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Internationales Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund

Vier Siegerteams beim Hackathon #Hack4history werden ihre Ideen realisieren

Vier Siegerteams beim Hackathon #Hack4history werden ihre Ideen realisieren

Online-Tagebücher, mobile Anwendungen und interaktive Plattformen: Gute Ideen zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg hatten alle 14 teilnehmenden Teams beim internationalen Hackathon #hack4history vom 18. bis 20. Oktober 2019 in der IBB „Johannes Rau“ in Minsk. Am Sonntag wurden vier Siegerteams geehrt.

Den ersten und zweiten Platz belegten Projekte aus der Ukraine und Belarus: Eine interaktive Plattform zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg in Charkiw vom „Don’t forget“ -Team und ein Reiseführer in Form einer App zum jüdischen Erbe in Belarus vom Team „Heritage Keepers“ Minsk. Den dritten Platz teilen sich zwei Projekte aus Belarus und Russland: Mitarbeitende der Universität Grodno präsentierten einen Chat-Bot: Kinder und Jugendliche können mit seiner Hilfe mit einem (virtuellen) Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs „chatten“. Das Moskauer Team „Leto“ stellte sein Projekt „1939 – Der letzte Sommer“ vor: Dieses Projekt fügt überlieferte Tagebuch-Einträgen zu einem gesamteuropäischen Stimmungsbild zusammen.

Zwei Tage lang hatten 14 Teams aus Belarus, Russland, der Ukraine und Deutschland ihre Ideen verfolgt, wie die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg mit Hilfe digitaler Technologien jungen Menschen nahegebracht werden kann. Unterstützt wurden sie von Expertinnen und Experten aus der Geschichtswissenschaft, IT, Design und PR.

„Die IBB „Johannes Rau“ Minsk und das IBB Dortmund setzen sich seit vielen Jahren dafür ein, die europäische Erinnerungskultur an den Zweiten Weltkrieg weiterzuentwickeln“, sagte Dmitri Dobrovolski, stellvertretender Leiter der Bildungsprogramme an der IBB „Johannes Rau“ Minsk. „Wir sind überzeugt, dass viele der auf der Veranstaltung vorgestellten Ideen eine hohe Umsetzungschance haben und bei einem breiten Publikum, vor allem aber bei jungen Menschen auf großes Interesse stoßen werden.“

Die Gewinner-Teams erhalten eine Expertenunterstützung in einer Höhe von bis zu 3.000 Euro, um die Protoypen in den kommenden Monaten zu perfektionieren. Die fertigen Projekte werden auf einem Forum in Minsk im März 2020 vorgestellt.

Veranstalter des Hackathons waren:

Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB gGmbH) und die IBB „Johannes Rau“ Minsk in Zusammenarbeit mit der Stiftung zur Entwicklung der Brester Festung, der Stiftung „Holocaust“  (Russland) und der Ukrainischen Vereinigung für Oral History.

Der Hackathon wurde unterstützt durch das Auswärtige Amt.

Unser Foto oben zeigt alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Mentorinnen und Mentoren und das Organisations-Team der IBB „Johannes Rau“ in Minsk. Alle Fotos: IBB „Johannes Rau“ Minsk

#Hack4history

#civilsocietycooperation