Förderung Gedenkstättenfahrten

Fördermittel für Gedenkstättenfahrten zu Lernorten in Polen

Fördermittel für Gedenkstättenfahrten

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das IBB gGmbH im Dezember 2015 als Zentralstelle für Gedenkstättenfahrten anerkannt.

Die IBB gGmbH erhält Mittel aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes, die zur Förderung von Fahrten außerschulischer Bildungsträger aus dem gesamten Bundesgebiet zu Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus im In- und Ausland nach den Vorgaben des Kinder- und Jugendplans (KJP) verwendet werden können. Anträge können ab sofort an die IBB gGmbH gerichtet werden.

Bitte beachten Sie die Förderrichtlinien für nicht-schulische Gedenkstättenfahrten und das gesonderte Antragsformular.

Sofern eine Kooperation zwischen einem nicht-schulischen Träger und einer Schule besteht und die Leitung beim nicht-schulischen Träger liegt, kann auch diese Fahrt aus Mitteln des Bundesministeriums gefördert werden. Bitte beachten Sie das Merkblatt.

Fünf Fortbildungen für Lehrkräfte und Teamer

Insgesamt fünf Fortbildungen zur gedenkstättenpädagogischen Arbeit in den früheren NS-Vernichtungslagern Auschwitz/Birkenau,  Theresienstadt, Majdanek/Lublin, Riga und Westerbork bietet die IBB gGmbH Dortmund im Jahr 2019 an.

Die Fortbildungen richten sich an Lehrerinnen und Lehrer sowie Haupt- und Ehrenamtliche in der Jugendarbeit, die Gedenkstättenfahrten mit Jugendlichen planen und sich zunächst selbst einen Eindruck von den Erinnerungsorten verschaffen möchten. Die Studienfahrten informieren deshalb insbesondere über die vielfältigen didaktischen Methoden zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte. Interessierte können sich ab sofort unverbindlich vormerken lassen für die Studienfahrten im zweiten Halbjahr 2019.

Für Interessierte stehen Handreichungen zur Vor- und Nachbereitung von gedenkstättenpädagogischen Fahrten nach Majdanek, Bełżec und Sobibór sowie nach Auschwitz (in Kürze) zur Verfügung.

Erfahrene Partner helfen bei der Planung und Durchführung von Gedenkstättenfahrten

Bremen

Erinnern für eine gemeinsame Zukunft e.V.
c/o Barbara Johr
Horner Str. 12
28203 Bremen
E-Mail: bjohr@nord-com.net

Nordrhein-Westfalen

Stätte der Begegnung e.V.
Oeynhausenerstr. 5
32602 Vlotho
Anna Hartfiel
Tel: 05733 – 91290
E-Mail: anna.hartfiel@staette.de
www.staette.de/portfolio/gedenkstaettenfahrten/

 

Bildungswerk der Humanistischen Union NRW e.V.
Kronprinzenstraße 15
45128 Essen
Dr. Paul Ciupke
Tel: 0201 – 227982
E-Mail: paul.ciupke@hu-bildungswerk.de
www.hu-bildungswerk.de

 

Konrad Adenauer Stiftung e.V.
Rathausallee 12
53757 Sankt Augustin
Jutta Graf
Tel: 02241- 246-4410
E-Mail: jutta.graf@kas.de
http://www.kas.de/

 

Internationales Bildungs- und Begegnungswerk e.V.
Bornstr. 66
44145 Dortmund
Agata Grzenia
Tel: 0231-952096-27
E-Mail: grzenia@ibb-d.de
Bartholomäus Fujak
Tel: 0231-952096- 39
E-Mail: fujak@ibb-d.de
Jocelyne Jakob
Tel: 0231-952096-13
E-Mail: jakob@ibb-d.de
www.ibb-d.de/erinnern/spurensuche-nationalsozialismus

Mecklenburg-Vorpommern

Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Eldenholz 23
17192 Waren / Müritz
Ewa Wilk,
Tel:  03991 – 1537-11
E-Mail: e.wilk@ea-mv.com
www.europaeische-akademie-mv.de

Sachsen

Ev.- Luth. Landesjugendpfarramt Sachsens
Caspar-David-Friedrich-Str. 5
01219 Dresden
Jürgen Scheinert
Tel: 0351-4692-429
E-Mail: juergen.scheinert@evlks.de
www.evjusa.de

