGO <a href="http://www.interkulturelle-initiative.de/index.html" target="_blank" rel="noopener">„Interkulturelle Initiative e.V.“</a>, bei <a href="https://lara-berlin.de/home" target="_blank" rel="noopener">LARA e.V.</a> und im <a href="https://www.opferhilfe-berlin.de/servicestelle-proaktiv" target="_blank" rel="noopener">Zentrum für Kriminalitätsopfer/ Opferhilfe e.V.</a> Die NGO haben für unterschiedliche Bedarfssituationen und Zielgruppen Angebote im Portfolio, die ständig im Rahmen der Möglichkeiten weiterentwickelt werden. <a href="https://www.paula-panke.de/" target="_blank" rel="noopener">Das Frauenzentrum Paula Panke e.V.</a> zum Beispiel ist ein Ort, der mit unterschiedlichen Kreativ- und Sprachkursen einen niederschwelligen Zugang ermöglicht und zusätzlich auch eine aktive Anti-Gewalt-Arbeit und anonyme Wohnungen für Opfer häuslicher Gewalt anbietet. Die Opferhilfe Berlin e.V. hat einen Koffer mit Materialien entwickelt, um einen Mini-Gerichtssaal aufzubauen. Kindern kann so der Ablauf eines Gerichtsverfahrens anschaulich vermittelt werden. Die Opferhilfe hat zudem mit <a href="https://www.proaktiv-berlin.org/" target="_blank" rel="noopener">Proaktiv</a> eine Servicestelle für Betroffene von Straftaten geschaffen, die sich auf die schnelle Vermittlung von kostenlosen Beratungsangeboten spezialisiert hat. Dies erspart Betroffenen die sonst oft zermürbende Suche nach geeigneten Hilfsangeboten. Dieses Angebot will die Stadt Berlin aktuell ausbauen.</p>
<p>Am letzten Tag der Studienfahrt ging es bei der NGO <a href="http://www.interkulturelle-initiative.de/index.html" target="_blank" rel="noopener">„</a><a href="https://www.strohhalm-ev.de/" target="_blank" rel="noopener">Strohhalm e.V.&#8220;</a> und in der Beratungsstelle <a href="https://wildwasser-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener">Wildwasser e.V.</a> um Maßnahmen zur Prävention von sexuellen Übergriffen an Kindern und unter Kindern und die Betreuung und Begleitung von Betroffenen, die traumatisierende Erfahrungen gemacht haben. Strohhalm e.V. richtet sich dabei besonders an pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen und organisiert Fortbildungen. Auf großes Interesse stieß besonders ein Handbuch zur sexuellen Bildung von Kindern in den fünften und sechsten Klassen.</p>
<p>Mit dem Verein <a href="https://www.xenion.org/" target="_blank" rel="noopener">XENION e.V.</a> &#8211; Psychosoziale Hilfe für politisch Verfolgte e.V. – und der <a href="https://www.baff-zentren.org/" target="_blank" rel="noopener">BAfF e.V.</a>, der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V., lernten die Besucherinnen auch die Arbeit für politisch verfolgte Zugewanderte kennen. XENION e.V. organisiert Therapien für Zugewanderte, die unterschiedliche Gewalterfahrungen in ihren Herkunftsländern, auf der Flucht oder nach ihrer Ankunft in Europa gemacht haben. Die bundesweite Arbeitsgemeinschaft BAfF vernetzt die Arbeit von 47 bundesweit tätigen Hilfeeinrichtungen für traumatisierte Zugewanderte und organisiert einen Erfahrungsaustausch über aktuelle Entwicklungen.</p>
<p>„Die Teilnehmerinnen waren am Ende sehr beeindruckt, dass sich alle Gesprächspartnerinnen trotz ihrer hohen Arbeitsbelastung viel Zeit genommen haben für den Austausch und auch mehr über die Arbeit der belarussischen und ukrainischen Besucherinnen erfahren wollten“, sagte Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund, die die Gruppe begleitet hatte. „Sie haben viele Impulse für die Weiterentwicklung ihrer eigenen Arbeit erhalten und Kontakte geknüpft.“</p>
<p>Ein intensiver Austausch entwickelte sich auch jeweils über die Frage, wie sich die Mitarbeitenden in den Hilfsorganisationen vor psychischer Überlastung schützen. Diskutiert wurden Erfahrungen mit wechselseitigem Coaching, Auszeiten, professioneller Supervision, Retreats und Chatgruppen. Besonders die Teilnehmerinnen von „La Strada Ukraine“ können die neuen Kontakte zu den verschiedenen Hilfsorganisationen in Deutschland sofort praktisch nutzen. Denn über ihre Telefon-Hotline erhalten sie ständig Anfragen von Ukrainerinnen, die sich gerade in Deutschland befinden, und als Betroffene von sexualisierter Gewalt Hilfe suchen.</p>
