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	<title>Studienfahrt &#8211; IBB</title>
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	<description>Bildungs- und Begegnungswerk</description>
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		<title>Team der IBB „Johannes Rau“ Minsk auf Studienreise in Deutschland: Best practice-Lösungen für nachhaltige Entwicklung in Berlin und Leipzig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2024 18:07:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Studienfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie setzen Hotels und Industriebetriebe in Deutschland Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung um? Und wie werden Ressourcen geschont bei Messen und Großveranstaltungen? Diesen Fragen gingen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBB „Johannes Rau“ Minsk bei einer Studienfahrt nach Berlin und Leipzig vom 3. bis 11. August 2024 auf den Grund und waren am Ende tief beeindruckt. Besonders [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-35491" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="290" height="141" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="(max-width: 290px) 100vw, 290px" /></p>
<p>Wie setzen Hotels und Industriebetriebe in Deutschland Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung um? Und wie werden Ressourcen geschont bei Messen und Großveranstaltungen? Diesen Fragen gingen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBB „Johannes Rau“ Minsk bei einer Studienfahrt nach Berlin und Leipzig vom 3. bis 11. August 2024 auf den Grund und waren am Ende tief beeindruckt. Besonders Leipzig gefiel mit seiner modernen Architektur und vielen guten Beispielen für nachhaltiges Wirtschaften.</p>
<p>Das Team der deutsch-belarussischen Bildungs- und Begegnungsstätte hat sich seit einigen Jahren mehr und mehr der Umstellung auf nachhaltiges Wirtschaften verschrieben und gerade<a href="https://datenbank2.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/Profile/CompanyProfile/16127/de/2022/dnk" target="_blank" rel="noopener"> den ersten Nachhaltigkeitsbericht auf der Plattform des Deutschen-Nachhaltigkeits-Kodex</a> veröffentlicht. Entsprechend interessiert schauten die Mitarbeitenden auf den möglichst schonenden Umgang mit Ressourcen, Maßnahmen zum Klimaschutz und Ideen zur Inklusion.</p>
<p>Eine der ersten Stationen war der Park des Schlosses Sanssouci in Berlin. Die <a href="https://www.spsg.de/aktuelles/ausstellung/regeneration/" target="_blank" rel="noopener">Open-Air-Ausstellung „Re: Generation“</a> stellt leicht nachzuahmende Ideen vor, wie Umwelt- und Klimaschutz im Alltag gelingen können.</p>
<p>Am Dienstag, 6. August 2024, ging es weiter in die Messestadt Leipzig. Wie Inklusion in einem Hotel- und Gastronomiebetrieb gelingt, erfuhr die Gruppe im <a href="https://www.philippus-leipzig.de/" target="_blank" rel="noopener">Philippus</a>, einem Hotel- und Veranstaltungskomplex, der hinter Kirchenmauern entstanden ist. Der Inklusionsbetrieb beschäftigt bis zu 50 Prozent Menschen mit Behinderungen. Besucherinnen und Besucher können dort übernachten, an Tagungen teilnehmen oder den Biergarten besuchen. Das gesamte Veranstaltungszentrum ist nicht nur barrierefrei. Es bietet auch Übersetzungen in Deutsche Gebärdensprache, Hörunterstützung und Inklusionspatenschaften.</p>
<p>Als Leuchtturmprojekt für nachhaltige Entwicklung präsentierten sich <a href="https://www.leipziger-messe.de/" target="_blank" rel="noopener">die Leipziger Messe</a> und das Congress Center Leipzig. Die Messe ist bereits seit 2009 nach Green-Globe-Standards zertifiziert. Einen tiefen Eindruck hinterließ auch das BMW-Werk, das seine Energie unter anderem aus vier werkseigenen Windrädern bezieht und auf eine Ressourcen-schonende Produktion setzt. Mit der Susanna-Eger-Schule stand schließlich eine Berufsfachschule für Gastronomie und Hotellerie auf dem Besichtigungsprogramm. Die Schule erhielt 2009 die Auszeichnung „Umweltschule der Stadt Leipzig“ und nimmt seit 2019 am Energiesparprojekt „Halbe – Halbe“ teil.</p>
<div id="attachment_35569" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35569" class="wp-image-35569 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000-1024x485.jpg" alt="Unser Foto zeigt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBB gGmbH Dortmund und der IBB &quot;Johannes Rau&quot; Minsk vor einem mehrere Meter hohen Plakat, das für den Leipziger Firmenlauf wirbt. " width="650" height="308" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000-1024x485.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000-300x142.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000-768x363.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000-1536x727.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Firmenlauf_20240807-WA0000.jpg 2016w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><p id="caption-attachment-35569" class="wp-caption-text">Gemeinsam nahmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBB gGmbH und der IBB &#8222;Johannes Rau&#8220; Minsk am Leipziger Firmenlauf teil.</p></div>
<p>Unterwegs in Leipzig nahm die Gruppe gemeinsam mit Mitarbeitenden der IBB gGmbH Dortmund am Leipziger Firmenlauf teil und besuchte die Großveranstaltung „Classic Open“. Auch bei diesen Veranstaltungen stachen der Gruppe dezente Hinweise auf eine geforderte Mülltrennung und die Nutzung von wiederverwertbaren Materialien ins Auge.</p>
<div id="attachment_35584" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35584" class="wp-image-35584 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-225x300.jpg" alt="" width="200" height="267" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-225x300.jpg 225w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-768x1024.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-1152x1536.jpg 1152w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-1536x2048.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Zeitzeuge_Moiseenko_120426-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-35584" class="wp-caption-text">Andrej Iwanowitsch Moiseenko.</p></div>
<div id="attachment_35574" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35574" class="wp-image-35574 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434-300x207.jpg" alt="Unser Foto zeigt die Gruppe im Garten der Gedenkstätte bei einer Führung über das Gelände. " width="300" height="207" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434-300x207.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434-1024x707.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434-768x530.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434-1536x1061.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Gedenkstaette_Leipzig_111326-scaled-e1724783476434.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-35574" class="wp-caption-text">Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit erinnert an Männer und Frauen, die zur Schwerstarbeit nach Leipzig verbracht wurden. Die Teilnehmenden entdeckten auch eine Verbindung nach Minsk und zur Erinnerungsarbeit der Geschichtswerkstatt &#8222;Leonid Lewin&#8220;.</p></div>
<p>Einen Namen, den sie aus Minsk kannten, entdeckten die Mitarbeitenden der IBB „Johannes“ Minsk zu ihrer Überraschung in der <a href="https://www.zwangsarbeit-in-leipzig.de/zwangsarbeit-in-leipzig" target="_blank" rel="noopener">Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig</a>: Dort ist der ungewöhnliche Lebensweg von Andrej Iwanowitsch Moiseenko (Foto links) beschrieben. Der heute 98 Jahre alte Ukrainer war nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Ukraine im Alter von 15 Jahren zur Zwangsarbeit nach Leipzig verschleppt worden, geriet ins KZ Buchenwald und wurde nach der Befreiung noch im Jahr 1945 als Soldat in die Rote Armee eingezogen. Er leistete seinen Dienst in Belarus ab, gründete in Minsk eine Familie und engagierte sich später als Zeitzeuge in der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk. Zur Gedenkstätte für Zwangsarbeit hält Andrej Moiseenko ebenfalls engen Kontakt. Zuletzt war er im Frühjahr 2024 in Leipzig und sprach mit mehreren Schulklassen. 2018 nahm er an der Vorpremiere für den <a href="http://www.andrei-iwanowitsch.de/" target="_blank" rel="noopener">Film „Ich, Andrei Iwanowitsch“</a> teil, der seinen Lebensweg nachzeichnet.</p>
<div id="attachment_35559" style="width: 253px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35559" class="wp-image-35559 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Leipzig_20240806-WA0003-e1724783046182-243x300.jpg" alt="" width="243" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Leipzig_20240806-WA0003-e1724783046182-243x300.jpg 243w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Leipzig_20240806-WA0003-e1724783046182-829x1024.jpg 829w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Leipzig_20240806-WA0003-e1724783046182-768x949.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/Studienfahrt_Leipzig_20240806-WA0003-e1724783046182.jpg 954w" sizes="auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px" /><p id="caption-attachment-35559" class="wp-caption-text">Beeindruckte die Gäste nicht nur durch seine Größe: Das Völkerschlachtdenkmal ist mit 91 Metern das höchste Denkmal Europas.</p></div>
