<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Nachhaltigkeit &#8211; IBB</title>
	<atom:link href="https://ibb-d.de/category/nachhaltigkeit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://ibb-d.de</link>
	<description>Bildungs- und Begegnungswerk</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Oct 2025 13:16:34 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Auftakt zum neuen Projekt IntegraDuN – Bürgermeisterin Brunsing begrüßt engagierte Teilnehmende im Dortmunder Rathaus</title>
		<link>https://ibb-d.de/auftakt-zum-neuen-projekt-integradun-buergermeisterin-brunsing-begruesst-engagierte-teilnehmende-im-dortmunder-rathaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 11:40:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=38119</guid>

					<description><![CDATA[Freiwilligenprojekte an Schulen, Aufräumaktionen für den Naturschutz und Unterstützung beim Anbau von Bio-Gemüse: Bei der Auftaktveranstaltung zur neuen Reihe „Integration durch Nachhaltigkeit &#8211; IntegraDuN“ am Freitag, 26. September 2025, im Dortmunder Rathaus präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich konkrete Ideen für ihr nachhaltiges Engagement. Barbara Brunsing, Bürgermeisterin der Stadt Dortmund, hatte die Gruppe im Rathaus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Freiwilligenprojekte an Schulen, Aufräumaktionen für den Naturschutz und Unterstützung beim Anbau von Bio-Gemüse: Bei der Auftaktveranstaltung zur neuen Reihe „Integration durch Nachhaltigkeit &#8211; IntegraDuN“ am Freitag, 26. September 2025, im Dortmunder Rathaus präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich konkrete Ideen für ihr nachhaltiges Engagement.</p>
<div id="attachment_38104" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38104" class="wp-image-38104 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_0974b-300x211.jpg" alt="Barbara Brunsing, Bürgermeisterin der Stadt Dortmund, sitzt hinter einem Mikrofon an einem Seminartisch neben Christoph Struß, Hanna Perfetti und Aliaksandra Kurylovich und richtet ein Grußwort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts Integration durch Nachhaltigkeit, kurz IntegraDuN. " width="300" height="211" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_0974b-300x211.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_0974b-1024x719.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_0974b-768x539.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_0974b-1536x1079.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_0974b-2048x1439.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-38104" class="wp-caption-text">Barbara Brunsing, Bürgermeisterin der Stadt Dortmund, richtete ein Grußwort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.</p></div>
<p>Barbara Brunsing, Bürgermeisterin der Stadt Dortmund, hatte die Gruppe im Rathaus begrüßt und ermutigt: „Ihr Engagement ist in Dortmund hoch willkommen!“ Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Zugewanderte aus der Ukraine, der Östlichen Partnerschaft und weiteren postsowjetischen Ländern &#8211; werden bei insgesamt fünf Treffen erfahren, wie die 17 Nachhaltigkeitsziele in Dortmund und Umgebung verfolgt werden. Die globale Agenda 2030 wird in der neuen Veranstaltungsreihe der IBB gGmbH besonders als Chance für berufliche Perspektiven und Integration betrachtet.</p>
<p><strong>„Nachhaltigkeit verstehen“</strong></p>
<p>Zur Auftaktveranstaltung richteten Aliaksandra Kurylovich und Hanna Perfetti, Referentinnen für Nachhaltige Bildung in der IBB gGmbH, den Blick auf den Begriff der Nachhaltigkeit. „Deutschland ist in vielen Punkten weiter als wir es aus der Ukraine kennen“, schilderte einer der Teilnehmenden, der in der Ukraine als Umweltingenieur tätig war und an eigenen Erfindungen arbeitet. Er wartet gerade – wie andere im Kreis der Teilnehmenden auch – auf die Entscheidung, ob seine berufliche Qualifikation anerkannt werden kann und ob er in seinem erlernten Beruf arbeiten können wird. Anerkennungen sind nicht die Regel. Daher ist jede Anregung willkommen, wie die im Herkunftsland erworbenen Fachkenntnisse in eine sinnstiftende Tätigkeit einfließen können.</p>
<p><strong>Wie aus der globalen Agenda 2023 lokale Aktivitäten werden</strong></p>
<div id="attachment_38099" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38099" class="wp-image-38099 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/INtegraDuN_1056-300x200.jpg" alt="Moritz Schmidt von der LAG21 NRW e.V. sitzt am Seminartisch neben Hanna Perfetti von der IBB gGmbH Dortmund und führt ins Thema ein. " width="300" height="200" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/INtegraDuN_1056-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/INtegraDuN_1056-768x512.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/INtegraDuN_1056.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-38099" class="wp-caption-text">Moritz Schmidt von der LAG21 NRW e.V. schilderte, wie aus der globalen Agenda 2030 Aktivitäten auf lokaler Ebene werden.</p></div>
<p>Einen kurzen Input zur Geschichte des Begriffs Nachhaltigkeit gab Moritz Schmidt, wissenschaftlicher Mitarbeiter der <a href="https://www.lag21.de/" target="_blank" rel="noopener">Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V.</a>. Der Verein berät Kommunen bereits seit 24 Jahren bei der Umsetzung nachhaltiger Strategien. Moritz Schmidt führte kenntnisreich ins Thema ein: Er begann mit der Frage, was Nachhaltigkeit eigentlich ist und woher der Begriff kommt. Er erläuterte besonders die Idee der „Lokalisierung“ – also wie globale Ziele bis auf kommunaler und individueller Ebene wirksam werden können. An zahlreichen Dortmunder Praxisbeispielen gab er den Teilnehmenden damit zu ihrem Einstieg ins Thema Beispiele, wie sich diese Konzepte konkret umsetzen lassen. Ein Beispiel für konkrete Nachhaltigkeitsprojekte in Dortmund und für die Entwicklung einer eigenen Job-Perspektive stellte Claudia Strzelecki vor. Die Bildungsreferentin für nachhaltige Entwicklung hat sich erst vor wenigen Jahren selbstständig gemacht und organisiert Workshops für Schulen und Unternehmen. „Wir zerstören gerade unsere eigene Lebensgrundlage, da musste ich einfach etwas tun“, berichtete sie. Ihre Erkenntnis:</p>
<blockquote><p>„Die Erde braucht uns nicht, aber wir brauchen die Erde.“</p></blockquote>
<p>In Dortmund zeigt sie Interessierten einmal im Monat die <a href="https://www.dortmund.de/dortmund-erleben/wege-zur-nachhaltigkeit/" target="_blank" rel="noopener">„Wege zur Nachhaltigkeit“</a>. Bei diesen geführten Stadtrundfahrten steuern die Teilnehmenden Nachhaltigkeitsprojekte wie das Welthaus, das Kindermuseum mondo mio oder den Bio-Bauernhof Schultenhof an. Manchmal münde der Besuch sogar in ehrenamtliches Engagement wie zuletzt bei einem Besuch der ökumenischen <a href="https://www.gast-haus.org/" target="_blank" rel="noopener">Wohnungslosen-Initiative „Gasthaus statt Bank“</a> in Dortmund. Dort erhalten Wohnungslose Kleiderspenden, Lebensmittel, eine Gelegenheit zu duschen und medizinische Versorgung. Zwei Teilnehmerinnen erklärten sich spontan bereit, das Projekt regelmäßig zu unterstützen.</p>
<div id="attachment_38128" style="width: 130px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-38128" class="wp-image-38128" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/Anatolij-Gubarev_b0028-229x300.jpg" alt="" width="120" height="157" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/Anatolij-Gubarev_b0028-229x300.jpg 229w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/Anatolij-Gubarev_b0028.jpg 698w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" /><p id="caption-attachment-38128" class="wp-caption-text">Anatolij Gubarev.</p></div>
<p><strong>Viele Antworten auf die Frage „Was könnte ich tun?“<br />
</strong><br />
Bei einer abschließenden Gruppenarbeit ging es schließlich um die Frage: „Haben wir in unserem Alltag ein Beispiel für ein Nachhaltigkeitsziel? Was mache ich schon? Was könnte ich tun?“</p>
<p>Nach wenigen Minuten präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ideen: Sie wünschen sich   Informationsangebote für den Eigenanbau von Obst und Gemüse, freiwillige Einsätze zur Säuberung von Wäldern und Wanderwegen sowie politische Bildung für das Nachhaltigkeitsziel Frieden und Gerechtigkeit. Anatolij Gubarev(Foto links), der 1986 als Liquidator nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Einsatz war, berichtete über sein Engagement für eine nachhaltige Energienutzung.</p>

<a href='https://ibb-d.de/integradun_img_99668/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="740" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_99668-e1760356334977.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_99668-e1760356334977.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_99668-e1760356334977-300x217.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_99668-e1760356334977-768x555.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/integradun_img_00734b/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="741" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_00734b.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_00734b.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_00734b-300x217.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_00734b-768x556.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/integradun_img_00363b/'><img loading="lazy" decoding="async" width="816" height="589" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_00363b-e1760359946414.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_00363b-e1760359946414.jpg 816w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_00363b-e1760359946414-300x217.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/10/IntegraDuN_IMG_00363b-e1760359946414-768x554.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 816px) 100vw, 816px" /></a>

<p>Eine Teilnehmerin wünschte sich Freiwilligenprojekte an Schulen für eine bessere Integration von zugewanderten Kindern und Jugendlichen. „Unsere Kinder brauchen Kontakte, Räume und Kommunikation für ihre Integration.“</p>
<p>In den kommenden Wochen setzt IntegraDuN die Veranstaltungsreihe fort: am 24. Oktober steht die Exkursion zum REMONDIS Lippewerk mit Blick auf Recyclingprozesse und grüne Arbeitsfelder an, am 31. Oktober folgt ein Praxis-Workshop im Welthaus e.V., am 14. November geht es um Chancen für nachhaltige Unternehmensgründungen und Unterstützungsmöglichkeiten und am 28. November schließt die Reihe mit einer gemeinsamen Reflexion und der Entwicklung von Folgeaktivitäten ab.</p>
<p>Wenige Plätze sind noch frei. Interessierte werden gebeten, sich <a href="https://forms.office.com/e/PNbUYBvQ7G" target="_blank" rel="noopener">über das hier verlinkte Formular</a> anzumelden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-37996 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/SUE_Logo_2025-e1757330221102-300x121.png" alt="" width="250" height="101" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/SUE_Logo_2025-e1757330221102-300x121.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/SUE_Logo_2025-e1757330221102.png 442w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<p>Die Veranstaltungsreihe wird von der <a href="https://www.sue-nrw.de/" target="_blank" rel="noopener">Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen</a> gefördert und vom Büro für Internationale Beziehungen der <a href="https://www.dortmund.de/" target="_blank" rel="noopener">Stadt Dortmund</a> sowie der <a href="https://www.lag21.de" target="_blank" rel="noopener">LAG 21 e. V.</a> unterstützt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/jetzt-anmelden-zur-neuen-veranstaltungsreihe-integration-durch-nachhaltigkeit/" target="_blank" rel="noopener">Mehr Informationen über die Reihe IntegraDuN finden Sie hier.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jetzt anmelden zur neuen Veranstaltungsreihe Integration durch Nachhaltigkeit</title>
		<link>https://ibb-d.de/jetzt-anmelden-zur-neuen-veranstaltungsreihe-integration-durch-nachhaltigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 10:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=37991</guid>

