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	<title>Ukraine &#8211; IBB</title>
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	<description>Bildungs- und Begegnungswerk</description>
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		<title>Projekt „Inklusion &#8211; einfach machen!“ endet mit Vorstellung von drei Beispielen für mehr Teilhabe und Teilgabe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2024 14:02:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktivisten und Aktivistinnen aus Ternopil, die im Projekt „Inklusion – einfach machen!“ einen von drei Prototypen zur Umsetzung der UN-BRK in der Ukraine entwickelt haben. Foto: privat Mit Engagement und Ideen können Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Barrieren abbauen und die UN-Behindertenrechtskonvention in der Ukraine umsetzen. Drei konkrete Beispiele stellten die Sprecher:innen von drei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aktivisten und Aktivistinnen aus Ternopil, die im Projekt „Inklusion – einfach machen!“ einen von drei Prototypen zur Umsetzung der UN-BRK in der Ukraine entwickelt haben. Foto: privat</p>
<p>Mit Engagement und Ideen können Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Barrieren abbauen und die UN-Behindertenrechtskonvention in der Ukraine umsetzen. Drei konkrete Beispiele stellten die Sprecher:innen von drei Initiativen am Mittwoch, 18. Dezember 2024, im Online-Meeting zum Abschluss des deutsch-ukrainischen Projekts „Inklusion &#8211; einfach machen!“ vor. Nachahmung erwünscht!</p>
<p>Constanze Stoll, Referentin der IBB gGmbH Dortmund, begrüßte zum Abschluss des nur sechs Monate dauernden Projekts mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Ukraine und Deutschland. Der Projekttitel „Inklusion &#8211; einfach machen!“ habe in der deutschen Sprache eine doppelte Bedeutung: Zum einen solle Inklusion einfach gemacht werden im Sinne einer Vereinfachung für alle Beteiligten, so dass Barrieren wirklich abgebaut werden. Zum anderen bedeute „einfach machen“ auch, nicht auf irgendetwas zu warten, sondern aktiv und mutig die Initiative für die Erprobung von Barrierefreiheit und gelebter Inklusion zu ergreifen.</p>
<p>Auf der Zukunftskonferenz in Lwiw vom 1. bis 4. Oktober 2024 hatten die Teilnehmenden Defizite beschrieben und Vorschläge für Verbesserungen entwickelt. Was in überschaubaren Zeiteinheiten entstehen kann, um die UN-Behindertenrechtskonvention trotz der aktuellen Kriegssituation in der Ukraine umzusetzen, zeigten die drei bearbeiteten Ideen, die erst Anfang November aus sechs eingereichten Ideenskizzen ausgewählt worden waren.</p>
<ul>
<li>Für den Bereich Medien &amp; Kommunikation: Ein Prototyp für einfache Sprache, speziell für Journalist:innen in Lwiw</li>
<li>Für den Bereich Soziales &amp; Arbeitsmarkt: Ein Prototyp zur Ausbildung von gehörlosen Stadtführer:innen in vier Städten</li>
<li>Für den Bereich Bildung &amp; Kultur: Ein Prototyp zur Analyse von Barrieren in zwei Kulturinstitutionen in der Region Ternopil.</li>
</ul>
<p>Die entwickelten Lösungsvorschläge zum Abbau von Barrieren und der Erweiterung von Teilhabe und Teilgabe wurden als Prototypen bezeichnet. Der Begriff unterstreicht die Absicht, Ideen schnell und aktionsorientiert in beispielhaften Modellen zu realisieren, um Inklusion, Teilhabe und Teilgabe praktisch umzusetzen und mit den Modellen zu lernen: Was funktioniert in dem Modell gut? Was funktioniert noch nicht? An welchen Stellen müssen wir noch andere Expertise einholen? Welche Fragen müssen wir stellen, um weitere Barrieren zu verringern? Gemäß dem Motto: Fail early, to learn quickly! Entstanden sind:</p>
<ol>
<li>
<h4><strong>Ein Booklet mit Empfehlungen zur barrierearmen Textarbeit für Medienschaffende</strong></h4>
</li>
</ol>
<div id="attachment_36794" style="width: 460px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-36794" class="wp-image-36794" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit-300x171.jpg" alt="" width="450" height="256" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit-300x171.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit-1024x583.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit-768x437.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit.jpg 1498w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><p id="caption-attachment-36794" class="wp-caption-text">Screenshot aus dem Online-Meeting zum Abschluss des Projekts &#8222;Inklusion &#8211; einfach machen!&#8220;</p></div>
<p>Maryna Stashyna-Neimet präsentierte das Ergebnis für den Bereich Medien und Kommunikation. Die gemeinnützige Organisation „Zivilholding‚ Gruppe Einfluss‘“ aus Lwiw hat ein zweiteiliges Trainingsseminar für Journalistinnen und Journalisten zu barrierefreien Inhalten entwickelt.</p>
<p><strong>Vorgehen:</strong> Zehn Journalist:innen nahmen an einer eintägigen Veranstaltung in Lwiw teil. In einem späteren Online-Meeting experimentierten sie mit ihren neuen Kenntnissen. Sie verfassten kleine Texte und übten sich in der Bildbeschreibung. Maryna Stashyna-Neimet, die selbst mit einer Sehbeeinträchtigung lebt und als Trainerin ihr Wissen an die Medienleute weitergab, fasste zusammen: Print- und Onlinemedien sollten zum Beispiel Fachbegriffe vermeiden, häufiger die Alltagssprache verwenden und Bilder so beschreiben, so dass sie von Screen-Readern ausgelesen und von den Adressierten verstanden werden können.</p>
<p><strong>Ergebnis &amp; Perspektive:</strong> Alle Empfehlungen sind nun in einer Handreichung für Medienschaffende zusammengefasst, die für Medien ohne Barrieren sensibilisiert. Das Booklet wurde bereits an 600 Journalistinnen und Journalisten in der Ukraine verteilt.</p>
<p>„Wir müssen Standards erarbeiten und Normen setzen“, sagte Niia Nikel, die mit ihrer Organisation Epiprosvita die Umsetzung dieses Projekts unterstützt hatte. Das nächste Ziel sei es, barrierefreie Medienarbeit in die Ausbildung von Journalisten und Journalistinnen zu integrieren. Aktuell gebe es eine große Offenheit für das Thema.</p>
<blockquote><p>„Ich glaube, es gibt keinen Menschen in der Ukraine, der nicht jemanden mit einer Behinderung kennt.“</p></blockquote>
<p>Das Bewusstsein sei groß, dass verständliche Informationen besonders in der aktuellen Situation lebenswichtig sein können. „Taube hören Explosionen und entsprechende Warnhinweise nicht!“</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Booklet-barrierearme-Medienarbeit.pdf"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-36758" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-barrierefreie-medien-300x180.jpg" alt="" width="450" height="269" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-barrierefreie-medien-300x180.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-barrierefreie-medien-768x460.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-barrierefreie-medien.jpg 840w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Booklet-barrierearme-Medienarbeit.pdf" target="_blank" rel="noopener">Das Booklet zur barrierearmen Medienarbeit finden Sie zum Download hier (in ukrainischer Sprache). </a></p>
<ol start="2">
<li>
<h4><strong>Ausbildung von gehörlosen Städtetour-Guides</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Die Gemeinnützige Organisation „Bildungshilfe“ in Chmelnyzkyj hat die Ausbildung von Städtetour-Guides mit Hörbehinderungen als Prototyp entwickelt. Der Bedarf in der Ukraine ist groß, denn mehr als 30.000 Menschen hören nicht oder nur eingeschränkt. Dennoch werden sie von den gegenwärtigen Angeboten der Tourismusbranche nicht als Publikum berücksichtigt.</p>
<p><strong>Vorgehen:</strong> In Zusammenarbeit mit der Universität in Chmelnyzkyj durchliefen vier taube Gebärdensprach- Expert:innen die zertifizierte Weiterbildung zum Städtetour-Guide, die für sie in Gebärdensprache übertragen wurde. Mit dem in der Ukraine bekannten und erfahrenen deutsch-ukrainischen Städtetour-Guide Erwin Miden aus Chernihiw konnte das Team in einem mehrstündigen Online-Meeting Fragen der Freiberuflichkeit, der Akquise und Fragen des Images als Guide und zur Rolle der eigenen Persönlichkeit diskutieren.</p>
<p>Das begehrte Zertifikat als Städtetour-Guide erhalten nur Personen, die die Weiterbildung an der Universität erfolgreich absolviert und eine zweistündige Stadttour fachkundig geleitet haben. Teil der Weiterbildung für die vier Zertifikats-Anwärter:innen war also die öffentlichkeitswirksame Akquise von Tourgästen in ihren vier Wohnorten Lwiw, Kyjiw, Kriwoj Rih und Chmelnyzkyj für die in diesem Fall kostenlosen Führungen. Die Gäste testeten die Stadtführung für Taube, Hörbehinderte und Hörende. Die Resonanz überraschte selbst die Macher:</p>
<blockquote><p><em>„Taube erzählen viel besser“, </em></p></blockquote>
<p>zitierte Olga Burlaka die begeisterte Einschätzung vieler tauber Teilnehmender. Hörbehinderte hätten sehr emotional auf die Stadtführung in ihrer eigenen Sprache, der Gebärdensprache, durch taube Guides reagiert und das Angebot begeistert angenommen.</p>
<p><strong>Ergebnis &amp; Perspektive:</strong> Die vier Gebärdensprach-Expert:innen haben detaillierte Konzepte für Städtetouren entwickelt, die sie nun weiter ausbauen und als kulturelles Angebot vermarkten möchten. Der Testlauf hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Nachfrage unter tauben Menschen enorm ist. Auf Basis einer genaueren Analyse der Zielgruppe können die Touren künftig gezielt angepasst und variiert werden. Die Guides planen, ihr Repertoire kontinuierlich zu erweitern. Eine zentrale Frage wird dabei sein, wie das kulturelle Angebot der tauben Städte-Tourguides preislich gestaltet werden kann und welche finanziellen Fördermöglichkeiten in Zusammenarbeit mit den Städten realisiert werden könnten.</p>
<p>Potenzial sehen die Aktivist:innen darin, noch mehr Hörende für das Angebot zu gewinnen. Im ersten Durchlauf seien mehr taube Menschen als hörende erreicht worden. „Denkbar und wünschenswert ist aus unserer Sicht, dass taube und hörende Menschen gemeinsam an den gebärdensprachlichen Städtetouren teilnehmen“, fasste Olga Burlaka die Nachbetrachtungen des Teams zusammen. So könne daran gearbeitet werden, die Übersetzung aus der Gebärden- in die Lautsprache zu verbessern.</p>
<blockquote><p>„Wir wollen auch Hörenden die Gebärdensprachkultur näherbringen und möchten die gewonnenen Erfahrungen gern ausbauen und weitergeben“,</p></blockquote>
<p>erzählte Olga Burlaka. Denn inklusive Stadtführungen von Tauben könnten Arbeitsplätze in der Tourismusbranche in allen Regionen schaffen und auch in Chmelnyzkyj zum dauerhaften Angebot werden.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Ausbildung-Staedtetour-Guides.pdf"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-36753" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt_Ausbildung_taube-Stadt-Guides-300x166.jpg" alt="" width="450" height="249" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt_Ausbildung_taube-Stadt-Guides-300x166.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt_Ausbildung_taube-Stadt-Guides-1024x566.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt_Ausbildung_taube-Stadt-Guides-768x425.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt_Ausbildung_taube-Stadt-Guides.jpg 1421w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Ausbildung-Staedtetour-Guides.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Power-Point-Präsentation des Teams finden Sie hier </a><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Booklet-barrierearme-Medienarbeit.pdf" target="_blank" rel="noopener">(in ukrainischer Sprache)</a><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Ausbildung-Staedtetour-Guides.pdf" target="_blank" rel="noopener">. </a></p>
<ol start="3">
<li>
<h4><strong>Analyse von Barrieren ìn Kultureinrichtungen in der Region Ternopil</strong></h4>
</li>
</ol>

