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	<title>Geflüchtete &#8211; IBB</title>
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	<description>Bildungs- und Begegnungswerk</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Sep 2025 11:25:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Jetzt anmelden zur neuen Veranstaltungsreihe Integration durch Nachhaltigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 10:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
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					<description><![CDATA[„Integration durch Nachhaltigkeit“ (IntegraDuN) heißt die neue Veranstaltungsreihe der  IBB gGmbH Dortmund, die Ende September 2025 startet. Ab sofort können sich Interessierte aus der Ukraine, aus den Ländern der Östlichen Partnerschaft (ÖP) sowie weiteren postsowjetischen Staaten anmelden. Die Reihe umfasst fünf aufeinander abgestimmte Treffen in Dortmund. Im Mittelpunkt stehen Themen der Nachhaltigkeit im Alltag, im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Integration durch Nachhaltigkeit“ (IntegraDuN) heißt die neue Veranstaltungsreihe der  IBB gGmbH Dortmund, die Ende September 2025 startet. Ab sofort können sich Interessierte aus der Ukraine, aus den Ländern der Östlichen Partnerschaft (ÖP) sowie weiteren postsowjetischen Staaten anmelden.</p>
<div id="attachment_37986" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/Plakat-IntegraDuN.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-37986" class="wp-image-37986" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/Plakat-IntegraDuN-200x300.png" alt="Gestaltete Grafik zur Bewerbung der Veranstaltungsreihe: Zu sehen sind das Logo der Veranstaltungsreihe Integration durch Nachhaltigkeit und eine gezeichnete Darstellung einer Gruppe von Erwachsenen, die etwas über ökologische Kreisläufe lernen. " width="300" height="450" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/Plakat-IntegraDuN-200x300.png 200w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/Plakat-IntegraDuN.png 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-37986" class="wp-caption-text">Das Plakat zur Veranstaltungsreihe &#8222;Integration durch Nachhaltigkeit&#8220;, die am 26. September 2025 in Dortmund beginnt.</p></div>
<p>Die Reihe umfasst fünf aufeinander abgestimmte Treffen in Dortmund. Im Mittelpunkt stehen Themen der Nachhaltigkeit im Alltag, im Beruf und in der Gesellschaft. Ziel ist es, Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung praxisnahes Wissen und Orientierung zu geben – für das Leben in Deutschland, aber auch für zukünftige Chancen im Herkunftsland.</p>
<p>Die Veranstaltungen bieten:</p>
<ul>
<li>Einblicke in nachhaltige Lebens- und Arbeitsweisen,</li>
<li>Informationen zu beruflichen Möglichkeiten und Weiterbildungsangeboten im Bereich Nachhaltigkeit,</li>
<li>Beispiele und Inspiration für eigene Projekte oder Gründungen,</li>
<li>Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen.</li>
</ul>
<p>Die erste Veranstaltung findet <strong>am 26. September 2025 im Rathaus Dortmund</strong> statt – dank der Unterstützung der Initiative durch die <a href="https://www.dortmund.de/" target="_blank" rel="noopener">Stadt Dortmund</a>.</p>
<p>Weitere Treffen sind im Oktober und November 2025 geplant. Eine detaillierte Programmübersicht finden Sie (in Kürze) hier.</p>
<p>Geplante Themen der fünf Treffen im Zeitraum von September bis November 2025:</p>
<ol>
<li>Einführungsveranstaltung (26. September, Rathaus Dortmund): Vorstellung des Projekts, Kennenlernen, Nachhaltigkeit im Alltag.</li>
<li>Nachhaltigkeit in Unternehmen: Besuch von Best-Practice-Orten, fachliche Inputs und Reflexion.</li>
<li>Workshop „Nachhaltigkeit im Beruf“: Chancen und Orientierung im Nachhaltigkeitsbereich, Weiterbildung, Austausch.</li>
<li>Nachhaltigkeit und Unternehmertum: Gründung mit Nachhaltigkeit als Leitprinzip – von Geschäftsmodellen bis hin zu Förderangeboten.</li>
<li>Abschlussveranstaltung: Reflexion der Ergebnisse, gemeinsame Entwicklung von Zukunftsperspektiven.</li>
</ol>
<p>Bei Bedarf wird eine Übersetzung ins Russische angeboten.</p>
<p>Die Teilnahme ist kostenlos, die Zahl der Plätze ist begrenzt.</p>
<p>Die Anmeldung erfolgt über das hier verlinkte <a href="https://forms.office.com/e/PNbUYBvQ7G">Formular</a>.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-37996" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/SUE_Logo_2025-e1757330221102-300x121.png" alt="" width="300" height="121" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/SUE_Logo_2025-e1757330221102-300x121.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/SUE_Logo_2025-e1757330221102.png 442w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die Veranstaltungsreihe wird gefördert von der <a href="https://www.sue-nrw.de/">Stiftung für Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>fokusplus: Schulungsreihe in Essen für mehr als 100 Mitarbeitende aus Willkommens-Teams der Ausländerbehörden</title>
		<link>https://ibb-d.de/fokusplus-schulungsreihe-in-essen-fuer-mehr-als-100-mitarbeitende-aus-willkommens-teams-der-auslaenderbehoerden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2024 07:30:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
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					<description><![CDATA[IT-Spezialistinnen und Krankenpfleger, Friseure und Mechatronikerinnen – mehrere 100.000 Fachkräfte fehlen in vielen Betrieben. Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll Zugewanderten aus Drittstaaten den Zutritt zum Arbeitsmarkt erleichtern. Doch wie die vielen neuen Vorschriften anzuwenden sind, ist im Einzelfall gar nicht so einfach. In der Schulungsreihe im Rahmen des neuen Projekts „fokusplus“ organisiert das Internationale Bildungs- und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>IT-Spezialistinnen und Krankenpfleger, Friseure und Mechatronikerinnen – mehrere 100.000 Fachkräfte fehlen in vielen Betrieben. Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll Zugewanderten aus Drittstaaten den Zutritt zum Arbeitsmarkt erleichtern. Doch wie die vielen neuen Vorschriften anzuwenden sind, ist im Einzelfall gar nicht so einfach. In der Schulungsreihe im Rahmen des neuen Projekts „fokus<sup>plus“ </sup>organisiert das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund seit Dezember 2023 eine sechs Module umfassende Schulungsreihe für Mitarbeitende der Stadt Essen sowie aus weiteren kommunalen Ausländerbehörden.</p>
<div id="attachment_34537" style="width: 461px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8940b.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-34537" class="wp-image-34537 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8940b.jpg" alt="Unser Foto zeigt einen Blick über die Köpfe der Zuhörenden hinweg auf den Referenten, Verwaltungsrichter Dr. Niclas Stock, der sich in Hannover in der Refugee Law Clinic engagiert. " width="451" height="248" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8940b.jpg 841w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8940b-300x165.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8940b-768x422.jpg 768w" sizes="(max-width: 451px) 100vw, 451px" /></a><p id="caption-attachment-34537" class="wp-caption-text">Dr. Niclas Stock stellte die wesentlichen Änderungen der Gesetzesnovelle zur Fachkräfteeinwanderung vor.</p></div>
<p>„Unsere Veranstaltungsreihe trifft offenbar einen Nerv“, sagt Kirsten Ben Haddou vom IBB e.V., die die eintägigen Schulungen koordiniert. „Das Interesse und vor allem der Bedarf sind riesig.“ Teilnehmende kommen nicht nur aus Essen, sondern auch aus Moers, dem Kreis Wesel, dem Kreis Recklinghausen, Hagen und Münster und sogar aus Bremen und Hannover.</p>
