Inklusive Erinnerung für eine starke Demokratie

Der Podcast ``Das Erinnerungs-DING`` geht online

Das Erinnerungs-DING ist ein Podcast in einfacher Sprache. 15 Personen mit und ohne Behinderung haben den Podcast gemeinsam gemacht. Zwei Personen aus der Gruppe haben die Texte auf Verständlichkeit geprüft.

Der Podcast handelt von der Nazi-Zeit. Er erzählt von den Deportationen von Juden und Jüdinnen und von Sinti und Roma vom Hannoverschen Bahnhof in Hamburg.

Der Podcast fragt: Was haben die Menschen damals bei den Deportationen gesehen? Was wollten sie nicht sehen? Wie lassen sich diese Verbrechen heute erklären, damit alle sie verstehen können?

Der Podcast hat fünf Folgen und eine Zusatzfolge. In der Zusatzfolge werden schwere Wörter erklärt. Es wird nicht immer gegendert. Es sind aber immer alle Menschen gemeint.

Hinweis: Es geht um Verbrechen der Nazis. Das kann belastend sein.

Infos und Links zu den Folgen

Das DING mit Erklärungen von schweren Wörtern

In dieser Zusatzfolge vom Podcast „Das Erinnerungs-DING“ erklären wir viele schwere Wörter aus der Nazi-Zeit. ​Zum Beispiel: Nationalsozialismus, Antisemitismus, Rassismus, Deportation, Ghetto und Konzentrationslager.​

Die Folge ist gut für Menschen, die einfache Sprache mögen oder brauchen und die mehr über Nationalsozialismus, Erinnerung und Geschichte wissen wollen.​ Du kannst diese Folge zuerst hören oder zwischendurch, wenn du ein Wort nicht verstehst.​

Ihr findet diese Folge auf
Soundcloud
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und vielen weiteren Podcast-Plattformen.

Das Transkript zur Folge findest du hier.

Das DING mit der Bahnsteigkante

In Folge 1 besuchen wir das Denkmal Hannoverscher Bahnhof in Hamburg.
Wir gehen den Weg, den früher viele Menschen gehen mussten, bevor sie mit Zügen weggebracht wurden.

Wir stellen uns vor, wie sich die Menschen an der Bahnsteigkante gefühlt haben.

Wir erklären schwere Wörter und fragen: Was machst du heute, wenn du Unrecht siehst?

Am Anfang der Folge gibt es eine Warnung: Es geht um Gewalt, Leid und Tod in der Nazi-Zeit. Du entscheidest selbst, ob du das hören möchtest und wann du eine Pause machst.

Ihr findet diese Folge auf
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und vielen weiteren Podcast-Plattformen.

Das Transkript zur Folge findest du hier.

Das DING mit den Piktogrammen

In Folge 1 besuchen wir das Denkmal Hannoverscher Bahnhof in Hamburg.
Wir gehen den Weg, den früher viele Menschen gehen mussten, bevor sie mit Zügen weggebracht wurden.

Wir stellen uns vor, wie sich die Menschen an der Bahnsteigkante gefühlt haben.

Wir erklären schwere Wörter und fragen: Was machst du heute, wenn du Unrecht siehst?

Am Anfang der Folge gibt es eine Warnung: Es geht um Gewalt, Leid und Tod in der Nazi-Zeit. Du entscheidest selbst, ob du das hören möchtest und wann du eine Pause machst.

Ihr findet diese Folge auf
Soundcloud
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und vielen weiteren Podcast-Plattformen.

Das Transkript zur Folge findest du hier.

Das Team vom Erinnerungs-DING

Im Projektteam haben folgende Personen mitgewirkt:

Linn Bade, Elsa Bartelt, Kai Bruhn, Jannik Diep, Marie Heidtmann, Christoph Huber, Findus Kampa, Pia Kapel, Hannah Kiesbye, Reinhard Lagrain, Charlene Marth, Renate Müller, Mian Pohl, Maximilian Riedle, Amelie Stephan und Constanze Stoll.

Wie das Erinnerungs-DING entstanden ist

Das Erinnerungs-D.i.N.G.

Wir starten einen Podcast über Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus in Hamburg.

In der Nazi-Zeit wurden viele Menschen verfolgt und ermordet. Aber was ist in Hamburg genau passiert? Was wussten die Menschen damals über die Verbrechen? Und was hat das heute noch mit uns zu tun? Darüber gibt es nur wenig Informationen in verständlicher Sprache. Viele Angebote sind nicht barrierefrei. Das wollen wir mit einem neuen Projekt ändern!