<a href='https://ibb-d.de/team-in-ternopil-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="203" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430-300x203.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Das Team beim Test einer Kultureinrichtung in Ternopil auf Barrierefreiheit." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430-300x203.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430-1024x693.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430-768x520.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430-1536x1040.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430.jpg 1690w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/team-in-ternopil/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="204" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-e1736192324900-300x204.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Das Team in Ternopil vor Ort bei der Untersuchung der Barrierefreiheit." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-e1736192324900-300x204.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-e1736192324900-1024x695.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-e1736192324900-768x521.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-e1736192324900.jpg 1188w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

<p>Die gemeinnützige Organisation „Ich kann“ aus Ternopil hat zwei zentrale Kultureinrichtungen der Region auf ihre Barrierefreiheit hin untersucht und Verbesserungsvorschläge entwickelt: Den Wyschniwezker Palast und das Heimatkundemuseum Ternopil.</p>
<div id="attachment_36779" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-36779" class="wp-image-36779 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214-300x148.png" alt="Dieses Foto zeigt das Team in Ternopil bei der Untersuchung von Barrieren." width="300" height="148" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214-300x148.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214-1024x503.png 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214-768x378.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214.png 1202w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-36779" class="wp-caption-text">Das Team hat unterschiedliche Barrieren in Ternopil systematisch erfasst.</p></div>
<p><strong>Vorgehen:</strong> Zum Team gehörten Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, einige Assistenzpersonen und Angehörige. Gemeinsam prüften sie die Einrichtungen mit einem eigens entwickelten Fragebogen, der die Bedarfe von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und Hörbeeinträchtigungen berücksichtigt. Das Ergebnis: Hohe Stufen, zu steile Rampen, Stolperfallen sowie sprachlich komplexe Texte erschweren Menschen mit körperlichen und Sinnesbeeinträchtigungen den Zugang.</p>
<blockquote><p>„Wir müssen echte Pionierarbeit leisten!“,</p></blockquote>
<p>erklärte Taras Khomickyj bei der Vorstellung des dritten Projektergebnis.</p>
<p><strong>Ergebnis &amp; Perspektive:</strong> Der Prototyp, dessen Kern die praktische Teilhabe und Teilgabe beim Abbau von Barrieren in Kultureinrichtungen von behinderten Menschen ist, hat bereits jetzt zu einer Nachfrage bei anderen Kultureinrichtungen der Region geführt: Sie wünschen sich ebenfalls eine Testung ihrer Angebote und pragmatische Anregungen für mehr Barrierefreiheit.  Der erarbeitete Fragenkatalog zur Untersuchung der Barrierefreiheit &#8211; auch das hat die Testung gezeigt &#8211; kann und muss auf andere Bedarfe, wie beispielsweise von Menschen mit einer Lernbehinderung erweitert werden. Das Team wird weitere Kooperationsangebote schaffen und verstärkt auf den Dialog zur Umsetzung der UN-BRK im Handlungsfeld von Bildung und Kultur setzen.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Exkursion-Ternopil.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-36763" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-exkursion-ternopil-300x172.jpg" alt="" width="450" height="258" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-exkursion-ternopil-300x172.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-exkursion-ternopil-768x441.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-exkursion-ternopil.jpg 890w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Exkursion-Ternopil.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Power-Point-Präsentation des Teams finden Sie hier </a><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Booklet-barrierearme-Medienarbeit.pdf" target="_blank" rel="noopener">(in ukrainischer Sprache)</a><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Exkursion-Ternopil.pdf" target="_blank" rel="noopener">. </a></p>
<blockquote><p>„Vor der Konferenz in Lwiw wussten wir nicht, dass Menschen mit Behinderungen so unterschiedliche Bedürfnisse haben“,</p></blockquote>
<p>schilderte Iwan Kosmina eine wichtige Erfahrung aus der barrierefrei organisierten Zukunftskonferenz vom 1. bis 4. Oktober 2024 in Lwiw. Bei allen Beteiligten sei der Wunsch entstanden, in der ukrainischen Gesellschaft den Zusammenhang zwischen Demokratie und Inklusion als Menschenrecht stärker in den Fokus ihrer Arbeit zu rücken und aktiv Verantwortung für mehr Teilhabe zu übernehmen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-36774 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Nazarii_Boyarski_8154-300x159.png" alt="" width="200" height="106" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Nazarii_Boyarski_8154-300x159.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Nazarii_Boyarski_8154-1024x544.png 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Nazarii_Boyarski_8154-768x408.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Nazarii_Boyarski_8154.png 1113w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Nazarii Boyarskyi von der Partnerorganisation „Inkubator für demokratische Initiativen“ äußerte den Wunsch und die Hoffnung, dass die erarbeiteten Materialien und Medien genutzt werden auch vom deutschen Publikum.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36769 alignright" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Karina_Hrytsiuk_FfR_8150-300x183.png" alt="" width="202" height="123" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Karina_Hrytsiuk_FfR_8150-300x183.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Karina_Hrytsiuk_FfR_8150-768x467.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Karina_Hrytsiuk_FfR_8150.png 971w" sizes="auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px" />Karina Hrytsiuk von der Organisation „Fight for Right“ betonte, die Arbeit an den Prototypen habe gezeigt, dass die Losung „Nicht über uns ohne uns!“ bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bedeutet, Menschen mit Behinderung nicht als Abnehmer inklusiver Lösungen zu denken, sondern sie aktiv in die Prozesse miteinzubeziehen.</p>
<p>Constanze Stoll hob abschließend das hohe Engagement aller Beteiligten hervor und bedankte sich für die intensive Mitarbeit. „Alle drei Prototypen haben gezeigt, dass das Arbeiten mit diesem Ansatz sich besonders für Inklusion eignet: Prototypen ermöglichen nutzerzentrierte und praxisnahe Lösungen. Barrieren können schrittweise identifiziert und in realen Kontexten getestet werden, während der Dialog zwischen Betroffenen und Fachleuten aktiv gefördert wird. Durch sichtbare Fortschritte entstehen zudem Motivation und Bewusstsein für nachhaltige Veränderungen.“</p>
<p>Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH hofft aktuell auf die Bewilligung eines Anschlussprojekts.</p>
<p>Das Projekt „Inklusion – einfach machen!“ wurde organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Kooperation mit der <a href="https://diiukraine.org/">NRO „Inkubator demokratischer Initiativen“</a> (Ukraine) und der <a href="https://ffr.org.ua/en/">NRO „Fight for Right“</a> (Ukraine). Gefördert wurde das Projekt durch Mittel des <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/-/2659266">Auswärtigen Amtes aus dem Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“</a>.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-35540 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png 385w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png 300w" alt="Diese Logos zeigen, dass das Projekt vom Auswärtigen Amt gefördert wird als Civil Society Cooperation. In der Reihe darunter sind die Logos der IBB gGmbH Dortmund und der ukrainischen NGO &quot;Fight for Right&quot; und &quot;Democratic initiatives incubator&quot; zu sehen." width="385" height="147" /></a></p>
<p>Das Beitragsbild (oben) zeigt das inklusive Team in Ternopil. Alle Fotos: privat</p>
<p>Weitere Informationen über dieses Projekt finden Sie auch hier:</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-drei-prototypen-zur-barrierefreiheit-und-teilhabe-in-der-ukraine-erhalten-eine-foerderung/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Inklusion &#8211; einfach machen!&#8220;: Drei Prototypen zur Barrierefreiheit und Teilhabe erhalten eine Förderung</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-prototypen-sollen-im-dezember-vorgestellt-werden/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Prototypen sollen im Dezember vorgestellt werden</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-viertaegige-zukunftskonferenz-beginnt-am-dienstag-1-oktober-2024-in-der-ukraine/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Viertägige Zukunftskonferenz beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, in der Ukraine</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/" target="_blank" rel="noopener">Kickoff-Meeting zum neuen Projekt „Inklusion – einfach machen“.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jetzt anmelden zum Abschluss-Meeting online im Projekt „Inklusion – einfach machen!“</title>
		<link>https://ibb-d.de/jetzt-anmelden-zum-abschluss-meeting-online-im-projekt-inklusion-einfach-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 11:06:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab sofort können sich Interessierte zur Abschluss-Veranstaltung im Projekt „Inklusion- einfach machen!“ anmelden. Termin: Mittwoch, 18. Dezember 2024, von 15 bis 17 Uhr online auf Zoom. Im deutsch-ukrainischen Kooperationsprojekt „Inklusion – einfach machen!“ ging es seit Juli 2024 um die Fragen: Wie beeinflusst der Krieg in der Ukraine die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)? Wie können [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort können sich Interessierte zur Abschluss-Veranstaltung im Projekt „Inklusion- einfach machen!“ anmelden. Termin: Mittwoch, 18. Dezember 2024, von 15 bis 17 Uhr online auf Zoom.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35491" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="250" height="121" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<div id="attachment_36604" style="width: 227px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Zukunftskonferenz_Lwiw_w.-JPEG.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-36604" class="wp-image-36604 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Zukunftskonferenz_Lwiw_w.-JPEG-217x300.jpeg" alt="Collage aus mehreren kleinen Fotos, die zeigen, wie engagiert die Teilnehmenden auf der Zukunftskonferenz diskutiert haben." width="217" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Zukunftskonferenz_Lwiw_w.-JPEG-217x300.jpeg 217w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Zukunftskonferenz_Lwiw_w.-JPEG.jpeg 739w" sizes="auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px" /></a><p id="caption-attachment-36604" class="wp-caption-text">Diese Collage aus mehreren Fotos von der Zukunftskonferenz in Lwiw zeigt die engagierten Diskussionen über den Stand der Inklusion und Lücken im Angebot.</p></div>
<p>Im deutsch-ukrainischen Kooperationsprojekt „Inklusion – einfach machen!“ ging es seit Juli 2024 um die Fragen:<br />
Wie beeinflusst der Krieg in der Ukraine die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)? Wie können Fachleute und Aktivist:innen in beiden Ländern gemeinsam Inklusion fördern?</p>