<p>Bis zu 140 Interessierte können an den insgesamt sechs Schulungsterminen dieser ersten Reihe teilnehmen. Die Gruppen sollen nicht zu groß werden, denn neben Input-Vorträgen ist immer auch eine Bearbeitung von Beispielfällen in Gruppenarbeit vorgesehen sowie kollegialer Austausch und Vernetzung.</p>
<p>Inhaltlich geht es insbesondere um das Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung, das zum 23.12.2023 in Kraft trat, und die Verordnung zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung, die zum 18.11.2023 und zum 1.03.2024 zahlreiche Änderungen mit sich bringt. Erwerbstätigkeit ist demzufolge Zugewanderten aus Drittstaaten mit jedem Aufenthaltstitel erlaubt – es sei denn, es liegt ein Verbot oder eine Beschränkung vor.</p>
<div id="attachment_34532" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-34532" class="wp-image-34532 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8896-300x262.jpg" alt="Unser Foto zeigt zwei Männer und eine Frau in ein Gespräch vertieft. " width="300" height="262" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8896-300x262.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8896-768x671.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/fokusplus_Essen_IMG_8896.jpg 879w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-34532" class="wp-caption-text">Bei Gruppenarbeiten und beim kollegialen Austausch werden Erfahrungen ausgetauscht und Netzwerke geknüpft. Fotos: Mechthild vom Büchel &#8211; IBB e.V.</p></div>
<p>Doch für welche Berufe und Tätigkeiten liegen Beschränkungen vor und welche ausländischen Qualifikationen können von welcher Institution anerkannt werden? In den Seminaren geht es daher auch immer wieder um Fallbeispiele: Welche Regel greift, wenn die Ausbildung des Bäckers aus Kolumbien in Deutschland nicht anerkannt werden kann oder der gelernte Mediengestalter aus Indien seinen Aufenthaltstitel im Rahmen des Familiennachzugs erhalten hat, sich aber nun von seiner Frau trennt?</p>
<p>Wer ist überhaupt eine „Fachkraft“ im Sinne des Gesetzes und warum gibt es eine Mindest-Verdienstgrenze für ältere Zugewanderte, die doch eine Festanstellung in Aussicht haben? Chancenkarte und Anerkennungs-Partnerschaft, „Spurwechsel“ und „Ausbildungsduldung“ sind Stichworte, die bei den Diskussionen über die verschiedenen Fallbeispiele eine Rolle spielen.</p>
<p>Die sechs Schulungen setzen jeweils einen inhaltlichen Schwerpunkt: Mal geht es um den Aufenthalt zum Zweck der Ausbildung und Erwerbstätigkeit, mal um den Aufenthalt aus familiären Gründen – immer um die Verbesserung der interkulturellen Kommunikation.</p>
<p>„Wir haben diese Reihe in enger Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde Essen gestaltet und erreichen dort insbesondere Mitarbeitende aus dem Welcome- und Service-Team im Erstkontakt mit Hilfesuchenden, aber auch Mitarbeitende der Leitungsebene aus weiteren Abteilungen“, schildert Kirsten Ben Haddou.</p>
<p>Als fachkundige Referierende hat das IBB e.V. Katrin von Horn, Dr. Niclas Stock und Dr. Mirko Widdascheck gewonnen. Die Rechtsreferendarin und die beiden Richter am Verwaltungsgericht in Hannover gründeten als Team die dortige Refugee Law Clinic (RLC) und kennen die Fälle sowie die rechtlichen Fallstricke bestens. Die RLC Hannover unterstützt insbesondere Zugewanderte mit Fluchthintergrund in Rechtsfragen.</p>
<p>Haben wir Ihr Interesse geweckt? Interessieren Sie sich für eine Fortbildung im Kontext Fachkräfteeinwanderung oder interkulturelle Kommunikation? Senden Sie uns einfach eine E-Mail an <a href="m&#97;&#x69;&#x6c;t&#111;&#x3a;&#x66;o&#107;&#117;&#x73;&#x40;i&#98;&#x62;&#x2d;d&#46;&#x64;&#x65;" target="_blank" rel="noopener">f&#111;&#107;&#x75;&#x73;&#x40;ib&#98;&#45;&#x64;&#x2e;&#x64;e</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_34512" style="width: 260px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/fokusPLUS_Fortbildungen-Flyer.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-34512" class="wp-image-34512" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-300x300.png" alt="Titelbild des Projekt-Flyers. " width="250" height="250" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-300x300.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-1024x1024.png 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-150x150.png 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-768x768.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-210x210.png 210w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><p id="caption-attachment-34512" class="wp-caption-text">Ausführliche Informationen zur Buchung von Schulungen enthält der Projekt-Flyer.</p></div>
<p><strong>Über das Projekt „fokus<sup>plus“</sup>:</strong></p>
<p>Mit dem neuen Projekt „fokus<sup>plus “ </sup>knüpft das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund an die Vorgängerprojekte fokus – Fortbildungen kultursensibel – an und erweitert die Zielgruppe auf Akteure der freien Wirtschaft. „fokus<sup>plus“ </sup>bietet Inhouse-Schulungen, Tagungen, Seminare, Vorträgen und aktuelles Wissen zur kultursensiblen Arbeit mit Zugewanderten aus Drittstaaten. Die Veranstaltungen richten sich an interessierte Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Zugewanderten im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen, in staatlichen Einrichtungen und in Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet. „fokus<sup>plus“</sup> fördert zudem die Netzwerkbildung und den Erfahrungsaustausch.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/fokusPLUS_Fortbildungen-Flyer.pdf" rel="noopener">Hier finden Sie unseren Projekt-Flyer zum Download.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/fokus/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="182"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31363" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
<td width="254">Das Projekt „fokus<sup>plus“   </sup>wird kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.</p>
<p>&nbsp;</td>
<td width="282"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31247" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg" alt="" width="300" height="130" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg 561w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues EU-Projekt „fokusplus“ ermöglicht kultursensible Fortbildungen jetzt auch für Unternehmen und Betriebe</title>
		<link>https://ibb-d.de/neues-eu-projekt-fokusplus-ermoeglicht-kultursensible-fortbildungen-jetzt-auch-fuer-unternehmen-und-betriebe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 07:30:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun ist offiziell! Mit dem neuen Projekt „fokusplus“ ermöglicht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit EU-Mitteln eine neue Reihe von Fortbildungen zur kultursensiblen Arbeit. Zum 1. Februar 2024 wurde das Projekt nun auch offiziell bewilligt, das mit dem vorläufigen Maßnahmenbeschluss bereits seit Juni vergangenen Jahres vorbereitet werden konnte. Bis Mai 2026 können Inhouse-Schulungen, Fachtagungen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist offiziell! Mit dem neuen Projekt „fokus<sup>plus“ </sup>ermöglicht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit EU-Mitteln eine neue Reihe von Fortbildungen zur kultursensiblen Arbeit. Zum 1. Februar 2024 wurde das Projekt nun auch offiziell bewilligt, das mit dem vorläufigen Maßnahmenbeschluss bereits seit Juni vergangenen Jahres vorbereitet werden konnte.</p>
