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	<title>Tschernobyl &#8211; IBB</title>
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		<title>Digitaler Themenabend zur Vorstellung  des Buches „Tschernobylkinder. Die transnationale Geschichte einer nuklearen Katastrophe“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2021 18:47:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Aktionswochen]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr als eine Million Kinder und Jugendliche wurden nach der Katastrophe von Tschernobyl zusammen mit tausenden von Begleitpersonen auf Reisen geschickt, um sich von der Strahlenexposition, zunehmend aber auch vom Alltag in der (post-)sowjetischen Gesellschaft zu erholen. Um diese „Tschernobylkinder“ bildete sich ein dichtes transnationales Netzwerk von NGO und Privatpersonen. Es übernahm immer mehr Aufgaben, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als eine Million Kinder und Jugendliche wurden nach der Katastrophe von Tschernobyl zusammen mit tausenden von Begleitpersonen auf Reisen geschickt, um sich von der Strahlenexposition, zunehmend aber auch vom Alltag in der (post-)sowjetischen Gesellschaft zu erholen. Um diese „Tschernobylkinder“ bildete sich ein dichtes transnationales Netzwerk von NGO und Privatpersonen. Es übernahm immer mehr Aufgaben, die der Staat nicht mehr leisten konnte. Das weltweite Engagement trug dazu bei, den atomaren Unfall als transnationale Katastrophe sicht- und wahrnehmbar zu .</p>
<p>Mit der Wanderausstellung „25 Jahre nach Tschernobyl. Menschen – Orte – Solidarität“ und Aktivitäten im Rahmen der Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ hatte die IBB gGmbH Dortmund erstmals in den 2010er Jahren den Blick auf das Entstehen einer europäischen Zivilgesellschaft gelenkt.</p>
<p>Die Politologin Melanie Arndt hat die transnationalen sozialen Auswirkungen der Katastrophe von Tschernobyl umfassend 2018 erforscht und sich mit ihrer Studie habilitiert. Ihr Buch ist Ende 2020 im Verlag Vandenhoeck &amp; Ruprecht erschienen. Melanie Arndt zeigt darin, wie die „Tschernobylkinder“ zugleich zu Zeugen und Repräsentanten eines untergehenden politischen Systems und der Auflösung der bipolaren Weltordnung wurden.</p>
<p>Für den kommenden Freitag, 21. Mai 2021, von 16 bis 17.30 Uhr (MEZ)  laden die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde und die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zur digitalen Buchvorstellung und Diskussion ein. Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin  der IBB gGmbH und Gastwissenschaftlerin  der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Freitag von der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde Berlin wird die Gäste begrüßen. Als Gesprächspartnerinnen stehen die Autorin, Prof. Dr. Melanie Arndt, und die Historikerin Dr. Katsiaryna Kryvichanina zur .</p>
<p>Nach einer ausführlichen Buchvorstellung durch die Autorin Melanie Arndt wird Katsiaryna Kryvichanina einige zentrale Thesen kommentieren. Anschließend haben die Teilnehmenden Gelegenheit, in die Diskussion einzusteigen.</p>
<p>Die Veranstaltung wird deutsch-belarussisch simultan übersetzt.</p>
<p><a href="https://www.dgo-online.org/kalender/berlin/2021/tschernobylkinder/">Interessierte erhalten die Zugangsdaten nach einer Anmeldung bei der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.</a></p>
<p>Unser Foto oben zeigt das Titelbild des Buches &#8222;Tschernobylkinder. Die transnationale Geschichte einer nuklearen Katastrophe&#8220;.</p>
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		<title>Ausstellung „Polessje-Elegie – Das verlorene Land“ im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund eröffnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2019 11:51:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Aktionswochen]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Tschernobyl]]></category>
