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	<title>Förderprogramm Belarus &#8211; IBB</title>
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	<description>Bildungs- und Begegnungswerk</description>
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		<title>IBB Dortmund sucht kreative Unterstützung für eine Broschüre zum Förderprogramm Belarus</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-dortmund-sucht-kreative-unterstuetzung-fuer-broschuere-zum-foerderprogramm-belarus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2023 18:24:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[AUSSCHREIBUNG: Als Internationales Bildungs- und Begegnungswerk haben wir über 20 Jahre im Auftrag von BMZ und GIZ das Förderprogramm Belarus umgesetzt. Seit 2002 konnten wir über 270 belarussisch-deutsche Partnerschaftsprojekte fördern und viele innovative Initiativen in Belarus begleiten. Das von uns und unseren Partnern bearbeitete Themenspektrum ist breit: von Agrotourismus und alternde Gesellschaft über Energieeffizienz, Gendergerechtigkeit, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AUSSCHREIBUNG:<br />
</strong><br />
Als Internationales Bildungs- und Begegnungswerk haben wir über 20 Jahre im Auftrag von BMZ und GIZ das Förderprogramm Belarus umgesetzt. Seit 2002 konnten wir über 270 belarussisch-deutsche Partnerschaftsprojekte fördern und viele innovative Initiativen in Belarus begleiten. Das von uns und unseren Partnern bearbeitete Themenspektrum ist breit: von Agrotourismus und alternde Gesellschaft über Energieeffizienz, Gendergerechtigkeit, Kreislaufwirtschaft und Ökologie bis hin zu sozialem Unternehmertum, Wohnungswirtschaft und zivilgesellschaftlichem Monitoring. Gemeinsam war allen Aktivitäten die Absicht, zivilgesellschaftliche Akteure zu stärken, um zu einer inklusiven nachhaltigen Entwicklung in Belarus und europaweit beizutragen. Die übergreifende Devise „Grenzen überwinden“ erhielt dabei in Abhängigkeit von den wechselnden politischen Verhältnissen und internationalen Beziehungen stets neue Bedeutungen.</p>
<p>Anlässlich des Auslaufens der aktuellen Programmphase im Mai 2023 möchten wir in einer kurzen Broschüre in deutscher und englischer Sprache darstellen, wie wir in den insgesamt neun Programmphasen gearbeitet haben, was die wichtigsten Ergebnisse sind, welche Wirkungen wir erzielen konnten und was hiervon trotz der weitgehenden Unterdrückung unabhängigen zivilgesellschaftlichen Engagements in Belarus noch bleibt.</p>
<p>Um diese Broschüre zu erstellen, suchen wir die Hilfe einer oder eines frei schaffenden Journalist*in oder PR-Spezialist*in, der bzw. die<br />
&#8211; engagiert und kreativ ist,<br />
&#8211; komplexe Informationen anschaulich und prägnant aufbereitet,<br />
&#8211; mit der Situation von Zivilgesellschaft in Belarus oder im postsowjetischen Raum vertraut ist,<br />
&#8211; sensibel mit den sich hieraus ergebenden Risiken der öffentlichen Darstellung umgeht,<br />
&#8211; die Vertraulichkeit der zur Verfügung gestellten Materialien garantiert,<br />
&#8211; problemlos anspruchsvolle Materialien in deutscher und russischer Sprache liest,<br />
&#8211; Texte auf muttersprachlichem Niveau in Deutsch oder Englisch verfassen kann.</p>
<p>Die Broschüre soll etwa 8-12 Seiten umfassen. Der abgestimmte Text soll bis 30. April 2023 vorliegen.</p>
<p>Wir gewährleisten von unserer Seite:<br />
&#8211; einen Strukturvorschlag für die Broschüre,<br />
&#8211; entsprechend dem Strukturvorschlag aufbereitete Materialien,<br />
&#8211; ständige Ansprechbarkeit für weitere Nachfragen,<br />
&#8211; Offenheit für neue Vorschläge.</p>
<p>Wir freuen uns über Angebote bis zum 6. März 2023 an <a href="&#109;&#97;&#x69;l&#116;&#x6f;&#x3a;s&#97;&#x68;&#x6d;&#64;&#105;&#x62;&#x62;-&#100;&#x2e;&#x64;e">Astrid Sahm</a>.</p>
<p>Auf Nachfrage stellen wir für die Angebotserstellung gerne ausführlichere Informationen zur Verfügung.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Förderprogramm Belarus: Wie ein Bildungskurs Expertise für nachhaltige Entwicklung in Belarus vermittelt</title>
		<link>https://ibb-d.de/foerderprogramm-belarus-wie-ein-bildungskurs-expertise-fuer-nachhaltige-entwicklung-in-belarus-vermittelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 04:58:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Lokalisierung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung ist einer der Schlüsselbereiche in der aktuellen Phase des Förderprogramms Belarus, das das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB gGmbH) seit 2002 im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) betreut. Dabei geht es darum, Ideen zu entwickeln, wie die großen globalen Ziele in vielen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lokalisierung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung ist einer der Schlüsselbereiche in der aktuellen Phase des Förderprogramms Belarus, das das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB gGmbH) seit 2002 im Auftrag der <a href="https://www.giz.de/de/html/index.html" target="_blank" rel="noopener">Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)</a> betreut. Dabei geht es darum, Ideen zu entwickeln, wie die großen globalen Ziele in vielen kleinen Schritten auf lokaler Ebene erreicht werden können. Je nach Situation in den Städten und Dörfern kann dies zum Beispiel durch die Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur geschehen, durch eine stärker auf die alternde Gesellschaft ausgerichtete Stadtentwicklung oder durch Pilotprojekte für eine Umstellung auf die Kreislaufwirtschaft. Im Rahmen des Förderprogramms arbeitet das IBB Dortmund seit Jahren mit vielen zivilgesellschaftlichen Initiativen in Deutschland und Belarus zusammen. Mit Unterstützung der <a href="https://www.lag21.de/" target="_blank" rel="noopener">Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e. V. (LAG 21)</a> wurden seit 2018 belarussische Nachhaltigkeitsberaterinnen und -berater ausgebildet, die die Umstellung mit viel Fingerspitzengefühl für die Bedürfnisse und Möglichkeiten vor Ort initiieren und begleiten.</p>
<p>Die Corona-Pandemie hat allerdings die Rahmenbedingungen stark verändert. Waren ursprünglich Konferenzen und Seminarmodule in Präsenz geplant, musste die internationale Zusammenarbeit in den vergangenen zwei Jahren in den virtuellen Raum verlegt werden. Dennoch geht die Arbeit weiter – neuerdings sogar wieder mit persönlichen Begegnungen. So konnte Siarhei Tarasiuk, in Belarus als Nachhaltigkeitsberater aktiv im Oblast Mogiljow, bis vergangenen Freitag, 10. Juni 2022, ein vierwöchiges Praktikum bei der LAG 21 absolvieren. Weitere Praktika sind in Vorbereitung.</p>
<p>Die LAG21 hat im Rahmen der aktuell laufenden Langzeit-Fortbildung „Capacity Building und Stärkung der Möglichkeiten zur Lokalisierung der Agenda 2030 in Belarus“ Interviews geführt mit den Kurs-Teilnehmenden. Was motiviert sie zur Teilnahme? Welche Meilensteine sind bereits erreicht bei der Lokalisierung der globalen Nachhaltigkeitsziele und wie geht die Arbeit unter den aktuellen schwierigen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen weiter?</p>
<p>Wir verlinken hier gern zu den Interviews der LAG 21 in deutscher Übersetzung.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Tarasiuk-Shadrakov.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-31163 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Tarasiuk-Shadrakov-300x199.jpg" alt="" width="286" height="190" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Tarasiuk-Shadrakov-300x199.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Tarasiuk-Shadrakov.jpg 747w" sizes="(max-width: 286px) 100vw, 286px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8222;Die SDGs zu lokalisieren bedeutet auch die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.”</p>
<p>Alexei Shadrakov und Siarhei Tarasiuk berichten über Nachhaltigkeitsinitiativen im Oblast Mogiljow.</p>
<p><a href="https://www.lag21.de/newsletter/beitraege/details/nachhaltigkeit-belarus-interview/" target="_blank" rel="noopener">Das Interview finden Sie hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Nadeschda-Batowa.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-31158 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Nadeschda-Batowa-245x300.jpg" alt="" width="201" height="246" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Nadeschda-Batowa-245x300.jpg 245w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Nadeschda-Batowa.jpg 593w" sizes="(max-width: 201px) 100vw, 201px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nadeschda Batowa, Professorin am Institut für Wirtschaft der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus:</p>
