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	<title>Flüchtlinge &#8211; IBB</title>
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		<title>Netcoops-Projekt erfolgreich beendet: Kooperationstreffen zur Asylpolitik in den Niederlanden</title>
		<link>https://ibb-d.de/netcoops-projekt-erfolgreich-beendet-mit-treffen-zur-asylpolitik-in-den-niederlanden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 18:22:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte: Soziale Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Abschluss des IBB-Projektes „netcoops“ führte eine 16-köpfige Delegation vom 27.-30.3.2023 noch einmal ins europäische Ausland. Auf einem Kooperationstreffen in Amsterdam, Utrecht und Rotterdam erhielten Mitarbeitende aus Ausländer- und Sozialbehörden sowie aus Beratungsstellen umfassende Informationen zum niederländischen Asylsystem. Die viertägige Exkursion war ein Modul des durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds geförderten zweijährigen Projektes, in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Abschluss des IBB-Projektes „netcoops“ führte eine 16-köpfige Delegation vom 27.-30.3.2023 noch einmal ins europäische Ausland. Auf einem Kooperationstreffen in Amsterdam, Utrecht und Rotterdam erhielten Mitarbeitende aus Ausländer- und Sozialbehörden sowie aus Beratungsstellen umfassende Informationen zum niederländischen Asylsystem. Die viertägige Exkursion war ein Modul des durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds geförderten zweijährigen Projektes, in dem in verschiedenen Veranstaltungsformaten online und in Präsenz zum Themenkomplex Asyl und Flucht geschult wurde. Neben interkultureller Kommunikation und psychosozialen Fragestellungen ging es auch um rechtliche Themen und den gesamten Integrationsprozess unterschiedlicher Gruppen Geflüchteter. Ziel war stets die Sensibilisierung und Fachfortbildung am Asylverfahren Beteiligter. Beim Blick über den deutschen Tellerrand stand auch in den Niederlanden zur Diskussion, ob das dortige System Best-Practice-Beispiele für die Arbeit in Deutschland bereithält.</p>
<div id="attachment_32507" style="width: 352px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/04/Tuer-zur-Freiheit-I-papapostolou-e1681756457614.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32507" class="wp-image-32507 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/04/Tuer-zur-Freiheit-I-papapostolou-e1681756457614-300x280.jpg" alt="Eine hölzerne Tür am Hafen erinnert an die jahrhundertealte Migrationsgeschichte der Niederlande. Doch wie steht es heute um die Aufnahmebereitschaft? Foto: Ilias Papapostolou" width="342" height="319" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/04/Tuer-zur-Freiheit-I-papapostolou-e1681756457614-300x280.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/04/Tuer-zur-Freiheit-I-papapostolou-e1681756457614-1024x955.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/04/Tuer-zur-Freiheit-I-papapostolou-e1681756457614-768x716.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/04/Tuer-zur-Freiheit-I-papapostolou-e1681756457614.jpg 1079w" sizes="(max-width: 342px) 100vw, 342px" /></a><p id="caption-attachment-32507" class="wp-caption-text">Eine hölzerne Tür am Hafen erinnert an die jahrhundertealte Migrationsgeschichte der Niederlande. Doch wie steht es heute um die Aufnahmebereitschaft? Foto: Ilias Papapostolou</p></div>
<p>Die Niederlande sind vor Jahren angetreten mit dem Ziel, die schnellsten und effektivsten Verfahren in Europa durchzuführen, anfangs mit dem Wunsch, binnen einer Woche Asylanträge zu bescheiden und entsprechende Verwaltungsakte folgen zu lassen.</p>
<p>Aktuell gibt es viele Parallelen zum Handling und zu den Herausforderungen in Deutschland, jedoch auch einige Unterschiede, die beim Besuch von staatlichen, halbstaatlichen und kommunalen Einrichtungen und beim Besuch einer NGO erläutert wurden.</p>
<p>Ähnliche Probleme bestehen danach bei der Unterbringung Geflüchteter und der neu hinzu gekommenen Gruppe von Ukrainer:innen auf Grund knappen Wohnraumes, wenngleich die Zahl Geflüchteter in den Niederlanden deutlich geringer als in Deutschland ist, auch proportional zur Landesgröße gesehen.</p>
<p>Die größten Unterschiede bestehen indes bei der kostenfreien und von Beginn an zur Verfügung gestellten rechtlichen Beratung Geflüchteter und bei der Gleichstellung mit niederländischen Staatsbürger:innen im Gesundheitssystem, ebenfalls ab Tag 1 des Aufenthalts in den Niederlanden.</p>
<p>Unser Foto oben zeigt die Gruppe auf einem der so genannten Opvangships: Fünf solcher umgebauten Passagierschiffe dienen jeweils rund 100 Zugewanderten als Unterkunft, denn Wohnraum ist auch in den Niederlanden sehr knapp.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/04/Bericht_Kooperationstreffen_netcoops_Niederlande-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.</a></p>
<p>Das Projekt netcoops ist kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU (AMIF).</p>

<a href='https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/netcoops/europaeische-union_/'><img decoding="async" width="300" height="237" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-farbig-jpg-300x237.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-farbig-jpg-300x237.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-farbig-jpg.jpg 516w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/netcoops/europa-foerdert/'><img decoding="async" width="300" height="130" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg 561w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>IBB-Fachtagung zum EU-Asyl- und Migrationspakt: Abschottung und bürokratische Fallstricke</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-fachtagung-zum-eu-asyl-und-migrationspakt-abschottung-und-buerokratische-fallstricke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 09:53:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr Fallbeispiele europäischer Abschottung statt zufriedenstellender Asylpolitik hörten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der IBB-Fachtagung „Der EU-Asyl- und Migrationspakt – Status Quo, Folgen und Bilanz“ am Mittwoch, 22. Februar 2023, im Reinoldinum in Dortmund: Von Ortskräften, die auf ihrer Flucht aus Afghanistan ihren Säugling erst einmal zurücklassen mussten, Kindern, die bei illegalen Pushbacks in die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span id="page3R_mcid24" class="markedContent"><span dir="ltr" role="presentation">Mehr Fallbeispiele europäischer Abschottung statt zufrieden</span><span dir="ltr" role="presentation">stellender Asylpolitik hörten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der IBB-</span><span dir="ltr" role="presentation">Fachtagung „Der EU</span><span dir="ltr" role="presentation">-Asyl- und Migrationspakt</span> <span dir="ltr" role="presentation">–</span> <span dir="ltr" role="presentation">Status Quo, Folgen und Bi</span><span dir="ltr" role="presentation">lanz“ am </span><span dir="ltr" role="presentation">Mittwoch, 22. Februar 2023, im Reinoldinum in Dortmund: Von Ortskräften, die auf </span><span dir="ltr" role="presentation">ihrer Flucht aus Afghanistan ihren Säugling erst einmal zurücklassen mussten, Kin</span><span dir="ltr" role="presentation">dern, die bei illegalen Pushbacks in die Türkei von ihren Eltern getrennt werden und </span><span dir="ltr" role="presentation">ehrenamtlichen Hilfskräften auf Lesbos, die offenbar zur Einschüchterung mehrfach </span><span dir="ltr" role="presentation">verhaftet wurden, berichteten die Referentinnen und Referenten.</span></span><span id="page3R_mcid25" class="markedContent"></span><span id="page3R_mcid26" class="markedContent"><br role="presentation" /></span></p>
