Internationales Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund

Internationale Studienreise nach Berlin für junge Multiplikatoren und Multiplikatorinnen der historischen Bildungsarbeit aus Deutschland, Russland, Belarus und der Ukraine

Internationale Studienreise nach Berlin für junge Multiplikatoren und Multiplikatorinnen der historischen Bildungsarbeit aus Deutschland, Russland, Belarus und der Ukraine
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Datum/Zeit
Date(s) - 01/09/2019 - 06/09/2019
Ganztägig

Veranstalter
IBB gGmbH und Partner
Bereich Erinnern

Kategorien


Das IBB Dortmund und seine Partner laden Vertreter und Vertreterinnen von Stiftungen, Vereinen und Initiativen aus Deutschland, die sich mit historischer Bildungsarbeit beschäftigen, zu einer internationalen Studienreise nach Berlin ein. Dabei begegnen Sie Ihren Kollegen aus Russland, Belarus und der Ukraine, um gemeinsam über die konkurrierenden historischen Narrative und Multiperspektivität in der Geschichtsvermittlung zu diskutieren.

Die Studienreise nach Berlin findet vom 1. bis zum 6. September 2019 statt. Teilnehmen können junge Historiker und Historikerinnen, Museums- und Gedenkstättenpädagogen sowie andere Akteure der Erinnerungskultur bis 45 Jahre, mit Berufserfahrung. Von jedem Land können vier Personen teilnehmen.

Ziele: Die Teilnehmenden der Studienreise lernen aktuelle Trends der multiperspektivischen historischen Bildungsarbeit kennen (z. B. virtual reality, social media) und knüpfen berufliche Kontakte zu potenziellen Partnern aus Osteuropa.

Zeitraum: 1. – 6. September 2019.

Arbeitssprache: Russisch.

Was erwartet Sie bei der Studienreise?

  • Im Rahmen der Studienreise treten Sie in den Dialog mit Kollegen aus Osteuropa, bei dem sie sich aus verschiedenen Perspektiven zu konkurrierenden Narrativen rund um den Zweiten Weltkrieg und anderen kontroversen Themen austauschen.
  • Bei den Besuchen der Berliner Erinnerungsorte lernen Sie die Geschichte der Stadt kennen und gewinnen einen Eindruck von den innovativen Praktiken narrativer Geschichtsvermittlung.
  • In Workshops lernen Sie innovative Methoden der historischen Bildung und bearbeiten in einem internationalen Team ein multiperspektivisches Projekt Ihrer Wahl (Essay, Multi-Media-Projekt o. Ä.).

Was wird von Ihnen erwartet?

  • Die Bereitschaft, sich mit unbekannten oder ungewohnten Sichtweisen und Ansätzen auseinanderzusetzen und über die eigenen zu reflektieren.
  • Die Bereitschaft, Ihre erworbenen Erfahrungen und Erkenntnisse in Ihrer regulären Arbeit anzuwenden
  • Wir erwarten außerdem, dass die Teilnehmenden nach der Studienreise Kooperationen eingehen und gemeinsam multiperspektivische historische Projekte initiieren.

(Das IBB und seine Partner werden im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Teilnehmenden bei ihren innovativen Projekten zur europäischer Erinnerungskultur unterstützen.)

Teilnahmebedingungen:

Die Bewerbung für die Teilnahme erfolgt im Rahmen einer offenen Ausschreibung. Wenn Sie teilnehmen wollen, füllen Sie bitte bis zum 18. August 2019 das Online-Formular aus:

https://forms.gle/KksVY4URBNacEE1W7

Nach dem 21. August 2019 werden Sie von uns über Ihre mögliche Teilnahme benachrichtigt.

Organisatorisches:

IBB Dortmund trägt folgende Kosten:

Erstattung der Reisekosten bis zu 100 €,

  • Unterbringung in Zweibettzimmern,
  • Verpflegung während der Studienreise,
  • Programmkosten,
  • Exkursionen, einschl. Eintritte und Guides.

Kontakt:

Für weitere Fragen wenden Sie sich an den Projektkoordinator für Deutschland:

Anton Markschteder – IBB gGmbH Dortmund

Organisatoren:

Das Projekt wird realisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund), der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk (IBB Minsk), Stiftung zur Entwicklung der Brester Festung (Belarus), Stiftung „Holocaust“ (Russland) und Ukrainische Assoziation für Oral History (Ukraine).

Die Studienreise wird durch das Auswärtige Amt gefördert.

#civilsocietycooperation

Foto: Johannes Plenio – CC BY 4.0