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	<title>Nationalsozialismus &#8211; IBB</title>
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		<title>Zeitzeuge Kurt Marx erzählt im EL-DE-Haus aus seinen Erinnerungen</title>
		<link>https://ibb-d.de/zeitzeuge-kurt-marx-erzaehlt-im-el-de-haus-aus-seinen-erinnerungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2017 11:32:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurt Marx, heute 92 Jahre alt, ist einer der geretteten Schüler der Jawne-Schule in Köln. Als 13-Jähriger wurde er in einen Kindertransport nach London gesetzt und als einer von 130 Schülern der jüdischen Jawne-Schule so vor dem sicheren Tod gerettet. Am Mittwoch, 8. November 2017, sprach er im EL-DE-Haus in Köln vor fast 100 Zuhörern [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kurt Marx, heute 92 Jahre alt, ist einer der geretteten Schüler der Jawne-Schule in Köln. Als 13-Jähriger wurde er in einen Kindertransport nach London gesetzt und als einer von 130 Schülern der jüdischen Jawne-Schule so vor dem sicheren Tod gerettet.</p>
<div id="attachment_11117" style="width: 448px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/Zeitzeuge_Kurt_Marx_11.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11117" class="wp-image-11117" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/Zeitzeuge_Kurt_Marx_11.jpg" alt="Dieses Foto zeigt Kurt Marx im Gespräch mit Larissa Schmitz." width="438" height="323" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/Zeitzeuge_Kurt_Marx_11.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/Zeitzeuge_Kurt_Marx_11-300x221.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/Zeitzeuge_Kurt_Marx_11-768x567.jpg 768w" sizes="(max-width: 438px) 100vw, 438px" /></a><p id="caption-attachment-11117" class="wp-caption-text">Kurt Marx, 92, berichtete im EL-DE-Haus im Gespräch mit Larissa Schmitz, wie sein Schulleiter Erich Klibansky sein Leben gerettet hat.</p></div>
<p>Am Mittwoch, 8. November 2017, sprach er im EL-DE-Haus in Köln vor fast 100 Zuhörern über seine Jugend in der NS-Zeit, die zum Ende der 1930er Jahre zunehmende, offene Diskriminierung und schließlich über die Rettung durch seinen weitsichtigen Schulleiter Dr. Erich Klibansky. „Vergessen kann man’s nicht – und verstehen auch nicht“, hatte Kurt Marx seinen Vortrag im Rahmen des Begleitprogramms zur Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ überschrieben. Dr. Werner Jung, Leiter des NS-Dokumentationszentrums Köln, begrüßte den Zeitzeugen und führte in den Abend ein (Foto oben). Larissa Schmitz, die Kurt Marx schon vor längerer Zeit persönlich kennengelernt hatte, moderierte ein bewegendes Gespräch.</p>
<p>Seine Kindheit in Köln habe er als sehr unbeschwert erlebt – bis zur Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938. Er habe gespürt, dass nach dieser Nacht etwas entscheidend anders war. Die Metzgerei seines Onkels wurde schwer beschädigt. Die Schultür blieb ihm verschlossen. Ins Schwimmbad durfte er nicht mehr. Stattdessen musste er die Jawne, das einzige jüdische Reformgymnasium im Rheinland, besuchen – und dies war sein Glück.</p>
<p>Im Januar 1939 organisierte sein Schulleiter Dr. Erich Klibanksy einen Kindertransport nach London und der damals 13-jährige war dabei. In England wurde er von einer Arbeiterfamilie in der Nähe von London aufgenommen, besuchte eine jüdische Schule und begann mit 15 Jahren zu arbeiten. In den ersten Jahren hatte er noch Post von seinen Eltern erhalten. Plötzlich kam nicht eine Postkarte mehr. Den letzten Brief seines Vaters erhielt er im Sommer 1942 – zwei Monate, nachdem die Eltern längst nach Minsk deportiert und dort ermordet worden waren. Jahrzehntelang lebte er mit der Ungewissheit, was aus seinen Eltern geworden ist. Hatte die geplante Emigration in die USA vielleicht doch geklappt? Dass seine Eltern Irma und Siegmund Marx am 22. Juni 1942 nach Minsk deportiert und wenige Tage später dort ermordet worden waren, erfuhr Kurt Marx sehr spät durch das Ende 1999 veröffentlichte Buch „6:00 Uhr ab Messe Köln-Deutz: Deportationen 1938- 1945“ von Dieter Corbach.</p>
<p>Erst vor wenigen Jahren reiste Kurt Marx ein erstes Mal nach Minsk: Im Wald von Blagowschtschina, wo die sterblichen Überreste von Juden aus Westeuropa und Belarus, von sowjetischen Kriegsgefangenen und belarussischen Partisanen in 34 Massengräbern begraben sind,  baut die Stadt Minsk derzeit auch dank der Initiative des IBB Dortmund eine die Opfer würdigende Gedenkstätte.</p>