<p>Die Studienfahrt „Addressing sexual violence in times of crisis“ wurde durch das Auswärtige Amt gefördert.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>

<a href='https://ibb-d.de/events/internationale-studienreise-nach-berlin-fuer-junge-multiplikatoren-und-multiplikatorinnen-der-historischen-bildungsarbeit-aus-deutschland-russland-belarus-und-der-ukraine/logo_aa/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1264" height="800" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA.png 1264w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA-300x190.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA-768x486.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA-1024x648.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 1264px) 100vw, 1264px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/csc-logo-web/'><img loading="lazy" decoding="async" width="537" height="156" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/CSC-Logo-web.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/CSC-Logo-web.png 537w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/CSC-Logo-web-300x87.png 300w" sizes="auto, (max-width: 537px) 100vw, 537px" /></a>

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		<title>Die Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ ist bis zum 27. Juni 2023 in Erfurt zu sehen</title>
		<link>https://ibb-d.de/die-wanderausstellung-vernichtungsort-malyj-trostenez-geschichte-und-erinnerung-ist-bis-zum-27-juni-2023-in-erfurt-zu-sehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 May 2023 09:47:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Trostenez]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ ist zum ersten Mal wieder ohne Corona-bedingte Einschränkungen an einem Lern- und Gedenkort zu sehen. Bis zum 27. Juni 2023 wird sie in Erfurt in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße gezeigt. Zur Eröffnung am Donnerstag, 27. April 2023, sprachen Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ ist zum ersten Mal wieder ohne Corona-bedingte Einschränkungen an einem Lern- und Gedenkort zu sehen. Bis zum 27. Juni 2023 wird sie in Erfurt in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße gezeigt.</p>
<p>Zur Eröffnung am Donnerstag, 27. April 2023, sprachen Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund, und Christian Werkmeister, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Ettersberg, die die Gedenkstätte Andreasstraße betreibt und die Sonderausstellung ermöglicht hat. „Die Entstehung einer identischen Ausstellung, die zeitgleich in Deutschland und Belarus gezeigt werden konnte, muss uns aus heutiger Sicht wie ein kleines Wunder erscheinen“, sagte Dr. Astrid Sahm in ihrer Ansprache. Malyj Trostenez, heute in einem Vorort von Minsk gelegen, war zwischen Frühjahr 1942 und Sommer 1944 die größte Vernichtungsstätte auf dem Gebiet der besetzten Sowjetunion. Die sowjetische Untersuchungskommission schätzte die Opferzahl im August 1944 auf 206.500 Tote. Die Ausstellung ist das Ergebnis eines 2014 begonnenen deutsch-belarussischen Pilotprojekts, an dem Historikerinnen und Historiker aus Deutschland, Belarus und weiteren Ländern gearbeitet hatten. Diese Art der internationalen Zusammenarbeit sei heute kaum noch denkbar. Vor dem Hintergrund von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine stelle sich noch stärker als früher die Frage, was Lernen aus der Geschichte heißt.</p>
<p>„Als Internationales Bildungs- und Begegnungswerk setzen wir dabei auf den Ansatz der multiperspektivischen Erinnerung, der versucht zeitgebunden die Perspektiven unterschiedlicher Akteure nachvollziehen zu können und damit die Verabsolutierung einer Perspektive vermeidet, was stets konfliktverschärfend wirkt.“</p>