					<description><![CDATA[„Integration durch Nachhaltigkeit“ (IntegraDuN) heißt die neue Veranstaltungsreihe der  IBB gGmbH Dortmund, die Ende September 2025 startet. Ab sofort können sich Interessierte aus der Ukraine, aus den Ländern der Östlichen Partnerschaft (ÖP) sowie weiteren postsowjetischen Staaten anmelden. Die Reihe umfasst fünf aufeinander abgestimmte Treffen in Dortmund. Im Mittelpunkt stehen Themen der Nachhaltigkeit im Alltag, im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Integration durch Nachhaltigkeit“ (IntegraDuN) heißt die neue Veranstaltungsreihe der  IBB gGmbH Dortmund, die Ende September 2025 startet. Ab sofort können sich Interessierte aus der Ukraine, aus den Ländern der Östlichen Partnerschaft (ÖP) sowie weiteren postsowjetischen Staaten anmelden.</p>
<div id="attachment_37986" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/Plakat-IntegraDuN.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37986" class="wp-image-37986" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/Plakat-IntegraDuN-200x300.png" alt="Gestaltete Grafik zur Bewerbung der Veranstaltungsreihe: Zu sehen sind das Logo der Veranstaltungsreihe Integration durch Nachhaltigkeit und eine gezeichnete Darstellung einer Gruppe von Erwachsenen, die etwas über ökologische Kreisläufe lernen. " width="300" height="450" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/Plakat-IntegraDuN-200x300.png 200w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/Plakat-IntegraDuN.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-37986" class="wp-caption-text">Das Plakat zur Veranstaltungsreihe &#8222;Integration durch Nachhaltigkeit&#8220;, die am 26. September 2025 in Dortmund beginnt.</p></div>
<p>Die Reihe umfasst fünf aufeinander abgestimmte Treffen in Dortmund. Im Mittelpunkt stehen Themen der Nachhaltigkeit im Alltag, im Beruf und in der Gesellschaft. Ziel ist es, Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung praxisnahes Wissen und Orientierung zu geben – für das Leben in Deutschland, aber auch für zukünftige Chancen im Herkunftsland.</p>
<p>Die Veranstaltungen bieten:</p>
<ul>
<li>Einblicke in nachhaltige Lebens- und Arbeitsweisen,</li>
<li>Informationen zu beruflichen Möglichkeiten und Weiterbildungsangeboten im Bereich Nachhaltigkeit,</li>
<li>Beispiele und Inspiration für eigene Projekte oder Gründungen,</li>
<li>Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen.</li>
</ul>
<p>Die erste Veranstaltung findet <strong>am 26. September 2025 im Rathaus Dortmund</strong> statt – dank der Unterstützung der Initiative durch die <a href="https://www.dortmund.de/" target="_blank" rel="noopener">Stadt Dortmund</a>.</p>
<p>Weitere Treffen sind im Oktober und November 2025 geplant. Eine detaillierte Programmübersicht finden Sie (in Kürze) hier.</p>
<p>Geplante Themen der fünf Treffen im Zeitraum von September bis November 2025:</p>
<ol>
<li>Einführungsveranstaltung (26. September, Rathaus Dortmund): Vorstellung des Projekts, Kennenlernen, Nachhaltigkeit im Alltag.</li>
<li>Nachhaltigkeit in Unternehmen: Besuch von Best-Practice-Orten, fachliche Inputs und Reflexion.</li>
<li>Workshop „Nachhaltigkeit im Beruf“: Chancen und Orientierung im Nachhaltigkeitsbereich, Weiterbildung, Austausch.</li>
<li>Nachhaltigkeit und Unternehmertum: Gründung mit Nachhaltigkeit als Leitprinzip – von Geschäftsmodellen bis hin zu Förderangeboten.</li>
<li>Abschlussveranstaltung: Reflexion der Ergebnisse, gemeinsame Entwicklung von Zukunftsperspektiven.</li>
</ol>
<p>Bei Bedarf wird eine Übersetzung ins Russische angeboten.</p>
<p>Die Teilnahme ist kostenlos, die Zahl der Plätze ist begrenzt.</p>
<p>Die Anmeldung erfolgt über das hier verlinkte <a href="https://forms.office.com/e/PNbUYBvQ7G">Formular</a>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-37996" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/SUE_Logo_2025-e1757330221102-300x121.png" alt="" width="300" height="121" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/SUE_Logo_2025-e1757330221102-300x121.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/SUE_Logo_2025-e1757330221102.png 442w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die Veranstaltungsreihe wird gefördert von der <a href="https://www.sue-nrw.de/">Stiftung für Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Projekt „Inklusion &#8211; einfach machen!“ endet mit Vorstellung von drei Beispielen für mehr Teilhabe und Teilgabe</title>
		<link>https://ibb-d.de/projekt-inklusion-einfach-machen-endet-mit-vorstellung-von-drei-beispielen-fuer-mehr-teilhabe-und-teilgabe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2024 14:02:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=36739</guid>

					<description><![CDATA[Aktivisten und Aktivistinnen aus Ternopil, die im Projekt „Inklusion – einfach machen!“ einen von drei Prototypen zur Umsetzung der UN-BRK in der Ukraine entwickelt haben. Foto: privat Mit Engagement und Ideen können Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Barrieren abbauen und die UN-Behindertenrechtskonvention in der Ukraine umsetzen. Drei konkrete Beispiele stellten die Sprecher:innen von drei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aktivisten und Aktivistinnen aus Ternopil, die im Projekt „Inklusion – einfach machen!“ einen von drei Prototypen zur Umsetzung der UN-BRK in der Ukraine entwickelt haben. Foto: privat</p>
<p>Mit Engagement und Ideen können Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Barrieren abbauen und die UN-Behindertenrechtskonvention in der Ukraine umsetzen. Drei konkrete Beispiele stellten die Sprecher:innen von drei Initiativen am Mittwoch, 18. Dezember 2024, im Online-Meeting zum Abschluss des deutsch-ukrainischen Projekts „Inklusion &#8211; einfach machen!“ vor. Nachahmung erwünscht!</p>
<p>Constanze Stoll, Referentin der IBB gGmbH Dortmund, begrüßte zum Abschluss des nur sechs Monate dauernden Projekts mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Ukraine und Deutschland. Der Projekttitel „Inklusion &#8211; einfach machen!“ habe in der deutschen Sprache eine doppelte Bedeutung: Zum einen solle Inklusion einfach gemacht werden im Sinne einer Vereinfachung für alle Beteiligten, so dass Barrieren wirklich abgebaut werden. Zum anderen bedeute „einfach machen“ auch, nicht auf irgendetwas zu warten, sondern aktiv und mutig die Initiative für die Erprobung von Barrierefreiheit und gelebter Inklusion zu ergreifen.</p>
<p>Auf der Zukunftskonferenz in Lwiw vom 1. bis 4. Oktober 2024 hatten die Teilnehmenden Defizite beschrieben und Vorschläge für Verbesserungen entwickelt. Was in überschaubaren Zeiteinheiten entstehen kann, um die UN-Behindertenrechtskonvention trotz der aktuellen Kriegssituation in der Ukraine umzusetzen, zeigten die drei bearbeiteten Ideen, die erst Anfang November aus sechs eingereichten Ideenskizzen ausgewählt worden waren.</p>
<ul>
<li>Für den Bereich Medien &amp; Kommunikation: Ein Prototyp für einfache Sprache, speziell für Journalist:innen in Lwiw</li>
<li>Für den Bereich Soziales &amp; Arbeitsmarkt: Ein Prototyp zur Ausbildung von gehörlosen Stadtführer:innen in vier Städten</li>
<li>Für den Bereich Bildung &amp; Kultur: Ein Prototyp zur Analyse von Barrieren in zwei Kulturinstitutionen in der Region Ternopil.</li>
</ul>
<p>Die entwickelten Lösungsvorschläge zum Abbau von Barrieren und der Erweiterung von Teilhabe und Teilgabe wurden als Prototypen bezeichnet. Der Begriff unterstreicht die Absicht, Ideen schnell und aktionsorientiert in beispielhaften Modellen zu realisieren, um Inklusion, Teilhabe und Teilgabe praktisch umzusetzen und mit den Modellen zu lernen: Was funktioniert in dem Modell gut? Was funktioniert noch nicht? An welchen Stellen müssen wir noch andere Expertise einholen? Welche Fragen müssen wir stellen, um weitere Barrieren zu verringern? Gemäß dem Motto: Fail early, to learn quickly! Entstanden sind:</p>
<ol>
<li>
<h4><strong>Ein Booklet mit Empfehlungen zur barrierearmen Textarbeit für Medienschaffende</strong></h4>
</li>
</ol>
<div id="attachment_36794" style="width: 460px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-36794" class="wp-image-36794" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit-300x171.jpg" alt="" width="450" height="256" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit-300x171.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit-1024x583.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit-768x437.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit.jpg 1498w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><p id="caption-attachment-36794" class="wp-caption-text">Screenshot aus dem Online-Meeting zum Abschluss des Projekts &#8222;Inklusion &#8211; einfach machen!&#8220;</p></div>
<p>Maryna Stashyna-Neimet präsentierte das Ergebnis für den Bereich Medien und Kommunikation. Die gemeinnützige Organisation „Zivilholding‚ Gruppe Einfluss‘“ aus Lwiw hat ein zweiteiliges Trainingsseminar für Journalistinnen und Journalisten zu barrierefreien Inhalten entwickelt.</p>
<p><strong>Vorgehen:</strong> Zehn Journalist:innen nahmen an einer eintägigen Veranstaltung in Lwiw teil. In einem späteren Online-Meeting experimentierten sie mit ihren neuen Kenntnissen. Sie verfassten kleine Texte und übten sich in der Bildbeschreibung. Maryna Stashyna-Neimet, die selbst mit einer Sehbeeinträchtigung lebt und als Trainerin ihr Wissen an die Medienleute weitergab, fasste zusammen: Print- und Onlinemedien sollten zum Beispiel Fachbegriffe vermeiden, häufiger die Alltagssprache verwenden und Bilder so beschreiben, so dass sie von Screen-Readern ausgelesen und von den Adressierten verstanden werden können.</p>
<p><strong>Ergebnis &amp; Perspektive:</strong> Alle Empfehlungen sind nun in einer Handreichung für Medienschaffende zusammengefasst, die für Medien ohne Barrieren sensibilisiert. Das Booklet wurde bereits an 600 Journalistinnen und Journalisten in der Ukraine verteilt.</p>
<p>„Wir müssen Standards erarbeiten und Normen setzen“, sagte Niia Nikel, die mit ihrer Organisation Epiprosvita die Umsetzung dieses Projekts unterstützt hatte. Das nächste Ziel sei es, barrierefreie Medienarbeit in die Ausbildung von Journalisten und Journalistinnen zu integrieren. Aktuell gebe es eine große Offenheit für das Thema.</p>
<blockquote><p>„Ich glaube, es gibt keinen Menschen in der Ukraine, der nicht jemanden mit einer Behinderung kennt.“</p></blockquote>
<p>Das Bewusstsein sei groß, dass verständliche Informationen besonders in der aktuellen Situation lebenswichtig sein können. „Taube hören Explosionen und entsprechende Warnhinweise nicht!“</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Booklet-barrierearme-Medienarbeit.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-36758" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-barrierefreie-medien-300x180.jpg" alt="" width="450" height="269" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-barrierefreie-medien-300x180.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-barrierefreie-medien-768x460.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-barrierefreie-medien.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Booklet-barrierearme-Medienarbeit.pdf" target="_blank" rel="noopener">Das Booklet zur barrierearmen Medienarbeit finden Sie zum Download hier (in ukrainischer Sprache). </a></p>
<ol start="2">
<li>
<h4><strong>Ausbildung von gehörlosen Städtetour-Guides</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Die Gemeinnützige Organisation „Bildungshilfe“ in Chmelnyzkyj hat die Ausbildung von Städtetour-Guides mit Hörbehinderungen als Prototyp entwickelt. Der Bedarf in der Ukraine ist groß, denn mehr als 30.000 Menschen hören nicht oder nur eingeschränkt. Dennoch werden sie von den gegenwärtigen Angeboten der Tourismusbranche nicht als Publikum berücksichtigt.</p>
<p><strong>Vorgehen:</strong> In Zusammenarbeit mit der Universität in Chmelnyzkyj durchliefen vier taube Gebärdensprach- Expert:innen die zertifizierte Weiterbildung zum Städtetour-Guide, die für sie in Gebärdensprache übertragen wurde. Mit dem in der Ukraine bekannten und erfahrenen deutsch-ukrainischen Städtetour-Guide Erwin Miden aus Chernihiw konnte das Team in einem mehrstündigen Online-Meeting Fragen der Freiberuflichkeit, der Akquise und Fragen des Images als Guide und zur Rolle der eigenen Persönlichkeit diskutieren.</p>
<p>Das begehrte Zertifikat als Städtetour-Guide erhalten nur Personen, die die Weiterbildung an der Universität erfolgreich absolviert und eine zweistündige Stadttour fachkundig geleitet haben. Teil der Weiterbildung für die vier Zertifikats-Anwärter:innen war also die öffentlichkeitswirksame Akquise von Tourgästen in ihren vier Wohnorten Lwiw, Kyjiw, Kriwoj Rih und Chmelnyzkyj für die in diesem Fall kostenlosen Führungen. Die Gäste testeten die Stadtführung für Taube, Hörbehinderte und Hörende. Die Resonanz überraschte selbst die Macher:</p>
<blockquote><p><em>„Taube erzählen viel besser“, </em></p></blockquote>
<p>zitierte Olga Burlaka die begeisterte Einschätzung vieler tauber Teilnehmender. Hörbehinderte hätten sehr emotional auf die Stadtführung in ihrer eigenen Sprache, der Gebärdensprache, durch taube Guides reagiert und das Angebot begeistert angenommen.</p>
<p><strong>Ergebnis &amp; Perspektive:</strong> Die vier Gebärdensprach-Expert:innen haben detaillierte Konzepte für Städtetouren entwickelt, die sie nun weiter ausbauen und als kulturelles Angebot vermarkten möchten. Der Testlauf hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Nachfrage unter tauben Menschen enorm ist. Auf Basis einer genaueren Analyse der Zielgruppe können die Touren künftig gezielt angepasst und variiert werden. Die Guides planen, ihr Repertoire kontinuierlich zu erweitern. Eine zentrale Frage wird dabei sein, wie das kulturelle Angebot der tauben Städte-Tourguides preislich gestaltet werden kann und welche finanziellen Fördermöglichkeiten in Zusammenarbeit mit den Städten realisiert werden könnten.</p>
<p>Potenzial sehen die Aktivist:innen darin, noch mehr Hörende für das Angebot zu gewinnen. Im ersten Durchlauf seien mehr taube Menschen als hörende erreicht worden. „Denkbar und wünschenswert ist aus unserer Sicht, dass taube und hörende Menschen gemeinsam an den gebärdensprachlichen Städtetouren teilnehmen“, fasste Olga Burlaka die Nachbetrachtungen des Teams zusammen. So könne daran gearbeitet werden, die Übersetzung aus der Gebärden- in die Lautsprache zu verbessern.</p>
<blockquote><p>„Wir wollen auch Hörenden die Gebärdensprachkultur näherbringen und möchten die gewonnenen Erfahrungen gern ausbauen und weitergeben“,</p></blockquote>
<p>erzählte Olga Burlaka. Denn inklusive Stadtführungen von Tauben könnten Arbeitsplätze in der Tourismusbranche in allen Regionen schaffen und auch in Chmelnyzkyj zum dauerhaften Angebot werden.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Ausbildung-Staedtetour-Guides.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-36753" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt_Ausbildung_taube-Stadt-Guides-300x166.jpg" alt="" width="450" height="249" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt_Ausbildung_taube-Stadt-Guides-300x166.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt_Ausbildung_taube-Stadt-Guides-1024x566.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt_Ausbildung_taube-Stadt-Guides-768x425.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt_Ausbildung_taube-Stadt-Guides.jpg 1421w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Ausbildung-Staedtetour-Guides.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Power-Point-Präsentation des Teams finden Sie hier </a><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Booklet-barrierearme-Medienarbeit.pdf" target="_blank" rel="noopener">(in ukrainischer Sprache)</a><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Ausbildung-Staedtetour-Guides.pdf" target="_blank" rel="noopener">. </a></p>
<ol start="3">
<li>
<h4><strong>Analyse von Barrieren ìn Kultureinrichtungen in der Region Ternopil</strong></h4>
</li>
</ol>