<div id="attachment_32477" style="width: 609px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/04/0222-IBB-Tagung-Schuetze_002-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32477" class="wp-image-32477 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/04/0222-IBB-Tagung-Schuetze_002-1024x683.jpg" alt="Unser Foto zeigt einen Blick ins Reinoldinum in Dortmund und im Vordergrund Hildegard Azimi-Boedekcer (2.v.l.) und Kirsten Ben Haddou (r.) vom IBB e.V., die die beiden Vortragenden Professorin Marei Pelzer (2.v.r.) und Paul Pettersson begrüßen. " width="599" height="399" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/04/0222-IBB-Tagung-Schuetze_002-1024x683.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/04/0222-IBB-Tagung-Schuetze_002-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/04/0222-IBB-Tagung-Schuetze_002-768x512.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/04/0222-IBB-Tagung-Schuetze_002-1536x1024.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/04/0222-IBB-Tagung-Schuetze_002-2048x1366.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px" /></a><p id="caption-attachment-32477" class="wp-caption-text">Hildegard Azimi-Boedekcer (2.v.l.) und Kirsten Ben Haddou (r.) vom IBB e.V. begrüßten als Vortragende Professorin Marei Pelzer (2.v.r.) und Paul Pettersson. Foto: Stephan Schütze &#8211; IBB e.V.</p></div>
<p><span id="page3R_mcid26" class="markedContent"><span dir="ltr" role="presentation">Zu einem intensiven Erfahrungsaustausch über den EU-Asyl- und Migrationspakt </span><span dir="ltr" role="presentation">hatte das Internationale Bildungs- und Begegnungswerks e.V. in Dortmund im Rah</span><span dir="ltr" role="presentation">men des Projekts netcoops eingeladen. Mehr als 60 Haupt- und Ehrenamtliche aus </span><span dir="ltr" role="presentation">der Arbeit mit Geflüchteten informierten sich über aktuelle Tendenzen im europäi</span><span dir="ltr" role="presentation">schen Asylrecht, typische Fallstricke in Asylverfahren und über die dramatische Situ</span><span dir="ltr" role="presentation">ation der Ortskräfte in Afghanistan. „Wir haben als</span> <span dir="ltr" role="presentation">Übersetzer oder Sicherheitskräfte </span><span dir="ltr" role="presentation">für deutsche Organisationen gearbeitet und uns damit aktiv am Aufbau eines friedli</span><span dir="ltr" role="presentation">chen und demokratischen Afghanistan beteiligt“, schilderte Qais Nezkai vom </span><span dir="ltr" role="presentation">Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte. Gerade diese Tätigkeit bringt sie heu</span><span dir="ltr" role="presentation">te in Gefahr. Eine legale Ausreise werde durch die Taliban verhindert. Das </span><span dir="ltr" role="presentation">Patenschaftsnetzwerk wie auch der afghanische Frauenverein ZAN e.V. unterstützen </span><span dir="ltr" role="presentation">Flüchtende und neu Zugewanderte.</span></span></p>
<p><span id="page3R_mcid27" class="markedContent"></span><span id="page3R_mcid28" class="markedContent"><span dir="ltr" role="presentation">Annika Hesselmann vom Flüchtlingsrat Niedersachsen und Claire Deery, Fachanwäl</span><span dir="ltr" role="presentation">tin für Asyl- und Migrationsrecht in Göttingen, gaben wertvolle Erfahrungen aus ihrer </span><span dir="ltr" role="presentation">Beratungspraxis weiter. Denn wie und wie schnell Asylverfahren entschieden wer</span><span dir="ltr" role="presentation">den, so lernten die Zuhörenden, hängt nicht nur von der Asylpolitik innerhalb eines </span><span dir="ltr" role="presentation">EU-Landes ab, sondern variiert sogar von Stadt zu Stadt. </span></span></p>
<p><span id="page3R_mcid30" class="markedContent"><span dir="ltr" role="presentation">Prof. Marei Pelzer von der Universität Frankfurt hatte zuvor über aktuelle Tendenzen </span></span><span id="page3R_mcid30" class="markedContent"><span dir="ltr" role="presentation">im europäischen Asylrecht berichtet. Eine Einigung in Brüssel zu einem fairen Asyl</span><span dir="ltr" role="presentation">verfahren ist demnach nicht in Sicht, vielmehr sind Rückführung und Abschottung </span><span dir="ltr" role="presentation">auch weiterhin an der Tagesordnung. Online zugeschaltet war Alice Kleinschmidt, </span></span><span id="page17R_mcid1" class="markedContent"><span dir="ltr" role="presentation">die sich auf der griechischen Insel Lesbos in verschiedenen Projekten für Kinder und </span><span dir="ltr" role="presentation">Frauen in Not einsetzt. Sie berichtete von dramatischen illegalen Pushbacks zurück </span><span dir="ltr" role="presentation">auf das nahe türkische Festland, die teilweise in der Nacht erfolgen ohne Rücksicht, </span><span dir="ltr" role="presentation">ob Kinder von ihren Eltern getrennt werden.</span></span></p>
<p><span id="page17R_mcid2" class="markedContent"></span><span id="page17R_mcid3" class="markedContent"><span dir="ltr" role="presentation">Das Projekt netcoops wird kofinanziert durch den Asyl-, Migrati</span><span dir="ltr" role="presentation">ons- und Integrationsfonds der EU.<br />
</span></span><br />
<a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2023/04/Dokumentation-netcoops-StatusQuo.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Dokumentation der Tagung finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/netcoops/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über das Projekt netcoops finden Sie hier. </a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-31363" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg" alt="" width="200" height="158" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg 400w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a> <a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-31358" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg" alt="" width="365" height="158" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg 561w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 365px) 100vw, 365px" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Siebte Lernaktivität im Projekt „Europe4refugees – follow the routes“ führt zur Hitzacker/Dorf Genossenschaft nahe Gorleben</title>
		<link>https://ibb-d.de/siebte-lernaktivitaet-im-projekt-europe4refugees-follow-the-routes-fuehrt-zur-hitzacker-dorf-genossenschaft-nahe-gorleben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2019 14:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Die siebte und letzte Lernaktivität im erasmus+-Projekt „Europe for refugees – follow the routes“ führt vom 9. bis 12. Oktober 2019 in die Kleinstadt Hitzacker in Norddeutschland. Am kleinsten Zielort auf der Route der Geflüchteten lernen die Projektpartnerinnen und -partner aus fünf Ländern eine Genossenschaft kennen, die dörflich und doch stadtnah eine interkulturelle und nachhaltige [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die siebte und letzte Lernaktivität im erasmus+-Projekt „Europe for refugees – follow the routes“ führt vom 9. bis 12. Oktober 2019 in die Kleinstadt Hitzacker in Norddeutschland. Am kleinsten Zielort auf der Route der Geflüchteten lernen die Projektpartnerinnen und -partner aus fünf Ländern eine Genossenschaft kennen, die dörflich und doch stadtnah eine interkulturelle und nachhaltige Gemeinschaft errichtet (unser Foto oben).</p>

