<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gedenkstättenfahrten &#8211; IBB</title>
	<atom:link href="https://ibb-d.de/tag/gedenkstaettenfahrten/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://ibb-d.de</link>
	<description>Bildungs- und Begegnungswerk</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 May 2024 05:36:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Steigende Nachfrage nach Förderung von Gedenkstättenfahrten</title>
		<link>https://ibb-d.de/steigende-nachfrage-nach-foerderung-von-gedenkstaettenfahrten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2024 05:29:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=34958</guid>

					<description><![CDATA[Für 2024 werden wieder mehr Gedenkstättenfahrten in der außerschulischen Jugendarbeit geplant. Darauf macht die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten zum Tag der Befreiung am 8. Mai aufmerksam. Die dritte und vierte Generation nach dem Holocaust zeigt ein steigendes Interesse an Fahrten zu historischen Orten und verarbeitet die Eindrücke oftmals in kreativen neuen Formaten der Erinnerungskultur. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für 2024 werden wieder mehr Gedenkstättenfahrten in der außerschulischen Jugendarbeit geplant. Darauf macht die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten zum Tag der Befreiung am 8. Mai aufmerksam. Die dritte und vierte Generation nach dem Holocaust zeigt ein steigendes Interesse an Fahrten zu historischen Orten und verarbeitet die Eindrücke oftmals in kreativen neuen Formaten der Erinnerungskultur.</p>
<p>Für das laufende Jahr 2024 sind bereits 220 Fahrten beantragt. Im Jahr 2023 konnten nach einem Pandemie-bedingten Rückgang in den Vorjahren insgesamt 219 Gedenkstättenfahrten aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit mehr als 1,3 Millionen Euro bezuschusst werden.</p>
<p>Seit 2019 werden Gedenkstättenfahrten außerschulischer Jugendgruppen im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend erinnert“ gefördert. Gedenkstättenfahrten ergänzen und vertiefen das schulische Wissen über den Nationalsozialismus und den Holocaust eindrucksvoll. Im Jahr 2023 besuchten mehr als 4000 Jugendliche und junge Erwachsene historische Orte des Holocaust. Auschwitz war erneut der am häufigsten gewählte Zielort mit 158 Fahrten gefolgt von Buchenwald mit 15 und Majdanek mit elf Fahrten.</p>
<blockquote><p>„In unseren Methodenfortbildungen und Netzwerktreffen arbeiten wir auch zu anderen historischen Lernorten, da die Gedenkstätte Auschwitz bereits sehr stark besucht ist“,</p></blockquote>
<p>sagt Zoe Stupp, Referentin der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten, die bereits seit 2016 bei der IBB gGmbH in Dortmund angesiedelt ist.</p>
<blockquote><p>„Auch in Majdanek, Treblinka, Theresienstadt oder in den Gedenkstätten in Deutschland können interessante und didaktisch anspruchsvolle Programme gestaltet werden, die den individuellen Bedürfnissen der Gruppen gerecht werden.“</p></blockquote>
<p>So können Jugendliche und junge Erwachsene vielfach mit historischen Dokumenten arbeiten und Spuren zu ihren aktuellen Wohn- oder Herkunftsorten entdecken.</p>
<h3><strong>Dritte und vierte Generation nach dem Holocaust entwickelt kreative Formen der Erinnerungskultur </strong></h3>
<p>In vielen Fällen entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer inspiriert von den Eindrücken ihrer Gedenkstättenfahrt kreative Formen der Erinnerungskultur. So sind bereits Videos, Podcasts und Ausstellungen entstanden. Jugendliche organisieren Lesungen, veröffentlichen Comics und gestalten Social-Media-Beiträge.</p>
<blockquote><p>„Wir beobachten mit großem Interesse, dass junge Menschen unter dem starken Eindruck ihrer Gedenkstättenfahrt auch ein weit über die Fahrt hinausgehendes Engagement entwickeln“,</p></blockquote>
<p>sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH in Dortmund. So pflegen Jugendliche Kriegsgräber, engagieren sich gegen Antisemitismus oder als Zweitzeugen.</p>
<blockquote><p>„Dabei werden im Sinne einer multiperspektivischen Erinnerungskultur alle in unserer postmigrantischen Gesellschaft vorhandenen Erfahrungen reflektiert.“</p></blockquote>
<p>Die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten unterstützt Interessierte mit Seminaren und Vernetzungstreffen. Für den 12. bis 14. September 2024 ist eine Konferenz in der Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg geplant zum Thema „Vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis – partizipative Gedenkstättenfahrten mit Blick auf verdrängte Verfolgtengruppen“.</p>
<p><a href="http://www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de" target="_blank" rel="noopener">Nähere Informationen unter www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de</a>.</p>
<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/home-2-2/erfahrungen-austauschen/" target="_blank" rel="noopener">Eine Auswahl von Erfahrungsberichten junger Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zahlreichen Orten in Deutschland, unter anderem aus dem Raum Hamburg finden Sie hier. </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Jugend erinnert“: Jugendliche berichten Ministerin Baerbock, Ministerin Lisa Paus und Kulturstaatsministerin Claudia Roth in Sachsenhausen über die Förderung von Gedenkstättenfahrten</title>
		<link>https://ibb-d.de/5-jahre-jugend-erinnert-jugendliche-berichten-ministerin-baerbock-ministerin-lisa-paus-und-kulturstaatsministerin-claudia-roth-in-sachsenhausen-ueber-die-foerderung-von-gedenkstaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2024 11:58:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=34913</guid>

					<description><![CDATA[Bei einer Begegnung mit Außenministerin Annalena Baerbock, Bundesjugendministerin Lisa Paus und Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten am heutigen Dienstag, 23. April 2024, in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen Beispiele ihrer Beiträge zum Programm „Jugend erinnert“ präsentiert. Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Raum Berlin-Brandenburg, Bremen und Sachsen-Anhalt haben in einem World-Café die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Begegnung mit Außenministerin Annalena Baerbock, Bundesjugendministerin Lisa Paus und Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat die <a href="http://www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de" target="_blank" rel="noopener">Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten</a> am heutigen Dienstag, 23. April 2024, in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen Beispiele ihrer Beiträge zum Programm „Jugend erinnert“ präsentiert.</p>
<p>Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Raum Berlin-Brandenburg, Bremen und Sachsen-Anhalt haben in einem World-Café die Ergebnisse ihrer Gedenkstättenfahrten in den vergangenen drei Jahren vorgestellt. In persönlichen Gesprächen konnten sie den Ministerinnen schildern, welche Eindrücke sie aus den Gedenkstättenfahrten gewonnen haben und welches Engagement aus ihrer Teilnahme erwachsen ist.</p>
<blockquote><p>„Nur wenige Jugendliche und junge Erwachsene können noch aus dem Erfahrungswissen von Zeitzeugen in ihrer Verwandtschaft oder ihrem Umfeld schöpfen“,</p></blockquote>
<p>sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund.</p>
<blockquote><p>„Gedenkstättenfahrten als eine pädagogisch begleitete Auseinandersetzung mit der NS-Zeit und dem Holocaust werden daher immer wichtiger. Das Feedback der Teilnehmenden zeigt uns, welch tiefgehenden Eindruck die Gedenkstättenfahrten bei ihnen hinterlassen und wie sich ihr Blick auf die Herausforderungen der Gegenwart verändert und ihre Bereitschaft sich zu engagieren erhöht.“</p></blockquote>
