<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Trostenez &#8211; IBB</title>
	<atom:link href="https://ibb-d.de/category/trostenez/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://ibb-d.de</link>
	<description>Bildungs- und Begegnungswerk</description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Mar 2026 19:11:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Spenden-Verdopplungsaktion der Bethe-Stiftung füllt weiße Flecken auf der Landkarte der Erinnerung</title>
		<link>https://ibb-d.de/spenden-verdopplungsaktion-der-bethe-stiftung-fuellt-weisse-flecken-auf-der-landkarte-der-erinnerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 07:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
		<category><![CDATA[Trostenez]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=39116</guid>

					<description><![CDATA[Im Lern- und Gedenkort Jawne in Köln stellen das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund und die Bethe-Stiftung Köln am Montag, 16. März 2026, neue virtuelle Zugänge zur Holocaust-Forschung- und -Erinnerung der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk vor. „Durch die 2025 erfolgte Rekonstruktion der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk bleibt ein einzigartiger historischer Lernort dauerhaft erhalten. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="https://www.jawne.de/" target="_blank" rel="noopener">Lern- und Gedenkort Jawne</a> in Köln stellen das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund und die Bethe-Stiftung Köln am Montag, 16. März 2026, neue virtuelle Zugänge zur Holocaust-Forschung- und -Erinnerung der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk vor.</p>
<blockquote><p>„Durch die 2025 erfolgte Rekonstruktion der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk bleibt ein einzigartiger historischer Lernort dauerhaft erhalten.</p></blockquote>
<p>Nun geht es darum, durch eine neue Dauerausstellung und digitale Angebote interessante Lernmöglichkeiten zur NS-Besatzung und zum Holocaust in Belarus für junge Menschen auch in Deutschland zu schaffen“, sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund.</p>
<blockquote><p>„Wir betrachten es als unsere historische Verantwortung, die Erinnerung zu bewahren an die ungezählten NS-Verbrechen auf belarussischem Boden“,</p></blockquote>
<p>sagt Stifter Erich Bethe. „Wir möchten mit unserer Spendenverdopplungs-Aktion einen Beitrag leisten zur Erhaltung dieses international bedeutsamen Lernortes für junge Menschen.“</p>
<p><strong>Die Spur des Kölner Lebensretters Erich Klibansky führt nun auch virtuell nach Minsk</strong></p>
<p>Der Lern- und Gedenkort Jawne ist in besonderer Weise mit Minsk verbunden: Der Schulleiter des jüdischen Gymnasiums Jawne in Köln, Erich Klibansky, hatte nach der Reichspogromnacht 1938 insgesamt 130 Schülerinnen und Schüler nach England evakuiert. Einer dieser Schüler ist der heute 100-jährige Kurt Marx. Das Schicksal seiner Eltern und seines Schulleiters blieb für Kurt Marx fünf Jahrzehnte lang schmerzhaft ungewiss. Den ersten Hinweis auf die Deportation nach Minsk fand Kurt Marx erst 50 Jahre später durch die Recherchen des Kölner Ehepaars Dieter und Irene Corbach, das seit den 1980er Jahren in Eigeninitiative Fotos und Dokumente zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Köln zusammengetragen hatte.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/c5Cv5qgBwQ8?si=XZ-IsgfkEmjdQLpB?rel=0&amp;modestbranding=1&amp;controls=1" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span><br />
</iframe></p>
<p><strong>Kurt Marx (100) berichtet, welche Bedeutung Minsk als Erinnerungsort für ihn hat</strong></p>
<p>„Ich musste dahin, das war für mich sehr wichtig“, schildert der heute 100-jährige in einer Videobotschaft. Erst durch eine Einladung des IBB konnte er zum ersten Mal nach Minsk reisen. „In der Geschichtswerkstatt habe ich auf einer Tafel die Namen meiner Eltern entdeckt“, schildert der in England lebende Zeitzeuge den bewegenden Moment. Bei seiner ersten Reise suchte er auch den Vernichtungsort Malyj Trostenez auf – damals ein abgelegenes Waldstück hinter einer Müllkippe. „Offenbar wollte keiner zugeben, dass es diese Verbrechen jemals gegeben hat“, vermutet Kurt Marx. Das IBB habe in den 2010er Jahren eine unerhört wichtige Arbeit geleistet mit seinem Engagement für die Entstehung eines würdigen Gedenkorts in Trostenez.</p>
<div id="attachment_39127" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-39127" class="wp-image-39127 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Gruss_von_Kurt_Marx_1196_s-300x201.jpg" alt="Blick auf eine Gesprächsrunde vor einem Beamer, auf dem ein Video des Zeitzeugen Kurt Marx abgespielt wird. " width="300" height="201" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Gruss_von_Kurt_Marx_1196_s-300x201.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Gruss_von_Kurt_Marx_1196_s-768x515.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Gruss_von_Kurt_Marx_1196_s.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-39127" class="wp-caption-text">Eine Videobotschaft des heute in London lebenden Zeitzeugen Kurt Marx wurde in Köln eingespielt.</p></div>
<p>Die Bethe-Stiftung unterstützte bereits 2014 den Bau des zweiten Gedenkstättenabschnitts in Malyj Trostenez mit einer Spendenverdopplungs-Aktion. Weitere Förderung kam damals vom Auswärtigen Amt und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Auch dieses Mal möchte die Bethe-Stiftung eine Förderung des Auswärtigen Amts ergänzen, welche 2025 die Rekonstruktion des baufälligen historischen Gebäudes der Geschichtswerkstatt ermöglichte. „Nur dank dieser Unterstützung aus Deutschland konnte der ansonsten unvermeidliche Verlust der Geschichtswerkstatt vermieden werden“, betont Dr. Astrid Sahm.</p>
<p>Nach der für Sommer 2026 geplanten Wiedereröffnung wird erstmals auch der erhaltene historische Keller für die neue Dauerausstellung erschlossen. Er diente Jüdinnen und Juden während der deutschen Besatzung als Malina, als geheimes Versteck. Eine begehbare Glasscheibe ermöglicht künftig den Blick in das Untergeschoss, das zuvor nur über eine Bodenklappe und eine steile Leiter zugänglich war. Während der Bauarbeiten wurden dort auch Löffel, Teller und Schlüssel aus der damaligen Zeit entdeckt, die ihren Platz in der neuen Ausstellung finden werden.</p>
<p>„Die Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk kann durch unser gemeinsames Engagement langfristig zukunftsorientierte Bildungs- und Forschungsarbeit zur Geschichte des Holocausts und anderer NS-Verbrechen in Belarus leisten.</p>
<blockquote><p>Wir hoffen im Sinne einer lebendigen Erinnerungskultur auf Spenden für diese wichtige Erinnerungsarbeit, mit der wir auch in schwierigen Zeiten Grenzen überwinden“,</p></blockquote>
<p>sagt IBB-Vorsitzender Rainer Schlief.</p>
<div id="attachment_39132" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Auftakt-Spendenaktion-vor-der-Jawne_1178s.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-39132" class="wp-image-39132" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Auftakt-Spendenaktion-vor-der-Jawne_1178s.jpg" alt="" width="600" height="715" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Auftakt-Spendenaktion-vor-der-Jawne_1178s.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Auftakt-Spendenaktion-vor-der-Jawne_1178s-252x300.jpg 252w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-39132" class="wp-caption-text">Auftakt zur Spendenverdopplungs-Aktion für die Geschichtswerkstatt &#8222;Leonid Lewin&#8220; Minsk am Kölner Löwenbrunnen. Unser Foto zeigt (v.l.) Adrian Stellmacher (Lern- und Gedenkort Jawne in Köln), Dr. Aliaksandr Dalhouski (Geschichtswerkstatt &#8222;Leonid Lewin&#8220; Minsk), Dr. Astrid Sahm (IBB gGmbH Dortmund), Dr. Ursula Reuter (Vorsitzende des Förderkreises des Lern- und Gedenkortes Jawne) und Martin Hamburger von der Bethe-Stiftung. Foto: IBB gGmbH Dortmund</p></div>
<section id="" class="light">
<div class="container">
<div class="row">
<div class="col-md-12 text-default">
<div class="vc_wp_text wpb_content_element">
<div class="widget widget_text">
<div class="textwidget">
<p style="text-align: center;">Nachdem das Gebäude der Geschichtswerkstatt vor dem Abriss bewahrt werden konnte,<br />
geht es nun darum, neue Lernmöglichkeiten vor Ort und digital zu schaffen.<br />
Die neue Dauerausstellung soll an Hand von ausgewählten Biografien<br />
darüber informieren, was im Minsker Ghetto geschah und wie es<br />
einem Teil der Menschen gelang, dem Ghetto zu entkommen und zu überleben.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Für die neue Dauerstellung benötigen wir Ihre Unterstützung!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 16px;">Die Bethe-Stiftung verdoppelt Ihre Spende auf das Konto der IBB gGmbH Dortmund:<br />
</span>Spendenkonto: IBAN DE69 350 601 90 2100 2110 44 bei der Bank für Kirche und Diakonie.</strong></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</section>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über die Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk:</strong></p>
<p>Die Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk ist heute ein zentraler Ort der internationalen Holocaust-Forschung in Belarus sowie eine Anlaufstelle für Überlebende des Holocaust, ihre Angehörigen und Geschichtsinteressierte.</p>
<p>2003 wurde die Geschichtswerkstatt in einem der letzten erhaltenen Gebäude des Minsker Ghettos am Rande des jüdischen Friedhofs eröffnet. Getragen wird die Geschichtswerkstatt gemeinsam vom Verband der jüdischen Gemeinden und Organisationen in Belarus, der IBB „Johannes Rau“ Minsk und der IBB gGmbH Dortmund. Im März 2020 konnte die IBB „Johannes Rau“ Minsk das Gebäude erwerben und dadurch als historischen Lernort sichern. Im Herbst 2024 begann die Rekonstruktion mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes. Das Gebäude wird zukünftig selbst wie ein Exponat behandelt und in die neue Dauerausstellung integriert.</p>
<p>Für Sommer 2026 ist die Wiedereröffnung der Geschichtswerkstatt geplant.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2026/03/Geschichtswerkstatt_Auftakt-Spendenaktion_s.pdf" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über die Geschichtswerkstatt &#8222;Leonid Lewin&#8220; Minsk finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/geschichtswerkstatt-minsk-2/spendenverdopplungsaktion/" target="_blank" rel="noopener">Aktuelle Informationen über die Spendenverdopplungs-Aktion finden Sie hier. </a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/geschichtswerkstatt-minsk-2/digitale-materialsammlung-der-geschichtswerkstatt-leonid-lewin-minsk/" target="_blank" rel="noopener">Die digitale Materialsammlung der Geschichtswerkstatt &#8222;Leonid Lewin&#8220; Minsk finden Sie hier. </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GedenkstättenRundbrief Nr. 215 mit Nachbericht über das deutsch-polnische Kooperationsprojekt „Erinnern – inklusiv“</title>
		<link>https://ibb-d.de/gedenkstaettenrundbrief-nr-215-mit-nachbericht-ueber-das-deutsch-polnische-kooperationsprojekt-erinnern-inklusiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 12:02:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern-inklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=36385</guid>