<div id="attachment_32645" style="width: 262px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/05/Ausstellung_Trostenez_Erfurt_20230427_192249-1-e1683107950223.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32645" class="wp-image-32645 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/05/Ausstellung_Trostenez_Erfurt_20230427_192249-1-e1683107950223-252x300.jpg" alt="Waldtraud Barton, Gründerin der Initiative IM-MER aus Wien, ergänzte beim ersten Rundgang durch die Ausstellung interessante Hintergrundinformationen. Fotos: IBB " width="252" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/05/Ausstellung_Trostenez_Erfurt_20230427_192249-1-e1683107950223-252x300.jpg 252w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/05/Ausstellung_Trostenez_Erfurt_20230427_192249-1-e1683107950223.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 252px) 100vw, 252px" /></a><p id="caption-attachment-32645" class="wp-caption-text">Waltraud Barton, Gründerin der Initiative IM-MER aus Wien, ergänzte beim ersten Rundgang interessante Hintergrundinformationen. Fotos: IBB</p></div>
<p>Dr. Claudia Kuretsidis-Haider, wissenschaftliche Mitarbeiterin im <a href="https://www.doew.at/" target="_blank" rel="noopener">Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands</a> in Wien, führte anschließend in die Geschichte des Vernichtungsorts Trostenez ein. Sie hob hervor, wie wenige Jüdinnen und Juden die Deportationen aus Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Hamburg, Theresienstadt und Wien überlebten. Die Menschen, die 1942 aus Köln und Wien direkt nach Malyj Trostenez transportiert wurden, wurden ohne jegliche Einweisung in ein Ghetto oder Lager unmittelbar am Ankunftstag ermordet. Gleichwohl ist die Geschichte des Ghettos Minsk und des Vernichtungsorts Trostenez erst in jüngerer Vergangenheit in Westeuropa bekannter geworden. Dr. Kuretsidis-Haider gab auch einen Einblick in die juristische Aufarbeitung in Deutschland und Österreich in der Nachkriegszeit und zeigte, mit welch vergleichsweise geringen Strafen die Verbrechen geahndet wurden. Die Historikerin wurde begleitet von Waltraud Barton von der <a href="http://www.im-mer.at/" target="_blank" rel="noopener">Initiative IM-MER</a>, die sich in Österreich für die Erinnerung an die in Malyj Trostenez ermordeten österreichischen Jüdinnen und Juden engagiert. Gestützt auf ihre persönlichen Erfahrungen verdeutlichte sie beim anschließenden ersten Rundgang die besondere Bedeutung des Vernichtungsorts, an dem mehr Wiener Jüdinnen und Juden als in Ausschwitz ermordet wurden, für die österreichische Gesellschaft.</p>
<p>Amelie von Eulenburg, die seinerzeit als Mitarbeiterin der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas aktiv an der Erarbeitung der Ausstellung beteiligt war, beschrieb die Herausforderungen in der internationalen Kooperation: So wurde insbesondere mit den belarussischen Partnern um viele Formulierungen gerungen, da der offizielle belarussische Geschichtsdiskurs nicht immer mit den Diskursen und dem Forschungsstand in Deutschland vereinbar war. Es bedurfte daher zweijähriger intensiver Arbeit, bis das Ergebnis feststand. Die Wanderausstellung erzählt beispielhaft die Schicksale von sieben Opfern aus Belarus, Deutschland, Österreich und Tschechien, die im Wald von Blagowschtschina in der Nähe von Minsk einen grausamen Tod fanden.</p>
<p>Sie wurde nach ihrer Eröffnung in Hamburg im November 2016 und in Minsk im März 2017 an mehr als 30 Orten in Belarus, Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz gezeigt. Seit Dezember 2021 steht sie zudem unter <a href="http://www.trostenez.org">www.trostenez.org</a> als virtuelle Ausstellung zur Verfügung.</p>
<p>Die Ausstellung ist in Erfurt dienstags und donnerstags von 12 bis 20 Uhr, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr zu sehen in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, in 99084 Erfurt.</p>