<p>“Nach Expertenschätzungen gehören etwa zehn Prozent der belarussischen Unternehmen zu einem Modell, das auf den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft beruht. “</p>
<p><a href="https://www.lag21.de/newsletter/beitraege/details/Kreislaufwirtschaft-Belarus-interview/" target="_blank" rel="noopener">Das Interview mit Nadeschda Batowa finden Sie hier. </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Andrej-Pachomenko.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-31153 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Andrej-Pachomenko-208x300.jpg" alt="" width="201" height="290" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Andrej-Pachomenko-208x300.jpg 208w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/Andrej-Pachomenko.jpg 417w" sizes="(max-width: 201px) 100vw, 201px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Andrej Pachomenko arbeitet an verschiedenen Stellen am Thema nachhaltiger Tourismus und ist unter anderem Direktor der Öko-Bildungseinrichtung Ökosled.</p>
<p>“Ich denke, dass wir uns in diesen schwierigen Zeiten noch mehr anstrengen müssen, um vielfältige Partnerschaften zu pflegen sowie umwelt- und sozialbewusste und verantwortungsvolle Geschäftsmodelle auf verschiedenen Ebenen einzuführen. Nur so werden wir in den Regionen in der Lage sein, die Krise zu bewältigen.”</p>
<p><a href="https://www.lag21.de/newsletter/beitraege/details/tourismus-belarus-nachhaltigkeit/" target="_blank" rel="noopener">Das Interview mit Andrej Pachomenko finden Sie hier. </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erstes Netzwerktreffen in der neunten Phase im Förderprogramm Belarus diesmal online</title>
		<link>https://ibb-d.de/erstes-netzwerktreffen-in-der-neunten-phase-im-foerderprogramm-belarus-diesmal-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2020 07:54:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum ersten Netzwerktreffen in der neunten Phase des Förderprogramms Belarus trafen sich etwa 60 belarussischen Projektpartnerinnen und -partner am vergangenen Donnerstag, 8. Oktober 2020, Covid-19 bedingt im Online-Format. „Das Förderprogramm hat seit jeher flexibel auf die sich ändernden Rahmenbedingungen und Bedürfnisse reagiert und so werden wir nun angesichts der Corona-Pandemie neue Wege beschreiten und das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_27148" style="width: 486px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom-fpb-netzwerktreffen-Maksim_w.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27148" class="wp-image-27148" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom-fpb-netzwerktreffen-Maksim_w.jpg" alt="Ein Blick hinter die Kulissen des virtuellen Netzwerktreffens: Moderator Maksim Padbiorozkin sitzt an seinem Schreibtisch." width="476" height="338" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom-fpb-netzwerktreffen-Maksim_w.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom-fpb-netzwerktreffen-Maksim_w-300x213.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom-fpb-netzwerktreffen-Maksim_w-768x546.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 476px) 100vw, 476px" /></a><p id="caption-attachment-27148" class="wp-caption-text">Ein Blick hinter die Kulissen des virtuellen Netzwerktreffens: Moderator Maksim Padbiorozkin an seinem Schreibtisch mit Referentin Natascha Tolkach. Fotos: IBB &#8222;Johannes Rau&#8220; Minsk</p></div>
<p>Zum ersten Netzwerktreffen in der neunten Phase des Förderprogramms Belarus trafen sich etwa 60 belarussischen Projektpartnerinnen und -partner am vergangenen Donnerstag, 8. Oktober 2020, Covid-19 bedingt im Online-Format. „Das Förderprogramm hat seit jeher flexibel auf die sich ändernden Rahmenbedingungen und Bedürfnisse reagiert und so werden wir nun angesichts der Corona-Pandemie neue Wege beschreiten und das Nachhaltigkeitsprinzip der Inklusion mit Hilfe des Internet praktizieren und ‚niemanden zurücklassen‘“, sagte Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH, in ihrer Begrüßung. Sie erinnerte an das Ziel der neunten Phase 2019 bis 2022, einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 in Belarus zu leisten. „Entsprechend den Grundprinzipien der Agenda 2030 fördern wir ausschließlich Multi-Akteurs-Partnerschafen. Angesichts der aktuellen Situation ist dies eine große Herausforderung. Unsere Projekte sind daher ein wichtiges Experimentierfeld und können im optimalen Falle zeigen, wie Wege zur Überwindung der gesellschaftlichen Spaltung gefunden werden können.“</p>
<div id="attachment_27143" style="width: 462px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom_fpb-maksim2-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-27143" class="wp-image-27143" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom_fpb-maksim2-1.jpg" alt="" width="452" height="339" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom_fpb-maksim2-1.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom_fpb-maksim2-1-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/10/zoom_fpb-maksim2-1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px" /></a><p id="caption-attachment-27143" class="wp-caption-text">Wie geht das Netzwerktreffen online? Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Minsk achten im Hintergrund darauf, dass alles klappt.</p></div>
<p>In der Video-Konferenz standen die Pläne für die 20 ausgewählten Multi-Akteurs-Partnerschaften im Mittelpunkt. Die gegenseitige Information über die Vorhaben diente dabei dem Ziel, Kräfte bündeln zu können und wo immer möglich Synergien zu finden. In diesem Zusammenhang diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließlich auch in Gruppenarbeit die gemeinsamen Möglichkeiten der Umsetzung der Agenda 2030, ihre Prinzipien und Maßnahmen in der aktuellen Situation, mögliche Formen der Zusammenarbeit und des Austauschs zwischen Projekten sowie gemeinsame Ideen für die Wochen der Nachhaltigen Entwicklung 2021. Zu den vielen Vorschlägen gehörten Einladungen zur Teilnahme an Projektveranstaltungen, der Austausch über die Erfahrungen von Expertinnen und Experten und die Möglichkeit von Online-Instrumenten für die Inklusion von benachteiligten Gruppen.</p>
<p>Das Förderprogramm Belarus bietet zudem in seinem Begleitprogramm verschiedene Unterstützungsangebote, um nützliche Kompetenzen zu vermitteln und innovative Ideen von international erfahrenen Expertinnen und Experten zu hören. So sind in diesem Jahr noch im Oktober die ersten Workshops geplant zu den Themen „Planen in Zeiten der Unsicherheit“, „Umgang mit Angst- und Stresszuständen“ und „Effektiv verhandeln“. Darüber hinaus sind Fortbildungen vorgesehen zum nachhaltigen Veranstaltungsmanagement und zur Öffentlichkeitsarbeit via Newsletter und Social Media.</p>
<p>Am Donnerstag, 15. Oktober 2020, treffen sich erstmals die deutschen Projektpartnerinnen und Projektpartner zu einem virtuellen Austausch über ihre Pläne im Rahmen der neunten Phase im Förderprogramm Belarus – ebenfalls online.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier. </a></p>
<p>Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asl-Migrations- und Integrationbsfonds gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-21823" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos-300x300.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos-150x150.jpg 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos-210x210.jpg 210w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erste virtuelle Seminarreihe im Förderprogramm Belarus mit 70 Teilnehmenden aus fünf Ländern</title>
		<link>https://ibb-d.de/erste-virtuelle-seminarreihe-im-foerderprogramm-belarus-mit-70-teilnehmenden-aus-fuenf-laendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2020 08:41:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum ersten Mal in der Geschichte des Förderprogramms Belarus hat das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund eine Seminarreihe komplett online angeboten. Mehr als 70 Teilnehmende – darunter Expertinnen und Experten  aus Nichtregierungsorganisationen, staatlichen Stellen und Unternehmen &#8211; versammelten sich zu drei jeweils rund dreistündigen Online-Seminaren am 23. Juni, 30. Juni und 7. Juli [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal in der Geschichte des Förderprogramms Belarus hat das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund eine Seminarreihe komplett online angeboten. Mehr als 70 Teilnehmende – darunter Expertinnen und Experten  aus Nichtregierungsorganisationen, staatlichen Stellen und Unternehmen &#8211; versammelten sich zu drei jeweils rund dreistündigen Online-Seminaren am 23. Juni, 30. Juni und 7. Juli 2020 vor ihren Monitoren im virtuellen Konferenzraum.</p>