					<description><![CDATA[Einen ausführlichen Rückblick auf das deutsch-polnische Projekt „Erinnern-inklusiv / REM inclusive“ enthält die jüngste Ausgabe des GedenkstättenRundbriefs der Stiftung Topographie des Terrors. Constanze Stoll, Referentin für internationale historische Projekte bei der IBB gGmbH in Dortmund, hat die „freundlich-kritische Nachbetrachtung“ verfasst. Sie ist darin auch auf erwartbare und unerwartete Barrieren eingegangen, die das Projektteam und die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35491" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="209" height="101" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px" /></p>
<p>Einen ausführlichen Rückblick auf das deutsch-polnische Projekt <a href="https://ibb-d.de/erinnern/erinnern-inklusiv-unser-deutsch-polnisches-kooperationsprojekt-2023-2024/" target="_blank" rel="noopener">„Erinnern-inklusiv / REM inclusive“</a> enthält die jüngste Ausgabe des GedenkstättenRundbriefs der <a href="https://www.topographie.de/" target="_blank" rel="noopener">Stiftung Topographie des Terrors</a>. Constanze Stoll, Referentin für internationale historische Projekte bei der IBB gGmbH in Dortmund, hat die „freundlich-kritische Nachbetrachtung“ verfasst. Sie ist darin auch auf erwartbare und unerwartete Barrieren eingegangen, die das Projektteam und die Teilnehmenden überwinden mussten.</p>
<p>Das auf 15 Monate angelegte Pilotprojekt umfasste insgesamt 23 jeweils zweistündige Dialogveranstaltungen und drei inklusive Gedenkstättenfahrten. Am Ende haben deutsch-polnische Teams Prototypen erarbeitet, die beispielhaft zeigen, wie und wo Barrieren in Gedenkstätten abgebaut werden müssen und können. Zusätzlich wurde <a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Leitfaden_fuer_die_Organisation_inklusiver_gedenkstaettenfahrten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">ein Leitfaden für die Organisation inklusiver Gedenkstättenfahrten</a> erstellt. Er bereitet Erkenntnisse aus den Besuchen im Museum Stutthof auf mit dem Ziel, barrierefreie Gedenkstättenfahrten zu organisieren. Außerdem steht ein <a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Methodenkoffer_Erinnern-inklusiv_0804.pdf" target="_blank" rel="noopener">digitaler Methodenkoffer</a> für Lernorte der historisch-politischen Bildung zum Download zur Verfügung.</p>
<p>Der GedenkstättenRundbrief erscheint vier Mal im Jahr.</p>
<p><a href="https://www.gedenkstaettenforum.de/fileadmin/user_upload/Aktivitaeten/Rundbrief/Rundbriefe_PDF/ganze_Rundbriefe/GedenkstaettenRundbrief_215.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Ausgabe Nr. 215 aus Oktober 2024 steht nun hier zum Download zur Verfügung.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/erinnern-inklusiv-unser-deutsch-polnisches-kooperationsprojekt-2023-2024/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über das Projekt finden Sie hier. </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gedenkabend zur Erinnerung an den Ausnahmekünstler Leonid Lewin in der IBB „Johannes Rau“ Minsk</title>
		<link>https://ibb-d.de/gedenkabend-zur-erinnerung-an-den-ausnahmekuenstler-leonid-lewin-in-der-ibb-johannes-rau-minsk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2024 17:27:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Trostenez]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=34899</guid>

					<description><![CDATA[Mit einem Gedenkabend in der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk erinnerten am Donnerstag, 28. März 2024, Diplomaten, Freunde und Weggefährten an den 2014 verstorbenen Künstler und Architekten Leonid Lewin. Im Beisein seiner Tochter Galina Lewina wurde eine Fotoausstellung zur Erinnerung an den Ausnahmekünstler eröffnet, der Erinnerungsorten in Belarus mit seiner Formsprache eine einzigartige [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Gedenkabend in der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk erinnerten am Donnerstag, 28. März 2024, Diplomaten, Freunde und Weggefährten an den 2014 verstorbenen Künstler und Architekten Leonid Lewin. Im Beisein seiner Tochter Galina Lewina wurde eine Fotoausstellung zur Erinnerung an den Ausnahmekünstler eröffnet, der Erinnerungsorten in Belarus mit seiner Formsprache eine einzigartige und weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzte Aussagekraft verliehen hat.</p>
<div style="width: 1080px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-34899-1" width="1080" height="1080" loop autoplay preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_erinnert_an_Leonid_Lewin.mp4?_=1" /><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_erinnert_an_Leonid_Lewin.mp4">https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_erinnert_an_Leonid_Lewin.mp4</a></video></div>
<p>Ein Blick auf die Tafeln der Ausstellung.  Ein Klick auf die Bildmitte stoppt die Dia-Show. Fotos: Galina Lewina</p>
<p>Der Name Leonid Lewin ist untrennbar verbunden mit der Mahn- und Gedenkstätte Chatyn, die an die im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Besatzung ausgelöschten Dörfer erinnert. Weitere bewegende Erinnerungsorte hat er in Minsk, Krasnyj Bereg, Gorodeja, Molodetschno und Sluzk geschaffen. Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg wurde sein Lebensthema. Am historischen Ort machte er vergangene Ereignisse sichtbar und emotional nachfühlbar. Zuletzt hatte er den Entwurf &#8222;Der letzte Weg“ für den zweiten Bauabschnitt der Gedenkstätte Trostenez im Wald von Blagowschtschina gestaltet, der unter anderem mit Spenden aus Deutschland realisiert werden konnte. Die feierliche Eröffnung im Jahr 2018 erlebte er nicht mehr.</p>
<p>Der 1936 geborene Künstler war seit 1991 Vorsitzender des Verbands der jüdischen Gemeinden und Organisationen in Belarus. Er engagierte sich mit Leidenschaft und Herzenswärme als Brückenbauer, teilte sein Wissen und seine Erfahrung im Sinne der Verständigung und Versöhnung immer auch gern mit jungen Menschen. Besonders die nachfolgenden Generationen sollten aus der Geschichte lernen. Aktiv begleitete und unterstützte er die Arbeit der Geschichtswerkstatt Minsk. 2015 wurde sie zu seinen Ehren in Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ umbenannt.</p>