<p>Im Umfeld des Jahrestags der Befreiung des <a href="https://www.sachsenhausen-sbg.de/" target="_blank" rel="noopener">KZ Sachsenhausen</a> unterstreicht die Veranstaltung die Bedeutung der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus für die Gestaltung einer lebendigen Demokratie und einer friedlichen Zukunft. Das Programm „Jugend erinnert“, das 2018 initiiert wurde, erhielt ein gemeinsames Logo.</p>
<p>Verschiedene Jugendgruppen stellten gemeinsam mit Akteuren aus Gedenkstätten und Bildungsorganisationen ihre Beiträge im Rahmen dieser Begegnung vor, darunter drei Jugendgruppen, deren Gedenkstättenfahrten über die Zentralstelle beim IBB Dortmund gefördert werden konnten:</p>
<p>Teilnehmende aus dem Raum Halle an der Saale berichten über ihre Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz vom 12. bis 16. Februar 2022: Die Jugendlichen hatten sich im Rahmen des bereits mehrfach ausgezeichneten Geschichtsprojekts „Tagebuch der Gefühle“ mit der NS-Zeit beschäftigt und ihre Eindrücke in Zeichnungen und Videos festgehalten. Die kreativen Ergebnisse werden in öffentlichen Veranstaltungen an Gleichaltrige weitergegeben.</p>
<p style="text-align: right;">Ansprechpartner: Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt e.V.</p>
<p>25 Jugendliche aus dem Freiwilligen Sozialen Jahr und Bundesfreiwilligendienst aus dem Raum Berlin-Brandenburg berichten über ihre Gedenkstättenfahrt nach Kulmhof und Łódź vom 23. bis 30. Juli 2023. Die Jugendlichen haben teilweise selbst Fluchterfahrungen. Im Gespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Dr. Leon Weintraub und bei der Auseinandersetzung mit Biografien und historischen Quellen erhielten sie einen tiefgreifenden Einblick in das jüdische Leben während des Nationalsozialismus und in die Bedeutung einer aktiven Erinnerungskultur.</p>
<p style="text-align: right;">Ansprechpartner: Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V.</p>
<p>22 Jugendliche aus dem Raum Bremen, die gemeinsam eine Berufsschule besuchen, berichten über ihre Gedenkstättenfahrt nach Terezin, Lidice und Prag in Tschechien vom 12. bis 16. Februar 2024. Besuche von Gedenkstätten, Mahnmalen und Synagogen sensibilisierten für Diskriminierung und inspirierten die Teilnehmenden, ihre Erfahrungen zu teilen und Teil einer aktiven Erinnerungskultur zu werden. Die Organisatoren heben die Bedeutung inklusiver Bildungsangebote für Jugendliche aller Bildungswege hervor und die Notwendigkeit, innovative Methoden wie Whiteboard Animation Videos einzusetzen.</p>
<p style="text-align: right;">Ansprechpartner: Lidicehaus Bremen</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-34923 alignright" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-146x300.jpg" alt="" width="146" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-146x300.jpg 146w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-497x1024.jpg 497w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-768x1582.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-746x1536.jpg 746w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-994x2048.jpg 994w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/240326_JugendErinnert_Logo_RollUp_v2_03-scaled.jpg 1243w" sizes="(max-width: 146px) 100vw, 146px" />Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB gGmbH) ist seit 2016 Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten im Auftrag des<a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/jugendbildung/foerderprogramm-jugend-erinnert--238254" target="_blank" rel="noopener"> Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend</a>. Aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes und seit 2019 zusätzlich aus Mitteln des Auswärtigen Amtes werden Gedenkstättenfahrten außerschulischer Jugendgruppen gefördert. Zudem organisiert die Zentralstelle auch Netzwerktreffen und Fortbildungen für Begleitpersonen von Jugendgruppen.</p>
<p>Die Nachfrage nach Fördermitteln für Gedenkstättenfahrten ist stetig gewachsen. Im Jahr 2017 wurden 91 Gedenkstättenfahrten gefördert, 2019 bereits 180. Nach der Corona-bedingten Verringerung der Fahrten in den Jahren 2020 und 2021 stieg die Zahl der geförderten Fahrten im Jahr 2022 wieder auf 168 und erreichte 2023 mit 219 Fahrten einen vorläufigen Höhepunkt. Insgesamt ermöglichte das Programm „Jugend erinnert“ in den Jahren 2019 bis 2023 rund 15.000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch mehrtägige Gedenkstättenfahrten eine intensive Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus.</p>
<p>Die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten deckt mit den Fördermitteln für außerschulische Jugendgruppen nur einen Teilaspekt im Programm „Jugend erinnert“ ab. Weitere Angebote zur Erinnerungsarbeit werden aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.</p>
<p>Für weitere Informationen folgen Sie gern unserem Instagram-Kanal @zentralstelle_gsf und dem Hashtag #jugenderinnert.</p>
<p><u>Gedenkstättenfahrten, wie junge Teilnehmende sie sehen</u></p>
<blockquote><p><strong> </strong>„Während der ganzen Reise fragte ich mich, wie aus normalen Menschen Mörder wurden. […] Durch aufmerksame Teilnahme an den Workshops und den Führungen konnte ich mehr oder weniger nachvollziehen, wie das alles passieren konnte. Daraufhin war für mich auch klar, dass es unsere Aufgabe ist, die Vergangenheit in Gedenken zu bewahren, um solche potenzielle Angriffe auf unsere Demokratie zu beseitigen.“</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">Moussa, Teilnehmer der Fahrt des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg<br />
ins ehemalige Ghetto Litzmannstadt und Vernichtungslager Kulmhof im Juli 2022</p>
<blockquote><p>„Die Lehren aus dieser furchtbaren Zeit sind heute relevanter denn je. Sie erinnern uns daran, wie wichtig es ist, gegen Diskriminierung, Hass und Ungerechtigkeit aufzustehen, selbst wenn es unbequem ist. Zivilcourage bedeutet nicht nur, sich in gefährlichen Situationen einzusetzen, sondern auch Alltagsmomente zu erkennen, in denen man Stellung beziehen kann. Es geht darum, Werte wie Menschlichkeit, Toleranz und Respekt zu verteidigen und sich nicht von der Masse oder von autoritären Kräften beeinflussen zu lassen.“</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">Tobias, Teilnehmer der Fahrt des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg<br />
ins ehemalige Ghetto Litzmannstadt und Vernichtungslager Kulmhof im Juli 2023</p>
<p>Nähere Informationen unter <a href="http://www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de">www.kjp-gedenkstaettenfahrten.de</a> und unter <a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/jugendbildung/foerderprogramm-jugend-erinnert--238254" target="_blank" rel="noopener">https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/jugendbildung/foerderprogramm-jugend-erinnert&#8211;238254</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Merkblatt zur Förderung von Gedenkstättenfahrten: Ab 2023 können weitere Ziele gefördert werden</title>
		<link>https://ibb-d.de/neues-merkblatt-zur-foerderung-von-gedenkstaettenfahrten-ab-2023-koennen-weitere-ziele-gefoerdert-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 12:34:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=31952</guid>