<p>Erstmals nahmen neben Deutschen und Belarussen auch Interessierte aus der Ukraine, Georgien und Moldawien teil.</p>
<blockquote><p>„Bedingt durch Covid-19 mussten wir auf alle Veranstaltungen in Minsk verzichten und haben uns daher für das Online-Format entschieden“,</p></blockquote>
<p>sagt Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH.</p>
<blockquote><p>„Und dies hat auch etwas Gutes: Wir konnten mehr Expertinnen und Experten gewinnen und Akteure aus vier Ländern einbeziehen.“</p></blockquote>
<p>Bei der Seminarreihe zum Thema „Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen auf dem offenen und geschlossenen Arbeitsmarkt“ stand im Hintergrund d<a href="http://house.gov.by/ru/zakony-ru/view/o-pravax-invalidov-i-ix-sotsialnoj-integratsii-771/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">er neue Gesetzentwurf „Über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und ihre soziale Integration&#8220;</a>, der sich aktuell in Belarus im Gesetzgebungsverfahren befindet. Die in Deutschland seit vielen Jahren (weiter-)entwickelten Ansätze zur Gewährleitung beruflicher Inklusion können in dieser Situation gut als Ausgangsmodell dienen.</p>
<p>In Belarus sollen Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten künftig zu einer Ausgleichsabgabe verpflichtet werden, wenn sie keine Menschen mit Behinderungen beschäftigen. Oleg Tokun, Leiter der Abteilung für Beschäftigungspolitik im Ministerium für Arbeit und Sozialschutz der Republik Belarus, skizzierte das Ziel des Gesetzes so: „Mit unserem Gesetzesvorhaben möchten wir in erster Linie eine Verbesserung für die Zielgruppe der Behinderten erreichen und nicht eine Belastung für die betreffenden Unternehmen.“</p>
<p>Oksana Elova, thematische Koordinatorin des sozialen Bereichs im Förderprogramm Belarus und Aksana Yankovich, Progammkoordinatorin des sozialen Bereichs im Förderprogramm, moderierten die Online-Vorträge und nahmen auch viele Fragen auf, die im Nachgang zu den Seminaren beantwortet oder weiter bearbeitet werden.</p>
<p>Im ersten Web-Seminar hatte Jan-Philipp Buchheister von der<a href="https://www.gvp-bonn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> GVP Gemeinnützige Werkstatten Bonn GmbH</a> dargestellt, welchen Beitrag eine gemeinnützige Werkstatt zur Inklusion von Mitarbeitenden mit Behinderungen und Beeinträchtigungen ins Arbeitsleben leistet. Immerhin rund 7,9 Millionen Menschen  mit einer Schwerbehinderung von 50 Grad oder mehr lebten zum Jahresende 2019 in Deutschland. Der Anteil an der Gesamtbevölkerung betrug damit fast zehn Prozent. In neun von zehn Fällen (89%) war eine Krankheit die Ursache.</p>
<p>In den Bonner Werkstätten sind rund 500 Menschen mit Behinderung in den Bereichen Büro und Logistik, Catering und Dienstleistungen oder Montage und Verpackung beschäftigt. 70 Mitarbeitende ohne Behinderung unterstützen sie. Der enge Kontakt zu den Gemeinnützigen Werkstätten eröffnet Betroffenen den Zugang zu besonders auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Betreuungs- und Unterstützungsangeboten wie Gesprächskreisen und Kursen, um das eigene Leben mit Einschränkungen besser bewältigen zu können oder um zum Beispiel gemeinsam Sport zu treiben.</p>
<p>Die berufliche Qualifizierung gelinge in aller Regel mit großem Erfolg. Das gemeinsam Erreichte stärke immer auch die Persönlichkeit der Mitarbeitenden. Sie sollen sich selbst nicht als hilflos erleben, sondern als geschätzter Teil der Gesellschaft.</p>
<p>Im zweiten Web-Seminar ging es um die Frage, wie das Ziel &#8211; die berufliche Inklusion von Mitarbeitenden mit Behinderungen – durch Anreize der staatlichen Institutionen erreicht werden kann. Peter Stadler, Berater und Arbeitsmarktexperte der <a href="https://www.faf-gmbh.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beratungsstelle für Inklusive Unternehmen (FAF)</a>, stellte dazu besonders das Instrument der Ausgleichsabgabe vor. Privatwirtschaftliche Unternehmen ebenso wie gemeinnützige Organisationen und Einrichtungen der öffentlichen Hand mit mehr als 20 Mitarbeitenden sind in Deutschland verpflichtet, fünf Prozent der Arbeitsplätze mit Menschen mit einer Behinderung zu besetzen. Können sie diese Forderung nicht umsetzen, müssen sie eine in der Höhe gestaffelte Ausgleichsabgabe zahlen. Die Ausgleichsabgabe wiederum wird zweckgebunden eingesetzt, um Menschen mit einer Behinderung zu qualifizieren oder Arbeitsplätze technisch so umzurüsten, dass Menschen mit Einschränkungen dort arbeiten können. 70 Prozent der Ausgleichsabgabe fließen zurück an Unternehmen und Einrichtungen.</p>
<p>Im dritten Web-Seminar ging es schließlich um die Kommunikation zwischen staatlichen Stellen, Unternehmen sowieArbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Behinderung. Dorte Cancel von der GVP Bonn-Rhein-Sieg gGmbH beschrieb anschaulich, dass sich ihre Beratung an den konkreten Bedarfen der betreuten Menschen orientiert. In einer drei Monate dauernden Eingangsphase gehe es zunächst um die Fertigkeiten der betreffenden Person von der Konzentrationsfähigkeit bis zur Kontaktfreude. Für psychisch Erkrankte könne zum Beispiel eine Tätigkeit im Gartenbau sinnvoll sein, für Konktaktsuchende eine Arbeit im Dienstleistungssektor.</p>
<p>Ali Atak, Fachberater in der <a href="https://www.ihk-bonn.de/startseite.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg</a>, arbeitet an der Seite der Unternehmen. „Es kommt zum Beispiel vor, dass Mitarbeitende durch einen Unfall oder eine Herzerkrankung oder Diabetes ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr wie früher erfüllen können“, schilderte er. Firmen können dann einen Lohnkosten-Zuschuss erhalten und Zuschüsse für die technische Umrüstung von Arbeitsplätze. Die Zuschüsse stammen dann größtenteils  aus der Ausgleichsabgabe. Bei der Antragstellung hilft Ali Atak. Vielfach müsse er auch Vorbehalte abbauen: „Es gibt manchmal die Befürchtung, dass Mitarbeitende mit einer Behinderung häufiger krank sind“, schilderte er. Stattdessen überwiegen aus seiner Sicht aber die positiven Auswirkungen. „Die Integration von schwerbehinderten Mitarbeitenden wirkt sich insgesamt positiv auf ein als familiärer empfundenes Arbeitsklima aus“, sagte er. Seine Tätigkeit liege häufig in der Beratung von Unternehmen, die Arbeitsplätze behindertengerecht umbauen wollen und er stehe auch häufig im Austausch mit der Kollegin Cancel, um geeignete Mitarbeitende für bestimmte Aufgaben zu suchen.</p>
<blockquote><p>„Mit unserer Seminar-Reihe zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben möchten wir den Weg bahnen für einen Dialog zwischen allen Beteiligten: Zivilgesellschaft, Staat und Unternehmen“,</p></blockquote>
<p>fasst Astrid Sahm die Intention der Seminarreihe zusammen.</p>
<blockquote><p>„Diese Frage ist Teil unseres Gesamtziels im Förderprogramm Belarus, die Umsetzung der Agenda 2030 und insbesondere des Agenda-Prinzips „Niemanden zurücklassen“ in Belarus zu unterstützen. Denn die aktive Teilhabe von benachteiligten Gruppen ist eine zentrale Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung von Gesellschaften, wie auch deutsche Erfahrungen bestätigen.“</p></blockquote>
<p>Angesichts der zahlreichen positiven Rückmeldungen aus dem Teilnehmendenkreis plant das IBB Dortmund im Rahmen des Förderprogramms Belarus weitere Maßnahmen zum Thema Inklusion im Arbeitsleben. Ein wichtiges Pilotprojekt wird bereits in Kooperation mit UNDP und dem Sozialausschuss des belarussischen Parlaments umgesetzt: Bis Ende August wird ein wissenschaftliches Team eine umfassende Gesetzesfolgenabschätzung zu dem Gesetzesentwurf über die Rechte von Menschen mit Behinderung erarbeiten. Hierzu sollen Informationen und Stellungnahmen von allen wichtigen Stakeholdern eingeholt werden.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier.</a></p>
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			</item>
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		<title>Förderprogramm Belarus geht trotz Corona mit 20 deutsch-belarussischen Projekten in die neunte Phase</title>