<a href='https://ibb-d.de/ausstellung_leonid_lewin_minsk_4/'><img loading="lazy" decoding="async" width="935" height="435" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_Leonid_Lewin_Minsk_4-e1713288922697.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Blick ins Publikum in der IBB &quot;Johannes Rau&quot; Minsk." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_Leonid_Lewin_Minsk_4-e1713288922697.jpg 935w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_Leonid_Lewin_Minsk_4-e1713288922697-300x140.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_Leonid_Lewin_Minsk_4-e1713288922697-768x357.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 935px) 100vw, 935px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/ausstellung_leonid_lewin_minsk_3/'><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="441" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_Leonid_Lewin_Minsk_3.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Ein Blick über die Köpfe des Publikums hinweg auf den Redner vor einer Leinwand, die ein Portrait von Leonid Lewin zeigt, auf dem er sehr warmherzig lächelt." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_Leonid_Lewin_Minsk_3.jpg 960w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_Leonid_Lewin_Minsk_3-300x138.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_Leonid_Lewin_Minsk_3-768x353.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a>

<p>Zu dem Gedenkabend in der IBB „Johannes Rau“ hatte der Verband der jüdischen Gemeinden und Organisationen in Belarus eingeladen. Anlass war der zehnte Todestag des Architekten und Künstlers am 1. März. Diplomaten und Vertreter von öffentlichen, religiösen und Bildungsorganisationen erinnerten in ihren Ansprachen an die außergewöhnliche Schaffenskraft des Künstlers und sein Werk. Die Fotoausstellung lenkt die Aufmerksamkeit besonders auf jene Projekte, die aus der Kooperation von Leonid Lewin mit dem IBB entstanden sind. Lewins Tochter Galina hat die Ausstellung konzipiert und realisiert. Die kurzen Begleittexte sind in belarussischer, englischer und deutscher Sprache verfasst.</p>
<blockquote><p>„Die Ausstellung zeigt anschaulich die Vielfältigkeit und die Wirkungskraft unserer langjährigen Kooperation von Leonid Lewin als Architekten und Vorsitzenden des jüdischen Verbands in Belarus“,</p></blockquote>
<p>sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund. „Die Ausstellung spielt daher auch eine zentrale Rolle in unseren Veranstaltungsplänen für den 30. Jahrestag der Eröffnung der IBB Minsk im September 2024.“</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/gedenkstaette-trostenez/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über die Initiative des IBB Dortmund für eine Gedenkstätte Trostenez finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/geschichtswerkstatt-minsk-2/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über die Arbeit der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ finden Sie hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Ausstellung_erinnert_an_Leonid_Lewin.mp4" length="5078964" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Abschluss-Meetings im Projekt &#8222;Erinnern &#8211; inklusiv&#8220;: Mit Videos, Audios und Tastführungen Barrieren abbauen in Gedenkstätten</title>
		<link>https://ibb-d.de/abschluss-meetings-im-projekt-erinnern-inklusiv-mit-videos-audios-und-tastfuehrungen-barrieren-abbauen-in-gedenkstaetten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2024 17:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern-inklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=34740</guid>

					<description><![CDATA[Mit dringenden Appellen für eine inklusive Öffnung von Gedenkstätten und Erinnerungsorten endete das Projekt „Erinnern – inklusiv“ in zwei Online-Meetings am Donnerstag, 21. März 2024, ab 11 und ab 17 Uhr: „Es geht ja nicht nur um die Menschen mit sichtbaren Behinderungen“, sagte Linus Bade, einer der jüngsten Referenten, selbst betroffener Inklusions-Aktivist. „Es geht um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dringenden Appellen für eine inklusive Öffnung von Gedenkstätten und Erinnerungsorten endete das Projekt „Erinnern – inklusiv“ in zwei Online-Meetings am Donnerstag, 21. März 2024, ab 11 und ab 17 Uhr: „Es geht ja nicht nur um die Menschen mit sichtbaren Behinderungen“, sagte Linus Bade, einer der jüngsten Referenten, selbst betroffener Inklusions-Aktivist. „Es geht um viel mehr Menschen, denn etwa jeder zehnte in Deutschland ist schwerbehindert.“ Für alle, die nicht oder nicht gut sehen, hören, lesen oder gehen können, sollten Gedenkstättenbesuche zur Erinnerung an die NS-Zeit möglich sein, sagte er und fragte:</p>
<blockquote><p>„Wer darf entscheiden, wer eine Gedenkstätte besuchen darf und wer nicht?“</p></blockquote>
<p>Wie die Angebote einer Gedenkstätte erweitert werden sollten, um eine inklusive Öffnung zu erreichen, hatten die Workshop-Teams in den vergangenen 15 Monaten am Beispiel des ehemaligen Konzentrationslagers Stutthof untersucht und erste Prototypen entwickelt. Sie standen im Mittelpunkt der Präsentationen beim Abschluss-Meeting. Entstanden sind:</p>
<ul>
<li><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/DE_Besucherservice.pdf" target="_blank" rel="noopener">Inklusiver Ratgeber für einen inklusiven Besucherservice</a></li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ly1YNWgb4bg" target="_blank" rel="noopener">Zwei Videos in deutscher und polnischer Gebärdensprache</a></li>
<li>Vier Texttafeln in einfacher Sprache auf Deutsch und Polnisch und</li>
<li>eine Tastführung für Blinde</li>
</ul>
<p>Die Workshops wurden dabei jeweils von zwei Personen mit und ohne Behinderung geleitet, die bei den beiden Abschlusspräsentationen auch von ihren Erfahrungen berichteten. „Es war viel Arbeit und es war sehr wichtig, dass wir mitarbeiten“, resümierte Hannah Kiesbye, Workshop-Leiterin mit Down-Syndrom, die die deutschen Audio-Files eingesprochen hat. „Es hat mir richtig viel Spaß gemacht.“</p>
<p>Kaja Lorenc, seit ihrer Geburt allmählich erblindet, hatte an allen drei inklusiven Gedenkstättenfahrten teilgenommen und die Tastführung initiiert und mit dem Team entwickelt: „Ich möchte einfach gern teilhaben an der Welt – aber konkrete Hinweise, was einen Gedenkstättenbesuch für Blinde besser macht, gibt es bisher meines Wissens in Polen noch nicht.“ So entstand neben der konkreten Tastführung eine Liste mit 20 Punkten, die auch an anderen Erinnerungsorten umgesetzt werden könnten. Ihr Tandem-Partner, ein deutschsprachiger Guide des Museums Stutthof, ließ keinen Zweifel: „Zu erfahren, was alles für Blinde fehlt, war für mich ein Schock-Erlebnis! Diese Begegnung hat mir die Augen und Ohren geöffnet! Wir brauchen unbedingt mehr Schulungen in dieser Hinsicht.“</p>
<p>„Es gab viele hohe Hürden im Museum und auch im Projekt“, sagte Annika Hirsekorn vom Projektpartner Schwarzberg e.V. Berlin: „Inklusive Projekte müssen unbedingt inklusiv, also zusammen mit Betroffenen, bearbeitet werden und dies kostet einfach Zeit und auch immer wieder Geld für Übersetzungen und Unterstützung!“ Die inklusive Zusammenarbeit sei von großer Bedeutung: „Es fehlt vor allem Hintergrundwissen über die vielfältige Gruppe der Gehörlosen“, bemerkte Marc Zaurov, tauber Historiker, der das Projekt „Erinnern – inklusiv“ im Juni mit einem Vortrag über die Geschichte der Gehörlosen in der NS-Zeit bereichert hatte. So müsse die Sicht der Hörenden auf taube Menschen verändert werden. Es sei den wenigsten Hörenden bewusst, dass die deutsche Gebärdensprache seit 2002 als eigenständige Sprache anerkannt ist, die polnische Gebärdensprache seit 2012, ergänzte Claudia Kermer. Videos in Gebärdensprache sollten immer auch von Muttersprachlern gebärdet werden.</p>
<p>„Wir haben auch für die Planung unserer neuen Ausstellung im Museum Stutthof sehr viel dazugelernt“, sagte Ewa Malinowska, Leiterin der Bildungsabteilung des Museums Stutthof. Zwar ist eine barrierefreie Gestaltung von Erinnerungsorten auch in Polen bereits Pflicht. Doch Barrieren, wie sie die bisher übliche Sprache in Ausstellungen enthält, oder auf welche Barrieren taube oder blinde Menschen in der Ausstellung oder auf dem Gelände stoßen, habe erst der Austausch im deutsch-polnischen Projekt deutlicher werden lassen.</p>
<p>Dolmetscherinnen und Dolmetscher für Gebärdensprache und Lautsprache sorgten in den beiden Meetings für eine gute Verständigung unter den jeweils rund 60 Teilnehmenden aus Deutschland und Polen.</p>
<p>„Dieses Projekt hat uns Grenzen überwinden lassen und es hat uns alle näher zusammengebracht“, resümierte Constanze Stoll, Projektkoordinatorin der IBB gGmbH Dortmund. „Es hat gezeigt: Inklusion ist ein Prozess. Sie dient allen Menschen. Und man kann jederzeit und überall anfangen.“ Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den beiden Online-Meetings bedankten sich für die bereichernden Erfahrungen und drückten die Hoffnung aus, dass die Prototypen viel Nachahmung finden und dass das Projekt „Erinnern-inklusiv“ auf die eine oder andere Art fortgesetzt werden kann.</p>
<p>Das deutsch-polnische Partnerschaftsprojekt „Erinnern-inklusiv“ organisiert die IBB gGmbH in Dortmund gemeinsam mit dem Museum Stutthof in Polen und dem Verein Schwarzenberg e.V. in Berlin. Das Projekt wird im Rahmen des EU-Programms „Bürger, Gleichberechtigung, Rechte und Werte“ gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32037 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU-300x122.png" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU-300x122.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU.png 303w" alt="Logo Funded by the European Union" width="280" height="114" /></a>Gefördert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die des Autors/der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wieder. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