					<description><![CDATA[Mehr Freiheit in der Programmgestaltung und in der Auswahl der Lernorte: Mit einem überarbeiteten Merkblatt geht die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten ins neue Jahr 2023. Für die Antragsteller bedeutet das: Ab 2023 können neben historischen Lernorten an Orten ehemaliger nationalsozialistischer Konzentrations- und Vernichtungslager auch Orte ehemaliger Ghettos oder Orte der Massenermordung als Ziel einer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr Freiheit in der Programmgestaltung und in der Auswahl der Lernorte: Mit einem überarbeiteten Merkblatt geht die <a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/" target="_blank" rel="noopener">Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten</a> ins neue Jahr 2023.</p>
<p>Für die Antragsteller bedeutet das:</p>
<ul>
<li>Ab 2023 können neben historischen Lernorten an Orten ehemaliger nationalsozialistischer Konzentrations- und Vernichtungslager auch Orte ehemaliger Ghettos oder Orte der Massenermordung als Ziel einer Gedenkstättenfahrt gewählt werden.</li>
<li>Das jeweilige Programm soll sich zu 80 Prozent auf die Geschichte der jeweiligen Gedenkstätte beziehen. Um diese zeitliche Vorgabe zu erreichen, können Gruppen auch andere Orte zur multiperspektivischen Darstellung und Vertiefung aufsuchen. Mindestens zwei Tage sollen die Teilnehmenden am Ort der Gedenkstätte verbringen.</li>
<li>Zudem können in einigen Fällen An- und Abreistage gefördert werden, auch wenn sie nicht als volle Programmtage gelten.</li>
</ul>
<p>Das neue Merkblatt berücksichtigt stärker als bisher die inhaltliche Gestaltung der Fahrt an einen Lernort der historisch-politischen Bildung. Es werden insbesondere Fahrten gefördert, die einen Fokus auf die Multiperspektivität verschiedener Täter- und Opfergruppen, das Interkulturelle Lernen sowie tiefgreifendes Lernen durch positive Emotionen (z.B. durch partizipative Elemente und kreative Freiräume) legen. In der Konzeption der Gedenkstättenfahrten – auch zu Gedenkstätten in Deutschland – ist der europäische Kontext zu berücksichtigen. Historische Narrative sollen dabei Orientierungen für die Gegenwart schaffen. Regelmäßige Reflexionsrunden gelten als fester Bestandteil der Konzeption, genauso eine gute Vor- und Nachbereitung.</p>
<p>Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund vergibt als Zentralstelle Mittel für Gedenkstättenfahrten aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes an außerschulische Träger der Jugendarbeit. Gefördert werden Gedenkstättenfahrten von gemeinnützigen Organisationen mit Jugendgruppen von maximal 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Alter zwischen 14 und 26 Jahren.</p>
<p>Durch die Reiseeinschränkungen infolge der Corona-Pandemie wurden Fahrten an historische Lernorte 2020 und 2021 nur zurückhaltend geplant und immer wieder kurzfristig abgesagt. Im Jahr 2022 stieg die Zahl der geförderten Gedenkstättenfahrten wieder auf 171. Insgesamt 132 Gruppen steuerten den Erinnerungsort Auschwitz-Birkenau an, weitere Ziele waren Majdanek (14 Gruppen), Buchenwald (7) Terezin (5), Ravensbrück (4), Stutthof (3), Treblinka (2), Chełmno (1), Mittelbau-Dora (1), Flossenbürg (1) und Vught in den Niederlanden (1). Mit den neuen Vorgaben sollen nun mehr Fahrten zu und Programme an den weniger bekannten Orten möglich sein.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/01/Merkblatt-zur-Foerderung-von-Gedenkstaettenfahrten-221209-2.pdf" target="_blank" rel="noopener">Das neue Merkblatt zur Förderung von Gedenkstättenfahrten finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/" target="_blank" rel="noopener">Ausführliche Informationen zur Förderung von Gedenkstättenfahrten finden Sie hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jetzt anmelden zur Studienfahrt „Perspektiven der Erinnerung“ im Raum Danzig</title>
		<link>https://ibb-d.de/jetzt-anmelden-zur-studienfahrt-perspektiven-der-erinnerung-im-raum-danzig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2021 07:31:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=29402</guid>

					<description><![CDATA[An der Westerplatte begann der Zweite Weltkrieg am 1. September 1939 durch den Überfall auf Polen. Rund 40 Kilometer östlich von Danzig errichteten die Nationalsozialisten am Tag nach dem Überfall das erste Konzentrationslager außerhalb der damaligen deutschen Grenzen. Im KZ Stutthof waren bis Kriegsende rund 110.000 Menschen unter menschenverachtend schlechten hygienischen Bedingungen inhaftiert, mehr als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An der Westerplatte begann der Zweite Weltkrieg am 1. September 1939 durch den Überfall auf Polen. Rund 40 Kilometer östlich von Danzig errichteten die Nationalsozialisten am Tag nach dem Überfall das erste Konzentrationslager außerhalb der damaligen deutschen Grenzen. Im KZ Stutthof waren bis Kriegsende rund 110.000 Menschen unter menschenverachtend schlechten hygienischen Bedingungen inhaftiert, mehr als die Hälfte wurde ermordet.</p>
<p>Die Fortbildung „Perspektiven der Erinnerung“ führt Lehrkräfte und Akteure der Erinnerungsarbeit, die Gedenkstättenfahrten mit Jugendlichen anbieten (möchten), vom 14. bis 20. November 2021 an historische Orte in der Region um Danzig/Gdansk. Neben einer geführten Stadtbesichtigung steht ein Besuch im 2017 neu eröffneten Museum des Zweiten Weltkriegs auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden neben der Gedenkstätte Stutthof auch weniger bekannte Orte der nationalsozialistischen Verbrechen erkunden. Zusätzlich zu einer vertiefenden Beschäftigung mit den historischen Fakten steht jeweils die Frage im Mittelpunkt, wie die Erinnerungsorte in der Arbeit mit Jugendlichen erschlossen werden können.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/12/WBM2ZG_B_RGB_gefoerdert.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-27425 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/12/WBM2ZG_B_RGB_gefoerdert.jpg" alt="" width="191" height="89" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/12/WBM2ZG_B_RGB_gefoerdert.jpg 460w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/12/WBM2ZG_B_RGB_gefoerdert-300x140.jpg 300w" sizes="(max-width: 191px) 100vw, 191px" /></a>Die Fortbildung bietet die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten in Kooperation mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund an. Die Teilnahme kostet dank einer Förderung durch die <a href="https://www.bpb.de/" target="_blank" rel="noopener">Bundeszentrale für politische Bildung</a> bei eigener Anreise 200 Euro.</p>
<p>Nähere Informationen und Anmeldungen auf der <a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/" target="_blank" rel="noopener">neuen Website der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten</a> oder unter der Rufnummer 0231-952096-0.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten geht mit neuer Website ins Netz</title>
		<link>https://ibb-d.de/zentralstelle-zur-foerderung-von-gedenkstaettenfahrten-geht-mit-neuer-website-ins-netz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2021 06:02:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=29334</guid>

					<description><![CDATA[Die neue Website der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten ist online! Interessierte, die eine Gedenkstättenfahrt mit Jugendlichen planen (möchten), finden hier viele nützliche Informationen zu den Förderrichtlinien sowie Beispiele zur Programmgestaltung. Die neuen Rubriken heißen: Eine Gedenkstättenfahrt vorbereiten, einen Antrag stellen, Wissen vertiefen und Erfahrungen austauschen. Die IBB gGmbH ist seit Ende 2015 anerkannte Zentralstelle [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Website der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten ist online! Interessierte, die eine Gedenkstättenfahrt mit Jugendlichen planen (möchten), finden hier viele nützliche Informationen zu den Förderrichtlinien sowie Beispiele zur Programmgestaltung. Die neuen Rubriken heißen: <a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/fahrt-vorbereiten/" target="_blank" rel="noopener">Eine Gedenkstättenfahrt vorbereiten</a>, <a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/antrag-stellen/" target="_blank" rel="noopener">einen Antrag stellen</a>, <a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/wissen-vertiefen/" target="_blank" rel="noopener">Wissen vertiefen</a> und <a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/home/erfahrungen-austauschen/" target="_blank" rel="noopener">Erfahrungen austauschen</a>.</p>