		<link>https://ibb-d.de/foerderprogramm-belarus-geht-trotz-corona-mit-20-deutsch-belarussischen-projekten-in-die-neunte-phase/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2020 17:13:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Auswahl ist getroffen: Mit 20 deutsch-belarussischen Projekten geht das Förderprogramm Belarus in die neunte Phase. Bedingt durch die Corona-Pandemie erfolgte das erste Arbeitstreffen für die deutschen und belarussischen Partnerinitiativen in Form von zwei Online-Seminaren am 6. und 7. Mai 2020. Die erste persönliche Begegnung alle Programmbeteiligten, die offizielle Auftaktkonferenz in Minsk, ist nun für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Auswahl ist getroffen: Mit 20 deutsch-belarussischen Projekten geht das Förderprogramm Belarus in die neunte Phase. Bedingt durch die Corona-Pandemie erfolgte das erste Arbeitstreffen für die deutschen und belarussischen Partnerinitiativen in Form von zwei Online-Seminaren am 6. und 7. Mai 2020. Die erste persönliche Begegnung alle Programmbeteiligten, die offizielle Auftaktkonferenz in Minsk, ist nun für den 8. und 9. Oktober 2020 geplant.</p>
<p>Bei allen ausgewählten Projekten handelt es sich um Multi-Akteurs-Partnerschaften, in denen zivilgesellschaftliche Organisationen mit staatlichen und/oder wirtschaftlichen Akteuren kooperieren. Inhaltlich beziehen sich die 20 Projekte auf die Themenfelder Lokalisierung der Globalen Nachhaltigkeitsziele (acht Projekte), Grüne Transition und Digitalisierung (sieben Projekte) sowie Inklusive und gleichberechtigte Gesellschaft (fünf Projekte). Ziel ist jeweils die Entwicklung neuer Problemlösungsansätze zur Umsetzung der Agenda 2030 speziell für Belarus. Die Initiativen werden bis Ende 2021 u. a. an der Umsetzung von regionalen Nachhaltigkeitsstrategien arbeiten sowie innovative Ansätze in der ökologischen Landwirtschaft, zum Aufbau einer Foodbank, zum Umgang mit der alternden Gesellschaft, zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, zu digitalem Unternehmertum, Klimaschutz, Tourismus oder Wohnungswirtschaft vorantreiben. Neun belarussische Antragsteller werden erstmals gefördert. Damit liegt die Neuförderungsquote deutlich höher als in früheren Phasen, in denen nur etwa jeder dritte belarussische Projektpartner erstmals eine Förderung erhielt.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/04/LogoFpB.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9942 alignright" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/04/LogoFpB.png" alt="" width="300" height="140" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/04/LogoFpB.png 889w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/04/LogoFpB-300x140.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/04/LogoFpB-768x359.png 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Das IBB Dortmund (IBB gGmbH) betreut das Förderprogramm Belarus im Auftrag des <a href="https://www.bmz.de/de/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)</a> und <a href="https://www.giz.de/de/html/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)</a> seit 2002. In der neunten Phase stehen knapp 900.000 Euro zur Projektförderung zur Verfügung. 150 Projektskizzen mit einem Förderbedarf von rund 7,5 Millionen Euro waren bis zum ersten Bewerbungsschluss am 1. Dezember 2019 beim IBB Dortmund eingegangen. „Das große Interesse zeigt uns, dass es ein wachsendes Interesse zivilgesellschaftlicher Akteure in Deutschland gibt, die an einer Zusammenarbeit mit Belarus interessiert sind“, sagt Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH. „Angesichts der vielen, zu einem großen Teil qualitativ sehr hochwertigen Projektvorhaben war es diesmal ausgesprochen schwer, eine Auswahl zu treffen.“ Zum Vergleich: Bei der Ausschreibung zur achten Phase im Jahr 2016 wurden lediglich 52 Projektanträge eingereicht. „Unsere systematische Ansprache von Nachhaltigkeitsinitiativen in Deutschland und die allgemeine Verbesserung der belarussisch-deutschen Beziehungen zeigen hier vermutlich ihre gute Wirkung“, erklärt Astrid Sahm diese Zunahme.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/05/ELdZ_Bela_Office_Farbe_rus.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26637 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/05/ELdZ_Bela_Office_Farbe_rus.png" alt="" width="252" height="163" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/05/ELdZ_Bela_Office_Farbe_rus.png 749w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/05/ELdZ_Bela_Office_Farbe_rus-300x194.png 300w" sizes="auto, (max-width: 252px) 100vw, 252px" /></a>Erstmals sollen die im Förderprogramm Belarus gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse auch in einen Erfahrungsaustausch mit weiteren Ländern der Östlichen Partnerschaft eingebracht werden. Denn das BMZ möchte die gegenseitigen Beziehungen zu den Ländern der „Östlichen Partnerschaft“ &#8211; Belarus, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau und Ukraine &#8211; stärken und vertiefen.  Mehrere Einzelprojekte in den Themenfeldern sehen denn auch  bereits eine Zusammenarbeit mit Initiativen in der Ukraine und Armenien vor. Entsprechende Austauschformate werden in Kooperation mit der GIZ im Rahmen des Begleitprogramms angeboten. Als weitere Maßnahmen des Begleitprogramms sind in Kooperation mit der IBB „Johannes Rau“ Minsk u. a. Fortbildungen für alle Projekte zu nachhaltigem Veranstaltungsmanagement und zur Nutzung von digitalen Instrumenten in Übereinstimmung mit den Prinzipien der Agenda 2030 geplant. Hinzu kommen weitere Vernetzungsveranstaltungen, wie die Wochen der nachhaltigen Entwicklung oder das Soziale Forum, sowie Beratungsangebote.</p>
<p>In den kommenden Wochen werden nun die letzten Vorbereitungen getroffen, so dass die Partnerinitiativen voraussichtlich im September 2020 mit der praktischen Arbeit beginnen können. Dr. Astrid Sahm: „Wir hoffen, dass wir trotz der Corona-Pandemie wieder erfolgreich Begegnungen, Dialoge und Projekte initiieren können.“</p>
<p><strong> Zum Kreis der deutschen Projektpartner gehören:</strong></p>
<ul>
<li>der Minsk Club Bonn e.V.,</li>
<li>die Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa e.V.,</li>
<li>das Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V.,</li>
<li>die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Köpenick, Förderkreis Hilfe für strahlengeschädigte belarussische Kinder</li>
<li>der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Kreisverband Unna e.V.,</li>
<li>die Climate Alliance Frankfurt,</li>
<li>die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 Dortmund,</li>
<li>Germanwatch e.V.,</li>
<li>die Fachstelle „Zukunft Alter“ Arnsberg,</li>
<li>die BioHöfeGemeinschaft Sachsen-Anhalt e.V. Ulmendorf,</li>
<li>das Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland in Magdeburg,</li>
<li>die Bundesstadt Bonn</li>
<li>die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V. in Darmstadt,</li>
<li>die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland in Frankfurt,</li>
<li>die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin,</li>
<li>die Berliner Tafel e.V.,</li>
<li>Heim-statt Tschernobyl Holzgerlingen und</li>
<li>die Deutsch-Russländische Gesellschaft Wittenberg.</li>
</ul>
<p>Unser Foto oben zeigt die belarussischen Logos für die Sustainable Development Goals (SDGs).</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier.</a></p>
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		<title>Delegation aus Minsk gewinnt in der Partnerstadt Bonn wertvolle Einblicke in den inklusiven Arbeitsmarkt</title>
		<link>https://ibb-d.de/delegation-aus-minsk-gewinnt-in-der-partnerstadt-bonn-wertvolle-einblicke-in-den-inklusiven-arbeitsmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2020 17:46:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Studienfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie gelingt die berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland? Antworten auf diese Frage wollte sich eine hochrangig besetzte Delegation aus Belarus unter Leitung des stellvertretenden Oberbürgermeisters der Stadt Minsk, Artiom Tsuran, in Deutschland mit eigenen Augen ansehen. Bonn, offizielle Partnerstadt der Stadt Minsk, war deshalb vom 2. bis 6. Februar 2020 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gelingt die berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland? Antworten auf diese Frage wollte sich eine hochrangig besetzte Delegation aus Belarus unter Leitung des stellvertretenden Oberbürgermeisters der Stadt Minsk, Artiom Tsuran, in Deutschland mit eigenen Augen ansehen. Bonn, offizielle Partnerstadt der Stadt Minsk, war deshalb vom 2. bis 6. Februar 2020 Ziel einer Studienfahrt. Organisiert wurde sie vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund im Rahmen des <a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Förderprogramms Belarus</a> und vom Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit der Stadt Bonn.</p>