<a href='https://ibb-d.de/team-in-ternopil-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="203" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430-300x203.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Das Team beim Test einer Kultureinrichtung in Ternopil auf Barrierefreiheit." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430-300x203.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430-1024x693.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430-768x520.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430-1536x1040.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430.jpg 1690w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/team-in-ternopil/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="204" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-e1736192324900-300x204.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Das Team in Ternopil vor Ort bei der Untersuchung der Barrierefreiheit." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-e1736192324900-300x204.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-e1736192324900-1024x695.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-e1736192324900-768x521.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-e1736192324900.jpg 1188w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

<p>Die gemeinnützige Organisation „Ich kann“ aus Ternopil hat zwei zentrale Kultureinrichtungen der Region auf ihre Barrierefreiheit hin untersucht und Verbesserungsvorschläge entwickelt: Den Wyschniwezker Palast und das Heimatkundemuseum Ternopil.</p>
<div id="attachment_36779" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-36779" class="wp-image-36779 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214-300x148.png" alt="Dieses Foto zeigt das Team in Ternopil bei der Untersuchung von Barrieren." width="300" height="148" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214-300x148.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214-1024x503.png 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214-768x378.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214.png 1202w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-36779" class="wp-caption-text">Das Team hat unterschiedliche Barrieren in Ternopil systematisch erfasst.</p></div>
<p><strong>Vorgehen:</strong> Zum Team gehörten Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, einige Assistenzpersonen und Angehörige. Gemeinsam prüften sie die Einrichtungen mit einem eigens entwickelten Fragebogen, der die Bedarfe von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und Hörbeeinträchtigungen berücksichtigt. Das Ergebnis: Hohe Stufen, zu steile Rampen, Stolperfallen sowie sprachlich komplexe Texte erschweren Menschen mit körperlichen und Sinnesbeeinträchtigungen den Zugang.</p>
<blockquote><p>„Wir müssen echte Pionierarbeit leisten!“,</p></blockquote>
<p>erklärte Taras Khomickyj bei der Vorstellung des dritten Projektergebnis.</p>
<p><strong>Ergebnis &amp; Perspektive:</strong> Der Prototyp, dessen Kern die praktische Teilhabe und Teilgabe beim Abbau von Barrieren in Kultureinrichtungen von behinderten Menschen ist, hat bereits jetzt zu einer Nachfrage bei anderen Kultureinrichtungen der Region geführt: Sie wünschen sich ebenfalls eine Testung ihrer Angebote und pragmatische Anregungen für mehr Barrierefreiheit.  Der erarbeitete Fragenkatalog zur Untersuchung der Barrierefreiheit &#8211; auch das hat die Testung gezeigt &#8211; kann und muss auf andere Bedarfe, wie beispielsweise von Menschen mit einer Lernbehinderung erweitert werden. Das Team wird weitere Kooperationsangebote schaffen und verstärkt auf den Dialog zur Umsetzung der UN-BRK im Handlungsfeld von Bildung und Kultur setzen.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Exkursion-Ternopil.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-36763" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-exkursion-ternopil-300x172.jpg" alt="" width="450" height="258" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-exkursion-ternopil-300x172.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-exkursion-ternopil-768x441.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-exkursion-ternopil.jpg 890w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Exkursion-Ternopil.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Power-Point-Präsentation des Teams finden Sie hier </a><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Booklet-barrierearme-Medienarbeit.pdf" target="_blank" rel="noopener">(in ukrainischer Sprache)</a><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Exkursion-Ternopil.pdf" target="_blank" rel="noopener">. </a></p>
<blockquote><p>„Vor der Konferenz in Lwiw wussten wir nicht, dass Menschen mit Behinderungen so unterschiedliche Bedürfnisse haben“,</p></blockquote>
<p>schilderte Iwan Kosmina eine wichtige Erfahrung aus der barrierefrei organisierten Zukunftskonferenz vom 1. bis 4. Oktober 2024 in Lwiw. Bei allen Beteiligten sei der Wunsch entstanden, in der ukrainischen Gesellschaft den Zusammenhang zwischen Demokratie und Inklusion als Menschenrecht stärker in den Fokus ihrer Arbeit zu rücken und aktiv Verantwortung für mehr Teilhabe zu übernehmen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-36774 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Nazarii_Boyarski_8154-300x159.png" alt="" width="200" height="106" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Nazarii_Boyarski_8154-300x159.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Nazarii_Boyarski_8154-1024x544.png 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Nazarii_Boyarski_8154-768x408.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Nazarii_Boyarski_8154.png 1113w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Nazarii Boyarskyi von der Partnerorganisation „Inkubator für demokratische Initiativen“ äußerte den Wunsch und die Hoffnung, dass die erarbeiteten Materialien und Medien genutzt werden auch vom deutschen Publikum.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36769 alignright" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Karina_Hrytsiuk_FfR_8150-300x183.png" alt="" width="202" height="123" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Karina_Hrytsiuk_FfR_8150-300x183.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Karina_Hrytsiuk_FfR_8150-768x467.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Karina_Hrytsiuk_FfR_8150.png 971w" sizes="auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px" />Karina Hrytsiuk von der Organisation „Fight for Right“ betonte, die Arbeit an den Prototypen habe gezeigt, dass die Losung „Nicht über uns ohne uns!“ bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bedeutet, Menschen mit Behinderung nicht als Abnehmer inklusiver Lösungen zu denken, sondern sie aktiv in die Prozesse miteinzubeziehen.</p>
<p>Constanze Stoll hob abschließend das hohe Engagement aller Beteiligten hervor und bedankte sich für die intensive Mitarbeit. „Alle drei Prototypen haben gezeigt, dass das Arbeiten mit diesem Ansatz sich besonders für Inklusion eignet: Prototypen ermöglichen nutzerzentrierte und praxisnahe Lösungen. Barrieren können schrittweise identifiziert und in realen Kontexten getestet werden, während der Dialog zwischen Betroffenen und Fachleuten aktiv gefördert wird. Durch sichtbare Fortschritte entstehen zudem Motivation und Bewusstsein für nachhaltige Veränderungen.“</p>
<p>Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH hofft aktuell auf die Bewilligung eines Anschlussprojekts.</p>
<p>Das Projekt „Inklusion – einfach machen!“ wurde organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Kooperation mit der <a href="https://diiukraine.org/">NRO „Inkubator demokratischer Initiativen“</a> (Ukraine) und der <a href="https://ffr.org.ua/en/">NRO „Fight for Right“</a> (Ukraine). Gefördert wurde das Projekt durch Mittel des <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/-/2659266">Auswärtigen Amtes aus dem Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“</a>.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-35540 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png 385w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png 300w" alt="Diese Logos zeigen, dass das Projekt vom Auswärtigen Amt gefördert wird als Civil Society Cooperation. In der Reihe darunter sind die Logos der IBB gGmbH Dortmund und der ukrainischen NGO &quot;Fight for Right&quot; und &quot;Democratic initiatives incubator&quot; zu sehen." width="385" height="147" /></a></p>
<p>Das Beitragsbild (oben) zeigt das inklusive Team in Ternopil. Alle Fotos: privat</p>
<p>Weitere Informationen über dieses Projekt finden Sie auch hier:</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-drei-prototypen-zur-barrierefreiheit-und-teilhabe-in-der-ukraine-erhalten-eine-foerderung/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Inklusion &#8211; einfach machen!&#8220;: Drei Prototypen zur Barrierefreiheit und Teilhabe erhalten eine Förderung</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-prototypen-sollen-im-dezember-vorgestellt-werden/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Prototypen sollen im Dezember vorgestellt werden</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-viertaegige-zukunftskonferenz-beginnt-am-dienstag-1-oktober-2024-in-der-ukraine/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Viertägige Zukunftskonferenz beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, in der Ukraine</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/" target="_blank" rel="noopener">Kickoff-Meeting zum neuen Projekt „Inklusion – einfach machen“.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jetzt anmelden zum Abschluss-Meeting online im Projekt „Inklusion – einfach machen!“</title>
		<link>https://ibb-d.de/jetzt-anmelden-zum-abschluss-meeting-online-im-projekt-inklusion-einfach-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 11:06:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=36588</guid>