<p>Die IBB gGmbH ist seit Ende 2015 anerkannte Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten gemeinnütziger, außerschulischer Bildungsträger. Die Zentralstelle vergibt <a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/foerderung-der-gedenkstaettenfahrten-von-jungen-menschen-aus-mitteln-des-kinder-und-jugendplans-89574" target="_blank" rel="noopener">Fördermittel aus dem Kinder- und Jugendplan</a> des <a href="https://www.bmfsfj.de/" target="_blank" rel="noopener">Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend</a> sowie aus dem <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/aufarbeitung-und-gedenken/jugend-erinnert" target="_blank" rel="noopener">Bundesprogramm „Jugend erinnert“</a>. Außerdem organisiert sie Fortbildungen für Akteure der Erinnerungsarbeit in Kooperation mit der <a href="https://www.bpb.de/" target="_blank" rel="noopener">Bundeszentrale für politische Bildung</a> und weiteren Partnern.</p>
<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/" target="_blank" rel="noopener">Zur neuen Website geht es hier.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IBB Dortmund unterstützt Aktion #everynamecounts und baut mit am digitalen Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-dortmund-unterstuetzt-aktion-everynamecounts-und-baut-mit-am-digitalen-denkmal-fuer-die-opfer-des-nationalsozialismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2021 07:28:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=27587</guid>

					<description><![CDATA[Das IBB Dortmund ist seit Donnerstag, 21. Januar 2021, offizieller Partner der Initiative #everynamecounts. Ziel ist der Aufbau eines digitalen Denkmals für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Initiative der Arolsen Archives funktioniert als Crowdsourcing-Aktion: Je mehr Menschen sich engagieren, umso schneller wird die einzigartige Sammlung digital zur Verfügung stehen. „Wir unterstützen das Projekt gern, denn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das IBB Dortmund ist seit Donnerstag, 21. Januar 2021, offizieller Partner der Initiative #everynamecounts. Ziel ist der Aufbau eines digitalen Denkmals für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Initiative der Arolsen Archives funktioniert als Crowdsourcing-Aktion: Je mehr Menschen sich engagieren, umso schneller wird die einzigartige Sammlung digital zur Verfügung stehen.</p>
<blockquote><p>„Wir unterstützen das Projekt gern, denn wir wissen aus unserer langjährigen Arbeit im Bereich der internationalen historischen Bildung, wie wichtig der Zugang zu biografischen Informationen nicht nur für die Angehörigen, sondern auch für die Weiterentwicklung der europäischen Erinnerungskultur ist“,</p></blockquote>
<p>sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH. „Wir hoffen, dass viele Menschen und vor allem Jugendliche aus unserem Umfeld auf dieses Projekt aufmerksam werden und mitmachen.“ Denn die IBB gGmbH ist <a href="https://ibb-d.de/erinnern/foerderung-gedenkstaettenfahrten/" target="_blank" rel="noopener">Zentralstelle für Gedenkstättenfahrten</a> und kooperiert mit zahlreichen außerschulischen Bildungsträgern und Schulen. Da aufgrund der Covid-19-Pandemie aktuell keine Gedenkstättenfahrten möglich sind, gewinnen digitale Initiativen, wie die der Arolsen Archives eine besondere Bedeutung, um jungen Menschen eine individuelle Auseinandersetzung mit dem Holocaust zu ermöglichen.</p>
<p>Dieser Video-Clip der Arolsen Archives erläutert das Projekt.<br />
<iframe style="border:none;" title="#everynamecounts_dt" src="https://player.vimeo.com/video/496408183?h=bd8640abed&amp;dnt=1&amp;app_id=122963" width="500" height="281"  allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write"></iframe></p>
<p>Die Arolsen Archives sind ein internationales Zentrum, das Spuren der NS-Verfolgung zusammenträgt zur weltweit umfassendsten Datensammlung zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus. Zum internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar 2021 sollen Daten von KZ-Dokumenten auf einer Website, der Crowdsourcing-Plattform <a href="https://www.zooniverse.org/projects/arolsen-archives/every-name-counts" target="_blank" rel="noopener">Zooniverse</a>, erfasst werden. Wer die Initiative unterstützen möchte, kann wenige Minuten oder mehrere Stunden investieren, damit alle bekannten Namen, die auf KZ-Dokumenten genannt sind, digital erfasst werden. Spezielles Vorwissen ist nicht erforderlich. Wie es geht, wird <a href="https://arolsen-archives.org/lernen-mitwirken/ausstellungen-kampagnen/everynamecounts/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> erläutert. So entsteht ein digitales Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus.</p>
<p>Zum Auftakt wird das Projekt #everynamecounts mit einer Medieninstallation über die gesamte Fassade der französischen Botschaft in Berlin bekannt gemacht. Die Installation von Urbanscreen, einem bekannten Künstlerkollektiv für interdisziplinäre Medienkunst, wird täglich vom 21. bis zum 27. Januar 2021 gezeigt, jeweils zwischen 17 und 22 Uhr. Wer nicht zufällig in Berlin ist, kann die Medieninstallation <a href="https://arolsen-archives.org/lernen-mitwirken/ausstellungen-kampagnen/everynamecounts/medieninstallation/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> im Livestream beobachten.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Förderung von Gedenkstättenfahrten während der Corona-Pandemie: Förderrichtlinien im Programm „Jugend erinnert“ werden befristet angepasst</title>
		<link>https://ibb-d.de/foerderung-von-gedenkstaettenfahrten-waehrend-der-corona-pandemie-foerderrichtlinien-im-programm-jugend-erinnert-werden-befristet-angepasst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2020 04:58:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=26662</guid>

					<description><![CDATA[Da Gedenkstättenfahrten ins Ausland angesichts der Corona-Pandemie reihenweise abgesagt werden mussten, können befristet bis zum 31. Dezember 2020 alternative Formate für die Erinnerungsarbeit genutzt werden. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Auswärtige Amt lockern die Richtlinien und ermöglichen die Konzepte individuell anzupassen sowie die Förderung digitaler Formate wie Video-Konferenzen, Online-Seminare und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da Gedenkstättenfahrten ins Ausland angesichts der Corona-Pandemie reihenweise abgesagt werden mussten, können befristet bis zum 31. Dezember 2020 alternative Formate für die Erinnerungsarbeit genutzt werden. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Auswärtige Amt lockern die Richtlinien und ermöglichen die Konzepte individuell anzupassen sowie die Förderung digitaler Formate wie Video-Konferenzen, Online-Seminare und Online-Zeitzeugengespräche.</p>