<a href='https://ibb-d.de/events/spurensuche-nationalsozialismus-in-oberschlesien-5/logo_bmfsfj_r-1/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="156" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Logo_BMFSFJ_r-e1708881387138-300x156.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Logo_BMFSFJ_r-e1708881387138-300x156.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Logo_BMFSFJ_r-e1708881387138-768x398.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Logo_BMFSFJ_r-e1708881387138.jpg 802w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/projekt-erinnern-inklusiv-bei-der-letzten-inklusiven-gedenkstaettenfahrt-ins-museum-stutthof-werden-vier-prototypen-getestet/fwpn_rgb/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="151" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/FWPN_rgb-300x151.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Logo der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/FWPN_rgb-300x151.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/FWPN_rgb.jpg 528w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>


<a href='https://ibb-d.de/logo_stutthof_white_rgb/'><img loading="lazy" decoding="async" width="447" height="79" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB.png" class="attachment-large size-large" alt="Logo Museum Stutthof" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB.png 447w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB-300x53.png 300w" sizes="auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/ibb/'><img loading="lazy" decoding="async" width="120" height="120" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/02/ibb.png" class="attachment-large size-large" alt="" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/schwarzenberg-ev-logo/'><img loading="lazy" decoding="async" width="85" height="85" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Schwarzenberg-eV-Logo.png" class="attachment-large size-large" alt="Logo Schwarzenberg e.V." /></a>

<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/erinnern-inklusiv-unser-deutsch-polnisches-kooperationsprojekt-2023-2024/" target="_blank" rel="noopener">Eine Übersicht über die Prototypen finden Sie auf dieser Seite.</a><br />
<a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Methodenkoffer_Erinnern-inklusiv_0804.pdf" target="_blank" rel="noopener">Den Methodenkoffer finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/erinnern-inklusiv-unser-deutsch-polnisches-kooperationsprojekt-2023-2024" target="_blank" rel="noopener">Alle Beiträge über das Projekt „Erinnern-inklusiv“ finden Sie hier. </a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IBB Dortmund und Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk erinnern in Deutschland und Belarus an Befreiung des Todeslagers Osaritschi vor 80 Jahren</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-dortmund-und-geschichtswerkstatt-leonid-lewin-minsk-erinnern-in-deutschland-und-belarus-an-befreiung-des-todeslagers-osaritschi-vor-80-jahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2024 11:45:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Trostenez]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=34692</guid>

					<description><![CDATA[Mit einer Reihe von Veranstaltungen in Deutschland und Belarus erinnerten das IBB Dortmund und die Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk an die Befreiung des Todeslagers Osaritschi in Belarus vor 80 Jahren. Hier, etwa 200 km südöstlich von Minsk, verübte die Wehrmacht eines der größten Kriegsverbrechen in Belarus während des Zweiten Weltkriegs. Im März 1944 deportierten Truppen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Reihe von Veranstaltungen in Deutschland und Belarus erinnerten das IBB Dortmund und die Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk an die Befreiung des Todeslagers Osaritschi in Belarus vor 80 Jahren. Hier, etwa 200 km südöstlich von Minsk, verübte die Wehrmacht eines der größten Kriegsverbrechen in Belarus während des Zweiten Weltkriegs.</p>
<div id="attachment_34667" style="width: 910px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-34667" class="wp-image-34667" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_4.jpg" alt="Ein Blick auf die Sumpflandschaft am Rande des Dorfs Osaritschi. Schwarze stilisierte Figuren von offensichtlich leidenden Kindern und Erwachsenen stecken an verschiedenen Stellen im Boden. Sie symbolisieren dieses Kriegsverbrechen der Wehrmacht 1944 während des Zweiten Weltkriegs. " width="900" height="675" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_4.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_4-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_4-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a><p id="caption-attachment-34667" class="wp-caption-text">Stilisierte Figuren im sumpfigen Boden symbolisieren eines der größten Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht 1944.</p></div>
<p>Im März 1944 deportierten Truppen der 9. Armee der Wehrmacht etwa 50.000 Zivilistinnen und Zivilisten in Lager nahe der Frontlinie beim Dorf Osaritschi. Darunter waren Mütter mit kleinen Kindern, ältere Menschen, Kranke und Menschen mit Behinderungen. Die Soldaten ließen ihre Opfer als „menschliche Schutzschilde“ beim eigenen Rückzug in den Sumpfgebieten zurück. Die erklärte Absicht lautete: „Unnütze Esser“ zu beseitigen. Etwa 9.000 Menschen starben während der Deportationen oder an deren Folgen. Im Westen sind die Verbrechen von Osaritschi immer noch wenig bekannt. In Deutschland wurden sie erstmals 2006 in dem Dokumentarfilm „Ozarichi 1944“ von Prof. Dr. Christoph Rass und Dr. Aliaksandr Dalhouski für die Öffentlichkeit aufgearbeitet. Sie fanden zudem <a href="https://trostenez.org/erweiterung/" target="_blank" rel="noopener">Eingang in die Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez: Geschichte und Erinnerung“</a>, die inzwischen auch als virtuelle Ausstellung zugänglich ist.</p>
<div id="attachment_34682" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_7-e1711455623172.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-34682" class="wp-image-34682 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_7-e1711455623172-300x178.jpg" alt="Auf zwei der Blumensträuße am Mahnmal sind die Schriftzüge IBB Dortmund und Geschichtswerkstatt Minsk zu lesen." width="300" height="178" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_7-e1711455623172-300x178.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_7-e1711455623172-768x457.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_7-e1711455623172.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-34682" class="wp-caption-text">Auch die Delegation des IBB Dortmund legte Blumen nieder am Mahnmal.</p></div>
<p>Katharina von Bremen, stellvertretende Vorsitzende des IBB Dortmund, und Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH, nahmen am Dienstag, 19. März 2024, an der offiziellen Gedenkveranstaltung in Belarus teil. Begleitet wurden sie von Mitarbeitenden der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk und der NRO „Verständigung“, der zentralen Partnerorganisation der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft in Belarus, sowie zahlreichen Zeitzeugen. Die IBB-Vertreterinnen hatten am Nachmittag außerdem die Gelegenheit, an einem „Dialog der Generationen“ zwischen Zeitzeuginnen und Schülerinnen und Schülern der Mittelschule in Osaritschi teilzunehmen. Dort wurden auch Ausschnitte aus dem Film „Ozarichi 1944“ gezeigt.</p>
<blockquote><p>„Am Ort so schrecklicher deutscher Verbrechen Überlebenden dieses grausamen Leidens zu begegnen, zerreißt das Herz. Und es ist bedrückend zu wissen, dass der verantwortliche Oberbefehlshaber in Deutschland niemals zur Verantwortung gezogen wurde. Umso wichtiger waren uns aber diese Begegnungen in Belarus, denn es ist unbedingt nötig, dem Eindruck entgegenzuwirken, die NS-Verbrechen würden in Deutschland wieder zunehmend verharmlost und verdrängt“,</p></blockquote>
<p>sagte Katharina von Bremen.</p>

<a href='https://ibb-d.de/ibb-dortmund-und-geschichtswerkstatt-leonid-lewin-minsk-erinnern-in-deutschland-und-belarus-an-befreiung-des-todeslagers-osaritschi-vor-80-jahren/80-jahre-befreiung-osaritschi_5/'><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="960" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_5-e1711454214601.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_5-e1711454214601.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_5-e1711454214601-240x300.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/80-jahre-befreiung-osaritschi_8/'><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="960" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_8-e1711454101574.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_8-e1711454101574.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_8-e1711454101574-240x300.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/80-jahre-befreiung-osaritschi_6/'><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="960" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_6.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_6.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_6-240x300.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a>