					<description><![CDATA[Ab sofort können sich Interessierte zur Abschluss-Veranstaltung im Projekt „Inklusion- einfach machen!“ anmelden. Termin: Mittwoch, 18. Dezember 2024, von 15 bis 17 Uhr online auf Zoom. Im deutsch-ukrainischen Kooperationsprojekt „Inklusion – einfach machen!“ ging es seit Juli 2024 um die Fragen: Wie beeinflusst der Krieg in der Ukraine die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)? Wie können [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort können sich Interessierte zur Abschluss-Veranstaltung im Projekt „Inklusion- einfach machen!“ anmelden. Termin: Mittwoch, 18. Dezember 2024, von 15 bis 17 Uhr online auf Zoom.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35491" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="250" height="121" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<div id="attachment_36604" style="width: 227px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Zukunftskonferenz_Lwiw_w.-JPEG.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-36604" class="wp-image-36604 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Zukunftskonferenz_Lwiw_w.-JPEG-217x300.jpeg" alt="Collage aus mehreren kleinen Fotos, die zeigen, wie engagiert die Teilnehmenden auf der Zukunftskonferenz diskutiert haben." width="217" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Zukunftskonferenz_Lwiw_w.-JPEG-217x300.jpeg 217w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Zukunftskonferenz_Lwiw_w.-JPEG.jpeg 739w" sizes="auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px" /></a><p id="caption-attachment-36604" class="wp-caption-text">Diese Collage aus mehreren Fotos von der Zukunftskonferenz in Lwiw zeigt die engagierten Diskussionen über den Stand der Inklusion und Lücken im Angebot.</p></div>
<p>Im deutsch-ukrainischen Kooperationsprojekt „Inklusion – einfach machen!“ ging es seit Juli 2024 um die Fragen:<br />
Wie beeinflusst der Krieg in der Ukraine die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)? Wie können Fachleute und Aktivist:innen in beiden Ländern gemeinsam Inklusion fördern?</p>
<p>Die Partnerorganisationen aus der Ukraine und Deutschland hatten vom <a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-prototypen-sollen-im-dezember-vorgestellt-werden/" target="_blank" rel="noopener">1. bis 4. Oktober 2024 eine Zukunftskonferenz in Lwiw in der Ukraine</a> organisiert. Der Titel lautete: „Forum: Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Ukraine – Fahrplan für Veränderungen bis 2029“. Im Jahr 2029 ist die UN-Behindertenrechtskonvention seit 20 Jahren von der Ukraine ratifiziert. 52 Menschen mit und ohnehin Behinderungen aus der Ukraine und Deutschland haben intensiv über Barriereabbau, Teilhabe und Teilgabe diskutiert &#8211; über das bisher Erreichte, den Einfluss des Krieges und das dringend Nötige.</p>
<p>Bei der Abschlussveranstaltung am 18. Dezember 2024 stellen die Partner die Ergebnisse der Zukunftskonferenz und besonders drei Prototypen vor. Denn nach der Konferenz reichten sechs Teams ihre weiterentwickelten Ideen ein, die Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtern können. Es wurden folgende drei Prototypen ausgewählt:</p>
<ul>
<li><strong>für den Bereich Medien &amp; Kommunikation:</strong> Ein Prototyp für einfache Sprache, speziell für Journalist:innen in Lwiw</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>für den Bereich Soziales &amp; Arbeitsmarkt:</strong> Ein Prototyp zur Ausbildung von gehörlosen Stadtführer:innen in vier Städten</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>für den Bereich Bildung &amp; Kultur:</strong> Ein Prototyp zur Analyse von Barrieren in zwei Kulturinstitutionen in der Region Ternopil.</li>
</ul>
<p>In der anschließenden Diskussion geht es um die Frage: Was können wir tun, um Inklusion als Menschenrecht zu stärken – in der Ukraine und in Deutschland?</p>
<p>Die Veranstaltung wird von Dolmetscher:innen für Lautsprache (Deutsch, Ukrainisch) und für deutsche und ukrainische Gebärdensprache begleitet.</p>
<p>Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 17.12.2024.</p>
<p><strong><a href="https://forms.gle/XeTM85qGTbvFnaJs5" target="_blank" rel="noopener">Zur Anmeldung nutzen Sie bitte diesen Link.</a></strong></p>
<p>Das Projekt „Inklusion – einfach machen!“ wird organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Kooperation mit der <a href="https://diiukraine.org/">NRO „Inkubator demokratischer Initiativen“</a> (Ukraine) und der <a href="https://ffr.org.ua/en/">NRO „Fight for Right“</a> (Ukraine). Gefördert wird das Projekt durch Mittel des <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/-/2659266">Auswärtigen Amtes aus dem Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“</a>.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-35540 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png 385w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png 300w" alt="Diese Logos zeigen, dass das Projekt vom Auswärtigen Amt gefördert wird als Civil Society Cooperation. In der Reihe darunter sind die Logos der IBB gGmbH Dortmund und der ukrainischen NGO &quot;Fight for Right&quot; und &quot;Democratic initiatives incubator&quot; zu sehen." width="385" height="147" /></a></p>
<p>Das Beitragsbild (oben) zeigt eine engagierte Diskussion während der Zukunftskonferenz in Lwiw.</p>
<p>Weitere Informationen über dieses Projekt finden Sie auch hier:</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-drei-prototypen-zur-barrierefreiheit-und-teilhabe-in-der-ukraine-erhalten-eine-foerderung/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Inklusion &#8211; einfach machen!&#8220;: Drei Prototypen zur Barrierefreiheit und Teilhabe erhalten eine Förderung</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-prototypen-sollen-im-dezember-vorgestellt-werden/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Prototypen sollen im Dezember vorgestellt werden</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-viertaegige-zukunftskonferenz-beginnt-am-dienstag-1-oktober-2024-in-der-ukraine/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Viertägige Zukunftskonferenz beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, in der Ukraine</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/" target="_blank" rel="noopener">Kickoff-Meeting zum neuen Projekt „Inklusion – einfach machen“.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Inklusion – einfach machen!“: Drei Prototypen zur Barrierefreiheit und Teilhabe erhalten eine Förderung</title>
		<link>https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-drei-prototypen-zur-barrierefreiheit-und-teilhabe-in-der-ukraine-erhalten-eine-foerderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2024 12:53:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=36342</guid>

					<description><![CDATA[Die Entscheidung war nicht einfach: Insgesamt sechs inspirierende Ideen für Prototypen haben Teams aus der Ukraine zur Förderung im Rahmen des deutsch-ukrainischen Kooperationsprojekts „Inklusion – einfach machen!“ eingereicht. Die Prototypen sollen modellhaft zeigen, wie die UN-Behindertenrechtskonvention in der Ukraine umgesetzt werden kann. Diese drei Vorhaben wurden ausgewählt: „Medien ohne Barrieren: Training für Journalistinnen und Journalisten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35491" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="211" height="102" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px" /></p>
<p>Die Entscheidung war nicht einfach: Insgesamt sechs inspirierende Ideen für Prototypen haben Teams aus der Ukraine zur Förderung im Rahmen des deutsch-ukrainischen Kooperationsprojekts „Inklusion – einfach machen!“ eingereicht. Die Prototypen sollen modellhaft zeigen, wie die UN-Behindertenrechtskonvention in der Ukraine umgesetzt werden kann.</p>
<p>Diese drei Vorhaben wurden ausgewählt:</p>
<ol>
<li>„Medien ohne Barrieren: Training für Journalistinnen und Journalisten zu barrierefreien Inhalten“ – Gemeinnützige Organisation „Zivilholding ‘Gruppe Einfluss‘“Lwiw.</li>
<li>„Ausbildung von Städtetour-Guides mit Hörbehinderungen“ – Gemeinnützige Organisation „Bildungshilfe“ in Chmelnyzkyj.</li>
<li>„Analyse von Barrieren in Kultureinrichtungen in Ternopil“ – Gemeinnützige Organisation „Ich kann“ aus Ternopil.</li>
</ol>
<p>„Alle eingereichten Ideen verfolgen innovative Ansätze, um Inklusion und Barrierefreiheit in den Bereichen Medien, Bildung und politische Teilhabe zu verbessern“, sagt Constanze Stoll, Projektkoordinatorin bei der IBB gGmbH in Dortmund. Aufgrund des begrenzten Budgets mussten drei Projekte ausgewählt werden. Und Nazarii Boyarskyi von der Partnerorganisation „Inkubator demokratischer Initiativen“ ergänzt: „Wir hoffen, dass wir mit allen Partnern in einem Nachfolgeprojekt, das wir aktuell planen, weiter am wichtigen Thema „Inklusion als Menschenrecht“ arbeiten können.“</p>
<p>Die Prototypen sollen beim vorerst letzten gemeinsamen Online-Meeting am Mittwoch, 18. Dezember 2024, vorgestellt werden.</p>
<p>Die Förderung der drei Prototypen ist Teil des Projekts „Inklusion – einfach machen!“. Es wird organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Kooperation mit der <a href="https://diiukraine.org/">NRO „Inkubator demokratischer Initiativen“</a> (Ukraine) und der <a href="https://ffr.org.ua/en/">NRO „Fight for Right“</a> (Ukraine). Gefördert wird das Projekt durch Mittel des <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/-/2659266">Auswärtigen Amtes aus dem Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“</a>.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-35540 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png" alt="Diese Logos zeigen, dass das Projekt vom Auswärtigen Amt gefördert wird als Civil Society Cooperation. In der Reihe darunter sind die Logos der IBB gGmbH Dortmund und der ukrainischen NGO &quot;Fight for Right&quot; und &quot;Democratic initiatives incubator&quot; zu sehen." width="385" height="147" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png 385w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png 300w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /></a></p>
<p>Das Beitragsbild (oben) zeigt einen Teil der Teilnehmenden an der Zukunftskonferenz in Lwiw. Foto: IBB gGmbH &#8211; Roman Shiyan</p>
<p>Weitere Informationen über dieses Projekt finden Sie auch hier:</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/" target="_blank" rel="noopener">Kickoff-Meeting zum neuen Projekt „Inklusion – einfach machen“.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-viertaegige-zukunftskonferenz-beginnt-am-dienstag-1-oktober-2024-in-der-ukraine/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Viertägige Zukunftskonferenz beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, in der Ukraine</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-prototypen-sollen-im-dezember-vorgestellt-werden/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Prototypen sollen im Dezember vorgestellt werden</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Inklusion – einfach machen!“: Prototypen sollen im Dezember vorgestellt werden</title>
		<link>https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-prototypen-sollen-im-dezember-vorgestellt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2024 07:38:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=36059</guid>