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					<description><![CDATA[Einsam, verlassen und fast immer menschenleer: 34 großformatige Ölbilder des Künstlers Hermann Buß aus Leer zeigen die Sperrzone von Tschernobyl im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund und erinnern an die bis heute nachwirkenden Folgen der Reaktorkatastrophe  Tschernobyl im Jahr 1986. Die Wanderausstellung „Polessje-Elegie – Das verlorene Land“ wurde am Mittwoch, 22. Mai 2019, im Rahmen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einsam, verlassen und fast immer menschenleer: 34 großformatige Ölbilder des Künstlers Hermann Buß aus Leer zeigen die Sperrzone von Tschernobyl im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund und erinnern an die bis heute nachwirkenden Folgen der Reaktorkatastrophe  Tschernobyl im Jahr 1986. Die Wanderausstellung „Polessje-Elegie – Das verlorene Land“ wurde am Mittwoch, 22. Mai 2019, im Rahmen des regionalen Kulturprogramms des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dortmund im Beisein des Künstlers eröffnet.</p>
<p>Dr. Anke Kugler-Mühlhofer, Leiterin des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern, hatte etwa 60 Gäste zur Ausstellungseröffnung begrüßt. Das Industriemuseum mit seinem sozialhistorischen Ansatz schaffe eine interessante Verbindung zum Inhalt der Ausstellung: Auch das Museum erzähle die Geschichte von Menschen, die nie im Licht der Öffentlichkeit standen. Und auch auf dem Gelände der 1966 stillgelegten Zeche versuche sich die Natur Gebiete zurückzuerobern.</p>
<div id="attachment_23730" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/0522_Malereien_Tschernobyl_-3918.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-23730" class="wp-image-23730" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/0522_Malereien_Tschernobyl_-3918.jpg" alt="Zuschauer in der Ausstellung &quot;Polessje -Elegie - Das verlorene Land&quot; im Industriemuseum Zeche Zollern Dortmund" width="600" height="400" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/0522_Malereien_Tschernobyl_-3918.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/0522_Malereien_Tschernobyl_-3918-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/0522_Malereien_Tschernobyl_-3918-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-23730" class="wp-caption-text">In der weitläufigen Schachthalle haben die großformativen Ölgemälde Raum, um ihre Wirkung zu entfalten. Foto: IBB Dortmund &#8211; Stephan Schütze</p></div>
<p>In vielen Grautönen zeigt Hermann Buß das verlassene Sperrgebiet, verfallende Häuser, einen alten Friedhof mit einem neuen Grab. „Hermann Buß‘ Bilder zeigen was ist und eröffnen gerade dadurch einen Raum, für das was war,  was werden kann, was sich verändern könnte“, beschrieb Prof. Dr. Julia Helmke, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags, die fotografisch genauen Kunstwerke, die die Betrachter mit Fragen konfrontieren. „Diese Gemälde lassen innere Bilder im Betrachter entstehen“, sagte der westfälische Präses a.D. Alfred Buß über die Werke des ebenfalls aus Ostfriesland stammenden Künstlers, dessen Schaffen Alfred Buß erstmals vor acht Jahren kennengelernt hatte. „Die Ausstellung thematisiert den Verfügungswahn des Menschen, der zur Folge hat, dass die Welt unverfügbar wird.“</p>
<div id="attachment_23748" style="width: 611px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Vernissage_Polessje_Elegie_IMG_0469.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-23748" class="wp-image-23748" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Vernissage_Polessje_Elegie_IMG_0469.jpg" alt="Etwa 60 Gäste verfolgen die Ausstellungseröffnung. Foto: IBB Dortmund - Mechthild vom Büchel " width="601" height="401" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Vernissage_Polessje_Elegie_IMG_0469.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Vernissage_Polessje_Elegie_IMG_0469-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Vernissage_Polessje_Elegie_IMG_0469-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 601px) 100vw, 601px" /></a><p id="caption-attachment-23748" class="wp-caption-text">Etwa 60 Gäste verfolgen die Ausstellungseröffnung. Foto: IBB Dortmund &#8211; Mechthild vom Büchel</p></div>