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<a href='https://ibb-d.de/zeitzeuge_kurt_marx_16/'><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/Zeitzeuge_Kurt_Marx_16-1024x768.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/Zeitzeuge_Kurt_Marx_16.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/Zeitzeuge_Kurt_Marx_16-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/Zeitzeuge_Kurt_Marx_16-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>

<p>Schulleiter Erich Klibansky selbst übrigens war mit seiner Frau und drei Söhnen sowie 100 weiteren Schülern der Jawne-Schule ebenfalls nach Minsk deportiert und ermordet worden.</p>
<p>Die deutsch-belarussische Wanderausstellung, die bis zum 18. Februar 2018 in Köln im EL-DE-Haus zu sehen ist, erzählt beispielhaft sein Schicksal.</p>
<p>Kurt Marx ist noch einige Tage in Köln unterwegs mit seinem Sohn und seiner Enkeltochter.</p>
<p><a href="http://www1.wdr.de/kinder/radio/kiraka/wir/zu-besuch-im-studio/studiogast-kurt-marx-100.html" target="_blank" rel="noopener">Einen Beitrag des Kinderradiokanals KiRaKa des WDR über die Erinnerungen von Kurt Marx finden Sie hier.<br />
</a><br />
<strong>Die Öffnungszeiten der Ausstellung in Köln: </strong></p>
<p>Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr.<br />
Samstag, Sonntag und Feiertag von 11 bis 18 Uhr.<br />
Jeden ersten Donnerstag im Monat (außer Feiertag) bis 22 Uhr.</p>
<p><strong>Träger der Ausstellung sind:</strong></p>
<p>Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund),<br />
die<a href="http://ibb-minsk.by/de"> Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk (IBB Minsk)</a> und<br />
die <a href="http://www.stiftung-denkmal.de/startseite.html">Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas</a>.</p>
<p>Die Ausstellung wird gefördert durch den <a href="http://www.volksbund.de/home.html">Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.</a> und das <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Startseite_node.html">Auswärtige Amt</a>.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/publikationen/publikation-bestellung/">Der Katalog zur Ausstellung kann bei uns bestellt werden</a> (Schutzgebühr 10 Euro).</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Begleitprogramm_zur_Ausstellung_Malyj_Trostenez_in-_Koeln_1610.pdf" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über das Begleitprogramm zur Ausstellung in Köln finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/gedenkstaette-trostenez/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über das Initiative für eine die Opfer würdigende Gedenkstätte Trostenez finden Sie hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Ausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez“ erinnert an Kölner Lebensretter Klibanksy und weist Wege zur Versöhnung</title>
		<link>https://ibb-d.de/ausstellung-vernichtungsort-malyj-trostenez-geschichte-und-erinnerung-erinnert-an-koelner-lebensretter-klibansky-und-weist-wege-zur-versoehnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Oct 2017 14:37:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie erinnert an kaum vorstellbare Gräueltaten von Deutschen auf belarussischem Boden und weist den Weg zur Versöhnung. Die Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ ist seit Mittwoch, 18. Oktober 2017, im NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, in Köln zu sehen. Vor rund 100 Gästen sagte Peter Junge-Wentrup, langjähriger Geschäftsführer des IBB Dortmund: „Heute bin ich sehr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie erinnert an kaum vorstellbare Gräueltaten von Deutschen auf belarussischem Boden und weist den Weg zur Versöhnung. Die Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ ist seit Mittwoch, 18. Oktober 2017, im NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, in Köln zu sehen. Vor rund 100 Gästen sagte Peter Junge-Wentrup, langjähriger Geschäftsführer des IBB Dortmund: „Heute bin ich sehr optimistisch, dass die Gedenkstätte Trostenez zu einer Brücke der Verständigung wird, wenn wir dies als Zivilgesellschaft wollen und engagiert vorantreiben.“</p>
<div id="attachment_10927" style="width: 296px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/ausstellung_koeln_9326.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10927" class="wp-image-10927" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/ausstellung_koeln_9326.jpg" alt="" width="286" height="176" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/ausstellung_koeln_9326.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/ausstellung_koeln_9326-300x185.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/ausstellung_koeln_9326-768x474.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 286px) 100vw, 286px" /></a><p id="caption-attachment-10927" class="wp-caption-text">Dr. Werner Jung begrüßte rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörer.</p></div>