					<description><![CDATA[In drei Handlungsfeldern sollen spürbare Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen durchgesetzt werden. Bis Mitte Dezember sollen mindestens drei Prototypen beispielhaft zeigen, wie eine bessere gesellschaftliche Teilhabe erreicht werden kann. Der Aktionsplan 2029 ist ein Ergebnis der Zukunftskonferenz im Rahmen des deutsch-ukrainischen Projekts „Inklusion – einfach machen!“ Auf dem „Forum: Rechte von Menschen mit Behinderungen in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35491 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="211" height="102" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px" /></p>
<p>In drei Handlungsfeldern sollen spürbare Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen durchgesetzt werden. Bis Mitte Dezember sollen mindestens drei Prototypen beispielhaft zeigen, wie eine bessere gesellschaftliche Teilhabe erreicht werden kann. Der Aktionsplan 2029 ist ein Ergebnis der Zukunftskonferenz im Rahmen des deutsch-ukrainischen Projekts „Inklusion – einfach machen!“ Auf dem „Forum: Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Ukraine: Fahrplan für notwendige Veränderungen bis 2029“ hatten 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom 1. bis 4. Oktober 2024 in Lwiw intensiv an diesem Aktionsplan gearbeitet.</p>
<div id="attachment_35969" style="width: 659px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_Mindmap_4429.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35969" class="wp-image-35969 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_Mindmap_4429.jpg" alt="Unser Foto zeigt eine in Handschrift gestaltete große Mindmap auf einer Plakatwand. Aufgelistet sind Tendenzen in der aktuellen Debatte um Inklusion in der Ukraine." width="649" height="504" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_Mindmap_4429.jpg 990w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_Mindmap_4429-300x233.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_Mindmap_4429-768x596.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 649px) 100vw, 649px" /></a><p id="caption-attachment-35969" class="wp-caption-text">Eine große Mindmap haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam erarbeitet. Ausgehend vom Stammwort &#8222;Tendenzen&#8220; in der Mitte entspringen mehr als 60 Zweige, die die Trends in der aktuellen Inklusionsdebatte beschreiben. Foto: IBB gGmbH &#8211; Constanze Stoll</p></div>
<blockquote><p>„Auch in Zeiten des Krieges dürfen wir die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nicht aus den Augen verlieren“,</p></blockquote>
<p>hatte Constanze Stoll, Referentin der IBB gGmbH Dortmund, in ihren Begrüßungsworten gesagt. Die Partnerorganisationen in der Ukraine, die <a href="https://ffr.org.ua/en/" target="_blank" rel="noopener">NRO „Fight for Right“</a> und die <a href="https://diiukraine.org/" target="_blank" rel="noopener">NRO „Democratic Initiatives Incubator“</a>, hatten die Einladung überwiegend via Social Media verbreitet und waren auf großes Interesse gestoßen. Die insgesamt 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Behinderungen kamen aus zwölf Regionen der Ukraine und als Vertreter:innen von 20 Organisationen, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Als Tagungsraum diente ein Seminarraum im Untergeschoss des Hotels, wo sich auch Schutzräume befinden. Um dem Anspruch, ein barrierefreies Hotel zu sein, gerecht zu werden, wurde in den Sommermonaten mit dem Bau einer Rampe begonnen, die glücklicherweise just zum Beginn des Forums fertiggestellt wurde.</p>

<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_img_0713/'><img loading="lazy" decoding="async" width="707" height="367" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0713-e1730106660626.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0713-e1730106660626.jpg 707w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0713-e1730106660626-300x156.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 707px) 100vw, 707px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_img_0480_w/'><img loading="lazy" decoding="async" width="939" height="488" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0480_w-e1730106620170.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0480_w-e1730106620170.jpg 939w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0480_w-e1730106620170-300x156.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0480_w-e1730106620170-768x399.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 939px) 100vw, 939px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_img_0479_w/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1053" height="547" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0479_w.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0479_w.jpg 1053w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0479_w-300x156.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0479_w-1024x532.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0479_w-768x399.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1053px) 100vw, 1053px" /></a>

<p>„Der Krieg ist in Lwiw nur mittelbar gegenwärtig, es gibt wenige Alarme und nur teilweise sichtbare Schäden. Es lebt sich gut in Lwiw, wie Iwan berichtete, der uns empfing und ins Hotel begleitete. Man sieht dennoch auch kriegsversehrte Männer mit Prothesen.</p>
<blockquote><p>Der Krieg schafft viele Minenopfer, es gibt unzählige andere Verletzungen an Leib und Seele, die nicht nur die Kämpfenden an der Front zu Behinderten werden lässt.</p></blockquote>
<p>Auch Lwiw wie alle anderen ukrainischen Städte steht vor gewaltigen Umbaumaßnahmen zugunsten von Barrierefreiheit bei den Verkehrswegen, Bahnhöfen und Geschäften. Das Stadtbild wird sich möglicherweise schnell ändern. Für uns war es jedenfalls wirklich wichtig, dass der behindertengerechte Zugang noch vor unserer Ankunft realisiert werden konnte“,</p>
<p>berichtet Constanze Stoll und zeigt sich beeindruckt von der Aufgeschlossenheit und pragmatischen Unterstützung der Hoteladministration.</p>
<p>Die Methodik einer Zukunftskonferenz hatte das aus zwölf Personen bestehende Steering Comittee bereits im Vorfeld in sechs Online-Meetings besprochen. Das besondere Format fördert Beteiligung, Ermutigung, Eigenverantwortung, projektorientiertes Lernen, Motivation und Vertrauen in die Kraft der Gruppe oder Organisation. Und so ging es an den vier Tagen in Lwiw intensiv um die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, um das bisher Erreichte, aktuelle Erschwernisse und schließlich um konkrete Verbesserungen, die eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen. Sechs Gebärdensprach-Dolmetscher:innen und zwei Lautsprache-Dolmetscher:innen unterstützten einen ebenso lebhaften wie intensiven Gedankenaustausch.</p>
<p>Linus Bade, Inklusions-Aktivist aus Deutschland, erläuterte das System der persönlichen Assistenz, das Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-36009 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0496_w-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0496_w-300x168.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0496_w-1024x574.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0496_w-768x431.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0496_w.jpg 1223w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die Ukraine hat ebenso wie Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) 2009 ratifiziert. Zum 20. Jahrestag im Jahr 2029 wünschen sich die unterschiedlichen Inklusions-Aktivist:innen, dass auch einige der erarbeiteten Ziele erreicht sein werden, für die sie nun weitere konkrete Aktionspläne entwickeln. Und dabei geht es gar nicht so sehr um den Krieg und den Artikel 11 der UN-BRK, der den besonderen Schutz von Menschen in Krisen und Konflikten formuliert. Auch vor dem Krieg waren für behinderte Menschen öffentliche Verkehrsmittel wie die U-Bahn oder die Bahnhöfe mit langen Treppen und ohne Fahrstühle nicht barrierefrei zugänglich. Bodenleitsysteme für Blinde, Rampen für Rollstuhlfahrende und Informationen in Einfacher Sprache sind noch eine Seltenheit. Der Krieg hat die Situation von Menschen mit Behinderungen aktuell dramatisch verschlechtert. Schutzräume befinden sie meistens im Untergeschoss von Gebäuden oder in der U-Bahn und sind kaum erreichbar. Warnhinweise können von Blinden und Tauben nicht gesehen oder gehört werden. Dabei ist die Gefahr, durch Raketen- und Drohnenangriff zu Schaden zu kommen, jeden Tag gegeben.</p>

<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_img_0682/'><img loading="lazy" decoding="async" width="867" height="729" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0682-e1730106088956.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0682-e1730106088956.jpg 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0682-e1730106088956-300x252.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0682-e1730106088956-768x646.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_img_0485_w/'><img loading="lazy" decoding="async" width="852" height="717" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0485_w-e1730106145978.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0485_w-e1730106145978.jpg 852w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0485_w-e1730106145978-300x252.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0485_w-e1730106145978-768x646.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 852px) 100vw, 852px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_interview_4454/'><img loading="lazy" decoding="async" width="695" height="583" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_interview_4454-e1730106114216.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_interview_4454-e1730106114216.jpg 695w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_interview_4454-e1730106114216-300x252.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 695px) 100vw, 695px" /></a>