<p>Die Partnerorganisationen aus der Ukraine und Deutschland hatten vom <a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-prototypen-sollen-im-dezember-vorgestellt-werden/" target="_blank" rel="noopener">1. bis 4. Oktober 2024 eine Zukunftskonferenz in Lwiw in der Ukraine</a> organisiert. Der Titel lautete: „Forum: Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Ukraine – Fahrplan für Veränderungen bis 2029“. Im Jahr 2029 ist die UN-Behindertenrechtskonvention seit 20 Jahren von der Ukraine ratifiziert. 52 Menschen mit und ohnehin Behinderungen aus der Ukraine und Deutschland haben intensiv über Barriereabbau, Teilhabe und Teilgabe diskutiert &#8211; über das bisher Erreichte, den Einfluss des Krieges und das dringend Nötige.</p>
<p>Bei der Abschlussveranstaltung am 18. Dezember 2024 stellen die Partner die Ergebnisse der Zukunftskonferenz und besonders drei Prototypen vor. Denn nach der Konferenz reichten sechs Teams ihre weiterentwickelten Ideen ein, die Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtern können. Es wurden folgende drei Prototypen ausgewählt:</p>
<ul>
<li><strong>für den Bereich Medien &amp; Kommunikation:</strong> Ein Prototyp für einfache Sprache, speziell für Journalist:innen in Lwiw</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>für den Bereich Soziales &amp; Arbeitsmarkt:</strong> Ein Prototyp zur Ausbildung von gehörlosen Stadtführer:innen in vier Städten</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>für den Bereich Bildung &amp; Kultur:</strong> Ein Prototyp zur Analyse von Barrieren in zwei Kulturinstitutionen in der Region Ternopil.</li>
</ul>
<p>In der anschließenden Diskussion geht es um die Frage: Was können wir tun, um Inklusion als Menschenrecht zu stärken – in der Ukraine und in Deutschland?</p>
<p>Die Veranstaltung wird von Dolmetscher:innen für Lautsprache (Deutsch, Ukrainisch) und für deutsche und ukrainische Gebärdensprache begleitet.</p>
<p>Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 17.12.2024.</p>
<p><strong><a href="https://forms.gle/XeTM85qGTbvFnaJs5" target="_blank" rel="noopener">Zur Anmeldung nutzen Sie bitte diesen Link.</a></strong></p>
<p>Das Projekt „Inklusion – einfach machen!“ wird organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Kooperation mit der <a href="https://diiukraine.org/">NRO „Inkubator demokratischer Initiativen“</a> (Ukraine) und der <a href="https://ffr.org.ua/en/">NRO „Fight for Right“</a> (Ukraine). Gefördert wird das Projekt durch Mittel des <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/-/2659266">Auswärtigen Amtes aus dem Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“</a>.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-35540 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png 385w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png 300w" alt="Diese Logos zeigen, dass das Projekt vom Auswärtigen Amt gefördert wird als Civil Society Cooperation. In der Reihe darunter sind die Logos der IBB gGmbH Dortmund und der ukrainischen NGO &quot;Fight for Right&quot; und &quot;Democratic initiatives incubator&quot; zu sehen." width="385" height="147" /></a></p>
<p>Das Beitragsbild (oben) zeigt eine engagierte Diskussion während der Zukunftskonferenz in Lwiw.</p>
<p>Weitere Informationen über dieses Projekt finden Sie auch hier:</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-drei-prototypen-zur-barrierefreiheit-und-teilhabe-in-der-ukraine-erhalten-eine-foerderung/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Inklusion &#8211; einfach machen!&#8220;: Drei Prototypen zur Barrierefreiheit und Teilhabe erhalten eine Förderung</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-prototypen-sollen-im-dezember-vorgestellt-werden/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Prototypen sollen im Dezember vorgestellt werden</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-viertaegige-zukunftskonferenz-beginnt-am-dienstag-1-oktober-2024-in-der-ukraine/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Viertägige Zukunftskonferenz beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, in der Ukraine</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/" target="_blank" rel="noopener">Kickoff-Meeting zum neuen Projekt „Inklusion – einfach machen“.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>„Inklusion – einfach machen!“: Drei Prototypen zur Barrierefreiheit und Teilhabe erhalten eine Förderung</title>
		<link>https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-drei-prototypen-zur-barrierefreiheit-und-teilhabe-in-der-ukraine-erhalten-eine-foerderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2024 12:53:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Entscheidung war nicht einfach: Insgesamt sechs inspirierende Ideen für Prototypen haben Teams aus der Ukraine zur Förderung im Rahmen des deutsch-ukrainischen Kooperationsprojekts „Inklusion – einfach machen!“ eingereicht. Die Prototypen sollen modellhaft zeigen, wie die UN-Behindertenrechtskonvention in der Ukraine umgesetzt werden kann. Diese drei Vorhaben wurden ausgewählt: „Medien ohne Barrieren: Training für Journalistinnen und Journalisten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35491" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="211" height="102" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px" /></p>
<p>Die Entscheidung war nicht einfach: Insgesamt sechs inspirierende Ideen für Prototypen haben Teams aus der Ukraine zur Förderung im Rahmen des deutsch-ukrainischen Kooperationsprojekts „Inklusion – einfach machen!“ eingereicht. Die Prototypen sollen modellhaft zeigen, wie die UN-Behindertenrechtskonvention in der Ukraine umgesetzt werden kann.</p>
<p>Diese drei Vorhaben wurden ausgewählt:</p>
<ol>
<li>„Medien ohne Barrieren: Training für Journalistinnen und Journalisten zu barrierefreien Inhalten“ – Gemeinnützige Organisation „Zivilholding ‘Gruppe Einfluss‘“Lwiw.</li>
<li>„Ausbildung von Städtetour-Guides mit Hörbehinderungen“ – Gemeinnützige Organisation „Bildungshilfe“ in Chmelnyzkyj.</li>
<li>„Analyse von Barrieren in Kultureinrichtungen in Ternopil“ – Gemeinnützige Organisation „Ich kann“ aus Ternopil.</li>
</ol>
<p>„Alle eingereichten Ideen verfolgen innovative Ansätze, um Inklusion und Barrierefreiheit in den Bereichen Medien, Bildung und politische Teilhabe zu verbessern“, sagt Constanze Stoll, Projektkoordinatorin bei der IBB gGmbH in Dortmund. Aufgrund des begrenzten Budgets mussten drei Projekte ausgewählt werden. Und Nazarii Boyarskyi von der Partnerorganisation „Inkubator demokratischer Initiativen“ ergänzt: „Wir hoffen, dass wir mit allen Partnern in einem Nachfolgeprojekt, das wir aktuell planen, weiter am wichtigen Thema „Inklusion als Menschenrecht“ arbeiten können.“</p>
<p>Die Prototypen sollen beim vorerst letzten gemeinsamen Online-Meeting am Mittwoch, 18. Dezember 2024, vorgestellt werden.</p>
<p>Die Förderung der drei Prototypen ist Teil des Projekts „Inklusion – einfach machen!“. Es wird organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Kooperation mit der <a href="https://diiukraine.org/">NRO „Inkubator demokratischer Initiativen“</a> (Ukraine) und der <a href="https://ffr.org.ua/en/">NRO „Fight for Right“</a> (Ukraine). Gefördert wird das Projekt durch Mittel des <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/-/2659266">Auswärtigen Amtes aus dem Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“</a>.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-35540 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png" alt="Diese Logos zeigen, dass das Projekt vom Auswärtigen Amt gefördert wird als Civil Society Cooperation. In der Reihe darunter sind die Logos der IBB gGmbH Dortmund und der ukrainischen NGO &quot;Fight for Right&quot; und &quot;Democratic initiatives incubator&quot; zu sehen." width="385" height="147" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png 385w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png 300w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /></a></p>
<p>Das Beitragsbild (oben) zeigt einen Teil der Teilnehmenden an der Zukunftskonferenz in Lwiw. Foto: IBB gGmbH &#8211; Roman Shiyan</p>
<p>Weitere Informationen über dieses Projekt finden Sie auch hier:</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/" target="_blank" rel="noopener">Kickoff-Meeting zum neuen Projekt „Inklusion – einfach machen“.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-viertaegige-zukunftskonferenz-beginnt-am-dienstag-1-oktober-2024-in-der-ukraine/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Viertägige Zukunftskonferenz beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, in der Ukraine</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-prototypen-sollen-im-dezember-vorgestellt-werden/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Prototypen sollen im Dezember vorgestellt werden</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>„Inklusion – einfach machen!“: Prototypen sollen im Dezember vorgestellt werden</title>
		<link>https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-prototypen-sollen-im-dezember-vorgestellt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2024 07:38:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[In drei Handlungsfeldern sollen spürbare Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen durchgesetzt werden. Bis Mitte Dezember sollen mindestens drei Prototypen beispielhaft zeigen, wie eine bessere gesellschaftliche Teilhabe erreicht werden kann. Der Aktionsplan 2029 ist ein Ergebnis der Zukunftskonferenz im Rahmen des deutsch-ukrainischen Projekts „Inklusion – einfach machen!“ Auf dem „Forum: Rechte von Menschen mit Behinderungen in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35491 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="211" height="102" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px" /></p>
<p>In drei Handlungsfeldern sollen spürbare Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen durchgesetzt werden. Bis Mitte Dezember sollen mindestens drei Prototypen beispielhaft zeigen, wie eine bessere gesellschaftliche Teilhabe erreicht werden kann. Der Aktionsplan 2029 ist ein Ergebnis der Zukunftskonferenz im Rahmen des deutsch-ukrainischen Projekts „Inklusion – einfach machen!“ Auf dem „Forum: Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Ukraine: Fahrplan für notwendige Veränderungen bis 2029“ hatten 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom 1. bis 4. Oktober 2024 in Lwiw intensiv an diesem Aktionsplan gearbeitet.</p>
<div id="attachment_35969" style="width: 659px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_Mindmap_4429.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35969" class="wp-image-35969 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_Mindmap_4429.jpg" alt="Unser Foto zeigt eine in Handschrift gestaltete große Mindmap auf einer Plakatwand. Aufgelistet sind Tendenzen in der aktuellen Debatte um Inklusion in der Ukraine." width="649" height="504" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_Mindmap_4429.jpg 990w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_Mindmap_4429-300x233.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_Mindmap_4429-768x596.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 649px) 100vw, 649px" /></a><p id="caption-attachment-35969" class="wp-caption-text">Eine große Mindmap haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam erarbeitet. Ausgehend vom Stammwort &#8222;Tendenzen&#8220; in der Mitte entspringen mehr als 60 Zweige, die die Trends in der aktuellen Inklusionsdebatte beschreiben. Foto: IBB gGmbH &#8211; Constanze Stoll</p></div>
<blockquote><p>„Auch in Zeiten des Krieges dürfen wir die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nicht aus den Augen verlieren“,</p></blockquote>