Sachsen-Anhalt

Geschichtswerkstatt Merseburg – Saalekreis e.V.
im Mehrgenerationenhaus Merseburg
Roßmarkt 2
06217 Merseburg
Tel.:    03461 – 20 12 80 oder 03461 – 82 30 43
E-Mail: geschichtswerkstatt-saalekreis@gmx.de
www.geschichtswerkstatt-merseburg.de

Saarland

Ev. Jugendreferat im Kirchenkreis Saar-Ost
Goethestr. 29+31
66538 Neunkirchen
Ulrike Zuda-Tietjen
Tel: 06821 – 86929 20
E-Mail: zuda-tietjen@aej-saar.de
http://www.aej-saar.de

Schleswig-Holstein

Bildungswerk anderes lernen e.V.
Heiligendammer Str. 15
24106 Kiel
Martin Kastranek
Tel.: 0172 – 4102039
0431-9066130
E-Mail: m.kastranek@ifd-kiel.de

Voraussetzungen für eine Förderung von Gruppen

  • Unilaterale Fahrten zu Gedenkstätten am Ort der ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager
  • Jugendliche ab 14 bis einschließlich 26 Jahren
  • Max. Gruppengröße von 30 Jugendlichen
  • Begleitpersonen werden in einem angemessenen Verhältnis gefördert
  • mindestens 4, höchstens 8 Programmtage
  • 80% des Programms am Ort einer Gedenkstätte
  • Thematisierung des Holocausts und Schaffung der Bezüge zur Gegenwart der jungen Menschen
  • gedenkstättenpädagogische Begleitung durch einen anerkannten Träger der außerschulischen Bildung
  • intensive Vor- und Nachbereitung aller Teilnehmenden
  • Kooperationen von außerschulischen Bildungsträgern mit Schulen möglich

Dokumentation von Schülerarbeiten zu Gedenkstättenfahrten

„Auschwitz ist kein Ort, den man so verlässt wie man ihn betreten hat“, hat ein Schüler gesagt. Doch was lernen Schülerinnen und Schüler aus einer Studienfahrt nach Auschwitz? Diese Frage beantwortet die 32 Seiten umfassende „Dokumentation von Schülerarbeiten zu Studienfahrten nach Auschwitz“, die das IBB Dortmund im April 2017 veröffentlicht hat. Die Dokumentation macht Schulen Mut, Studienfahrten zu Lernorten der Geschichte zu unternehmen und zeigt auch Wege zu einer Förderung auf. Die Publikation kann bestellt werden per E-Mail an das IBB Dortmund unter info@ibb-d.de.

Tipps für die Organisation von Gedenkstättenfahrten

Diese Broschüre soll Lehrkräften und Leitern von Jugendgruppen Möglichkeiten von Gedenkstättenfahrten zu den Vernichtungslagern und Ghettos im heutigen Polen aufzeigen. Sie enthält Informationen über die heutigen Gedenkstätten und bietet viele Tipps für eine vertiefende Beschäftigung mit einem  Wahlthema.

Sie kann in gedruckter Form bestellt werden per E-Mail an info@ibb-d.de.

Vorschläge zu einem Programm „Jugend erinnert“

Kein Lehrbuch kann einen Besuch an einem Lernort des Holocaust ersetzen. Das neu gegründete Netzwerk „Jugend erinnert“ möchte deshalb die Zahl der Gedenkstättenfahrten erhöhen und neue Akteure der Erinnerungsarbeit gewinnen, die Fahrten zu Gedenkstätten anbieten. Ziel ist es, mehr Gedenkstättenfahrten für Jugendliche und junge Erwachsene anbieten zu können.

Die Vorschläge zum Programm „Jugend erinnert“ sind in dieser Broschüre festgehalten. Das bundesweite Netzwerk ist auf Initiative der IBB gGmbH entstanden und offen für weitere Unterstützer. Interessierte können sich in eine Mailingliste einschreiben.

Nachrichten und Termine

Veranstaltungen

Keine Veranstaltungen

Kontakt

Bei Fragen zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten, zur Antragsstellung und allgemein zur Organisation einer Gedenkstättenfahrt wenden Sie sich bitte an uns.

Emilia Simon
Tel: 0231-952096-34
simon@ibb-d.de
      Olga Rensch-Wetzel
Tel: 0231-952096-11
rensch@ibb-d.de

kontakt-gsf@ibb-d.de

(Mo. bis Do. 10.00 – 15.00 Uhr und Fr. 10.00 – 14.00 Uhr)