<p>Bis Mai 2026 können Inhouse-Schulungen, Fachtagungen und Vorträge zum Thema Migration, Integration und Flucht konzipiert werden. Das besondere Plus: Erstmals können neben Nichtregierungsorganisationen der Migrationsarbeit, kommunalen Beratungsstellen und Behörden nun auch Betriebe und Unternehmen die Schulungen beauftragen. Dank der Förderung durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU sind die Angebote in der Regel kostenlos.</p>
<div id="attachment_34512" style="width: 311px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/fokusPLUS_Fortbildungen-Flyer.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-34512" class="wp-image-34512" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-300x300.png" alt="Das Titelbild des Flyers für das Projekt fokusplus zeigt die Logos des IBB, des Projekts, und der EU und ein Symbolbild, auf dem zwei Finger einer Hand zwei Holzklötze mit Buchstaben gerade so bewegen, dass zwei Wörter lesbar sind Integration und Migration. " width="301" height="301" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-300x300.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-1024x1024.png 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-150x150.png 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-768x768.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q-210x210.png 210w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/02/deckblatt-flyer_fokusplus_q.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 301px) 100vw, 301px" /></a><p id="caption-attachment-34512" class="wp-caption-text">Der Projektflyer enthält Beispiele für mögliche Lerninhalte, die das Team des IBB e.V. im neuen Projekt fokusplus bis März 2026 vermitteln kann.</p></div>
<p>Das Projekt „fokus<sup>plus“ </sup>baut inhaltlich auf mehrere Vorgängerprojekte fokus auf, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. seit vielen Jahren angeboten hat. Daher können auch kurzfristig Schulungen organisiert werden zum Beispiel zu Rechtsfragen, psychosozialen Flucht- und Migrationsfolgen, Rollen- und Wertesystemen oder zum Umgang mit Behinderung, Erkrankung und Sucht bei Zugewanderten aus verschiedenen Herkunftsländern. Neu hinzu kommen Lerninhalte zu nachhaltigem Umwelt-, Konsum- und Energieverhalten im Kontext Zuwanderung.</p>
<p>„Unser Ziel ist es, interaktiv und abwechslungsreich Fachwissen und praxisorientierte Handlungssicherheit für verschiedene Berufsgruppen zu vermitteln“, sagt Kirsten Ben Haddou, Projektreferentin des IBB e.V. „Gleichzeitig entsteht ein Netzwerk, das häufig auch nach dem Ende der jeweiligen Schulungseinheit einen schnellen fachlichen Austausch ermöglicht.“</p>
<p>Schulungen oder Workshops können wahlweise ein- bis dreitägig im gesamten Bundesgebiet in Präsenz oder online angeboten werden. Zudem bietet das IBB e.V. Einrichtungen und Unternehmen eine Beratung zur kultursensiblen Öffnung an.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/fokusPLUS_Fortbildungen-Flyer.pdf" target="_blank" rel="noopener">Der „fokus<sup>plus “-</sup>Flyer steht hier zum Download bereit.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/fokus/" target="_blank" rel="noopener">Nähere Informationen finden Sie hier.</a></p>
<p><strong>Über das Projekt „fokus<sup>plus“</sup>:</strong></p>
<p>Mit dem neuen Projekt „fokus<sup>plus “ </sup>knüpft das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund an die Vorgängerprojekte fokus – Fortbildungen kultursensibel – an und erweitert die Zielgruppe auf Akteure der freien Wirtschaft. „fokus<sup>plus“ </sup>bietet mit Tagungen, Seminaren, Vorträgen und Inhouse-Schulungen aktuelles Wissen zur kultursensiblen Arbeit mit Zugewanderten aus Drittstaaten. Die Veranstaltungen richten sich an interessierte Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Zugewanderten im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen, in staatlichen Einrichtungen und in Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet. „fokus<sup>plus“</sup> fördert zudem die Netzwerkbildung und den Erfahrungsaustausch.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="182"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31363" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
<td width="254">Das Projekt „fokus<sup>plus“  </sup>wird kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.</p>
<p>&nbsp;</td>
<td width="282"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31247" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg" alt="" width="300" height="130" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg 561w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tagung „Sehnsuchtsziel Deutschland – Erwartungen und Erfahrungen bei Neuzuwanderung“: „Etwas weniger Aufgeregtheit würde den Diskursen guttun“</title>
		<link>https://ibb-d.de/online-tagung-sehnsuchtsziel-deutschland-erwartungen-und-erfahrungen-bei-neuzuwanderung-etwas-weniger-aufgeregtheit-wuerde-den-diskursen-guttun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 13:09:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutschland ist nicht das Sehnsuchtsziel Nummer 1 für hoch qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland. Besonders die Bürokratie sei „ein dramatisches Problem.“ Dr. Pau Palop-Garcia, Migrationsforscher beim DeZIM-Institut Berlin, räumte gleich zu Beginn der IBB-Tagung „Sehnsuchtsziel Deutschland – Erwartungen und Erfahrungen bei Neuzuwanderung“ am Donnerstag, 30. November 2023, mit Fehleinschätzungen auf. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerks [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland ist nicht das Sehnsuchtsziel Nummer 1 für hoch qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland. Besonders die Bürokratie sei „ein dramatisches Problem.“ Dr. Pau Palop-Garcia, Migrationsforscher beim <a href="https://www.dezim-institut.de/" target="_blank" rel="noopener">DeZIM-Institut Berlin</a>, räumte gleich zu Beginn der IBB-Tagung „Sehnsuchtsziel Deutschland – Erwartungen und Erfahrungen bei Neuzuwanderung“ am Donnerstag, 30. November 2023, mit Fehleinschätzungen auf.</p>
<p>Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerks e.V. in Dortmund (IBB e.V.) hatte mehr als 70 Teilnehmende zur Online-Tagung begrüßt, die einen Überblick über den Stand der Forschung gab und auch beispielhaft den Erfahrungen von drei nach Deutschland Zugewanderten mit unterschiedlicher Migrationsgeschichte Raum gab.</p>
<p>„Mit unserer Auftaktveranstaltung im Projekt fokus<sup>plus </sup>möchten wir im Dialog mit Forschenden und Zugewanderten aktuelles Wissen zu Migration vermitteln und dazu beitragen, die Kommunikation von Migrant*innen mit Institutionen der Aufnahmegesellschaft und der Arbeitswelt zu verbessern“,  sagte Hildegard Azimi-Boedecker, Leiterin des Fachbereichs Beruf international und Migration im IBB e.V..</p>
<p>Die neuen Fortbildungsangebote des Projektes fokus<sup>plus</sup> von 2023-2026 greifen Erfahrungen aus den Vorgängerprojekten auf und bieten auch im Bereich der Fachkräftezuwanderung Schulungen für Interessierte an.</p>