<p>hatte Constanze Stoll, Referentin der IBB gGmbH Dortmund, in ihren Begrüßungsworten gesagt. Die Partnerorganisationen in der Ukraine, die <a href="https://ffr.org.ua/en/" target="_blank" rel="noopener">NRO „Fight for Right“</a> und die <a href="https://diiukraine.org/" target="_blank" rel="noopener">NRO „Democratic Initiatives Incubator“</a>, hatten die Einladung überwiegend via Social Media verbreitet und waren auf großes Interesse gestoßen. Die insgesamt 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Behinderungen kamen aus zwölf Regionen der Ukraine und als Vertreter:innen von 20 Organisationen, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Als Tagungsraum diente ein Seminarraum im Untergeschoss des Hotels, wo sich auch Schutzräume befinden. Um dem Anspruch, ein barrierefreies Hotel zu sein, gerecht zu werden, wurde in den Sommermonaten mit dem Bau einer Rampe begonnen, die glücklicherweise just zum Beginn des Forums fertiggestellt wurde.</p>

<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_img_0713/'><img loading="lazy" decoding="async" width="707" height="367" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0713-e1730106660626.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0713-e1730106660626.jpg 707w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0713-e1730106660626-300x156.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 707px) 100vw, 707px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_img_0480_w/'><img loading="lazy" decoding="async" width="939" height="488" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0480_w-e1730106620170.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0480_w-e1730106620170.jpg 939w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0480_w-e1730106620170-300x156.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0480_w-e1730106620170-768x399.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 939px) 100vw, 939px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_img_0479_w/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1053" height="547" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0479_w.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0479_w.jpg 1053w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0479_w-300x156.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0479_w-1024x532.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0479_w-768x399.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1053px) 100vw, 1053px" /></a>

<p>„Der Krieg ist in Lwiw nur mittelbar gegenwärtig, es gibt wenige Alarme und nur teilweise sichtbare Schäden. Es lebt sich gut in Lwiw, wie Iwan berichtete, der uns empfing und ins Hotel begleitete. Man sieht dennoch auch kriegsversehrte Männer mit Prothesen.</p>
<blockquote><p>Der Krieg schafft viele Minenopfer, es gibt unzählige andere Verletzungen an Leib und Seele, die nicht nur die Kämpfenden an der Front zu Behinderten werden lässt.</p></blockquote>
<p>Auch Lwiw wie alle anderen ukrainischen Städte steht vor gewaltigen Umbaumaßnahmen zugunsten von Barrierefreiheit bei den Verkehrswegen, Bahnhöfen und Geschäften. Das Stadtbild wird sich möglicherweise schnell ändern. Für uns war es jedenfalls wirklich wichtig, dass der behindertengerechte Zugang noch vor unserer Ankunft realisiert werden konnte“,</p>
<p>berichtet Constanze Stoll und zeigt sich beeindruckt von der Aufgeschlossenheit und pragmatischen Unterstützung der Hoteladministration.</p>
<p>Die Methodik einer Zukunftskonferenz hatte das aus zwölf Personen bestehende Steering Comittee bereits im Vorfeld in sechs Online-Meetings besprochen. Das besondere Format fördert Beteiligung, Ermutigung, Eigenverantwortung, projektorientiertes Lernen, Motivation und Vertrauen in die Kraft der Gruppe oder Organisation. Und so ging es an den vier Tagen in Lwiw intensiv um die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, um das bisher Erreichte, aktuelle Erschwernisse und schließlich um konkrete Verbesserungen, die eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen. Sechs Gebärdensprach-Dolmetscher:innen und zwei Lautsprache-Dolmetscher:innen unterstützten einen ebenso lebhaften wie intensiven Gedankenaustausch.</p>
<p>Linus Bade, Inklusions-Aktivist aus Deutschland, erläuterte das System der persönlichen Assistenz, das Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-36009 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0496_w-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0496_w-300x168.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0496_w-1024x574.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0496_w-768x431.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0496_w.jpg 1223w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die Ukraine hat ebenso wie Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) 2009 ratifiziert. Zum 20. Jahrestag im Jahr 2029 wünschen sich die unterschiedlichen Inklusions-Aktivist:innen, dass auch einige der erarbeiteten Ziele erreicht sein werden, für die sie nun weitere konkrete Aktionspläne entwickeln. Und dabei geht es gar nicht so sehr um den Krieg und den Artikel 11 der UN-BRK, der den besonderen Schutz von Menschen in Krisen und Konflikten formuliert. Auch vor dem Krieg waren für behinderte Menschen öffentliche Verkehrsmittel wie die U-Bahn oder die Bahnhöfe mit langen Treppen und ohne Fahrstühle nicht barrierefrei zugänglich. Bodenleitsysteme für Blinde, Rampen für Rollstuhlfahrende und Informationen in Einfacher Sprache sind noch eine Seltenheit. Der Krieg hat die Situation von Menschen mit Behinderungen aktuell dramatisch verschlechtert. Schutzräume befinden sie meistens im Untergeschoss von Gebäuden oder in der U-Bahn und sind kaum erreichbar. Warnhinweise können von Blinden und Tauben nicht gesehen oder gehört werden. Dabei ist die Gefahr, durch Raketen- und Drohnenangriff zu Schaden zu kommen, jeden Tag gegeben.</p>

<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_img_0682/'><img loading="lazy" decoding="async" width="867" height="729" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0682-e1730106088956.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0682-e1730106088956.jpg 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0682-e1730106088956-300x252.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0682-e1730106088956-768x646.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_img_0485_w/'><img loading="lazy" decoding="async" width="852" height="717" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0485_w-e1730106145978.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0485_w-e1730106145978.jpg 852w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0485_w-e1730106145978-300x252.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0485_w-e1730106145978-768x646.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 852px) 100vw, 852px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_interview_4454/'><img loading="lazy" decoding="async" width="695" height="583" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_interview_4454-e1730106114216.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_interview_4454-e1730106114216.jpg 695w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_interview_4454-e1730106114216-300x252.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 695px) 100vw, 695px" /></a>

<p>In der Ukraine gibt es zwar Unterstützung und Hilfsmittel, doch der Weg zur Bewilligung ist wie in Deutschland häufig voller undurchschaubarer Bürokratie und daher lang und steinig. Ein Teilnehmer hatte einen dicken Aktenordner mitgebracht, der den Schriftverkehr für eine einzige Reha-Maßnahme enthielt.</p>
<p>Die von den Teilnehmenden auf dem Forum entwickelten sieben Ideen für prototypische Maßnahmen zum Abbau von Barrieren und zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention lassen sich drei Handlungsfeldern zuordnen. Dazu werden die Teilnehmenden nun bis zum 20. Oktober Ideen für Prototypen entwickeln und zur Förderung im Rahmen des Projekts einreichen.</p>
<p>Als verbesserungswürdig beschrieb die Gruppe am Ende folgende Handlungsfelder:</p>
<ol>
<li>Medien, Informationsvermittlung  &amp; Kommunikation: Diskriminierungsfreie und gleichberechtigte Darstellung von Menschen mit Behinderungen in Medien und Informationen in zugänglichen Formaten</li>
<li>Wahlgesetzgebung, Arbeitsmarkt &amp; Sozialwesen: Reformen im Wahlsystem, auf dem Arbeitsmarkt und bei den sozialen Dienstleistungen für ein unabhängiges und teilhabeorientiertes Leben behinderter Menschen</li>
<li>Bildungswesen &amp; Kultur: Förderung von Gehörlosenkultur in Bildungseinrichtungen auf allen Ebenen, barrierefreie Kulturstätten und Sehenswürdigkeiten.</li>
</ol>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-36039 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710-300x126.jpg" alt="" width="300" height="126" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710-300x126.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710-1024x431.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710-768x323.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Einige Ideen konnten Teilnehmende zum Ende der Zukunftskonferenz konkreter ausformulieren: So könnte eine Kulturinstitution, beispielsweise ein Museum in der Region Ternopil, Ziel einer Exkursion werden, um dort Barrieren zu identifizieren und modellhaft Prozesse zum Abbau von Barrieren und der Schaffung von Teilhabemöglichkeiten zu beschreiben, die später auch von Aktivist:innen für andere Orte übernommen werden können.</p>
<p>Die Prototypen und Ideen werden auf dem vorerst letzten gemeinsamen Online-Meeting vorgestellt Mitte Dezember.</p>
<p><strong><a href="https://forms.gle/XeTM85qGTbvFnaJs5" target="_blank" rel="noopener">Hier finden Sie den Link zur Anmeldung.</a></strong></p>
<div id="attachment_36044" style="width: 1217px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-36044" class="wp-image-36044 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w-e1730105594858.jpg" alt="" width="1207" height="325" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w-e1730105594858.jpg 1207w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w-e1730105594858-300x81.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w-e1730105594858-1024x276.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w-e1730105594858-768x207.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1207px) 100vw, 1207px" /></a><p id="caption-attachment-36044" class="wp-caption-text">Ein (nicht ganz vollständiges) Gruppenbild der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Zukunftskonferenz in Lviv.</p></div>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Bericht_FSC-Lviv_Linus-Bade_w.pdf" target="_blank" rel="noopener">Den Bericht von Linus Bade, der als Inklusions-Aktivist aus Deutschland am Forum teilgenommen hat, finden Sie hier. </a></p>
<p>Alle Fotos (soweit nicht anders gekennzeichnet): IBB gGmbH &#8211; Roman Shiyan</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35540 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png" alt="Diese Logos zeigen, dass das Projekt vom Auswärtigen Amt gefördert wird als Civil Society Cooperation. In der Reihe darunter sind die Logos der IBB gGmbH Dortmund und der ukrainischen NGO &quot;Fight for Right&quot; und &quot;Democratic initiatives incubator&quot; zu sehen." width="310" height="119" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png 385w" sizes="auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px" />Das viertägige Forum war Teil des Projekts „Inklusion – einfach machen!“. Es wurde organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Kooperation mit der <a href="https://diiukraine.org/">NRO „Inkubator demokratischer Initiativen“</a> (Ukraine) und der <a href="https://ffr.org.ua/en/">NRO „Fight for Right“</a> (Ukraine). Gefördert wird das Projekt durch Mittel des <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/-/2659266" target="_blank" rel="noopener">Auswärtigen Amtes aus dem Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“</a>.</p>
<p><strong><br />