<p>Ab sofort können nun auch ein- bis dreitägige Fahrten zu Gedenkstätten und Erinnerungsorten in Deutschland gefördert werden. Das Lernen am historischen Ort soll weiterhin im Vordergrund stehen, der regionale Bezug im Gesamtkontext der NS-Zeit herausgearbeitet werden. Wie bisher sollen 80 Prozent des Programms, mindestens aber sechs Stunden, an der Gedenkstätte oder dem Erinnerungsort verbracht werden. Zusätzlich kann ein Tag zur Nachbearbeitung bezuschusst werden. Förderwürdig ist auch die Arbeit von Kleingruppen, die an mehreren Tagen an den Lernorten das gleiche Programm in rollierender Form wahrnehmen. Antragstellende müssen ein Konzept vorlegen, das deutlich macht, wie die Arbeit bei Einhaltung der Gebote zur Kontaktvermeidung und zum Abstandhalten organisiert werden kann. Alternativ können auch digitale Formate wie Videositzungen, Online-Seminare und ähnliches gefördert werden. Die teilnehmenden Jugendlichen müssen jeweils einen Abschlussbericht oder eine Dokumentation vorlegen.</p>
<p>Unser Foto zeigt einen Blick auf Fotos der Opfer und ihrer Familien in der Gedenkstätte Auschwitz. Die für 2020 geplanten Gedenkstättenfahrten von Jugendgruppen nach Polen mussten bedingt durch die Corona-Pandemie abgesagt werden. Foto: IBB Dortmund &#8211; Dirk Planert</p>
<p>Für Rückfragen wenden Sie sich am besten per E-Mail an <a href="&#109;&#x61;i&#108;&#x74;o&#x3a;&#x72;&#101;&#x6e;s&#99;&#x68;&#64;&#105;&#x62;&#98;&#x2d;d&#111;&#x2e;d&#101;" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Olga Rensch-Wetzel</a> oder <a href="&#x6d;&#x61;&#x69;&#x6c;&#x74;&#x6f;&#x3a;&#x73;&#x69;&#x6d;&#x6f;&#x6e;&#x40;&#x69;&#98;&#98;&#45;&#100;&#111;&#46;&#100;&#101;">Emilia Simon</a>.</p>
<p><a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/gedenkstaettenfahrten-im-programm--jugend-erinnert--weiterhin-moeglich/156184" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. </a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/07/Gedenkstättenfahrten-Förderung-von-alternativen-Maßnahmen-aufgrund-von-Corona-IBB-gGmbH-1.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alle Einzelheiten zu den neuen Förderrichtlinien und Antragsvoraussetzungen finden Sie hier.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IBB gGmbH plant für 2020 neue Fortbildungen zur Gedenkstättenarbeit für Lehrkräfte und Akteure der Erinnerungsarbeit</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-ggmbh-plant-fuer-2020-neue-fortbildungen-zur-gedenkstaettenarbeit-fuer-lehrkraefte-und-akteure-der-erinnerungsarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2020 12:06:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=25824</guid>

					<description><![CDATA[Lebhaftes Interesse fanden die fünf Fortbildungen zur gedenkstättenpädagogischen Arbeit an Lernorten der NS-Geschichte, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund zusammen mit Partnerorganisationen im Herbst 2019 angeboten hatte. Die Reihe wird im Herbst 2020 mit drei Fortbildungen zu den Erinnerungsorten Mauthausen (Österreich), Babij Jar (Ukraine) und Vilnius (Litauen) und zwei Fortbildungen speziell für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lebhaftes Interesse fanden die fünf Fortbildungen zur gedenkstättenpädagogischen Arbeit an Lernorten der NS-Geschichte, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund zusammen mit Partnerorganisationen im Herbst 2019 angeboten hatte. Die Reihe wird im Herbst 2020 mit drei Fortbildungen zu den Erinnerungsorten Mauthausen (Österreich), Babij Jar (Ukraine) und Vilnius (Litauen) und zwei Fortbildungen speziell für (angehende) Teamerinnen und Teamer fortgesetzt. Interessierte können sich ab sofort unverbindlich vormerken lassen.</p>
<p><strong>#CoronaUpdate:<br />
Bedingt durch die fortdauernde Covid-19-Pandemie werden die für 2020 geplanten Fortbildungen auf das Jahr 2021 verschoben. Für 2020 sind stattdessen nun Methoden-Fortbildungen als Blended Learning geplant. <a href="https://ibb-d.de/vormerkung-fortbildung-gedenkstaettenpaedagogik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auch dazu können sich Interessierte vormerken lassen.</a>  </strong></p>
<p>Vom 13. bis 19. Oktober 2019 informierte sich eine Gruppe von Lehrkräften und Mitarbeitenden in Jugendeinrichtungen über das frühere NS-Durchgangslager Westerbork in den Niederlanden. Die Teilnehmenden lernten den Gedenkort und die heute verfügbaren didaktischen Angebote kennen. Außerdem besuchten sie das Widerstandsmuseum, das Anne-Franck-Haus und die portugiesische Synagoge in Amsterdam. Das Programm der Studienfahrt spannte somit einen Bogen vom jüdischen Leben in den Niederlanden vor der deutschen Besatzung, über die Besatzungszeit und den Widerstand in den Niederlanden bis zum aktuellen Stand der historischen Forschung zur Kollaboration. Einerseits waren  rund 28.000 jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger versteckt und teilweise gerettet worden. Andererseits berichtete Dr. Eva Lettermann in ihrem Input-Vortrag aber auch über den Forschungsstand zum Täterhandeln in den Niederlanden während der Besatzungszeit. Ein für die Teilnehmenden hoch interessanter Programmpunkt der Studienfahrt war die Begegnung mit niederländischen Akteuren der Erinnerungskultur im Deutschland-Institut. Eine Teilnehmerin, deren Angehörige über Westerbork deportiert worden waren, bereicherte die fachlichen Informationen zudem durch persönliche Erinnerungen.  Fazit nach sechs intensiven Seminartagen: „Der Erinnerungsort Westerbork bietet sich allein und in Kombination mit Amsterdam und auch durch interessante Radtouren über einen Radweg der Erinnerung für entdeckendes Lernen an“, resümierte Peter Junge-Wentrup, Beauftragter für Gedenkstättenfahrten beim IBB Dortmund (IBB gGmbH).</p>

<a href='https://ibb-d.de/fortbildung-riga_f0115/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Fortbildung-Riga_F0115.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Fortbildung-Riga_F0115.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Fortbildung-Riga_F0115-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Fortbildung-Riga_F0115-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/fortbildung_riga_0108/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Fortbildung_Riga_0108.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Fortbildung_Riga_0108.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Fortbildung_Riga_0108-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Fortbildung_Riga_0108-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>

<p>Riga als Tatort und Gedenkort der Shoah lernten Lehrkräfte und Akteure der Erinnerungsarbeit vom 20. bis 27. Oktober 2019 kennen: Das Programm der Fortbildung streifte viele Kapitel der traditionsreichen Stadtgeschichte und regte zu einem anregenden Meinungsaustausch an. Die Reisegruppe ging &#8211; „versorgt“ mit Hintergrundinformationen und Fotos &#8211; selbst auf eine Spurensuche und erkannte im Stadtbild  mehrere bis heute erhaltene Gebäude und Orte der NS-Zeit wieder &#8211; unter anderem Häuser des früheren jüdischen Ghettos. Eine Führung durch das Lettische Okkupationsmuseum lenkte den Blick auf die lettische Perspektive auf die NS-Geschichte. Mehrere Gedenkorte erinnern heute an das Konzentrationslager Kaiserwald, das Lager Jungfernhof und das „Arbeitserziehungslager“ Salaspils und bieten sich heute als Zielorte für Gedenkstättenfahrten mit Jugendlichen an. Informationstafeln und eine gerade neu gestaltete Ausstellung regen zur weiteren Vertiefung an. Im Wald von Bikernieki und Rumbola konnte die Reisegruppe nachvollziehen, wie die Massengräber entdeckt worden waren und wie heute das Riga-Komitee die Erinnerung wachhält und eine internationale Zusammenarbeit ermöglicht. „Durch die Arbeit des Riga-Komitees und durch einige für die Nachwelt gesicherte Biografien gibt es in der Stadt Riga und in der Umgebung sehr wichtige historische Orte und Dokumente, die zu einem forschenden Lernen einladen“, sagte Olga Rensch-Wetzel, Leiterin der Zentralstelle für Gedenkstättenfahrten, die diese Studienreise geleitet hatte. In Riga sei allerdings auch deutlich geworden, dass Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung auch heute weiter eine Rolle spielen. Eine Teilnehmerin aus Frankreich bereicherte die Diskussionen durch ihre Kenntnisse aktueller didaktischer Ansätze aus Frankreich. Für den Erinnerungsort Riga bereitet die IBB gGmbH eine Handreichung für Lehrkräfte und Akteure der Erinnerungsarbeit vor.</p>