<p><strong>Delegation aus Minsk beeindruckt vom Besuch in Bonn</strong></p>
<p>Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen spielt eine wichtige Rolle für die Weiterentwicklung der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie in Belarus. Tagesstätten und Internate für Menschen mit Behinderungen bieten auch in Minsk und in allen Regionen schon jetzt diverse Beschäftigungsmöglichkeiten. Doch zum einen könnte die Nachfrage nach den gefertigten Produkten gesteigert werden, zum anderen gelten Menschen mit Behinderungen aus medizinischen Gründen häufig als nicht oder nur eingeschränkt arbeitsfähig.</p>
<div id="attachment_26089" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/BadHonnef_0205_110014-e1582049997324.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26089" class="wp-image-26089" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/BadHonnef_0205_110014-e1582049997324.jpg" alt="Dieses Foto zeigt die Delegation, die ím Rahmen des Förderprogramms Belarus die Stadt und Region Bonn besichtigt hat, bei einem Gedankenaustausch." width="800" height="222" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/BadHonnef_0205_110014-e1582049997324.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/BadHonnef_0205_110014-e1582049997324-300x83.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/BadHonnef_0205_110014-e1582049997324-768x213.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-26089" class="wp-caption-text">Gelegenheit zu einem intensiven Gedankenaustausch bot die Studienfahrt im Rahmen des Förderprogramms Belarus an allen Stationen in der Region Bonn / Rhein-Sieg.</p></div>
<p>Die Studienfahrt ermöglichte nun einen differenzierten Blick, wie die Beschäftigung von Menschen mit Einschränkungen in Deutschland gelingt und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind. Der erste Besuchstag begann mit einem Empfang im Rathaus: Bürgermeister Reinhard Limbach begrüßte neben Artiom Tsuran auch Zhanna Ramanovich (Vorsitzende des Komitees für Arbeit, Beschäftigung und sozialen Schutz der Stadt Minsk), Alena Vernikouskaya (stellvertretende Direktorin des staatlichen Minsker sozialen Stadtzentrums für Familie und Kinder), Oleg Chepel (Vorsitzender der Belarussischen Genossenschaft von Sehbehinderten) und Dr. Viktor Balakirev (Direktor der IBB „Johannes Rau“ in Minsk) im Rathaus der Stadt Bonn. Für drei der fünf Besucher aus Belarus war es der erste Besuch in Deutschland.</p>
<p><strong>Qualifizierung für den ersten Arbeitsmarkt</strong></p>
<div id="attachment_26079" style="width: 461px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/GVP_Bonn_0204_111709-e1582049967152.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26079" class="wp-image-26079" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/GVP_Bonn_0204_111709-e1582049967152.jpg" alt="Dieses Foto zeigt die Delegation, die ím Rahmen des Förderprogramms Belarus die Stadt Bonn besichtigt hat, bei einer Diskussionsrunde in den Gemeinnützigen Werkstätten." width="451" height="279" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/GVP_Bonn_0204_111709-e1582049967152.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/GVP_Bonn_0204_111709-e1582049967152-300x185.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/GVP_Bonn_0204_111709-e1582049967152-768x475.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px" /></a><p id="caption-attachment-26079" class="wp-caption-text">Wie gelingt die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung in Deutschland? Die Gemeinnützigen Werkstätten Bonn erläuterten ihr Konzept.</p></div>
<p>Den fachlichen Einstieg bildete der Besuch der <a href="https://www.gvp-bonn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gemeinnützigen Werkstätten Bonn GmbH</a> (GVP) am Dienstag, 3. Februar 2020. Bereichsleiterin Martina Ohlrogge gab einen Einblick in die berufliche Orientierung und Qualifizierung:  Die ersten drei Monate stehen im Zeichen des Ankommens, der Eingangsdiagnostik und Kompetenzanalyse. Auf Grundlage der Ergebnisse wird ein individueller Eingliederungsplan erarbeitet und mit der jeweiligen Person vereinbart, welche Tätigkeiten erlernt werden sollen. Wünsche und Vorlieben werden dabei berücksichtigt. Es folgt dann eine 24-monatige Ausbildungsphase in einem der vier Qualifizierungsbereiche: Büro- und Logistikdienstleistungen, Montage- und Verpackungsdienstleistung, Gastronomie- und Servicedienstleistung oder Lagerlogistik. Nach abgeschlossener Ausbildung kann die Person dann entweder in den Gemeinnützigen Werkstätten arbeiten oder auch an einem externen Arbeitsplatz. Eine besondere Rolle spielen Praktika schon während der Ausbildung: Auch wenn die Mitarbeitenden der GVP-Werkstätten dazu in eine andere Firma wechseln, arbeiten sie doch auf einem (externen) Arbeitsplatz der Werkstätten. Die behinderte Person ist damit weiterhin Mitarbeiter der Werkstatt auf einem geschützten Arbeitsplatz, wird also weiterhin durch die GVP betreut und entlohnt. Knapp ein Viertel der behinderten Klienten arbeiten inzwischen außerhalb – Tendenz steigend. Diese besondere Form der Inklusion, so erfuhren die Besucher aus Belarus, ist Ausdruck eines grundsätzlichen Paradigmenwechsels in den Aufgaben der Werkstätten, der sich vor einigen Jahren vollzogen hat: Ausdrückliches Ziel der Werkstätten ist die Qualifizierung für den ersten Arbeitsmarkt.</p>
<p>Mehr über die Rolle der Unternehmen erfuhr die Delegation im Gespräch mit dem Inklusionsbeauftragten der <a href="https://www.ihk-bonn.de/berufsbildung-und-fachkraeftesicherung/fachkraeftesicherung/inklusionsberatung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Industrie- und Handelskammer Bonn/ Rhein-Sieg</a> Ali Osman Atak. Er berät mit großem Engagement Firmen, die Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schaffen möchten. Denn die IHK wirbt sogar offensiv für die Beschäftigung von Schwerbehinderten, um dem in Deutschland oft beklagten Fachkräftemangel zu entgehen. Die Motivation von Menschen mit einer Schwerbehinderung sei im Durchschnitt höher als von Menschen ohne Schwerbehinderung. Bei der Beantragung von Fördermitteln für die behindertengerechte Ausstattung von Arbeitsplätzen hilft der Inklusionsbeauftragte.</p>
<p>Mit dem <a href="https://www.bonn-rhein-sieg-fairbindet.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzwerk Bonn fairbindet</a> hat die Region ein Bündnis geschmiedet, dem Kommunen, Berufsverbände, Jobcenter und Unternehmen aus Bonn und Umgebung angehören. Geschulte Ansprechpartner informieren zielgerichtet Unternehmen über Vorschriften und Fördermittel und Arbeitsuchende über Jobperspektiven. Die Region ist mit Bonn fairbindet inzwischen ein Vorreiter in der Schaffung von behindertengerechten Arbeitsplätzen.</p>

<a href='https://ibb-d.de/bad-honnef_0205_112210/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1011" height="664" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_112210-e1582050889351.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_112210-e1582050889351.jpg 1011w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_112210-e1582050889351-300x197.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_112210-e1582050889351-768x504.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1011px) 100vw, 1011px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/bad-honnef_0205_110933/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="673" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_110933-e1582050029791.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_110933-e1582050029791.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_110933-e1582050029791-300x197.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_110933-e1582050029791-768x505.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>

<p><strong>Betreutes Wohnen ermöglicht Selbstständigkeit </strong></p>
<p>In <a href="https://www.hohenhonnef.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bad Honnef</a> lernte die Delegation schließlich eine besondere Form des betreuten Wohnens kennen. Menschen mit Behinderung leben in einem restaurierten Schloss, das früher als Lungensanatorium diente und sogar schon die russische Zarenfamilie zur Erholung beherbergt haben soll. Erwachsene mit schwereren geistigen und körperlichen Behinderungen können allein oder als Paar in größtmöglicher Selbstständigkeit leben, erhalten jedoch auch alle Unterstützung, die sie brauchen.</p>