<p>In der Ukraine gibt es zwar Unterstützung und Hilfsmittel, doch der Weg zur Bewilligung ist wie in Deutschland häufig voller undurchschaubarer Bürokratie und daher lang und steinig. Ein Teilnehmer hatte einen dicken Aktenordner mitgebracht, der den Schriftverkehr für eine einzige Reha-Maßnahme enthielt.</p>
<p>Die von den Teilnehmenden auf dem Forum entwickelten sieben Ideen für prototypische Maßnahmen zum Abbau von Barrieren und zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention lassen sich drei Handlungsfeldern zuordnen. Dazu werden die Teilnehmenden nun bis zum 20. Oktober Ideen für Prototypen entwickeln und zur Förderung im Rahmen des Projekts einreichen.</p>
<p>Als verbesserungswürdig beschrieb die Gruppe am Ende folgende Handlungsfelder:</p>
<ol>
<li>Medien, Informationsvermittlung  &amp; Kommunikation: Diskriminierungsfreie und gleichberechtigte Darstellung von Menschen mit Behinderungen in Medien und Informationen in zugänglichen Formaten</li>
<li>Wahlgesetzgebung, Arbeitsmarkt &amp; Sozialwesen: Reformen im Wahlsystem, auf dem Arbeitsmarkt und bei den sozialen Dienstleistungen für ein unabhängiges und teilhabeorientiertes Leben behinderter Menschen</li>
<li>Bildungswesen &amp; Kultur: Förderung von Gehörlosenkultur in Bildungseinrichtungen auf allen Ebenen, barrierefreie Kulturstätten und Sehenswürdigkeiten.</li>
</ol>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-36039 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710-300x126.jpg" alt="" width="300" height="126" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710-300x126.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710-1024x431.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710-768x323.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Einige Ideen konnten Teilnehmende zum Ende der Zukunftskonferenz konkreter ausformulieren: So könnte eine Kulturinstitution, beispielsweise ein Museum in der Region Ternopil, Ziel einer Exkursion werden, um dort Barrieren zu identifizieren und modellhaft Prozesse zum Abbau von Barrieren und der Schaffung von Teilhabemöglichkeiten zu beschreiben, die später auch von Aktivist:innen für andere Orte übernommen werden können.</p>
<p>Die Prototypen und Ideen werden auf dem vorerst letzten gemeinsamen Online-Meeting vorgestellt Mitte Dezember.</p>
<p><strong><a href="https://forms.gle/XeTM85qGTbvFnaJs5" target="_blank" rel="noopener">Hier finden Sie den Link zur Anmeldung.</a></strong></p>
<div id="attachment_36044" style="width: 1217px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-36044" class="wp-image-36044 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w-e1730105594858.jpg" alt="" width="1207" height="325" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w-e1730105594858.jpg 1207w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w-e1730105594858-300x81.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w-e1730105594858-1024x276.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w-e1730105594858-768x207.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1207px) 100vw, 1207px" /></a><p id="caption-attachment-36044" class="wp-caption-text">Ein (nicht ganz vollständiges) Gruppenbild der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Zukunftskonferenz in Lviv.</p></div>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Bericht_FSC-Lviv_Linus-Bade_w.pdf" target="_blank" rel="noopener">Den Bericht von Linus Bade, der als Inklusions-Aktivist aus Deutschland am Forum teilgenommen hat, finden Sie hier. </a></p>
<p>Alle Fotos (soweit nicht anders gekennzeichnet): IBB gGmbH &#8211; Roman Shiyan</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35540 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png" alt="Diese Logos zeigen, dass das Projekt vom Auswärtigen Amt gefördert wird als Civil Society Cooperation. In der Reihe darunter sind die Logos der IBB gGmbH Dortmund und der ukrainischen NGO &quot;Fight for Right&quot; und &quot;Democratic initiatives incubator&quot; zu sehen." width="310" height="119" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png 385w" sizes="auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px" />Das viertägige Forum war Teil des Projekts „Inklusion – einfach machen!“. Es wurde organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Kooperation mit der <a href="https://diiukraine.org/">NRO „Inkubator demokratischer Initiativen“</a> (Ukraine) und der <a href="https://ffr.org.ua/en/">NRO „Fight for Right“</a> (Ukraine). Gefördert wird das Projekt durch Mittel des <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/-/2659266" target="_blank" rel="noopener">Auswärtigen Amtes aus dem Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“</a>.</p>
<p><strong><br />
Weitere Informationen über dieses Projekt finden Sie auch hier:</strong></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/" target="_blank" rel="noopener">Kickoff-Meeting zum neuen Projekt &#8222;Inklusion &#8211; einfach machen&#8220;. </a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-viertaegige-zukunftskonferenz-beginnt-am-dienstag-1-oktober-2024-in-der-ukraine/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Inklusion &#8211; einfach machen!&#8220;: Viertägige Zukunftskonferenz beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, in der Ukraine </a></p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Inklusion &#8211; einfach machen!“: Viertägige Zukunftskonferenz beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, in der Ukraine</title>
		<link>https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-viertaegige-zukunftskonferenz-beginnt-am-dienstag-1-oktober-2024-in-der-ukraine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Sep 2024 15:03:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=35756</guid>

					<description><![CDATA[In der westukrainischen Stadt Lwiw beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, das geplante viertägige Forum im Rahmen des deutsch-ukrainischen Projekts „Inklusion &#8211; einfach machen!“ 50 Menschen mit und ohne Behinderung – überwiegend aus der Ukraine &#8211; werden prozess- und ergebnisorientiert an Prototypen arbeiten, mit deren Hilfe die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) umgesetzt werden kann, und die helfen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_35764" style="width: 251px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35764" class="wp-image-35764 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Hotel_Lviv1_4322-e1727674696613-241x300.jpg" alt="Unser Foto zeigt das Hinweisschild in der Hotel-Lobby, das den Weg zum Bombenschutzraum im Keller weist. " width="241" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Hotel_Lviv1_4322-e1727674696613-241x300.jpg 241w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Hotel_Lviv1_4322-e1727674696613.jpg 663w" sizes="auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px" /><p id="caption-attachment-35764" class="wp-caption-text">Das Hinweisschild in der Hotel-Lobby weist den Weg zum Schutzraum im Keller. Dort findet die Zukunftskonferenz statt. Foto: Constanze Stoll &#8211; IBB gGmbH</p></div>
<p data-wp-editing="1">In der westukrainischen Stadt Lwiw beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, das geplante viertägige Forum im Rahmen des deutsch-ukrainischen Projekts „Inklusion &#8211; einfach machen!“ 50 Menschen mit und ohne Behinderung – überwiegend aus der Ukraine &#8211; werden prozess- und ergebnisorientiert an Prototypen arbeiten, mit deren Hilfe die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) umgesetzt werden kann, und die helfen, die Situation von Menschen mit Behinderungen zu verbessern.</p>
<p>Das Steering Committee, bestehend aus 12 behinderten und nicht-behinderten Vertreter:innen von Behinderteneinrichtungen, Menschenrechtsaktist:innen und Inklusions-Expert:innen aus verschiedenen Gegenden der Ukraine, kam im Vorfeld in sechs virtuellen Vorbereitungstreffen zusammen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich vertraut mit dem Anliegen von „Inklusion – einfach machen!“ Sie bestätigten, dass der Krieg die Situation von Menschen mit Behinderungen dramatisch verschlechtert hat. Schutzräume können von Menschen im Rollstuhl oder von Blinden nicht erreicht werden. Akustische Warnsignale können von tauben Menschen nicht wahrgenommen werden. Die fortdauernden Raketen- und Bombenangriffe verletzen Bürger:innen so schwer, dass die Zahl der Menschen mit Behinderungen laufend dramatisch ansteigt. Kriegsversehrte Veteran:innen mit Behinderungen stehen vor zusätzlichen Belastungen durch hohe  bürokratische Anforderungen, die sie im Kontakt mit dem Verteidigungsministerium und dem Ministerium für Veteranenangelegenheiten erfüllen müssen.</p>
<p>Das Steering Committee machte sich vertraut mit dem Format der Zukunftskonferenz: Das Design der Arbeits- und Planungskonferenz fördert Beteiligung, Ermutigung, Eigenverantwortung, projektorientiertes Lernen, Motivation und Vertrauen in die Kraft der Gruppe oder Organisation.</p>
<p>Die praktizierte Teilhabe und Teilgabe zeigte Wirkung: Als erstes verständigte sich das Team darauf, die Zukunftskonferenz Forum zu nennen, um das abschreckende Wort Konferenz zu vermeiden. Auf der Suche nach einem Titel einigten sich die Teilnehmenden nach längerer Suche auf „Forum: Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Ukraine: Fahrplan für notwendige Veränderungen bis 2029“. Hiermit beschreiben sie die hoch gesteckte Aufgabe. Denn gemeinsam sollen auf dieser Zukunftskonferenz Prototypen entwickelt werden als kleine Lösungen für große Probleme, um Menschen mit Behinderungen in der Ukraine die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern. Die Ukraine ist wie Deutschland der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 beigetreten. Zum 20. Jahrestag, also in fünf Jahren, sollen deutliche Fortschritte erkennbar sein.</p>
<blockquote><p>„Mit unserer Zukunftskonferenz wollen wir einen Beitrag leisten, dass wir auch in Zeiten des Krieges die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nicht aus den Augen verlieren“,</p></blockquote>
<p>sagt Constanze Stoll, Referentin der IBB gGmbH. Sie reist mit drei Teilnehmenden nach Lwiw, die sich in Deutschland für die Rechte von Behinderten engagieren. Das Forum wird in einfacher Sprache gehalten und in Gebärdensprache übersetzt.</p>
<p>Foto oben: In sechs inklusiv gestalteten Online-Meetings hat das Steering-Commitee die Zukunftskonferenz in Lviv vorbereitet. Screenshots und Gestaltung: IBB gGmbH</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35491 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="219" height="106" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px" /></p>
<p>Das viertägige Forum ist Teil des Projekts „Inklusion – einfach machen!“. Es wird organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Kooperation mit der <a href="https://diiukraine.org/" target="_blank" rel="noopener">NRO „Inkubator demokratischer Initiativen“</a> (Ukraine) und der <a href="https://ffr.org.ua/en/" target="_blank" rel="noopener">NRO „Fight for Right“</a> (Ukraine). Gefördert wird die Kooperation durch Mittel des Auswärtigen Amtes aus dem Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-35540 size-full alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png" alt="Diese Logos zeigen, dass das Projekt vom Auswärtigen Amt gefördert wird als Civil Society Cooperation. In der Reihe darunter sind die Logos der IBB gGmbH Dortmund und der ukrainischen NGO &quot;Fight for Right&quot; und &quot;Democratic initiatives incubator&quot; zu sehen." width="385" height="147" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png 385w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png 300w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über das Projekt finden Sie auch hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IBB „Johannes Rau“ Minsk veröffentlicht ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht auf der Plattform des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK)</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-johannes-rau-minsk-veroeffentlicht-ihren-ersten-nachhaltigkeitsbericht-auf-der-plattform-des-deutschen-nachhaltigkeitskodex-dnk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 18:47:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=35605</guid>