<p>Dabei lassen die Werke des 1951 geborenen Künstlers Hermann Buß Interpretationen offen, laden zum eigenen Erfassen der Ereignisse und ihrer Folgen ein. Erst 2017 und 2018 hatte sich der Künstler zum ersten Mal intensiver mit dem EU-Nachbarland und seiner Geschichte beschäftigt. „Ich war plötzlich gefesselt von dieser Landschaft“, erzählte er im von Ralf Tyra, Leiter des Hauses kirchlicher Dienste Hannover, moderierten Künstlergespräch. So habe er selbst erst spät und durch die Begegnungen ermessen können, was Tschernobyl für die Betroffenen bedeutet – und auch, wie sehr die Belarussen im Zweiten Weltkrieg unter den Deutschen gelitten hatten. <a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Zur-Eröffnung-der-Ausstellung-Polessje-Elegie.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seine Ansprache zur Ausstellungseröffnung finden Sie hier.</a></p>
<div id="attachment_23813" style="width: 312px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/0522_Malereien_Tschernobyl_-3985.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-23813" class="wp-image-23813" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/0522_Malereien_Tschernobyl_-3985.jpg" alt="In der Schachthalle unter dem Förderturm (r.) haben die großformatigen Gemälde einen attraktiven Ausstellungsraum gefunden. Foto: IBB Dortmund -Stephan Schütze" width="302" height="201" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/0522_Malereien_Tschernobyl_-3985.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/0522_Malereien_Tschernobyl_-3985-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/0522_Malereien_Tschernobyl_-3985-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 302px) 100vw, 302px" /></a><p id="caption-attachment-23813" class="wp-caption-text">In der Schachthalle unter dem Förderturm (r.) haben die großformatigen Gemälde einen attraktiven Ausstellungsraum gefunden. Foto: IBB Dortmund &#8211; Stephan Schütze</p></div>
<p>Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers, die die Wanderausstellung initiiert hat, möchte den Blick auch auf die Versöhnungsarbeit lenken, die sich infolge der Reaktorkatastrophe ab 1991 entwickelt hat. „Seit vielen Jahren empfangen Initiativen in Deutschland mit großem ehrenamtlichen Engagement Kinder aus Tschernobyl für Erholungsaufenthalte“, rief Oberlandeskirchenrat Rainer Kiefer dem Publikum in Erinnerung. „Dass Eltern aus Belarus uns ihre Kinder anvertrauen, ist eine wunderbare Entwicklung, die uns beschenkt“, sagte er. „Versöhnung kann nur entstehen, wenn Menschen sich austauschen.“</p>
<p>Eine weitere Gelegenheit zu einer persönlichen Begegnung mit dem Künstler gibt es im Rahmen des Evangelischen Kirchentags in Dortmund: Von Donnerstag, 20. Juni, bis Samstag, 22. Juni 2019, steht Hermann Buß jeweils von 13 bis 14 Uhr für persönliche Gespräche zur Verfügung.</p>
<p>Für Samstag, 22. Juni 2019, sind von 11 bis 12.30 Uhr sowie von 15 bis 16.30 Uhr Gesprächsrunden mit Zeitzeugen und Experten geplant zum Thema „Leben mit der Katastrophe“.   Als Gesprächspartner werden Darya Balotnikava aus Gomel (Belarus), Hermann Buß aus Leer, Dr. Aliaksandr Dalhouski, stellvertretender Leiter der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“Minsk, und Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund erwartet.</p>

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<p>Die Ausstellung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers ist bis zum 22. Juli 2019 von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Unterstützt wird die Ausstellung von der IBB gGmbH Dortmund als IBB-Beitrag zum Evangelischen Kirchentag.</p>
<p>Fotos: IBB Dortmund &#8211; Mechthild vom Büchel / Stephan Schütze.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/events/polessje-elegie-bilder-aus-der-tschernobyl-zone-von-hermann-buss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alle Informationen über die Termine der Wanderausstellung &#8222;Polessje-Elegie &#8211; Das verlorene Land&#8220; finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/nachhaltigkeit/europaeische-aktionswochen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über die IBB-Arbeit zur Erinnerung an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl finden Sie hier. </a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Europäische Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ werden aus Charkiw organisiert</title>