Darum geht es

Junge Menschen mit und ohne Behinderung erforschen die Verbrechen der Nationalsozialisten. Gemeinsam erstellen sie über ihre Arbeit einen Podcast in einfacher Sprache.

Das Projekt heißt „Inklusive Erinnerung für eine starke Demokratie“. Der Podcast soll „Erinnerungs-D.i.N.G.“ heißen. Das ist kurz für: „Für Demokratie – inklusives Nachdenken über Geschichte“.

Wann? 1. April bis 31. Dezember 2025

Der Ablauf

Das Projekt hat mehrere Teile. Es gibt Workshops, Reisen und Online-Treffen.

1. Kennenlernen und Start

  • Wann? 25. bis 27. April 2025
  • Wo? Schorfheide bei Berlin (wahrscheinlich)
  • Was? Alle treffen sich zum ersten Mal. Das Team lernt sich und das Projekt kennen. Das Team bespricht, was sie genau im Projekt machen möchten.

2. Lernen mit allen Sinnen

  • Wann? 10. bis 11. Mai 2025
  • Wo? Gedenkstätte Buchenwald in Thüringen
  • Was? Alle probieren aus: Wie kann man leicht verständlich über die Zeit des Nationalsozialismus sprechen? Wie kann man schwierige Geschichte gut verstehen?

3. Besuch in Hamburg: Podcast planen und Geschichte erforschen

  • Wann? 30. Juni bis 4. Juli 2025
  • Wo? 2 Gedenk-Orte in Hamburg: „denk.Mal Hannoverscher Bahnhof“ und Geschichtsort Stadthaus
  • Was? Das Team beginnt mit der Arbeit am Podcast. Alle planen die Inhalte.
    Außerdem erforscht das Team: Welche Verbrechen sind in der Zeit des Nationalsozialismus in Hamburg passiert? Was haben die Menschen damals über die Gewalt gedacht? Und wie erinnert man sich heute daran? Das Team macht Interviews und erste Aufnahmen.

4. Podcast produzieren

  • Wann? September oder Oktober 2025
  • Wo? Hamburg
  • Was? Die Arbeit am Podcast geht weiter. Das Team schneidet die Aufnahmen. Alle sprechen über die Ergebnisse.

5. Online-Treffen

Zwischen den Terminen vor Ort gibt es Online-Treffen. So bleibt das Team in Kontakt und alle können sich austauschen.

Wer macht das Projekt?

Wir sind das IBB gGmbH Dortmund und der Verein IN-Gesellschaft e.V. aus Berlin. Wir setzen uns ein für mehr Inklusion und eine barrierefreie Erinnerungskultur. Außerdem werden wir unterstützt vom denk.mal Hannoverscher Bahnhof und dem Geschichtsort Stadthaus.

Wir bekommen Geld aus dem Programm „Jugend erinnert – engagiert“ von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft.

Darum ist die Teilnahme kostenlos.

Keine Leichte Sprache, stattdessen:

Einfache Sprache als eine Sprache für alle!

In diesem Projekt verzichten wir auf eine Übersetzung in die Leichte Sprache. Wir arbeiten mit einfacher Sprache für alle.

Alle bisher veröffentlichten Berichte auf einen Blick

„Mit großer Spannung erwartet“: Podcast „Das Erinnerungs-DING“ erntet bei der Präsentation in Hamburg großen Applaus

„Wir haben Euren Podcast schon mit großer Spannung erwartet!“ Mit offenen Armen wurde das Team vom Podcast-Projekt im Geschichtsort Stadthaus in Hamburg begrüßt. Am Montag, 2. Februar 2026, wurde der Podcast dort etwa 50 Personen vorgestellt. Linn Bade vom Verein IN-Gesellschaft e.V. moderierte die Veranstaltung. Von April bis Dezember 2025 haben 15 Menschen mit und […]

Einladung zur Veranstaltung in Hamburg: Der Podcast „Erinnerungs-DING“ geht online!