<p>Dr. Werner Jung, Direktor des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, hatte in seiner Begrüßung betont: „Wir wissen heute über die Deportierten aus der Region sehr viel. Und ich freue mich, dass wir heute erinnern können an die 1164 und alle anderen, die grausam ermordet worden sind.“</p>
<p>Am 20. Juli 1942 hatte sich der Deportationszug am Bahnhof Deutz-Tief in Bewegung gesetzt in Richtung Minsk. 1164 Männer, Frauen und Kinder – unter ihnen auch die Kinder aus dem jüdischen Kinderheim und dem jüdischen Waisenhaus &#8211; wurden in Malyj Trostenez, wenige Kilometer südöstlich der Hauptstadt Minsk ermordet. Nicht einer der Deportierten aus Köln überlebte.</p>
<p>In der Region Köln haben Akteure der Erinnerungskultur aus unterschiedlichen Initiativen die Archive durchforstet und unter wissenschaftlicher Begleitung von Dr. Karola Frings die historischen Spuren wie ein Puzzle zusammengesetzt. Entstanden ist ein Gedenkbuch, das vor drei Jahren veröffentlicht werden konnte. „Wir sind stolz, dass wir dieses Gedenkbuch in Minsk anlässlich der Grundsteinlegung für die Gedenkstätte Trostenez überreichen konnten“, sagte Dr. Werner Jung.</p>
<p>Zwei Stelen, speziell zu den Schicksalen der Deportierten aus Köln, konnte der Kölner Trägerkreis der Ausstellung ergänzen. „Wir sind hier zu 200 Personen in der Messehalle“, heißt es in einem dort abgedruckten, handgeschriebenen Brief: „Unser Transport geht morgen … wie es heißt nach Minsk in der Südukraine, um dort in der Landwirtschaft zu arbeiten. Es gibt in Russland zwei verschiedene Orte Minsk. Wir sind alle guten Mutes.“</p>
<p>Einer der Deportierten aus Köln war Dr. Erich Klibanksy, Leiter des jüdischen Reformrealgymnasiums Jawne in Köln. Sein Schicksal wird beispielhaft erzählt als eine von sieben Biografien in der Wanderausstellung. Der weitsichtige Schulleiter brachte fast 130 seiner Schüler nach Großbritannien in Sicherheit. Er selbst, seine Frau Meta und seine drei Kinder fanden in Malyj Trostenez einen grausamen Tod.</p>

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<a href='https://ibb-d.de/ausstellung_koeln_9284/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="693" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/ausstellung_Koeln_9284-1024x693.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/ausstellung_Koeln_9284.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/ausstellung_Koeln_9284-300x203.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/ausstellung_Koeln_9284-768x520.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/ausstellung-_koeln_9254/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="712" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/ausstellung-_koeln_9254-1024x712.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" /></a>

<p>Dr. Ursula Reuter, Vorsitzende des Fördervereins des Lern- und Gedenkorts Jawne, leitete ihre Ansprache mit einem Zitat des Holocaust-Überlebenden Rudi Herz ein: „Ich kann mich nur noch erinnern an die Todesstille, die in der Jawne herrschte.“ Am 19. Juli 1942 war die Schule – die damals bereits auf Druck der Nazis nur noch als Sammelunterkunft für jüdische Mitbürger diente – geräumt und plötzlich totenstill. Alle Bewohner waren bereit zum Sammeltransport nach Minsk.</p>
<p>Das Leben von Meta und Erich Klibansky würdigt der Lern- und Gedenkort Jawne mit einer Ausstellung vom 26. Oktober bis 30. April 2018 im Rahmen des Begleitprogramms. Aktivitäten wie diese Ausstellung seien Beiträge, „damit es nicht die Todesstille ist, die bleibt“, sagte Dr. Ursula Reuter, „sondern die Erinnerung an das Leben der Ermordeten.“</p>
