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Internationales Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund

Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ im Schloss Mir

Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ im Schloss Mir
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Datum/Zeit
Date(s) - 26/01/2018 - 25/02/2018
Ganztägig

Veranstaltungsort
Schloss Mir, Belarus
Veranstaltungsnummer

Veranstalter
IBB gGmbH

Bereich
Kategorien


Die deutsch-belarussische Ausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ wird zum internationalen Holocaustgedenktag, Samstag, 27. Januar 2018, auf Schloss Mir eröffnet. Die IBB „Johannes Rau“ Minsk und der Trägerkreis gestalten die feierliche Eröffnung der Ausstellung und ein Begleitprogramm.

Schloss Mir in der Region Grodno wurde im 16. Jahrhundert erbaut und gehört heute zum UNESCO- Weltkulturerbe. Der Bau begann 1520 im gotischen Stil und wurde 1568 im Renaissance-Stil vollendet. Während der Napoleonischen Kriege wurde es schwer beschädigt. 1942 wurde das Schloss von den Deutschen als Ghetto für die später ermordete jüdische Bevölkerung missbraucht. Die Restaurierung wurde erst vor wenigen Jahren beendet. Heute beherbergt es eine Filiale des Nationalen Kunst-Museums.

Die Ausstellungseröffnung erfolgt am Freitag, 26. Januar 2018 im Kreis geladener Gäste mit folgendem Programm:

11.00 Uhr: Besuch des Gedenkortes in Minsk

12.00 Uhr: Eröffnung der Ausstellung auf der Burganlage.

13.30 Uhr: Erste Besichtigung der Ausstellung

14.00 Uhr: Thematische Exkursion „Kriege im 20. Jahrhundert“ und „Ghetto im Schloss Mir“

15.15 Uhr: Besichtigung der Burganlage.

Das weitere Rahmenprogramm der Ausstellung sieht folgende Veranstaltungen vor:

29. Januar 2018, 10 bis 12 Uhr: Zeitzeugengespräch mit Maja Krapina, einer der letzten Überlebenden des Minsker Ghettos

30. Januar 2018, 11 bis 13 Uhr: Präsentation des Forschungsprojekts „Die Tragödie von Mir“

31. Januar 2018, 11 bis 13 Uhr:  Zeitzeugengespräch mit Boris Popow, einem ehemaligen sowjetischen Soldaten, der sein 2015 erschienenes Buch „Noch einmal über den Krieg“ vorstellt.

2. Februar 2018, 11 bis 13 Uhr: Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen lokaler Geschichtsforschung mit den Autorinnen Irina Romanova und Irina Machovskaka, sowie Tamara Vershitskaya, erste Direktorin des Novogrudok-Museums des jüdischen Widerstands, Galina Lewina, Architektin aus Minsk und Aleksey Bratochkin, Lehrer am Europäischen College Liberal Arts in Belarus.

6. Februar 2018, 10 bis 13 Uhr: Seminar für Geschichtslehrer zu Methoden von Schülerarbeiten im Kontext des Zweiten Weltkriegs am Beispiel der Ausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung.“

 

Die Ausstellung wird gefördert durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und das Auswärtige Amt.

Den Flyer zur Ausstellung auf Schloss Mir finden Sie hier (pdf in russischer Sprache).

Weitere Informationen über die Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung finden Sie hier.

Ein Youtube -Video der Ausstellungs-Vernissage in Hamburg finden Sie hier.