<p>Beispiele für aktiven Klimaschutz entdeckte die Reisegruppe auch in Restaurants. Hier ging es nicht nur um vegetarische und vegane Gerichte oder wassersparende Toiletten. Der Ratskeller zu Leipzig zum Beispiel ist wie die IBB „Johannes Rau“ Minsk Mitglied der <a href="https://www.greentable.org/" target="_blank" rel="noopener">Initiative Green Table</a> und wurde erst kürzlich als erstes Restaurant überhaupt mit dem Label <a href="https://www.greensign.de/zertifizierung/greensign-gastro/" target="_blank" rel="noopener">Green Sign Gastro</a> zertifiziert. Die Nachhaltigkeitsstrategie dieses Unternehmens bot entsprechend viele Anknüpfungspunkte für einen intensiven und inspirierenden Austausch.</p>
<p>Eine Bootstour und ein Ausflug ins Leipziger Neuseenland sorgten nach den straff organisierten Besichtigungstouren für Entspannung und Muße, die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Denn die neu gewonnenen Anregungen sollen auch Widerhall finden in der Weiterentwicklung der IBB „Johannes Rau“ in Minsk. Die Mitarbeitenden hatten auf ihrer Studienfahrt Mitglieder des IBB-Vorstands getroffen und den ersten Nachhaltigkeitsbericht vorgestellt. Gemeinsam wurden zudem Ideen diskutiert, wie das aktive Nachhaltigkeitsmanagement das Profil der IBB „Johannes Rau“ in Minsk weiter schärfen kann.</p>
<p>Unser Foto oben zeigt die Gruppe mit dem Messemännchen, dem Maskottchen der Leipziger Messe.</p>
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			</item>
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		<title>Delegation aus Minsk gewinnt in der Partnerstadt Bonn wertvolle Einblicke in den inklusiven Arbeitsmarkt</title>
		<link>https://ibb-d.de/delegation-aus-minsk-gewinnt-in-der-partnerstadt-bonn-wertvolle-einblicke-in-den-inklusiven-arbeitsmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2020 17:46:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Studienfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie gelingt die berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland? Antworten auf diese Frage wollte sich eine hochrangig besetzte Delegation aus Belarus unter Leitung des stellvertretenden Oberbürgermeisters der Stadt Minsk, Artiom Tsuran, in Deutschland mit eigenen Augen ansehen. Bonn, offizielle Partnerstadt der Stadt Minsk, war deshalb vom 2. bis 6. Februar 2020 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gelingt die berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland? Antworten auf diese Frage wollte sich eine hochrangig besetzte Delegation aus Belarus unter Leitung des stellvertretenden Oberbürgermeisters der Stadt Minsk, Artiom Tsuran, in Deutschland mit eigenen Augen ansehen. Bonn, offizielle Partnerstadt der Stadt Minsk, war deshalb vom 2. bis 6. Februar 2020 Ziel einer Studienfahrt. Organisiert wurde sie vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund im Rahmen des <a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Förderprogramms Belarus</a> und vom Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit der Stadt Bonn.</p>
<p><strong>Delegation aus Minsk beeindruckt vom Besuch in Bonn</strong></p>
<p>Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen spielt eine wichtige Rolle für die Weiterentwicklung der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie in Belarus. Tagesstätten und Internate für Menschen mit Behinderungen bieten auch in Minsk und in allen Regionen schon jetzt diverse Beschäftigungsmöglichkeiten. Doch zum einen könnte die Nachfrage nach den gefertigten Produkten gesteigert werden, zum anderen gelten Menschen mit Behinderungen aus medizinischen Gründen häufig als nicht oder nur eingeschränkt arbeitsfähig.</p>
<div id="attachment_26089" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/BadHonnef_0205_110014-e1582049997324.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26089" class="wp-image-26089" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/BadHonnef_0205_110014-e1582049997324.jpg" alt="Dieses Foto zeigt die Delegation, die ím Rahmen des Förderprogramms Belarus die Stadt und Region Bonn besichtigt hat, bei einem Gedankenaustausch." width="800" height="222" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/BadHonnef_0205_110014-e1582049997324.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/BadHonnef_0205_110014-e1582049997324-300x83.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/BadHonnef_0205_110014-e1582049997324-768x213.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-26089" class="wp-caption-text">Gelegenheit zu einem intensiven Gedankenaustausch bot die Studienfahrt im Rahmen des Förderprogramms Belarus an allen Stationen in der Region Bonn / Rhein-Sieg.</p></div>
<p>Die Studienfahrt ermöglichte nun einen differenzierten Blick, wie die Beschäftigung von Menschen mit Einschränkungen in Deutschland gelingt und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind. Der erste Besuchstag begann mit einem Empfang im Rathaus: Bürgermeister Reinhard Limbach begrüßte neben Artiom Tsuran auch Zhanna Ramanovich (Vorsitzende des Komitees für Arbeit, Beschäftigung und sozialen Schutz der Stadt Minsk), Alena Vernikouskaya (stellvertretende Direktorin des staatlichen Minsker sozialen Stadtzentrums für Familie und Kinder), Oleg Chepel (Vorsitzender der Belarussischen Genossenschaft von Sehbehinderten) und Dr. Viktor Balakirev (Direktor der IBB „Johannes Rau“ in Minsk) im Rathaus der Stadt Bonn. Für drei der fünf Besucher aus Belarus war es der erste Besuch in Deutschland.</p>
<p><strong>Qualifizierung für den ersten Arbeitsmarkt</strong></p>
<div id="attachment_26079" style="width: 461px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/GVP_Bonn_0204_111709-e1582049967152.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26079" class="wp-image-26079" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/GVP_Bonn_0204_111709-e1582049967152.jpg" alt="Dieses Foto zeigt die Delegation, die ím Rahmen des Förderprogramms Belarus die Stadt Bonn besichtigt hat, bei einer Diskussionsrunde in den Gemeinnützigen Werkstätten." width="451" height="279" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/GVP_Bonn_0204_111709-e1582049967152.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/GVP_Bonn_0204_111709-e1582049967152-300x185.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/GVP_Bonn_0204_111709-e1582049967152-768x475.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px" /></a><p id="caption-attachment-26079" class="wp-caption-text">Wie gelingt die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung in Deutschland? Die Gemeinnützigen Werkstätten Bonn erläuterten ihr Konzept.</p></div>
<p>Den fachlichen Einstieg bildete der Besuch der <a href="https://www.gvp-bonn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gemeinnützigen Werkstätten Bonn GmbH</a> (GVP) am Dienstag, 3. Februar 2020. Bereichsleiterin Martina Ohlrogge gab einen Einblick in die berufliche Orientierung und Qualifizierung:  Die ersten drei Monate stehen im Zeichen des Ankommens, der Eingangsdiagnostik und Kompetenzanalyse. Auf Grundlage der Ergebnisse wird ein individueller Eingliederungsplan erarbeitet und mit der jeweiligen Person vereinbart, welche Tätigkeiten erlernt werden sollen. Wünsche und Vorlieben werden dabei berücksichtigt. Es folgt dann eine 24-monatige Ausbildungsphase in einem der vier Qualifizierungsbereiche: Büro- und Logistikdienstleistungen, Montage- und Verpackungsdienstleistung, Gastronomie- und Servicedienstleistung oder Lagerlogistik. Nach abgeschlossener Ausbildung kann die Person dann entweder in den Gemeinnützigen Werkstätten arbeiten oder auch an einem externen Arbeitsplatz. Eine besondere Rolle spielen Praktika schon während der Ausbildung: Auch wenn die Mitarbeitenden der GVP-Werkstätten dazu in eine andere Firma wechseln, arbeiten sie doch auf einem (externen) Arbeitsplatz der Werkstätten. Die behinderte Person ist damit weiterhin Mitarbeiter der Werkstatt auf einem geschützten Arbeitsplatz, wird also weiterhin durch die GVP betreut und entlohnt. Knapp ein Viertel der behinderten Klienten arbeiten inzwischen außerhalb – Tendenz steigend. Diese besondere Form der Inklusion, so erfuhren die Besucher aus Belarus, ist Ausdruck eines grundsätzlichen Paradigmenwechsels in den Aufgaben der Werkstätten, der sich vor einigen Jahren vollzogen hat: Ausdrückliches Ziel der Werkstätten ist die Qualifizierung für den ersten Arbeitsmarkt.</p>
<p>Mehr über die Rolle der Unternehmen erfuhr die Delegation im Gespräch mit dem Inklusionsbeauftragten der <a href="https://www.ihk-bonn.de/berufsbildung-und-fachkraeftesicherung/fachkraeftesicherung/inklusionsberatung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Industrie- und Handelskammer Bonn/ Rhein-Sieg</a> Ali Osman Atak. Er berät mit großem Engagement Firmen, die Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schaffen möchten. Denn die IHK wirbt sogar offensiv für die Beschäftigung von Schwerbehinderten, um dem in Deutschland oft beklagten Fachkräftemangel zu entgehen. Die Motivation von Menschen mit einer Schwerbehinderung sei im Durchschnitt höher als von Menschen ohne Schwerbehinderung. Bei der Beantragung von Fördermitteln für die behindertengerechte Ausstattung von Arbeitsplätzen hilft der Inklusionsbeauftragte.</p>