<p>Bürgermeister Andreas Wolter richtete den Blick mahnend in die Zukunft: „Wir müssen uns der Erinnerung an die NS-Vernichtungspolitik stellen, das sind wir den Opfern schuldig. Die Ausstellung zeigt uns: Abgrenzung und Überlegenheitswahn führen ins Verderben.“ Die Ausstellung sei besonders wichtig für die Jugend.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/ausstellung_köln_9384-e1508598887480.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10933" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/ausstellung_köln_9384-e1508598887480.jpg" alt="" width="1024" height="371" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/ausstellung_köln_9384-e1508598887480.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/ausstellung_köln_9384-e1508598887480-300x109.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/ausstellung_köln_9384-e1508598887480-768x278.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>Peter Junge-Wentrup, langjähriger Geschäftsführer des IBB Dortmund, erinnerte an den Entstehungsprozess der Ausstellung, die in einer deutsch-belarussischer Kooperation erarbeitet wurde und vom IBB Dortmund, der IBB „Johannes Rau“ Minsk und der Stiftung Denkmal für die ermordeten <a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_Köln_9356-e1508599336142.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10932 alignright" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_Köln_9356-e1508599336142.jpg" alt="" width="316" height="196" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_Köln_9356-e1508599336142.jpg 861w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_Köln_9356-e1508599336142-300x186.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_Köln_9356-e1508599336142-768x477.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 316px) 100vw, 316px" /></a>Juden Europas in internationaler Trägerschaft realisiert wurde. Dass sie nun auch in mehr als 20 Städten gezeigt werden kann, sei dem <a href="http://www.volksbund.de/home.html" target="_blank" rel="noopener">Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.</a> zu verdanken, der das Projekt gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt unterstützt, berichtete Peter Junge-Wentrup den rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörern. Die Ausstellung möchte aber nicht nur einen in Westeuropa wenig bekannten Vernichtungsort in der öffentlichen Wahrnehmung verankern, sondern auch den Weg zu einer gemeinsamen europäischen Erinnerungskultur weisen. Peter Junge-Wentrup berichtete deshalb über die Initiative für eine würdige Gedenkstätte im Wald von Blagowschtschina, die zurzeit bereits Gestalt annimmt. Im kommenden Jahr kann sie offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden „im Beisein von hoffentlich vielen Gästen aus Deutschland &#8211; auch aus der Region Köln-Bonn“, sagte Peter Junge-Wentrup. „Uns allen ist es ein Anliegen, an den Vernichtungsfeldzug zu erinnern und Wege der Verständigung zu suchen.“</p>
<div id="attachment_10841" style="width: 308px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/ausstellung-vernichtungsort-malyj-trostenez-geschichte-und-erinnerung-in-brest-eroeffnet/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10841" class="wp-image-10841" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_03.jpg" alt="" width="298" height="223" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_03.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_03-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_03-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 298px) 100vw, 298px" /></a><p id="caption-attachment-10841" class="wp-caption-text">Ein versteckt liegender Gedenkstein erinnert an die Mordstätte Bronnaja Gora. Foto: IBB &#8222;Johannes Rau&#8220; Minsk</p></div>
<p>Gabriel Heim, Publizist und Enkel der Deportierten Marie Winter, erzählte nachdenklich von seiner nur wenige Tage zurückliegenden Reise zur Eröffnung der Wanderausstellung, am 12. Oktober 2017, in Brest an der polnisch-belarussischen Grenze. Die einst jüdische Stadt Brest sei „ein Ort mit einer bewegten, um nicht zu sagen erschütterten Vergangenheit; an der Nahtstelle Jahrhunderte währender europäischer Machtkämpfe.“ Brest hatte 1941/42 unter deutscher Besetzung ein Inferno erlitten.</p>
<p>Die Teilung Europas und der „Eiserne Vorhang“ habe die Aufarbeitung und die gemeinsame Erinnerung lange erschwert, resümierte Heim. „Die damals in der Sowjetunion praktizierte Sicht auf den „Großen Vaterländischen Krieg“ ließ keine Differenzierung nach Opfergruppen zu“, sagte Heim. „Es gab nur eine Chiffre: Den im heldenhaften Kampf gegen den Nazistischen Aggressor gefallenen Sowjet-Menschen.“ In Belarus sei diese Sicht noch vielerorts anzutreffen.</p>
<p>Die „kleine, aber inhaltlich bedeutsame Ausstellung zum Vernichtungsort Malyj Trostenez“ sei ein Wegweiser, sagte Gabriel Heim, der weit über die Ortsbezeichnung hinaus weise. „Denn sie schlägt Brücken: In Hamburg und in Köln &#8211; in Minsk und in Brest.“</p>
<p><strong>Begleitprogramm für die Region Köln und Bonn</strong></p>