<p>In der <a href="https://www.pauke-bonn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PAUKE Bonn-Rhein-Sieg gGmbH</a> besuchte die Delegation schließlich ein Projekt zur Wiedereingliederung von ehemaligen Drogenabhängigen. 1982 gegründet wollte der  Selbsthilfeverein Pauke e.V. Strukturen schaffen, die Drogenabhängige nach absolvierter stationärer Therapie unterstützen. Heute betreibt die gemeinnützige GmbH ein Restaurant und Bistro, bietet betreutes Wohnen, unterstützt Selbsthilfegruppen und bietet Menschen mit Suchtproblematik und psychischen Beeinträchtigungen auch Hilfen bei der beruflichen Wiedereingliederung.</p>
<div id="attachment_26104" style="width: 462px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_150438-e1582050043917.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26104" class="wp-image-26104" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_150438-e1582050043917.jpg" alt="Dieses Foto zeigt die Delegation, die ím Rahmen des Förderprogramms Belarus die Stadt Bonn besichtigt hat, bei einer Diskussionsrunde über den Teilhabeplan der Stadt Bonn." width="452" height="334" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_150438-e1582050043917.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_150438-e1582050043917-300x222.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_150438-e1582050043917-768x568.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px" /></a><p id="caption-attachment-26104" class="wp-caption-text">Welche Gremien und Akteure haben mitgewirkt an der Erstellung des Teilhabeplans der Stadt Bonn? Diese Frage erörterte die Delegation zum Abschluss der Studienfahrt mit Vertreterinnen des Sozialamtes der Stadt Bonn.</p></div>
<p>Nach den eindrucksvollen Besichtigungen und Begegnungen stand zum Abschluss eine Diskussion über die Rolle der Kommune auf dem Programm. Brigitte Schrick und Dr. Nina Retzlaff vom Sozialamt der Stadt Bonn stellten den behindertenpolitischen Teilhabeplan der Stadt Bonn vor. An der Erarbeitung hatte eine Vielzahl von Akteuren aus verschiedenen Verwaltungen und Unternehmen  mitgewirkt. Seit 2011 wird der Plan schrittweise umgesetzt.</p>
<p>Die Gäste aus Belarus erstaunte besonders, wie auch Unternehmen in das Projekt Inklusion einbezogen werden, die selbst nicht in der Lage sind, behindertengerechte Arbeitsplätze zu schaffen. Sie erfuhren, dass Betriebe durch Aufträge an Behindertenwerkstätten ihre sonst fällige Ausgleichsabgabe verringern können. Dies wiederum erhöht die Absatzchancen der inklusiv aufgestellten Unternehmen. Beeindruckt stellte die Delegation auch fest, dass Menschen mit Behinderung in Deutschland grundsätzlich als zumindest teilweise arbeitsfähig gelten und in Entscheidungsprozesse einbezogen werden – auch wenn sie von einem gesetzlichen Betreuer begleitet werden. Entscheidend für das Gelingen der beruflichen Integration sei offenbar ein gutes Zusammenwirken von fachlicher und pädagogischer Betreuung.</p>
<p>Beim Abschlussgespräch im Alten Rathaus wurde dann auch vereinbart, dass der Fachaustausch vertieft werden soll insbesondere zu den Themen Eingangsdiagnostik, Kompetenzanalyse und Berufsausbildung.</p>
<p>Am Donnerstag, 6. Februar 2020, machte sich die Delegation auf ihren Rückweg nach Minsk, nicht ohne eine Gegeneinladung ausgesprochen zu haben: Auf dem Regionalen Nachhaltigkeitsforum Ende Mai 2020 soll der in Bonn begonnene Fachaustausch fortgesetzt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser Foto oben zeigt die Gruppe beim Empfang im Bonner Rathaus: (v.l.n.r.) Alena Vernikouskaya, stellvertretende Direktorin der staatlichen Einrichtung „Minsker Stadtzentrum für Familie und Kinder“, Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin des IBB Dortmund (IBB gGmbH), Reinhard Limbach, Bürgermeister der Stadt Bonn, Artiom Tsuran, stellvertretender Oberbürgermeister der Stadt Minsk, Zhanna Ramanovich, Vorsitzende des Komitees für Arbeit, Beschäftigung und sozialen Schutz der Stadt Minsk, Oleg Chepel, Vorsitzender der gesellschaftlichen Vereinigung „Belarussische Genossenschaft von Sehbehinderten“ und Dr. Viktor Balakirev, belarussischer Direktor der IBB „Johannes Rau“ Minsk. Foto: Bundeshauptstadt Bonn</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier. </a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zweite Auswahlrunde für die neunte Phase des Förderprogramms Belarus 2019-2022</title>
		<link>https://ibb-d.de/zweite-auswahlrunde-fuer-die-neunte-phase-des-foerderprogramms-belarus-2019-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Feb 2020 17:19:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=26132</guid>

					<description><![CDATA[Zur zweiten Auswahlrunde für die neunte Phase des Förderprogramms Belarus hatte das IBB Dortmund (IBB gGmbH) Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt 27 Projektpartnerschaften am Donnerstag, 30. Januar 2020, in die IBB „Johannes Rau“ in Minsk eingeladen. Zuvor hatten Expertinnen und Experten die insgesamt eingereichten 150 Projektskizzen gesichtet, geprüft und bewertet, mit denen sich deutsch-belarussische Partnerschaftsinitiativen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zur zweiten Auswahlrunde für die neunte Phase des Förderprogramms Belarus hatte das IBB Dortmund (IBB gGmbH) Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt 27 Projektpartnerschaften am Donnerstag, 30. Januar 2020, in die IBB „Johannes Rau“ in Minsk eingeladen.</p>
<p>Zuvor hatten Expertinnen und Experten die insgesamt eingereichten 150 Projektskizzen gesichtet, geprüft und bewertet, mit denen sich deutsch-belarussische Partnerschaftsinitiativen für die Teilnahme beworben hatten. „Wir haben hochinteressante Projektideen erhalten“, zeigte sich Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin des IBB Dortmund nach der ersten Begutachtung begeistert, „und freuen uns über die so zahlreiche Beteiligung von belarussisch-deutschen Initiativen.“ Bei der Auswahl für die zweite Runde musste das IBB-Team gemeinsam mit der <a href="https://www.giz.de/de/html/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ)</a> allerdings auch auf eine sinnvolle thematische und regionale Verteilung im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel achten. „Wir hatten wirklich die Qual der Wahl“, so Astrid Sahm, „und hätten gerne noch mehr Bewerberinnen und Bewerbern eine Förderung in Aussicht gestellt.“</p>
<p>In der zweiten Runde werden die in den 27 ausgewählten Projektskizzen beschriebenen Projektideen nun in konkreten Anträgen detailliert geplant. Auf dem ersten Informationstreffen ging es deshalb um die  genauen Anforderungsprofile, insbesondere um Fragen zur Kostenkalkulation und späteren Abrechnung.</p>
<p>Die ausführlichen Projektbeschreibungen müssen nun bis zum 15. März 2020 eingereicht werden. Über die Förderentscheidung werden die Partnerorganisationen voraussichtlich Mitte April 2020 informiert, denn auch unter den 27 in die 2. Runde gelangten Vorhaben muss noch einmal eine Auswahl getroffen werden.</p>
<p>Für Mitte Mai ist die Auftaktkonferenz für die neunte Phase im Förderprogramm Belarus geplant, zu der alle geförderten Projekte sowie weitere Kooperationspartner eingeladen werden. Bis Ende 2021 sollen die Projekte realisiert worden sein. Bis März 2022 müssen dann auch die Abrechnungen erfolgt sein, um einen erfolgreichen Abschluss der 9. Phase des Förderprogramms im Mai 2022 zu ermöglichen.</p>
<p>Die vier Förderschwerpunkte sind:</p>
<ol>
<li>Inklusive und gleichberechtigte Gesellschaft</li>
<li>Grüne Transition und digitale Transformation,</li>
<li>Lokalisierung der SDGs sowie</li>
<li>Entwicklung von Monitoring- und Wirkungsmessungssystemen im Kontext der Agenda 2030.</li>
</ol>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bewerbungsfrist für neue Phase des  Förderprogramms Belarus endet am 1. Dezember</title>
		<link>https://ibb-d.de/bewerbungsfrist-fuer-neue-phase-des-foerderprogramms-belarus-endet-am-1-dezember/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2019 11:30:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
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					<description><![CDATA[Letzte Gelegenheit! Bis  Sonntag, 1. Dezember 2019, genau um 23.59 Uhr müssen deutsch-belarussische Partnerschaftsinitiativen ihre Projektskizzen einreichen, um in die der neuen neunten Phase des Förderprogramms Belarus berücksichtigt werden zu können. Das Bewerbungsverfahren ist diesmal etwas anders als in den früheren Phasen: Zunächst sollen Projektskizzen online eingereicht werden in deutscher oder englischer Sprache. Dazu steht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Gelegenheit! Bis  Sonntag, 1. Dezember 2019, genau um 23.59 Uhr müssen deutsch-belarussische Partnerschaftsinitiativen ihre Projektskizzen einreichen, um in die der neuen neunten Phase des Förderprogramms Belarus berücksichtigt werden zu können.</p>