<p>19 Teilnehmende aus Nordrhein-Westfalen, Bremen, Brandenburg, Saarland, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, aber auch Baden-Württemberg und Bayern lernten vom 2. bis 9. November 2019 den Lernort Auschwitz und seine Umgebung kennen: Die pädagogischen Angebote vor Ort wurden dabei in den Kontext einer mehrtägigen Gedenkstättenfahrt gesetzt, in der einzelne Programmteile aufeinander aufbauen. Die Gruppe lernte den Ort Oświęcim auf jüdischen Spuren mithilfe eines Freiwilligen von ASF im jüdischen Zentrum kennen und erhielt eine Einführung in die Topographie von Auschwitz durch Bartholomäus Fujak vom IBB e.V. Neben den pädagogischen Möglichkeiten an der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau wurden auch die pädagogischen Angebote der Internationalen Jugendbegegnungsstätte und des Zentrums für Dialog und Gebet vorgestellt. In einem Workshop vermittelte Agata Grzenia vom IBB e.V. Anregungen zu Methoden in der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Gedenkstättenfahrten mit Jugendlichen. Die Gruppe konnte so ihre direkten Erfahrungen in der Umsetzung mit Jugendlichen reflektieren und einige Methoden &#8211; wie die des entdeckenden Lernens &#8211; selbst ausprobieren. Besonders inspirierend fand die Gruppe den Impuls durch Pfarrer Manfred Deselaers zu verschiedenen Besucherperspektiven und den Vortrag über polnische Erinnerungskulturen von Prof. Dr. Marek Wilczynski von der Pädagogischen Universität Krakau, sowie die Ausstellung „Erinnerungsklischees“ im Maximilian Kolbe Zentrum in Harmeze, berichtete Emilia Simon von der IBB gGmbH, die die Fahrt organisatorisch leitete. Einen schönen Ausklang fand die Fortbildung bei einem Abendessen nach jüdischen Rezepten mit Klezmer-Konzert in Krakau.</p>
<p>Zwei weitere Fortbildungen – federführend organisiert vom Bildungswerk der Humanistischen Union NRW e.V. – führten in den Raum Lublin und nach Terezin.</p>
<p>„Orte und Zeugnisse nationalsozialistischer Verbrechen im Raum Lublin“ waren das Thema der Studienfahrt vom 13. bis 19. Oktober 2019 nach Warschau und Ostpolen:  22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Baden-Württemberg, Bayer, Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen verschafften sich einen Überblick über die didaktischen Angebote an den „Kern“-Tatorten des Holocaust rund um Lublin. Die Kleinstadt – vor 1939 als das jüdische Oxford bezeichnet &#8211;  war unter deutscher Besatzung das logistische Zentrum der Massenvernichtungsmaschinerie. Bei einem Besuch des Teatr NN lernte die Reisegruppe einen zivilgesellschaftlichen Akteur kennen, der „in einer einzigartigen Mischung von Kunstaktion und Quellensicherung“ an die jüdische Geschichte der Stadt erinnert, berichtet das Bildungswerk der Humanistischen Union. Das staatliche Museum Majdanek mit seinen zwei bedeutenden Außenstellen, den Vernichtungslagern Bełżec und Sobibór, war Mitveranstalter der Fortbildung und präsentierte die Gedenkanlagen und didaktischen Materialien, die für ein selbstständiges, forschendes Lernen zur Verfügung stehen. Weitere Exkursionen führten nach Izbica, Zamość und Włodawa. Besuche des Widerstandsmuseums und des POLIN-Museums in Warschau rundeten die Fortbildung ab. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – unter ihnen Lehrkräfte, Mitarbeitende in Jugendbildungsstätten, Gedenkstätten, Geschichtswerkstätten und Geschichtsinitiativen &#8211; zeigten ein großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit polnischen Gedenkstätten und Museen, die sich der NS-Geschichte widmen, und entwickelten erste Projekt- und Kooperationsideen.</p>
<div id="attachment_25868" style="width: 611px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Prag-Jüdischer-Friedhof_1.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25868" class=" wp-image-25868" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Prag-Jüdischer-Friedhof_1.png" alt="Ein Blick auf den jüdischen Friedhof von Prag. " width="601" height="403" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Prag-Jüdischer-Friedhof_1.png 859w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Prag-Jüdischer-Friedhof_1-300x201.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Prag-Jüdischer-Friedhof_1-768x515.png 768w" sizes="auto, (max-width: 601px) 100vw, 601px" /></a><p id="caption-attachment-25868" class="wp-caption-text">Der jüdische Friedhof von Prag.</p></div>
<p>In die damals so genannte „Stadt der SS“, nach Prag, und zum damaligen Ghetto Theresienstadt führte eine weitere Fortbildung vom 17. bis 23. November 2019. Vorbereitet vom Bildungswerk der Humanistischen Union in Kooperation mit dem Erinnerungsort Alter Schlachthof Düsseldorf und Zeitreisen e.V., ging es auch hier um die Frage, inwieweit Theresienstadt und Prag für die historisch-politische Bildungsarbeit mit Jugendlichen geeignet sind. Das Programm für die 21 Teilnehmenden begann mit der Besichtigung verschiedener historischer Orte in Prag, wo Reinhard Heydrich während der deutschen Besatzungszeit ein grausames Regiment führte. Im Mittelpunkt der</p>
<div id="attachment_25858" style="width: 608px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Führung-Große-Festung_1.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25858" class=" wp-image-25858" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Führung-Große-Festung_1.png" alt="Die &quot;große Festung&quot; in Terezin. " width="598" height="394" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Führung-Große-Festung_1.png 840w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Führung-Große-Festung_1-300x198.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/01/Führung-Große-Festung_1-768x506.png 768w" sizes="auto, (max-width: 598px) 100vw, 598px" /></a><p id="caption-attachment-25858" class="wp-caption-text">Ein Blick auf die &#8222;große Festung&#8220; am Erinnerungsort Theresienstadt.</p></div>
<p>Fortbildung stand dann jedoch die heutige Gedenkstätte Theresienstadt, etwa 60 Kilometer nördlich von Prag gelegen. Die  „kleine Festung“, damals Polizei- und Gestapogefängnis, und das Ghettomuseum erinnern an die  Jüdinnen und Juden aus Tschechien und vielen weiteren Ländern, die inhaftiert, auf engstem Raum zusammengepfercht und später in Arbeits- oder Vernichtungslager deportiert wurden. Zahlreiche biografische Materialien ermöglichen eine aktive Spurensuche. „In fünf Workshops näherten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand von biographischen und historischen Quellen einigen dieser Lebensgeschichten an“, berichtet Dr. Joachim Schröder vom Erinnerungsort Alter Schlachthof. Dabei stießen sie auch auf Verbindungen ins Rheinland. „Die Shoah fand nicht nur im fernen „Osten“ statt“, so ein wichtiges Resümee der Studienreise. „Sie begann hier vor unserer Haustür, in Düsseldorf, in Viersen, Oberhausen, Mönchengladbach oder Weeze.“</p>
<p>Alle fünf Fortbildungen wurden gefördert durch die <a href="http://www.bpb.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundeszentrale für politische Bildung</a>.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/vormerkung-fortbildung-gedenkstaettenpaedagogik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wenn Sie sich für eine der im Herbst 2021 geplanten Fortbildungen interessieren, tragen Sie sich bitte in unsere Mailingliste ein.</a></p>