<p>Bereits am 15. März 2024 hatten Dr. Aliaksandr Dalhouski von der <a href="https://ibb-d.de/erinnern/geschichtswerkstatt-minsk-2/" target="_blank" rel="noopener">Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk</a> und Prof. Dr. Christoph Rass von der Universität Osnabrück im Ratssitzungssaal der Stadt Osnabrück über „Osaritschi 1944 – Ereignis und Erinnerung“ berichtet sowie am 19. März 2024 im Museum Karlshorst in Berlin. Ihre Vorträge waren Teil einer Projektwoche zu kritischer Erinnerungskultur im Kontext von Holocaust und Vernichtungskrieg der Universität Osnabrück, die in Kooperation mit der IBB gGmbH organisiert worden war, und der internationalen Veranstaltungsreihe „Geschichte im Konflikt“ des Museums Karlshorst.</p>
<div id="attachment_34652" style="width: 611px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-34652" class="wp-image-34652" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_1.jpg" alt="Ein Blick auf eine Steintafel im Wald: Auf dieser Steintafel ist ein historisches Foto zu sehen, das die Leichen der damals schutzlos zurückgelassenen Menschen zeigt. " width="601" height="801" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_1.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/80-Jahre-Befreiung-Osaritschi_1-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 601px) 100vw, 601px" /></a><p id="caption-attachment-34652" class="wp-caption-text">Historische Fotos zeigen die Ereignisse an diesem Ort vor 80 Jahren. Ein Workshop der Universität Osnabrück macht die grausame Geschichte des Todeslagers Osaritschi in diesen Tagen in einem Blog in englischer und russischer Sprache digital zugänglich. Alle Fotos: Astrid Sahm</p></div>
<p>Im Rahmen der Projektwoche in Osnabrück fand zudem ein Workshop des Projekts „Mapping the Co-Presence of Violence und Memory in Belarus“ statt. Zivilgesellschaftliche Akteure, Studierende und Historikerinnen und Historiker aus Belarus und Deutschland entwickeln in diesem Projekt gemeinsam digitale Formate der Geschichtsvermittlung. Dabei soll auch ein Blog in englischer und russischer Sprache über den Vernichtungs- und Erinnerungsort Osaritschi entstehen. Das in Kooperation mit dem IBB Dortmund umgesetzte Projekt wird gefördert durch die <a href="https://www.stiftung-evz.de/" target="_blank" rel="noopener">Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft</a>.</p>
<p>Begleitet wurden die Aktivitäten an der Universität Osnabrück durch die Abschlussveranstaltung des Projekts „In Stein gemeißelt?“ und eine Ausstellung des Fotografen Alexander Litin. Er hat die jüdische Geschichte der Region Mogiljow und den Holocaust in Belarus in den Mittelpunkt seines Schaffens gestellt. Die Ausstellung wurde am Mittwoch, 13. März 2024, im Beisein des heute in Israel lebenden Fotografen im Studierendenzentrum der Universität eröffnet.</p>
<p><a href="https://nghm.hypotheses.org/20814" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website der Universität Osnabrück.</a></p>
<p><a href="https://trostenez.org/ausstellung/" target="_blank" rel="noopener">Die Ausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ in ihrer digitalen Form finden Sie hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Projekt „Erinnern &#8211;  inklusiv“: Inklusive Gruppe nimmt Prototypen im Museum Stutthof kritisch unter die Lupe</title>
		<link>https://ibb-d.de/projekt-erinnern-inklusiv-inklusive-gruppe-nimmt-prototypen-im-museum-stutthof-kritisch-unter-die-lupe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2024 16:20:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern-inklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=34604</guid>

					<description><![CDATA[Bei der letzten inklusiven Gedenkstättenfahrt im Rahmen des deutsch-polnischen Kooperationsprojekts „Erinnern – inklusiv“ haben 45 Menschen mit und ohne Behinderungen die selbst entwickelten Prototypen vom 26. bis 29. Februar 2024 im ehemaligen KZ Stutthof in Polen kritisch unter die Lupe genommen. Zum Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehörten Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen aus Polen und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der letzten inklusiven Gedenkstättenfahrt im Rahmen des deutsch-polnischen Kooperationsprojekts „Erinnern – inklusiv“ haben 45 Menschen mit und ohne Behinderungen die selbst entwickelten Prototypen vom 26. bis 29. Februar 2024 im ehemaligen KZ Stutthof in Polen kritisch unter die Lupe genommen. Zum Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehörten Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen aus Polen und Deutschland und ihre Begleitpersonen sowie Dolmetscherinnen und Dolmetscher für Lautsprache und Gebärdenspräche. Die diverse Gruppe hatte Gelegenheit, die Prototypen für mehr Inklusion in Gedenkstätten in der Praxis zu testen und zu bewerten. Diese Prototypen waren in den vergangenen Monaten von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland und Polen gemeinsam entwickelt worden. Dabei haben Menschen mit Behinderungen eng zusammengearbeitet mit Expertinnen und Experten für Inklusion und für historische Bildungsarbeit.</p>
<p>Entstanden sind:</p>
<ol>
<li>Ein inklusiver Ratgeber für den Besucherservice des Museums, dessen Aufgabe es ist, Menschen mit Behinderungen darüber zu informieren, mit welchen Barrieren im Museum einstweilen zu rechnen ist und welche barrierefreien Angebote es gibt.</li>
<li>Zwei Videos in Gebärdensprache zu einer der ersten Informationen über das ehemalige KZ-Stutthof, die man als Besucherin oder Besucher am Eingang des Museums bekommt.</li>
<li>Eine Tastführung für blinde Menschen zu ausgewählten Orten und Objekten auf dem Gelände des Museums.</li>
<li>Vier Texttafeln in einfacher Sprache (Deutsch und Polnisch) über das Konzept von „Quarantäne“ der SS im ehemaligen Konzentrationslager Stutthof.</li>
</ol>
<p>Die Prototypen ernteten am Ende großes Lob. Die Rückmeldung der Beteiligten lieferte aber auch weitere wertvolle Hinweise für Verbesserungsvorschläge.</p>
<p>Das deutsch-polnische Partnerschaftsprojekt „Erinnern-inklusiv“ organisiert die IBB gGmbH in Dortmund gemeinsam mit dem Museum Stutthof in Polen und dem Verein Schwarzenberg e.V. in Berlin. Das Projekt wird im Rahmen des EU-Programms „Bürger, Gleichberechtigung, Rechte und Werte“ gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32037 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU-300x122.png" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU-300x122.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU.png 303w" alt="Logo Funded by the European Union" width="280" height="114" /></a>Gefördert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die des Autors/der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wieder. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-34361" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/FWPN_rgb-300x151.jpg" alt="Logo der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit" width="300" height="151" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/FWPN_rgb-300x151.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/FWPN_rgb.jpg 528w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>

<a href='https://ibb-d.de/logo_stutthof_white_rgb/'><img loading="lazy" decoding="async" width="447" height="79" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB.png" class="attachment-large size-large" alt="Logo Museum Stutthof" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB.png 447w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB-300x53.png 300w" sizes="auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/ibb/'><img loading="lazy" decoding="async" width="120" height="120" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/02/ibb.png" class="attachment-large size-large" alt="" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/schwarzenberg-ev-logo/'><img loading="lazy" decoding="async" width="85" height="85" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Schwarzenberg-eV-Logo.png" class="attachment-large size-large" alt="Logo Schwarzenberg e.V." /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/Erinnern-inklusiv_Prototypen_zur_Ueberwindung_-von_Barrieren_im_Museum_Stutthof.pdf" target="_blank" rel="noopener">Den ausführlichen Ergebnisbericht finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/erinnern-inklusiv-unser-deutsch-polnisches-kooperationsprojekt-2023-2024" target="_blank" rel="noopener">Alle Beiträge über das Projekt „Erinnern-inklusiv“ finden Sie hier. </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abschluss-Meeting im Projekt „Erinnern &#8211; inklusiv“: „Inklusion heißt: Meine Zeit stimmt!“</title>
		<link>https://ibb-d.de/abschluss-meeting-im-projekt-erinnern-inklusiv-inklusion-heisst-meine-zeit-stimmt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2024 07:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern-inklusiv_]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=34574</guid>