<div id="attachment_33823" style="width: 612px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Pau_Palop-Garcia_5880-e1701782090164.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33823" class="wp-image-33823" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Pau_Palop-Garcia_5880-e1701782090164-300x171.png" alt="Dieser Screenshot zeigt eine Grafik und den Referenten Dr. Pau Palop-Garcia klein eingeklingt: Deutschland liegt demnach als mögliches Zielland für Auswanderer lediglich im Mittelfeld. " width="602" height="343" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Pau_Palop-Garcia_5880-e1701782090164-300x171.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Pau_Palop-Garcia_5880-e1701782090164-768x438.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Pau_Palop-Garcia_5880-e1701782090164.png 827w" sizes="auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px" /></a><p id="caption-attachment-33823" class="wp-caption-text">Deutschland ist bei weitem nicht die Nummer 1 für Fachkräfte aus Drittstaaten, die sich ernsthaft mit einer möglichen Auswanderung aus ihrem Herkunftsland beschäftigen. Dr. Pau Palop-Garcia (kleines Foto) verdeutlichte dies anhand einer OECD-Studie. Screenshot: IBB e.V. &#8211; Mechthild vom Büchel</p></div>
<p>Dr. Pau Palop-Garcia zitierte in seinem Vortrag die jüngste OECD-Studie: Demnach steht Deutschland als mögliches Zielland für ausgebildete Fachkräfte im Mittelfeld. Bei Studierenden dagegen belegt Deutschland Platz 2 hinter den USA. Dies sei „ein Zeichen, dass Deutschland etwas falsch macht“. Denn Studierende ziehen meist weiter. Wer Fachkräfte werben will, müsse sich aktiv bemühen.</p>
<p>Über ihre Erfahrungen mit der Einwanderung nach Deutschland berichteten eine Sozialarbeiterin aus Aserbaidschan, ein Veranstaltungskaufmann aus Syrien und ein Maschinenbauer aus Brasilien, der Deutschland als Student kennengelernt und einige Jahre nach Abschluss seines Studiums nach Deutschland zurückgekehrt war. Schwierig sei die Anerkennung von Berufsabschlüssen, berichtete die Sozialarbeiterin, die bereits vor 22 Jahren eingewandert war und zuvor in Aserbaidschan als Kunstlehrerin gearbeitet hatte. Auch der 2015 nach Deutschland geflüchtete Syrer hatte Probleme mit der Anerkennung seines Hochschulabschlusses in Betriebswirtschaft. Er nutzte die Wartezeit kurzentschlossen für eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann. „Heute zählt bei Bewerbungen nur meine Ausbildung in Deutschland“, berichtete er. Der Maschinenbauer aus Brasilien musste sein erstes Flugticket nach Deutschland verfallen lassen. Das Visum lag nicht vor. „Es stellte sich heraus, dass der Sachbearbeiter schlicht vergessen hatte, es zu schicken“, erzählte er lächelnd.</p>
<p>Die Bürokratie sei eine besonders hohe Hürde bei allen Bemühungen um Fachkräftezuwanderung, berichteten Betroffene wie Referierende. So müssten Interessierte bis zu 15 Monate auf einen Termin zur Visums-Beantragung warten. Die Behörden seien schlicht überlastet. Belastend seien auch die oft befristeten Aufenthaltsgenehmigungen für die praktische Organisation des Alltags, erzählte der Kaufmann aus Syrien. „Ich hatte gedacht, ich könnte in Deutschland sofort arbeiten.“</p>
<div id="attachment_33828" style="width: 609px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Roger_Fornoff_5973.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33828" class="wp-image-33828" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Roger_Fornoff_5973-300x139.png" alt="Dieses Foto zeigt Dr. Roger Fornoff, Leiter des Lehrbereichs Deutsch als Fremdsprache an der Uni Köln, vor einem virtuellen Hintergrund der Universität, beim Vortrag im Projekt fokus plus: &quot;Welche Werte dürfen wir erwarten?&quot;" width="599" height="278" /></a><p id="caption-attachment-33828" class="wp-caption-text">Dr. Roger Fornoff, Leiter des Lehrbereichs Deutsch als Fremdsprache an der Uni Köln, sensibilisierte in seinem Vortrag für die unterschiedlichen &#8211; offen ausgesprochenen und unausgesprochenen &#8211; Erwartungen an Zugewanderte. Screenshot: IBB e.V. &#8211; Mechthild vom Büchel</p></div>
<p>Dr. Roger Fornoff, Leiter des <a href="https://portal.uni-koeln.de/international/studium-in-koeln/lehrbereich-deutsch-als-fremdsprache" target="_blank" rel="noopener">Lehrbereichs Deutsch als Fremdsprache an der Universität Köln</a>, plädierte für eine Offenheit im Umgang mit Zugewanderten: „Es ist wichtig, dass wir wissen, es sind Stereotype, in denen wir denken.“ Jede Lehrkraft und jeder Mitarbeitende in einer Behörde repräsentiere ebenso ein „Mikromodell von Deutschland“, das Stereotype beim Gegenüber bestätigt oder irritiert. Mit Blick auf die aktuellen politischen Diskussionen im Kontext des Krieges in Nahost warnte er vor der Gefahr, „dass wir uns in Positionen eingraben und das Gegenüber nicht mehr wahrnehmen.“</p>
<div id="attachment_33848" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Timo-Tonassi_6085-e1701783163328.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33848" class="wp-image-33848 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Timo-Tonassi_6085-e1701783163328-300x284.png" alt="Dr. Timo Tonassi, Lehrbeauftragter an der Georgetown Universität in Washington, bei seinem Vortrag im Projekt fokus plus: Er war aus den USA zugeschaltet und berichtete über die Ergebnisse seiner Forschung zu Einstellungen von Zugewanderten. " width="300" height="284" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Timo-Tonassi_6085-e1701783163328-300x284.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/12/Timo-Tonassi_6085-e1701783163328.png 455w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-33848" class="wp-caption-text">Dr. Timo Tonassi, Lehrbeauftragter an der Georgetown Universität in Washington, war aus den USA zugeschaltet und berichtete über die Ergebnisse seiner Forschung zu Einstellungen von Zugewanderten. Screenshot: IBB e.V. &#8211; Mechthild vom Büchel</p></div>
<p>Dr. Timo Tonassi, Lehrbeauftragter an der <a href="https://www.georgetown.edu/" target="_blank" rel="noopener">Georgetown Universität in Washington/DC</a>, berichtete, dass es noch immer wenig empirische Forschung zu Einstellungen von Zugewanderten gibt. Er hatte für eine Studie im Jahr 2018 Zugewanderte aus Syrien, Afghanistan und Irak befragt. Ergebnis: Zugewanderte seien bereit, sich auf kulturelle Unterschiede einzustellen. Diskurse in Politik und Medien hätten allerdings einen großen Einfluss auf Integrationsprozesse. Sein Fazit: „Etwas weniger Aufgeregtheit würde den Diskursen guttun.“</p>
<p><strong>Über das Projekt fokus<sup>plus</sup>:</strong></p>
<p>Mit dem neuen Projekt fokus<sup>plus  </sup>knüpft das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund an die Vorgängerprojekte fokus – Fortbildungen kultursensibel – an und erweitert die Zielgruppe auf Akteure der freien Wirtschaft. fokus<sup>plus </sup>bietet mit Tagungen, Seminaren, Vorträgen und Inhouse-Schulungen aktuelles Wissen zur kultursensiblen Arbeit mit Zugewanderten aus Drittstaaten. Die Veranstaltungen richten sich an interessierte Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Zugewanderten im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen, in staatlichen Einrichtungen und in Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet. fokus<sup>plus</sup> fördert zudem die Netzwerkbildung und den Erfahrungsaustausch.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="182"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31363" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
<td width="254">Das Projekt „fokus<sup>plus“   </sup>wird kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.</p>
<p>&nbsp;</td>
<td width="282"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31247" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg" alt="" width="300" height="130" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg 561w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/03/Dokumentation_fokus-plus_2023_Sehnsuchtsziel_Deutschland.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die ausführliche Dokumentation der Online-Tagung finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/fokus/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über das Projekt fokus<sup>plus  </sup>finden Sie hier. </a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fach- und Vernetzungstag Inklud:Mi wieder online: Wie geht es Kindern aus Zuwandererfamilien in Schule und Beruf?</title>