<div id="attachment_10828" style="width: 98px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Begleitprogramm_zur_Ausstellung_Malyj_Trostenez_in-_Koeln_1610.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10828" class="wp-image-10828" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Deckblatt-Begleitprogramm_Koeln.png" alt="" width="88" height="182" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Deckblatt-Begleitprogramm_Koeln.png 327w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Deckblatt-Begleitprogramm_Koeln-145x300.png 145w" sizes="auto, (max-width: 88px) 100vw, 88px" /></a><p id="caption-attachment-10828" class="wp-caption-text">Bitte beachten Sie auch die Veranstaltungen des Begleit- programms.</p></div>
<p>Eingebettet ist die Wanderausstellung in ein vielfältiges Begleitprogramm, das von vielen Initiativen aus der Region getragen wird. So hat die Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus e. V. am Donnerstag, 19. Oktober, eine kleine Ausstellung zu Deportierten aus Bonn eröffnet. Am 8. November 2017 wird mit Kurt Marx ein Holocaust-Überlebender erwartet, der durch Erich Klibansky nach Großbritannien verschickt und damit gerettet worden war. Am Dienstag, 28. November 2017, berichtet Historiker Dr. Alexander Dalhouski über die Geschichte der Wahrnehmung des Vernichtungsortes Malyj Trostenez.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Begleitprogramm_zur_Ausstellung_Malyj_Trostenez_in-_Koeln_1610.pdf" target="_blank" rel="noopener">Alle Veranstaltungen des Begleitprogramms finden Sie hier.</a></p>
<p><strong>Die Öffnungszeiten in Köln:</strong></p>
<p>Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr.</p>
<p>Samstag, Sonntag und Feiertag von 11 bis 18 Uhr.</p>
<p>Jeden ersten Donnerstag im Monat (außer Feiertag) bis 22 Uhr.</p>
<p><strong>Träger der Ausstellung sind:</strong></p>
<p>Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund),<br />
die<a href="http://ibb-minsk.by/de"> Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk (IBB Minsk)</a> und<br />
die <a href="http://www.stiftung-denkmal.de/startseite.html">Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas</a>.</p>
<p>Die Ausstellung wird gefördert durch den <a href="http://www.volksbund.de/home.html">Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.</a> und das <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Startseite_node.html">Auswärtige Amt</a>.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/publikationen/publikation-bestellung/">Der Katalog zur Ausstellung kann bei uns bestellt werden</a> (Schutzgebühr 10 Euro).</p>
<p><strong>Die Ausstellung in Köln fand auch bereits ein lebhaftes Medienecho: </strong></p>
<p><a href="http://www.ksta.de/kultur/ausstellung-die-vergessene-vernichtungsstaette-28615896" target="_blank" rel="noopener">Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet am 19. Oktober 2017.</a></p>
<p><a href="http://www.rundschau-online.de/region/koeln/ns-dokumentationszentrum-ausstellung-ueber-vernichtungslager-bei-minsk--28615252" target="_blank" rel="noopener">Die Kölnische Rundschau berichtet am 19. Oktober 2017 über die Ausstellung.<br />
</a></p>
<p><a href="https://www.report-k.de/Koeln-Nachrichten/Koeln-Nachrichten/Malyj-Trostenez-NS-Dok-erinnert-an-groesstes-NS-Vernichtungslager-auf-sowjetischem-Boden-85833" target="_blank" rel="noopener">Die Kölner Internet-Zeitung report.k berichtet am 19. Oktober 2017 über die Ausstellung. </a></p>
<p><a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Ausstellung-zur-Deportation-der-Bonner-Juden-article3681612.html" target="_blank" rel="noopener">Der Bonner Generalanzeiger berichtet am 21. Oktober 2017 über die begleitende Ausstellung in Bonn.</a></p>
<p><a href="http://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/149/1491167/wdrzeitzeichen_2017-10-13_malytrostenezletztejudentransporteimoktober1942_wdr5.mp3" target="_blank" rel="noopener">Einen aktuellen deutschsprachigen Radiobeitrag in der Reihe „Zeitzeichen“ über den Vernichtungsort Malyj Trostenez finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/gedenkstaette-trostenez/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über die Wanderausstellung und die Initiative für eine würdige Gedenkstätte Trostenez finden Sie hier.</a></p>
<p>Fotos: IBB Dortmund &#8211; Mechthild vom Büchel</p>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Ausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ in Brest eröffnet</title>
		<link>https://ibb-d.de/ausstellung-vernichtungsort-malyj-trostenez-geschichte-und-erinnerung-in-brest-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2017 03:29:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Trostenez]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitzeugen]]></category>