<a href='https://ibb-d.de/hitzacker_e4r_img_6924/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="146" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6924-300x146.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6924-300x146.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6924-768x374.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6924.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/hitzacker_e4r_img_6923/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="146" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6923-300x146.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6923-300x146.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6923-768x374.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6923.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/hitzacker_e4r_img_6914/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="146" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6914-300x146.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6914-300x146.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6914-768x373.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6914-1024x498.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6914.jpg 2016w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Logo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10957 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Logo.jpg" alt="Logo europe4refugees" width="200" height="200" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Logo.jpg 960w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Logo-150x150.jpg 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Logo-300x300.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Logo-768x768.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/10/Logo-210x210.jpg 210w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>Hitzacker ist eine Kleinstadt mit rund 5000 Einwohnern in Niedersachsen. Mit dem Ziel vor Augen „Wir bauen für 300 Menschen aus aller Welt“ hat die Genossenschaft „Interkulturelles Generationendorf Hitzacker/Dorf eG“ 2016 ihre Arbeit aufgenommen.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6915.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24887 alignright" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6915.jpg" alt="" width="199" height="412" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6915.jpg 464w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6915-145x300.jpg 145w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /></a>Hitzacker/Dorf ist genau genommen ein 5,5 Hektar großes Baugebiet am Rande der bestehenden Kleinstadt Hitzacker an der Elbe. Etwa 100 Kilometer südöstlich von Hamburg gelegen, hat sich die Genossenschaft zum Ziel gesetzt, eine nachhaltige Dorfgemeinschaft im Sinne der Agenda 2030 neu zu gründen. Das Ziel ist ein ausgewogenes Mischungsverhältnis von Älteren, Familien und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Der Verein „Dorfleben Hitzacker e.V.“ hat sich der Förderung der Integration und Inklusion verschrieben und sich gezielt auch Geflüchteten geöffnet. „Doch gerade neu Zugewanderte verstehen zum einen kaum das Prinzip einer Genossenschaft und viele zieht es eher in die Großstädte, vermutlich auch, weil sie dort eher ihre Community und Hilfestrukturen vermuten“, weiß Hildegard Azimi-Boedecker, Projektkoordinatorin im Internationalen Bildungs- und  Begegnungswerk e.V. in Dortmund, aus den Vorgesprächen.</p>
<p>Vor Ort in der kleinen Gemeinde an der Elbe werden die Projektpartner aus Norwegen, Ungarn, Italien, Griechenland und Deutschland verschiedene Projekte und Angebote kennenlernen. In Begegnungen mit neu Zugewanderten wollen sie auch in Erfahrung bringen, wie die Integration gelingt und ob die Erfahrungen der Dorfgenossenschaft als Best Practice dienen können.</p>
<div id="attachment_24917" style="width: 421px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6921.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24917" class="wp-image-24917" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6921.jpg" alt="Baupolan Hitzacker/Dorf für das Projekt Europe for refugees." width="411" height="200" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6921.jpg 960w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6921-300x146.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/10/Hitzacker_e4r_IMG_6921-768x374.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 411px) 100vw, 411px" /></a><p id="caption-attachment-24917" class="wp-caption-text">Der Bauplan für das Dorf.</p></div>
<p>Gleichzeitig werden die Projektpartnerinnen und -partner auch noch einmal einen Blick auf die früheren sechs Stationen des erasmus+-Projektes werfen und sich über die aktuelle Situation in Italien, Griechenland, Ungarn, Deutschland und Norwegen austauschen. „Der verheerende Brand im Camp Moria auf Lesvos Ende September mit mehreren Toten und insgesamt wieder wachsende Zuwandererzahlen führen uns deutlich vor Augen, dass das Hilfesystem weiterhin gefordert sein wird“, sagt Hildegard Azimi-Boedecker. Vor diesem Hintergrund werde auch über ein Anschlussprojekt für „Europe for refugees &#8211; follow the routes“ diskutiert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/europe4refugees/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informatio</a><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/europe4refugees/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nen über das Projekt „Europe for refugees – follow the routes“ finden Sie hier.</a></p>
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		<title>„Europe4refugees- follow the routes“: Sechste Lernaktivität führt Fachkräfte aus fünf Ländern nach Lesbos/Lesvos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2019 09:24:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf die griechische Insel Lesbos/Lesvos führt die sechste Lernaktivität im Rahmen des erasmus+-Projektes „Europe4refugees – follow the routes“ mit Fachkräften aus fünf Ländern vom 20. bis 24. Mai 2019. „Wir werden uns vor Ort selbst ein Bild verschaffen können vom Hotspot Lesbos/Lesvos und wir hoffen, dass wir die Kontakte zum Helfersystem intensivieren können. „Der Besuch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die griechische Insel Lesbos/Lesvos führt die sechste Lernaktivität im Rahmen des erasmus+-Projektes „Europe4refugees – follow the routes“ mit Fachkräften aus fünf Ländern vom 20. bis 24. Mai 2019. „Wir werden uns vor Ort selbst ein Bild verschaffen können vom Hotspot Lesbos/Lesvos und wir hoffen, dass wir die Kontakte zum Helfersystem intensivieren können. „Der Besuch dient auch dazu, die unerträgliche Situation weiter der Öffentlichkeit in Erinnerung zu rufen, damit das Thema durch geschlossene Grenzen nicht in Vergessenheit gerät“, sagt Hildegard Azimi-Boedecker vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. als koordinierender Einrichtung. Begleitet wird die Projektgruppe diesmal zusätzlich von fünf Fachkräften der sozialen Arbeit aus Bremen, Köln, Neuss, Essen und der Gemeinde Moos in Baden-Württemberg.</p>
<h3>Hotspot auf der Route Geflüchteter</h3>
<p>Die Partnerorganisation Borderline Lesvos hat vor Ort ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt für die Partnerinnen und Partner aus Norwegen, Ungarn, Italien, Griechenland und Deutschland. Zunächst erhalten die Besucherinnen und Besucher einen Überblick über die aktuelle gesetzliche, soziale und medizinische Lage der Geflüchteten. Nur wenige Kilometer vor der türkischen Küste gelegen ist Lesbos/Lesvos noch immer ein Hotspot auf der Flüchtlingsroute. Ursprünglich für bis zu 3.000 Menschen ausgelegt, leben allein im Camp Moria an die 9.000 Kinder und Erwachsene unter menschenunwürdigen Bedingungen. Krankheiten und gewaltsame Übergriffe erschweren das Zusammenleben. Nur die wenigsten Geflüchteten erhalten die Erlaubnis zur Weiterreise auf das griechische Festland, obwohl einer bestimmten Gruppe von Menschen dies rechtlich zustehen würde.</p>