					<description><![CDATA[Die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk hat wenige Tage vor dem 30. Jahrestag ihrer Eröffnung ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht in Deutschland veröffentlicht. Der Jahresbericht 2022 hat die formale Prüfung durch Gutachterinnen und Gutachter bestanden und ist auf der Internet-Plattform Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK)  öffentlich einsehbar. Das deutsch-belarussische Gemeinschaftsunternehmen gehört damit zu den über 1000 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-35491 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="300" height="145" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk hat wenige Tage vor dem 30. Jahrestag ihrer Eröffnung ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht in Deutschland veröffentlicht. Der Jahresbericht 2022 hat die formale Prüfung durch Gutachterinnen und Gutachter bestanden und ist auf der <a href="https://datenbank2.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/Profile/CompanyProfile/16127/de/2022/dnk" target="_blank" rel="noopener">Internet-Plattform Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK)</a>  öffentlich einsehbar. Das deutsch-belarussische Gemeinschaftsunternehmen gehört damit zu den über 1000 Unternehmen und Organisationen, die ihren Nachhaltigkeitsbericht entsprechend dem Transparenzstandard präsentieren, den der <a href="https://www.nachhaltigkeitsrat.de/" target="_blank" rel="noopener">Rat für Nachhaltige Entwicklung</a> entwickelt hat. Die Bemühungen um Nachhaltigkeit werden damit öffentlich sichtbar und mit einer höheren Verbindlichkeit versehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-31631 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/Events_for_Future_logo-300x300.jpg" alt="" width="186" height="186" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/Events_for_Future_logo-300x300.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/Events_for_Future_logo-150x150.jpg 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/Events_for_Future_logo-210x210.jpg 210w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/10/Events_for_Future_logo.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px" />Die IBB „Johannes Rau“ Minsk hat ihr Engagement für mehr Nachhaltigkeit bereits seit 2020 deutlich intensiviert. Für den Hotel- und Restaurantbetrieb wie auch für das Konferenzzentrum wurde eine Roadmap erarbeitet, die strategisch wichtige Handlungsfelder und Ziele identifiziert hat. Bereits seit 2021 ist das Restaurant „Westfalia“ Mitglied der Initiative „Green Table“. Und das Konferenzzentrum strebt eine Mitgliedschaft in der Initiative „fairPflichtet“ an. Inspirationen für die Weiterentwicklung und Optimierung der eigenen Arbeit bietet immer wieder auch der 2020 gemeinsam mit der IBB gGmbH Dortmund entwickelte Blended-Learning-Kurs zum nachhaltigen Veranstaltungsmanagement „Events for Future“, der inzwischen regelmäßig von Interessierten genutzt wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-27801" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/02/Glas-statt-plastik_w.jpg" alt="" width="300" height="120" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/02/Glas-statt-plastik_w.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/02/Glas-statt-plastik_w-300x120.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/02/Glas-statt-plastik_w-768x308.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Seit 2023 verzichtet die IBB im Konferenzzentrum und Hotel vollständig auf Kunststoffprodukte wie Plastikflaschen, Einweg-Shampoos und Wegwerf-Schuhputzsets. Bei Bildungsveranstaltungen setzt das Team wiederverwendbare Materialien ein. Das Ziel: Wo immer möglich, soll Müll vermieden und Energie eingespart werden.</p>
<blockquote><p>„Die IBB „Johannes Rau“ in Minsk ist in ihrem Hotel-, Restaurant- und Konferenzbetrieb in Belarus heute ein Pionier in Sachen Nachhaltigkeit“,</p></blockquote>
<p>sagt der frühere deutsche Direktor Lars Schmidt, der das gesamte Team der IBB für ein aktives Nachhaltigkeitsmanagement als dauerhafte Querschnittsaufgabe begeistert hat. „Dies wollen wir jetzt auch im Alltag deutlicher sichtbar machen auf unserer Website und in unseren Räumen.“</p>
<p>Denn mit der Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts auf der Plattform des Deutschen Nachhaltigkeitskodex erhält die IBB „Johannes Rau“ Minsk auch ein Signet, das die anspruchsvollen Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit grafisch verdeutlicht. Die Veröffentlichung des Berichts ist aber nicht nur für die Außenwirkung von Bedeutung. Sie ist  besonders auch für Unternehmen und Organisationen wichtig, die der CSR-Berichtspflicht nach der europäischen Richtlinie zur nichtfinanziellen Berichterstattung (NFRD) unterliegen.</p>
<p>Das Team der IBB „Johannes Rau“ hat die Fortschreibung des Nachhaltigkeitsberichts nun alle drei bis sechs Monate auf der Agenda – zuletzt auf der <a href="https://ibb-d.de/team-der-ibb-johannes-rau-minsk-auf-studienreise-in-deutschland-best-practice-loesungen-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-berlin-und-leipzig/" target="_blank" rel="noopener">Studienfahrt nach Berlin und Leipzig im August 2024</a>. Durch die Umsetzung von Ideen zur Ressourcenschonung und ihre Bekanntmachung sollen die vielen kleinen Schritte in Richtung Nachhaltigkeit immer mehr Nachahmung finden und neben den Mitarbeitenden auch die Hotel- und Restaurantgäste zu einem bewussteren Umgang mit Energie und Ressourcen inspirieren.</p>
<p>Unser Foto oben zeigt ein typisches Buffett der IBB &#8222;Johannes Rau&#8220; in Minsk. Seit 2023 verzichtet die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte &#8222;Johannes Rau&#8220; Minsk auf Plastikflaschen und andere Wegwerfartikel am Buffet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Team der IBB „Johannes Rau“ Minsk auf Studienreise in Deutschland: Best practice-Lösungen für nachhaltige Entwicklung in Berlin und Leipzig</title>
		<link>https://ibb-d.de/team-der-ibb-johannes-rau-minsk-auf-studienreise-in-deutschland-best-practice-loesungen-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-berlin-und-leipzig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2024 18:07:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Studienfahrt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=35589</guid>

					<description><![CDATA[Wie setzen Hotels und Industriebetriebe in Deutschland Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung um? Und wie werden Ressourcen geschont bei Messen und Großveranstaltungen? Diesen Fragen gingen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBB „Johannes Rau“ Minsk bei einer Studienfahrt nach Berlin und Leipzig vom 3. bis 11. August 2024 auf den Grund und waren am Ende tief beeindruckt. Besonders [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35491" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="290" height="141" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 290px) 100vw, 290px" /></p>
<p>Wie setzen Hotels und Industriebetriebe in Deutschland Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung um? Und wie werden Ressourcen geschont bei Messen und Großveranstaltungen? Diesen Fragen gingen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBB „Johannes Rau“ Minsk bei einer Studienfahrt nach Berlin und Leipzig vom 3. bis 11. August 2024 auf den Grund und waren am Ende tief beeindruckt. Besonders Leipzig gefiel mit seiner modernen Architektur und vielen guten Beispielen für nachhaltiges Wirtschaften.</p>
<p>Das Team der deutsch-belarussischen Bildungs- und Begegnungsstätte hat sich seit einigen Jahren mehr und mehr der Umstellung auf nachhaltiges Wirtschaften verschrieben und gerade<a href="https://datenbank2.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/Profile/CompanyProfile/16127/de/2022/dnk" target="_blank" rel="noopener"> den ersten Nachhaltigkeitsbericht auf der Plattform des Deutschen-Nachhaltigkeits-Kodex</a> veröffentlicht. Entsprechend interessiert schauten die Mitarbeitenden auf den möglichst schonenden Umgang mit Ressourcen, Maßnahmen zum Klimaschutz und Ideen zur Inklusion.</p>
<p>Eine der ersten Stationen war der Park des Schlosses Sanssouci in Berlin. Die <a href="https://www.spsg.de/aktuelles/ausstellung/regeneration/" target="_blank" rel="noopener">Open-Air-Ausstellung „Re: Generation“</a> stellt leicht nachzuahmende Ideen vor, wie Umwelt- und Klimaschutz im Alltag gelingen können.</p>
<p>Am Dienstag, 6. August 2024, ging es weiter in die Messestadt Leipzig. Wie Inklusion in einem Hotel- und Gastronomiebetrieb gelingt, erfuhr die Gruppe im <a href="https://www.philippus-leipzig.de/" target="_blank" rel="noopener">Philippus</a>, einem Hotel- und Veranstaltungskomplex, der hinter Kirchenmauern entstanden ist. Der Inklusionsbetrieb beschäftigt bis zu 50 Prozent Menschen mit Behinderungen. Besucherinnen und Besucher können dort übernachten, an Tagungen teilnehmen oder den Biergarten besuchen. Das gesamte Veranstaltungszentrum ist nicht nur barrierefrei. Es bietet auch Übersetzungen in Deutsche Gebärdensprache, Hörunterstützung und Inklusionspatenschaften.</p>
<p>Als Leuchtturmprojekt für nachhaltige Entwicklung präsentierten sich <a href="https://www.leipziger-messe.de/" target="_blank" rel="noopener">die Leipziger Messe</a> und das Congress Center Leipzig. Die Messe ist bereits seit 2009 nach Green-Globe-Standards zertifiziert. Einen tiefen Eindruck hinterließ auch das BMW-Werk, das seine Energie unter anderem aus vier werkseigenen Windrädern bezieht und auf eine Ressourcen-schonende Produktion setzt. Mit der Susanna-Eger-Schule stand schließlich eine Berufsfachschule für Gastronomie und Hotellerie auf dem Besichtigungsprogramm. Die Schule erhielt 2009 die Auszeichnung „Umweltschule der Stadt Leipzig“ und nimmt seit 2019 am Energiesparprojekt „Halbe – Halbe“ teil.</p>
<div id="attachment_35569" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35569" class="wp-image-35569 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000-1024x485.jpg" alt="Unser Foto zeigt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBB gGmbH Dortmund und der IBB &quot;Johannes Rau&quot; Minsk vor einem mehrere Meter hohen Plakat, das für den Leipziger Firmenlauf wirbt. " width="650" height="308" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000-1024x485.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000-300x142.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000-768x363.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000-1536x727.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000.jpg 2016w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><p id="caption-attachment-35569" class="wp-caption-text">Gemeinsam nahmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBB gGmbH und der IBB &#8222;Johannes Rau&#8220; Minsk am Leipziger Firmenlauf teil.</p></div>
<p>Unterwegs in Leipzig nahm die Gruppe gemeinsam mit Mitarbeitenden der IBB gGmbH Dortmund am Leipziger Firmenlauf teil und besuchte die Großveranstaltung „Classic Open“. Auch bei diesen Veranstaltungen stachen der Gruppe dezente Hinweise auf eine geforderte Mülltrennung und die Nutzung von wiederverwertbaren Materialien ins Auge.</p>
<div id="attachment_35584" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35584" class="wp-image-35584 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-225x300.jpg" alt="" width="200" height="267" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-225x300.jpg 225w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-768x1024.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-1152x1536.jpg 1152w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-1536x2048.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-35584" class="wp-caption-text">Andrej Iwanowitsch Moiseenko.</p></div>
<div id="attachment_35574" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35574" class="wp-image-35574 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434-300x207.jpg" alt="Unser Foto zeigt die Gruppe im Garten der Gedenkstätte bei einer Führung über das Gelände. " width="300" height="207" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434-300x207.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434-1024x707.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434-768x530.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434-1536x1061.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-35574" class="wp-caption-text">Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit erinnert an Männer und Frauen, die zur Schwerstarbeit nach Leipzig verbracht wurden. Die Teilnehmenden entdeckten auch eine Verbindung nach Minsk und zur Erinnerungsarbeit der Geschichtswerkstatt &#8222;Leonid Lewin&#8220;.</p></div>
<p>Einen Namen, den sie aus Minsk kannten, entdeckten die Mitarbeitenden der IBB „Johannes“ Minsk zu ihrer Überraschung in der <a href="https://www.zwangsarbeit-in-leipzig.de/zwangsarbeit-in-leipzig" target="_blank" rel="noopener">Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig</a>: Dort ist der ungewöhnliche Lebensweg von Andrej Iwanowitsch Moiseenko (Foto links) beschrieben. Der heute 98 Jahre alte Ukrainer war nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Ukraine im Alter von 15 Jahren zur Zwangsarbeit nach Leipzig verschleppt worden, geriet ins KZ Buchenwald und wurde nach der Befreiung noch im Jahr 1945 als Soldat in die Rote Armee eingezogen. Er leistete seinen Dienst in Belarus ab, gründete in Minsk eine Familie und engagierte sich später als Zeitzeuge in der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk. Zur Gedenkstätte für Zwangsarbeit hält Andrej Moiseenko ebenfalls engen Kontakt. Zuletzt war er im Frühjahr 2024 in Leipzig und sprach mit mehreren Schulklassen. 2018 nahm er an der Vorpremiere für den <a href="http://www.andrei-iwanowitsch.de/" target="_blank" rel="noopener">Film „Ich, Andrei Iwanowitsch“</a> teil, der seinen Lebensweg nachzeichnet.</p>
<div id="attachment_35559" style="width: 253px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35559" class="wp-image-35559 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Leipzig_20240806-WA0003-e1724783046182-243x300.jpg" alt="" width="243" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Leipzig_20240806-WA0003-e1724783046182-243x300.jpg 243w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Leipzig_20240806-WA0003-e1724783046182-829x1024.jpg 829w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Leipzig_20240806-WA0003-e1724783046182-768x949.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Leipzig_20240806-WA0003-e1724783046182.jpg 954w" sizes="auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px" /><p id="caption-attachment-35559" class="wp-caption-text">Beeindruckte die Gäste nicht nur durch seine Größe: Das Völkerschlachtdenkmal ist mit 91 Metern das höchste Denkmal Europas.</p></div>
<p>Beispiele für aktiven Klimaschutz entdeckte die Reisegruppe auch in Restaurants. Hier ging es nicht nur um vegetarische und vegane Gerichte oder wassersparende Toiletten. Der Ratskeller zu Leipzig zum Beispiel ist wie die IBB „Johannes Rau“ Minsk Mitglied der <a href="https://www.greentable.org/" target="_blank" rel="noopener">Initiative Green Table</a> und wurde erst kürzlich als erstes Restaurant überhaupt mit dem Label <a href="https://www.greensign.de/zertifizierung/greensign-gastro/" target="_blank" rel="noopener">Green Sign Gastro</a> zertifiziert. Die Nachhaltigkeitsstrategie dieses Unternehmens bot entsprechend viele Anknüpfungspunkte für einen intensiven und inspirierenden Austausch.</p>
<p>Eine Bootstour und ein Ausflug ins Leipziger Neuseenland sorgten nach den straff organisierten Besichtigungstouren für Entspannung und Muße, die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Denn die neu gewonnenen Anregungen sollen auch Widerhall finden in der Weiterentwicklung der IBB „Johannes Rau“ in Minsk. Die Mitarbeitenden hatten auf ihrer Studienfahrt Mitglieder des IBB-Vorstands getroffen und den ersten Nachhaltigkeitsbericht vorgestellt. Gemeinsam wurden zudem Ideen diskutiert, wie das aktive Nachhaltigkeitsmanagement das Profil der IBB „Johannes Rau“ in Minsk weiter schärfen kann.</p>
<p>Unser Foto oben zeigt die Gruppe mit dem Messemännchen, dem Maskottchen der Leipziger Messe.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kickoff -Meeting zum neuen Projekt &#8222;Inklusion &#8211; einfach machen&#8220;</title>
		<link>https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2024 16:52:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=35518</guid>

