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Internationales Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund

Ausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ in Basel

Ausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ in Basel
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Datum/Zeit
Date(s) - 08/05/2018 - 25/05/2018
9:00 - 20:00

Veranstaltungsort
Basel, Kollegienhaus der Universität Basel
Veranstaltungsnummer

Veranstalter
IBB gGmbH und Partner

Bereich Erinnern
Kategorien


Malyj Trostenez, heute ein Vorort von Minsk, war zwischen Frühjahr 1942 und Sommer 1944 die größte Vernichtungsstätte auf dem Gebiet der besetzten Sowjetunion. Um die Spuren zu verwischen, ließen die Mörder Ende 1943 die Leichen der Opfer aus- graben und verbrennen. Nach Schätzungen wurden in Trostenez bis zu 60.000 Menschen – vor allem belarussische, österreichische, deutsche und tschechische Juden, Zivilisten, Partisanen, Widerstandskämpfer und sowjetische Kriegsgefangene ermordet. Die Ausstellung – ein deutsch-belarussisches Pilotprojekt – würdigt die Opfer und zeigt zugleich, auf welche Weise und an welchen Orten in
Belarus, Deutschland, Österreich und Tschechien der Ermordeten gedacht wird. Sie beschäftigt sich aber auch mit der Topographie des Mordens und der Täter. Die Ausstellung ist das Ergebnis eines inter- nationalen Dialogs, an dem seit 2014 Historiker aus  Belarus, Deutschland, Österreich und Tschechien teilnahmen. In dem internationalen Beirat waren u.a. das Deutsch-Russische Museum Berlin Karlshorst, die Topographie des Terrors, das Jüdische Museum in Prag, die Gedenkstätte Theresienstadt, das Belarussische Museum für die Geschichte des Großen Vaterländischen Kriegs und der Verband der jüdischen Organisationen und Gemeinden in Belarus vertreten.

Die Träger der Ausstellung sind:

  • das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund),
  • die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „ Johannes Rau“ Minsk (IBB Minsk) und
  • die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Die Ausstellung wird gefördert durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und das Auswärtige Amt.

Gestaltet wurde die Ausstellung von der  Berliner Agentur LINKSBÜNDIG.
Die zweischprachige Wanderausstellung (deutsch/ russisch) wurde am 8. November 2016 erstmals in Hamburg eröffnet und wird nun ab dem 7. Mai 2018 im Kollegienhaus der Universität Basel gezeigt.
Sie kann dort bis einschließlich 25. Mai 2018 besucht werden.

Öffnungszeiten: Wochentags von 9.00 bis  20.00 Uhr.

Begleitprogramm zur Ausstellung in Basel bis zum 25. Mai 2018:

Mittwoch 9. Mai 2018:

12 Uhr: Führung durch die Ausstellung durch Galina Levina & Monique Sauter

Montag 14. Mai 2018:

19 Uhr: Führung durch die Ausstellung durch Prof. Dr. Erik Petry

Dienstag  22. Mai 2018:

19.30 Uhr: Lesung aus dem Erinnerungsbuch von Überlebenden des jüdischen Ghettos Minsk, Yael Schüler

Mittwoch 23. Mai 2018:

17 Uhr: Führung durch die Ausstellung durch Dr. Alexander Dalhouski

Donnerstag 24. Mai 2018:

18 Uhr: Finissage mit Vortrag von Dr. Alexander Dalhouski, Musik: Michal Lewkowicz & Mariella Bachmann

Weitere Informationen über die Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ finden Sie hier.

Ein Youtube -Video der Ausstellungs-Vernissage in Hamburg finden Sie hier.