<div id="attachment_22916" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/03/Auftakt_Europe4refugees-in-Dortmund_9901-w-e1553068864508.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22916" class="wp-image-22916 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/03/Auftakt_Europe4refugees-in-Dortmund_9901-w-e1553068864508-300x228.jpg" alt="" width="300" height="228" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/03/Auftakt_Europe4refugees-in-Dortmund_9901-w-e1553068864508-300x228.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/03/Auftakt_Europe4refugees-in-Dortmund_9901-w-e1553068864508-768x583.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/03/Auftakt_Europe4refugees-in-Dortmund_9901-w-e1553068864508.jpg 843w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-22916" class="wp-caption-text">Fachkräfte bei der letzten Lernaktivität in Dortmund.</p></div>
<p>Die Fachkräfte werden sich am zweiten Tag der Lernaktivität dann mit den Lebensumständen der Geflüchteten in den Lagern beschäftigen. Hierzu wird u.a. Kara Tepe besucht, das zweitgrößte Camp der Insel, wo Gespräche mit Akteuren des ehrenamtlich arbeitenden Helfersystems geplant sind. Von den Vereinten Nationen als “vulnerable“ Gruppen bezeichnete Menschen leben u.a. im Solidarity Pipka Camp. An die 30.000 allein reisende Kinder und Jugendliche, Schwangere oder durch die Flucht traumatisierte Menschen wurden seit der Gründung dieser Einrichtung im Jahr 2012 betreut. Die Mitarbeitenden setzen sich als Mitunterzeichnende der Mytilini-Erklärung auch für einen würdevollen Umgang mit allen vermissten und verstorbenen Migrantinnen und Migranten ein.</p>
<p>Auch mit Vertreterinnen und Vertretern des Bashira Woman Centers und im Happy Family Center sowie am Nordstrand, an dem Bootsflüchtlinge erstversorgt werden, sind Begegnungen geplant. „Nicht zuletzt, da es schon Selbsttötungsversuche von Kindern gab, ist es absolut nötig, die Lebensumstände der Lagerbewohner und -bewohnerinnen schnell und nachhaltig zu verbessern und Zukunftsperspektiven jenseits des Lagerlebens zu entwickeln“, sagt Hildegard Azimi-Boedecker.</p>
<p>Am letzten Tag geht es um den Austausch zu Best-Practice-Modellen und darum, wie das Europe4refugees-Netzwerk die Partner auf Lesbos/Lesvos praktisch und politisch unterstützen kann.</p>
<h4>Über Europe4refugees- follow the routes:</h4>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/eu_flag_co_funded_pos_rgb_right-e1510664987329.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11162 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/eu_flag_co_funded_pos_rgb_right-300x86.jpg" alt="" width="300" height="86" /></a>In der 2017 gegründeten, auf zwei Jahre angelegten „Strategischen Partnerschaft“ ist das IBB e.V. in Dortmund Koordinator und Organisator. Sieben Partnerorganisationen aus Griechenland, Italien, Ungarn, Norwegen und Deutschland entsenden reihum Vertreterinnen und Vertreter zu sogenannten Lernaktivitäten. In jeweils dreitägigen Seminaren in Italien, Griechenland, Ungarn, Norwegen und Deutschland haben die Partnerorganisationen bereits einen Blick auf die praktische Umsetzung der nationalstaatlichen Zuwanderungspolitik und auf die Arbeit von Zivilgesellschaft und NGO hierzu werfen können. Das erasmus+-Projekt ermöglicht auf den Routen von Geflüchteten einen fachlichen Erfahrungsaustausch über Herausforderungen und Lösungsansätze.</p>
<p>Weitere Informationen über das erasmus+-Projekt „Europe4refugees- follow the routes“ finden Sie <a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/europe4refugees/">hier.</a></p>
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		<title>IBB-Fachtag Inklud:Mi Sucht und Flucht: Health Empowerment muss kultursensibel angelegt sein</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-fachtag-inkludmi-sucht-und-flucht-health-empowerment-muss-kultursensibel-angelegt-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jun 2018 08:53:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wo endet Genuss und wo beginnt Sucht? Mitarbeitende in Drogenberatungsstellen beantworten diese Fragen vermutlich anders als ein Geflüchteter aus Afghanistan. „Wir können in der Präventionsarbeit mit Zugewanderten und Geflüchteten nicht unseren Wissensstand voraussetzen, sondern müssen kultursensible Angebote entwickeln“, resümierte Hildegard Azimi-Boedecker, Leiterin des Fachbereichs Beruf international und Migration, am Ende des Fachtags Inklud:Mi, zu dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wo endet Genuss und wo beginnt Sucht? Mitarbeitende in Drogenberatungsstellen beantworten diese Fragen vermutlich anders als ein Geflüchteter aus Afghanistan. „Wir können in der Präventionsarbeit mit Zugewanderten und Geflüchteten nicht unseren Wissensstand voraussetzen, sondern müssen kultursensible Angebote entwickeln“, resümierte Hildegard Azimi-Boedecker, Leiterin des Fachbereichs Beruf international und Migration, am Ende des Fachtags Inklud:Mi, zu dem das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e. V. in Dortmund für Dienstag, 5. Juni 2018, ins Dietrich-Keuning-Haus eingeladen hatte. Die mehr als 60 Teilnehmenden &#8211; unter ihnen viele Absolventinnen und Absolventen der Fortbildungsreihe DoKuMente – informierten sich über Angebote und bekundeten Interesse an Weiterbildungen zum Thema.</p>
<div id="attachment_13026" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/06/Vortrag_Ahmet-Kimil.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13026" class="wp-image-13026 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/06/Vortrag_Ahmet-Kimil-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/06/Vortrag_Ahmet-Kimil-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/06/Vortrag_Ahmet-Kimil-768x512.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/06/Vortrag_Ahmet-Kimil-1024x682.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/06/Vortrag_Ahmet-Kimil.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-13026" class="wp-caption-text">Am Diversity-Tag in Dortmund widmete sich der Fachtag Inklud:Mi u.a. mit dem Vortrag von Ahmet Kimil dem Thema Sucht und Flucht und insbesondere dem vorbeugenden Gesundheitsschutz von Geflüchteten und Zugewanderten.Foto: IBB &#8211; Mechtild vom Büchel</p></div>
<p>Besonders junge Geflüchtete sind möglicherweise größeren Gefahren ausgeliefert, wenn sie nach Deutschland kommen. Traumatische Erfahrungen auf der Flucht, wenig Erfahrung mit dem leicht verfügbaren Alkohol zum Beispiel in Bier-Mischgetränken und eine andere Einstellung zu Schmerzmitteln und Drogen in ihren Herkunftsländern könnten die Hemmschwelle zur zeitweisen Betäubung in gefährlicher Weise absenken, berichtete Ahmet Kimil, Diplom-Psychologe und Betriebsleiter im Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. Hannover. „Ein Teil bringt die Sucht mit, ein Teil erwirbt sie aber auch erst auf der Flucht“, berichtete er in Dortmund.</p>
<p>Die Datenlage über suchtkranke und suchtgefährdete Migrantinnen und Migranten sei insgesamt dünn, bestätigten alle Referenten einhellig. Auffällig ist auf jeden Fall der Anstieg von Abhängigen  aus den Fluchtländern Afghanistan, Iran und Irak. In der Jugendhilfe wird beobachtet, dass Migrantinnen und Migranten zum Teil überrepräsentiert sind. In der Deutschen Suchthilfestatistik wiederum seien Menschen mit Migrationshintergrund, die nach jüngsten Zahlen 18,5 der Gesamtbevölkerung stellen, mit 13,2 Prozent eher unterrepräsentiert, sagte Kimil. Die Zahlen könnten allerdings verwässert sein durch Zugangsbarrieren. „Wir können nicht auf die Forschung warten“, sagte Kimil. Suchtprobleme gebe es zwar in allen gesellschaftlichen Milieus. Das Ethno-Medizinische Zentrum habe jedoch Erfahrungsberichte ausgewertet in den drei Zielgruppen Junge Migranten, Aussiedler und Geflüchtete.</p>