Weitere Informationen über dieses Projekt finden Sie auch hier:</strong></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/" target="_blank" rel="noopener">Kickoff-Meeting zum neuen Projekt &#8222;Inklusion &#8211; einfach machen&#8220;. </a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-viertaegige-zukunftskonferenz-beginnt-am-dienstag-1-oktober-2024-in-der-ukraine/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Inklusion &#8211; einfach machen!&#8220;: Viertägige Zukunftskonferenz beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, in der Ukraine </a></p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Inklusion &#8211; einfach machen!“: Viertägige Zukunftskonferenz beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, in der Ukraine</title>
		<link>https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-viertaegige-zukunftskonferenz-beginnt-am-dienstag-1-oktober-2024-in-der-ukraine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Sep 2024 15:03:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[In der westukrainischen Stadt Lwiw beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, das geplante viertägige Forum im Rahmen des deutsch-ukrainischen Projekts „Inklusion &#8211; einfach machen!“ 50 Menschen mit und ohne Behinderung – überwiegend aus der Ukraine &#8211; werden prozess- und ergebnisorientiert an Prototypen arbeiten, mit deren Hilfe die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) umgesetzt werden kann, und die helfen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_35764" style="width: 251px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35764" class="wp-image-35764 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Hotel_Lviv1_4322-e1727674696613-241x300.jpg" alt="Unser Foto zeigt das Hinweisschild in der Hotel-Lobby, das den Weg zum Bombenschutzraum im Keller weist. " width="241" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Hotel_Lviv1_4322-e1727674696613-241x300.jpg 241w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/09/Hotel_Lviv1_4322-e1727674696613.jpg 663w" sizes="auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px" /><p id="caption-attachment-35764" class="wp-caption-text">Das Hinweisschild in der Hotel-Lobby weist den Weg zum Schutzraum im Keller. Dort findet die Zukunftskonferenz statt. Foto: Constanze Stoll &#8211; IBB gGmbH</p></div>
<p data-wp-editing="1">In der westukrainischen Stadt Lwiw beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, das geplante viertägige Forum im Rahmen des deutsch-ukrainischen Projekts „Inklusion &#8211; einfach machen!“ 50 Menschen mit und ohne Behinderung – überwiegend aus der Ukraine &#8211; werden prozess- und ergebnisorientiert an Prototypen arbeiten, mit deren Hilfe die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) umgesetzt werden kann, und die helfen, die Situation von Menschen mit Behinderungen zu verbessern.</p>
<p>Das Steering Committee, bestehend aus 12 behinderten und nicht-behinderten Vertreter:innen von Behinderteneinrichtungen, Menschenrechtsaktist:innen und Inklusions-Expert:innen aus verschiedenen Gegenden der Ukraine, kam im Vorfeld in sechs virtuellen Vorbereitungstreffen zusammen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich vertraut mit dem Anliegen von „Inklusion – einfach machen!“ Sie bestätigten, dass der Krieg die Situation von Menschen mit Behinderungen dramatisch verschlechtert hat. Schutzräume können von Menschen im Rollstuhl oder von Blinden nicht erreicht werden. Akustische Warnsignale können von tauben Menschen nicht wahrgenommen werden. Die fortdauernden Raketen- und Bombenangriffe verletzen Bürger:innen so schwer, dass die Zahl der Menschen mit Behinderungen laufend dramatisch ansteigt. Kriegsversehrte Veteran:innen mit Behinderungen stehen vor zusätzlichen Belastungen durch hohe  bürokratische Anforderungen, die sie im Kontakt mit dem Verteidigungsministerium und dem Ministerium für Veteranenangelegenheiten erfüllen müssen.</p>
<p>Das Steering Committee machte sich vertraut mit dem Format der Zukunftskonferenz: Das Design der Arbeits- und Planungskonferenz fördert Beteiligung, Ermutigung, Eigenverantwortung, projektorientiertes Lernen, Motivation und Vertrauen in die Kraft der Gruppe oder Organisation.</p>
<p>Die praktizierte Teilhabe und Teilgabe zeigte Wirkung: Als erstes verständigte sich das Team darauf, die Zukunftskonferenz Forum zu nennen, um das abschreckende Wort Konferenz zu vermeiden. Auf der Suche nach einem Titel einigten sich die Teilnehmenden nach längerer Suche auf „Forum: Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Ukraine: Fahrplan für notwendige Veränderungen bis 2029“. Hiermit beschreiben sie die hoch gesteckte Aufgabe. Denn gemeinsam sollen auf dieser Zukunftskonferenz Prototypen entwickelt werden als kleine Lösungen für große Probleme, um Menschen mit Behinderungen in der Ukraine die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern. Die Ukraine ist wie Deutschland der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 beigetreten. Zum 20. Jahrestag, also in fünf Jahren, sollen deutliche Fortschritte erkennbar sein.</p>
<blockquote><p>„Mit unserer Zukunftskonferenz wollen wir einen Beitrag leisten, dass wir auch in Zeiten des Krieges die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nicht aus den Augen verlieren“,</p></blockquote>
<p>sagt Constanze Stoll, Referentin der IBB gGmbH. Sie reist mit drei Teilnehmenden nach Lwiw, die sich in Deutschland für die Rechte von Behinderten engagieren. Das Forum wird in einfacher Sprache gehalten und in Gebärdensprache übersetzt.</p>
<p>Foto oben: In sechs inklusiv gestalteten Online-Meetings hat das Steering-Commitee die Zukunftskonferenz in Lviv vorbereitet. Screenshots und Gestaltung: IBB gGmbH</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35491 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="219" height="106" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px" /></p>
<p>Das viertägige Forum ist Teil des Projekts „Inklusion – einfach machen!“. Es wird organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Kooperation mit der <a href="https://diiukraine.org/" target="_blank" rel="noopener">NRO „Inkubator demokratischer Initiativen“</a> (Ukraine) und der <a href="https://ffr.org.ua/en/" target="_blank" rel="noopener">NRO „Fight for Right“</a> (Ukraine). Gefördert wird die Kooperation durch Mittel des Auswärtigen Amtes aus dem Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-35540 size-full alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png" alt="Diese Logos zeigen, dass das Projekt vom Auswärtigen Amt gefördert wird als Civil Society Cooperation. In der Reihe darunter sind die Logos der IBB gGmbH Dortmund und der ukrainischen NGO &quot;Fight for Right&quot; und &quot;Democratic initiatives incubator&quot; zu sehen." width="385" height="147" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png 385w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png 300w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über das Projekt finden Sie auch hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kickoff -Meeting zum neuen Projekt &#8222;Inklusion &#8211; einfach machen&#8220;</title>
		<link>https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2024 16:52:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum Kickoff-Meeting im neuen Projekt „Inklusion – einfach machen“ trafen sich Donnerstag, 15. August 2024, 15 Menschen mit und ohne Behinderung aus verschiedenen Städten in der Ukraine online. Mit diesem dreistündigen Treffen hat die Vorbereitung der viertägigen Zukunftskonferenz (Future Search Conference) begonnen, die für den  1. bis 4. Oktober 2024 in Lwiw geplant ist. Bis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-35491 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="221" height="107" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 221px) 100vw, 221px" /></p>
<p>Zum Kickoff-Meeting im neuen Projekt „Inklusion – einfach machen“ trafen sich Donnerstag, 15. August 2024, 15 Menschen mit und ohne Behinderung aus verschiedenen Städten in der Ukraine online.</p>
<p>Mit diesem dreistündigen Treffen hat die Vorbereitung der viertägigen Zukunftskonferenz (Future Search Conference) begonnen, die für den  1. bis 4. Oktober 2024 in Lwiw geplant ist. Bis zu 50 Personen werden sich dort über die Kernfrage austauschen, wie die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der Ukraine während des Krieges vorangebracht werden kann.</p>
<p>Dem ukrainischen Projektteam um Nazarii Boyarskii vom <a href="https://diiukraine.org/?fbclid=IwY2xjawE5VetleHRuA2FlbQIxMAABHeX-7CQAZI_WQjaEwFOeFfdqguWr2q3Vgk1wcU7nKG0XbILY6t36b_57WQ_aem_9CJ6Amxlh6zYgOTHweIZxg" target="_blank" rel="noopener">Democratic Initiatives Incubator</a>, Tanya Herasimova von <a href="https://ffr.org.ua/en/" target="_blank" rel="noopener">Fight for Right</a> und der Facilitatorin Maryana Zaviyska ist in kurzer Zeit und trotz des Krieges gelungen, unterschiedliche behindertenpolitische Interessenvertreter und -vertreterinnen in der Ukraine zu mobilisieren und sie für die Teilnahme am Steering-Committee zur Vorbereitung der Future Search Conference zu gewinnen.</p>
<p>Die aktive Planung der Konferenz ist eines ihrer wesentlichen Merkmale: Nicht hinter verschlossenen Türen wird die Konferenz über die UN-Behindertenrechtskonvention und die Belange behinderter Menschen im anhaltenden Kriegsalltag in der Ukraine geplant. Eine wichtige Bedingung für das Gelingen ist die Teilhabe derer, die das Thema wirklich angeht und die später von den Veränderungen als Erste profitieren werden. Zugegen waren Menschenrechts- und Inklusionsaktivisten und -aktivistinnen aus der Community blinder und seh-eingerschränkter, tauber und neurodivergenter Menschen, aber auch nicht-behinderte Inklusionsexpert*innen aus der Kunstszene sowie aus der Politik, die sich für Inklusion und die Umsetzung von Behindertenrechten im öffentlichen Leben einsetzen. So nahm zum Beispiel die Leiterin der Nationalen Luftfahrtuniversität Ksenija Semenova teil, die zusammen mit Aktivisten und Aktivistinnen von Fight for Right barrierefreie Luftschutzbunker gebaut hat. Sie plant zudem auch, Barrierefreiheit an der von ihr geleiteten Hochschule strategisch zu etablieren.</p>
<p>„Wir haben das Projekt <em>Inklusion – einfach machen!</em> entwickelt“, so Constanze Stoll vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund,  „weil wir in einem Vorgängerprojekt über inklusive Erinnerungskultur gelernt haben, dass es in unseren europäischen Gesellschaften höchste Zeit ist, nicht mehr darüber zu diskutieren, ob wir eine inklusive Gesellschaft anstreben und ob Menschen mit Behinderungen uneingeschränkten Zugang zu Bildung, Kultur, Ausbildung und Arbeitswelt haben sollten. Diese Fragen sind längst positiv beantwortet. Wohl aber müssen wir als Gesellschaften Inklusion einfach machen.</p>
<blockquote><p>Wir müssen auf nichts mehr warten, sondern können mit inklusivem Denken und Sprechen einfach beginnen und uns weiter im Abbau von Barriere und in der Schaffung von Teilhabe üben.</p></blockquote>
<p>Wir wollen Menschen ohne Behinderung für die vielen Hürden sensibilisieren, die ihnen weitgehend nicht bewusst sind. Deshalb schaffen wir im Projekt <em>Inklusion – einfach machen </em>für die gegenwärtige Ukraine einen barrierefreien Raum und erkunden gemeinsam, wie inklusive Zusammenarbeit, Kommunikation und barrierefreie Dialoge funktionieren – ohne Paternalismus und auf Augenhöhe. In diesem barrierefreien Raum lernen wir zusammen, was wir tun können, um die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu schützen und Barrieren auch im Kriegsalltag abzubauen und die Umsetzung der UN-BRK sicherzustellen.“</p>