					<description><![CDATA[Die Einladung in einfacher Sprache finden Sie hier.  „Inklusion heißt: Meine Zeit stimmt!“ Dieser Titel steht über den beiden Abschluss-Treffen im deutsch-polnischen Projekt „Erinnern &#8211; inklusiv“ am Donnerstag, 21. März 2024, um 11 Uhr und um 17 Uhr. Projektbeteiligte erzählen über das 15 Monate dauernde Projekt, über neu gewonnene Erkenntnisse und konkrete Ergebnisse. So sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/Einladung-fuer-den-21.-Maerz-2024-in-einfacher-Sprache-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Einladung in einfacher Sprache finden Sie hier. </a></p>
<p>„Inklusion heißt: Meine Zeit stimmt!“ Dieser Titel steht über den beiden Abschluss-Treffen im deutsch-polnischen Projekt „Erinnern &#8211; inklusiv“ am Donnerstag, 21. März 2024, um 11 Uhr und um 17 Uhr. Projektbeteiligte erzählen über das 15 Monate dauernde Projekt, über neu gewonnene Erkenntnisse und konkrete Ergebnisse. So sind am Beispiel des Museums Stutthof Prototypen für eine inklusivere Erinnerungskultur entstanden und ein Netzwerk von Menschen mit und ohne Behinderung. Interessierte können sich ab sofort <a href="https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSc6hiL2y0g2s7Ui8nbtQ2xrCt0dhQ1M3Jsi1lggCPLNEkAe2Q/viewform" target="_blank" rel="noopener">hier</a> zu den Online-Treffen anmelden.</p>
<p><strong>Der Faktor Zeit</strong></p>
<p>In Gedenkstätten werden historische Fakten zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus meist mit ähnlichen Methoden vermittelt. Schwach beleuchtete Räume, Briefe in alter Handschrift, Schuhe hinter spiegelnden Glasscheiben, kontrastarme Fotografien und immer wieder Texttafeln mit schwer verständlichen Wörtern. Noch viel zu selten werden geschichtliche Ereignisse der NS-Zeit in Leichter Sprache oder in Gebärdensprache beschrieben. Nur selten werden Tastmodelle oder Tondokumente angeboten. Und oft erschweren Treppen und Stufen den Zugang.</p>
<p>Die Beschäftigung mit Erinnerungsorten und ihren Ausstellungen braucht Zeit.</p>
<p>Menschen, die nicht oder nicht gut sehen, hören, lesen oder gehen können, brauchen mehr Zeit.</p>
<p><strong>Das Projekt</strong></p>
<p>Die Barrieren sind zahlreich und hoch. Das machten Gehörlose und Blinde, Menschen mit Lernschwierigkeiten und Mobilitätseinschränkungen bei den mehr als 20 Online-Treffen und drei inklusiven Begegnungen deutlich. Im Museum Stutthof untersuchte ein diverses Team konkrete Barrieren vor Ort und formulierte Bedarfe. In der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück entwickelte das Team Ideen zur Überwindung typischer Barrieren. Die Bedarfsanalyse, konkrete Prototypen und ein Leitfaden zur inklusiven Öffnung sollen weitere Erinnerungsorte zur Diskussion und Nachahmung anregen. Insgesamt 570 Menschen mit und ohne Behinderung aus Deutschland und Polen haben an Online-Veranstaltungen und drei inklusiven Gedenkstättenfahrten teilgenommen und ihren Beitrag zum Gelingen geleistet. Gebärdensprachendolmetscherinnen und Lautsprachedolmetscher ermöglichten einen lebhaften Austausch und die Überwindung der Sprachbarriere.</p>
<p><strong>Präsentation von Erkenntnissen, Lernerfahrungen und Ergebnissen</strong></p>
<p>Während der beiden jeweils 90-minütigen Online-Treffen kommen Projektbeteiligte aus Polen und Deutschland zu Wort. Sie erzählen von den Stolpersteinen in dem inklusiven Projekt und von den Meilensteinen, die gemeinsam erreicht wurden. Alle Gäste der Veranstaltung sind eingeladen, Fragen zu stellen, eigene Beobachtungen zu teilen und Impulse für eine inklusive Erinnerungskultur zu geben.</p>
<blockquote><p>„Inklusion in Gedenkstätten ergibt sich nicht nur als Pflicht durch die UN-Behindertenrechtskonvention. Sie ist auch Kür“,</p></blockquote>
<p>resümiert Constanze Stoll, Projektkoordinatorin des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks gGmbH Dortmund. „Denn indem wir miteinander Barrieren abbauen, erweitern wir den Horizont aller Beteiligten. Im deutsch-polnischen Netzwerk haben wir erprobt, wie sich das bewerkstelligen lässt und erfahren, was man dafür braucht.“</p>
<p>„Das Museum Stutthof ist bislang voller Barrieren. Es gibt nur wenige inklusive Bildungsformate, die bislang wenig nachgefragt werden. Aber:</p>
<blockquote><p>Es gibt eine hohe Motivation, ein inklusives Museum zu werden.</p></blockquote>
<p>Aus den Begegnungen online und vor Ort haben wir viele neue Erkenntnisse gewonnen, die den Blick auf unsere eigene engagierte Bildungsarbeit nachhaltig verändert hat“, sagt Kordian Kuczma, Projektkoordinator des Museums Stutthof in Sztutowo (Polen). „Wir wollen nun mit den Ideen weiterarbeiten und hoffen auch auf einen weiteren Austausch mit Akteuren der Erinnerungskultur in Deutschland.“</p>
<p>„Wir haben bereits in früheren Projekten Erfahrungen mit dem Abbau von Barrieren in der Kultur gewonnen.</p>
<blockquote><p>Es ist nicht immer einfach, aber es sollte Standard werden, dass wir die Zeit und das Geld das dafür nötig ist, auch einplanen“,</p></blockquote>
<p>sagt Annika Hirsekorn, Projektreferentin vom Verein Schwarzenberg e.V. „Wir müssen uns gemeinsam dafür einsetzen, dass die UN-Behindertenrechtskonvention nicht nur auf dem Papier steht, sondern dass auch ausreichend Mittel zur Verfügung stehen und wir Projekte in der Kultur von Anfang an in Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderungen planen.“</p>
<p>Das deutsch-polnische Partnerschaftsprojekt „Erinnern-inklusiv“ organisiert die IBB gGmbH in Dortmund gemeinsam mit dem Museum Stutthof in Polen und dem Verein Schwarzenberg e.V. in Berlin. Das Projekt wird im Rahmen des EU-Programms „Bürger, Gleichberechtigung, Rechte und Werte“ gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32037 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU-300x122.png" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU-300x122.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU.png 303w" alt="Logo Funded by the European Union" width="280" height="114" /></a>Gefördert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die des Autors/der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wieder. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.</p>

<a href='https://ibb-d.de/events/spurensuche-nationalsozialismus-in-oberschlesien-5/logo_bmfsfj_r-1/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="156" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Logo_BMFSFJ_r-e1708881387138-300x156.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Logo_BMFSFJ_r-e1708881387138-300x156.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Logo_BMFSFJ_r-e1708881387138-768x398.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Logo_BMFSFJ_r-e1708881387138.jpg 802w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/projekt-erinnern-inklusiv-bei-der-letzten-inklusiven-gedenkstaettenfahrt-ins-museum-stutthof-werden-vier-prototypen-getestet/fwpn_rgb/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="151" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/FWPN_rgb-300x151.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Logo der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/FWPN_rgb-300x151.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/FWPN_rgb.jpg 528w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>


<a href='https://ibb-d.de/logo_stutthof_white_rgb/'><img loading="lazy" decoding="async" width="447" height="79" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB.png" class="attachment-large size-large" alt="Logo Museum Stutthof" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB.png 447w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB-300x53.png 300w" sizes="auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/ibb/'><img loading="lazy" decoding="async" width="120" height="120" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/02/ibb.png" class="attachment-large size-large" alt="" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/schwarzenberg-ev-logo/'><img loading="lazy" decoding="async" width="85" height="85" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Schwarzenberg-eV-Logo.png" class="attachment-large size-large" alt="Logo Schwarzenberg e.V." /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/erinnern-inklusiv-unser-deutsch-polnisches-kooperationsprojekt-2023-2024" target="_blank" rel="noopener">Alle Beiträge über das Projekt „Erinnern-inklusiv“ finden Sie hier. </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Projekt &#8222;Erinnern – inklusiv&#8220;: Bei der letzten inklusiven Gedenkstättenfahrt ins Museum Stutthof werden vier Prototypen getestet</title>
		<link>https://ibb-d.de/projekt-erinnern-inklusiv-bei-der-letzten-inklusiven-gedenkstaettenfahrt-ins-museum-stutthof-werden-vier-prototypen-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2024 17:51:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern-inklusiv_]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=34414</guid>