<p>Mit dem <a href="https://www.bonn-rhein-sieg-fairbindet.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzwerk Bonn fairbindet</a> hat die Region ein Bündnis geschmiedet, dem Kommunen, Berufsverbände, Jobcenter und Unternehmen aus Bonn und Umgebung angehören. Geschulte Ansprechpartner informieren zielgerichtet Unternehmen über Vorschriften und Fördermittel und Arbeitsuchende über Jobperspektiven. Die Region ist mit Bonn fairbindet inzwischen ein Vorreiter in der Schaffung von behindertengerechten Arbeitsplätzen.</p>

<a href='https://ibb-d.de/bad-honnef_0205_112210/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1011" height="664" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_112210-e1582050889351.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_112210-e1582050889351.jpg 1011w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_112210-e1582050889351-300x197.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_112210-e1582050889351-768x504.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1011px) 100vw, 1011px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/bad-honnef_0205_110933/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="673" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_110933-e1582050029791.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_110933-e1582050029791.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_110933-e1582050029791-300x197.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_110933-e1582050029791-768x505.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>

<p><strong>Betreutes Wohnen ermöglicht Selbstständigkeit </strong></p>
<p>In <a href="https://www.hohenhonnef.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bad Honnef</a> lernte die Delegation schließlich eine besondere Form des betreuten Wohnens kennen. Menschen mit Behinderung leben in einem restaurierten Schloss, das früher als Lungensanatorium diente und sogar schon die russische Zarenfamilie zur Erholung beherbergt haben soll. Erwachsene mit schwereren geistigen und körperlichen Behinderungen können allein oder als Paar in größtmöglicher Selbstständigkeit leben, erhalten jedoch auch alle Unterstützung, die sie brauchen.</p>
<p>In der <a href="https://www.pauke-bonn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PAUKE Bonn-Rhein-Sieg gGmbH</a> besuchte die Delegation schließlich ein Projekt zur Wiedereingliederung von ehemaligen Drogenabhängigen. 1982 gegründet wollte der  Selbsthilfeverein Pauke e.V. Strukturen schaffen, die Drogenabhängige nach absolvierter stationärer Therapie unterstützen. Heute betreibt die gemeinnützige GmbH ein Restaurant und Bistro, bietet betreutes Wohnen, unterstützt Selbsthilfegruppen und bietet Menschen mit Suchtproblematik und psychischen Beeinträchtigungen auch Hilfen bei der beruflichen Wiedereingliederung.</p>
<div id="attachment_26104" style="width: 462px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_150438-e1582050043917.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-26104" class="wp-image-26104" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_150438-e1582050043917.jpg" alt="Dieses Foto zeigt die Delegation, die ím Rahmen des Förderprogramms Belarus die Stadt Bonn besichtigt hat, bei einer Diskussionsrunde über den Teilhabeplan der Stadt Bonn." width="452" height="334" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_150438-e1582050043917.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_150438-e1582050043917-300x222.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2020/02/Bad-Honnef_0205_150438-e1582050043917-768x568.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px" /></a><p id="caption-attachment-26104" class="wp-caption-text">Welche Gremien und Akteure haben mitgewirkt an der Erstellung des Teilhabeplans der Stadt Bonn? Diese Frage erörterte die Delegation zum Abschluss der Studienfahrt mit Vertreterinnen des Sozialamtes der Stadt Bonn.</p></div>
<p>Nach den eindrucksvollen Besichtigungen und Begegnungen stand zum Abschluss eine Diskussion über die Rolle der Kommune auf dem Programm. Brigitte Schrick und Dr. Nina Retzlaff vom Sozialamt der Stadt Bonn stellten den behindertenpolitischen Teilhabeplan der Stadt Bonn vor. An der Erarbeitung hatte eine Vielzahl von Akteuren aus verschiedenen Verwaltungen und Unternehmen  mitgewirkt. Seit 2011 wird der Plan schrittweise umgesetzt.</p>
<p>Die Gäste aus Belarus erstaunte besonders, wie auch Unternehmen in das Projekt Inklusion einbezogen werden, die selbst nicht in der Lage sind, behindertengerechte Arbeitsplätze zu schaffen. Sie erfuhren, dass Betriebe durch Aufträge an Behindertenwerkstätten ihre sonst fällige Ausgleichsabgabe verringern können. Dies wiederum erhöht die Absatzchancen der inklusiv aufgestellten Unternehmen. Beeindruckt stellte die Delegation auch fest, dass Menschen mit Behinderung in Deutschland grundsätzlich als zumindest teilweise arbeitsfähig gelten und in Entscheidungsprozesse einbezogen werden – auch wenn sie von einem gesetzlichen Betreuer begleitet werden. Entscheidend für das Gelingen der beruflichen Integration sei offenbar ein gutes Zusammenwirken von fachlicher und pädagogischer Betreuung.</p>
<p>Beim Abschlussgespräch im Alten Rathaus wurde dann auch vereinbart, dass der Fachaustausch vertieft werden soll insbesondere zu den Themen Eingangsdiagnostik, Kompetenzanalyse und Berufsausbildung.</p>
<p>Am Donnerstag, 6. Februar 2020, machte sich die Delegation auf ihren Rückweg nach Minsk, nicht ohne eine Gegeneinladung ausgesprochen zu haben: Auf dem Regionalen Nachhaltigkeitsforum Ende Mai 2020 soll der in Bonn begonnene Fachaustausch fortgesetzt werden.</p>
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<p>Unser Foto oben zeigt die Gruppe beim Empfang im Bonner Rathaus: (v.l.n.r.) Alena Vernikouskaya, stellvertretende Direktorin der staatlichen Einrichtung „Minsker Stadtzentrum für Familie und Kinder“, Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin des IBB Dortmund (IBB gGmbH), Reinhard Limbach, Bürgermeister der Stadt Bonn, Artiom Tsuran, stellvertretender Oberbürgermeister der Stadt Minsk, Zhanna Ramanovich, Vorsitzende des Komitees für Arbeit, Beschäftigung und sozialen Schutz der Stadt Minsk, Oleg Chepel, Vorsitzender der gesellschaftlichen Vereinigung „Belarussische Genossenschaft von Sehbehinderten“ und Dr. Viktor Balakirev, belarussischer Direktor der IBB „Johannes Rau“ Minsk. Foto: Bundeshauptstadt Bonn</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier. </a></p>
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		<title>Internationale Studienreise: Historiker aus drei Ländern sehen Berlin aus vielen Perspektiven</title>
		<link>https://ibb-d.de/internationale-studienreise-historiker-aus-drei-laendern-sehen-berlin-aus-vielen-perspektiven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Sep 2019 14:53:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Studienfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[An einem historischem Datum – genau 80 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs – trafen sich etwa 20 Historikerinnen und Historiker aus der Ukraine, Belarus und Russland zu einer internationalen Studienreise in Berlin. An Lernorten der Erinnerung tauschten sie sich über unterschiedliche, teilweise konkurrierende Geschichtsnarrative aus. Gemeinsam entwickelten sie Ideen, wie eine europäische, multiperspektivische [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An einem historischem Datum – genau 80 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs – trafen sich etwa 20 Historikerinnen und Historiker aus der Ukraine, Belarus und Russland zu einer internationalen Studienreise in Berlin. An Lernorten der Erinnerung tauschten sie sich über unterschiedliche, teilweise konkurrierende Geschichtsnarrative aus. Gemeinsam entwickelten sie Ideen, wie eine europäische, multiperspektivische Erinnerungskultur weiterentwickelt werden kann.</p>
<div id="attachment_24619" style="width: 458px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Internationale_Studienreise_Berlin_0919_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24619" class=" wp-image-24619" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Internationale_Studienreise_Berlin_0919_1.jpg" alt="Seminargruppe im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst" width="448" height="299" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Internationale_Studienreise_Berlin_0919_1.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Internationale_Studienreise_Berlin_0919_1-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Internationale_Studienreise_Berlin_0919_1-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px" /></a><p id="caption-attachment-24619" class="wp-caption-text">Dr. Kristiane Janeke, frühere Direktorin des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst, berichtete über die Erinnerungsarbeit am Ort der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht.</p></div>
<p>Die Studienfahrt im Rahmen der IBB-Projektreihe „Historische Bildungsarbeit 4.0“ führte zunächst zum <a href="http://www.museum-karlshorst.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsch-Russischen Museum Karlshorst</a>: In jenem Gebäude, wo 1945 die Kapitulationsurkunde das Ende des Krieges besiegelt worden war, berichtete Dr. Kristiane Janeke, frühere Direktorin des Museums, über den teilweise schwierigen Prozess, einen  internationalen Konsens über die Interpretation und Aufbereitung historischer Fakten zu gewinnen. „Sie gewährte uns sozusagen einen Einblick in den Maschinenraum der grenzüberschreitenden Verständigung, die Kompromisssuche und zuweilen auch Streitkultur“, schilderte einer der Teilnehmenden den erhellenden Insider-Bericht. Annika Kreft, Kuratorin der Dauerausstellung, stellte sich ebenfalls den interessierten Fragen der Gäste.</p>