<div id="attachment_35551" style="width: 410px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35551" class="wp-image-35551 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/1432717377.jpg" alt="Diese Grafik zeigt einen grauen Elefanten, der von verschiedenen Menschen untersucht wird, die den Rüssel irrtümlich für eine Schlange, die Stoßzähne für einen Speer und die Haut für eine Wand halten. Dieses Grafik soll verduetlichen, dass Menschen trotz ihrer Expertise manchmal nur einen Teil vom Ganzen wahrnehmen und nicht das große Ganze. Copyright: gekreuzsiegt.de" width="400" height="273" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/1432717377.jpg 549w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/1432717377-300x205.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><p id="caption-attachment-35551" class="wp-caption-text">Bebilderung zum Gleichnis von den Blinden, die einen Elefanten beschreiben und trotz ihrer Expertise jeweils nur einen Teil vom Ganzen wahrnehmen. Copyright: www.gekreuzsiegt.de</p></div>
<p>Nach der Vorstellung aller Teilnehmenden und der Darstellung des Projektvorhabens führte Maryana Zaviyska die Teilnehmenden in das partizipative Format der Future Search Conference ein und hob ihre inklusive Perspektive hervor. Es gelte, das „ganze System“, den ganzen Elefant in den Raum zu holen. Bezogen auf das Projektthema Inklusion und Teilhabe zeigt sich aus unterschiedlichen Blickrichtungen einer Gesellschaft sehr verschieden. Je nach Blickwinkel sieht die Gleichstellung behinderter Menschen anders aus und fordert unterschiedliche Kompetenzen und Leistungen. Die Wahrscheinlichkeit und Qualität von inklusiven Lösungsansätzen steigt mit der Überwindung eines einseitigen und unterkomplexen Blicks, also braucht es die Öffnung der eigenen Silos. <a href="https://futuresearch.net/" target="_blank" rel="noopener">Die prinzipienbasierte Methodologie, die mit den Namen der Amerikaner Sandra Janoff und Marvin Weisbord verbunden ist,</a> richtet den Fokus der Teilnehmenden auf die Zukunft und unterstützt sie, wertebasierte Handlungsstrategien zu entwickeln und stellt die Bereitschaft zu ihrer Umsetzung sicher.</p>
<p>In einer 20-minütigen Runde tauschten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen über Hoffnungen und Befürchtungen zur geplanten Future Search Conference aus und trugen sie im Plenum zusammen. Formuliert wurde beispielsweise die Sorge, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten nicht genügend Zeit bekommen und keine Übersetzer*innen für einfache Sprache zum Einsatz kommen. Gewarnt wurde auch vor zu großen Erwartungen und der Unsicherheit sowie der Bedrohung durch den Krieg. Eine weitere Sorge: Menschen nehmen an der Konferenz teil, die nicht überzeugt von den Vorteilen der Inklusion sind und boykottieren mit ihren Einwänden das Erreichen der Projektziele. In diesem Austausch spiegelten sich die vielfältigen Diskriminierungserfahrung von Inklusionsaktivist*innen und behinderten Menschen wider.</p>
<p>Für einfache Sprache und Gebärdensprachdolmetscher*innen wird definitiv gesorgt sein. Im Einklang mit der klaren Intention, mittels der Zukunftskonferenz einen produktiven und effektiven barrierefreien Erfahrungsraum zu schaffen, steht die Schaffung der Barrierefreiheit im Zentrum der Aufgabe. Die Hoffnung ist, dass es gelingt erlebbar zu machen, wie vorteilhaft Inklusion ist und welchen gesamtgesellschaftlichen Mehrwert es hat, miteinander respektvoll umzugehen, Bedarfen gerecht zu werden, Gleichstellung und Dialog und Kooperation auf Augenhöhe zu praktizieren.­</p>
<p>In den kommenden fünf Online-Meetings wird sich das Steering Committee festigen. Die Teilnehmer*innen werden unter anderem sechs bis sieben Stakeholder-Gruppen identifizieren, Vertreter*innen einladen und dafür sorgen, dass die aktuelle relevante interdisziplinäre ukrainische Fach-Expertise auf der Future Search Conference zusammenkommt. Dort werden die ca. 50 Teilnehmenden im Wechsel in gemischten Gruppen und in den Stakeholder-Gruppen das gemeinsam erkundete Mehrwissen vertiefen und dialogisch weiterentwickeln. Für die Realisierung dieser kleineren und größeren Vorhaben stehen im Anschluss an die Konferenz Projektmittel zur Verfügung. Die Vorstellung der entwickelten Miniprojekte oder Prototypen steht für Ende des Jahres aus.</p>
<p>Unser Foto oben zeigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am virtuellen Kickoff-Meeting. Screenshot: IBB gGmbH</p>
<p>Gefördert wird die Kooperation durch Mittel des<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/" target="_blank" rel="noopener"> Auswärtigen Amtes</a> aus dem Programm „Stärkung der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-35540 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432188308.png" alt="Diese Logos zeigen, dass das Projekt vom Auswärtigen Amt gefördert wird als Civil Society Cooperation. In der Reihe darunter sind die Logos der IBB gGmbH Dortmund und der ukrainischen NGO &quot;Fight for Right&quot; und &quot;Democratic initiatives incubator&quot; zu sehen." width="500" height="147" /></p>
<p>#CivilSocietyCooperation</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Studienreise: Vertreterinnen von NGO aus Belarus und der Ukraine informieren sich über Gewalt gegen Frauen in Berlin</title>
		<link>https://ibb-d.de/studienreise-vertreterinnen-von-ngo-aus-belarus-und-der-ukraine-informieren-sich-ueber-gewalt-gegen-frauen-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Sep 2023 10:57:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie werden Frauen in Deutschland vor sexualisierter Gewalt geschützt? Welche Unterstützung leisten Nichtregierungsorganisationen (NGO)? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Studienfahrt „Addressing sexual violence in times of crisis“ vom 11. bis 16. September 2023 nach Berlin, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund) organisiert hatte. Acht Hilfsorganisationen und ihre Einrichtungen für Frauen, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie werden Frauen in Deutschland vor sexualisierter Gewalt geschützt? Welche Unterstützung leisten Nichtregierungsorganisationen (NGO)? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Studienfahrt „Addressing sexual violence in times of crisis“ vom 11. bis 16. September 2023 nach Berlin, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund) organisiert hatte. Acht Hilfsorganisationen und ihre Einrichtungen für Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind, lernten die Teilnehmerinnen aus Belarus und der Ukraine bei Besuchen vor Ort kennen. Und die zehn Besucherinnen entdeckten fast immer Faltblätter und Broschüren in ukrainischer oder russischer Sprache.</p>
<p>Die in Deutschland bekannte Kampagne „Nein heißt Nein“ kannten die Besucherinnen aus der Ukraine und Belarus bereits aus ihrer früheren Projektarbeit und Medienberichten. Im Juli 2016 hatte der Deutsche Bundestag das neue Sexualstrafrecht verabschiedet und damit einen Paradigmenwechsel in der Rechtsprechung eingeleitet: Fortan geht es in der juristischen Beurteilung nicht mehr um die Frage, ob Gewalt angedroht oder angewendet wurde. Vielmehr ist der Straftatbestand bereits erfüllt, wenn eine sexuelle Handlung gegen den erkennbaren Willen einer anderen Person durchgeführt wurde.</p>
<p>Was dies für die Arbeit der Polizei bedeutet, erfuhren die Besucherinnen gleich am ersten Tag bei der Berliner Polizeidirektion. Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dezernats 13 Sexualisierte Gewalt erläuterten ausführlich, wie sich die Reform auf die polizeilichen Ermittlungen auswirkt. Zum einen sei die Sensibilität in der Gesellschaft für sexuelle Übergriffe gestiegen. Zum anderen stehe aber häufig Aussage gegen Aussage, wenn nicht gerade körperliche Gewalt sichtbare Spuren hinterlassen hat. Durch die Reform sei somit die Zahl der zu bearbeitenden Fälle erheblich gestiegen und entsprechend auch die Bearbeitungszeit bei Polizei und Justizbehörden.</p>
<p>Die Besucherinnen von der NGO „La Strada“ aus der Ukraine berichteten, dass es auch in der Ukraine in den vergangenen Jahren mehrere Reformen gegeben hat, die die Lage betroffener Opfer häuslicher und sexualisierter Gewalt verbessern: Täter werden konsequenter verfolgt. Sexuelle Selbstbestimmung wird – eine Annäherung an das EU-Recht – auch in der Ukraine bereits weit ernster genommen als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Die NGO leisten neben praktischer Unterstützung zunehmend auch Lobbyarbeit, die das Bewusstsein für das sexuelle Selbstbestimmungsrecht erhöht. Ganz anders die Situation in Belarus. Die NGO, die sich für Gendergerechtigkeit und den Schutz von Opfern häuslicher Gewalt eingesetzt hatten, wurden in den vergangenen Jahren verboten.</p>
<div id="attachment_33321" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/Studienreise-Berlin-15.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33321" class="wp-image-33321 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/Studienreise-Berlin-15.jpg" alt="" width="1024" height="504" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/Studienreise-Berlin-15.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/Studienreise-Berlin-15-300x148.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/Studienreise-Berlin-15-768x378.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-33321" class="wp-caption-text">Für einen intensiven Erfahrungsaustausch öffnete die Opferhilfe e.V. Berlin ihre Türen. Unser Foto zeigt Vertreterinnen der NGO &#8222;La Strada&#8220; aus der Ukraine im Gespräch mit Vertreterinnen der Opferhilfe e.V..</p></div>
<p>Welche Rolle die unterschiedlichen NGO in Berlin spielen bei der Begleitung von Opfern sexualisierter Gewalt erfuhren die Besucherinnen bei der NGO <a href="http://www.interkulturelle-initiative.de/index.html" target="_blank" rel="noopener">„Interkulturelle Initiative e.V.“</a>, bei <a href="https://lara-berlin.de/home" target="_blank" rel="noopener">LARA e.V.</a> und im <a href="https://www.opferhilfe-berlin.de/servicestelle-proaktiv" target="_blank" rel="noopener">Zentrum für Kriminalitätsopfer/ Opferhilfe e.V.</a> Die NGO haben für unterschiedliche Bedarfssituationen und Zielgruppen Angebote im Portfolio, die ständig im Rahmen der Möglichkeiten weiterentwickelt werden. <a href="https://www.paula-panke.de/" target="_blank" rel="noopener">Das Frauenzentrum Paula Panke e.V.</a> zum Beispiel ist ein Ort, der mit unterschiedlichen Kreativ- und Sprachkursen einen niederschwelligen Zugang ermöglicht und zusätzlich auch eine aktive Anti-Gewalt-Arbeit und anonyme Wohnungen für Opfer häuslicher Gewalt anbietet. Die Opferhilfe Berlin e.V. hat einen Koffer mit Materialien entwickelt, um einen Mini-Gerichtssaal aufzubauen. Kindern kann so der Ablauf eines Gerichtsverfahrens anschaulich vermittelt werden. Die Opferhilfe hat zudem mit <a href="https://www.proaktiv-berlin.org/" target="_blank" rel="noopener">Proaktiv</a> eine Servicestelle für Betroffene von Straftaten geschaffen, die sich auf die schnelle Vermittlung von kostenlosen Beratungsangeboten spezialisiert hat. Dies erspart Betroffenen die sonst oft zermürbende Suche nach geeigneten Hilfsangeboten. Dieses Angebot will die Stadt Berlin aktuell ausbauen.</p>
<p>Am letzten Tag der Studienfahrt ging es bei der NGO <a href="http://www.interkulturelle-initiative.de/index.html" target="_blank" rel="noopener">„</a><a href="https://www.strohhalm-ev.de/" target="_blank" rel="noopener">Strohhalm e.V.&#8220;</a> und in der Beratungsstelle <a href="https://wildwasser-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener">Wildwasser e.V.</a> um Maßnahmen zur Prävention von sexuellen Übergriffen an Kindern und unter Kindern und die Betreuung und Begleitung von Betroffenen, die traumatisierende Erfahrungen gemacht haben. Strohhalm e.V. richtet sich dabei besonders an pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen und organisiert Fortbildungen. Auf großes Interesse stieß besonders ein Handbuch zur sexuellen Bildung von Kindern in den fünften und sechsten Klassen.</p>