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					<description><![CDATA[An einem historischen Ort,  in der Mahn- und Gedenkstätte Heldenfestung Brest, eröffnete Peter Dettmar, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Belarus (Foto rechts), am Donnerstag, 12. Oktober 2017, die belarussisch-deutsche Wanderausstellung “Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung.“  Vor rund 70 Gästen – unter ihnen Zeitzeugen und ihre Angehörigen &#8211; sagte er, der Vernichtungsort Trostenez stehe als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An einem historischen Ort,  in der Mahn- und Gedenkstätte Heldenfestung Brest, eröffnete Peter Dettmar, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Belarus (Foto rechts), am Donnerstag, 12. Oktober 2017, die belarussisch-deutsche Wanderausstellung “Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung.“  Vor rund 70 Gästen – unter ihnen Zeitzeugen und ihre Angehörigen &#8211; sagte er, der Vernichtungsort Trostenez stehe als ein Symbol für viele deutsche Verbrechen in Belarus. Während der deutschen Besetzung wurden unzählige Zivilpersonen, Ghettoinsassen, Partisanen, sowjetische Kriegsgefangene und andere Häftlinge Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns. Es sei wichtig für die Zukunft des Miteinanders in Europa, dem Vergessen zu widerstehen und diese Erinnerung zu bewahren.</p>

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<div id="attachment_10845" style="width: 252px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_11.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10845" class="wp-image-10845" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_11.jpg" alt="" width="242" height="182" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_11.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_11-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_11-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 242px) 100vw, 242px" /></a><p id="caption-attachment-10845" class="wp-caption-text">Dr. Viktor Balakirev.</p></div>
<p>Dr. Viktor Balakirev, belarussischer Direktor der IBB „Johannes Rau“ Minsk, schilderte die wissenschaftliche Forschungsarbeit, die der deutsch-belarussischen Ausstellung vorausgegangen war. “Diese Ausstellung ist einzigartig“, betonte er. „Historiker aus Belarus und Deutschland, Österreich und Tschechien haben zwei Jahre lang eng zusammengearbeitet und wir verstehen, dass jedes dieser Länder seine eigene Erinnerungskultur hat und seine eigene Interpretation dessen, was zwischen 1939 und 1945 passiert ist.“</p>
<p>Gregory Bysyuk, Direktor der heutigen Mahn- und Gedenkstätte Heldenfestung Brest, betonte das besondere Datum der Ausstellungseröffnung: „Am 15. Oktober begeht Brest den 75. Jahrestag der Vernichtung des jüdischen Ghettos am Ort. Die Stadt Brest zählte vor dem Krieg noch 75.000 Einwohner. Danach nur noch ungefähr 15.000.“</p>
<div id="attachment_10849" style="width: 252px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_13.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10849" class="wp-image-10849" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_13.jpg" alt="" width="242" height="182" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_13.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_13-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_13-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 242px) 100vw, 242px" /></a><p id="caption-attachment-10849" class="wp-caption-text">Gabriel Heim.</p></div>
<p>Mit Gabriel Heim aus Basel nahm auch ein Angehöriger einer nach Malyj Trostenez Deportierten an der feierlichen Eröffnung der Wanderausstellung teil. &#8222;Von Berlin, Hamburg oder Köln aus betrachtet, erscheint uns Minsk noch immer sehr weit weg zu sein“, schilderte Gabriel Heim seine Eindrücke. „So weit weg, dass uns drohte zu vergessen, welches Unheil von Deutschen und im Namen Deutscher in Weißrussland verübt worden ist. Das ganze Land ist übersät mit Orten der Vernichtung &#8211; sie alle zu nennen, würde unser Vermögen erinnern zu können übersteigen. So ist es denn nur folgerichtig und notwendig mit den Todesstätten von Malyj Trostenez bei Minsk einen Ort gegen das Vergessen zu schaffen &#8211; um von dort aus Wege der Erinnerung &#8211; auch nach Berlin, Hamburg oder Köln zu bauen.&#8220;</p>
