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Internationales Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund

Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ in Köln

Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ in Köln
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Datum/Zeit
Date(s) - 19/10/2017 - 18/02/2018
10:00 - 18:00

Veranstaltungsort
Köln, NS-Dokumentationszentrum
Veranstaltungsnummer

Veranstalter

Bereich
Kategorien


Dieses Foto zeigt das Deckblatt des Begleitprogramms zur Ausstellung "Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung".

Bitte beachten Sie auch die Veranstaltungen des Begleitprogramms.

Malyj Trostenez, heute ein Vorort von Minsk, war zwischen Frühjahr 1942 und Sommer 1944 die größte deutsche Vernichtungsstätte auf dem Gebiet der besetzten Sowjetunion. Ihre Opfer waen vor allem belarussische, österreichische, deutsche und tschechische Juden, Zivilisten, Partisanen und Widerstandskämpfer. Nach 1945 entstanden sowjetische Erinnerungszeichen, eine große Gedenkanlage wurde 2015 feierlich eröffnet. Die Ausstellung – ein deutsch-belarussisches Pilotprojekt – würdigt die Opfer und zeigt zugleich, auf welche Weise und an welchen Orten in Belarus, Deutschland, Österreich und Tschechien der Ermordeten gedacht wird.

Sie beschäftigt sich aber auch mit der Topographie des Mordens und den Tätern. Sie hat zum Ziel, Malyj Trostenez als europäischen Tat- und Erinnerungsort in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern.

Die Ausstellung ist das Ergebnis eines internationalen Dialogs, an dem seit August 2014 Historiker aus Belarus, Deutschland, Österreich und Tschechien teilnahmen. Im internationalen Beirat waren u. a. das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst, die Topographie des Terrors, das Jüdische Museum in Prag, die Gedenkstätte Theresienstadt, das Belarussische Museum für die Geschichte des Großen Vaterländischen Kriegs und der Verband der jüdischen Organisationen und Gemeinden in Belarus vertreten.

Träger der Ausstellung sind:
Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund),
die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk (IBB Minsk) und
die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Die Ausstellung wird gefördert durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und das Auswärtige Amt.

Gestaltet wurde die Ausstellung von der Berliner Agentur LINKSBÜNDIG.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr.

Samstag, Sonntag und Feiertag von 11 bis 18 Uhr.

Jeden ersten Donnerstag im Monat (außer Feiertag) bis 22 Uhr.

Bitte beachten Sie auch das Rahmenprogramm zur Ausstellung.

Weitere Informationen über die IBB-Initiative für eine würdige Gedenkstätte Trostenez finden Sie hier.