<p>Mit dem Verein <a href="https://www.xenion.org/" target="_blank" rel="noopener">XENION e.V.</a> &#8211; Psychosoziale Hilfe für politisch Verfolgte e.V. – und der <a href="https://www.baff-zentren.org/" target="_blank" rel="noopener">BAfF e.V.</a>, der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V., lernten die Besucherinnen auch die Arbeit für politisch verfolgte Zugewanderte kennen. XENION e.V. organisiert Therapien für Zugewanderte, die unterschiedliche Gewalterfahrungen in ihren Herkunftsländern, auf der Flucht oder nach ihrer Ankunft in Europa gemacht haben. Die bundesweite Arbeitsgemeinschaft BAfF vernetzt die Arbeit von 47 bundesweit tätigen Hilfeeinrichtungen für traumatisierte Zugewanderte und organisiert einen Erfahrungsaustausch über aktuelle Entwicklungen.</p>
<p>„Die Teilnehmerinnen waren am Ende sehr beeindruckt, dass sich alle Gesprächspartnerinnen trotz ihrer hohen Arbeitsbelastung viel Zeit genommen haben für den Austausch und auch mehr über die Arbeit der belarussischen und ukrainischen Besucherinnen erfahren wollten“, sagte Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund, die die Gruppe begleitet hatte. „Sie haben viele Impulse für die Weiterentwicklung ihrer eigenen Arbeit erhalten und Kontakte geknüpft.“</p>
<p>Ein intensiver Austausch entwickelte sich auch jeweils über die Frage, wie sich die Mitarbeitenden in den Hilfsorganisationen vor psychischer Überlastung schützen. Diskutiert wurden Erfahrungen mit wechselseitigem Coaching, Auszeiten, professioneller Supervision, Retreats und Chatgruppen. Besonders die Teilnehmerinnen von „La Strada Ukraine“ können die neuen Kontakte zu den verschiedenen Hilfsorganisationen in Deutschland sofort praktisch nutzen. Denn über ihre Telefon-Hotline erhalten sie ständig Anfragen von Ukrainerinnen, die sich gerade in Deutschland befinden, und als Betroffene von sexualisierter Gewalt Hilfe suchen.</p>
<p>Die Studienfahrt „Addressing sexual violence in times of crisis“ wurde durch das Auswärtige Amt gefördert.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>

<a href='https://ibb-d.de/events/internationale-studienreise-nach-berlin-fuer-junge-multiplikatoren-und-multiplikatorinnen-der-historischen-bildungsarbeit-aus-deutschland-russland-belarus-und-der-ukraine/logo_aa/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1264" height="800" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA.png 1264w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA-300x190.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA-768x486.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA-1024x648.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 1264px) 100vw, 1264px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/csc-logo-web/'><img loading="lazy" decoding="async" width="537" height="156" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/CSC-Logo-web.png" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/CSC-Logo-web.png 537w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/09/CSC-Logo-web-300x87.png 300w" sizes="auto, (max-width: 537px) 100vw, 537px" /></a>

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			</item>
		<item>
		<title>Folgen für den internationalen Klimaschutz: Russlands Krieg gegen die Ukraine wird zum „Bedrohungsmultiplikator“</title>
		<link>https://ibb-d.de/folgen-fuer-den-internationalen-klimaschutz-russlands-krieg-gegen-die-ukraine-wird-zum-bedrohungsmultiplikator/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2022 10:03:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Aktionswochen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[Der am 27. Februar 2022 veröffentlichte jüngste Bericht des Weltklimarates (IPCC) ging in den Nachrichten beinahe unter, dabei gab er eine düstere Prognose: Naturkatastrophen wie Extremwetter, Fluten und Dürren werden immer häufiger auftreten. Die klimabedingte Migration wird zunehmen. 3,6 Milliarden Menschen sind schon jetzt durch den Klimawandel stark belastet. Ein Umsteuern wird immer dringender. Doch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der am 27. Februar 2022 veröffentlichte <a href="https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg2/" target="_blank" rel="noopener">jüngste Bericht des Weltklimarates (IPCC)</a> ging in den Nachrichten beinahe unter, dabei gab er eine düstere Prognose: Naturkatastrophen wie Extremwetter, Fluten und Dürren werden immer häufiger auftreten. Die klimabedingte Migration wird zunehmen. 3,6 Milliarden Menschen sind schon jetzt durch den Klimawandel stark belastet. Ein Umsteuern wird immer dringender.</p>
<p>Doch Russlands Krieg gegen die Ukraine verursacht nicht nur menschliches Leid, sondern verschärft auch die Erderwärmung und wird damit zum „Bedrohungsmultiplikator“. Weil Brände vermeidbare Emissionen freisetzen, weil Ökosysteme und Infrastruktur wie zum Beispiel Gaspipelines und Ölspeicher zerstört werden, weil Atomkraftwerke Ziele von Angriffen werden &#8211; und auch weil internationale Kooperationen erschwert oder unmöglich gemacht werden. Die Expertise von Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund und zugleich Gastwissenschaftlerin an der Stiftung Wissenschaft und Politik, ist in diesen Tagen gefragt. Astrid Sahm forscht zu Energie- und Umweltpolitik mit Schwerpunkt auf Russland, Osteuropa und Zentralasien. Die IBB gGmbH hat zudem gemeinsam mit Partnerorganisationen in Belarus und der Ukraine zahlreiche internationale Nachhaltigkeitsprojekte realisiert, u.a. zur Umsetzung des Europäischen Green Deals im Bereich <a href="https://ibb-d.de/ibb-ggmbh-dortmund-und-wuppertal-institut-praesentieren-erste-monografie-zur-kreislaufwirtschaft-in-belarus/" target="_blank" rel="noopener">Kreislaufwirtschaft</a>. „Der Krieg hat negative Auswirkungen auf alle internationalen Kooperationsformate. Substanzielle Fortschritte im internationalen Klimaschutz sind daher vorerst nicht zu erwarten“, sagt Sahm.</p>
<p>Was müsste stattdessen passieren? „Die wichtigste Herausforderung ist, wie wir zu einer Politik kommen, die die Probleme wirklich an den Wurzeln anpackt und sich zum Ziel setzt, gute Lebensbedingungen für heutige und zukünftige Generationen zu ermöglichen. Krieg und Klimawandel sind gleichermaßen eine Bedrohung für menschliches Leben. Auf diesen Zusammenhang gilt es hinzuweisen. Das vorhandene Wissen über langfristige Folgen muss von der Politik bereits in der Planung berücksichtigt werden, um Krieg und Klimakatastrophe in der Zukunft zu vermeiden.&#8220;</p>
<p>Ihre Einschätzungen zu den zu erwartenden Kriegsfolgen für das Klima haben in den folgenden Interviews und Berichten Niederschlag gefunden, die wir hier gern verlinken:</p>
<p>25.02.2022: <a href="https://www.watson.de/nachhaltigkeit/analyse/174783300-was-der-krieg-in-der-ukraine-fuer-den-internationalen-klimaschutz-bedeutet" target="_blank" rel="noopener">Was der Krieg in der Ukraine für den internationalen Klimaschutz bedeutet / Watson</a></p>
<p>28.02.2022: <a href="https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/ukraine-krieg-was-bedeutet-der-konflikt-fuer-den-klimaschutz,SyGd2bS" target="_blank" rel="noopener">Ukraine-Krieg: Was bedeutet der Konflikt für den Klimaschutz? / Bayrischer Rundfunk</a></p>
<p>10.03.2022: <a href="https://www.wiwo.de/politik/europa/besetzung-und-versorgung-ukrainischer-atomkraftwerke-diese-risiken-koennen-die-sicherheit-der-ukrainischen-akw-gefaehrden/28130118.html" target="_blank" rel="noopener">Diese Risiken können die Sicherheit der ukrainischen AKW gefährden / Wirtschaftswoche</a></p>
<p>08.03.2022: <a href="https://rp-online.de/politik/deutschland/ukraine-krieg-putins-krieg-kann-dem-klimaschutz-erheblich-schaden_aid-66832613" target="_blank" rel="noopener">Der Klimaschutz kann an Putins Krieg großen Schaden nehmen / Rheinische Post</a></p>
<p>22.03.2022: <a href="https://www.rnd.de/politik/putins-krieg-und-klimaschutz-wird-das-1-5-grad-ziel-unerreichbar-UKIG5C6EDBA3RAHDSXUEVP6T4Q.html" target="_blank" rel="noopener">Putins Krieg und Klimaschutz: Wird das 1,5 Grad-Ziel unerreichbar? /Redaktionsnetzwerk Deutschland</a></p>
<p>Der vollständige Bericht des Weltklimarats in englischer Sprache steht <a href="https://report.ipcc.ch/ar6wg2/pdf/IPCC_AR6_WGII_FinalDraft_FullReport.pdf" target="_blank" rel="noopener">hier</a> zur Verfügung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Europäische Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“: „Wo Gefahr ist, wächst Rettendes auch “</title>
		<link>https://ibb-d.de/europaeische-aktionswochen-fuer-eine-zukunft-nach-tschernobyl-und-fukushima-wo-gefahr-ist-waechst-rettendes-auch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2021 17:15:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Aktionswochen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionswochen]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wo Gefahr ist, wächst Rettendes auch.“ Dieses Hölderlin-Zitat stellte Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund, am Mittwoch, 21. April 2021, ihrer Keynote zum 35. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe voran. Die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein hatte zu einer Online-Konferenz im Rahmen der Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ – ursprünglich initiiert durch die IBB [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wo Gefahr ist, wächst Rettendes auch.“ Dieses Hölderlin-Zitat stellte Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund, am Mittwoch, 21. April 2021, ihrer Keynote zum 35. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe voran. Die <a href="https://www.boell-sh.de/de" target="_blank" rel="noopener">Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein</a> hatte zu einer Online-Konferenz im Rahmen der Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ – ursprünglich initiiert durch die IBB gGmbH &#8211; eingeladen. Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Belarus und der Ukraine diskutierten über drei Stunden lang zum Thema „Ein Blick zurück in die Zukunft – Internationaler Brückenschlag zwischen Gestern und Morgen“.</p>
<p><strong>Aktionswochen werden lokal weitergeführt</strong></p>
<p>Die Reaktorkatastrophe am 26. April 1986 habe in vielfältiger Weise Wirkungen gezeigt, zeigte Astrid Sahm auf: In Reaktion auf die akuten und langfristig nachwirkenden Gefahren für Leib und Leben sei eine einzigartige Solidaritätsbewegung in Europa entstanden, die grenzübergreifend Ferienaufenthalte für Tschernobyl-Kinder organisiert, humanitäre Hilfe geleistet und viele Projekte angestoßen hat. Zum 25. und 30. Jahrestag der Katastrophe sei es zudem gelungen, durch Wanderausstellungen und Zeitzeugen-Gespräche in 14 Ländern die wichtige Rolle der Liquidatoren sichtbar zu machen, die heute als Retter Europas gewürdigt werden. Gleichzeitig sei eine Lehre aus Tschernobyl und später der Reaktorkatastrophe von Fukushima auch die Energiewende. So sei das erste Windrad in Belarus durch eine deutsch-belarussische Initiative errichtet worden. Das <a href="http://www.nadeshda.by/" target="_blank" rel="noopener">Kindererholungszentrum Nadeshda</a> werde heute fast zu 100 Prozent über erneuerbare Energien betrieben. Gleichzeitig wurde im vorigen Jahr aber auch das erste Atomkraftwerk in Belarus in Betrieb genommen.</p>
<p>„Aus dem Beispiel von Tschernobyl kann man auch lernen, dass Geheimhaltung und ein dadurch bedingter Vertrauensverlust politische Krisen auslösen kann“, sagte Astrid Sahm. Tschernobyl habe insofern bis heute vielfältige Lernerfahrungen ermöglicht. Das Veranstaltungsformat der Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ werde die IBB gGmbH Dortmund aber nicht aktiv weiter verfolgen: „Wir werden nicht der Motor sein.“ Es habe sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass durch die gemeinsamen Aktivitäten ein tragfähiges Netzwerk entstanden ist, das die Arbeit selbstständig fortsetzen kann. Die Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung sei ein gutes Beispiel. Die IBB gGmbH will sich auf die praktischen Lehren aus den beiden Supergaus fokussieren und organisiert daher u.a. Weiterbildungsprojekte zur Förderung der Nachhaltigen Entwicklung zum Beispiel zur Kreislaufwirtschaft. „Das IBB hat einen ganz hervorragenden Job gemacht“, lobte Paul Koch, Sozialdiakon im Ruhestand, der an Netzwerktreffen mit bis zu 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 14 Ländern erinnerte.</p>
