Internationales Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund

Auf den Spuren der Höxteraner Juden in Riga

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ausgebuchte Kooperationsveranstaltung
Datum/Zeit
Date(s) - 03/09/2019 - 08/09/2019
Ganztägig

Veranstaltungsort
Riga
Veranstaltungsnummer
19365-RIGA
Veranstalter
IBB e.V.

Bereich EB
Kategorien


Lettland ist ein multikulturelles und multireligiöses Land mit mehr Verbindungen zu Deutschland als viele denken. Ende Juni 1941 wurde Lettland von der deutschen Wehrmacht erobert. Fast alle der etwa 75.000 in den Machtbereich des nationalsozialistischen Deutschlands geratenen lettischen Juden wurden ermordet. Das dunkelste Kapitel ihrer Geschichte begann im Winter 1941/42 in Riga. Im Herbst wurden die 25.000 Rigenser Juden in das Ghetto verschleppt und ermordet. Die Besatzer hatten das Ghetto „freigeräumt“, um für deportierte Juden aus vielen Städten Deutschlands, Österreichs und Tschechiens Platz zu gewinnen, die dann ebenfalls dort ermordet oder deportiert wurden. Im Wäldchen von Rumbola und in den Gräberfeldern von Bikernieki am Stadtrand von Riga liegt ein Großteil der Ermordeten. Nach dem Krieg kehrten Überlebende zurück und es entstanden wieder eine jüdische Gemeinde, eine jüdische Schule, ein jüdisches- und ein Ghettomuseum und mehre Gedenkstätten. Im Jahr 2000 gründete sich das „Riga Komitee“ als ein Zusammenschluss deutscher Erinnerungskultur. 2001 wurde im Wald von Bikernieki eine Gräber- und Gedenkstätte eingeweiht.

 

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