		<link>https://ibb-d.de/europaeische-aktionswochen-fuer-eine-zukunft-nach-tschernobyl-und-fukushima-werden-aus-charkiw-organisiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 09:30:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Aktionswochen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionswochen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wichtiger Wechsel hinter den Kulissen: Die Fäden für die siebten Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ laufen in diesem Jahr erstmals in der Geschichtswerkstatt Tschernobyl in Charkiw zusammen. Die Historikerin Dr. Viktoria Naumenko löst Martina Faseler ab, die die Europäischen Aktionswochen seit 2013 in Dortmund organisiert hatte. „Ich freue mich schon auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wichtiger Wechsel hinter den Kulissen: Die Fäden für die siebten Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ laufen in diesem Jahr erstmals in der Geschichtswerkstatt Tschernobyl in Charkiw zusammen. Die Historikerin Dr. Viktoria Naumenko löst Martina Faseler ab, die die Europäischen Aktionswochen seit 2013 in Dortmund organisiert hatte. „Ich freue mich schon auf die neue Aufgabe“, sagte Viktoria Naumenko bei ihrem jüngsten Besuch im IBB Dortmund zur Übergabe.</p>
<p>Seit ihrer Gründung 2012 war die Geschichtswerkstatt Tschernobyl in Charkiw die erste Anlaufstelle für die Vermittlung von Zeitzeugen aus der Ukraine. Denn die Zeitzeugengespräche standen und stehen jeweils im Mittelpunkt der Europäischen Aktionswochen. Welche Folgen hatten die Reaktorkatastrophen in Tschernobyl 1986 und in Fukushima 2011? Wie konnten die unmittelbaren Folgen der Verstrahlung eingedämmt werden? Welche Spätfolgen verursacht die Strahlung bis heute?</p>
<p>Bisher wurden die Termine der Zeitzeugen aus der Ukraine in enger Zusammenarbeit zwischen dem IBB Dortmund und der Geschichtswerkstatt Tschernobyl koordiniert und organisiert. Historikerin Viktoria Naumenko hat ihren Job als Dozentin an der Universität in Charkiw an den Nagel gehängt und unterstützt das Team der Geschichtswerkstatt Tschernobyl schon seit 2016. Ihr Schwerpunkt liegt  beim <u><a href="http://www.1986.org.ua/de/archive/memories" target="_blank" rel="noopener">Aufbau des elektronischen Zeitzeugenarchivs</a>**</u>. 200 Zeitzeugen-Interviews wurden bereits systematisch erfasst und werden nun nach und nach auch ins Deutsche übersetzt. An den Einsatzplänen der Tschernobyl Zeitzeugen in Westeuropa hat sie aber auch im vergangenen Jahr schon in enger Abstimmung mit IBB-Referentin Martina Faseler engagiert mitgearbeitet. In diesem Jahr übernimmt Viktoria Naumenko die Arbeit zum 1. März nun allein. Mindestens 17 Zeitzeugen werden im Zeitraum vom 10. März bis 26. April 2018 in Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen, Belarus, der Ukraine und Großbritannien im Einsatz sein. Mindestens vier Japaner werden über die aktuelle Situation in Fukushima berichten.</p>
<p>IBB-Referentin Martina Faseler schaut auf fünf turbulente Jahre zurück: Besonders die Konferenz 2016 im EU-Parlament in Brüssel zum 30. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und die großen Konferenzen im Netzwerk der Trägerkreise in Geseke und Kreisau seien organisatorische  Herausforderungen gewesen. Und mit einem erleichterten Seufzer denkt sie noch zurück an die Aktionswochen 2014, als sie recht kurzfristig noch 1000 kleine weiße Origami-Kraniche zum Auftakt der Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ im Dortmunder Rathaus organisiert hatte. „Vor allem die Zusammenarbeit mit den überwiegend ehrenamtlich aufgestellten Trägerkreisen hat mir viel Spaß gemacht“, resümiert sie. Zum 1. März 2018 verlässt sie das IBB Dortmund und bleibt „ihrem“ Thema Nachhaltigkeit treu.</p>
<p>Viktoria Naumenko ist per E-Mail erreichbar unter <a href="&#109;&#x61;&#x69;&#108;&#x74;&#x6f;&#58;&#x6e;&#x61;&#117;&#x6d;&#x65;&#110;&#x6b;&#x6f;&#64;&#x31;&#x39;&#56;&#x36;&#x2e;&#111;&#x72;&#x67;&#46;&#x75;&#x61;">&#110;&#x61;&#x75;m&#101;&#x6e;k&#111;&#x40;&#x31;9&#56;&#x36;&#46;&#111;&#x72;&#x67;&#46;&#117;&#x61;</a>.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/nachhaltigkeit/europaeische-aktionswochen/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über die Europäischen Aktionswochen &#8222;Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima&#8220; 2018 finden Sie (in Kürze) hier.</a></p>
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		<title>Open-Air-Solar-Hackathon  am Tschernobyl-Jahrestag in der Ukraine</title>