<p>Gabriel Heim hat die Lebensgeschichte seiner Großmutter Marie Winter aus Berlin anhand von Briefen an ihre Tochter nachgezeichnet und 2013 in der biografischen Erzählung „Ich will keine Blaubeertorte, ich will nur raus“ veröffentlicht. In Brest nahm er zusammen mit Alexander Dalhouski, Mitarbeiter der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk, auch an Gesprächen über die gemeinsame deutsch-belarussische Geschichte in der Brester Universität und in der Brester Stadtbibliothek teil. Dabei erzählte er den aufmerksam zuhörenden Schülern und Studierenden über das Schicksal seiner Großmutter.</p>

<a href='https://ibb-d.de/ausstellung-vernichtungsort-malyj-trostenez-geschichte-und-erinnerung-erinnert-an-koelner-lebensretter-klibansky-und-weist-wege-zur-versoehnung/ausstellung_in_brest_03/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_03-1024x768.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_03.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_03-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_03-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
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<a href='https://ibb-d.de/ausstellung_in_brest_01/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_01-1024x768.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_01.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_01-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Ausstellung_in_Brest_01-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>

<p>Auf dem Weg aus Minsk nach Brest hatte die deutsch-belarussische Delegation, der neben Vertretern der deutschen Botschaft und der IBB &#8222;Johannes Rau&#8220; Minsk auch die stellvertretende Leiterin der Vertretung des Volksbunds deutscher Kriegsgräberfürsorge in Belarus angehörte, am Gedenkstein bei Bronnaja Gora einen Kranz niedergelegt und dort der mehr als 50 000 – überwiegend jüdischen &#8211; Menschen gedacht, die während der deutschen Besatzung an diesem Ort ermordet worden waren.</p>
<p>Die Ausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ ist in Brest noch bis zum 17. Dezember 2017 zu sehen.</p>
<p><strong>Wanderausstellung wird am Mittwoch, 18. Oktober 2017, in Köln eröffnet</strong></p>
<p>In Deutschland wird die deutsch-belarussische Wanderausstellung als nächstes in Köln gezeigt. Am Mittwoch, 18. Oktober 2017, um 19 Uhr wird sie im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25, in Köln eröffnet. Die Wanderausstellung ist bis zum 18. Februar 2018 in Köln zu sehen.</p>
<p><strong>Die Öffnungszeiten in Köln:</strong></p>
<p>Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr.</p>
<p>Samstag, Sonntag und Feiertag von 11 bis 18 Uhr.</p>
<p>Jeden ersten Donnerstag im Monat (außer Feiertag) bis 22 Uhr.</p>
<p><strong>Träger der Ausstellung sind:</strong></p>
<p>Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund),<br />
die<a href="http://ibb-minsk.by/de"> Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk (IBB Minsk)</a> und<br />
die <a href="http://www.stiftung-denkmal.de/startseite.html">Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas</a>.</p>
<p>Die Ausstellung wird gefördert durch den <a href="http://www.volksbund.de/home.html">Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.</a> und das <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Startseite_node.html">Auswärtige Amt</a>.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/publikationen/publikation-bestellung/">Der Katalog zur Ausstellung kann bei uns bestellt werden</a> (Schutzgebühr 10 Euro).</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TQjOwdmdjZw" target="_blank" rel="noopener">Einen Bericht des Regionalsenders Bug TV über die Ausstellungseröffnung in Brest finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="http://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/149/1491167/wdrzeitzeichen_2017-10-13_malytrostenezletztejudentransporteimoktober1942_wdr5.mp3" target="_blank" rel="noopener">Einen aktuellen deutschsprachigen Radiobeitrag in der Reihe „Zeitzeichen“ über den Vernichtungsort Malyj Trostenez finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/gedenkstaette-trostenez/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über die Wanderausstellung und die Initiative für eine würdige Gedenkstätte Trostenez finden Sie hier.</a></p>
<p>Fotos: IBB &#8222;Johannes Rau&#8220; Minsk</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="http://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/149/1491167/wdrzeitzeichen_2017-10-13_malytrostenezletztejudentransporteimoktober1942_wdr5.mp3" length="14816996" type="audio/mpeg" />

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