Internationales Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund

Holocaust Education in der außerschulischen politischen Bildung

Holocaust Education in der außerschulischen politischen Bildung
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Fachkräftetraining
Datum/Zeit
Date(s) - 18/12/2026 - 20/12/2026
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Veranstaltungsort
IBB Dortmund
Veranstaltungsnummer
26501

Veranstalter
IBB e.V.
Bereich EB

Kategorien


Zielgruppe:

Fachkräfte der außerschulischen historisch-politischen Bildung

Lernziele:

Im Rahmen der dreitägigen Fortbildung reflektieren die Teilnehmenden zunächst ihre eigenen Erfahrungen aus der Begleitung von Gedenkstättenfahrten im Jahr 2026, um Best Practices und Herausforderungen für die Gruppenarbeit nutzbar zu machen. Sie erwerben ein fundiertes Verständnis für die Entwicklungspsychologie und Neurobiologie von Jugendlichen, was sie befähigt, die Aufmerksamkeitsgrenzen und die emotionale Belastbarkeit ihrer Zielgruppe bei der Vermittlung von NS-Geschichte realistisch einzuschätzen und pädagogisch aufzufangen. Darauf aufbauend verinnerlichen sie die zentralen Ansätze der Holocaust Education und passen diese an das spezifische pädagogische Profil des IBB an.  Darüber hinaus erlangen die Teilnehmenden die Kompetenz, Lokalgeschichte methodisch aufzubereiten und als anschaulichen Baustein in bestehende Programmabläufe einzubinden. In einer gemeinsamen Ideenschmiede entwickeln sie konkrete Optimierungsvorschläge sowie neue Methodenbausteine für künftige Seminare.  Abschließend überblicken die Teilnehmenden alle inhaltlichen und organisatorischen Neuerungen für das Jahr 2027, um kommende Fahrten eigenständig nach den aktuellsten Qualitätsstandards durchzuführen.

Inhalte der Veranstaltung:

Die Fortbildung behandelt die zentralen fachlichen und organisatorischen Schwerpunkte der Gedenkstättenpädagogik des IBB. Inhaltlich startet das Programm mit einem strukturierte Rückblick auf die Praxiserfahrungen und Abläufe der Fahrten aus dem Jahr 2026. Daran schließt die inhaltliche Auseinandersetzung mit den biologischen sowie sozial-emotionalen Reifungsprozessen von Jugendlichen an, um deren Auswirkung auf die Wahrnehmung sensibler Themen zu beleuchten. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die theoretischen Grundlagen und Haltungen der Holocaust Education im Kontext der IBB-Standards.  Auf praktischer Ebene thematisiert die Fortbildung die Einbindung von Regionalgeschichte am konkreten Beispiel der NS-Vergangenheit in Dortmund. Zudem stehen die kritische Analyse bestehender Programmabläufe von IBB-Fahrten sowie die Erarbeitung neuer Programm- und Methodenbausteine im Mittelpunkt. Den inhaltlichen Abschluss bilden die organisatorischen Rahmenbedingungen, inhaltlichen Anpassungen und neuen Zugänge für das Veranstaltungsjahr 2027.

Methodische Umsetzung:

Die Fortbildung ist handlungsorientiert aufgebaut und kombiniert theoretische Input-Phasen mit interaktiven Arbeitsformen. Den Auftakt bilden plenare Reflexions- und Kennenlernformate, die den gemeinsamen Erfahrungsaustausch im Team strukturieren. Wissenschaftliche Grundlagen – wie die neurobiologischen Besonderheiten der Zielgruppe – werden durch Impulsvorträge eingebracht und im Plenum diskutiert.  Der praxisbezogene Teil basiert auf kooperativer Kleingruppenarbeit, in der die Teilnehmenden konkrete Themenstellungen eigenständig erarbeiten und methodisch aufbereiten. In einem moderierten Workshop-Format („Ideenschmiede“) werden kriteriengeleitete Analysen und kreative Entwicklungsformen genutzt, um bestehende Fahrtenkonzepte zu überarbeiten. Abschließende Ergebnispräsentationen, Visualisierungen im Plenum sowie strukturierte Feedback- und Evaluationsrunden stellen die Ergebnissicherung und den Transfer in die Praxis sicher.

Ort: Dortmund

Leitung: Jocelyne Jakob

Sie haben Interesse an einer solchen Veranstaltung? Bitte kontaktieren Sie uns.

Es gelten die Teilnahmebedingungen des IBB.  Informationen zum Datenschutz beim IBB finden Sie unter https://ibb-d.de/datenschutz/.

Teilnahmepreis: kostenfrei durch Förderung aus dem KJP Bund

Leistungen:

  • Bahn- oder Busreise
  • alle Transfers vor Ort
  • Bett im Doppelzimmer in Jugendbildungsstätte o.ä.
  • Vollpension
  • Begleitung durch Mitarbeiter*innen des IBB
  • Programm inkl. Eintritte und Führungen
  • Haftpflicht- und Unfallversicherung
  • Regress-Versicherung
  • Gesetzlich vorgeschriebene Reisepreis-Sicherung

 

Siegel des Gütesiegelverbandes gültig bis November 2027

Im Verbund der Ev. Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e.V. ist das IBB e.V. zertifiziert im Gütesiegel Weiterbildung.
Informationen dazu und das Zertifikat finden Sie hier.