<p>Tief beeindruckt zeigte sich die Gruppe auch vom <a href="https://www.stiftung-denkmal.de/startseite.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Denkmal für die ermordeten Juden Europas</a> im Herzen Berlins, das erst 2005 der Öffentlichkeit übergeben worden war (unser Foto oben). Adam Kerpel-Fronius, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, berichtete bei einer Führung über den langen und beschwerlichen Weg zur Errichtung des weiträumigen Denkmals, das heute als das wichtigste Mahnmal in Deutschland gilt. Er diskutierte anschließend mit den Teilnehmern auch über die Wirkung der Exposition. Den „Ort der Information“ besuchen jährlich rund 500.000 Besucher, erfuhren die Gäste aus Belarus, Russland und der Ukraine.</p>
<div id="attachment_24629" style="width: 362px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Internationale_Studienreise_Berlin_0919_3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24629" class=" wp-image-24629" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Internationale_Studienreise_Berlin_0919_3.jpg" alt="" width="352" height="235" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Internationale_Studienreise_Berlin_0919_3.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Internationale_Studienreise_Berlin_0919_3-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/09/Internationale_Studienreise_Berlin_0919_3-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 352px) 100vw, 352px" /></a><p id="caption-attachment-24629" class="wp-caption-text">Ein gemeinsames Projekt zur Erinnerungskultur entsteht in internationaler Gruppenarbeit.</p></div>
<p>Nach den Exkursionen tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre Eindrücke aus und lernten so auch die individuellen Perspektiven der anderen näher kennen. In Teams stellten sie sich sodann der Aufgabe, innovative Ideen für die historische Bildung zu entwickeln. Auf diese Weise entstanden noch in Berlin ein fertiges Konzept für einen Oral-History-Workshop für universitäre Geschichtsseminare zur Zwangsarbeit, ein Longread zu traumatischen Erfahrungen von Kindern, die im Krieg Bombardierungen erlebt haben, ein Instagram-Projekt zu individuellen Familienerinnerungen und vieles mehr.</p>
<p>Am Rande erlebten die Teilnehmenden auch den Ausgang der Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen und die Reaktionen auf das Erstarken der rechtsextremen Kräfte  mit. Zum Abschluss-Essen trafen sich die Akteure der Erinnerungsarbeit im syrischen Restaurant <a href="https://www.kreuzberger-himmel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Kreuzberger Himmel“</a> – geführt von einer Bürgerinitiative, die sich seit Jahren um die Integration von Flüchtlingen bemüht. Die Bürgerinitiative setzt sich aktiv für ein Miteinander über nationale Grenzen hinweg ein. Und dies sei ein deutliches Zeichen, erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass die Menschen ihre Lehren aus der Geschichte gezogen haben.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über unsere Angebote im Arbeitsgebiet Erinnern finden Sie hier.</a></p>
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		<title>Nur noch wenige Plätze frei bei Fortbildungen für mehr Gedenkstättenfahrten</title>
		<link>https://ibb-d.de/nur-noch-wenige-plaetze-frei-bei-fortbildungen-fuer-mehr-gedenkstaettenfahrten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2019 15:06:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Studienfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei zwei Fortbildungen für mehr Gedenkstättenfahrten zu Lernorten der NS-Geschichte hat die IBB gGmbH Dortmund noch wenige Plätze frei: Für die Fortbildung zu den Lernorten Westerbork in den Niederlanden (13. bis 19. Oktober 2019) und Bikernieki in Lettland (20. bis 27. Oktober 2019) können sich Lehrkräfte und Akteure der außerschulischen Jugendarbeit noch anmelden. Die Fortbildungen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei zwei Fortbildungen für mehr Gedenkstättenfahrten zu Lernorten der NS-Geschichte hat die IBB gGmbH Dortmund noch wenige Plätze frei: Für die Fortbildung zu den Lernorten Westerbork in den Niederlanden (13. bis 19. Oktober 2019) und Bikernieki in Lettland (20. bis 27. Oktober 2019) können sich Lehrkräfte und Akteure der außerschulischen Jugendarbeit noch anmelden. Die Fortbildungen vermitteln neben historischen Fakten insbesondere auch Anregungen zu modernen didaktischen Methoden zur Geschichtsvermittlung.</p>
<p>Die Studienfahrten werden gefördert durch die <a href="https://www.bpb.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundeszentrale für politische Bildung</a> sowie durch die <a href="https://www.lpb-mv.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern</a>.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/events/fortbildung-fuer-lehrkraefte-und-mitarbeitende-der-jugendarbeit-studienfahrt-zum-ns-durchgangslager-westerbork/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das detaillierte Programm für die Fortbildung zum Lernort Westerbork finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/events/fortbildung-fuer-lehrkraefte-und-mitarbeitende-der-jugendarbeit-studienfahrt-zum-gedenkort-riga/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das detaillierte Programm für die Fortbildung zum Lernort Bikernieki finden Sie hier.</a></p>
<p>Anmedleschluss ist am 15. September 2019.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/foerderung-gedenkstaettenfahrten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über die Förderung von Gedenkstättenfahrten und Angebote für Akteure der Erinnerungsarbeit finden Sie hier.</a></p>
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		<title>Jetzt bewerben zur internationalen Studienreise nach Berlin</title>
		<link>https://ibb-d.de/jetzt-bewerben-zur-internationalen-studienreise-nach-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2019 15:21:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Trostenez]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Studienfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu einer internationalen Studienreise laden die IBB gGmbH Dortmund und ihre Partner Vertreterinnen und Vertreter von Stiftungen, Vereinen und Initiativen ein, die sich mit der Weiterentwicklung der Erinnerungsarbeit beschäftigen. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Russland, Belarus und der Ukraine geht es vom 1. bis 6. September 2019 um konkurrierende historische Narrative und Multiperspektivität in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu einer internationalen Studienreise laden die IBB gGmbH Dortmund und ihre Partner Vertreterinnen und Vertreter von Stiftungen, Vereinen und Initiativen ein, die sich mit der Weiterentwicklung der Erinnerungsarbeit beschäftigen. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Russland, Belarus und der Ukraine geht es vom 1. bis 6. September 2019 um konkurrierende historische Narrative und Multiperspektivität in der Geschichtsvermittlung.</p>
<p>Teilnehmen können junge Historiker und Historikerinnen, Museums- und Gedenkstättenpädagogen sowie andere Akteure der Erinnerungskultur im Alter bis 45 Jahre mit Berufserfahrung. Aus jedem der vier beteiligten Länder können vier Personen teilnehmen.</p>
<p>Arbeitssprache ist Russisch.</p>
<p>Das Projekt wird realisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund), der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk (IBB Minsk), Stiftung zur Entwicklung der Brester Festung (Belarus), Stiftung „Holocaust“ (Russland) und Ukrainische Assoziation für Oral History (Ukraine).</p>
<p>Die Studienreise wird durch das Auswärtige Amt gefördert.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-24331" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA.png" alt="" width="200" height="126" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA.png 1264w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA-300x190.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA-768x486.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/07/Logo_AA-1024x648.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
<p>Anmeldeschluss ist am 18. August 2019.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
<p>Foto: Johannes Plenio – CC BY 4.0</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/events/internationale-studienreise-nach-berlin-fuer-junge-multiplikatoren-und-multiplikatorinnen-der-historischen-bildungsarbeit-aus-deutschland-russland-belarus-und-der-ukraine/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alle Einzelheiten zur Studienreise und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.</a></p>
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		<item>