<p>Unser Foto oben zeigt einen Blick in den Ausstellungsraum in Erfurt.</p>
<p><strong>Die Träger der Ausstellung sind:</strong></p>
<ul>
<li>das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund),</li>
<li>die <a href="http://ibb-minsk.by/de">Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „ Johannes Rau“ Minsk (IBB Minsk)</a> und</li>
<li>die<a href="https://www.stiftung-denkmal.de/startseite.html"> Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas</a>.</li>
</ul>
<p>Möchten Sie die Ausstellung ebenfalls in Ihrer Stadt zeigen? Nehmen Sie gern mit uns Kontakt auf am besten per E-Mail an <a href="&#109;&#x61;&#x69;&#108;&#x74;&#x6f;&#58;&#x73;&#x61;&#104;&#x6d;&#x40;&#105;&#x62;&#x62;&#45;&#x64;&#x6f;&#46;&#x64;&#x65;" target="_blank" rel="noopener">Dr. Astrid Sahm</a> oder <a href="&#109;&#x61;&#x69;&#108;&#x74;&#x6f;:&#x62;&#x72;a&#117;&#x6e;&#64;&#105;&#x62;b&#45;&#x64;o&#46;&#x64;e" target="_blank" rel="noopener">Jannis Braun</a>.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/gedenkstaette-trostenez/">Weitere Informationen finden Sie hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einladung zum Vortrag „Offene Wunden Osteuropas“ – Vom Umschreiben der Geschichte in Belarus</title>
		<link>https://ibb-d.de/einladung-zum-vortrag-offene-wunden-osteuropas-vom-umschreiben-der-geschichte-in-belarus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2023 13:40:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
		<category><![CDATA[Trostenez]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[„Offene Wunden Osteuropas“ &#8211; Vom Umschreiben der Geschichte in Belarus &#8211; lautet der Titel einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am Montag, 22. Mai 2023, ab 19 Uhr im Mahnmal St. Nikolai, Willy-Brandt-Straße 60, in 20457 Hamburg. Viele Schauplätze nationalsozialistischer Massenverbrechen im östlichen Europa sind hierzulande kaum bekannt. Dies gilt auch immer noch für den Vernichtungsort Malyj [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Offene Wunden Osteuropas“ &#8211; Vom Umschreiben der Geschichte in Belarus &#8211; lautet der Titel einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am Montag, 22. Mai 2023, ab 19 Uhr im Mahnmal St. Nikolai, Willy-Brandt-Straße 60, in 20457 Hamburg.</p>
<p>Viele Schauplätze nationalsozialistischer Massenverbrechen im östlichen Europa sind hierzulande kaum bekannt. Dies gilt auch immer noch für den Vernichtungsort Malyj Trostenez in der Nähe der belarussischen Hauptstadt Minsk (Foto oben). Zehntausende wurden im Wald von Blagowschtschina ermordet, darunter jüdische Menschen aus Hamburg.</p>
<p>2018 ließ die Eröffnung des zweiten Bauabschnitts am neugestalteten internationalen Lern- und Gedenkort Malyj Trostenez noch auf eine gemeinsame Erinnerung hoffen. Doch im Zuge der aktuellen politischen Entwicklungen wird in Belarus auch die Geschichte des Zweiten Weltkriegs umgeschrieben. Dr. Katja Makhotina (Universität Bonn) liest aus dem 2022 erschienenen Buch „Offene Wunden Osteuropas“. Anschließend diskutiert sie mit Dr. Iryna Kashtalian (Universität Bremen, zuvor Leiterin der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk), wie auf geschichtspolitische Instrumentalisierungen reagiert werden kann. Die Veranstaltung wird moderiert von Sarah Grandke von der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte.</p>
<p>Die Veranstaltung wird organisiert von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund und dem Mahnmal St. Nikolai. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p>
<p><a href="https://trostenez.org/ausstellung/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über den Erinnerungsort vermittelt die virtuelle Ausstellung &#8222;Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung&#8220;.</a></p>
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