					<description><![CDATA[Zum Ende des deutsch-polnische Kooperationsprojekts „Erinnern – inklusiv“ treffen sich ab Montag, 26. Februar 2024, ein weiteres und letztes Mal Menschen mit und ohne Behinderungen im Museum Stutthof in Sztutowo. Unterstützt von Lautsprachen- und Gebärdendolmetscher:innen und das deutsch-polnische Projektteam werden 20 Menschen mit verschiedenen Behinderungen bis Donnerstag, 29. Februar 2024 im ehemaligen KZ Stutthof vier [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Ende des deutsch-polnische Kooperationsprojekts „Erinnern – inklusiv“ treffen sich ab Montag, 26. Februar 2024, ein weiteres und letztes Mal Menschen mit und ohne Behinderungen im Museum Stutthof in Sztutowo. Unterstützt von Lautsprachen- und Gebärdendolmetscher:innen und das deutsch-polnische Projektteam werden 20 Menschen mit verschiedenen Behinderungen bis Donnerstag, 29. Februar 2024 im ehemaligen KZ Stutthof vier Prototypen zur Überwindung von Barrieren ausprobieren und bewerten. Diese Prototypen waren in den vergangenen Monaten von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Polen und Deutschland gemeinsam entwickelt worden.</p>
<p>Als Prototypen bezeichnet das Projekt-Team konkrete Lösungen für spezifische Barrieren im Museum Stutthof. Zum Team gehören Betroffene ebenso wie Expertinnen und Experten für Inklusion und für historische Bildungsarbeit. Die Prototypen sind Zwischenprodukte, die den Weg weisen sollen, wie das Museum im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention inklusiv werden kann. Als Grundlage diente eine Bedarfsanalyse, die Ende September 2023 im Museum Stutthof durchgeführt wurde. Daran schloss sich ein methodenpraktischer Workshop Anfang Dezember 2023 in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück an: Vier Arbeitsgruppen identifizierten konkrete Lösungsvorschläge und entwickelten sie zu Prototypen.</p>
<div id="attachment_34446" style="width: 227px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Was-ist-eine-Baracke-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-34446" class="wp-image-34446" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Was-ist-eine-Baracke-1.jpg" alt="Diese Tafel trägt den Titel &quot;Die Baracke&quot;. Eine Zeichnung zeigt Männer in Häftlingskleidung, eingepfercht auf engen Holzbetten. Der Begleittext erklärt in einfachen Worten, dass eine Baracke ein einfaches Haus aus Holz ist. " width="217" height="307" /></a><p id="caption-attachment-34446" class="wp-caption-text">Diese Texttafel ist Teil eines zweiteiligen Prototyps zur Überwindung schwerer Sprache auf Deutsch und Polnisch, das die Arbeitsgruppe an einem Objekt im Museum Stutthof zeigen wird. In einem mehrstufigen Prozess hat die Arbeitsgruppe den schweren Text in einfache Sprache übertragen und das schwere Wort „Baracke“ erklärt. Der QR-Code führt zu einer Audio-Datei, über die man sich den Text vorlesen lassen kann. Zur Unterstützung der Textaussage wurden Bilder entworfen. Zeichnung und Gestaltung: Simone Waßermann</p></div>
<p>Entstanden sind:</p>
<ul>
<li>Ein „Ratgeber“ für den Besucherservice des Museums, dessen Aufgabe es ist, Menschen mit Behinderungen darüber zu informieren, mit welchen Barrieren im Museum einstweilen zu rechnen ist und welche barrierefreien Angebote es gibt.</li>
<li>Videos in Gebärdensprache zu einer der ersten Informationen über das ehemalige KZ-Stutthof, die man als Besucherin oder Besucher am Eingang des Museums bekommt.</li>
<li>Eine Führung für blinde Menschen zu ausgewählten Orten und Objekten auf dem Gelände des Museums.</li>
<li>Ein Text in einfacher Sprache über das Konzept von „Quarantäne“ der SS im ehemaligen Konzentrationslager Stutthof.</li>
</ul>
<p>Zum Auftakt des Programms der inklusiven Gedenkstättenfahrt stehen zwei Führungen in deutscher und polnischer Sprache an, die jeweils in deutsche und polnische Gebärdensprache übersetzt werden. Im Anschluss daran stellt die Autorin der Bedarfsanalyse die Ergebnisse noch einmal vor, so dass die neuen Teilnehmenden den Kontext kennen. Im Anschluss daran werden alle vier Prototypen präsentiert und ausprobiert. Jeweils anschließend wird es Feedback-Runden geben.</p>
<p>„Wir lernen, dass Inklusion ein Prozess ist, der immer weitergeht. Es lohnt sich, einfach anzufangen“, sagte Constanze Stoll, Projektkoordinatorin bei der IBB gGmbH Dortmund. „Es braucht die Bereitschaft, Fehler zu machen.  Das ist teilweise schmerzhaft, aber unausweichlich!“ Das Projektteam werde auch bei dieser letzten inklusiven Fahrt erneut sein Know-how im Organisieren von inklusiven Gedenkstättenfahrten vertiefen können.</p>
<p>Das deutsch-polnische Partnerschaftsprojekt „Erinnern-inklusiv“ organisiert die IBB gGmbH in Dortmund gemeinsam mit dem Museum Stutthof in Polen und dem Verein Schwarzenberg e.V. in Berlin. Das Projekt wird im Rahmen des EU-Programms „Bürger, Gleichberechtigung, Rechte und Werte“ gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32037 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU-300x122.png" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU-300x122.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU.png 303w" alt="Logo Funded by the European Union" width="280" height="114" /></a>Gefördert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die des Autors/der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wieder. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.</p>

<a href='https://ibb-d.de/events/spurensuche-nationalsozialismus-in-oberschlesien-5/logo_bmfsfj_r-1/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="156" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Logo_BMFSFJ_r-e1708881387138-300x156.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Logo_BMFSFJ_r-e1708881387138-300x156.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Logo_BMFSFJ_r-e1708881387138-768x398.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/Logo_BMFSFJ_r-e1708881387138.jpg 802w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/projekt-erinnern-inklusiv-bei-der-letzten-inklusiven-gedenkstaettenfahrt-ins-museum-stutthof-werden-vier-prototypen-getestet/fwpn_rgb/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="151" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/FWPN_rgb-300x151.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Logo der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/FWPN_rgb-300x151.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/FWPN_rgb.jpg 528w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>


<a href='https://ibb-d.de/logo_stutthof_white_rgb/'><img loading="lazy" decoding="async" width="447" height="79" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB.png" class="attachment-large size-large" alt="Logo Museum Stutthof" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB.png 447w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB-300x53.png 300w" sizes="auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/ibb/'><img loading="lazy" decoding="async" width="120" height="120" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/02/ibb.png" class="attachment-large size-large" alt="" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/schwarzenberg-ev-logo/'><img loading="lazy" decoding="async" width="85" height="85" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Schwarzenberg-eV-Logo.png" class="attachment-large size-large" alt="Logo Schwarzenberg e.V." /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/erinnern-inklusiv-unser-deutsch-polnisches-kooperationsprojekt-2023-2024" target="_blank" rel="noopener">Alle Beiträge über das Projekt „Erinnern-inklusiv“ finden Sie hier. </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Projekt &#8222;Erinnern-inklusiv&#8220;: Inklusives Team ermittelte Bedarfe in der Gedenkstätte Stutthof</title>
		<link>https://ibb-d.de/projekt-erinnern-inklusiv-inklusives-team-ermittelte-bedarfe-in-der-gedenkstaette-stutthof/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2024 17:51:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern-inklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=34045</guid>

					<description><![CDATA[Mit einer langen Liste an Barrieren für Menschen mit Behinderungen und einer langen Liste an Vorschlägen zur Verbesserung kehrten die 59 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der inklusiven Studienfahrt aus der Gedenkstätte Stutthof in Polen zurück. Vom 26. bis 29. September 2023 hatten sie sich im Rahmen des Projekts &#8222;Erinnern-inklusiv“ mit der Gedenkstätte vertraut gemacht und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/01/inklusives-netzwerktreffen-stutthof_1484.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-34049" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/01/inklusives-netzwerktreffen-stutthof_1484-300x225.jpg" alt="" width="200" height="150" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/01/inklusives-netzwerktreffen-stutthof_1484-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/01/inklusives-netzwerktreffen-stutthof_1484.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>Mit einer langen Liste an Barrieren für Menschen mit Behinderungen und einer langen Liste an Vorschlägen zur Verbesserung kehrten die 59 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der inklusiven Studienfahrt aus der Gedenkstätte Stutthof in Polen zurück.</p>
<p>Vom 26. bis 29. September 2023 hatten sie sich im Rahmen des Projekts &#8222;Erinnern-inklusiv“ mit der Gedenkstätte vertraut gemacht und eine Bedarfsanalyse erarbeitet.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/01/Welche-Barrieren-behindern-uns-beim-Besuch-von-Gedenkstaetten.pdf" target="_blank" rel="noopener">Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier.</a></p>
<p>Unser Foto oben zeigt eine der Kleingruppen bei einer Führung auf dem Gelände der heutigen Gedenkstätte Stutthof.</p>
<p>Nähere Informationen über die letzte inklusive Studienfahrt nach Stutthof im Februar 2024 finden Sie (in Kürze) hier.</p>
<p>Das deutsch-polnische Partnerschaftsprojekt „Erinnern-inklusiv“ organisiert die IBB gGmbH in Dortmund gemeinsam mit dem Museum Stutthof in Polen und dem Verein Schwarzenberg e.V. in Berlin. Das Projekt wird im Rahmen des EU-Programms „Bürger, Gleichberechtigung, Rechte und Werte“ gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32037 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU-300x122.png" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU-300x122.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU.png 303w" alt="Logo Funded by the European Union" width="280" height="114" /></a>Gefördert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die des Autors/der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wieder. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.</p>

<a href='https://ibb-d.de/logo_stutthof_white_rgb/'><img loading="lazy" decoding="async" width="447" height="79" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB.png" class="attachment-large size-large" alt="Logo Museum Stutthof" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB.png 447w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB-300x53.png 300w" sizes="auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/ibb/'><img loading="lazy" decoding="async" width="120" height="120" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/02/ibb.png" class="attachment-large size-large" alt="" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/schwarzenberg-ev-logo/'><img loading="lazy" decoding="async" width="85" height="85" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Schwarzenberg-eV-Logo.png" class="attachment-large size-large" alt="Logo Schwarzenberg e.V." /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.bmfsfj.de/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-34064" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/01/BMFSFJ_Logo-4-300x178.png" alt="" width="280" height="166" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/01/BMFSFJ_Logo-4-300x178.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/01/BMFSFJ_Logo-4-768x455.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/01/BMFSFJ_Logo-4.png 957w" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" /></a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/erinnern-inklusiv-unser-deutsch-polnisches-kooperationsprojekt-2023-2024" target="_blank" rel="noopener">Alle Beiträge über das Projekt „Erinnern-inklusiv“ finden Sie hier. </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Projekt &#8222;Erinnern-inklusiv&#8220;: Inklusive Erinnerungskultur benötigt mehr Geld und mehr Austausch</title>
		<link>https://ibb-d.de/erinnern-inklusiv-inklusive-erinnerungskultur-benoetigt-mehr-geld-und-mehr-austausch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 11:55:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern-inklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=33894</guid>