		<link>https://ibb-d.de/fach-und-vernetzungstag-inkludmi-wieder-online-wie-geht-es-kindern-aus-zuwandererfamilien-in-schule-und-beruf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 09:45:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim diesjährigen Fach- und Vernetzungstag Inklud:Mi lenkt das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund den Blick auf „Kinder aus Zuwandererfamilien und ihre Teilhabe in Schule, Freizeit und Beruf bei Behinderung/Beeinträchtigung“. Neuzugewanderte Familien insbesondere aus den Flucht- oder Kriegsländern Syrien, Afghanistan und der Ukraine benötigen intensive Begleitung und Beratung auf dem Weg ins deutsche Schul- [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim diesjährigen Fach- und Vernetzungstag Inklud:Mi lenkt das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund den Blick auf „Kinder aus Zuwandererfamilien und ihre Teilhabe in Schule, Freizeit und Beruf bei Behinderung/Beeinträchtigung“.</p>
<p>Neuzugewanderte Familien insbesondere aus den Flucht- oder Kriegsländern Syrien, Afghanistan und der Ukraine benötigen intensive Begleitung und Beratung auf dem Weg ins deutsche Schul- und Berufsbildungssystem.</p>
<p>Wie gelingt die Vermittlung in die Schullandschaft? Welche Schulform wird empfohlen? Regelschule oder Förderschule, Inklusionsklasse oder außerschulische Frühförderung bzw. Therapie? Referentinnen berichten über ihre Erfahrungen insbesondere aus dem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Generell gilt: Neu Zugewanderten ist vieles fremd. Viele Eltern haben andere Vorkenntnisse im Umgang mit einer Behinderung und für die meisten Familien ist das System der Förderung neu: Missverständnisse zu den Begriffen der Förderschulen oder Inklusion sowie Unter- oder Überforderung der Kinder durch die Eltern und der Behördendschungel erschweren mitunter, dass Angebote und Kinder zueinander finden. Das gilt auch für den so wichtigen außerschulischen Bereich.</p>
<p>Gleichzeitig stehen Fachkräfte in Schulen und Beratungsstellen vor der Herausforderung, den Lernstand der Kinder und Jugendlichen, ihre Sprachkenntnisse und eventuell vorhandene temporäre Einschränkungen, Traumafolgen oder Behinderungen möglichst zutreffend einzuschätzen. Die Tagung widmet sich daher folgenden Fragen:</p>
<ul>
<li>Wo liegen die täglichen Herausforderungen für Lehrkräfte, Familien und Beratungsdienste?</li>
<li>Welche Rolle können Freizeitangebote, kulturelle Angebote und kultursensibel gestaltete Förderangebote für eine gelingende Integration spielen?</li>
<li>Wie können Eltern kultursensibel in die Erziehungsarbeit einbezogen werden?</li>
<li>Welche Best-Practice-Beispiele haben sich bewährt?</li>
</ul>
<p>Der Fach- und Vernetzungstag im Rahmen des Projektes fokus<sup>4</sup> am Dienstag, 7. Februar 2023, von 9 bis 15 Uhr wird im Online-Format angeboten. Expertinnen der Stadt Dortmund, des Sozialunternehmens „ausblick“ Hamburg und der Beratungsstelle für Inklusion mittendrin e.V. aus Köln berichten über den rechtlichen Rahmen sowie Erfahrungen in der Beratungs- und Aufklärungsarbeit.</p>
<p>Der Fach- und Vernetzungstag richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in Schulen, Beratungsstellen, NGO und kommunalen Einrichtungen. Nach Input-Vorträgen geht es in Online-Workshops um praxisbezogene Fragen und um einen Erfahrungsaustausch.</p>
<p>Die Veranstaltung ist aktuell bereits ausgebucht. Formlose Anmeldungen per E-Mail an <a href="&#109;a&#105;l&#116;o&#x3a;f&#x6f;k&#x75;s&#x40;i&#x62;b&#x2d;d&#x2e;d&#x65;">&#102;&#x6f;k&#x75;s&#64;&#x69;&#98;&#x62;-&#100;&#x2e;&#100;&#x65;</a> werden aber auf eine Warteliste gesetzt. Alle Teilnehmenden erhalten rechtzeitig vor der Tagung einen Zugangslink zur Zoom -Konferenz an die bei der Anmeldung angegebene E-Mail Adresse.</p>
<p>Das Projekt fokus<sup>4</sup> wird kofinanziert vom Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU. Die Teilnahme ist daher kostenlos.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/events/fach-und-vernetzungstag-inkludmi/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/fokus/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über das Projekt fokus<sup>4 </sup>finden Sie hier.</a></p>

<a href='https://ibb-d.de/ibb-e-v-laedt-ein-zur-online-tagung-der-ukraine-krieg-und-die-situation-gefluechteter-in-europa/europaeische-union_-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="237" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/ibb-e-v-laedt-ein-zur-online-tagung-der-ukraine-krieg-und-die-situation-gefluechteter-in-europa/europa-foerdert-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="130" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg 561w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IBB e.V. lädt ein zur Fachtagung zum EU-Asyl- und Migrationspakt</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-e-v-laedt-ein-zur-fachtagung-zum-eu-asyl-und-migrationspakt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2022 18:38:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[netcoops]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=31864</guid>

					<description><![CDATA[Wie wird der EU-Asyl- und Migrationspakt in den Mitgliedsstaaten umgesetzt? Wie ist die Situation an den Grenzen? Diesen Fragen geht die netcoops-Fachtagung &#8222;Der EU-Asyl- und Migrationspakt &#8211; Status Quo, Folgen und Bilanz“ am Mittwoch, 22. Februar 2023, im Reinoldinum, Schwanenwall 34, in Dortmund auf den Grund. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund lädt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wird der EU-Asyl- und Migrationspakt in den Mitgliedsstaaten umgesetzt? Wie ist die Situation an den Grenzen? Diesen Fragen geht die netcoops-Fachtagung &#8222;Der EU-Asyl- und Migrationspakt &#8211; Status Quo, Folgen und Bilanz“ am Mittwoch, 22. Februar 2023, im Reinoldinum, Schwanenwall 34, in Dortmund auf den Grund. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund lädt Interessierte aus der Arbeit mit Schutzsuchenden ein.</p>
<p>Der EU- Asyl und Migrationspakt will laut Selbstverpflichtung mit allen europäischen Partnern ein verantwortungsvolles und faires Migrationsmanagementsystem in der EU erreichen. So sollen die EU-Außengrenzen wirksam geschützt, Hilfen für Menschen in Not gewährt und eine Zuwanderung von Fachkräften ermöglicht werden. Im Falle der Ukraine, so die Kommission, sei mit konkreter Solidarität und wirksamer Koordinierung reagiert worden.</p>
<p>Doch wie sieht es innerstaatlich und an den EU-Außengrenzen im Jahre 2023 tatsächlich aus? Europäische Länder wie Italien oder Dänemark setzen zunehmend auf Abschottung und Abschreckung Geflüchteter. Viele Fälle illegaler Pushbacks und massiver Grundrechts- und Menschenrechtsverletzungen werden insbesondere von den östlichen EU-Außengrenzen bekannt. In Deutschland bewegt sich durch den „Chancen-Aufenthalt“ und den Gesetzentwurf zur Beschleunigung der Asylgerichtsverfahren und Asylverfahren durchaus etwas auch in die positive Richtung. Andererseits gibt es scheinbar auch vergessene Gruppen: Was wurde zum Beispiel aus dem hochgelobten „Aufnahmeprogramm Afghanistan“, durch das u.a. eine größere Zahl gefährdeter Ortskräfte schnell und sicher nach Deutschland evakuiert werden sollte?</p>