<p>Das Bewerbungsverfahren ist diesmal etwas anders als in den früheren Phasen: Zunächst sollen Projektskizzen online eingereicht werden in deutscher oder englischer Sprache. Dazu steht auf der belarussischen Website des Förderprogramms Belarus <a href="https://ibb-d.by/de/mein-konto/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ein elektronisches Antragsformular</a> zur Verfügung.</p>
<p>Eine ausführliche <a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/FpB_2019-2022_Projektskizze_DE-1.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anleitung in deutscher Sprache</a> und <a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/FpB_2019-2022-project_concept_note-en.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine Anleitung in englischer Sprache</a> stehen hier zum Download zur Verfügung.</p>
<p>In Ausnahmefällen kann die Projektskizze auch in Form eines  Microsoft-Word-Dokuments an die E-Mail-Adresse <a href="&#x6d;&#x61;&#x69;&#108;&#116;&#111;:p&#x61;&#x64;&#x62;&#x69;&#97;&#114;oz&#x6b;&#x69;&#x6e;&#x40;&#105;&#98;b&#46;&#x62;&#x79;" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#x70;&#97;&#100;b&#x69;&#x61;&#114;o&#x7a;&#x6b;&#105;n&#64;&#x69;&#98;&#98;&#46;&#x62;&#x79;</a>  gesendet werden. Zu diesen Fällen gehören Fehler im Online-Bewerbungssystem oder objektive technische Probleme, die im Text des Schreibens angegeben werden müssen (bitte Foto oder Screenshot des Bildschirms beifügen).</p>
<p>Nach dem 1. Dezember werden die eingereichten Projektskizzen in Deutschland unabhängig begutachtet. Allen Antragstellenden wird das Ergebnis der Begutachtung voraussichtlich um den 15. Januar 2020 mitgeteilt.</p>
<p>Erst in der zweiten Phase des Ausschreibungsphase haben die ausgewählten Initiativen und Organisationen dann bis zum 1. März 2020 den vollständigen Antrag einzureichen.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH sucht Gutachterinnen und Gutachter für das Förderprogramm Belarus</title>
		<link>https://ibb-d.de/das-internationale-bildungs-und-begegnungswerk-ggmbh-sucht-honorarkraefte-fuer-das-foerderprogramm-belarus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2019 11:06:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Expertinnen und Experten zur Mitarbeit im Förderprogramm Belarus sucht das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund. Aktuell steht die Ausschreibung für deutsch-belarussische Partnerschaftsprojekte auf der Agenda. Gesucht werden deshalb Honorarkräfte zur Begutachtung von Projektskizzen und/oder Projektanträgen. Das IBB Dortmund setzt das Förderprogramm im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und des Bundesministeriums [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Expertinnen und Experten zur Mitarbeit im Förderprogramm Belarus sucht das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund. Aktuell steht die Ausschreibung für deutsch-belarussische Partnerschaftsprojekte auf der Agenda. Gesucht werden deshalb Honorarkräfte zur Begutachtung von Projektskizzen und/oder Projektanträgen.</p>
<p>Das IBB Dortmund setzt das Förderprogramm im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) um.</p>
<p>Interessierte können sich bis zum 1. Dezember 2019 mit einem Motivationsschreiben und Lebenslauf bewerben. <a href="https://ibb-d.de/honorarkraefte-fuer-deutsch-belarussische-projektgutachten-gesucht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die detaillierte Ausschreibung finden Sie hier.</a></p>
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			</item>
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		<title>Inspirierender Austausch beim ersten Forum „Würdiges Altern: Gleiche Möglichkeiten für alle Generationen“ in Minsk</title>
		<link>https://ibb-d.de/inspirierender-austausch-beim-ersten-forum-wuerdiges-altern-gleiche-moeglichkeiten-fuer-alle-generationen-in-minsk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2019 10:45:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
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					<description><![CDATA[Am internationalen Tag der Senioren, am 1. Oktober 2019, trafen sich fast 200 Vertreter aus Belarus, Deutschland, Österreich, Russland, Kasachstan, Kirgisistan, der Ukraine, Israel und Estland in Minsk zum ersten Forum des aktiven Alterns. An zwei Tagen diskutierten sie über die Fragen: Wie können bedarfsgerechte Angebote für die älter werdende Gesellschaft geschaffen werden? Wie können [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am internationalen Tag der Senioren, am 1. Oktober 2019, trafen sich fast 200 Vertreter aus Belarus, Deutschland, Österreich, Russland, Kasachstan, Kirgisistan, der Ukraine, Israel und Estland in Minsk zum ersten Forum des aktiven Alterns. An zwei Tagen diskutierten sie über die Fragen: Wie können bedarfsgerechte Angebote für die älter werdende Gesellschaft geschaffen werden? Wie können die Rechte der Älteren gewahrt und in allen Planungsprozessen berücksichtigt werden? Wie schafft man eine altersfreundliche Gesellschaft? Eingeladen hatte die belarussische NRO-Koalition „Für würdiges Altern“, die sich 2018 dank der Unterstützung des Förderprogramms Belarus gegründet hatte. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund, die Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft und die UNFPA-Repräsentanz in Belarus hatten die Tagung mit organisiert und unterstützt.</p>
<div id="attachment_25225" style="width: 461px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_4456.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25225" class="wp-image-25225" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_4456.jpg" alt="Publikum beim ersten Forum des aktiven Alterns in Minsk unterstützt vom Förderprogramm Belarus. " width="451" height="302" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_4456.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_4456-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_4456-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px" /></a><p id="caption-attachment-25225" class="wp-caption-text">Fast 200 Interessierte verfolgten die Vorträge beim ersten Forum des aktiven Alterns in Minsk.</p></div>
<p>Der demografische Wandel verlangt auch in Belarus nach Antworten auf Fragen, die vor wenigen  Jahrzehnten so noch nicht gestellt werden konnten: Schon heute ist jeder fünfte Mensch im EU-Nachbarland Belarus 60 Jahre oder älter. Eine höhere Lebenserwartung auf der einen Seite, sinkende Geburtenraten auf der anderen Seite verstärken den weltweit beobachteten Trend. Schon im Jahr 2030 dürfte der Anteil der Älteren an der Gesamtbevölkerung in Belarus auf ein Viertel gestiegen sein. Diesem Wandel müssen sich Regierung und Zivilgesellschaft auch in Belarus stellen. „Es ist notwendig, ein neues Verständnis für das Image und die Rolle der Senioren zu entwickeln, um eine Gesellschaft für alle Altersgruppen zu entwickeln“, sagte Alexander Rumak, stellvertretender Minister für Arbeit und Sozialschutz in seiner Ansprache zur Begrüßung der Tagungsgäste in Minsk. Er präsentierte den im Sommer veröffentlichten Entwurf der neuen Nationalen Strategie „Würdiges Altern 2030“: Sie schafft im Kontext der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie 2030 den konzeptionellen Rahmen für die Planung konkreter Maßnahmen, um die gesellschaftliche Teilhabe der Älteren zu gewährleisten und befindet sich zurzeit im Abstimmungsprozess.</p>
<div id="attachment_25230" style="width: 467px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_4493.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25230" class="wp-image-25230" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_4493.jpg" alt="Jaime Nadal, Repräsentant des UNFPA, bei seiner Ansprache in Minsk am Rednerpult vor einem Aufsteller Förderprogramm Belarus." width="457" height="305" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_4493.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_4493-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_4493-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 457px) 100vw, 457px" /></a><p id="caption-attachment-25230" class="wp-caption-text">Jaime Nadal, Repräsentant des UNFPA, unterstrich die Vorteile der alternden Gesellschaft für das Zusammenleben aller Generationen.</p></div>