<ul>
<li>Während in den Milieus junger muslimischer Migrantinnen und Migranten Alkohol eher verpönt ist, sind Haschisch und Cannabis teilweise akzeptiert, obwohl beides aus religiösen Gründen eigentlich verboten ist. Problematisch wird für diese Zielgruppe nicht selten auch Spielsucht. Zugenomen habe der harte Heroinkonsum, injiziert oder zumeist oral konsumiert.</li>
<li>
<div id="attachment_13021" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/06/IBB-Fachtag_Inklud_Mi_9702_w.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13021" class="wp-image-13021 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/06/IBB-Fachtag_Inklud_Mi_9702_w-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/06/IBB-Fachtag_Inklud_Mi_9702_w-300x194.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/06/IBB-Fachtag_Inklud_Mi_9702_w-768x497.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/06/IBB-Fachtag_Inklud_Mi_9702_w.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-13021" class="wp-caption-text">Unser Foto zeigt die Referentinnen und Referenten (v.l.) Andrea Piest vom Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V., Ahmed Kimil vom Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. Hannover, Projektleiterin Hildegard Azimi-Boedecker vom IBB e.V., Tatjana Kaaz von der LWK-Klinik in Dortmund und Lea Würzinger von der Feedback Fachstelle für Drogenberatung und Suchtvorbeugung Dortmund. Foto: IBB e.V. &#8211; Stephan Schütze</p></div>
<p>Bei der Zielgruppe der Aussiedlerinnen und Aussiedler beobachtet das Ethno-Medizinische Zentrum eine teilweise auf Gruppendruck basierende Motivation zum Konsum harter Drogen wie Heroin, der dann eine HIV-Infektion zur Folge haben kann.</li>
<li> In der heterogenen Gruppe der Geflüchteten komme teilweise eine Offenheit für starke Schmerz- oder Betäubungsmittel hinzu, die quasi als Selbstmedikation zur Verarbeitung von traumatischen Fluchterlebnissen eingesetzt werden.</li>
</ul>
<p>Hildegard Azimi-Boedecker ergänzte in ihrem Impuls-Vortrag die herkunftsbedingt teilweise stark abweichende Einstellung gegenüber Betäubungsmitteln. So sei in Afghanistan und Iran Opium jahrhundertelang als ein bewährtes Heilmittel eingestuft worden gegen Schmerzen und ähnliches.  Aus der Not heraus werde Opium nicht selten sogar schon Kleinkindern verabreicht, da das Geld für Medikamente fehle. Ein weiterer Grund sei, dass Frauen besonders in Nordafghanistan bis zu 14 Stunden täglich arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Dies schaffen sie nur mit Opiumkonsum und sedieren auch ihre Kinder, da eine Betreuung fehlt. Entgiftung und Therapie sind  noch wenig ausgebaut, so dass auch bereits suchterfahrene Geflüchtete in Deutschland ankommen könnten. Im Iran ist Drogen- und Alkoholsucht auch ein Oberschichtphänomen von Jugendlichen &#8211;  oftmals Studierende beiderlei Geschlechtes &#8211; zur Kompensation der herrschenden, einengenden  Situation im Land. „Beide Länder haben ein riesiges Drogenproblem, das noch durch den massiven Opiumanbau in Afghanistan verstärkt wird.“</p>
<p>Im orientalischen Raum sei außerdem die Einstellung zu beobachten: Medizin muss stark sein und schnell wirken! Eine Haltung, die Polymedikation (Mehrfacheinnahmen) von Schmerzmitteln und synthetischen Drogen den Weg ebnet. In den Mahgreb-Staaten Nordafrikas und im Jemen sei Kat, ein berauschender Blättersaft ein offen zugängliches und angesehenes Genussmittel.</p>
<div id="attachment_13023" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/06/Workshop_Andrea_Piest.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13023" class="wp-image-13023 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/06/Workshop_Andrea_Piest-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/06/Workshop_Andrea_Piest-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/06/Workshop_Andrea_Piest-768x512.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/06/Workshop_Andrea_Piest.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-13023" class="wp-caption-text">Im Workshop von Andrea Piest. Foto: IBB &#8211; Mechtild vom Büchel</p></div>
<p>Geflüchtete treffen in Deutschland hingegen auf eine „Trinkkultur“ mit eigenen Normen und Regeln, die erst erlernt werden müssen. Die Folgen leichten Alkohols wie Bier seien weniger bekannt. Nur Whisky oder Wodka zählten als „echter Alkohol“. All diese Prädispositionen müssten beim vorbeugenden Gesundheitsschutz mit berücksichtigt werden.</p>
<p>Ahmet Kimil hatte bereits am Vormittag gelungene Maßnahmen zur Vorbeugung vorgestellt wie das MiMi-Programm, die Interkulturelle Suchthilfe und Informationsbroschüren, die sprachlich auf die unterschiedlichen Herkunftsländer abgestimmt sind.</p>
<p>Tatjana Kaaz von der LWL-Klinik Dortmund, Lea Würzinger von der Feedback Fachstelle für Drogenberatung und Suchtvorbeugung Dortmund und Andrea Piest vom Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V. stellten in drei Workshops am Nachmittag neue Ideen sowie kultursensible Materialien zur Suchtprävention und Gesundheitsförderung vor. Ein kultursensibles Handbuch für die Beratung Suchtkranker und psychisch Erkrankter, eine spezielle App für Geflüchtete in Berlin zum Thema Sucht und  Anlaufstellen sowie eine Peer-Ausbildung, in der Geflüchtete anderen Geflüchteten helfen, sind vielversprechende Ansätze auch für die Region Dortmund, lautete das Fazit.</p>
<p>„Der Erfahrungsaustausch hat auch gezeigt, dass wir je nach Zielgruppe und Herkunftsland auf sehr unterschiedliche Tabus stoßen, insbesondere in der HIV-Prävention“, resümierte Hildegard Azimi-Boedeckerg. „Die Best-Practice -Beispiele ergeben auf der Landkarte zurzeit eher noch einen Flickenteppich. Hier besteht ein dringender weiterer Bildungs- und Vernetzungsbedarf, denn Suchtprobleme werden drängende soziale Probleme.“</p>
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		<title>Fachtag Inklud:Mi widmet sich dem Thema Sucht und Flucht</title>
		<link>https://ibb-d.de/fachtag-inkludmi-widmet-sich-dem-thema-sucht-und-flucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jocelyne Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2018 06:38:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Migration und Flucht sind für Betroffene eine besondere Belastung, die Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann und die Suchtgefährdung erhöht. Vermehrt wird über Suchtmittel- und Drogenkonsum bei Geflüchteten berichtet. Doch was geschieht, wenn Zugewanderte oder Geflüchtete Probleme mit Suchtmitteln haben? Wie finden sie eine geeignete Beratungsstelle und wie gelingt ein erfolgreiches Health-Empowerment? Wie gelingt ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Migration und Flucht sind für Betroffene eine besondere Belastung, die Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann und die Suchtgefährdung erhöht. Vermehrt wird über Suchtmittel- und Drogenkonsum bei Geflüchteten berichtet. Doch was geschieht, wenn Zugewanderte oder Geflüchtete Probleme mit Suchtmitteln haben? Wie finden sie eine geeignete Beratungsstelle und wie gelingt ein erfolgreiches Health-Empowerment?</p>
<h3>Wie gelingt ein erfolgreiches Health Empowerment?</h3>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2015/03/inkludMi_Button_061.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3664 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2015/03/inkludMi_Button_061.jpg" alt="" width="267" height="283" /></a>Diesen Fragen geht der diesjährige Fachtag im Netzwerk Inklud:Mi am Diversity-Tag, 5. Juni 2018, im Dietrich-Keuning-Haus in Dortmund auf den Grund. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e. V. in Dortmund lädt Haupt- und Ehrenamtliche aus der sozialen Arbeit, der Behindertenarbeit und Suchthilfe sowie Interessierte mit Migrationserfahrung ein.</p>