Herzliche Einladung zur Veranstaltung im Geschichtsort Stadthaus: Ein Nachmittag zum Zuhören, Fragenstellen und Mitreden Termin: Am Montag, den 2. Februar 2026, von 17:00-19:00 Uhr Ort: Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg Darum geht es! Der Podcast Erinnerungs-DING ist fertig! Am 2. Februar veröffentlichen wir die ersten beiden Folgen! Wir begleiten die Veröffentlichung der beiden ersten […]

Letzter Workshop im Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. führt nach Köln: Unser Team besucht die Abtei Brauweiler

Nachbericht in einfacher Sprache Vom 15. bis 18. Oktober 2025 war unser Team vom Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. in Köln. Wir haben die Gedenkstätte Brauweiler besucht. Und wir haben im LVR-Digitallabor in Köln an unserem Podcast gearbeitet. Aber der Reihe nach! Die Abkürzung LVR steht für: Landschaftsverband Rheinland. Der LVR hatte uns eingeladen. Ein Landschaftsverband ist ein […]

Team des inklusiven Podcast-Projekts Erinnerungs-D.i.N.G. zu Gast beim Landschaftsverband Rheinland in Köln

Der nächste Workshop in unserem inklusiven Podcast-Projekt „Erinnerungs-D.i.N.G.“ beginnt bald! Am 15. Oktober treffen wir uns in Köln. Am Donnerstag, 16. Oktober 2025, besuchen wir die Gedenkstätte Brauweiler. Wir sind zu Gast beim Landschaftsverband Rheinland. Ein Landschaftsverband ist ein Zusammenschluss von Städten. Er übernimmt besondere Aufgaben für die Städte in einer Region. Dazu gehören auch […]

Zweiter Workshop im Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. – Wir haben historische Orte besucht und eine Redaktion gegründet

Nachbericht in einfacher Sprache. Vom 30. Juni bis 4. Juli 2025 war unser Team vom Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. in Hoisdorf und in Hamburg. Hoisdorf ist ein Ort etwa 30 Kilometer nördlich von Hamburg. Wir haben in Hoisdorf in einem alten Haus mit einem Reetdach gewohnt. An den fünf Tagen hatten wir ein volles Programm. Wir haben […]

Zusätzlicher Workshop im Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. in Hamburg

Nachbericht in einfacher Sprache Unser Thema: Wir sammeln Ideen für unseren Podcast Am 4. Juni 2025 war unser Team vom Podcast-Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. in Hamburg. Wir haben einen zusätzlichen Workshop gemacht. Unser Ziel: Wir wollten unsere Ideen für den Podcast festhalten. Dafür haben wir eine große Mindmap gemacht. Mindmap bedeutet: Wir schreiben viele Gedanken zu unserem […]

Studienfahrt im Projekt Erinnerungs-D.i.N.G. zur Gedenkstätte Buchenwald

Unser Nachbericht in einfacher Sprache. Im Mai 2025 ist eine Gruppe von 14 Personen nach Buchenwald gereist. Buchenwald war früher ein Konzentrationslager. Im Konzentrationslager Buchenwald wurden viele Menschen von den Nationalsozialisten eingesperrt, gequält und getötet. Heute ist Buchenwald ein Ort des Erinnerns, Forschens und Gedenkens. Diese Fahrt war Teil des Projekts Erinnerungs-D.i.N.G. Die Abkürzung steht […]

Projektstart „Erinnerungs-D.i.N.G.“: Der erste Workshop

Im April haben sich 15 junge Menschen mit und ohne Behinderung in Groß Väter getroffen. Das ist ein kleines Dorf in der Nähe von Berlin. Drei Tage lang habe die 15 Menschen Zeit miteinander verbracht, haben sich gut kennengelernt und zusammen gearbeitet. Es war der Auftakt für das neue Projekt „Erinnerungs-D.i.N.G.“ Das ist kurz für: „Für Demokratie […]

Einladung in einfacher Sprache: Wir starten einen Podcast über Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus in Hamburg

In der Nazi-Zeit wurden viele Menschen verfolgt und ermordet. Aber was ist in Hamburg genau passiert? Was wussten die Menschen damals über die Verbrechen? Und was hat das heute noch mit uns zu tun? Darüber gibt es nur wenig Informationen in verständlicher Sprache. Viele Angebote sind nicht barrierefrei. Das wollen wir mit einem neuen Projekt […]

Förderung und Ansprechpartnerin

Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort & engagiert gefördert.

Kontakt

Constanze Stoll
IBB Agenda 2030 Hub, Historische (internationale) Bildungsarbeit,
Barrierefreiheit und Inklusion in der Erinnerungskultur, Projekt- und Grantmanagement in und zu Osteuropa, Facilitation
stoll@ibb-do.de
+49 177 73 84 445