		<title>IBB-Projekt ermöglicht Blindenpädagogen aus der Ukraine eine Hospitation in Marburg</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-projekt-ermoeglicht-blindenpaedagogen-aus-der-ukraine-eine-hospitation-in-marburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2019 09:45:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Tschernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Studienfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[Besuch von vier Blindenpädagoginnen und –pädagogen aus der Ukraine erhielt das bundesweite Kompetenzzentrum für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung (blista) in Marburg in der vergangenen Woche: Bei der Hospitation im Rahmen des durch das Auswärtige Amt geförderten IBB-Projekts „Koordinierte Unterstützungsangebote für junge Menschen mit Sehbehinderung in der Ukraine“ nutzten die Gäste die Gelegenheit zu einem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Besuch von vier Blindenpädagoginnen und –pädagogen aus der Ukraine erhielt das bundesweite Kompetenzzentrum für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung (blista) in Marburg in der vergangenen Woche: Bei der Hospitation im Rahmen des durch das Auswärtige Amt geförderten IBB-Projekts „Koordinierte Unterstützungsangebote für junge Menschen mit Sehbehinderung in der Ukraine“ nutzten die Gäste die Gelegenheit zu einem intensiven Erfahrungsaustausch.</p>
<p>Die pädagogischen Konzepte an der blista-eigenen Carl-Strehl-Schule für blinde und sehbehinderte Jugendliche, die Beratungsangebote für Eltern und die vielfältigen Aktivitäten des Medienzentrums beeindruckten die Gäste, die in ihrer Heimat in der psychologischen Betreuung und Frühförderung von Kindern mit Sehbehinderungen und Blindheit tätig sind.</p>
<div id="attachment_23830" style="width: 419px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Lernmaterialien_blista.gif"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-23830" class="wp-image-23830" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Lernmaterialien_blista.gif" alt="" width="409" height="307" /></a><p id="caption-attachment-23830" class="wp-caption-text">Besonders die tastbaren Lehrmaterialien beeindruckten die Pädagoginnen und Pädagogen aus der Ukraine.</p></div>
<p>Für Lesya Chopik, Blindenpädagogin aus dem westukrainischen Winnyzja, waren vor allem die didaktischen  Materialien und Lehrmethoden interessant: „Es ist erstaunlich, mit welchem Einfallsreichtum und welcher Konsequenz hier schulische Lehrinhalte an die Bedürfnisse von blinden Kindern angepasst werden. In der Ukraine stehen uns in der Regel nur die Schulbücher für sehende Kinder zur Verfügung. Unsere deutschen Kolleginnen und Kollegen dagegen können fördernde Materialien nutzen und sich tatsächlich auf die reine Wissensvermittlung konzentrieren. Ich nehme sehr viele Anregungen mit nach Hause.“</p>
<p>Seit jüngstem werden am blista-Gymnasium auch sehende Kinder aufgenommen. Es war diese umgekehrte Inklusion, die Olesya Iaskewitsch, die Gründerin des Vereins „Mit dem Herzen sehen“ aus Kiew, am meisten verblüffte:</p>
<blockquote><p>„Es ist so naheliegend und doch so bahnbrechend, weil es die übliche Stigmatisierungskonstellation komplett auflöst“,</p></blockquote>
<p>staunte sie. „Dass so etwas tatsächlich Realität ist, hat mich wirklich tief beeindruckt. Es tut sehr gut, Ergebnisse von kompetenter und engagierter Arbeit zu sehen. Es motiviert mich sehr.“</p>
<p><strong>„Wäre ich heute Elon Musk begegnet, wäre ich bei Weitem nicht so aufgeregt…“</strong></p>
<p>Am letzten Tag der Hospitation wartete auf die ukrainischen Gäste eine besondere Überraschung. Die Projektpartner hatten zuvor sieben Arbeitshefte zur Diagnostik der Entwicklung von blinden Kleinkindern ins Russische übersetzt und den ukrainischen Frühförderern in einer ersten Auflage von 120 Stück kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese Arbeitshefte gehen auf das bekannte Bielefelder Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Brambring zurück. In diesem weltweit einmaligen Modell wird die Entwicklung von blinden Kindern nicht durch ihren Rückstand gegenüber sehenden Kindern definiert. Stattdessen wird ihr Entwicklungsstand allein im Verhältnis zu anderen blinden Kindern eingestuft.</p>
<div id="attachment_23862" style="width: 465px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Studienfahrt_Marburg_2-e1558951301638.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-23862" class="wp-image-23862" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Studienfahrt_Marburg_2-e1558951301638.jpg" alt="" width="455" height="309" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Studienfahrt_Marburg_2-e1558951301638.jpg 732w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Studienfahrt_Marburg_2-e1558951301638-300x203.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 455px) 100vw, 455px" /></a><p id="caption-attachment-23862" class="wp-caption-text">Professor Brambring hatte es sich nicht nehmen lassen, die eigens ins Russische übersetzten Arbeitshefte selbst zu präsentieren.</p></div>
<p>Der inzwischen emeritierte Prof. Brambring hatte es sich nicht nehmen lassen, persönlich nach Marburg zu kommen, um seine ukrainischen Kolleginnen und Kollegen selbst in den Umgang mit diesen speziellen Arbeitsheften einzuführen. Die Begegnung mit der Koryphäe der Blindenpädagogik wurde vor allem für Olesya Iaskewitsch sehr emotional: „Ich habe selbst ein blindes Kind, und ich habe es nach dem Buch von Michael Brambring gefördert und begleitet. Damals schlief ich jeden Abend mit seinem Buch in der Hand ein und wachte damit auf. Prof. Brambring ist für mich eine lebende Legende. Wäre ich heute Elon Musk begegnet, wäre ich bei Weitem nicht so aufgeregt gewesen, wie ich es heute bin, weil ich Michael Brambring getroffen habe.“</p>
<p><strong>Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Tschernobyl in Charkiw</strong></p>
<p>Ein positives Resümee ziehen auch Nina Asejewa und Petro Polischtschuk vom Verein „Generierung erfolgreicher Taten“ aus Riwne: „Wir haben viele Tätigkeitsfelder und neue Aufgaben für uns gesehen. Wir müssen unser Medienzentrum um neue Formate erweitern. Bei der Katalogisierung hinken wir noch hinterher. Die meisten Konvertierungsprogramme zur Herstellung von Audiobüchern haben immer noch keine ukrainisch-sprachigen Versionen. Dass es inzwischen barrierefreie PDFs gibt, haben wir erst hier gelernt. Der Unterricht der Brailleschrift für Kinder funktioniert hier viel effektiver. Es gibt noch viel zu tun.“</p>
<div id="attachment_23867" style="width: 462px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Studienfahrt_Marburg_3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-23867" class="wp-image-23867" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Studienfahrt_Marburg_3.jpg" alt="Unser Foto zeigt die Teilnehmenden am IBB-Projekts „Koordinierte Unterstützungsangebote für junge Menschen mit Sehbehinderung in der Ukraine“ bei der Seminararbeit. " width="452" height="339" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Studienfahrt_Marburg_3.jpg 960w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Studienfahrt_Marburg_3-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/05/Studienfahrt_Marburg_3-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px" /></a><p id="caption-attachment-23867" class="wp-caption-text">In gemeinsamer Runde wurden jeweils die Eindrücke des Tages zusammengetragen und für die weitere Arbeit in der Ukraine ausgewertet.</p></div>
<p>Die erste Gelegenheit, ihre neu erworbenen Anregungen weiterzugeben, erhalten die beiden Teilnehmerinnen schon in naher Zukunft. Am 30. und 31. Mai 2019 organisieren sie in Riwne ein Training zur Qualifizierung und Vernetzung von Mitarbeitenden von Medienzentren für Blinde und Sehbehinderte.</p>
<p>Mit dieser letzten Veranstaltung endet auch das gesamte, 2018 begonnene Projekt  „Koordinierte Unterstützungsangebote für junge Menschen mit Sehbehinderung in der Ukraine“. Sieben Seminare und Trainings zur Frühförderung, Orientierung und Mobilität, eine Fachkonferenz zur Herstellung von Druckerzeugnissen und die Hospitation bei blista waren Bestandteile des Projektes, das die IBB gGmbH Dortmund in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Tschernobyl in Charkiw realisiert hat.</p>
<p>Bereits 2017 haben die Projektpartner mit Unterstützung des Auswärtigen Amts das erste Medienzentrum für sehbehinderte und blinde Menschen in Charkiw aufgebaut – und sich bereits damals auf die Erfahrung von blista gestützt. Inzwischen zeigt dieses langfristige Engagement für Inklusion bereits sichtbare Erfolge. Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH Dortmund:</p>
<blockquote><p>„Dank der Förderung durch das deutsche Auswärtige Amt konnten wir wichtige Impulse vermitteln und erreichen, dass sich die Bildungschancen von blinden und sehbehinderten Kindern und Jugendlichen in der Ukraine nachweislich verbessert haben.“</p></blockquote>
<p>#‎CivilSocietyCooperation<br />
Alle Fotos: Ljubov Negatina &#8211; Geschichtswerkstatt Tschernobyl</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/geschichtswerkstatt-tschernobyl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über die Arbeit der Geschichtswerkstatt Tschernobyl in Charkiw finden Sie auch hier.</a></p>
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		<title>IBB Dortmund vermittelt Erfahrungsaustausch zwischen Arnsberg und Belarus</title>