<div id="attachment_28296" style="width: 460px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/04/Aktionswochen-35-jahre-nach-tschernobyl_0409_w-e1619630356181.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28296" class="wp-image-28296" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/04/Aktionswochen-35-jahre-nach-tschernobyl_0409_w-e1619630356181.jpg" alt="Unser Foto zeigt Martin Kastranek, Gabriela Schultze, Gilbert Sieckmann-Joucken, Astrid Sahm und Paul Koch bei der Schlussrunde der virtuellen Konferenz im Rahmen der Europäischen Aktionswochen &quot;Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima&quot;. " width="450" height="365" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/04/Aktionswochen-35-jahre-nach-tschernobyl_0409_w-e1619630356181.jpg 947w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/04/Aktionswochen-35-jahre-nach-tschernobyl_0409_w-e1619630356181-300x243.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/04/Aktionswochen-35-jahre-nach-tschernobyl_0409_w-e1619630356181-768x623.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><p id="caption-attachment-28296" class="wp-caption-text">Martin Kastranek, Gabriela Schultze, Gilbert Sieckmann-Joucken, Astrid Sahm und Paul Koch bei der Schlussrunde der virtuellen Konferenz.</p></div>
<p>Nach dem Keyword von Astrid Sahm kamen mit Tatjana Semenchuk aus der Ukraine und Vladimir Sednjow aus Minsk zwei ehemalige Liquidatoren zu Wort. Tatjana Semenchuk, damals schwanger, hatte ihre Heimatstadt Pripyat in Sichtweite des Reaktors 1986 überstürzt verlassen müssen und seither nie wieder gesehen. Vladmir Sednjow, war als Ingenieur zum Einsatz am brennenden Reaktor gerufen worden. Beide schilderten auch, dass sie aus ihren Besuchen in Westeuropa im Rahmen der Aktionswochen viele positive Impulse erhalten hatten.</p>
<p>In einem weiteren Panel schilderten die Studentinnen Masha aus Gomel (Belarus) und Rika aus Fukushima (Japan), dass die internationalen Begegnungen im Rahmen der Europäischen Aktionswochen sie sensibilisiert haben für Erneuerbare Energien.</p>
<p>Einschätzungen zur Situation in Fukushima lieferte anschließend der Journalist Shun Kirishima aus Tokio: Die Dreifach-Katastrophe aus Erdbeben, Tsunami und Reaktor-Havarie habe viele Menschen verzweifeln lassen. Bis heute sei die Kernschmelze im Reaktor nicht unter Kontrolle.</p>
<p>Mit Ljubov Negatina, Leiterin der <a href="https://ibb-d.de/erinnern/geschichtswerkstatt-tschernobyl/" target="_blank" rel="noopener">Geschichtswerkstatt Tschernobyl</a> in Charkiw, und Paul Koch, Sozialdiakon im Ruhestand aus der Region Braunschweig, kamen anschließend zwei Vertreter der Solidaritätsbewegung zu Wort. „Es ist für alle Betroffenen sehr bitter, dass die Medien und die Menschen nur zu den Jahrestagen am 26. April und am 14. Dezember, dem Tag der Liquidatoren, an die Ereignisse denken“, sagte Ljubov Negatina. Sie arbeitet an neuen Formaten zur Weiterentwicklung der Erinnerung an Tschernobyl und betreut Projekte zur Inklusion von (Tschernobyl-) Betroffenen mit Behinderungen. Paul Koch, seit 1989 engagiert in der Tschernobyl-Solidaritätsbewegung, richtete einen besorgten Blick in die Zukunft: „Es bleibt weiterhin wichtig, dass wir die Erinnerung wachhalten, sonst überlassen wir das Thema der Atomlobby.“ Heute gewinne die Atomenergie neue Fürsprecher mit Blick auf die CO²-Emissionen.</p>
<p>Karl-Wilhelm Koch, Autor des <a href="https://www.stoerfall-atomkraft.de/site/das-buch/" target="_blank" rel="noopener">Buches „Störfall Atomkraft“</a>, beschrieb in seinem Kurzvortrag die zentralen Risiken der Atomkraft. Detlef Matthiessen, europäischer Energiemanager, umriss in seinem Statement, wie die Energiewende hin zu 100 Prozent Erneuerbaren gelingen kann. „Es ist eine große Aufgabe“, ließ er keinen Zweifel. Gleichzeitig entkräftete er alle gängigen Vorbehalte: „Wir haben kein Mengen- und kein Preisproblem.“ Christian Castro von der Business Development <a href="https://denkerwulf.de" target="_blank" rel="noopener">Denker und Wulf</a> in Kiel schließlich präsentierte zwei Beispiele für smarte Niedrig-Energie-Lösungen. „Wir beziehen heute immer noch Atomstrom“, sagte Nelly Waldeck, Sprecherin von <a href="https://fridaysforfuture.org/" target="_blank" rel="noopener">Fridays for Future</a>, und betonte die Notwendigkeit der Energiewende im Sinne der Generationengerechtigkeit.</p>
<p>Nach einer etwas mehr als dreistündigen Konferenz zogen Gabriela Schultze, Martin Kastranek und Gilbert Sieckmann-Joucken von der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein als Gastgeber ein positives Fazit. Die Veranstaltung habe gezeigt, dass es weiterhin großes Interesse gebe an Europäischen Aktionswochen, die eine Brücke schlagen von der Erinnerung an die Ereignisse in Tschernobyl und Fukushima zu den Lehren für die Zukunft.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/nachhaltigkeit/europaeische-aktionswochen/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über die Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ finden Sie hier.</a></p>
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		<title>Zum 35. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl: IBB gGmbH beteiligt an zwei Veranstaltungen</title>
		<link>https://ibb-d.de/zum-35-jahrestag-der-reaktorkatastrophe-von-tschernobyl-ibb-ggmbh-beteiligt-an-zwei-veranstaltungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 06:30:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Aktionswochen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionswochen]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[Am kommenden Montag, 26. April 2021, jährt sich die Tschernobyl-Katastrophe zum 35. Mal. Vor zehn Jahren hatte die IBB gGmbH Dortmund mit einer Wanderausstellung den Grundstein gelegt für die Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“. In diesem Jahr werden die Europäischen Aktionswochen pandemiebedingt allein von einigen Trägerkreisen getragen – ohne organisatorische Unterstützung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Montag, 26. April 2021, jährt sich die Tschernobyl-Katastrophe zum 35. Mal. Vor zehn Jahren hatte die IBB gGmbH Dortmund mit einer Wanderausstellung den Grundstein gelegt für die Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“. In diesem Jahr werden die Europäischen Aktionswochen pandemiebedingt allein von einigen Trägerkreisen getragen – ohne organisatorische Unterstützung durch das IBB Dortmund.</p>
<p>Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH, und Liubov Negatina, Leiterin der Geschichtswerkstatt Tschernobyl in Charkiw, wirken allerdings bei zwei Online-Veranstaltungen zum Jahrestag mit:</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/04/Flyer-Heinrich-Boell-Stiftung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28250 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/04/Flyer-Heinrich-Boell-Stiftung.jpg" alt="" width="120" height="171" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/04/Flyer-Heinrich-Boell-Stiftung.jpg 621w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/04/Flyer-Heinrich-Boell-Stiftung-210x300.jpg 210w" sizes="auto, (max-width: 120px) 100vw, 120px" /></a>Am Mittwoch, 21. April 2021, von 18 bis 21.15 Uhr, veranstaltet die <a href="https://www.boell-sh.de/de" target="_blank" rel="noopener">Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein</a>, ein Online-Meeting mit dem Titel „Ein Blick zurück in die Zukunft – Internationaler Brückenschlag zwischen Gestern und Morgen“. Interessierte können sich anmelden. Neben Astrid Sahm und Liubov Negatina kommen weitere zivilgesellschaftliche Engagierte für Energiewende und Nachhaltigkeit zu Wort. Im Mittelpunkt stehen bei dieser Veranstaltung aber die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Tschernobyl und Fukushima, die die Katastrophe selbst miterlebt haben. Eine Teilnahme ist möglich nach vorheriger Anmeldung bei Martin Kastranek unter <a href="ma&#105;&#108;&#116;&#x6f;&#x3a;&#x6b;&#x61;st&#114;&#97;&#110;&#x65;&#x6b;&#x40;&#x62;oe&#108;&#108;&#45;&#x73;&#x68;&#x2e;&#x64;e">&#x6b;&#97;s&#x74;&#114;a&#x6e;&#x65;&#107;&#x40;&#x62;&#111;e&#x6c;&#108;-&#x73;&#x68;&#46;&#x64;&#x65;</a>.<br />
<a href="https://www.aktionswoche.org/veranstaltungen/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie hier.</a> <strong>   </strong></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/04/Flyer-SPD-Bundestagsfraktion.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28255 alignright" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/04/Flyer-SPD-Bundestagsfraktion.jpg" alt="" width="120" height="251" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/04/Flyer-SPD-Bundestagsfraktion.jpg 358w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2021/04/Flyer-SPD-Bundestagsfraktion-144x300.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 120px) 100vw, 120px" /></a>Am Montag, 26. April 2021, von 16.30 bis 18 Uhr  ist die SPD-Bundestagsfraktion Gastgeber der Online-Veranstaltung <a href="https://www.spdfraktion.de/termine/2021-04-26-tschernobyl-europaeische-solidaritaet" target="_blank" rel="noopener">„Tschernobyl und die europäische Solidarität“</a>. Oliver Kaczmarek, Bildungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Belarussischen Parlamentariergruppe, eröffnet die Veranstaltung. Dr. Astrid Sahm referiert zum Thema „Internationale Solidarität und belarussische Zivilgesellschaft nach Tschernobyl“, Christoph Forst von der <a href="http://fes.kiev.ua/n/cms/1/?L=1" target="_blank" rel="noopener">Friedrich-Ebert-Stiftung in Kiew</a> schlägt die Brücke zur aktuellen Situation in Belarus. Eine Teilnahme ist möglich nach vorheriger Anmeldung im Wahlkreisbüro von Oliver Kaczmarek per E-Mail an <a href="m&#97;&#x69;&#x6c;t&#111;&#58;&#x6f;&#x6c;i&#118;&#101;&#x72;&#x2e;k&#97;&#x63;&#x7a;&#x6d;a&#114;&#x65;&#x6b;&#46;&#77;&#65;&#x30;&#x34;&#64;&#98;&#117;&#x6e;&#x64;e&#115;&#x74;&#x61;&#x67;&#46;&#100;&#x65;">&#x6f;&#x6c;&#105;&#118;er&#x2e;&#x6b;&#x61;&#99;zm&#x61;&#x72;&#x65;&#107;&#46;M&#x41;&#x30;&#x34;&#64;&#98;u&#x6e;&#x64;&#x65;&#115;&#116;ag&#x2e;&#x64;&#x65;</a>.</p>
<blockquote><p>„Für uns im Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk stellte der Supergau von Tschernobyl mit seinen vielfältigen Folgen einen zentralen Ausgangspunkt der eigenen Arbeit dar“,</p></blockquote>
<p>schaut Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund, heute zurück. Dies gelte für alle Handlungsfelder, in denen die IBB gGmbH aktuell Projektaktivitäten umsetzt: Erinnerungskultur, Nachhaltigkeit und soziale Inklusion.</p>
<p>Dass noch immer neue Atomkraftwerke gebaut und in Betrieb genommen werden, zeige aber auch, dass die Lehren aus den Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima bis heute nicht gezogen worden seien. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass einige Trägerkreise die Erinnerung an die Reaktorkatastrophe wachhalten und selbstständig Veranstaltungen organisieren, die jeweils einen Bogen schlagen von der Erinnerung an die Ereignisse 1986 zu den Lehren, die für eine nachhaltige Energieversorgung zu ziehen sind.“</p>
<p>Unser Foto oben zeigt das Banner der Europäischen Aktionswochen &#8222;Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima&#8220; im Dortmunder Rathaus. Archiv-Foto: Stephan Schütze.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/nachhaltigkeit/europaeische-aktionswochen/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über die Europäischen Aktionswochen &#8222;Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima&#8220; der vergangenen Jahre finden Sie hier.</a></p>
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