<p>Auf dieser Tagung <a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/netcoops/" target="_blank" rel="noopener">im Projekt netcoops</a> geht es um die Bilanz zum Status Quo 2023. Prof. Dr. Marei Pelzer von der Frankfurt University for Applied Science und Annika Hesselmann vom Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. bringen ihre Expertise zum Europäischen Asylrecht und zum Stand des Aufnahmeprogramms Afghanistan ein. Die Lage an den EU-Außengrenzen und die Situation der auf Ausreise wartenden Afghaninnen und Afghanen vor Ort stellen weitere Fachreferentinnen und -referenten vor. Zudem geht es um die Frage, ob es eine Ungleichbehandlung Geflüchteter der ersten, zweiten oder dritten Klasse gibt. Inputs und Workshops legen Schwerpunkte auf spezifische Aspekte wie die Folgen der EU-Gesetzgebung auf die nationalen Gesetze und deren Auswirkungen auf die Arbeit der Behörden und Helfernetzwerke sowie die Konsequenzen für die Geflüchteten aus Drittstaaten. Die Tagung soll umfassend für den Arbeitsalltag im Themenfeld Asyl informieren und dient zugleich der Netzwerkbildung.</p>
<p>Das vollständige Tagungsprogramm ist in Kürze erhältlich. Formlose Anmeldungen zu dieser Präsenztagung sind bereits jetzt per E-Mail an <a href="m&#97;&#105;&#x6c;&#x74;&#x6f;:n&#101;&#116;&#x63;&#x6f;&#x6f;p&#115;&#64;&#105;&#x62;&#x62;&#x2d;d&#46;&#100;&#x65;">&#x6e;e&#x74;c&#x6f;&#111;&#x70;&#115;&#64;&#x69;b&#x62;&#45;&#x64;&#46;&#x64;&#101;</a> möglich.</p>
<p>Das Projekt netcoops wird kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31247" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg" alt="" width="300" height="130" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg 561w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-farbig-jpg.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31252" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-farbig-jpg-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-farbig-jpg-300x237.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-farbig-jpg.jpg 516w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fortbildung „Krieg, Flucht und die Folgen“: Kommunikationsstrategien für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Bildungsarbeit</title>
		<link>https://ibb-d.de/fortbildung-krieg-flucht-und-die-folgen-kommunikationsstrategien-fuer-die-arbeit-mit-kindern-und-jugendlichen-in-der-bildungsarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2022 10:46:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Krieg in der Ukraine, Fluchterfahrungen und die vielfältigen Folgen für den Alltag wirken auf Kinder und Jugendliche häufig bedrückend und furchteinflößend. Wie können Schulen, KiTas und weitere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe kultursensibel auf die psychischen Belastungen reagieren und die Heranwachsenden stabilisieren? Und wie gehen Helfende selbst mit den eigenen Belastungen und Herausforderungen für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Krieg in der Ukraine, Fluchterfahrungen und die vielfältigen Folgen für den Alltag wirken auf Kinder und Jugendliche häufig bedrückend und furchteinflößend. Wie können Schulen, KiTas und weitere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe kultursensibel auf die psychischen Belastungen reagieren und die Heranwachsenden stabilisieren? Und wie gehen Helfende selbst mit den eigenen Belastungen und Herausforderungen für diese Aufgaben um? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer Fortbildung für Haupt- und Ehrenamtliche in der schulischen und außerschulischen Bildung und Erziehung, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund am Donnerstag, 18. August 2022, von 14 bis 17.30 Uhr als Online-Seminar anbietet.</p>
<p>Sarah Saf, Trainerin für interkulturelle Kompetenzen, Diversity und traumazentrierte Fachberatung, erläutert, wie sich belastende Erfahrungen bei Kindern und Jugendlichen äußern, wie psychische  Probleme in der Bildungsarbeit aufgefangen werden können und auch wo Erziehende weitergehende Hilfen finden.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-21823 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos-300x300.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos-150x150.jpg 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos-210x210.jpg 210w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/12/fokus_-förderlogos.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die Fortbildung ist dank einer Förderung durch den europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) für alle Interessierten kostenfrei. Nähere Informationen erhalten Interessierte beim IBB e.V. unter der Rufnummer 0179-4094816.</p>
<p>Anmeldungen sind ab sofort möglich per E-Mail an <a href="&#x6d;a&#x69;l&#x74;&#111;&#x3a;&#102;o&#x6b;u&#x73;&#64;&#x69;&#98;&#x62;&#45;d&#x2e;d&#x65;">&#x66;o&#x6b;&#117;&#x73;&#64;&#x69;&#x62;b&#x2d;&#100;&#x2e;&#100;&#x65;</a>. Anmeldeschluss ist am Montag, 8. August 2022.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Siebte Lernaktivität im Projekt „Europe4refugees – follow the routes“ führt zur Hitzacker/Dorf Genossenschaft nahe Gorleben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2019 14:34:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die siebte und letzte Lernaktivität im erasmus+-Projekt „Europe for refugees – follow the routes“ führt vom 9. bis 12. Oktober 2019 in die Kleinstadt Hitzacker in Norddeutschland. Am kleinsten Zielort auf der Route der Geflüchteten lernen die Projektpartnerinnen und -partner aus fünf Ländern eine Genossenschaft kennen, die dörflich und doch stadtnah eine interkulturelle und nachhaltige [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die siebte und letzte Lernaktivität im erasmus+-Projekt „Europe for refugees – follow the routes“ führt vom 9. bis 12. Oktober 2019 in die Kleinstadt Hitzacker in Norddeutschland. Am kleinsten Zielort auf der Route der Geflüchteten lernen die Projektpartnerinnen und -partner aus fünf Ländern eine Genossenschaft kennen, die dörflich und doch stadtnah eine interkulturelle und nachhaltige Gemeinschaft errichtet (unser Foto oben).</p>

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<a href='https://ibb-d.de/hitzacker_e4r_img_6914/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="146" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6914-300x146.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6914-300x146.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6914-768x373.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6914-1024x498.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6914.jpg 2016w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Logo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10957 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Logo.jpg" alt="Logo europe4refugees" width="200" height="200" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Logo.jpg 960w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Logo-150x150.jpg 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Logo-300x300.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Logo-768x768.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Logo-210x210.jpg 210w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>Hitzacker ist eine Kleinstadt mit rund 5000 Einwohnern in Niedersachsen. Mit dem Ziel vor Augen „Wir bauen für 300 Menschen aus aller Welt“ hat die Genossenschaft „Interkulturelles Generationendorf Hitzacker/Dorf eG“ 2016 ihre Arbeit aufgenommen.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6915.