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Internationales Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund

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''Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung''

Der Katalog zur deutsch-belarussischen Wanderausstellung «Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung» gibt die zentralen Inhalte der deutsch-belarussischen Ausstellung in zwei Sprachen wieder. Beispielhaft werden die Lebensgeschichten erzählt von Fjodor Schuwajew (Rotarmist), Hanuš Münz (Jude aus Prag), Zyra Goldina (Jüdin aus Minsk), Lili Grün (Jüdin aus Wien), Erich Klibansky (Jude aus Köln), Jewgenij Klumow (Zivilist aus Minsk) und Nikolaj Walachanowitsch (Mitglied des Widerstandes aus Minsk). Der Katalog wurde gefördert durch das Auswärtige Amt der deutschen Bundesregierung, die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden und die Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft.

(Oktober 2016; 10 Euro) Titel bestellen

Der Vernichtungsort Trostenez in der europäischen Erinnerung

Sie wurden zu Tausenden deportiert, erschossen oder vergast, verscharrt, später exhumiert und verbrannt. Mindestens 50 000, wenn nicht sogar mehr als 200 000 Juden aus West- und Osteuropa fanden einen grausamen Tod in Trostenez. Etwa zehn Kilometer südöstlich von Minsk lag in den Jahren 1941 bis 1944 jener Tatort des Holocaust, der heute nur wenigen bekannt ist.“Das Maß an Brutalität und Grausamkeit, wie es in Belarus seinen Ausdruck fand, ist sicher von nicht zu überbietender Dimension“, resümiert Wolfram Maas, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Belarus, in der jüngsten Dokumentation „Der Vernichtungsort Trostenez in der europäischen Erinnerung“, die das IBB Dortmund jetzt veröffentlicht hat.Die Dokumentation fasst auf 62 Seiten die Ergebnisse der internationalen Konferenz im März 2013 zusammen und zeigt auch die Entwürfe für die geplante Gedenkstätte.

(April 2013; kostenlos)  Titel bestellen

Wenn Worte schreien und weinen

Herausgegeben im Auftrag des Verbandes Belarussischer jüdischer Vereine und Gemeinden sowie des Belarussischen Landesfonds Holocaust in russischer Sprache, in deutscher Übersetzung herausgegeben vom IBB Dortmund 2008

Die Tagebücher von Ljalja Bruk und ihrer Mutter Berta schildern anschaulich  den Alltag im Ghetto Minsk, einem der größten Vernichtungslager der Nationalsozialisten in Osteuropa. Das IBB veröffentlichte die Tagebücher, die von mörderischer Feindschaft und vom Überlebenskampf berichten, 2008 aus Anlass des 65. Jahrestages der Befreiung des Ghettos in Minsk in deutscher Übersetzung. Zum Zeitpunkt der Befreiung arbeiteten Ljalja und Berta Bruk bereits in der Partisanenbewegung an der Befreiung ihrer Heimat.

Die Tagebücher schildern auch die Bedingungen, die Menschen motivierten, sich der Partisanenbewegung anzuschließen.  (5 €) Titel bestellen 

Die Leere in Slonim

von Ljuba Israeljewna Abramowitsch und Hans-Heinrich Nolte, herausgegeben vom IBB.
Nüchtern und anschaulich berichtet die Zeitzeugin Ljuba Abramowitsch vom Überfall der Deutschen auf ihre Heimatstadt Slonim und besonders auf die jüdische Bevölkerung im Jahr 1941, bei dem die junge Frau ihren Ehemann und ihr Baby verliert. Sie schildert ihren Weg in den Untergrund und Vorbehalte der Widerstandskämpfer. Hans-Heinrich Nolte ergänzt die eindrucksvolle Erinnerung um historische Hintergrundinformationen zur Judenvernichtung und zum Widerstand in Slonim.
(Mai 2005; 5,- €) Titel bestellen

Das Vernichtungslager Trostenez

Augenzeugenberichte und Dokumente zusammengetragen von Paul Kohl.

(2003: 8 €) Titel bestellen

Die Stadt Minsk während der deutschen Besetzung 1941-44

Uwe Gartenschläger untersucht das Leben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Minsk: Einheimische, einheimische Juden, zurückgekehrte Exil-Belarussen, deutsche Juden im Sonderghetto, deutsche Besetzer. Ein detailliertes Porträt der damaligen Zeit mit wissenschaftlichem Anspruch.
(2002; 12,– €) – Titel bestellen

Erlebtes erleben

Der Bildband, mit Unterstütztung der deutschen Botschaft in Minsk herausgegeben vom IBB Dortmund und der IBB „Johannes Rau“ Minsk, zeigt das Schaffen des Architekten Leonid Lewin. Der Träger des  Leninpreises und des deutschen Bundesverdienstkreuzes hat Mahnmale von einer einzigartigen Bildsprache geschaffen, ohne „schablonenhaften Heroismus“, ohne aufgesetztes Pathos. „Er widmet seine Denkmäler ausschließlich den Opfern“, schreibt Dr. Christof Weil, Botschafter des Bundesrepublik Deutschland in der Republik Belarus in der Einführung. Auf 65 Seiten gibt der Bildband in deutscher und russischer Sprache einen Überblick über das Schaffen des 2014 verstorbenen Künstlers. – Titel bestellen