		<link>https://ibb-d.de/ibb-dortmund-vermittelt-erfahrungsaustausch-zwischen-arnsberg-und-belarus-gemeinsam-fuer-altersfreundliche-kommunen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2019 16:53:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramm Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Studienfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie geht man mit negativen demografischen Veränderungen um? Wie schafft man eine gerechte Gesellschaft, in der es auch für ältere Menschen einen würdigen Platz und eine angemessene gesellschaftliche Aufgabe gibt? Wie baut man in einer kleinen Stadt notwendige Netzwerkstrukturen auf, die eine bessere inklusive Seniorenarbeit ermöglichen? Diese und andere Fragen standen auf dem zweitägigen Besuchsprogramm [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie geht man mit negativen demografischen Veränderungen um? Wie schafft man eine gerechte Gesellschaft, in der es auch für ältere Menschen einen würdigen Platz und eine angemessene gesellschaftliche Aufgabe gibt? Wie baut man in einer kleinen Stadt notwendige Netzwerkstrukturen auf, die eine bessere inklusive Seniorenarbeit ermöglichen? Diese und andere Fragen standen auf dem zweitägigen Besuchsprogramm der Mitglieder der belarussischen NRO-Koalition „Für aktive Langlebigkeit“, die vom 24. bis zum 27. März 2019 zu Besuch in Arnsberg waren.</p>
<p>Die Studienfahrt hatte die Fachstelle Zukunft Alter der Stadt Arnsberg im Rahmen des Förderprogramms Belarus organisiert. Am ersten Tag standen Besuche in der Tagespflege der Caritas und des Senioren-Betreuungsdienstes caramundi sowie ein intensiver Austausch mit dem Arnsberger Seniorenbeirat auf dem Programm.</p>
<figure id="attachment_23116" align="aligncenter" width="749"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/brutzelkueche-foerderprogramm-belarus-2957.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/brutzelkueche-foerderprogramm-belarus-2957.jpg" class="wp-image-23116" alt="In der Brutzelküche im Mehrgenerationenhaus arbeiten alle zusammen am gemeinsamen Mahl." width="749" height="339"></a> In der Brutzelküche im Mehrgenerationenhaus arbeiten alle zusammen am gemeinsamen Mahl. Foto: Martin Polenz</figure>
<figure id="attachment_23121" align="alignright" width="450"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Busbegleiter_foerderprogramm-belarus_3096.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Busbegleiter_foerderprogramm-belarus_3096.jpg" class="wp-image-23121" alt="" width="450" height="279" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Busbegleiter_foerderprogramm-belarus_3096.jpg 1086w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Busbegleiter_foerderprogramm-belarus_3096-300x186.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Busbegleiter_foerderprogramm-belarus_3096-768x477.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Busbegleiter_foerderprogramm-belarus_3096-1024x636.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a> Busbegleiter unterstützen ältere Menschen unterwegs im Busverkehr, damit sie sicher unterwegs sind und sicher ankommen. Foto: Martin Polenz</figure>
<p>In der 75.000-Einwohner-Stadt Arnsberg im Sauerland lernten die Gäste aus Belarus interessante Ideen kennen, wie ältere Menschen sozial integriert werden können. So gibt es zum Beispiel Busbegleiter und gegenseitige Besuche von Senioren und Vorschulkindern sowie ein Generationen-Magazin, das über interessante Termine und neue Angebote informiert. Zudem stellte die Fachstelle Zukunft Alter die so genannte Notfalldose vor, die viele Senioren inzwischen zuhause in ihrem Kühlschrank aufbewahren: Sie enthält ein Lichtbild und eine kompakte Kurzinformation über die häufig lange Liste von Vorerkrankungen und verordneten Medikamenten. Die Notfalldose hatten der Seniorenbeirat der Stadt, das Deutsche Rote Kreuz, die Rettungsdienste, die Fachstelle Zukunft Alter und eine ortsansässige Firma gemeinsam entwickelt. Die Idee: Im Notfall finden Sanitäter oder Ärzte schnell lebenswichtige Hintergrund-Informationen über ihren Patienten oder ihre Patientin.</p>
<p><strong>Gemeinsam für altersfreundliche Kommunen</strong></p>
<p>Diese und weitere Ideen und Projekte, die von mehreren Arnsberger Organisationen vorgestellt wurden, stießen auf großes Interesse bei der belarussischen Gruppe. Sehr beeindruckt waren die Teilnehmerinnen der Delegation unter anderem vom Besuch der Kinder aus der Kita „Kleine Eiche“ und der einfühlsamen Erzählung des Märchens „Froschkönig“ durch die Märchenerzählerin Elke Wirth in der Caritas-Tagespflege sowie vom gemeinsamen Kochen und Mittagessen in der Brutzelküche des Mehrgenerationenhauses in Arnsberg. Am zweiten Tag stand ein Workshop &nbsp;mit dem Team der Fachstelle Zukunft Alter und Birgitt Braun vom Demenz-Servicezentrum Region Südwestfalen im Mittelpunkt: Dort ging es um relevante inhaltliche Fragen zum Thema „Alter als Chance“ und weitere Schritte für die Organisationsentwicklung der belarussischen Koalition aus zivilgesellschaftlichen Organisationen „Für würdiges Leben im Alter“.</p>
<figure id="attachment_23106" align="alignleft" width="516"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Arnsberg_foerderprogramm_belarus_2019_3051.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Arnsberg_foerderprogramm_belarus_2019_3051.jpg" class="wp-image-23106" alt="" width="516" height="290" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Arnsberg_foerderprogramm_belarus_2019_3051.jpg 1040w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Arnsberg_foerderprogramm_belarus_2019_3051-300x168.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Arnsberg_foerderprogramm_belarus_2019_3051-768x431.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Arnsberg_foerderprogramm_belarus_2019_3051-1024x575.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 516px) 100vw, 516px" /></a> Akteure aus der Arbeit in Arnsberg berichteten am Workshop-Tag am &#8222;Runden Tisch&#8220; über ihre Erfahrungen in der Kleinstadt im Sauerland. Foto: Martin Polenz</figure>
<p>In einer Diskussionsrunde mit Dirk Wiese, Bundestagsabgeordneter und Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft, wurden wichtige Impulse und die Bedeutsamkeit der zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit für die deutsch-belarussischen Beziehungen besprochen. Mit dem Bürgermeister der Stadt Arnsberg, Ralf Paul Bittner, sprach &nbsp;die Gruppe über(kommunal-) politische Aspekte der altersfreundlichen Stadt: Warum nimmt die Kleinstadt die Weiterentwicklung der Angebote für Ältere so ernst – obwohl Seniorenarbeit keine Pflichtaufgabe ist? Und wer hält die vielen verschiedenen Handlungs-Fäden zusammen? Denn hinter dem breit gefächerten Angebot stehen häufig Stadt und Nichtregierungsorganisationen, Kirchen und Ehrenamtliche gemeinsam.</p>
<p>Die Erfahrung in Deutschland zeigt, dass für die Schaffung einer altersfreundlichen Kommune die Vereinigung der Kräfte aller Akteure und Partner unerlässlich ist. Um erfolgreich miteinander zu kooperieren brauche man generell nicht nur verschiedene Institutionen und Organisationen, die dazu bereit sind, sondern auch aktive Vermittler, engagierte Netzwerker, „Türöffner, die wie Spinnen solche ‚Spinnennetze’ aufbauen“, berichtete Marita Gerwin von der Fachstelle Zukunft Alter der Stadt Arnsberg.</p>
<p>Hintergrund der Studienfahrt , die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH Dortmund und die IBB „Johannes Rau“ Minsk organisiert hatten, ist die dramatische demografische Entwicklung in Belarus, in deren Folge der Anteil von älteren Menschen in Städten und Dörfern aktuell bei über 14 Prozent liegt und stetig wächst. Allerdings gibt es bis heute keine umfassende nationale Strategie zur Seniorenarbeit, die komplexe Ansätze und ressortübergreifende Zusammenarbeit bei der Lösung von Problemen und Schaffung günstiger Lebensbedingungen für Senioren beinhaltet. Im Herbst 2018 kündigte das belarussische Ministerium für Arbeit und Soziales die Erarbeitung einer Nationalen Strategie des Aktiven Alterns an. Unterschiedliche zivilgesellschaftliche Organisationen aus verschiedenen Regionen haben sich im November 2018 zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für bessere Rahmenbedingungen für ältere Menschen einzusetzen und sich in die Entwicklung der Nationalen Strategie einzubringen. Außerdem hat die NRO-Koalition das Ziel, dass die älteren Menschen in die Erarbeitung der Vorschläge sowie in die Entscheidungsfindung und das Monitoring der Umsetzung der geplanten Strategie und Beschlüssen stärker einbezogen werden.</p>
<figure id="attachment_23111" align="aligncenter" width="749"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Brutzelkueche_Foerderprogramm_belarus_2019_3005.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Brutzelkueche_Foerderprogramm_belarus_2019_3005.jpg" class="wp-image-23111" alt="" width="749" height="352" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Brutzelkueche_Foerderprogramm_belarus_2019_3005.jpg 1170w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Brutzelkueche_Foerderprogramm_belarus_2019_3005-300x141.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Brutzelkueche_Foerderprogramm_belarus_2019_3005-768x361.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Brutzelkueche_Foerderprogramm_belarus_2019_3005-1024x481.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 749px) 100vw, 749px" /></a> Das gemeinsame Kochen in der Brutzelküche und viele weitere praktische Ideen zur Inklusion der Älteren begeisterten die Gäste aus Belarus. Foto: Martin Polenz</figure>
<p>Der Besuch in Arnsberg vermittelte viele interessante Anregungen und Wissen für die belarussische Delegation, welche Angebote auch in Belarus funktionieren könnten.</p>
