Internationales Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund

Kampf um die Demokratie in Danzig

Kampf um die Demokratie in Danzig
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Spezialwissen für Fachkräfte
Datum/Zeit
Date(s) - 16/02/2025 - 22/02/2025
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Veranstaltungsort
Gdansk
Veranstaltungsnummer
25690-FOBI

Veranstalter
IBB e.V.
Bereich EB

Kategorien


Gedenkstättenseminare bilden eine besondere Form der außerschulischen historisch-politischen Bildung. Sie bieten den Teilnehmenden einen direkten Bezug zu einem schwierigen und komplexen Thema, und knüpfen an die Bedürfnisse, Interessen und Fragen der Teilnehmenden an. Die Relevanz des Themas für die Teilnehmenden und ihre Lebenswirklichkeit steht dabei idealerweise im Zentrum. Ziel eines Gedenkstättenseminars ist es, Bildungsräume zu öffnen, um zukunftsorientierte Lernprozesse in Gang zu setzen. Der Besuch mit Jugendgruppen erfordert deshalb nicht nur ein besonders hohes Maß an Fachwissen zur Geschichte, sondern auch zum Ort in seiner gegenwärtigen Gestalt, der immer in Hinsicht auf verschiedene europäische Erinnerungskulturen und Perspektiven dekonstruiert werden muss. Dies wird in dieser Veranstaltung vor Ort in Danzig vermittelt.
Danzig steht seit jeher im Fokus politischer Auseinandersetzungen. Mit dem Beschuss der Westerplatte durch die Nationalsozialisten begann der 2. Weltkrieg. Auf dieser Studienreise nach Stutthof und in die Ostseemetropole beschäftigen wir uns u. a. mit dem NS-Regime, dem Überfall auf Polen am 01.09.1939, der Rolle der SS während des 2. Weltkrieg sowie mit der brutalen Germanisierungspolitik auf dem Gebiet der zwischenkriegszeitlichen Freistadt Danzig. Unsere Exkurse werden viele Möglichkeiten der historisch-politischen Weiterbildung an authentischen Orten vorstellen und somit die Werkzeuge in die Hände der Multiplikatoren legen, welche es ermöglichen, Fahrten mit Jugendlichen in dieser Region zu leiten. Um die Bedeutung Danzigs für die deutsch-polnische Geschichte zu verdeutlichen, wird gezielt die polnische Sichtweise auf die einzelnen Themen vorgestellt. Den Ausblick auf die Schicksale der Zivilbevölkerung und die Vertreibung wird durch das Frische Haff vermittelt, das im Winter 1945 Schauplatz der Flucht aus Ostpreußen war. Weitere Übergänge in die Aktualität können durch die Geschichte der „Lenin-Werft“ und der „Solidarność“ Bewegung vermittelt werden.

Die Veranstaltung wird geleitet durch einen erfahrenen HPM. Mit Inputs von Expert*innen, Erprobung von Workshopangeboten, Diskussionen mit polnischen Pädagoginnen *innen und in Kleingruppenarbeit nähern sich die Teilnehmenden den Inhalten und erproben neue Methoden für die Arbeit mit jungen Menschen an historischen Orten.

In Form von Tagesrückblicken erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich auszutauschen und ihren Eindrücken einen Ausdruck zu verleihen sowie Bezüge zur heutigen Welt herzustellen und über unterschiedliche Methoden der Vermittlung diskutieren.

Es gelten die Teilnahmebedingungen des IBB. Informationen zum Datenschutz beim IBB finden Sie hier.

  • Flugreise
  • alle Transfers vor Ort
  • EZ in Tagungshaus / ***Sterne Hotel
  • Vollpension
  • Begleitung durch Mitarbeiter*Innen des IBB
  • Programm inkl. Eintritte und Führungen
  • Online Vorbereitungstreffen
  • Haftpflicht-Unfall-Versicherung
  • Regress-Versicherung
  • Auslandskrankenversicherung
  • Gesetzl. Vorgeschriebene Reisepreis-Sicherung

Teilnahmepreis: 1.375,-€
Gütesiegel Weiterbildung

Im Verbund der Ev. Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e.V. ist das IBB e.V. zertifiziert im Gütesiegel Weiterbildung.
Informationen dazu und das Zertifikat finden Sie hier.