<p>Die alternde Gesellschaft biete die einmalige Chance, einen Vorteil für das Zusammenleben aller Generationen zu entwickeln, sagte Jaime Nadal, Repräsentant des <a href="https://www.unfpa.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA)</a>. Der internationale Austausch könne der Strategieentwicklung positive Impulse geben, sagte Anja Luther, Ständige Vertreterin des deutschen Botschafters in Belarus. Sie hob in ihrem Grußwort das langjährige Engagement des IBB hervor, das im Rahmen des Förderprogramms Belarus seit vielen Jahren den zivilgesellschaftlichen Austausch über Fragen der Nachhaltigkeit und Soziale Innovationen ermöglicht.</p>
<p>Zum Einstieg in die Thematik wurde sodann die Studie zu Bedürfnissen älterer Menschen in Belarus vorgestellt, die mit Unterstützung des IBB Dortmund angefertigt worden war. Die meisten Senioren in Belarus bewerten ihren Lebenszustand als mittelmäßig. Dabei werden als zentrale Faktoren die Einsamkeit und eine schlechte Gesundheitslage genannt. Die sich anschließende Diskussion zeigte, dass die Studie wichtige  Impulse für die weitere Arbeit sowohl des zuständigen Sozialministeriums als auch der NRO gibt. <a href="http://ibb-d.by/2019/10/29/potrebnosti-interesy-i-kachestvo-zhizni-lyudej-pozhilogo-i-starshego-vozrasta-v-belarusi/">Die zentralen Ergebnisse finden Sie (in belarussischer Sprache) hier.</a></p>
<p>Ina Voelcker, Projektreferentin Internationale Altenpolitik, beschrieb zudem anschaulich die Arbeit der <a href="https://www.bagso.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)</a> aus Deutschland. 1989 mit elf Mitgliedsorganisationen gegründet ist die BAGSO heute ein zentrales Sprachrohr der älteren Generation mit fast 200 Mitgliedsorganisationen, das als Interessenvertretung in der Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Gehör findet.</p>
<div id="attachment_25285" style="width: 602px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_5311.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25285" class="wp-image-25285" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_5311.jpg" alt="Podlumsdiskussion zum demografischen Wandel in Belarus," width="592" height="395" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_5311.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_5311-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_5311-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 592px) 100vw, 592px" /></a><p id="caption-attachment-25285" class="wp-caption-text">Mehrere Podiumsdiskussionen beleuchteten Aspekte des demografischen Wandels und zivilgesellschaftliche Initiativen von mehreren Seiten.</p></div>
<p>Die anschließende erste Podiumsdiskussion machte deutlich, dass die alternde Gesellschaft ein Umdenken erforderlich macht: Unterstützende Angeboten zum selbstständigen Leben bis ins hohe Alter, eine vorausschauende, inklusive Stadtplanung und altersgerechte Freizeitangebote sind nötig. Im Dialog wurden Erfahrungen aus dem In- und Ausland diskutiert.</p>
<p>Der zweite Konferenztag widmete sich dem Bild und der Rolle des älteren Menschen in der Gesellschaft. Nach der Vorstellung einer empirischen Studie zum Rollenverständnis und Image ging es in drei parallelen Sektionen um die Einbindung Älterer in die kommunalpolitische Planung, um Bildung und Geschäftsmodelle für und mit Älteren und um soziale Dienstleistungen für Senioren. Mit Ulrich von Dreusche, Sprecher des Seniorenbeirats der Stadt Arnsberg, und Ingrid Dormann, Vorstandsmitglied des Seniorenbeirats der Stadt Arnsberg und der <a href="https://lsv-nrw.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landesseniorenvertretung in Nordrhein-Westfalen</a>, brachten zwei Gäste aus Arnsberg ihre Erfahrungen aus der kommunalpolitischen Interessenvertretung und aus altengerechten Bildungsangeboten in die Diskussionen ein.</p>
<div id="attachment_25295" style="width: 309px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_6250.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25295" class="wp-image-25295" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_6250.jpg" alt="Impulsvortrag von Marita Gerwin beim Forum &quot;Würdiges Altern&quot; in Belarus. " width="299" height="199" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_6250.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_6250-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_6250-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px" /></a><p id="caption-attachment-25295" class="wp-caption-text">Marita Gerwin stellte die Arbeit der Fachstelle Zukunft Alter in Arnsberg in ihrem Impulsreferat vor.</p></div>
<p>Zur abschließenden Podiumsdiskussion „Alternde Gesellschaft als Verantwortung aller Bürgerinnen und Bürger“ hielt Marita Gerwin von der <a href="https://www.arnsberg.de/zukunft-alter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fachstelle Zukunft Alter aus Arnsberg</a> den Impulsvortrag: Früher habe sich der ältere Mensch ins Private zurückgezogen. Heute werde das Leben im höheren Alter nicht mehr als Phase des Stillstands, als „Ruhestand“ betrachtet, sondern als Chance, seine Talente und Erfahrungen anders aktiv einzubringen. Am Beispiel der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Arnsberg beschrieb Marita Gerwin die Rolle der Kommune und ihren Beitrag zum Gelingen eines guten Miteinanders der Generationen: Eine Stadt des langen Lebens sehe das Thema Alter als Querschnittsaufgabe und müsse darum Netzwerke pflegen und Ressourcen – zum Beispiel in Form von Räumen und Personal &#8211; bereitstellen. Mit Vertretern der neugegründeten Koalition „Für  würdiges Altern“ sowie Vertretern von staatlichen Institutionen und der UNFPA-Repräsentanz in Belarus entstand ein inspirierender Austausch. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums waren sich einig, dass nur in enger Zusammenarbeit verschiedener Akteure von Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft und durch eine aktive Beteiligung von Senioren selbst die Gestaltung einer altersfreundlichen Gesellschaft möglich sei.</p>
<p>Die Nationale Strategie „Würdiges Altern 2030“ soll ab 2021 umgesetzt werden und Senioren als Menschen „im goldenen Alter“ mehr als bisher wertschätzen. Alexander Rumak:</p>
<blockquote><p>„Senioren sind Menschen, die über Wissen, Erfahrung und geistiges Potential verfügen: Wir müssen Bedingungen schaffen, um dieses Wissen zu nutzen und diesen Menschen ein würdiges Alter zu ermöglichen.“</p></blockquote>
<p>Impressionen vom ersten Forum &#8222;Würdiges Altern&#8220;:</p>

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<a href='https://ibb-d.de/forum_wuerdiges_altern_img_5294/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_5294-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_5294.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_5294-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_5294-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
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<a href='https://ibb-d.de/forum_wuerdiges_altern_img_4445/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_4445-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_4445.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_4445-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/11/Forum_würdiges_Altern_IMG_4445-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>

<p>Das Förderprogramm Belarus wird den Prozess in der neunten Phase weiter begleiten und  unterstützen: <a href="https://ibb-d.de/das-foerderprogramm-belarus-geht-heute-in-die-neunte-phase/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsch-belarussische Partnerschaftsinitiativen können noch bis zum 1. Dezember 2019 Projektskizzen einreichen und Projekte zur inklusiven und gleichberechtigten Gesellschaft realisieren.</a></p>
<p>Das Forum wurde gemeinsam organisiert:</p>
<ul>
<li>Koalition „Für würdiges Altern“</li>
<li>Internationale gesellschaftliche Vereinigung „Verständigung“ (Minsk)</li>
<li>Verein „Dritter Sektor“ (Grodno)</li>
<li>Gesellschaftliche Vereinigung „Belarussische Assoziation von Sozialarbeitern“ (Minsk)</li>
<li>Jüdischer Wohltätigkeitsverein „Hesed Rahamim“ (Minsk)</li>
<li>Belarussische Vereinigung von Gerontologen</li>
<li>Forschungsinstitut des Ministeriums für Arbeit und Sozialschutz Belarus</li>
</ul>
<p>Das Forum wurde unterstützt vom</p>
<ul>
<li>Förderprogramm Belarus</li>
<li>UNFPA Belarus und von der</li>
<li>Internationalen gesellschaftlichen Vereinigung „Verständigung“ Minsk / Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft.</li>
</ul>
<p>Alle Fotos auf dieser Seite: <a href="http://coalition-aging.by/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Koalition &#8222;Für würdiges Altern&#8220;</a>.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier. </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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