<p>Der demografische Wandel ist bereits seit 2016 ein Thema im Förderprogramm Belarus (FpB) der&nbsp; deutschen Bundesregierung. Eine erste Studienreise nach Arnsberg hatten das IBB und die Fachstelle Zukunft Alter bereits im September 2018 organisiert.</p>
<p>Unser Foto oben zeigt die Gruppe aus Belarus mit dem Arnsberger Bürgermeister Ralf Paul Bittner, der die Gäste persönlich im Rathaus begrüßt hatte. Foto: Steffi Schnura &#8211; Pressestelle der Stadt Arnsberg</p>
<p><a href="https://www.arnsberg.de/zukunft-alter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen über die Fachstelle Zukunft Alter der Stadt Arnsberg.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/foerderprogramm-belarus/">Weitere Informationen über das Förderprogramm Belarus finden Sie hier.&nbsp;</a></p>
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		<title>Mit dem IBB auf Erkundungstour(-en) ins Nachbarland Polen</title>
		<link>https://ibb-d.de/mit-dem-ibb-auf-erkundungstour-en-ins-nachbarland-polen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2018 11:25:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa erfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Studienfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit zwei Studienfahrten und der ersten Motorrad-Rundreise durch Kujawien und Kaschubien lenkt das Internationale Bildungs-und Begegnungswerk e. V. in Dortmund in diesem Jahr den Blick auf das wenig bekannte Nachbarland Polen. Wie hat sich Polen seit dem EU-Beitritt im Jahr 2004 entwickelt? Wo finden sich Spuren der einst vielfältigen jüdischen Kultur? Und wie schauen die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit zwei Studienfahrten und der ersten Motorrad-Rundreise durch Kujawien und Kaschubien lenkt das Internationale Bildungs-und Begegnungswerk e. V. in Dortmund in diesem Jahr den Blick auf das wenig bekannte Nachbarland Polen.</p>
<div id="attachment_8431" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2016/11/Warschau_Skyline_Kulturpalast_IMG_2294.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8431" class="wp-image-8431 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2016/11/Warschau_Skyline_Kulturpalast_IMG_2294-300x225.jpg" alt="Warschau: Skyline mit Kulturpalast" width="300" height="225" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2016/11/Warschau_Skyline_Kulturpalast_IMG_2294-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2016/11/Warschau_Skyline_Kulturpalast_IMG_2294-768x576.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2016/11/Warschau_Skyline_Kulturpalast_IMG_2294.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-8431" class="wp-caption-text">Warschau: Skyline mit Kulturpalast</p></div>
<p>Wie hat sich Polen seit dem EU-Beitritt im Jahr 2004 entwickelt? Wo finden sich Spuren der einst vielfältigen jüdischen Kultur? Und wie schauen die Menschen im Nachbarland auf die konfliktreiche deutsch-polnische Vergangenheit zurück? Antworten vermitteln die Studienfahrten, die wie immer durch interessante Begegnungen auch einen Blick hinter die malerisch restaurierten Fassaden werfen.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/events/warschau-zwischen-tradition-und-moderne/">„Warschau zwischen Tradition und Moderne“</a> ist der Titel der Studienfahrt vom 21. bis 25. Juni 2018: Abseits der Großstadt-Hektik wird die Reisegruppe den Lazienski- Park kennenlernen, wo namhafte Pianisten den Flügel am Chopin-Denkmal unter freiem Himmel zum Klingen bringen. Zu bewundern sind außerdem die Werke des Nationalmuseums. Die jüngere deutsch-polnische Geschichte wird Thema bei geführten Rundgängen durch das frühere Warschauer Ghetto, die wieder aufgebaute Altstadt und das erst in den 1970er Jahren restaurierte frühere Königsschloss. Bei einem Gespräch mit einem Zeitzeugen geht es auch um die Aufarbeitung der Vergangenheit. Ein Besuch im Museum Polin verdeutlicht die Geschichte der polnischen Juden.</p>
<p>Die Flugreise ab Düsseldorf kostet inklusive Flug, Unterkunft und Programm 650 Euro (bei Unterbringung im Doppelzimmer).</p>
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<div id="attachment_12073" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/03/18671_Krakau-Kazimierz-Anna-Kiesell.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12073" class="wp-image-12073 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/03/18671_Krakau-Kazimierz-Anna-Kiesell-300x225.jpg" alt="Führung auf dem jüdischen Friedhof in Krakau" width="300" height="225" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/03/18671_Krakau-Kazimierz-Anna-Kiesell-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/03/18671_Krakau-Kazimierz-Anna-Kiesell-768x576.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2018/03/18671_Krakau-Kazimierz-Anna-Kiesell.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-12073" class="wp-caption-text">Führung auf dem jüdischen Friedhof in Krakau</p></div>
<p><a href="https://ibb-d.de/events/kazimierz-von-der-selbstaendigen-stadt-zum-beliebten-stadtteil-krakaus/">„Kazimierz – von der selbstständigen Stadt zum beliebten Stadtteil Krakaus“</a> heißt der Titel der Studienfahrt vom 28. Juni bis 2. Juli 2018: Die Reisegruppe erfährt bei Stadtrundgängen, auf dem jüdischen Friedhof und bei Museumsbesuchen alles Wissenswerte über die einst vielfältige jüdische Kultur in der früheren Kleinstadt, die bis in die 1930er Jahre jüdisch geprägt war. Eine Führung durch das Museum Schindler-Fabrik, durch das Ghetto Podgorze und das Sonderlager in Plaszow thematisieren zudem auch die systematische Judenvernichtung im damals von den Deutschen besetzten Polen. Die Reisegruppe hat Gelegenheit, das Festival jüdischer Kultur zu besuchen und bei mehreren Gelegenheiten die jüdische Küche und Klezmer-Musik kennenzulernen und zu genießen.</p>
<p>Die Teilnahme an der Flugreise ab Dortmund kostet inklusive Flug, Unterkunft und Programm 650 Euro bei Unterbringung im Doppelzimmer.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/12/18853-Moppeds-irgendwo-in-Brandenburg-2017.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11446 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/12/18853-Moppeds-irgendwo-in-Brandenburg-2017-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/12/18853-Moppeds-irgendwo-in-Brandenburg-2017-300x225.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/12/18853-Moppeds-irgendwo-in-Brandenburg-2017-768x576.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/12/18853-Moppeds-irgendwo-in-Brandenburg-2017.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Erstmals bietet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. auch eine <a href="https://ibb-d.de/events/polen-erfahren-kujawien-und-masuren/">Motorrad-Studienfahrt durch Polen</a> an. Vom 9. bis 15. September 2018 geht es ab Frankfurt/Oder über Poznan nach Bydgoszs und Koszalin und schließlich weiter an die Ostseeküste. Unterwegs legen die Tourenfahrerinnen und -fahrer mehrfach Stopps ein und informieren sich über die Architektur aus sozialistischer Zeit, Probleme des Umweltschutzes an der Weichsel und aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen. Ein besonderer Höhepunkt im Programm dürfte die Begegnung mit dem Motorradclub von Bydgoszs und die anschließende gemeinsame Rundfahrt werden. Interessenten müssen über ein ausreichend dimensioniertes Motorrad verfügen.</p>
<p>Die Teilnahme an dieser Studienfahrt kostet inklusive Unterkunft und Programm 950 Euro bei Unterbringung im Doppelzimmer.</p>
<p>Nähere Informationen und Anmeldungen unter der Rufnummer 0231-952096-0 oder per Mail an<a href="&#x6d;&#x61;&#x69;&#108;&#116;o:&#x69;&#x6e;&#x66;&#x6f;&#64;&#105;bb&#x2d;&#x64;&#x2e;&#100;&#101;"> &#x69;&#110;f&#x6f;&#x40;&#105;b&#x62;&#x2d;&#100;&#46;&#x64;&#x65;.21</a></p>
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		<title>Bildungsreise nach Berlin vermittelt Jugendlichen aus Belarus interessante Einblicke in die Erinnerungskultur in Deutschland</title>
		<link>https://ibb-d.de/bildungsreise-nach-berlin-vermittelt-jugendlichen-aus-belarus-interessante-einblicke-in-eine-vielfaeltige-erinnerungskultur-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 17:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk]]></category>
		<category><![CDATA[IBB "Johannes Rau"]]></category>
		<category><![CDATA[Trostenez]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Studienfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit vielen interessanten Anregungen für ihr eigenes Geschichtsverständnis sind 18 Jugendliche und drei Lehrer aus Belarus vor wenigen Tagen aus Berlin in ihre Heimatstädte zurückgekehrt. Die Bildungsreise mit dem Titel „Die Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust in Biografien von Tätern und Opfern. Zur Erinnerungskultur in Deutschland“ war das Dankeschön für ihre arbeitsintensiven und aufschlussreichen Beiträge [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit vielen interessanten Anregungen für ihr eigenes Geschichtsverständnis sind 18 Jugendliche und drei Lehrer aus Belarus vor wenigen Tagen aus Berlin in ihre Heimatstädte zurückgekehrt. Die Bildungsreise mit dem Titel „Die Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust in Biografien von Tätern und Opfern. Zur Erinnerungskultur in Deutschland“ war das Dankeschön für ihre arbeitsintensiven und aufschlussreichen Beiträge zum Oral-History-Wettbewerb. Das IBB Dortmund und die IBB „Johannes Rau“ Minsk hatten den Wettbewerb mit Unterstützung des Auswärtigen Amts im März 2017 zur ersten Präsentation der Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ in Belarus ausgeschrieben, um weitere Erinnerungen von Zeitzeugen aus Belarus zu sichern.</p>