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24887 alignright" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6915.jpg" alt="" width="199" height="412" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6915.jpg 464w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6915-145x300.jpg 145w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /></a>Hitzacker/Dorf ist genau genommen ein 5,5 Hektar großes Baugebiet am Rande der bestehenden Kleinstadt Hitzacker an der Elbe. Etwa 100 Kilometer südöstlich von Hamburg gelegen, hat sich die Genossenschaft zum Ziel gesetzt, eine nachhaltige Dorfgemeinschaft im Sinne der Agenda 2030 neu zu gründen. Das Ziel ist ein ausgewogenes Mischungsverhältnis von Älteren, Familien und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Der Verein „Dorfleben Hitzacker e.V.“ hat sich der Förderung der Integration und Inklusion verschrieben und sich gezielt auch Geflüchteten geöffnet. „Doch gerade neu Zugewanderte verstehen zum einen kaum das Prinzip einer Genossenschaft und viele zieht es eher in die Großstädte, vermutlich auch, weil sie dort eher ihre Community und Hilfestrukturen vermuten“, weiß Hildegard Azimi-Boedecker, Projektkoordinatorin im Internationalen Bildungs- und  Begegnungswerk e.V. in Dortmund, aus den Vorgesprächen.</p>
<p>Vor Ort in der kleinen Gemeinde an der Elbe werden die Projektpartner aus Norwegen, Ungarn, Italien, Griechenland und Deutschland verschiedene Projekte und Angebote kennenlernen. In Begegnungen mit neu Zugewanderten wollen sie auch in Erfahrung bringen, wie die Integration gelingt und ob die Erfahrungen der Dorfgenossenschaft als Best Practice dienen können.</p>
<div id="attachment_24917" style="width: 421px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6921.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24917" class="wp-image-24917" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6921.jpg" alt="Baupolan Hitzacker/Dorf für das Projekt Europe for refugees." width="411" height="200" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6921.jpg 960w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6921-300x146.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6921-768x374.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 411px) 100vw, 411px" /></a><p id="caption-attachment-24917" class="wp-caption-text">Der Bauplan für das Dorf.</p></div>
<p>Gleichzeitig werden die Projektpartnerinnen und -partner auch noch einmal einen Blick auf die früheren sechs Stationen des erasmus+-Projektes werfen und sich über die aktuelle Situation in Italien, Griechenland, Ungarn, Deutschland und Norwegen austauschen. „Der verheerende Brand im Camp Moria auf Lesvos Ende September mit mehreren Toten und insgesamt wieder wachsende Zuwandererzahlen führen uns deutlich vor Augen, dass das Hilfesystem weiterhin gefordert sein wird“, sagt Hildegard Azimi-Boedecker. Vor diesem Hintergrund werde auch über ein Anschlussprojekt für „Europe for refugees &#8211; follow the routes“ diskutiert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/europe4refugees/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informatio</a><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/europe4refugees/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nen über das Projekt „Europe for refugees – follow the routes“ finden Sie hier.</a></p>
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		<title>„Europe4refugees- follow the routes“: Sechste Lernaktivität führt Fachkräfte aus fünf Ländern nach Lesbos/Lesvos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2019 09:24:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf die griechische Insel Lesbos/Lesvos führt die sechste Lernaktivität im Rahmen des erasmus+-Projektes „Europe4refugees – follow the routes“ mit Fachkräften aus fünf Ländern vom 20. bis 24. Mai 2019. „Wir werden uns vor Ort selbst ein Bild verschaffen können vom Hotspot Lesbos/Lesvos und wir hoffen, dass wir die Kontakte zum Helfersystem intensivieren können. „Der Besuch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die griechische Insel Lesbos/Lesvos führt die sechste Lernaktivität im Rahmen des erasmus+-Projektes „Europe4refugees – follow the routes“ mit Fachkräften aus fünf Ländern vom 20. bis 24. Mai 2019. „Wir werden uns vor Ort selbst ein Bild verschaffen können vom Hotspot Lesbos/Lesvos und wir hoffen, dass wir die Kontakte zum Helfersystem intensivieren können. „Der Besuch dient auch dazu, die unerträgliche Situation weiter der Öffentlichkeit in Erinnerung zu rufen, damit das Thema durch geschlossene Grenzen nicht in Vergessenheit gerät“, sagt Hildegard Azimi-Boedecker vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. als koordinierender Einrichtung. Begleitet wird die Projektgruppe diesmal zusätzlich von fünf Fachkräften der sozialen Arbeit aus Bremen, Köln, Neuss, Essen und der Gemeinde Moos in Baden-Württemberg.</p>
<h3>Hotspot auf der Route Geflüchteter</h3>
<p>Die Partnerorganisation Borderline Lesvos hat vor Ort ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt für die Partnerinnen und Partner aus Norwegen, Ungarn, Italien, Griechenland und Deutschland. Zunächst erhalten die Besucherinnen und Besucher einen Überblick über die aktuelle gesetzliche, soziale und medizinische Lage der Geflüchteten. Nur wenige Kilometer vor der türkischen Küste gelegen ist Lesbos/Lesvos noch immer ein Hotspot auf der Flüchtlingsroute. Ursprünglich für bis zu 3.000 Menschen ausgelegt, leben allein im Camp Moria an die 9.000 Kinder und Erwachsene unter menschenunwürdigen Bedingungen. Krankheiten und gewaltsame Übergriffe erschweren das Zusammenleben. Nur die wenigsten Geflüchteten erhalten die Erlaubnis zur Weiterreise auf das griechische Festland, obwohl einer bestimmten Gruppe von Menschen dies rechtlich zustehen würde.</p>
<div id="attachment_22916" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/03/Auftakt_Europe4refugees-in-Dortmund_9901-w-e1553068864508.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22916" class="wp-image-22916 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/03/Auftakt_Europe4refugees-in-Dortmund_9901-w-e1553068864508-300x228.jpg" alt="" width="300" height="228" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/03/Auftakt_Europe4refugees-in-Dortmund_9901-w-e1553068864508-300x228.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/03/Auftakt_Europe4refugees-in-Dortmund_9901-w-e1553068864508-768x583.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/03/Auftakt_Europe4refugees-in-Dortmund_9901-w-e1553068864508.jpg 843w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-22916" class="wp-caption-text">Fachkräfte bei der letzten Lernaktivität in Dortmund.</p></div>
<p>Die Fachkräfte werden sich am zweiten Tag der Lernaktivität dann mit den Lebensumständen der Geflüchteten in den Lagern beschäftigen. Hierzu wird u.a. Kara Tepe besucht, das zweitgrößte Camp der Insel, wo Gespräche mit Akteuren des ehrenamtlich arbeitenden Helfersystems geplant sind. Von den Vereinten Nationen als “vulnerable“ Gruppen bezeichnete Menschen leben u.a. im Solidarity Pipka Camp. An die 30.000 allein reisende Kinder und Jugendliche, Schwangere oder durch die Flucht traumatisierte Menschen wurden seit der Gründung dieser Einrichtung im Jahr 2012 betreut. Die Mitarbeitenden setzen sich als Mitunterzeichnende der Mytilini-Erklärung auch für einen würdevollen Umgang mit allen vermissten und verstorbenen Migrantinnen und Migranten ein.</p>