<p>Für einen Überblick über „Sucht und Flucht aus transkultureller Perspektive sowie Modelle zur Prävention“ erwartet das IBB den Diplom-Psychologen und Psychotherapeuten Ahmet Kimil vom <a href="http://www.ethno-medizinisches-zentrum.de/">Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. Hannover</a><!-- Link auf 

http://www.ethno-medizinisches-zentrum.de/X

 -->. Über die „Problematik von Substanzkonsum am Beispiel afghanischer Geflüchteter“ referiert Hildegard Azimi-Boedecker, Leiterin des Fachbereichs Beruf international und Migration im IBB e.V..</p>
<p>In drei Workshops wird die Thematik am Nachmittag praxisorientiert vertieft.</p>
<ul>
<li>Tatjana Kaaz, Psychologin an der <a href="http://www.lwl-klinik-dortmund.de/de/">LWL-Klinik in Dortmund</a><!-- Link auf

http://www.lwl-klinik-dortmund.de/de/X

 -->, leitet den Workshop „Psychohygiene – Das Manual interkulturelle Psychoedukation“. Dort geht es insbesondere um eine gute Psychoedukation bei stationärem Aufenthalt und nach der Entlassung sowie um das von der Klinik entwickelte Manual „Interkulturelle Psychoedukation für Menschen mit Migrationserfahrung“.</li>
<li>Andrea Piest, Leiterin des <a href="http://www.drogennotdienst.org/">Notdienstes für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin<!-- Link auf 

http://www.drogennotdienst.org/X

 --> e.V.</a>, gestaltet den Workshop „Sucht und Flucht – Geflüchtete mit Drogen- bzw. Suchtproblemen“. Dort geht es unter anderem um Erfahrungen mit der in Berlin erprobten App Guidance zur Selbsthilfe, um eine Peer-to-Peer-Ausbildung von Geflüchteten zur Suchthilfeberatung und um eine Früh-Intervention z.B. beim Zusammenhang von Flucht und Prostitution.</li>
<li>Lea Würzinger von der Feedback <a href="http://www.suchtvorbeugung-dortmund.de/">Fachstelle für Jugendberatung und Suchtvorbeugung Dortmund</a> stellt im dritten Workshop „Junge Geflüchtete in Dortmund“ Übungen zur Vertrauensbildung bei suchtgefährdeten unbegleiteten Minderjährigen vor &#8211; ein noch neues Angebot in Dortmund.</li>
</ul>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2016/03/Inklud_mi_4838.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-6515 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2016/03/Inklud_mi_4838-300x173.jpg" alt="" width="300" height="173" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2016/03/Inklud_mi_4838-300x173.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2016/03/Inklud_mi_4838-768x442.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2016/03/Inklud_mi_4838.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Der Fachtag Inklud:Mi ist gleichzeitig die Abschlussveranstaltung für das dreijährige Projekt <a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/dokumente-qualifizierung-von-ehrenamt/">DoKuMente<!-- Link auf 

https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/dokumente-qualifizierung-von-ehrenamt/X

 -->.</a> Das IBB e.V. hatte im Rahmen dieser Fortbildungsreihe Ehrenamtliche zu Dortmunder interkulturellen Mentoren qualifiziert.</p>
<p>Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, 5. Juni 2018, um 9 Uhr. Die Teilnahme am Fachtag Inklud:Mi kostet 15 Euro. Interessierte sollten bei der Anmeldung einen Workshop auswählen. Nähere Informationen erhalten Sie auch unter der Rufnummer 0231-952096-0. <a href="https://ibb-d.de/events/inklud-mi-netzwerkkongress-2018-zum-diversity-tag/">Zur Online-Anmeldung geht es hier.</a></p>
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			</item>
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		<title>IBB e.V. begleitet Projekttag der Dortmunder Heinrich-Böll-Gesamtschule</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-e-v-begleitet-projekttag-der-dortmunder-heinrich-boell-gesamtschule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Feb 2018 11:52:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Fachkundige Unterstützung vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund hatte sich die Dortmunder Heinrich-Böll-Gesamtschule für ihren diesjährigen Projekttag „Schule ohne Rassismus“ am Freitag, 26. Januar 2018, organisiert. Die Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs wollten sich intensiver mit dem Thema Flucht und Migration beschäftigen und sich über die Situation der Geflüchteten informieren, die am [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fachkundige Unterstützung vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund hatte sich die Dortmunder <a href="http://www.hbgdo.de/">Heinrich-Böll-Gesamtschule</a> für ihren diesjährigen Projekttag „Schule ohne Rassismus“ am Freitag, 26. Januar 2018, organisiert. Die Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs wollten sich intensiver mit dem Thema Flucht und Migration beschäftigen und sich über die Situation der Geflüchteten informieren, die am Stadtrand in einer Sammelunterkunft leben.</p>
<p>Hildegard Azimi-Boedecker, Leiterin des Fachbereichs Beruf international und Migration im IBB e.V., und Mitarbeiterin Dr. Katja Sündermann begrüßten die 24  Schülerinnen und Schüler und ihre  beiden Lehrerinnen in einem Klassenraum in der Gesamtschule in Lütgendortmund zu einer ersten Einführung über Fluchtursachen und Herkunftsländer Geflüchteter. In einer offenen Runde tauschten  die Projektteilnehmenden dann aus, welche Kenntnisse sie zum Thema haben. Empathisch überlegten sie auch, was sie zu einer Flucht bewegen könnte und was sie unterwegs erfahren würden, wenn sie in der Situation Geflüchteter wären.</p>
<p>So eingestimmt auf das Thema des Tages machte sich die Schülergruppe dann auf zur Sammelunterkunft Grevendicks Feld. Dort wohnen Asylsuchende aus Eritrea, Syrien und anderen Ländern in einer kleinen Siedlung mit mehreren kleineren Mehrfamilienhäusern, zum Teil in Wohngruppen. Sie warten auf den Ausgang des Asylverfahrens und auf ihren Umzug in eine eigene Wohnung. Aktuell leben dort sogar rund 40 Kinder, für die eigens eine Spielgruppe eingerichtet worden ist. Erschwert wird der Umzug in die eigene Wohnung durch die Knappheit an geeigneten Wohnungen, da meist Wohnungen für alleinstehende junge Männer oder größere Familien gesucht werden. Manchen Geflüchteten gelingt der Umzug in die Selbstständigkeit mit etwas Glück recht schnell, während andere sogar mehrere Jahre in einer der früheren Stadtwohnungen bleiben.</p>
<p>Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die Neu-Zugewanderten so gut es geht bei Formularen und Anträgen. Einrichtungsleiterin Sandra Holtmann führte die Gruppe über das  Gelände und sensibilisierte für die Lebenssituation der Geflüchteten. Trotz vieler Angebote in der Einrichtung sind die lange Wartezeit auf den Ausgang des Asylverfahrens und die noch fehlenden Außenkontakte der Bewohnerinnen und Bewohner sehr belastend für die Geflüchteten. Frau Holtmann und ihr interkulturelles Team versicherten, dass sie durch engagierte Beratung und Unterstützung alles tun, um diese Lage zu verbessern.</p>
<p>In einem Gruppenraum traf die Schülergruppe auf Kinder und jüngere Erwachsene, die sich bereit erklärt hatten, über ihre Situation zu berichten und bei gemeinsamen Aktivitäten die Kontakte zu vertiefen. Während einige Schülerinnen und Schüler mit den kleineren Kindern bastelten und mit einigen älteren Jugendlichen eine Partie Billard spielten, kochte eine andere Gruppe gemeinsam mit syrischen Frauen ein typisch deutsches Mittagessen. Die „Syriengruppe“ unter den Schülerinnen und  Schülern schließlich unterstützte Herrn Mohammed bei der Fertigstellung syrischer Pizza und Teigtaschen, die er schon am frühen Morgen vorbereitet hatte.</p>
