Spenden Sie bis zum 30. Juni 2026!

Ein Zentrum für Bildung und Forschung zu NS-Verbrechen in Belarus

Die Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk wurde 22 Jahre nach ihrer Gründung mit finanzieller Förderung aus Deutschland ab Herbst 2024 rekonstruiert und erweitert. Die Geschichtswerkstatt wird damit als modernes Bildungs- und Forschungszentrum zur Geschichte des Holocausts und anderer NS-Verbrechen in Belarus gesichert. Im Sommer 2026 wird sie wiedereröffnet.

Im März 2003 gelang es, in diesem historischen Gebäude die Geschichtswerkstatt als Ort der gemeinsamen Erinnerung einzurichten. Die Geschichtswerkstatt wurde in den folgenden Jahren zu einem zentralen Treffpunkt für Überlebende des Holocaust und ihre Nachkommen. Auch ehemalige Zwangsarbeiter, Partisanen und andere NS-Opfer unterstützten die Arbeit der Geschichtswerkstatt als Zeitzeugen. Im Dialog zwischen Überlebenden und Studierenden, Forschenden und Freiwilligen gelang es, verloren geglaubte Fotos und Dokumente zu sichern. Viele Zeitzeugenberichte und Informationen zu den Orten der NS-Verbrechen sind heute virtuell öffentlich zugänglich.

Das Foto oben zeigt einen Schlüssel, der im Keller der
Geschichtswerkstatt gefunden wurde.
Ein Schlüssel zum Lernen
aus der Geschichte.
Nachdem das Gebäude der Geschichtswerkstatt vor dem Abriss bewahrt werden konnte,
geht es nun darum, neue Lernmöglichkeiten vor Ort und digital zu schaffen.
Die neue Dauerausstellung soll an Hand von ausgewählten Biografien
darüber informieren, was im Minsker Ghetto geschah und wie es
einem Teil der Menschen gelang, dem Ghetto zu entkommen und zu überleben.

Für die neue Dauerstellung benötigen wir Ihre Unterstützung!

Jetzt spenden!

Die Bethe-Stiftung verdoppelt Ihre Spende auf das Konto der IBB gGmbH Dortmund
(Einzelspenden bis zu einer Höhe von 2.000 Euro, die bis zum 30. Juni 2026 auf diesem Spendenkonto eingehen.)

IBAN DE69 350 601 90 2100 2110 44 bei der Bank für Kirche und Diakonie.

Aktueller Spendenstand

An dieser Stelle veröffentlichen wir ab Ende März jeweils freitags den aktuellen Spendenstand.

Über die Bethe-Stiftung

Mit einem Grundstock von 1,5 Millionen Euro errichteten Roswitha und Erich Bethe 1996 die Bethe-Stiftung, die heute über ein Stiftungskapital von über 10 Millionen Euro verfügt. Sie unterstützt die Errichtung von Kinderhospizen sowie Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche vor Gewalt und Missbrauch schützen. Weitere Aspekte sind die Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte und die Förderung von Flüchtlingsprojekten sowie der Unterstützung bei der Integration. Indem sie Spenden der
Bevölkerung regelmäßig bis zur Höhe einer zugesagten Fördersumme verdoppelt, erhöht die Stiftung ihre Wirkung. Inzwischen hat die Bethe-Stiftung rund 30 Millionen Euro ausgeschüttet. Für das geplante jüdische Museum in Köln hat die Stiftung eine Summe von bis zu 500.000 Euro bewilligt.
Um das in viele kleine Gruppen zersplitterte Hospizwesen zu bündeln, gründete das Ehepaar mit anderen außerdem die Bundesstiftung Kinderhospiz und die Deutsche Kinderhospizstiftung. Daneben initiierten sie die bisher mit sechs Millionen Euro dotierte „Stiftung Erinnern Ermöglichen“ zur Unterstützung von Studienaufenthalten in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau sowie an anderen Vernichtungsorten der nationalsozialistischen Regierung.