<p>Auch mit Vertreterinnen und Vertretern des Bashira Woman Centers und im Happy Family Center sowie am Nordstrand, an dem Bootsflüchtlinge erstversorgt werden, sind Begegnungen geplant. „Nicht zuletzt, da es schon Selbsttötungsversuche von Kindern gab, ist es absolut nötig, die Lebensumstände der Lagerbewohner und -bewohnerinnen schnell und nachhaltig zu verbessern und Zukunftsperspektiven jenseits des Lagerlebens zu entwickeln“, sagt Hildegard Azimi-Boedecker.</p>
<p>Am letzten Tag geht es um den Austausch zu Best-Practice-Modellen und darum, wie das Europe4refugees-Netzwerk die Partner auf Lesbos/Lesvos praktisch und politisch unterstützen kann.</p>
<h4>Über Europe4refugees- follow the routes:</h4>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/eu_flag_co_funded_pos_rgb_right-e1510664987329.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11162 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/eu_flag_co_funded_pos_rgb_right-300x86.jpg" alt="" width="300" height="86" /></a>In der 2017 gegründeten, auf zwei Jahre angelegten „Strategischen Partnerschaft“ ist das IBB e.V. in Dortmund Koordinator und Organisator. Sieben Partnerorganisationen aus Griechenland, Italien, Ungarn, Norwegen und Deutschland entsenden reihum Vertreterinnen und Vertreter zu sogenannten Lernaktivitäten. In jeweils dreitägigen Seminaren in Italien, Griechenland, Ungarn, Norwegen und Deutschland haben die Partnerorganisationen bereits einen Blick auf die praktische Umsetzung der nationalstaatlichen Zuwanderungspolitik und auf die Arbeit von Zivilgesellschaft und NGO hierzu werfen können. Das erasmus+-Projekt ermöglicht auf den Routen von Geflüchteten einen fachlichen Erfahrungsaustausch über Herausforderungen und Lösungsansätze.</p>
<p>Weitere Informationen über das erasmus+-Projekt „Europe4refugees- follow the routes“ finden Sie <a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/europe4refugees/">hier.</a></p>
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		<title>Fortbildungsreihe fördert kultursensible Kommunikation im Gesundheits- und Sozialbereich. IBB-Projekt fokus³ bietet „Bildung auf Bestellung“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2019 12:08:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Bildung auf Bestellung“ bietet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund mit seinem Projekt fokus³. Bis Sommer 2020 sind Vorträge, Inhouse-Seminare, internationale Tagungen und ein Online-Seminar zur kultursensiblen Kommunikation im Gesundheits- und Sozialbereich geplant. Die vielfältigen Veranstaltungs-Formate stellte das IBB e.V. bei der Auftaktveranstaltung am Dienstag, 15. Januar 2019, im „Reinoldinum“ in Dortmund vor. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Bildung auf Bestellung“ bietet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund mit seinem Projekt <a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/fokus/">fokus³</a>. Bis Sommer 2020 sind Vorträge, Inhouse-Seminare, internationale Tagungen und ein Online-Seminar zur kultursensiblen Kommunikation im Gesundheits- und Sozialbereich geplant. Die vielfältigen Veranstaltungs-Formate stellte das IBB e.V. bei der Auftaktveranstaltung am Dienstag, 15. Januar 2019, im „Reinoldinum“ in Dortmund vor.</p>
<p>Menschen aus mehr als 200 Herkunftsländern leben in der Metropole Ruhr. Zu den vor vielen Jahren Zugewanderten kommen seit einigen Jahren auch neue Gruppen, die ihr Herkunftsland aufgrund von Krieg und Krisen verlassen mussten. „Es gibt weltweit sehr unterschiedliche Krankheitskonzepte. Wir betrachten Krankheiten ganz selbstverständlich als etwas, das von innen kommt“, schilderte Prof. Dr. Hans-Jörg Assion, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Allgemeinen Psychiatrie der LWL-Klinik Dortmund, in seinem einführenden Vortrag zur „Rolle ethnopsychiatrischer Aspekte als Schlüssel zu migrant*innenfreundlicher Ausrichtung im Klinikalltag“. Im orientalischen und afrikanischen Raum seien oftmals externale Krankheitskonzepte verbreitet. Die Krankheit komme aus Sicht mancher Erkrankter von außen, möglicherweise sogar von einem bösen Blick oder bösen Geist. Die Heilungserwartung sei dann entsprechend anders. In der Sprechstunde könne es auch zu Missverständnissen führen, wenn Betroffene undeutlich beschreiben, dass der ganze Körper schmerzt und auch wortwörtliche Übersetzungen nicht weiterhelfen. Schon diese wenigen Beispiele zeigten, wie wichtig Interkulturelle Kompetenz sei, um eine Gleichbehandlung aller Hilfesuchenden zu ermöglichen.</p>
<div id="attachment_22148" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/01/auftakt_fokus3_IMG_9853-11.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22148" class="wp-image-22148 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/01/auftakt_fokus3_IMG_9853-11-300x182.jpg" alt="Hildegard Azimi-Boedecker (r.) und Kirsten Ben Haddou vom IBB e.V. stellten das neue Projekt fokus³ zur interkulturellen Öffnung im &quot;Reinoldinum&quot; in Dortmund vor. Foto: IBB e.V. - Mechthild vom Büchel" width="300" height="182" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/01/auftakt_fokus3_IMG_9853-11-300x182.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/01/auftakt_fokus3_IMG_9853-11-768x467.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/01/auftakt_fokus3_IMG_9853-11.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-22148" class="wp-caption-text">Hildegard Azimi-Boedecker (r.) und Kirsten Ben Haddou vom IBB e.V. stellten das neue Projekt fokus³ zur interkulturellen Öffnung im &#8222;Reinoldinum&#8220; in Dortmund vor. Foto: IBB e.V. &#8211; Mechthild vom Büchel</p></div>
<p>Dabei sei die interkulturelle Öffnung immer eine Top-Down Aufgabe, die von der Leitung ausgehen und alle Mitarbeitenden mit einbeziehen müsse. Ähnlich interessant können auch Fortbildungen für andere Arbeitsfelder wie z.B. Verwaltungsaufgaben sein, wie Projektreferentin Kirsten Ben Haddou anhand von Praxisbeispielen verdeutlichte. Überall da, wo Außenkontakte bestehen, müsse die Sensibilität für spezifische Bedürfnisse und Kommunikationsstile gestärkt werden.</p>
<p>Praktische Beispiele aus ihrer eigenen Erfahrung konnten die mehr als 30 Teilnehmenden aus Dortmund, Ahlen, Bochum, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Herne, Soest und Wuppertal beisteuern. Der kulturelle Hintergrund dürfe nicht als alleiniger Erklärungsansatz herhalten, müsse aber ins Kalkül gezogen werden.</p>
<p>„Gesellschaftliche Einrichtungen müssen sich professionell auf neue Zielgruppen einstellen“, sagt Hildegard Azimi-Boedecker, Leiterin des Fachbereichs Beruf international und Migration im IBB e.V. Die Fortbildungen zur kultursensiblen Öffnung im Sozial- und Gesundheitswesen vermitteln Hintergrundwissen über Haltungen zu Krankheit und Behinderung, Geburt und Tod, Heilungserwartungen, Erziehungsstile und vieles mehr. Für Kliniken, Beratungsstellen, Schulen und Kindertageseinrichtungen ist dieses Hintergrundwissen überaus nützlich.</p>
<p>Im Rahmen des neuen Projekts <a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/fokus/">fokus³</a> kann das IBB e.V. mit maßgeschneiderten Inhouse-Seminaren Wissen vermitteln. Neu sind außerdem die Unterstützung bei der Entwicklung von Fortbildungscurricula, Organisationsentwicklung und ein fünfteiliges Seminar „Train the Trainer“ online.</p>
<p>Interessierte können sich beim IBB e.V. beraten lassen und entsprechende Weiterbildungsbausteine bestellen. Durch die Förderung aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU sind alle Lerneinheiten vom öffentlichen Vortrag bis zum Online-Seminar kostenlos.</p>
<p>Weitere Informationen über das Projekt fokus³ auf der <a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/fokus/">Projektseite</a> oder unter der Rufnummer 0231-952096-0</p>
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