<p>Zum Abschluss gab es dann das multikulturell entstandene Mittagessen an einer langen Tafel.  Gemeinsames Kochen, Sport oder Freizeitgestaltung sind gute Wege zur Annäherung, besonders wenn die sprachliche Verständigung noch schwierig ist, war das einhellige Fazit. Im nächsten Jahr soll dieser Besuch wiederholt werden, in der Zwischenzeit können weitere Kontakte entstehen.</p>
<p>Weitere Informationen über Angebote des IBB e.V. für eine soziale Gesellschaft finden Sie <a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/">hier.</a></p>
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		<title>Kompaktseminar klärt über die rechtliche Situation von Geflüchteten und Neu-Zugewanderten auf</title>
		<link>https://ibb-d.de/kompaktseminar-klaert-ueber-die-rechtliche-situation-von-gefluechteten-und-neu-zugewanderten-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2018 07:41:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Welche Fallstricke lauern im Asylverfahren? Wie gelingt es arbeitsuchenden Zugewanderten, die (sozial-) rechtlichen Voraussetzungen für eine Berufsausübung in Deutschland zu stellen? Diesen Fragen geht das Kompaktseminar in der Fortbildungsreihe DoKuMente am Samstag, 10. Februar 2018, von 9.30 bis 16 Uhr im Jugendgästehaus Adolph Kolping, Silberstraße 24-26, in Dortmund auf den Grund. Der Dortmunder Rechtsanwalt Manuel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/Dokumente_logo.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-4976 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/Dokumente_logo.png" alt="" width="340" height="340" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/Dokumente_logo.png 340w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/Dokumente_logo-150x150.png 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/Dokumente_logo-300x300.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/Dokumente_logo-210x210.png 210w" sizes="auto, (max-width: 340px) 100vw, 340px" /></a>Welche Fallstricke lauern im Asylverfahren? Wie gelingt es arbeitsuchenden Zugewanderten, die (sozial-) rechtlichen Voraussetzungen für eine Berufsausübung in Deutschland zu stellen? Diesen Fragen geht das Kompaktseminar in der Fortbildungsreihe DoKuMente am Samstag, 10. Februar 2018, von 9.30 bis 16 Uhr im Jugendgästehaus Adolph Kolping, Silberstraße 24-26, in Dortmund auf den Grund. Der Dortmunder Rechtsanwalt Manuel Kabis wird Interessierten die Systematik des Aufenthalts-, Asyl- und Sozialrechts näherbringen und verdeutlichen, welche Folgen der aufenthaltsrechtliche Status jeweils für die Betroffenen hat.</p>
<p>Das Kompaktseminar ist die zweite Seminareinheilt in der Fortbildungsreihe DoKuMente, die interessierte Ehrenamtliche zu Dortmunder interkulturellen Mentoren qualifiziert. Fünf Vorträge, das Kompaktseminar und die Abschlusskonferenz am 5. Juni 2018 vermitteln Hintergrundwissen über die Herkunftsländer von Zugewanderten und über die Rahmenbedingungen in Deutschland.<br />
Die Teilnahme an der Fortbildung ist durch eine Förderung des Bundesinnenministeriums für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos. Maximal 30 Plätze stehen zur Verfügung.</p>
<p>Anmeldungen sind ab sofort möglich entweder online oder durch durch<a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/01/DokuMente_Flyer2018_interaktiv2.pdf"> Rücksendung des Anmeldecoupons</a> per Fax an die Rufnummer 0231-521233 oder per E-Mail an <a href="&#109;a&#x69;l&#x74;o&#x3a;i&#x6e;f&#x6f;&#64;&#x69;&#98;&#x62;&#45;&#x64;&#46;&#x64;&#101;">info&#64;ibb&#45;&#100;&#46;&#100;&#101;</a> oder per Post an das Internationale BIldungs- und Begegnungswerk e.V., Bornstraße 66, 44145 Dortmund.</p>
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		<title>Jetzt anmelden: IBB e.V. bietet ab Januar erneut Fortbildung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe</title>
		<link>https://ibb-d.de/jetzt-anmelden-ibb-e-v-bietet-ab-januar-erneut-fortbildung-fuer-ehrenamtliche-in-der-fluechtlingshilfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2018 08:42:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist noch immer Bedarf. Auch trotz rückläufiger Flüchtlingszahlen wird Unterstützung benötigt. Ab 29. Januar bietet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund noch einmal die Fortbildungsreihe DoKuMente für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe an. Die Teilnahme an den sechs Seminareinheiten ist kostenlos. Als Dortmunder interkulturelle Mentoren können die Teilnehmenden Geflüchtete bei der Wohnungs- und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/Dokumente_logo.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4976 alignright" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/Dokumente_logo.png" alt="" width="340" height="340" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/Dokumente_logo.png 340w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/Dokumente_logo-150x150.png 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/Dokumente_logo-300x300.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/Dokumente_logo-210x210.png 210w" sizes="auto, (max-width: 340px) 100vw, 340px" /></a>Es ist noch immer Bedarf. Auch trotz rückläufiger Flüchtlingszahlen wird Unterstützung benötigt. Ab 29. Januar bietet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund noch einmal die Fortbildungsreihe <a href="https://ibb-d.de/events/qualifizierungsreihe-vernetzung-und-kollegialer-austausch-fuer-ehrenamtliche-in-der-arbeit-mit-neuzugewanderten-2018/">DoKuMente</a> für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe an. Die Teilnahme an den sechs Seminareinheiten ist kostenlos. Als Dortmunder interkulturelle Mentoren können die Teilnehmenden Geflüchtete bei der Wohnungs- und Arbeitssuche, bei Behördengängen und bei der Freizeitgestaltung unterstützen.</p>
<p>Die Reihe DoKuMente macht Ehrenamtliche fit für diese Aufgabe: Wie funktioniert Deutschland? Welche Auswirkungen hat der asylrechtliche Status für die Job- und Wohnungssuche von neu Zugewanderten? Welchen kulturellen Hintergrund und welche Erfahrungen bringen Geflüchtete mit? Und schließlich: Welche Einrichtungen im Stadtgebiet könnten ehrenamtliche Unterstützung gebrauchen? DoKuMente vermittelt kurz und kompakt Hintergrundwissen über die Herkunftsländer Syrien, Irak und Afghanistan und vernetzt die neu ausgebildeten interkulturellen Mentoren mit Dortmunder Einrichtungen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Neu Zugewanderte bzw. Geflüchtete sind ausdrücklich eingeladen, ebenfalls teilzunehmen, denn ihre Erfahrungen und Ressourcen bereichern die Fortbildungen.</p>
<div id="attachment_9299" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/03/Fortbildung_DoKuMente_6999_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9299" class="wp-image-9299 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/03/Fortbildung_DoKuMente_6999_1-300x164.jpg" alt="Vortrag Fortbildung Dokumente" width="300" height="164" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/03/Fortbildung_DoKuMente_6999_1-300x164.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/03/Fortbildung_DoKuMente_6999_1-768x420.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/03/Fortbildung_DoKuMente_6999_1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-9299" class="wp-caption-text">Mechthild vom Büchel &#8211; IBB</p></div>
<p>Die neue Reihe beginnt am Montag, 29. Januar 2018, um 18 Uhr mit einem Themenabend zu den Herkunftsländern Syrien/Irak. Jeweils montags von 18 bis 20.30 Uhr geht es dann am 19. Februar, 5. März,  19. März 2018 und 9. April weiter: Die weiteren Themenabende widmen sich den  Religionen in den Herkunftsländern Geflüchteter, den in Familie und Kultur geprägten Rollenbildern,  den Anforderungen an eine Berufsausübung und Ausbildung in Dortmund sowie dem  Herkunftsland Afghanistan.</p>