<p>Vier Tage lang – von Sonntag, 25. Februar 2018, bis Donnerstag, 1. März 2018 – erkundeten die Wettbewerbsgewinner nun in Berlin, wie die Deutschen mit den schwierigen Kapiteln ihrer Geschichte umgehen. Die Bildungsreise begann im Haus der Wannsee-Konferenz, jenem Ort, wo hochrangige Vertreter der SS, der NSDAP und verschiedener Reichsministerien im Januar 1942 die systematische Ermordung der jüdischen Bevölkerung beschlossen hatten. Die Schüler und Studenten beschäftigten sich mit Täter- und Opferbiografien und aufschlussreichen Dokumenten. Aber auch die Aufarbeitung historischer Ereignisse in Unterhaltungsfilmen wie „Der Vorleser“ war ein Thema. Die meisten Studienreisenden hörten Namen wie den der Filmemacherin Leni Riefenstahl, die Propaganda- und Durchhaltefilme im Auftrag der Nazis gedreht hatte, und der Wissenschaftler Otmar von Verschuer und Heinrich von Treitschke, die offen rassistisch auftraten, auf dieser Studienfahrt zum ersten Mal.</p>
<p>Tatyana Manykina, Mitarbeiterin der heutigen Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, hatte für die Jugendlichen eine interessante Aufgabe vorbereitet: Die Schüler betrachteten Fotos aus den Kriegsjahren und lernten, sie zu analysieren und kritisch zu bewerten. Eine der Quellen für diese Arbeit war ein Fotoalbum der Auschwitz-Überlebenden Lily Jacob.</p>
<p>Eine Exkursion zum Denkmal für alle ermordeten Juden Europas und zum Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma führte den Besuchern aus Belarus die Unterschiede in den Erinnerungskulturen in Deutschland und Belarus sehr deutlich vor Augen. So zeigten sich die Jugendlichen überrascht, dass beide Denkmale in unmittelbarer Nähe der wichtigsten Symbole der Stadt zu finden sind – beide nicht weit entfernt vom Brandenburger Tor.</p>
<p>Am Beispiel der Familie Kozlover lernten die Jugendlichen schließlich auch die „Stolpersteine“ kennen, die jeweils am letzten bekannten Wohnort an Verfolgte und Opfer der Nationalsozialisten erinnern. Die Jugendlichen erfuhren, dass es auch Versuche gegeben hat, Stolpersteine in Minsk zu verlegen. Die geschichtsinteressierten Jugendlichen machten sich gleich an die Arbeit und recherchierten im Internet, welche Websites in Minsk die Biografien Verfolgter festhalten und wie  sie die Erinnerung an Opfer mit ähnlichen Aktivitäten wachhalten könnten.</p>
<p>Einen besonderen Platz im Programm nahm ein Besuch in der Gedenkstätte Sachsenhausen ein: Für die meisten Teilnehmer war dies der erste Besuch in einem ehemaligen NS-Konzentrationslager. Die Jugendlichen aus Minsk und den Orten Slonim, Osipowitschi, Lida, Tscherikow und Tscherwen erfuhren, dass die Anlage schon in ihrer Architektur die „Geometrie des totalen Terrors“ ausdrücken sollte. Dennoch hatten auch hier einige Insassen Widerstand geleistet. Die Jugendlichen beschäftigen sich am Beispiel des früheren KZ Sachsenhausen auch mit der Weiterentwicklung der Erinnerungskultur zu DDR-Zeiten und nach 1989.</p>
<p>Spuren aus Minsk fanden die Jugendlichen beim Besuch der Sophie-Scholl-Oberschule in Berlin und ihres 1943 erbauten und bis heute erhaltenen Bunkers an der Pallasstraße. Bei einer Besichtigung dieses Bunkers stießen die Jugendlichen auf ein großes potentielles Forschungsfeld: Viele Namen von Zwangsarbeitern, die an dem Bau beteiligt waren, sind noch unbekannt. Unter den bekannten Namen entdeckten sie einige Namen von Männern, die aus Minsk nach Berlin verschleppt worden waren.</p>
<p>Schließlich hatten die Jugendlichen noch die Gelegenheit, das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt zu besuchen. Das Museum erinnert an den Fabrikanten, der während des Zweiten Weltkriegs hauptsächlich blinde und gehörlose Juden beschäftigt hatte. Der Besuch der Ausstellung „Stille Helden“ bot für die Jugendlichen aus Belarus unerwartete Erkenntnisse und regte zu einer Diskussion über moralische Werte damals und heute an. Ein markantes Beispiel für gelebten Humanismus lieferte auch die Biografie von Janusz Korczak, die die Jugendlichen bei einem Besuch im Haus von Janusz Korczak in Berlin näher kennenlernten. Die geschichtsinteressierten Jugendlichen setzten sich nicht nur mit den Aktivitäten dieses außergewöhnlichen Menschen auseinander, sondern probten auch in praktischen Übungen, wie eine respektvolle Kommunikation gelingen kann – selbst bei scheinbar unüberwindbaren Hindernissen wie gegensätzlichen Meinungen und hartnäckigen Vorurteilen.</p>
<p>Die belarussischen Schüler und Studenten waren am Ende tief beeindruckt, welche vielfältigen Formen der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs es in Deutschland gibt. So angeregt, entwickelten die Jugendlichen auch bereits erste Ideen, welche guten Beispiele sie in Belarus umsetzen könnten. Schließlich müsse sich jedes Land intensiv mit der eigenen Vergangenheit beschäftigen.</p>
<p>Die Studienfahrt bildet die Abschlussmaßnahme des IBB-Projektes „NS-Opfer und Vernichtungsorte in Belarus&#8220;, das vom Auswärtigen Amt der deutschen Bundesregierung im Rahmen des Programms „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“ von März 2017 bis März 2018 finanziell gefördert wird.</p>
<p>Unser Foto oben zeigt die Gewinner des Oral-History-Wettbewerbs, den das IBB Dortmund und die IBB &#8222;Johannes Rau&#8220; Minsk im vergangenen Jahr mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes ausgeschrieben hatten, waren vor einigen Tagen zu Gast in Berlin. Ausgehend von der Gedenkstätte &#8222;Haus der Wannsee-Konferenz&#8220; haben sich die Schüler und Studenten intensiv mit der Erinnerungskultur in Deutschland beschäftigt.</p>
<p style="text-align: right;">Bericht: Antanina Chumakova</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/siegerehrung-im-oral-history-wettbewerb-wichtige-impulse-fuer-eine-europaeische-erinnerungskultur/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über den Oral-History-Wettbewerb finden Sie hier. </a></p>
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		<title>Grenzen überwinden bei der Studienfahrt nach Straßburg: Mit der Straßenbahn über den Rhein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2018 08:09:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa erfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Studienfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[In die ehemals heftig umkämpfte Grenzregion rund um Straßburg führt ein Städtetrip des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund über den Brückentag von Fronleichnam, 31. Mai 2018, bis Sonntag, 3. Juni 2018. Die Studienfahrt „Beiderseits des Rheins – ein Europa ohne Grenzen?“ geht in Straßburg und Kehl der Frage auf den Grund, welche Spuren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In die ehemals heftig umkämpfte Grenzregion rund um Straßburg führt ein Städtetrip des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund über den Brückentag von Fronleichnam, 31. Mai 2018, bis Sonntag, 3. Juni 2018.</p>
<div id="attachment_11317" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/12/Kehl_Blick_auf_Strassburg_foto-Uwe-Barghaan.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11317" class="wp-image-11317 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/12/Kehl_Blick_auf_Strassburg_foto-Uwe-Barghaan-300x188.jpg" alt="Kehl Blick auf Strassburg" width="300" height="188" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/12/Kehl_Blick_auf_Strassburg_foto-Uwe-Barghaan-300x188.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/12/Kehl_Blick_auf_Strassburg_foto-Uwe-Barghaan-768x480.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2017/12/Kehl_Blick_auf_Strassburg_foto-Uwe-Barghaan.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-11317" class="wp-caption-text">Blick von Kehl nach Straßburg über die Grenze hinweg. Foto: Uwe Barghaan</p></div>
<p>Die Studienfahrt „Beiderseits des Rheins – ein Europa ohne Grenzen?“ geht in Straßburg und Kehl der Frage auf den Grund, welche Spuren die militärischen Konflikte in der Vergangenheit hinterlassen haben und wie die Menschen heute ihre enge Partnerschaft über die deutsch-französische Ländergrenze hinweg organisieren. Denn heute arbeiten Schulen eng zusammen und die Städte realisieren sogar Projekte gemeinsam. Ein Spaziergang durch den grenzüberschreitenden Garten „Jardin des deux Rives“ und eine Fahrt mit der Straßenbahn über den Rhein von Straßburg nach Kehl präsentieren die heute schon sichtbaren Erfolge. In Begegnungen geht es darüber hinaus um die nächsten gemeinsamen Pläne. Außerdem stehen eine Stadtbesichtigung in Kehl, ein geführter Rundgang durch die malerische Altstadt von Straßburg und ein Besuch des Europaviertels auf dem Programm.</p>
<p>Die Teilnahme an der Busreise ab Dortmund kostet 500 Euro inklusive Unterkunft und Programm (Einzelzimmer mit Zuschlag). <a href="https://ibb-d.de/events/beiderseits-des-rheins-ein-europa-ohne-grenzen/">Nähere  Informationen</a> und Anmeldungen unter der Rufnummer 0231-952096-0 oder unter <a href="http://www.ibb-d.de">www.ibb-d.de</a>.</p>
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