<p><strong>Bitte beachten Sie:</strong> Die <a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/" target="_blank" rel="noopener">neue Website der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten</a> ist online!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jugendliche berichten im IBB Dortmund über ihre Teilnahme an Gedenkstättenfahrten zu Lernorten der NS-Geschichte</title>
		<link>https://ibb-d.de/jugendliche-berichten-im-ibb-dortmund-ueber-ihre-teilnahme-an-gedenkstaettenfahrten-zu-lernorten-der-ns-geschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2019 13:41:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=24679</guid>

					<description><![CDATA[Die nicht enden wollenden Schütten voller Schuhe in der Gedenkstätte Majdanek. Das beklemmende Gefühl der Enge in Bełżec. Der Geruch von feuchtem Holz und kalter Angst in Auschwitz . Es sind diese Erfahrungen, die im Kopf bleiben, und Eindrücke, die kein noch so gutes Schulbuch vermitteln kann. Sieben Jugendliche aus Dortmund, Waltrop und Haltern erzählten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die nicht enden wollenden Schütten voller Schuhe in der Gedenkstätte Majdanek. Das beklemmende Gefühl der Enge in Bełżec. Der Geruch von feuchtem Holz und kalter Angst in Auschwitz . Es sind diese Erfahrungen, die im Kopf bleiben, und Eindrücke, die kein noch so gutes Schulbuch vermitteln kann. Sieben Jugendliche aus Dortmund, Waltrop und Haltern erzählten am Donnerstag, 19. September 2019, im Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB gGmbH) über ihre Gedenkstättenfahrten nach Majdanek und Auschwitz in diesem Jahr. Ihre aufmerksamen Zuhörerinnen waren Michelle Müntefering, Staatsministerin für internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt und SPD-Bundestagsabgeordnete für Herne-Bochum II, und Sabine Poschmann,  SPD-Bundestagsabgeordnete aus Dortmund.</p>
<div id="attachment_24664" style="width: 665px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Staatsministerin_Muentefering_u_S_Poschmann_im_IBB_12.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24664" class="wp-image-24664" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Staatsministerin_Muentefering_u_S_Poschmann_im_IBB_12.jpg" alt="" width="655" height="403" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Staatsministerin_Muentefering_u_S_Poschmann_im_IBB_12.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Staatsministerin_Muentefering_u_S_Poschmann_im_IBB_12-300x185.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Staatsministerin_Muentefering_u_S_Poschmann_im_IBB_12-768x473.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 655px) 100vw, 655px" /></a><p id="caption-attachment-24664" class="wp-caption-text">Staatsministerin Michelle Müntefering ermutigte die Jugendlichen, Lehren aus der Geschichte zu ziehen. Foto: IBB Dortmund &#8211; Stephan Schütze</p></div>
<p>„Ich war selbst als 16-Jährige in Bergen- Belsen und hatte als Jugendliche die Gelegenheit, mit einer Zeitzeugin zu sprechen“, erzählte Michelle Müntefering. Diese Begegnung sei für ihr Leben prägend gewesen.</p>
<p>In den Koalitionsverhandlungen setzte sie sich besonders dafür ein, dass mehr Jugendlichen ein Besuch in einer Gedenkstätte ermöglicht wird.</p>
<p>„Uns ist es wichtig, Begegnungen zu ermöglichen, denn Vorurteile entstehen durch fehlende Begegnung“, unterstützte sie Sabine Poschmann, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Dortmund.</p>
<p>Mit dem Programm „Jugend erinnert“ wurden die Fördermittel für außerschulische Gedenkstättenfahrten für 2019 und 2020 auf jeweils 1,25 Millionen Euro aufgestockt (nach 750.000 Euro im Jahr 2018). Träger der außerschulischen Jugendarbeit können Fördermittel für Gedenkstättenfahrten bei der IBB gGmbH als Zentralstelle für Gedenkstättenfahrten beantragen. Die beiden Politikerinnen, beheimatet in Dortmund und Herne, interessierte deshalb besonders, welche Erfahrungen die Jugendlichen auf ihren Gedenkstättenfahrten gewonnen hatten.</p>
<p>Verändert habe sie ihre Reise, berichteten die Schülerinnen und Schüler des Joseph-König-Gymnasiums Haltern, der Gesamtschule Gartenstadt aus Dortmund und des Theodor-Heuß-Gymnasiums Waltrop übereinstimmend. Sie hatten sich im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften begleitet durch die Auslandsgesellschaft NRW e.V. und das Bildungswerk der Humanistischen Union auf ihre Reisen vorbereitet – und waren dennoch von den Eindrücken vor Ort überrascht:</p>
<blockquote><p>„Es war erschütternd, diese Mengen von Schuhen und Koffern in Auschwitz zu sehen. Es dauert, bis man begreift, wie viele Menschen ermordet wurden – die bis zuletzt dachten, dass sie weiterleben werden“,</p></blockquote>
<p>erzählte Paulina (17). Ihre Mitschülerin Sarah (16) hatte nach der Rückkehr einen einstündigen Vortrag in der Schule gehalten. „Man fragt sich plötzlich: Könnte so etwas noch einmal geschehen?“</p>
<div id="attachment_24674" style="width: 614px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Staatsministerin_Muentefering_u_S_Poschmann_im_IBB_14.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24674" class="wp-image-24674" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Staatsministerin_Muentefering_u_S_Poschmann_im_IBB_14.jpg" alt="Ministerin Müntefering und Sabine Poschmann im Kreis der Jugendlichen und Vertreter des IBB Dortmund." width="604" height="341" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Staatsministerin_Muentefering_u_S_Poschmann_im_IBB_14.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Staatsministerin_Muentefering_u_S_Poschmann_im_IBB_14-300x169.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Staatsministerin_Muentefering_u_S_Poschmann_im_IBB_14-768x434.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 604px) 100vw, 604px" /></a><p id="caption-attachment-24674" class="wp-caption-text">In lockerer Runde berichteten Jugendliche aus Dortmund, Waltrop und Haltern über die Eindrücke, die sie auf ihren Gedenkstättenfahrten im Juni und Juli nach Majdanek und Auschwitz gewonnen hatten.</p></div>
<blockquote><p>„Jede Generation muss selbst einen Zugang zur Geschichte finden“,</p></blockquote>
<p>ermutigte Staatsministerin Müntefering die Jugendlichen. „Das wichtigste ist, dass wir alle aus der Geschichte lernen, denn Demokratie ist nicht selbstverständlich.“ Erinnerungsarbeit sei Zukunftsarbeit und damit Friedensarbeit, sagte sie und zitierte den früheren SPD-Bundeskanzler Willy Brandt: „Ohne Frieden ist alles nichts.“</p>
<p>Erinnerungsarbeit sei heute wichtiger denn je, sagte Matthias C. Tümpel, Vorsitzender des IBB e.V., das sich seit 1986 für eine aktive Erinnerungsarbeit engagiert. „Uns ist immer auch daran gelegen, dass wir kein falsches Bild vermitteln: Auschwitz ist nicht Polen, sondern etwas, was Deutsche gemacht haben. Daneben erleben die Jugendlichen bei einer solchen Fahrt auch das heutige Polen: Ein lebendiges Land mit einer großen Geschichte.“</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/foerderung-gedenkstaettenfahrten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nähere Informationen über die Förderung von Gedenkstättenfahrten finden Sie hier.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Programm „Jugend erinnert“: Bundesregierung erhöht Mittel für Gedenkstättenfahrten bereits für 2019</title>
		<link>https://ibb-d.de/programm-jugend-erinnert-bundesregierung-erhoeht-mittel-fuer-gedenkstaettenfahrten-bereits-fuer-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Agata Grzenia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2019 16:33:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=22230</guid>