<p>In einem Kompaktseminar am Samstag, 10. Februar 2018, von 9.30 bis 16 Uhr beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv mit dem Aufenthalts-, Asyl- und Sozialrecht in Deutschland. Und zum Abschluss können sich die neuen Dortmunder interkulturellen Mentoren auf der <a href="https://ibb-d.de/events/inklud-mi-netzwerkkongress-2018-zum-diversity-tag/">Netzwerk-Konferenz Inklud:Mi</a> am 5. Juni 2018 mit Akteuren in der Flüchtlingshilfe vernetzen.</p>
<p>Die Teilnahme an der Fortbildung ist durch eine Förderung des Bundesinnenministeriums für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos. Maximal 30 Plätze stehen zur Verfügung. Interessierte können sich diesmal auch gezielt für einzelne Themenabende anmelden. Lediglich für die Teilnahme am Netzwerk- Kongress Inklud:Mi am Diversity-Tag 2018 &#8211; zugleich Abschluss der Fortbildung &#8211; wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von 15 Euro erhoben.</p>
<p>Anmeldungen sind ab sofort möglich entweder <a href="https://ibb-d.de/events/qualifizierungsreihe-vernetzung-und-kollegialer-austausch-fuer-ehrenamtliche-in-der-arbeit-mit-neuzugewanderten-2018/">online</a> oder durch Rücksendung des <a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/01/DokuMente_Flyer2018_interaktiv2.pdf">Anmeldecoupons</a> per Fax an die Rufnummer 0231-521233, per E-Mail an <a href="m&#97;&#105;&#x6c;&#x74;o:&#105;&#110;&#x66;&#x6f;&#64;i&#98;&#98;&#x2d;&#x64;&#46;d&#101;">&#x69;n&#x66;&#111;&#x40;&#105;&#x62;&#x62;-&#x64;&#46;&#x64;&#101;</a> oder per Post an das Internationale BIldungs- und Begegnungswerk e.V., Bornstraße 66, 44145 Dortmund.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Europe4refugees – follow the routes“ – Expertengruppe zurück aus Kalabrien</title>
		<link>https://ibb-d.de/europe4refugees-follow-the-routes-expertengruppe-zurueck-aus-kalabrien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2017 13:10:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr als 100 000 Geflüchtete sind allein in diesem Jahr bereits in Italien aufgenommen worden. Dabei ist der Süden Italiens selbst nicht auf Rosen gebettet. Die Arbeitslosigkeit ist deutlich höher als im reicheren Norden. Viele junge Italiener verlassen die Region, suchen ihre beruflichen Perspektiven anderswo. Zugleich wandern in dieser schwierigen Situation Geflüchtete aus den ärmsten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/e4r_logo.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-11166 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/e4r_logo-300x300.png" alt="Logo europe4refugees" width="300" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/e4r_logo-300x300.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/e4r_logo-150x150.png 150w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/e4r_logo-210x210.png 210w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/e4r_logo.png 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Mehr als 100 000 Geflüchtete sind allein in diesem Jahr bereits in Italien aufgenommen worden. Dabei ist der Süden Italiens selbst nicht auf Rosen gebettet. Die Arbeitslosigkeit ist deutlich höher als im reicheren Norden. Viele junge Italiener verlassen die Region, suchen ihre beruflichen Perspektiven anderswo. Zugleich wandern in dieser schwierigen Situation Geflüchtete aus den ärmsten Ländern Afrikas und aus Bangladesch zu &#8211; da viele in Italien erstmals europäisches Festland erreichen. Im Erasmus+-Projekt „Europe4refugees &#8211; follow the routes“ führte die erste Fachexkursion vom 21. bis 25. Oktober 2017 deshalb nach Süditalien. In der Provinzhauptstadt Cosenza machten sich jeweils zwei Vertreterinnen und Vertreter der insgesamt sieben beteiligten Nichtregierungsorganisationen aus fünf Ländern und eine Gruppe von Fachkräften aus ganz Deutschland selbst ein Bild von der Situation der Geflüchteten: In vier intensiven Fortbildungstagen gewannen sie tiefe Einblicke in das italienische Asylverfahren und seine Auswirkungen auf das Leben Geflüchteter.</p>
<h3>Staatliche Unterstützung endet nach spätestens sechs Monaten</h3>
<p>Staatliche Unterstützung erhalten Geflüchtete in Italien nur in einem vergleichsweise kurzen Zeitraum:  „Nach spätestens sechs Monaten endet die offizielle und organisierte Unterstützung“, berichtete Hildegard Azimi-Boedecker, Leiterin des Fachbereichs Beruf international und Migration im IBB e.V., und Koordinatorin des Erasmus+-Projektes. Und auch Wohnraum ist knapp. Das oberste Ziel heißt deshalb: Hilfe zur Selbsthilfe.</p>
<p>Was zunächst hart erscheint, hat auch einen positiven Nebeneffekt: Da die Geflüchteten schnell Tatkraft entwickeln müssen, fallen sie nicht dauerhaft in eine Opferrolle. „Ausdrückliches Ziel ist Empowerment und Vermeidung von ‚Viktimisierung‘. Daran arbeiten wir hier besonders“, so Emanuela Cerminare, Leiterin der gastgebenden Organisation La Kasbah onlus. Wer es nicht schafft, kann leicht durchs Netz fallen und schlimmstenfalls auf der Straße landen, erfuhren die Fachkräfte.</p>
<p>Auf das staatliche Unterstützungsprogramm SPRAR – das Protection System for Refugees and Asylum Seekers – der Provinzverwaltungen wird zwar bereits im Registrierungscenter hingewiesen. Doch den Kommunen ist freigestellt, es auch anzuwenden, berichteten Enza Papa und Alessandro Gordano von der Hilfsorganisation La Kasbah onlus, die ein umfangreiches und anspruchsvolles Begegnungsprogramm für die erste Lerneinheit im Erasmus+-Projekt organisiert hatten. Und nicht jeder Asylsuchende wird in das SPRAR-Programm aufgenommen. Dabei ist SPRAR für Geflüchtete ein Glücksfall: Unterbringung, Lebensmittel, Sprachförderung und eine Einführung in das italienische Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen werden durch SPRAR vermittelt. Viele schaffen es am Ende auch, Fuß zu fassen.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/eu_flag_co_funded_pos_rgb_right-e1510664987329.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-11162 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/eu_flag_co_funded_pos_rgb_right-300x86.jpg" alt="" width="300" height="86" /></a>Den ganzen Bericht über die erste Fortbildung im Erasmus+-Projekt in Cosenza/Italien finden Sie <a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/11/Projektbericht_Europe4refugees_Fortbildung_Italien.pdf">hier</a>.</p>
<p>Als nächstes Exkursions-Ziel steht nun im April 2018 der zweite Hotspot der Erstaufnahme in Europa auf dem Programm. In <a href="https://ibb-d.de/events/europe4refugees-studienfahrt-nach-thessaloniki/">Griechenland</a> informieren sich die Fachkräfte über die Hintergründe der Situation in Thessaloniki, wo derzeit viele Geflüchtete festsitzen, weil die Balkanroute geschlossen ist. Für Oktober 2018 ist eine <a href="https://ibb-d.de/events/europe4refugees-studienfahrt-nach-budapest/">Exkursion nach Ungarn</a> geplant.</p>
<p>Interessierte Fachkräfte aus der Flüchtlings- und Familienhilfe können sich per E-Mail an <a href="&#109;&#x61;i&#108;&#x74;o&#x3a;&#x69;&#110;&#x66;o&#64;&#x69;b&#98;&#x2d;&#100;&#x2e;d&#101;">&#x69;&#x6e;&#x66;&#x6f;&#x40;&#x69;&#x62;&#x62;&#x2d;&#x64;&#x2e;&#x64;&#x65;</a> vormerken lassen bzw. anmelden.</p>
<p>Weitere Informationen über das Erasmus+-Projekt „Europe4refugees &#8211; follow the routes“  finden Sie <a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/europe4refugees/">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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