					<description><![CDATA[Zum Kickoff-Meeting im neuen Projekt „Inklusion – einfach machen“ trafen sich Donnerstag, 15. August 2024, 15 Menschen mit und ohne Behinderung aus verschiedenen Städten in der Ukraine online. Mit diesem dreistündigen Treffen hat die Vorbereitung der viertägigen Zukunftskonferenz (Future Search Conference) begonnen, die für den  1. bis 4. Oktober 2024 in Lwiw geplant ist. Bis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-35491 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="221" height="107" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 221px) 100vw, 221px" /></p>
<p>Zum Kickoff-Meeting im neuen Projekt „Inklusion – einfach machen“ trafen sich Donnerstag, 15. August 2024, 15 Menschen mit und ohne Behinderung aus verschiedenen Städten in der Ukraine online.</p>
<p>Mit diesem dreistündigen Treffen hat die Vorbereitung der viertägigen Zukunftskonferenz (Future Search Conference) begonnen, die für den  1. bis 4. Oktober 2024 in Lwiw geplant ist. Bis zu 50 Personen werden sich dort über die Kernfrage austauschen, wie die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der Ukraine während des Krieges vorangebracht werden kann.</p>
<p>Dem ukrainischen Projektteam um Nazarii Boyarskii vom <a href="https://diiukraine.org/?fbclid=IwY2xjawE5VetleHRuA2FlbQIxMAABHeX-7CQAZI_WQjaEwFOeFfdqguWr2q3Vgk1wcU7nKG0XbILY6t36b_57WQ_aem_9CJ6Amxlh6zYgOTHweIZxg" target="_blank" rel="noopener">Democratic Initiatives Incubator</a>, Tanya Herasimova von <a href="https://ffr.org.ua/en/" target="_blank" rel="noopener">Fight for Right</a> und der Facilitatorin Maryana Zaviyska ist in kurzer Zeit und trotz des Krieges gelungen, unterschiedliche behindertenpolitische Interessenvertreter und -vertreterinnen in der Ukraine zu mobilisieren und sie für die Teilnahme am Steering-Committee zur Vorbereitung der Future Search Conference zu gewinnen.</p>
<p>Die aktive Planung der Konferenz ist eines ihrer wesentlichen Merkmale: Nicht hinter verschlossenen Türen wird die Konferenz über die UN-Behindertenrechtskonvention und die Belange behinderter Menschen im anhaltenden Kriegsalltag in der Ukraine geplant. Eine wichtige Bedingung für das Gelingen ist die Teilhabe derer, die das Thema wirklich angeht und die später von den Veränderungen als Erste profitieren werden. Zugegen waren Menschenrechts- und Inklusionsaktivisten und -aktivistinnen aus der Community blinder und seh-eingerschränkter, tauber und neurodivergenter Menschen, aber auch nicht-behinderte Inklusionsexpert*innen aus der Kunstszene sowie aus der Politik, die sich für Inklusion und die Umsetzung von Behindertenrechten im öffentlichen Leben einsetzen. So nahm zum Beispiel die Leiterin der Nationalen Luftfahrtuniversität Ksenija Semenova teil, die zusammen mit Aktivisten und Aktivistinnen von Fight for Right barrierefreie Luftschutzbunker gebaut hat. Sie plant zudem auch, Barrierefreiheit an der von ihr geleiteten Hochschule strategisch zu etablieren.</p>
<p>„Wir haben das Projekt <em>Inklusion – einfach machen!</em> entwickelt“, so Constanze Stoll vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund,  „weil wir in einem Vorgängerprojekt über inklusive Erinnerungskultur gelernt haben, dass es in unseren europäischen Gesellschaften höchste Zeit ist, nicht mehr darüber zu diskutieren, ob wir eine inklusive Gesellschaft anstreben und ob Menschen mit Behinderungen uneingeschränkten Zugang zu Bildung, Kultur, Ausbildung und Arbeitswelt haben sollten. Diese Fragen sind längst positiv beantwortet. Wohl aber müssen wir als Gesellschaften Inklusion einfach machen.</p>
<blockquote><p>Wir müssen auf nichts mehr warten, sondern können mit inklusivem Denken und Sprechen einfach beginnen und uns weiter im Abbau von Barriere und in der Schaffung von Teilhabe üben.</p></blockquote>
<p>Wir wollen Menschen ohne Behinderung für die vielen Hürden sensibilisieren, die ihnen weitgehend nicht bewusst sind. Deshalb schaffen wir im Projekt <em>Inklusion – einfach machen </em>für die gegenwärtige Ukraine einen barrierefreien Raum und erkunden gemeinsam, wie inklusive Zusammenarbeit, Kommunikation und barrierefreie Dialoge funktionieren – ohne Paternalismus und auf Augenhöhe. In diesem barrierefreien Raum lernen wir zusammen, was wir tun können, um die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu schützen und Barrieren auch im Kriegsalltag abzubauen und die Umsetzung der UN-BRK sicherzustellen.“</p>
<div id="attachment_35551" style="width: 410px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35551" class="wp-image-35551 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/1432717377.jpg" alt="Diese Grafik zeigt einen grauen Elefanten, der von verschiedenen Menschen untersucht wird, die den Rüssel irrtümlich für eine Schlange, die Stoßzähne für einen Speer und die Haut für eine Wand halten. Dieses Grafik soll verduetlichen, dass Menschen trotz ihrer Expertise manchmal nur einen Teil vom Ganzen wahrnehmen und nicht das große Ganze. Copyright: gekreuzsiegt.de" width="400" height="273" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/1432717377.jpg 549w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/1432717377-300x205.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><p id="caption-attachment-35551" class="wp-caption-text">Bebilderung zum Gleichnis von den Blinden, die einen Elefanten beschreiben und trotz ihrer Expertise jeweils nur einen Teil vom Ganzen wahrnehmen. Copyright: www.gekreuzsiegt.de</p></div>
<p>Nach der Vorstellung aller Teilnehmenden und der Darstellung des Projektvorhabens führte Maryana Zaviyska die Teilnehmenden in das partizipative Format der Future Search Conference ein und hob ihre inklusive Perspektive hervor. Es gelte, das „ganze System“, den ganzen Elefant in den Raum zu holen. Bezogen auf das Projektthema Inklusion und Teilhabe zeigt sich aus unterschiedlichen Blickrichtungen einer Gesellschaft sehr verschieden. Je nach Blickwinkel sieht die Gleichstellung behinderter Menschen anders aus und fordert unterschiedliche Kompetenzen und Leistungen. Die Wahrscheinlichkeit und Qualität von inklusiven Lösungsansätzen steigt mit der Überwindung eines einseitigen und unterkomplexen Blicks, also braucht es die Öffnung der eigenen Silos. <a href="https://futuresearch.net/" target="_blank" rel="noopener">Die prinzipienbasierte Methodologie, die mit den Namen der Amerikaner Sandra Janoff und Marvin Weisbord verbunden ist,</a> richtet den Fokus der Teilnehmenden auf die Zukunft und unterstützt sie, wertebasierte Handlungsstrategien zu entwickeln und stellt die Bereitschaft zu ihrer Umsetzung sicher.</p>
<p>In einer 20-minütigen Runde tauschten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen über Hoffnungen und Befürchtungen zur geplanten Future Search Conference aus und trugen sie im Plenum zusammen. Formuliert wurde beispielsweise die Sorge, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten nicht genügend Zeit bekommen und keine Übersetzer*innen für einfache Sprache zum Einsatz kommen. Gewarnt wurde auch vor zu großen Erwartungen und der Unsicherheit sowie der Bedrohung durch den Krieg. Eine weitere Sorge: Menschen nehmen an der Konferenz teil, die nicht überzeugt von den Vorteilen der Inklusion sind und boykottieren mit ihren Einwänden das Erreichen der Projektziele. In diesem Austausch spiegelten sich die vielfältigen Diskriminierungserfahrung von Inklusionsaktivist*innen und behinderten Menschen wider.</p>
<p>Für einfache Sprache und Gebärdensprachdolmetscher*innen wird definitiv gesorgt sein. Im Einklang mit der klaren Intention, mittels der Zukunftskonferenz einen produktiven und effektiven barrierefreien Erfahrungsraum zu schaffen, steht die Schaffung der Barrierefreiheit im Zentrum der Aufgabe. Die Hoffnung ist, dass es gelingt erlebbar zu machen, wie vorteilhaft Inklusion ist und welchen gesamtgesellschaftlichen Mehrwert es hat, miteinander respektvoll umzugehen, Bedarfen gerecht zu werden, Gleichstellung und Dialog und Kooperation auf Augenhöhe zu praktizieren.­</p>
<p>In den kommenden fünf Online-Meetings wird sich das Steering Committee festigen. Die Teilnehmer*innen werden unter anderem sechs bis sieben Stakeholder-Gruppen identifizieren, Vertreter*innen einladen und dafür sorgen, dass die aktuelle relevante interdisziplinäre ukrainische Fach-Expertise auf der Future Search Conference zusammenkommt. Dort werden die ca. 50 Teilnehmenden im Wechsel in gemischten Gruppen und in den Stakeholder-Gruppen das gemeinsam erkundete Mehrwissen vertiefen und dialogisch weiterentwickeln. Für die Realisierung dieser kleineren und größeren Vorhaben stehen im Anschluss an die Konferenz Projektmittel zur Verfügung. Die Vorstellung der entwickelten Miniprojekte oder Prototypen steht für Ende des Jahres aus.</p>
<p>Unser Foto oben zeigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am virtuellen Kickoff-Meeting. Screenshot: IBB gGmbH</p>
<p>Gefördert wird die Kooperation durch Mittel des<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/" target="_blank" rel="noopener"> Auswärtigen Amtes</a> aus dem Programm „Stärkung der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-35540 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432188308.png" alt="Diese Logos zeigen, dass das Projekt vom Auswärtigen Amt gefördert wird als Civil Society Cooperation. In der Reihe darunter sind die Logos der IBB gGmbH Dortmund und der ukrainischen NGO &quot;Fight for Right&quot; und &quot;Democratic initiatives incubator&quot; zu sehen." width="500" height="147" /></p>
<p>#CivilSocietyCooperation</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