		<link>https://ibb-d.de/open-air-solar-hackathon-am-tschernobyl-jahrestag-in-der-ukraine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2016 10:02:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
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		<category><![CDATA[Tschernobyl]]></category>
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					<description><![CDATA[Es geht auch anders! Strom kann auch die Sonne produzieren und einen Sonnenkollektor kann sich jeder mit etwas handwerklichem Geschick sogar selbst bauen. Wie das geht, demonstrierten Andrij Zinchenko und sein Team von Greencubator bei einem Solar-Hackathon in der Ukraine. Ihr ungewöhnlicher Beitrag zum Tschernobyl -Jahrestag im Rahmen der Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht auch anders! Strom kann auch die Sonne produzieren und einen Sonnenkollektor kann sich jeder mit etwas handwerklichem Geschick sogar selbst bauen. Wie das geht, demonstrierten Andrij Zinchenko und sein Team von <a href="http://greencubator.info/">Greencubator</a> bei einem Solar-Hackathon in der Ukraine. Ihr ungewöhnlicher Beitrag zum Tschernobyl -Jahrestag im Rahmen der Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“: Der Aufsehen erregende Bau eines Sonnen-Kollektors auf öffentlichen Plätzen in Kiew und Winnyzja, einer Stadt südwestlich von Kiew.</p>
<p><strong>Beitrag zum Lernen aus der Geschichte</strong></p>
<p>Aber der Reihe nach: „Wir wollen es nicht beim Bedauern und Beklagen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 belassen“, berichtet Andrij Zinchenko. „Wir wollten eine positive Aktion starten, die ganz praktisch zeigt, wie wir aus Tschernobyl lernen und erneuerbare Energie gewinnen können.“ Greencubator hat es sich zum Ziel gesetzt, das Prinzip des Sonnenkollektors für jedermann erschwinglich anzubieten. Energiegewinnung als Open-Source-Lösung sozusagen. Das IBB Dortmund und die Geschichtswerkstatt Tschernobyl in der Ukraine unterstützten die Idee. Beim Hackathon – einer Aktionsveranstaltung, die zur gemeinsamen Weiterentwicklung einer Software- oder Hardware-Lösung einlädt – gelang dann auch noch ein großer Schritt zur Perfektionierung der Idee.</p>
<p><strong>Sonnenkollektor zum Selbstbau </strong></p>
<p>Los ging’s am Tschernobyl-Jahrestag am Polytechnischen Institut in Kiew auf dem Dach des Instituts für Erneuerbare Energien. Eigentlich sollte der Sonnenkollektor schnell aufgebaut sein. Doch in der Praxis offenbarten sich einige Schwächen. Der leichte Stahlrahmen war nicht stabil genug. Bis zu 80 Teilnehmer kamen, schauten zu, steuerten Ideen bei und legten Hand an. Der Sonnenkollektor wurde zwar nicht fertig. Aber: „Viele Menschen wurden aufmerksam auf unsere Idee“, freut sich Andrij Zinchenko.</p>
<p><strong>Vorbereitungen auf die SunnyDay-Challenge</strong></p>
<p>Beim nächsten Open-Air-Hackathon in Winnyzja am 28. April kam das Team ein gutes Stück weiter – auch dank der Unterstützung durch Internews Ukraine. Um das Kollektor-Rad zu stabilisieren, wurde ein Holzrahmen konstruiert, der eigentlich nicht vorgesehen war. Die Fertigstellung gelang nach weiteren Vorarbeiten und Tüfteleien schließlich am 28. Mai – an einem der coolsten Plätze von Kiew, wie Andrij Zinchenko begeistert berichtet: Der Co-Working-Plattform in Kiew, einer überdachten Halle, die das Projekt auch gleich vor Wind und Wetter schützte. Denn pünktlich zur Fertigstellung regnete es. Die rührigen Erfinder strahlten aber trotzdem: Viele positive Rückmeldungen von Zuschauern der Open-Air-Aktion und aus Social –Media-Kanälen treiben sie an zum Weitermachen.</p>
<p><strong>Anleitung im Netz</strong></p>
<p>Das Team von EnergyTorrent stellt die <a href="http://wiki.energytorrent.org/doku.php">Anleitung zum Nachbau des Sonnen-Kollektors</a> im Internet zur Verfügung und bereitet sich auf die Teilnahme am <a href="http://energytorrent.org/projects/sunnyday/">SunnyDay-Wettbewerb 2016</a> vom 21. bis 23. Juni 2016 in Kiew vor. Die SunnyDay Challenge 2016 soll gut durchdachte und realistische Sonnenkollektoren zur Stromerzeugung in den Blick nehmen. Denn bei Hackathon- Events soll es nicht bleiben. Der selbstgebaute Sonnenkollektor soll einen Siegeszug antreten.</p>

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