					<description><![CDATA[Die vorerst letzte Online-Diskussion im Projekt „Erinnern–inklusiv“ am Freitag, 15. Dezember 2023 führte mitten ins Zentrum des Problems: „Was sind die Grenzen inklusiver Erinnerungskultur?“ Und sie förderte Lösungsansätze zutage: Eine größere Offenheit für Menschen mit Behinderungen auf Seiten der Gedenkorte, mehr Dialog und eine engere Vernetzung zwischen den Erinnerungsorten könnten Lernorte der Geschichte für alle [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die vorerst letzte Online-Diskussion im Projekt „Erinnern–inklusiv“ am Freitag, 15. Dezember 2023 führte mitten ins Zentrum des Problems: „Was sind die Grenzen inklusiver Erinnerungskultur?“ Und sie förderte Lösungsansätze zutage: Eine größere Offenheit für Menschen mit Behinderungen auf Seiten der Gedenkorte, mehr Dialog und eine engere Vernetzung zwischen den Erinnerungsorten könnten Lernorte der Geschichte für alle zugänglicher machen. „Wenn wir über Geschichte reden, berührt dies auch die Frage, wie wir heute miteinander leben möchten“, sagte eine Teilnehmerin und fragte:</p>
<blockquote><p>„Mit welchem Selbstverständnis gehen wir also an die Frage der Inklusion?“</p></blockquote>
<p>Denn der Ruf nach Inklusion in Gedenkstätten für die Opfer der NS-Zeit trifft fast immer auf die gleichen Abwehrargumente: Nicht bezahlbar. Baulich nicht machbar. Nicht zumutbar für Menschen mit Behinderungen. „Dabei sind sich alle einig, dass Inklusion allen nutzt und dass sich auch Erinnerungsorte öffnen können und müssen, nicht zuletzt auch, um der UN-Behindertenrechtskonvention gerecht zu werden“, zog IBB-Referentin Constanze Stoll ein Resümee der Diskussionen und Workshops. „Doch es gibt immer wieder den Hinweis auf Grenzen.“</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Erinnern-inklusiv-online-15122023.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-33927 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Erinnern-inklusiv-online-15122023.png" alt="" width="1416" height="261" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Erinnern-inklusiv-online-15122023.png 1416w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Erinnern-inklusiv-online-15122023-300x55.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Erinnern-inklusiv-online-15122023-1024x189.png 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Erinnern-inklusiv-online-15122023-768x142.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1416px) 100vw, 1416px" /></a><br />
Im Gespräch mit dem blinden Lehrer Grischa Kostkiewicz, dem Koordinator für Inklusion im Museum Stutthof, Andrzej Puszcewicz, und der inklusionserfahrenen Historikerin Clara Mansfeld ging es um Grenzen und Ideen, sie zu überwinden. Die rund 40 Teilnehmenden aus Polen und Deutschland berichteten über unterschiedliche Erfahrungen und plädierten insbesondere für mehr Mut beim Ausprobieren und Scheitern.</p>
<p>„Unsere Angebote in Stutthof sind wenig inklusiv“, gestand Andrzej Puszcewicz vom Museum Stutthof. „Als gesunde Person konnte ich früher gar nicht verstehen, was fehlt“, sagte der Mitarbeiter des Museums, der selbst gehbehindert ist. Auch Grischa Kostkiewicz berichtete über seine persönlichen Erfahrungen mit Barrieren. In den 1990er Jahren hatte er als Schüler Auschwitz besucht und die Berge von Koffern, Schuhen und Haaren gesehen. „Diese Bilder haben sich mir eingebrannt“, schilderte er. Bei einem späteren zweiten Besuch in Auschwitz, bereits erblindet, habe er dagegen kaum Unterstützung gefunden und den Symbolort für den Holocaust völlig anders erfahren. Für die Online-Diskussion im Projekt „Erinnern-inklusiv“ hatte er zum Gedenkort Hadamar in Hessen recherchiert. Sein Fazit: „Es ist gar nicht einfach, an Informationen zu kommen.“ Für Blinde gebe es zwar einen Katalog in Braille-Schrift – doch nicht jeder Blinde könne diese Schrift entziffern. Audio-Guides seien offenbar kein Thema. „Es gibt offenbar zu wenig Kooperation zwischen den Institutionen“, beklagte er.</p>
<blockquote><p>„Mir fallen Barrieren oft gar nicht auf“,</p></blockquote>
<p>gestand die inklusionserfahrene Historikerin Clara Mansfeld. Deshalb seien solche Hinweise auf fehlende Angebote von großer Bedeutung. So tauche zum Beispiel bei unterstützenden Apps immer wieder die Frage auf: Wer hat Zugang zu mobilen Endgeräten? Und wie selbsterklärend ist die Benutzerführung für die jeweilige Zielgruppe? Sie plädierte für eine Willkommenskultur, die einlädt zum Dialog nach dem Motto: „Ihr seid alle willkommen!“</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/gFcT5lRcpAQ?si=thSN90xHtwYnLKXE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Die Rückmeldung von Betroffenen sei auch wichtig, um aus Fehlern zu lernen und die Wiederholung von Fehlern zu vermeiden. Wenn Menschen mit Behinderungen von vornherein als Expertinnen und Experten in eigener Sache eingebunden werden in die Konzeption von Angeboten oder Ausstellungen, so das Fazit, müssten Fehler nicht später mit zusätzlichem Kostenaufwand korrigiert werden.</p>
<p>Apropos Kosten: Zusätzliche Angebote seien auch mit Kosten verbunden. Hier fehle es häufig an Geld. Entsprechend der Förderlogik gebe es zuweilen interessante Projekte, deren Ergebnisse aber im Keller verstauben, weil sie nicht nachhaltig gesichert werden können.</p>
<p>Andiskutiert wurde auch die Frage, wie die Querschnittsaufgabe Inklusion im jeweiligen Team verankert werden kann: Ob über eine Beauftragte oder einen Beauftragten oder über einen Beirat, über Mitarbeitende aus den jeweiligen Zielgruppen oder als allgemein formulierter Auftrag „von oben“. Die Mammutaufgabe Inklusion könne ein Team ziemlich ratlos zurücklassen, berichtete ein Gedenkstätten-Mitarbeiter, zumal wenn es (noch) wenig Kontakt zu den verschiedenen Zielgruppen gibt.</p>
<blockquote><p>„Wenn die Gesellschaft mehrheitlich behindert wäre, sähe unsere Welt vermutlich anders aus“,</p></blockquote>
<p>sagte Constanze Stoll. Die Diskussionen und Workshops der vergangenen Wochen hätten allerdings eines sehr deutlich gezeigt:  „Wenn man einfach mit der Unterstützung von Übersetzerinnen und Übersetzern in den Dialog einsteigt, passiert ganz viel und alle lernen viel aus diesen Begegnungen.“</p>
<p>Das deutsch-polnische Partnerschaftsprojekt „Erinnern-inklusiv“ organisiert die IBB gGmbH in Dortmund gemeinsam mit dem Museum Stutthof in Polen und dem Verein Schwarzenberg e.V. in Berlin. Das Projekt wird im Rahmen des EU-Programms „Bürger, Gleichberechtigung, Rechte und Werte“ gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32037 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU-300x122.png" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU-300x122.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Founded_by_EU.png 303w" alt="Logo Funded by the European Union" width="280" height="114" /></a>Gefördert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die des Autors/der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wieder. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.</p>

<a href='https://ibb-d.de/logo_stutthof_white_rgb/'><img loading="lazy" decoding="async" width="447" height="79" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB.png" class="attachment-large size-large" alt="Logo Museum Stutthof" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB.png 447w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/logo_stutthof_white_RGB-300x53.png 300w" sizes="auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/ibb/'><img loading="lazy" decoding="async" width="120" height="120" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/02/ibb.png" class="attachment-large size-large" alt="" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/schwarzenberg-ev-logo/'><img loading="lazy" decoding="async" width="85" height="85" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/02/Schwarzenberg-eV-Logo.png" class="attachment-large size-large" alt="Logo Schwarzenberg e.V." /></a>

<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/erinnern-inklusiv-unser-deutsch-polnisches-kooperationsprojekt-2023-2024" target="_blank" rel="noopener">Alle Beiträge über das Projekt „Erinnern-inklusiv“ finden Sie hier. </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