					<description><![CDATA[Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und Außenminister Heiko Maas haben heute (29. Januar 2019) in Berlin die internationalen Schwerpunkte des Programms „Jugend erinnert“ vorgestellt. Die gute Nachricht für Jugendliche und Träger der außerschulischen Jugendarbeit: Die Bundesregierung erhöht die Fördermittel für außerschulische Gedenkstättenfahrten für 2019 und 2020 auf insgesamt 2,5 Millionen Euro. Damit können etwa 500 Fahrten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und Außenminister Heiko Maas haben heute (29. Januar 2019) in Berlin die internationalen Schwerpunkte des Programms „Jugend erinnert“ vorgestellt. Die gute Nachricht für Jugendliche und Träger der außerschulischen Jugendarbeit: Die Bundesregierung erhöht die Fördermittel für außerschulische Gedenkstättenfahrten für 2019 und 2020 auf insgesamt 2,5 Millionen Euro. Damit können etwa 500 Fahrten von Jugendgruppen zu Lernorten der Geschichte gefördert werden. Mehr als 10.000 Jugendliche können teilnehmen. Anträge können ab sofort an die IBB gGmbH als Zentralstelle des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestellt werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/EuR4F1xstX4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><strong>Außenminister Heiko Maas und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey stellen Programm „Jugend erinnert“ in Berlin vor</strong></p>
<blockquote><p>„Wir möchten möglichst vielen jungen Menschen den Besuch eines Lernorts der NS-Vergangenheit ermöglichen“,</p></blockquote>
<p>sagte Familienministerin Dr. Franziska Giffey in Berlin.</p>
<blockquote><p>„Die Jugendlichen berichten immer wieder davon, wie sehr sie die realen Orte der Verbrechen beeindruckt haben. Diese Erfahrungen können sie nur dort machen.“</p></blockquote>
<p><strong>Zukunft braucht Erinnerung</strong></p>
<p>Dabei gehe es nicht allein um die Vermittlung von historischem Wissen, sondern besonders auch um den Bezug zur Gegenwart: „Wer vor Ort erlebt hat, wohin Nationalsozialismus und Rassismus führen, wird mit viel größerer Überzeugung für unsere freiheitliche Demokratie, eine vielfältige Gesellschaft und ein friedliches Europa eintreten“, sagte Familienministerin Giffey.</p>
<div id="attachment_22238" style="width: 680px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/01/Jugend_erinnert_t_imo_photothek_01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22238" class="wp-image-22238" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/01/Jugend_erinnert_t_imo_photothek_01.jpg" alt="50 Jugendliche aus Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt berichteten im Gespräch mit Familienministerin Giffey und Außenminister Maas über ihre Eindrücke von Gedenkstättenfahrten." width="670" height="321" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/01/Jugend_erinnert_t_imo_photothek_01.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/01/Jugend_erinnert_t_imo_photothek_01-300x144.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/01/Jugend_erinnert_t_imo_photothek_01-768x368.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 670px) 100vw, 670px" /></a><p id="caption-attachment-22238" class="wp-caption-text">50 Jugendliche aus Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen berichteten im Gespräch mit Familienministerin Giffey und Außenminister Maas über ihre Eindrücke von Gedenkstättenfahrten.</p></div>
<p>Zur Vorstellung der Schwerpunkte des Programms „Jugend erinnert“ empfingen Familienministerin Giffey und Außenminister Maas 50 Jugendliche aus Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sie hatten bereits an einer Gedenkstättenfahrt teilgenommen und schilderten, mit welchen Erwartungen sie sich den Lernorten der NS-Geschichte genähert hatten – und welche tiefen Eindrücke ihr Besuch bei ihnen hinterlassen hatte.</p>
<blockquote><p>„Wir halten in diesen Tagen inne, um der 13 Millionen Menschen zu gedenken, die der Mordmaschinerie der Nationalsozialisten zum Opfer fielen“,</p></blockquote>
<p>sagte Außenminister Heiko Maas im Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Er erinnerte daran, dass das größte Menschheitsverbrechen der Geschichte von Deutschland ausgegangen sei. Dies sei Auftrag und Ansporn zu einem Eintreten gegen Antisemitismus, Antiziganismus und jegliche Form von Diskriminierung und Rassismus.</p>
<blockquote>
<div id="attachment_22264" style="width: 339px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/01/Jugend_erinnert_t_imo_photothek_07.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22264" class="wp-image-22264" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/01/Jugend_erinnert_t_imo_photothek_07.jpg" alt="Begegnung am Denkmal für die ermordeten Juden Europas: Außenminister Heiko Maas spricht hier mit Jugendlichen über die Notwendigkeit, aus der Geschichte zu lernen. " width="329" height="218" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/01/Jugend_erinnert_t_imo_photothek_07.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/01/Jugend_erinnert_t_imo_photothek_07-300x198.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/01/Jugend_erinnert_t_imo_photothek_07-768x508.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 329px) 100vw, 329px" /></a><p id="caption-attachment-22264" class="wp-caption-text">Begegnung am Denkmal für die ermordeten Juden Europas: Außenminister Heiko Maas sprach mit Jugendlichen über die Notwendigkeit, aus der Geschichte zu lernen.</p></div>
<p>„Zukunft braucht Erinnerung“,</p></blockquote>
<p>sagte Außenminister Maas. „Wir brauchen ein Erinnern für die Gegenwart.“</p>
<p>Die Förderung von Gedenkstättenfahrten ist nur ein Baustein des Programms „Jugend erinnert“, mit dem die Bundesregierung ein weiteres Vorhaben des Koalitionsvertrages verwirklicht. Darüber hinaus sieht das Programm unter anderem auch einen Wettbewerb an Deutschen Auslandschulen vor („Erinnern für die Gegenwart“), das deutsch-polnische Pilotprojekt „menschen gedenken – jugend macht zukunft“, die Förderung von bi- sowie trilateralen Jugendbegegnungen sowie Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte.</p>
<blockquote><p>„Wir freuen uns besonders, dass Jugendgruppen nun auch seltener besuchte Erinnerungsorte in Polen (Majdanek und Treblinka), Belarus (Ghetto Minsk und Vernichtungsort Trostenez) und Lettland (Ghetto Riga und Vernichtungsort Bikernieki) erkunden können“,</p></blockquote>
<p>sagte Peter Junge-Wentrup, der den Bereich Gedenkstättenfahrten für die IBB gGmbH koordiniert. Er hatte gemeinsam mit den zuständigen IBB-Referenten Olga Rensch-Wetzel und Emilia Simon die Jugendlichen zu ihrer Präsentation in Berlin begleitet.</p>
<p>Im Jahr 2018 waren aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans 142 Gedenkstättenfahrten mit insgesamt 750.000 Euro gefördert worden. Das Programm zur Förderung von Gedenkstättenfahrten läuft unbefristet. Aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes werden Gedenkstättenfahrten außerschulischer Träger der Jugendarbeit gefördert. Diese Förderung  erfolgt ergänzend zu den Programmen der Länder für schulische Gedenkstättenfahrten.</p>
<p>Alle Fotos auf dieser Seite: Thomas Imo / <a href="https://www.photothek.de/" target="_blank" rel="noopener">photothek.net</a></p>
<p>Details zu den Voraussetzungen für eine Förderung enthält das <a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/09/Merkblatt-KJP-F%C3%B6rderung-Gedenkst%C3%A4ttenfahrten-2017-12.pdf" target="_blank" rel="noopener">Merkblatt Gedenkstättenfahrten.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/foerderung-gedenkstaettenfahrten/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über die Förderung von Gedenkstättenfahrten finden Sie hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
